Schlagwort: Fettleibigkeit

  • Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Der Lebensmittelmarkt bietet eine reichhaltige Auswahl tausender unterschiedlicher Nahrungsmittel, die für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas bieten. Beliebt sind jedoch ausgerechnet Lebensmittel mit einem Kaloriengehalt, Fettgehalt und Zuckergehalt. Jedoch sind es gerade diese Lebensmittel, die für Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich sind. Das Übergewicht kann durch eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung abgebaut werden. Die Fatburner unter den Lebensmitteln können die Pfunde so richtig zum schmelzen bringen und verhelfen zu einem besseren seelischen wie körperlichen Befinden.

    Fatburner verbrennen Kalorien

    Wer sein Gewicht reduzieren möchte dem können Fatburner sehr behilflich sein, um das Zielgewicht mittelfristig bis langfristig zu erreichen. Eine kurzfristige Lebensmittelumstellung und nur zeitweise Bewegung bringen nur eine Zeit lang den gewünschten Erfolg, weshalb die Gewichtsreduzierung auf Langfristigkeit ausgelegt sein sollte.

    Folgende Nahrungsmittel haben sich als Fatburner bewährt:

    Vollkorn-Knäckebrot und Tomaten

    Das Vollkorn-Knäckebrot ist ein echter Knüller für Ballaststoffe. Der Ballaststoffanteil des trocknen Brots ist sehr hoch und sorgt für eine Bindung des Cholesterins. Die Verdauung wird positiv beeinflusst und der Blutzuckerspiegel auf ein gesundes Level gesenkt.

    Die Tomaten haben einen hohen Kaliumgehalt und dienen der Förderung der Blutregulation. Vor allem in getrockneter Form sind sie ein Genuss, weil der Anteil an Fett und Kohlenhydraten gering ausfällt und die zweitrangigen Pflanzenstoffe dem Zellschutz dienen.

    Sellerie und Fisch

    Der Sellerie ist ein sehr gesundes Gemüse, welches den Körper lange beschäftigt und zu einem höheren Kalorienverbrauch führt als der Sellerie enthält. Die Verdauung des Sellerie dauert lange, weil der Fatburner sättigend ist und dem Hungergefühl entgegenwirkt.

    Der Fisch ist ein wertvoller Eiweißlieferant, da bereits eine kleine Menge für eine Abdeckung des Eiweißbedarfs bei uns Menschen sorgt. Der Gehalt an Vitalstoffen ist ebenso zu erwähnen wie der geringe Fettgehalt. Egal ob gedünstet, gegrillt oder gebraten. Eine Forelle schmeckt immer.

    Äpfel und Beeren

    Der Apfel enthält eine reiche Anzahl an Vitaminen und verfügt über Pektine. Die Pektine sorgen für eine Sättigung und bremsen das Appetitgefühl rapide. Je Mahlzeit werden bis zu 200 Kalorien weniger eingenommen, wenn vorher ein Apfel gegessen wird. Der Volksmund sagt, dass ein Apfel am Tag den Arzt ersetzt und dies stimmt. Der Vitamingehalt und die Pektine sind echte Gesundheitsförderer. Ein echter Fatburner!

    Die Beeren unabhängig davon ob Erdbeere, Himbeere oder Brombeere sind Quellfrüchte, die eine gute Sättigung gewährleisten. Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind Beeren stets ein genussvoller Fatburner.

    Zitronen und rote Chili

    Die Zitrone und andere Zitrusfrüchte beinhalten unverdauliche Inhaltsstoffe. Zusammen mit den Zitrusfasern bieten diese sauren Fatburner eine erstklassige Sättigung. Der hohe Gehalt an Vitamin C lässt das Fett schmelzen. Ein Fruchtsalat oder Fruchtquark sind sehr lecker und lassen sich mit Chia-Samen bzw. Leinsamen ergänzen, um die Sättigung zu verstärken. Die Chia-Samen quellen im Körper auf und halten ihn für bis zu fünf Stunden satt.

    Die rote Chili ist ein scharfer natürlicher Fatburner und beinhaltet Capsaicin. Das Capsaicin sorgt für eine rapide Anregung des Stoffwechsels. Das Fett wird besser abgebaut und dies führt zu einer Gewichtsreduzierung.

    Ernährungsumstellung, Fatburner und Bewegung

    Eine Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung und Fatburner bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht. Jeder hat Sportarten, die er liebt und diese sollten regelmäßig durchgeführt werden. Im Zusammenspiel mit einer gesunden Ernährung kann das Gewicht langfristig gesenkt und die Gesundheit auf diese Weise gestärkt werden. Vor allem Gerichte, die aus den genannten Fatburnern als Zutaten bestehen sind eine Wohltat für den Körper. Je gesünder die Ernährung ist desto positiver sind die Effekte für jeden Einzelnen. Die genannten und weitere Fatburner sind eine sinnvolle Hilfe für alle Menschen, die abnehmen und gesünder leben möchten.

    Bild: © Depositphotos.com / eduardolopezcoronado

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der Berliner Charite und des Pharmakonzerns Phizer wurde ermittelt wie der Wissensstand der Deutschen beim Thema Gesundheit ist. Die Studie diente dazu Wissenslücken gesunder und chronisch kranker Menschen aufzudecken verbunden mit dem Ziel eine Informationsbasis für die Politik, Fachleute und Öffentlichkeit zu bilden.

    Gesundheitswissen der Deutschen nicht optimal

    Das Ergebnis der großen Umfragen förderte erhebliche Lücken im Gesundheitswissen bei 25 Prozent der Bevölkerung zu Tage. Einen moderaten Wissenslevel bezogen auf Gesundheit haben hingegen über 50 Prozent der Bürger in Deutschland. Die Politik, Experten und Öffentlichkeit müssen auf Grund der Ergebnisse der Studie handeln, um das Gesundheitswissen der Bevölkerung zu verbessern.

    In den neuen Bundesländern herrscht ein besseres Gesundheitswissen. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommerm belegt im Bundesländer-Vergleich den ersten Platz, weil dort 70 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet worden waren. Die Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beantworteten jeweils mit deutlich über 60 Prozent die Fragen zur Gesundheit richtig und landeten im Mittelfeld. Auf den mittleren Plätzen mit einer korrekten Beantwortungsquote von je 67 Prozent landeten Rheinland-Pfalz und Berlin. In Bremen und Brandenburg wurden nur jeweils 63 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet. Die Sachsen beantworteten 62 Prozent richtig.

    Bei jungen Menschen wurde eine stärkere Gesundheitskompetenz festgestellt, aber die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen konnte Fragen zu generellen Gesundheitsthemen und chronischen Erkrankungen besser beantworten. Den höchsten Level an Gesundheitswissen bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten Menschen zwischen 35 und 44 Jahren. Der Wissensstand über Gesundheit ist bei gesunden und chronisch kranken Menschen gleich, wie die Umfrage feststellte. Das Gesundheitswissen bei Menschen ohne Migrationshintergrund fällt der Studie zufolge höher aus als bei Personen mit Migrationshintergrund.

    Gesundheitswissen verbessern

    Das eigene Gesundheitswissen kann auf unterschiedliche Weise verbessert werden und dabei kann vor allem das Internet hilfreich sein. Wir befinden uns im Informationszeitalter, wo jeder mindestens ein Smartphone oder Tablet besitzt oder zuhause über einen Internetzugang verfügt. In den App-Stores für Google Android, Apple iOS und Windows Phone gibt es zahlreiche Gesundheits-Apps, die den Wissenslevel über die eigene Gesundheit erhöhen.

    Basierend auf den Bewertungen der Nutzer können die richtigen Apps ausgewählt werden. Unterwegs kann man sich dann zum Beispiel über die Kalorien von Lebensmitteln informieren oder welche Ursachen schwere Krankheiten wie Diabetes Typ-2 auslösen können. Auf Youtube haben sich einige User auf Gesundheitsthemen spezialisiert und vermitteln ihre Kenntnisse gerne weiter, vor allem Themen wie gesunde Ernährung, Smoothies, Sport und die Zubereitung veganer Lebensmittel sind sehr beliebt. Die Wissensdatenbank Wikipedia ist als Informationsquelle für Gesundheitsthemen ebenfalls empfehlenswert.

    Die Krankenkassen, Ärzte, Gesundheitsbehörden, Büchereien und Verbraucherzentralen haben Broschüren, Magazine oder Informationsblätter rund um das Thema Gesundheit. Je besser das Gesundheitswissen ist, desto leichter kann es fallen sich gesund zu ernähren und zu leben. Der Besuch von Fachseminaren, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen und zum Beispiel von Volkshochschulen angeboten werden, kann eine sinnvolle Ergänzung zu den kostenlosen Informationsquellen sein.

    Wie die OECD im Report »Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014« zum Übergewicht berichtet, kletterte der Anteil der Fettleibigen in Deutschland von 13 Prozent im Jahr 2003 um 3 Prozent auf 16 Prozent im Jahr 2013. Jeder sechste Europäer ist dem Bericht zufolge zu dick und leidet an Übergewicht oder Fettleibigkeit. Im Jahr 2002 war es nur jeder Achte. Die Fettleibigkeit beginnt ab einem BMI von 30 und je mehr ein Mensch wiegt desto höher steigt das Risiko ein Diabetes Typ-2, Herzkrankheit oder chronischen Krankheit zu erleiden. Die Gesundheit ist das höchste Gut von uns Menschen und dementsprechend sollte man so gesund wie möglich bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Nach einer Studie der Universität Oxford können so genannte Food-Porn Bilder in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Whatsapp ein Hungergefühl auslösen und zu einer Gewichtszunahme führen. Das Betrachten solcher Bilder würde den Forschern zufolge dazu verleiten mehr zu essen als angebracht sei. Das Studienergebnis wurde im Fachmagazin »Brain and Cognition« veröffentlicht.

    Food-Porn vermindert Widerstand

    Das Betrachten von Food-Porn Bildern vermindert der Studie nach den Widerstand leckere Gerichte zu essen, wenn zum Beispiel auf einem Foto ein Schokoladenkuchen oder Steak zu sehen ist. Die Lebensmittelindustrie stand bislang im Mittelpunkt als Auslöser von Übergewicht und Fettleibigkeit. Das Forscherteam wollte daher ergründen welche anderen Faktoren für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein könnten. Im Rahmen ihrer Studie stellten sie fest wie sich der Konsum von Food-Porn oder Bildern mit köstlichem Essen auf das Hungergefühl auswirken könnte. Den Bilderkonsum beschreiben die Studienautoren als visuellen Hunger. In ihrer Schlussfolgerung berichten die Forscher, dass schöne Fotos von Lebensmitteln nachteilige Konsequenzen für den Betrachter haben könnte.

    Das Essen würde auf den Status der Herrlichkeit gehoben und dafür seien nach Ansicht der Wissenschaftler vor allem die beliebten Kochsendungen verantwortlich. Jedoch betonen die Studienautoren, dass die öffentliche Darstellung von Speisen nicht generell negativ sein muss. Zum Beispiel könnten schön gestaltete Bilder von Gemüse junge Menschen dazu motivieren sich gesünder zu ernähren.

    Präsentation von Food-Porn in sozialen Netzwerken

    Die Präsentation von Essen auf Facebook, Instagram, Twitter oder Whatsapp hat einen speziellen Hintergrund. Die Professorin Eva Brösius von der Universität Hannover fand heraus, dass die Food-Porn Bilder den Lebensstil ihrer Nutzer darstellen würden.

    Sie würden damit quasi ihren Status zeigen und sie vermitteln sich gute Lebensmittel leisten zu können, wie die Zeitung »Die Welt« berichtete. Eine kanadische Forscherin vertritt die Ansicht, dass Food-Porn Bilder eventuell Menschen dazu veranlassen könnte ihr Leben fast nur auf Essen auszurichten. Der Konsumverzicht auf Food-Porn verhindert das Gefühl unbedingt mehr zu essen, wodurch eine Gewichtszunahme verhindert wird.

    Gesundes Essen muss nicht teuer sein

    Der eigene Lebensstil spiegelt sich in Food-Porn Bildern wieder und dabei werden von den Usern vor allem kalorienreiche, fetthaltige oder zuckerhaltige Speisen stolz präsentiert. Die Speisen werden wunderschön dargestellt, können Neid auslösen und dazu verleiten mehr zu essen als gut für einen ist. Gesunde Lebensmittel werden nur selten gezeigt, weil sie bisweilen als zu teuer empfunden werden. Beim Lebensmitteleinkauf spart der Verzicht auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und fettreiche zuckerhaltige kalorienreiche Nahrungsmittel ordentlich Geld. Wer zum Beispiel statt ein Glas Nutella für 2,49 Euro zum gleichen Preis sechs Äpfel kauft, der investiert sein Geld sinnvoll in die eigene Gesundheit. Generell empfehlenswert ist die Erstellung eines Einkaufszettels auf dem vorwiegend gesunde Lebensmittel und nur sehr wenige Genussmittel stehen sollte.

    Auf keinen Fall sollte man mit einem Hungergefühl einkaufen gehen, weil dies zum Kauf unnötiger Lebensmittel wie etwa Schokolade, Kekse oder Fertigsuppen führen kann. Die Fertigsuppen besonders die so genannten »Minutensuppen« gelten wegen ihrer Geschmacksverstärker als sehr ungesund. Statt Fertigsuppen oder Fertiggerichte zu kaufen rechnet es sich für die Gesundheit besser, wenn Suppen und Gerichte selbst zubereitet werden.

    Jeweils zu Wochenbeginn wird ein Speiseplan erstellt, die Lebensmittel eingekauft und daraus dann jeweils am Vorabend des kommenden Tages das gewünschte Gericht zubereitet. Die Zubereitung am Abend des Vortages spart Zeit. Sollte dennoch Zeitmangel herrschen ist es sinnvoll zur Mittagszeit sich nicht für die Currywurst, sondern für einen Gemüseburger oder Salat zu entscheiden. Viele Restaurants, Pommesbuden und Dönerläden bieten auch gesunde Speisen ein, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben.

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  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

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  • Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Der Zucker gilt als einer der Hauptverursacher von Krankheiten unserer modernen Welt. Vor allem für Diabetes Typ-2, Herzkrankheiten, Krebs, AHDS, Karies, Bluthochdruck, Übergewicht und Fettleibigkeit zeichnet sich der süße Stoff verantwortlich. Besonders Krebszellen nutzen Zucker als Energiequelle, weshalb mit einem Verzicht auf die süßen Kristalle das Risiko an Krebs zu erkranken minimiert werden kann.

    In Deutschland erzielt die Süßwarenindustrie einen Jahresumsatz von 13 Milliarden Euro und verkauft jedes Jahr rund 3,6 Millionen Tonnen Süßigkeiten, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind.

    Nach dem Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beläuft sich der Zuckerkonsum bei Kindern mit Stand 2008 auf durchschnittlich 25 Kilogramm pro Jahr und sind 8 Kilogramm mehr als 1985. Der Zuckerkonsum von uns Deutschen beläuft sich nach den Daten der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker auf 35 Kilogramm jährlich und entspricht einer Zuckeraufnahme von 100 Gramm am Tag. Die Empfehlungen liegen bei maximal 50 Gramm täglich. Ein überhöhter Zuckerkonsum ist mitverantwortlich für Fettleibigkeit und Insulinversagen. Selbst Depressionen können durch Zucker ausgelöst werden, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft schwanken sollte.

    Auf Zucker verzichten und ungesunde Ernährung abstellen

    Der Verzicht auf Zucker ist der erste Schritt hin zu einer gesunden Ernährung, die jedoch nicht so leicht fällt. Denn die leckeren Kristalle können eine starke Abhängigkeit auslösen und es kann bis zu drei Monate dauern bis der Körper sich darauf eingestellt hat nicht mehr regelmäßig mit Zucker versorgt zu werden. Eine Zuckersucht zu besiegen, bedeutet vor allem dann eine Herausforderung, wenn die Ernährung bislang aus zuckerhaltigen hochverarbeiteten Lebensmitteln bestand.

    Die Streichung des Zuckers vom Speiseplan hat unmittelbare Konsequenzen auf die persönliche Ernährung. Das süße Mittel befindet sich in zahlreichen Lebensmitteln, weshalb eine Verbannung für so manchen schmerzhaft sein kann, wenn er zum Beispiel auf seine Lieblingskekse oder Nutella verzichten muss. In Ketchup, Joghurt, Brot, Gebäck, Schokolade, Kaffeepulver, Pudding und vielen weiteren Lebensmittel ist Zucker enthalten. Das Lesen der Zutatenliste auf der Verpackung gibt Auskunft über den Zuckergehalt des Lebensmittels.

    Wer beginnt gezielt auf Zucker zu verzichten, sollte mit vier Wochen anfangen, um den Körper an die neue Lebensweise zu gewöhnen. Ein Niederländer mit Namen Sacha Harland zeigte in einem Experiment welche Folgen der einmonatige Zuckerverzicht auf sein Leben hatte. Wie er berichtete, fühlte er sich durch den Verzicht auf Zucker besser und Ärzte stellten eine deutliche Verbesserung seiner vitalen Werte fest. Sein Körpergewicht konnte er reduzieren, der Fettanteil fiel geringer aus und der Blutdruck war deutlich niedriger als vor der Ernährungsumstellung.

    Im Rahmen einer zuckerfreien Ernährungsumstellung sollte komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet werden. Vor dem Zuckerverzicht ist es empfehlenswert einen Ernährungsberater zu konsultieren, der eine Liste von zuckerfreien Lebensmitteln erstellen und einen gesunden Ernährungsplan aufstellen kann. Erste spürbare positive Effekte des Zuckerverzichts sind wie der Niederländer beweist schon nach vier Wochen zu sehen. Der Körper und das Gehirn benötigen Zucker als Treibstoff, jedoch kann die erforderliche Energie auch aus Lebensmitteln bezogen werden, die kein Zucker beinhalten.

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