Schlagwort: Fastenkuren

  • Morbus Meulengracht – unangenehm, aber ungefährlich

    Morbus Meulengracht – unangenehm, aber ungefährlich

    Diejenigen, die unter Morbus Meulengracht leiden, tragen keine Schuld an ihrem Schicksal, denn sie haben die Krankheit geerbt. Die angeborene Stoffwechselerkrankung ist harmlos, aber für die Betroffenen ist sie unangenehm, da sich die Symptome auch äußerlich zeigen. Ein einziges Enzym verursacht die Krankheit, die nach ihrem Entdecker Meulengracht benannt wurde, denn dieses Enzym ist nicht oder nur sehr unzureichend in der Lage, den roten Farbstoff im Blut abzubauen.

    Die Ursache für Morbus Meulengracht

    Der dänische Arzt Jens Einar Meulengracht war ein Spezialist auf dem Gebiet der Stoffwechselkrankheiten, die ihren Ursprung in der Leber haben. Im Rahmen seiner Forschungen fiel Doktor Meulengracht auf, dass es bei einigen Menschen zu einer Störung beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin kommt. Im Hämoglobin befinden sich die Erythrozyten, die roten Blutkörperchen, die, wenn sie 120 Tage alt sind, vom Körper aussortiert und dann abgebaut werden, um Platz für neue Blutkörperchen zu schaffen. Das bei diesem Prozess freigesetzte Hämoglobin wird von Milz, Knochenmark und Leber abgebaut. Vorher muss das Hämoglobin aber in das nicht wasserlösliche Bilirubin umgewandelt werden, bevor es in die Leber gelangt. In der Leber ist ein Enzym mit dem etwas komplizierten Namen UDP-Glucuronosyltransferase, was das Bilirubin dann wieder wasserlöslich macht. Dann geht es weiter in den Gallensaft, der dem Bilirubin eine gelbe Farbe verleiht. Dieser Prozess ist bei Morbus Meulengracht gestört und diejenigen, die an der Krankheit leiden, haben eine beträchtliche Menge von nicht wasserlöslichem Bilirubin in ihrem Blut.

    Welche Symptome gibt es?

    Morbus Meulengracht hat eine Reihe von Symptomen, besonders auffällig sind aber die gelb gefärbten Augäpfel. In einigen Fällen färbt sich zudem die Haut gelblich, aber im Unterschied zu vielen anderen Erkrankungen der Galle oder der Leber juckt die Haut bei Morbus Meulengracht nicht. Die ersten Symptome treten meist nach der Pubertät auf, bei anderen treten diese Symptome aber immer nur dann in Erscheinung, wenn sie sich körperlich angestrengt oder Alkohol getrunken haben. Die Gelbfärbung der Augäpfel ist nicht gefährlich, aber sie stellt ein kosmetisches Problem dar. Es gibt aber noch weitere Symptome wie Müdigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen, bis hin zu Migräneanfällen.

    Wie wird die Krankheit diagnostiziert?

    In den meisten Fällen wird Morbus Meulengracht bei einer Routineuntersuchung des Blutes entdeckt, denn der Gehalt an Bilirubin ist stark erhöht. Bei gesunden Menschen liegt der Bilirubinwert im Blut bei weniger als 1,1 Milligramm pro Deziliter, bei Menschen, die an Morbus Meulengracht erkrankt sind, ist ein Wert von zwei bis fünf Milligramm Bilirubin pro Deziliter keine Seltenheit. Um sicher zu gehen, dass es sich tatsächlich um die Stoffwechselkrankheit handelt, macht der Arzt einen sogenannten Fasten- und Nikotinsäuretest, bei dem geprüft wird, ob der Bilirubinwert im Blut auch dann konstant bleibt, wenn die Betroffenen einige Tage lang fasten. Auch wie sich der Wert nach der Einnahme von Nikotinsäure verändert, gibt Auskunft darüber, ob es sich tatsächlich um Morbus Meulengracht handelt.

    Welche Form der Behandlung gibt es?

    Da die Stoffwechselkrankheit in vielen Fällen überhaupt keine Beschwerden verursacht und auch keine Gefahr für die Gesundheit darstellt, ist keine Behandlung oder Therapie notwendig. Wenn die Betroffenen sich an einige Regeln halten, dann lässt sich auch der Bilirubinwert im Blut in Grenzen halten. Zu diesen Regeln gehört zum Beispiel die richtige Ernährung. Menschen, die einen erhöhten Bilirubinwert haben, sollten keine Fastenkuren machen, denn das lässt den Wert im Blut sprunghaft ansteigen. Das Gleiche gilt auch dann, wenn die Betroffenen eine fettarme Diät machen. Ein anderer Faktor, der das Bilirubin ansteigen lässt, ist der Alkohol, auf den ebenso verzichtet werden sollte wie auf Nikotin.

    Je älter die Patienten werden, umso weniger treten die Symptome auf, und im hohen Alter sind sie dann vollständig verschwunden.

    Bild: © Depositphotos.com / michaeljung

  • Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Mit dem Wort Fasten bringen die meisten Menschen das Wort Verzicht in Verbindung, denn Fasten klingt immer nach wenig Abwechslung auf der Speisekarte, dafür aber für ein stetiges Hungergefühl. Das war vielleicht früher der Fall, die Fastenkuren von heute sorgen dafür, dass der Körper entgiftet wird, wieder neuen Schwung bekommt und das ganz ohne quälendes Hungergefühl. Die besten Fastenkuren sind einfach nachvollziehbar, sie kommen ohne komplizierte Speisepläne aus und sie sind ideal für alle, die ein paar Pfunde loswerden wollen.

    Mindestens einmal im Jahr fasten

    Auch wenn beim Fasten aller Anfang schwer ist, der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn wer fastet, der tut seinem Körper etwas Gutes. Die besten Fastenkuren können Krankheiten vorbeugen, sie steigern das Wohlbefinden und mit der richtigen Fastenmethode können schlechte Essgewohnheiten schnell der Vergangenheit angehören. Dass dabei auch noch die Pfunde schmelzen, ist ein schöner Nebeneffekt. Es spielt keine Rolle, wie gefastet wird, wichtig ist, dass mindestens einmal im Jahr eine Fastenkur gemacht wird. Um den Körper auf die Fastenkur vorzubereiten, sollte zwei Tage vorher nur leicht Verdauliches gegessen werden, die Fastenkur selbst sollte nicht länger als maximal zehn Tage dauern. Alle, die länger fasten wollen, sollten das nur unter der Aufsicht eines Arztes tun.

    Die besten Fastenkuren – Suppenfasten

    Wenn es um die besten Fastenkuren geht, dann darf das Suppenfasten nicht fehlen. Dreimal am Tag wird bei dieser bekannten und beliebten Fastenmethode nur eine warme Suppe gegessen. Zum Frühstück ist eine Haferflockensuppe optimal, denn Haferflocken sind wahre Vitaminbomben und enthalten zudem viele wertvolle Mineralstoffe. Die Fettverbrennung wird angekurbelt, der Darm wird aktiv und was vielleicht noch wichtiger ist, Haferflocken machen satt. Zum Mittag- und Abendessen gibt es eine Gemüsesuppe, und besonders wichtig ist es, mindestens zwei Liter stilles Mineralwasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

    Die bekannteste Fastenmethode – Heilfasten

    Die besten Fastenkuren kommen nicht ohne das Heilfasten nach Buchinger aus. Der Arzt Otto Buchinger entwickelte diese Fastenkur, bei der der Darm zuerst mit Bitter- und Glaubersalz gründlich gereinigt wird. Das Heilfasten kommt ohne feste Nahrung aus, erlaubt sind nur verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe, Wasser und Tees, die mit Honig gesüßt werden. Entspannungsübungen gehören zum Heilfasten ebenso dazu wie auch Leberwickel. Gefastet wird in einem Zeitraum zwischen fünf und sieben Tagen, wer in der Klinik fasten will, der kann auch 30 Tage auf feste Nahrung verzichten. Der Nachteil des Heilfastens besteht darin, dass diese Methode nicht so einfach in den Alltag integriert werden kann, wer ernsthaft nach Buchinger fasten will, der sollte Urlaub nehmen.

    Fasten mit Brötchen und Milch

    Die Liste für die besten Fastenkuren wäre unvollständig, wenn das Fasten nach Franz Xaver Mayr nicht dabei wäre. Bei dieser Fastenmethode werden jeden Tag drei trockene Brötchen gegessen und ein halber Liter Milch getrunken. Vor dem Frühstück und dem Abendessen muss ein Glas Wasser mit Bittersalz getrunken werden, denn damit wird der Darm gründlich geleert. Wichtig bei dieser Fastenkur ist es, die Brötchen so lange zu kauen, bis die Stücke fast flüssig sind, geschluckt wird das Ganze dann mit einem Löffel Milch. Die Milch sorgt dafür, dass der Körper Nährstoffe bekommt und da Flüssigkeit sehr wichtig ist, müssen täglich drei Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden.

    Einfach und effektiv – fasten mit Gemüse und Obst

    Die besten Fastenkuren, die vor allem Vegetarier ansprechen werden, bestehen aus Obst und Gemüse. Bis zu fünfmal pro Tag wird eine große Portion frisches Obst oder Gemüse gegessen, auf tierische Lebensmittel sowie auf Kaffee, Eier und Alkohol muss komplett verzichtet werden. Das Gemüse und das Obst versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen, der Stoffwechsel wird aktiviert und während des Fastens dürfen nur Wasser oder Kräutertees getrunken werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iqoncept

  • Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Das Frühlingserwachen ist jährlich bei vielen Menschen und bei der Natur zu beobachten. Die Sonne erwärmt unser Gemüt. Hinter einem liegt die Weihnachtszeit, die oftmals Spuren auf der Hüfte hinterlassen hat. Der Entschluss ist schnell gefasst, dass man langsam wieder fit werden sollte. Wer mit Sport beginnt sollte aber am Anfang nicht gleich übertreiben. Es gibt einige Dinge, die vor dem Trainingsstart beachtet werden sollten.

    In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft, denn auch wenn das Wetter die Menschen heraus lockt, man sollte nie mit 100 Prozent starten. Viel zu schnell leidet man sonst unter Schmerzen im Rücken oder bricht sich etwas. Ein gezieltes Aufwärmtraining ist wichtig und auch die Entspannung zwischen den Sportphasen darf nicht zu kurz kommen.

    Am Anfang sollte maximal zwei Einheiten pro Woche gemacht werden die eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten sollten. Auch Bewegung im Alltag bringt schon einen Erfolg. Hierunter versteht man Spazierengehen, Fahrrad fahren oder Schwimmen. Wer einen Treppe und einen Aufzug hat, sollte vorrangig die Treppe nutzen. Leichte Gymnastikübungen lassen sich ebenfalls gut zuhause machen.

    Die richtige Kleidung

    Gerade wer draußen an der frischen Luft Sport treibt, sollte auf die richtige Kleidung achten. Funktionskleidung ist speziell für diesen Bereich hergestellt. Sie bietet Schutz vor Kälte, Wasser und Wind und die durch Bewegung entstandene Feuchtigkeit wird von innen nach außen geleitet. Wer sich für die Sportart Joggen entscheidet sollte zu dem noch auf das richtige Schuhwerk setzten. Generell sollte ein Laufschuh eine gute Federung haben und rutschfest sein.

    Fit durch den Frühling

    Keine Jahreszeit ist so beliebt wie der Frühling, um mit Diäten, Fastenkuren oder sportlichen Aktivitäten zu beginnen. Dadurch dass sich die eigene Stimmung mehr und mehr hebt, liegt es quasi in der Luft sich zu verändern oder auch die eigenen vier Wände wieder auf Vordermann zu bringen. Wer einen langfristigen Erfolg erzielen möchte, sollte seine Vorhaben allerdings gut planen, denn sonst stellt sich schnell der Jo-Jo Effekt ein.

    Wissenswertes zum Thema Fasten

    Gerade in den Wintermonaten neigen wir dazu unserem Körper fetthaltige und süße Nahrung zu zuführen. Die Folge sind einige Kilos mehr auf der Waage. Dieser Speck muss nun wieder weg. Beim Fasten wird die Energiezufuhr wieder zurückgeschraubt. Führt man dem Körper weniger Energie zu, greift er auf die körpereigenen Zuckerreserven zurück. Dies passiert am ersten Tag. Am zweiten Tag ca. wird den Muskeln Eiweiß entzogen, um dem Gehirn Zucker zuzuführen. Erst ab Tag drei zieht der Körper die Energie aus den angelegten Fettdepots. Um die Muskeln nicht dauerhaft zu schädigen, nutzen auch Gehirn und Herz zu einem späteren Zeitpunkt diese Fettdepots.

    Schlacke wird bei Diäten und beim Fasten freigesetzt. Diese setzt sich im Bindegewebe ab. Nun schwemmt das natürliche Kalium die Schlacke mit Wasser aus dem Körper und strafft das Gewebe. Zusammen mit Chlor und Natrium werden nun auch der Elektrolythaushalt und der Wasserhaushalt gesteuert.

    Wer sich vorwiegend von Bananen, Brokkoli, Kartoffeln, Spinat oder Vollkornprodukten und Fisch ernährt, nimmt viel Kalium auf. Wer dem Körper während dieser Phase einige Auszeiten gönnt, fördert den Prozess.

    Bewegung gegen die Pfunde

    Wer abnehmen möchte, aber keine Diät oder eine Fastenkur anstrebt, sollte auf die gute alte Methode der Bewegung zurückgreifen. Der Körper beginnt langsam das angebaute Fett abzubauen. Besonders eigenen sich hier Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Laufen oder auch Fahrradfahren. Wer sein Sportprogramm drei bis viermal die Woche in den Alltag integriert macht alles richtig. Zwischen den Sportphasen sollte dem Körper auch immer wieder Ruhe gegönnt werden.

    Zusätzlich sollte man zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken. Dies entgiftet den Körper. Wer seine Essgewohnheiten überprüft und diese entsprechend umstellt, wird schnell einen Erfolg erzielen und einige Pfunde verlieren.

    Sich selbst motivieren um das Ziel zu erreichen

    Nach einiger Zeit und einigen gefallenen Pfunden kommt eine gewisse Routine in den Trainingsalltag. Die ist völlig normal, denn der Körper hat sich an die neue Belastung gewöhnt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man die Trainingseinheiten verlängern und auch Verändern sollte. Wer sich Abwechslung einbaut erzielt wieder Erfolge. Allein ist dies oft schwer, daher empfiehlt es sich zu zweit oder in der Gruppe an die unbeliebten Pfunden ran zu gehen. Durch mehr Spaß lässt sich auch mehr erreichen und nicht der Gewichtsverlust, sondern der gemeinsame Spaß steht im Vordergrund. Außerdem entwickelt man so im Training mehr Kreativität.

    Bild: © Depositphotos.com / cardmaverick

  • Übersicht verschiedene Diäten 2015

    Übersicht verschiedene Diäten 2015

    Zahlreicher Diäten 2015

    Viele Menschen nehmen sich am Jahresanfang vor, endlich mit dem Abnehmen zu beginnen. So sind auch Diäten 2015 wieder im Trend. Dabei gibt es keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, außer, dass viele Wege nach Rom oder in diesem Fall zum Wunschgewicht führen. Während die einen auf Pülverchen und Pillen setzen, die versprechen, dass man abnehmen kann, probieren andere FDH, Weight Watchers oder Trennkost. Das Ziel aller Diäten 2015 ist es jedoch, dass figurbewusste Personen am Jahresende tatsächlich möglichst einige Kilogramm weniger auf den Rippen, den Hüften, am Bauch oder Po haben.

    Zuerst einmal sei gesagt, dass es keine Idealstelle gibt, an der Männer oder Frauen abnehmen. Das heißt, welche Diät auch immer ausprobiert wird, niemals wird man nur am Bauch oder nur an den Oberschenkel abnehmen. Wie erfolgreich eine Diät wirklich ist, hängt von der Disziplin des Anwenders ab. Allerdings helfen Crash-Diäten, wie FDH („Friss die Hälfte“) oder einseitige Ernährung nicht, das Gewicht zu halten. Deshalb hier eine Übersicht der Diäten, die 2015 helfen sollen, die guten Vorsätze umzusetzen. Diese Diäten 2015 bzw. Ernährungsumstellungen wurden von der Stiftung Warentest geprüft und für uneingeschränkt empfehlenswert befunden:

    Die Ideal DiätDiaeten 2015

    Durch eine einfache Umstellung der Ernährung versucht die Ideal Diät, das Abnehmen zu fördern. Dabei helfen einfache Rezepte und vielfältige Lebensmittel. Die Alternative zu den ungesunden Crash-Diäten verspricht langfristige Erfolge. Entwickelt wurde sie von Prof. Dr. Michael Hamm, einem Ernährungswissenschaftler. Er arbeitete mit Friedrich Bohlmann gemeinsam die abwechslungsreiche Diät. Basis sind die Ernährungstheorien „Glyx“ und „Low Fat“.

    So sollten falsche Fette reduziert werden und täglich Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index gegessen werden (kohlehydratarme Lebensmittel). Der glykämische Index zeigt, wie stark nach dem Genuss des jeweiligen Lebensmittels der Blutzuckerspiegel ansteigt. Ein hoher Spiegel bremst beim Abnehmen. Kombiniert mit viel Bewegung sollen die Pfunde purzeln. Lebensmittel werden in drei Gruppen nach den Ampelfarben eingeteilt.

    Wie bei der Nährstoffpyramide, befinden sich im grünen Bereich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. An ihnen kann man sich bei der Ideal Diät satt essen. Gelbe Lebensmittel sind „empfehlenswert“, dazu zählen Käse, fettreicher Fisch und Eier. Hier sind die Portionen zu minimieren, aber im Zuge einer ausgewogenen Ernährung sollen sie nicht auch beim Abnehmen ganz vermieden werden. „Rote“ Lebensmittel sind möglichst ganz zu meiden, lediglich ab und zu eine kleine Portion ist erlaubt. Dazu zählen Fertiggerichte, Pizza, Schokolade, Chips oder Pommes. Idealerweise wird an den Tagen geschlemmt, an denen die sportlichen Aktivitäten am höchsten sind.

    Das übersichtlich und einfach aufgebaute Diätprogramm lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Abwechslung statt Verboten helfen bei der Motivation und der Disziplin für das Abnehmen. Auch die Familie kann in die Ideal Diät mit einbezogen werden. Allerdings birgt sie auch Nachteile. Das Abnehmen erfolgt relativ langsam, dafür dauerhaft. Die Diätpläne empfehlen 50 Prozent Kohlenhydrate, was aber inzwischen bereits als überholt gilt, denn viele Kohlenhydrate, hier vor allem Zucker, erhöhen den Blutzuckerspiegel stark. Auch Nudeln, Kartoffeln oder Reis sowie Vollkornprodukte enthalten viele Kohlenhydrate. Manche Menschen nehmen dadurch nicht oder kaum ab.

    Die neue Fit for Fun-Diät

    Sie verspricht garantiertes Abnehmen: Die Fit-for-fun-Diät. Die Strategie zum Abnehmen setzt auf Ernährung, Bewegung und Entspannung und überzeugte damit Stiftung Warentest und Ökotest. Ein 7-Tage-Rezeptplan liefert abwechslungsreiche Ernährungsideen. Weiterhin beinhaltet das Magazin Sport- und Entspannungstipps. Wer seinen Diättyp kennt, kann persönliche Fallen beim Abnehmen meiden. Diese Ernährungsumstellung setzt auf gesundes Essen statt Kalorien zählen. Das ist nicht neu. Ausgewogen bedeutet, dass die Ernährung ausreichend Vitamine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Eiweiße enthalten muss. So bleibt der Körper leistungsfähig und leidet nicht an Mangelerscheinungen.

    Ich nehme ab

    Bei „Ich nehme ab“ handelt es sich um die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Es ist also eine Anleitung zum Abnehmen, damit jeder seine Ernährungsfehler erkennt und abtrainieren kann. Auch hier wird auf Ernährungsumstellung, Bewegung sowie Entspannung gesetzt. 12 Schritte sollen praxisnah helfen, eine 90-seitige Rezeptbroschüre erleichtert die Zubereitung. Neben Notizzetteln enthält das Rundum-Paket zum Abnehmen noch ein Tagebuch, in dem Abnehmwillige ihre Ernährung und ihre Bewegungsaktivitäten aufzeichnen können.

    Schlank ohne Diät

    Die  Ernährungsumstellung „Schlank ohne Diät“ wirbt damit, dass selbst Angela Merkel zehn Kilo auf diese Weise verloren haben soll. Grundlage zum Abnehmen sind winzige, kaum merkliche, aber Erfolg versprechende Umstellungen in der Ernährung. Statt Kekse und belegten Brötchen gibt es im Kanzleramt jetzt Snacks aus Obst und Gemüse. Die Lebensfreude soll dadurch nicht eingeschränkt werden. Körperliche Aktivität, wie Sport, der intensiv betrieben werden muss bei anderen Diäten 2015,  muss bei „Schlank ohne Diät“ nicht unbedingt durchgezogen werden. Nachteil dieser Ernährungsumstellung ist, dass es recht lange dauern kann, bis sich Erfolge beim Abnehmen zeigen. Dafür sind diese aber anhaltend.

    Wege zum Wunschgewicht

    10 Schlankheitstipps sollen beim Abnehmen helfen und als Wege zum Wunschgewicht führen. Zunächst soll sich der Abnehmwillige realistische Ziele setzen und keine massiven Gewichtsverluste in kürzester Zeit erwarten. Ein Pfund bis ein Kilo pro Woche kann man durchschnittlich abnehmen. Drei Mahlzeiten reichen aus, bei denen man sich aber satt essen sollte. Bewegung ist das A und O, die Muskeln müssen gestärkt werden, denn sie verbrennen Kalorien. Welcher Sport ist fast egal, aber er sollte so viel Spaß machen, dass man auf Dauer dran bleibt. Schon Spaziergänge können wahre Wunder wirken. Neben der Senkung des Blutzuckerspiegels wird das vegetative Nervensystem durch Bewegung gestärkt.

    Wer hungrig einkauft, kauft oft zu viel ein – häufig auch noch die falschen Lebensmittel. Statt dauernd aufwändig Kalorien zu zählen, heißt die Devise gesund und ausgewogen essen. Wie sehr Kohlenhydrate dick machen, wurde bisher zu oft vernachlässigt (auch teilweise heute noch). So sollte der Verzehr von Weißmehlprodukten reduziert werden. Fleisch, Milch und Käse sowie gesunde Pflanzenöle sind hingegen beim Abnehmen empfehlenswert. Genüsse sollten aber nicht ganz wegfallen, weniger Einschränkungen helfen, sich an die neue Ernährung zu gewöhnen. Wenn Abends eine Party geplant ist, kann man mittags schon weniger essen. Schokolade sollte z. B. nur ein- bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen (1-2 Tafeln pro Woche).

    Gefährlich sind Getränke, die versteckt Zucker enthalten. Und auch Alkohol gilt als wahre Energiebombe. Zudem hält er den Blutzuckerspiegel oben, was das Abnehmen verhindert. Während die Muskulatur damit beschäftigt ist, den Alkohol zu verarbeiten, lagern sich Fett und Zucker-Abbauprodukte in unseren Fettzellen ein. Auch „light“-Produkte bergen Fallen, weil das Fett durch Stärke oder andere Kohlenhydrate (Zucker, Zuckerersatzstoffe) ersetzt wurde. Das Insulin geht hoch, die Abnahme verringert sich. Der „Zickzackkurs“ des Insulins signalisiert ständig „Hunger“. Fertiggerichte enthalten ebenfalls viel Zucker und Fett. Fleisch und Gemüse schmecken auch ohne fettige Sahnesoße, die Bratwurst unterwegs lässt sich durch einen Hähnchenschenkel perfekt ersetzen.

    Stress sorgt ebenfalls dafür, dass wir zu viel essen, meist nebenbei. Ein Spaziergang, ein Saunabesuch oder ein schönes Entspannungsbad sowie eine Massage helfen, Stress abzubauen und den daraus resultierenden Appetit zu verringern. Die Portionen sollten kleiner ausfallen. Erst nach 20 Minuten kommt das Sättigungssignal, dann ist eine große Portion häufig schon aufgegessen. Deshalb sollte man ab und zu das Besteck ablegen und in sich hinein spüren, ob der nächste Bissen noch nötig ist. Schön angerichtet und in kleinen Mengen auf der Gabel schmeckt es ohne Reue und hilft beim Abnehmen.

    Nachfolgend eine Übersicht der weiteren empfehlenswerten und einen Versuch werten Diäten:   

    Low-Fat-Diäten
    Low Fat 30 – konkret Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Internet-Diäten
    www.abnehmen-mit-genuss.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.surfmed.at
    www.surfmed.de
    Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.lean-and-healthy-programm.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.novafeel.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.xx-well.com Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten

     

    AUF JEDEN FALL EINEN VERSUCH WERT
    Fastenkuren, Formula- und Fertigmenü-Diäten
    BCM-Programm (PreCon) Fastenkuren, Formula-und Fertigmenü-Diäten
    Glyx-Diäten
    Fit, gesund und schlank mit dem GLYX Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    Vollweib-Diät Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    Mischkostdiäten
    Der 4 Wochen Power Plan Mischkost-Diäten
    Aktiv schlank mit myline Mischkost-Diäten
    Die Bikini-Diät Mischkost-Diäten
    Die Gute Laune Diät Mischkost-Diäten
    Gesund und für immer schlank Mischkost-Diäten
    Nutropoly – spielend abnehmen Mischkost-Diäten
    Brigitte Ideal-Diät Mischkost-Diäten
    Abnehmen mit tinto Mischkost-Diäten
    Das I feel good Geheimnis Mischkost-Diäten
    Low-Fat-Diäten
    Low Fat 30 vegetarisch Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Steig ein! Low Fat 30 Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    So koche ich meinen Mann schlank Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Ohne Diät gehts auch! Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Internet-Diäten
    www.aiqum.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.slimnet.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten

    (Quelle: Stiftung Warentest)

  • Heilfasten nach Buchinger – ideal für Körper und Seele

    Heilfasten nach Buchinger – ideal für Körper und Seele

    Wenn das neue Jahr beginnt, dann möchten viele auch damit beginnen ein paar Kilo loszuwerden. Weihnachten sind die meisten über die Stränge geschlagen, weil sie zur Gans, zu den leckeren Dominosteinen und den köstlichen Plätzchen nicht nein sagen konnten. Eine Diät kostet meist Zeit, vor allem aber Selbstdisziplin. Dazu kommt, dass viele Diäten einseitig und langweilig sind.

    Wer auf gesunde Art und Weise bei paar überflüssige Kilo verlieren will, der sollte es mit Heilfasten nach Buchinger versuchen, denn diese Fastenkur ist optimal für den Körper, aber auch ideal für das mentale Gleichgewicht.

    Der Erfinder des Heilfastens

    Wer sich für das Heilfasten nach Buchinger entscheidet, der wählt die wohl beliebteste Fastenkur, die es gibt. Es war Otto Buchinger, der der Fastenkur seinen Namen gegeben hat, und die Idee zu dieser besonderen Fastenkur wurde aus der Not geboren. Der Arzt Otto Buchinger litt unter schwerem Gelenkrheuma und damit auch unter starken Schmerzen. Kein Aufenthalt in einem Kurbad und kein damals bekanntes Medikament konnte das Leiden lindern und so entschloss sich Otto Buchinger 1920, mal eine Fastenkur zu machen. Die Fastenkur half und auch wenn das Gelenkrheuma nicht vollständig verschwand, Buchinger fühlte sich vitaler, er hatte weniger Schmerzen und er konnte sogar wieder in seinem Beruf als Internist arbeiten.

    Wie funktioniert das Heilfasten nach Buchinger?

    Gegenüber anderen Fastenkuren hat das Heilfasten nach Buchinger den großen Vorteil, dass diese Fastenkur nicht komplett auf Kalorien verzichtet, das macht es einfacher, durchzuhalten. Das Heilfasten nach Buchinger beginnt mit den sogenannten Entlastungstagen. Ist der Darm komplett entleert, dann starten die eigentlichen Fastentage.

    Beim Heilfasten nach Buchinger wird morgens eine Tasse Kräutertee mit Honig getrunken. Mittags gibt es eine Gemüsebrühe oder Gemüsesaft, und am Abend noch einmal Kräutertee oder Mineralwasser. Am dritten Tag sind auch eine Gemüsebrühe oder Fruchtsaft am Abend erlaubt und zusätzlich kann am Nachmittag noch einmal ein Kräutertee getrunken werden. Erlaubt sind alle Kräutertees, ideal sind beim Heilfasten nach Buchinger aber Fencheltee, Melissen- oder auch Brennnesseltee. Pfefferminztee und Früchtetees sollten nur sparsam verwendet werden. Wichtig ist es, dass über den Tag verteilt drei Liter Flüssigkeit getrunken werden.

    An allen Fastentagen sollten Yogaübungen gemacht werden und auch leichte sportliche Aktivitäten sind erlaubt.

    Wenn die Fastenzeit zu Ende geht, dann wird die Speisekarte ein wenig umfangreicher. Beim Fastenbrechen sind ein Apfel oder eine Gemüsesuppe erlaubt und in den Tagen nach dem Fasten sind Bürstenmassagen ebenso wie auch Wechselduschen zu empfehlen.

    In der Klinik oder zu Hause fasten?

    Wer sich für das Heilfasten nach Buchinger entscheidet, der kann diese Kur entweder in einer Klinik, aber auch zu Hause machen. Alle, die sich für das Fasten zu Hause entscheiden, sollten im Vorfeld mit einem Arzt die Fastenkur besprechen und ihn bitten, die Kur zu begleiten. Nicht jeder kann das Heilfasten nach Buchinger vertragen, denn es kann unter anderem zu Kreislaufbeschwerden kommen.

    Eine Fastenkur nach Buchinger in einer Klinik hat den Vorteil, dass immer medizinisches Personal in der Nähe ist und dass man sich unter Gleichgesinnten befindet und sich mit ihnen austauschen kann. Das macht es einfacher, die Fastenkur erfolgreich zu beenden.
    Eine Studie zum Heilfasten nach Buchinger hat ergeben, dass sich von 1.000 Studienteilnehmern 80 % nach dem Fasten deutlich wohler gefühlt haben. Das Buchinger Heilfasten ist für alle zu empfehlen, die unter Gicht, Rheuma, Migräne oder auch unter Diabetes Typ 2 leiden.