Schlagwort: Familie

  • Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika

    Immer öfter sorgen multiresistente Keime für negative Schlagzeilen und immer häufiger kommt es auch in Krankenhäusern zu Todesfällen infolge einer Infektion mit diesen Keimen, die auf keine Antibiotika reagieren. Schuld an diesem Dilemma sind aber nicht alleine die Keime, auch der falsche Umgang mit Antibiotika sorgt dafür, dass Keime sich ungehindert ausbreiten können. Jetzt hat sich ABDA, die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit dem Thema Antibiotika befasst und gibt Tipps, wie Antibiotika richtig eingenommen werden, damit Keime keine Chance mehr haben.

    Antibiotika vom Arzt verschreiben lassen

    Wenn eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist, dann sollte nur ein Arzt diese Antibiotika nach einer gründlichen Untersuchung verschreiben. Ärzte und Apotheker waren davor, Antibiotika aufzubewahren und dann bei der nächsten Infektion, zum Beispiel bei einer harmlosen Erkältung, einfach wieder einzunehmen. Keiner sollte auf eigene Faust Antibiotika einnehmen, denn dann stimmt weder die richtige Dosierung, noch kann man sicher sein, dass das Mittel überhaupt noch die gewünschte Wirkung erzielen kann. Kommt es zu einer erneuten Infektion, dann sollte ein Termin beim Arzt gemacht werden, der dann darüber entscheidet, ob eine neuerliche Verschreibung nötig ist.

    Antibiotika nie zu lange einnehmen

    Auch wenn Antibiotika nicht süchtig machen, viele Menschen sehen in Antibiotika eine Art Allheilmittel, das bei jeder Gelegenheit eingenommen werden kann. Wer eine echte Grippe mit der Hilfe von Antibiotika überstanden hat, der wird beim nächsten Schnupfen wieder zu diesem Mittel greifen, denn schließlich hat es bei der Grippe auch dafür gesorgt, dass es zu einer Besserung kam. Grundsätzlich gilt, Antibiotika sollten nur so lange eingenommen werden, wie vom Arzt vorgeschrieben wurde.

    Schlecht informiert

    Die Apotheker beklagen sich immer öfter darüber, dass die Kunden, die mit einem Rezept zu ihnen kommen, gar nichts über die Antibiotika wissen, die der Arzt ihnen gerade verschrieben hat. Sie sind nicht über die möglichen Wechselwirkungen informiert worden und sie wissen zum Beispiel auch nicht, dass Antibiotika nicht mit Milch eingenommen werden dürfen. Antibiotika sollten grundsätzlich nur mit Wasser eingenommen werden, denn das Kalzium in der Milch kann bei einigen Antibiotika die Wirkung aufheben.

    Antibiotika richtig entsorgen

    Kaum jemand ist sich darüber im Klaren, wie gefährlich Medikamente für die Umwelt und für die Gesundheit sind, wenn sie einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Noch gefährlicher wird es aber, wenn Antibiotika in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt werden. Gelangt Antibiotika ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf, dann breiten sich die Substanzen in der Umwelt aus und das sorgt früher oder später dafür, dass viele Menschen gegen Antibiotika resistent werden. Tabletten, die nicht mehr gebraucht werden, nehmen die Apotheke kostenlos zurück und entsorgen sie dann auf die richtige Art und Weise.

    Antibiotika nicht weitergeben

    Medikamente sind teuer, vor allem für Senioren, die nicht selten nur eine kleine Rente haben. Um Geld zu sparen, werden Medikamente deshalb auch gerne „weitergegeben“. Das heißt, wer vom Arzt Antibiotika verschrieben bekommen hat und diese nicht vollständig verbraucht, verschenkt sie an Bekannte oder Freunde, damit diese nicht extra zum Arzt und in die Apotheke gehen müssen. Auch innerhalb der Familie werden Medikamente aller Art gerne weitergegeben, das kann aber besonders im Bezug auf Antibiotika unschöne Folgen haben, denn wenn bei jeder Kleinigkeit Antibiotika geschluckt werden, dann bauen sich Resistenzen auf. Kommt es dann tatsächlich zu einer Erkrankung, die die Einnahme von Antibiotika erforderlich macht, dann zeigen die Mittel keine Wirkung mehr.

    Herbst und Winter sind die Zeit, in denen Infektionen besonders häufig auftreten. Die Palette der Erkrankungen reicht vom einfachen grippalen Infekt bis hin zur echten Grippe. Nicht in jedem Fall sind Antibiotika erforderlich und es sollte immer ein Arzt darüber entscheiden, ob der Einsatz von Antibiotika erforderlich ist oder nicht.

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  • So wichtig ist eine gute Schlafqualität für die Gesundheit

    So wichtig ist eine gute Schlafqualität für die Gesundheit

    Jeder hat schon mal eine Nacht durchgemacht und festgestellt, wie sehr sich der versäumte Schlaf am nächsten Tag bemerkbar macht. Schlaf ist lebensnotwendig, denn wenn wir schlafen, dann gönnen wir nicht nur dem Körper seine verdiente Ruhe, auch die Psyche kann sich in den sieben oder acht Stunden, die jeder Deutsche durchschnittlich in der Nacht schläft, ausruhen und neue Kräfte tanken. Schlaf ist aber nicht gleich Schlaf, denn auch hier kommt es auf die Qualität an. Eine eher schlechte Schlafqualität macht sich im Alltag schnell bemerkbar und damit die Schlafqualität auch wirklich gut ist, sind mehrere Faktoren von Bedeutung.

    Eine gute Schlafqualität ist mehr als wichtig

    Wenn wir gut schlafen, dann

    • Steigern wir unser Wohlbefinden
    • Wehren wir erfolgreich Krankheitserreger ab
    • Bewältigen wir den Stress und die Anstrengungen des Tages
    • Sorgen wir für mehr Fitness
    • Steigern wir unsere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit
    • Verarbeiten wir sowohl negative als auch positive Ereignisse
    • Sorgen wir für den Aufbau unserer Muskeln
    • Regenerieren wir Körper und Geist

    Eine gute Schlafqualität hilft dabei, besser zu lernen und entspannter zu arbeiten und alle, die ausreichend und gut schlafen, regulieren damit sogar ihren Blutdruck und stärken das Herz- und Kreislaufsystem. Im Schlaf heilen Wunden und die Knochen wachsen, die Haut erholt sich und allergische Reaktionen lassen nach. Leider hat nicht jeder einen gesunden und tiefen Schlaf, aber jeder kann an seiner ganz persönlichen Schlafqualität arbeiten, um sie zu verbessern.

    Was ist für eine gute Schlafqualität wichtig?

    Der überwiegende Teil der Deutschen, rund 50 Millionen Menschen, sind mit ihrer Schlafqualität zufrieden, aber jeder achte war aufgrund von Schlafstörungen schon einmal bei einem Arzt in Behandlung. 50 % der Deutschen haben regelmäßig Schlafstörungen und 6 % benötigen sogar ein Mittel, um gut schlafen zu können. Die Infografik Schlafqualität zählt die Gründe auf, die für eine gute Schlafqualität von Bedeutung sind. So sollten alle, die ihre Schlafqualität erhöhen möchten, am Abend auf Süßigkeiten verzichten, denn alle Lebensmittel, in denen raffinierter Zucker zu finden ist, sorgen für Chaos im Hormonhaushalt und das kann die Schlafqualität erheblich mindern. Deutlich effektiver ist es, am Abend eine Banane oder ein Joghurt zu essen und ein Glas Milch zu trinken, denn das fördert die Schlafqualität.

    Gut einschlafen und aufwachen

    In vielen deutschen Haushalten gehören Katzen und Hunde zur Familie, aber vierbeinige Hausgenossen sind nicht unbedingt ein Garant für einen guten Schlaf. So klagen 63 % derjenigen, die ein Tier haben, darüber, dass sie mit der Katze oder dem Hund das Bett teilen und daher nicht sonderlich gut schlafen. Wer seine Schlafqualität steigern will, der sollte sein Haustier aus dem Schlafzimmer aussperren. Für eine gute Schlafqualität ist aber auch das Aufwachen von Bedeutung. So ist es nicht empfehlenswert, einfach den Snooze Button des Weckers zu drücken, um noch eine Extraportion Schlaf zu bekommen. Besser ist es, die Alarmfunktion des Weckers auf die Uhrzeit einzustellen, zu der man wirklich aufstehen möchte, denn das trainiert den Schlafrhythmus und steigert die Qualität des Schlafes. Ausschlafen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Schlafqualität geht, denn wer nicht ausschläft, der riskiert gesundheitliche Schwierigkeiten. Es ist bekannt, dass ein Glas Wein oder Bier durchaus als Schlummertrunk geeignet sind, aber während der Nacht stört der Alkohol die Schlafqualität ganz erheblich. Eine bessere Idee ist eine Tasse Tee, zum Beispiel mit Fenchel, Hopfen oder Kamille. Im Bett lesen kann beim Einschlafen helfen, aber es sollte das klassische Buch sein. Wer den Laptop, das Smartphone oder das Tablet zum Lesen nutzt, der sollte sich nicht wundern, wenn der Schlaf nicht kommen will, denn diese Geräte vernichten das sogenannte Blaue Licht, das die Produktion von Melatonin unmöglich macht.

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  • Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Eine Depression hat viele Gesichter und viele, die sich nicht wohlfühlen, wissen nicht, ob sie nur traurig sind oder ob sie bereits eine Depression haben. Depressionen lassen sich nicht so leicht durchschauen, denn die Symptome sind nicht nur seelisch, sie sind auch körperlich spürbar. Experten haben jetzt eine Art Katalog zusammengestellt, worauf Menschen achten sollten, die sich nicht sicher sind, ob sie wirklich an einer Depression erkrankt sind. Diese Selbstdiagnose ersetzt zwar nicht den Arzt, aber die Auflistung der möglichen Beschwerden macht es den Betroffenen leichter, die Anzeichen schneller und besser deuten zu können.

    Depressionen und ihre Symptome

    Ist es eine Depression oder bin ich einfach nur schlecht drauf? Wer sich diese Frage stellt, der hat meist schon mit einer depressiven Störung zu kämpfen. Der Berufsverband der Deutschen Psychologen und Psychologinnen hat einen Katalog zusammenstellt, in dem auch die folgenden psychischen Symptome zu finden sind:

    • Freudlosigkeit
    • Antriebslosigkeit
    • Unlust sexueller Natur
    • Angstgefühle
    • ein geringes Selbstbewusstsein
    • eine schlechte Konzentrationsfähigkeit
    • unbegründete Schuldgefühle

    Depressionen können aber nicht nur psychische, sondern auch unterschiedlichen physische Symptome haben. Dazu gehören:

    • Das Gefühl weicher Knie
    • Starkes Herzklopfen bis hin zu Herzrasen
    • Schwindelgefühle
    • Appetitlosigkeit
    • Ein zu hoher Adrenalinspiegel
    • Beschwerden beim Atmen und ein Druckgefühl in der Brust
    • Eventuell auch Sehstörungen
    • Schlafstörungen

    Depressionen entstehen, wenn das Gehirn zu wenig Serotonin bekommt, denn dieser Botenstoff ist dazu da, Glücksgefühle auszulösen. Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Angst oder auch durch Aggressionen bemerkbar und schlägt sich dann in Depressionen nieder.

    Können Depressionen selbst diagnostiziert werden?

    Die meisten Menschen, die unter Depressionen leiden, fühlen sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank. Sie haben vor vielen Situationen unbegründete Angst und diese Angst kann schnell zu einer Panik mit Herzrasen führen, keine Seltenheit sind zudem Symptome, wie sie bei einem Herzinfarkt auftreten. Depressionen äußern sich aber auch in einer permanenten inneren Anspannung. Wer vielleicht vorher schon mit körperlichen Beschwerden wie schmerzenden Gelenken zu tun hatte, der wird diese Beschwerden während einer Depression noch deutlich stärker wahrnehmen. Betroffene, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben, werden diese Schmerzen in einer depressiven Stimmung als unerträglich empfinden. Wer diese Symptome verspürt, der kann davon ausgehen, eine Depression zu haben, es gibt aber noch mehr Anzeichen, an denen Depressionen selbst diagnostiziert werden können. Wer beispielsweise keine Lust mehr verspürt aus dem Haus zu gehen und immer wieder Ausreden erfindet, um nicht mit Freunden ausgehen zu müssen, der sollte sich ehrlich fragen, woher diese Unlust kommt. Wenn sich die Stimmung innerhalb von 14 Tagen nicht zum Positiven verändert, dann handelt es sich um eine depressive Phase und es wird Zeit, über einen Arztbesuch nachzudenken.

    Was können Betroffene tun?

    Wer die Anzeichen einer Depression verspürt, der sollte zunächst nach der Ursache suchen. Gab es einen Trauerfall in der Familie oder im Freundeskreis? Gibt es Stress im Job, persönlichen Kummer oder gab es eine Trennung? Nicht jedes negative Erlebnis führt auch automatisch zu einer Depression, aber wenn die Symptome nicht verschwinden, dann wird es bedenklich und ein Arzt sollte um Rat gefragt werden. In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen mit Depressionen, das zeigen die neusten Daten der Deutschen Depressionshilfe. Die Webseite der Depressionshilfe kann eine erste Anlaufstelle sein, denn dort können alle einen Selbsttest machen, die das Gefühl haben, unter einer Depression zu leiden. Dieser Test kann den depressiven Verdacht entweder bestätigen, aber auch ausräumen. Bestätigt sich die Vermutung, dass es sich um eine Depression handelt, dann bietet die Deutsche Depressionshilfe eine telefonische Beratung an. Im Rahmen einer Beratung können sich die Betroffenen außerdem informieren, an wen sie sich für eine Behandlung wenden können und wie diese gezielte Behandlung gegen Depressionen aussieht.

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  • Karies bei Kindern – ab wann sollen Kinderzähne behandelt werden?

    Karies bei Kindern – ab wann sollen Kinderzähne behandelt werden?

    Karies bei Kindern ist ein Problem, vor allem die Gruppe der unter Dreijährigen ist besonders von Karies betroffen. Während in allen Altersgruppen die Zahl der kariösen Zähne zurückgeht, steigt sie bei Kindern unter drei Jahren kontinuierlich an. Zahnärzte schlagen jetzt Alarm und empfehlen Karies bei Kindern schon im Babyalter zu behandeln. Kritiker sehen das anders und werfen den Zahnärzten vor, dass sie mit dem Problem Karies bei Kindern Geld verdienen wollen.

    Karies bei Kindern – das Problem heißt Nuckelflaschenkaries

    Im Mund sind nur noch schwarze Stummeln zu sehen, das Zahnfleisch ist entzündet, es eitert und ist angeschwollen – dieser Anblick bietet sich den Zahnärzten immer öfter, wenn sie Kindern unter drei Jahren in den Mund schauen. Meist müssen die Zähne dann unter Vollnarkose vollständig gezogen werden und bis die bleibenden Zähne nachwachsen, müssen die Kinder zahnlos bleiben. Ein Grund für diese katastrophalen Zustände ist der sogenannte Nuckelflaschenkaries, der durch zu zuckerhaltige Getränke ausgelöst wird, die Eltern ihren Kindern in die Nuckelflasche füllen. Rund 15 % aller Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren haben laut einer neuen Studie mindestens einen kariösen Zahn, in einigen Bundesländern sind es sogar noch mehr. Beim bleibenden Gebiss ist Karies bei Kindern seit einigen Jahren rückläufig, aber Kleinkinder sind immer öfter betroffen.

    Ab wann muss Karies bei Kindern behandelt werden?

    Nicht nur Zahnärzte sind heute der Ansicht, dass schon Kinder ab dem sechsten Monat zahnärztlich untersucht werden sollen, auch viele Kinderärzte befürworten diesen Vorschlag. Gerade die Milchzähne sind sehr empfindlich und besonders anfällig. Wenn der Zahnarzt die Zähne des Kindes regelmäßig kontrolliert, dann kommt es später nicht so häufig zu Karies bei Kindern. Leider werden die Zähne der Kinder bei den Eltern nicht so sehr berücksichtigt und sie gehen erst dann mit dem Kind zu einem Zahnarzt, wenn es schon zu spät ist. Eine wichtige Rolle kann in diesem Zusammenhang das bekannte gelbe Untersuchungsheft spielen, das alle Eltern nach der Geburt eines Kindes bekommen.

    Karies schon bei den U-Untersuchungen feststellen

    Karies bei Kindern entsteht, wie bei den meisten Erwachsenen auch, durch die falsche Nahrung, die falschen Getränke und auch durch mangelnde Zahnhygiene. Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Zahnärzte und Krankenkassen will jetzt etwas unternehmen und Kinder bereits im Säuglingsalter zahnärztlich behandeln lassen. Für den Vizepräsidenten der Bundeszahnärztekammer Dietmar Oesterreich, ist Karies bei Kindern die am häufigsten auftretende degenerative Erkrankung bei kleinen Kindern. Er schlägt vor, dass die Eltern zum Zahnarzt geschickt werden sollen, wenn der Kinderarzt bei einer der sogenannten U-Untersuchungen Karies entdeckt. Es gibt zehn von diesen Untersuchungen für Kinder unter sechs Jahren. Wenn die Eltern nicht zum vereinbarten Termin erscheinen, dann werden sie einer zentralen Stelle gemeldet und dann schriftlich aufgefordert, ihr Kind einem Kinderarzt vorzustellen.

    Wie kann Karies bei Kindern verhindert werden?

    Es gibt vieles, was Eltern falsch machen können, wenn es um die Zähne ihrer Kinder geht. So sollten sie den Kleinen zum Beispiel am Abend keine süßen Getränke mehr in die Flasche füllen und das Kind damit ins Bett legen. Obst ist bekanntlich sehr gesund, aber der im Obst enthaltene Fruchtzucker kann Karies bei Kindern auslösen. Zahnärzte empfehlen daher, Kindern nicht über den Tag verteilt immer mal wieder ein Stück Banane oder Apfel anzubieten, besser ist es, wenn die Kinder einmal am Tag eine Portion Obst bekommen. Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien sind von Karies betroffen, und das liegt nicht nur an der falschen Ernährung. Nach Meinung von Gesundheitsexperten ist es die fehlende gesundheitliche Chancengleichheit, die immer wieder dafür sorgt, dass Kinder aus ärmeren Verhältnissen in der Schule, in der Kita oder im Kindergarten immer öfter bei Vorsorgeuntersuchungen durch den Rost fallen.

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  • Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die meisten Frauen fühlen, dass sie schwanger sind, noch bevor ein Test darüber Auskunft gibt. Vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, spüren sehr wahrscheinlich schon kurz nach der Empfängnis, dass sie wieder schwanger sind. Frauen, die noch nie geboren haben, werden in der Regel aber erst bemerken, dass sie ein Kind erwarten, wenn die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat.

    Aber es gibt einige deutliche Anzeichen die keinen Zweifel daran lassen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Diese Seite hilft allen Frauen dabei zu erkennen, ob sie schwanger sind oder nicht.

    Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, können es nicht abwarten, bis sie die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft verspüren. Es gibt jedoch viele verschiedene Anzeichen, die nicht alle unbedingt auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ein ziemlich sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die sich auf ihren Zyklus verlassen können, dürfen davon ausgehen, dass sie ein Kind erwarten, wenn die monatliche Blutung nicht mehr wie gewohnt pünktlich einsetzt. Aber das Ausbleiben der Monatsblutung ist nicht bei jeder Frau ein sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft. Frauen, die kurz vor Beginn der Wechseljahre stehen, bekommen ihre Periode nicht selten sehr unregelmäßig und sie denken häufig nicht darüber nach, ob sie vielleicht schwanger sein könnten, denn dafür fühlen sie sich nicht mehr jung genug. Wenn die Periode ausbleibt und wenn nicht verhütet wurde, dann ist es eine gute Idee, entweder einen Schwangerschaftstest zu machen oder zu einem Frauenarzt zu gehen.

    Ein anderes Anzeichen einer Schwangerschaft ist die berühmte morgendliche Übelkeit, die vielen Frauen besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft schwer zu schaffen macht. Bei einigen Frauen ist die Übelkeit aber nicht am Morgen spürbar, sondern den ganzen Tag, und wieder andere spüren überhaupt nichts. Wenn die Übelkeit über mehrere Tage anhält, dann wird es Zeit einen Schwangerschaftstest zu machen, denn dann ist daran selten ein verdorbener Magen schuld, es handelt sich vielmehr höchstwahrscheinlich um das Anzeichen einer Schwangerschaft.

    Aber nicht nur Übelkeit kann ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, auch wenn die Lust auf eine Tasse Kaffee plötzlich schwindet und wenn allein schon der Gedanke an das Lieblingsessen für einen Würgereflex sorgt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Einige Frauen verspüren auch einen metallischen Geschmack im Mund, wenn sie schwanger werden. Wenn das der Fall ist, dann sollte ein Test gemacht werden, der Auskunft darüber, gibt ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

    Eine Schwangerschaft kann sich auch mit Schmerzen bemerkbar machen, denn auch Krämpfe im Unterleib können Anzeichen einer Schwangerschaft sein. In den meisten Fällen beginnen diese Krämpfe ungefähr acht Tage, nachdem es zum Eisprung gekommen ist. Viele Frauen kennen diese Krämpfe, die normalerweise darauf hindeuten, dass die Periode kurz bevorsteht. Wenn jedoch die schmerzhaften Krämpfe im Unterleib auftreten, ohne dass es zur Monatsblutung kommt, dann kann das ein deutliches Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich in der Apotheke einen Schwangerschaftstest kaufen oder zum Gynäkologen gehen.

    Es besteht kein Grund zur Panik, wenn zu den Krämpfen leichte Schmierblutungen kommen, denn auch diese Blutungen können ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wie die Unterleibskrämpfe, so beginnen auch die Blutungen ca. acht bis zehn Tage, nachdem es zum Eisprung und damit auch zur Einnistung des Eis in der Gebärmutter gekommen ist. Diese Schmierblutungen sind für viele Frauen ein Zeichen, dass die Periode beginnt, und vor allem dann, wenn kein Kind geplant ist, wird dieses Anzeichen einer Schwangerschaft gerne mal übersehen.

    Hering in Sahnesoße mit Marmelade, Apfelkuchen ohne Ende oder Lakritz gleich tütenweise – Frauen, die plötzlich einen unstillbaren Heißhunger auf verrückte Sache haben, die können das als Anzeichen einer Schwangerschaft werten. Heißhunger, der aus heiterem Himmel einsetzt, hat in der Regel etwas mit den Hormonen zu tun, die in der Schwangerschaft bekanntlich ein wenig verrückt spielen. Wenn sich der Heißhunger nicht legt und wenn dann vielleicht noch die Periode aussetzt, dann sind das sehr sichere Anzeichen einer Schwangerschaft, und der Test wird sehr wahrscheinlich ein positives Ergebnis haben.

    Sind die Brustwarzen dunkler als gewöhnlich? Das kann ebenfalls ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Allerdings kann auch eine hormonelle Störung die Ursache sein, wenn sich die Haut um die Brustwarze herum dunkler färbt. Frauen, die ganz sicher gehen wollen, sollten ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest machen. Wenn der Harndrang zunimmt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, denn wenn sich ein Kind in der Gebärmutter eingenistet hat, dann wird ein bestimmtes Hormon frei gesetzt. Dieses Hormon, das den klangvollen Namen Humanes Chorion Gonadotropin trägt, sorgt dafür, dass der Drang zunimmt, auf die Toilette zu gehen. Bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, senkt sich die Gebärmutter ab, und auch wenn das der Fall ist, dann führt das zu einem vermehrten Harndrang, es muss also nicht zwingend das Anzeichen einer Schwangerschaft sein, wenn Frauen Mitte 40 ständig die Toilette aufsuchen müssen.

    Müdigkeit ist normal, vor allem bei den Frauen, die den ganzen Tag arbeiten gehen oder die sich um die Familie kümmern müssen. Wenn die Müdigkeit aber in eine Erschöpfung übergeht, dann kann es sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Frauen, die schon am Vormittag das Gefühl haben, gerade einen Marathon gelaufen zu sein und die zuvor ungeschützten Sex hatten, die sollten die starke Müdigkeit als Anzeichen einer Schwangerschaft sehen und einen Test machen. Im Frühling kann die Müdigkeit aber auch nur eine simple Frühjahrsmüdigkeit sein, und wenn keine sonstigen Anzeichen einer Schwangerschaft verspürt werden, dann ist eine Schwangerschaft nur eine von vielen Optionen.

    Wenn die Brüste anschwellen und wenn sie gegen Berührungen empfindlich werden, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn die Periode unmittelbar bevorsteht, und machen sich daher keine allzu großen Gedanken. Wenn aber die Monatsblutung nicht einsetzt und der Busen trotzdem empfindlich und angeschwollen bleibt, dann ist das als Anzeichen einer Schwangerschaft zu werden und ein Schwangerschaftstest kann Gewissheit bringen.

    Alle Frauen, die mehr über die untrüglichen Zeichen einer Schwangerschaft wissen möchten, die können sich auf dieser Seite ausführlich und detailliert darüber informieren.

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  • Mit Yoga Körper und Seele in Einklang bringen

    Mit Yoga Körper und Seele in Einklang bringen

    Stress und Hektik sind im heutigen Alltag normal. Beruf und Familie müssen unter einen Hut gebracht werden, es bleibt kaum noch Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten und viele wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich mal wieder zur Ruhe zu kommen. Mit Yoga wird es möglich, Stress abzubauen, Distanz zum Alltag zu bekommen und neue Energien zu tanken. Wer sich für Yoga entscheidet, der wählt eine sehr alte indische Lehre, die Seele und Körper wieder in Einklang bringt und die effektiv dabei hilft, gelassener zu werden.

    Yoga – eine Philosophie

    Yoga ist eine philosophische Lehre, die es in Indien bereits vor mehreren Tausend Jahren gab. Bis heute hat Yoga dort einen hohen Stellenwert, in der westlichen Welt wird Yoga erst seit den 1970er Jahren praktiziert, und bis heute hat die Lehre alleine in Deutschland geschätzte 2,6 Millionen Anhänger. Was Yoga so besonders macht, das ist der immer wohltuende Effekt auf den Körper und die Psyche. Yoga hat auf der einen Seite eine beruhigende Wirkung, man ist entspannt und innerlich ausgeglichen, auf der anderen Seite hält Yoga hellwach und sorgt dafür, dass die „Batterien“ wieder aufgeladen werden.

    Die verschiedenen Yoga Formen

    Yoga ist ungemein vielseitig, im Westen ist aber besonders Hatha Yoga populär. Seit 40 Jahren findet Yoga immer mehr Anhänger, und welche Yoga Form für wen infrage kommt, das hängt auch immer mit dem persönlichen Temperament und den individuellen Wünschen und Vorstellungen zusammen. Es gibt über 100 verschiedene Körperhaltungen, die die Beweglichkeit verbessern, die die Vitalität steigern und die zu einer inneren Gelassenheit führen. Neben der traditionellen und klassischen Lehre gibt es noch folgende Formen des Yoga:

    • Ashtanga-Yoga

    Klassische Figuren und sehr körperbetont – das ist Ashtanga-Yoga, eine Form des Yoga, die viel Fitness und Körperbeherrschung verlangt. Nicht umsonst wird diese Variante auch Power-Yoga genannt, denn die Bewegungen sind schnell, fließend und damit ist diese Form nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

    • Kundalini-Yoga

    Das Gegenteil zum schnellen Ashtanga-Yoga ist Kundalini-Yoga, eine spirituelle Variante, in deren Mittelpunkt Atem- und Dehnungsübungen stehen. Unterstützt wird das Kundalini-Yoga durch Meditation und Musik.

    • Bikram-Yoga

    Bikram-Yoga ist nichts für Menschen, die Hitze schlecht vertragen können, denn bei dieser Variante muss die Temperatur im Raum zwischen 35° und 40° Grad heiß sein. Die Wärme soll dafür sorgen, dass die Muskeln und Sehnen geschmeidig bleiben, und der Körper soll während der 26 Übungen durch starkes Schwitzen entgiftet werden.

    • Hatha-Yoga

    Dieses Yoga ist die wohl bekannteste Form, die vor allem für Anfänger sehr gut geeignet ist. Hatha bedeutet übersetzt so viel wie Kraft, und entsprechend viel Kraftaufwand wird bei den einzelnen Übungen auch gefordert. Hatha wurde erst im Westen zu einer eigenständigen Form des Yoga und in dieser Variante wurden viele andere Formen wie zum Beispiel Iyengar-Yoga und Vini-Yoga vereinigt.

    Was sollten Yoga Anfänger beachten?

    Wer noch keine Yoga Übung gemacht hat, der sollte auf jeden Fall einen Kurs besuchen, denn Yoga im Do-it-yourself-Verfahren anhand eines Buches oder einer DVD zu erlernen, ist nicht ganz so ungefährlich. Ein Yoga-Experte kann die einzelnen Übungen erläutern und die mentale Einstellung vermitteln, etwas, was ein Buch nicht kann. Viele Yoga Schulen bietet auch Schnupperstunden an und wer sich für Yoga interessiert, kann in einer solchen Probestunde erfahren, ob Yoga für ihn überhaupt infrage kommt und welche Variante die persönlich richtige ist. Die Übungen müssen immer an die Bedürfnisse angepasst werden, denn nicht für jeden ist Power-Yoga geeignet, für andere ist das eher spirituelle Kundalini-Yoga das Richtige. Yoga ist aber nicht nur perfekt, wenn es um Vitalität und Ausgeglichenheit geht, die indische Lehre kann auch den Stresshormonspiegel senken sowie Depressionen und sogar ein Burn-out-Syndrom verhindern.

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