Schlagwort: Feuchtigkeit

  • Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Honig ist bekanntlich sehr gesund, er stärkt das Immunsystem, schützt vor Infektionen, hat eine beruhigende Wirkung und ist auch noch gut für die Haut. Ein ganz besonderer Honig kommt aus Neuseeland und diesem Honig werden sehr viele gute Eigenschaften zugeschrieben – die Rede ist vom Manuka-Honig, dem Honig der Maori. Die Ureinwohner Neuseelands haben dem Honig seinen Namen gegeben und aus Neuseeland hat der Manuka-Honig mittlerweile seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Aber was macht Manuka-Honig oder auch Manukaöl so besonders?

    Der Honig der Myrte

    Die Bienen sammeln den Nektar für den Manuka honig in den Blüten der Südseemyrte, die wie der Teebaum im Nachbarland Australien, zur Familie der Myrtengewächse gehört. Die Südseemyrte ist fast überall in Neuseeland zu finden, denn sie wächst an Flussufern ebenso üppig wie auch an Waldrändern, in Gebüschen oder an Hängen. Die Myrte gilt als sehr robust, sie gedeiht auch auf Böden, die nicht so reich an Nährstoffen sind, aber sie braucht sehr viel Feuchtigkeit. Besonders auf der Nordinsel Neuseelands ist die Südseemyrte zu finden und in einigen Region wächst sie sogar wild. Die Myrte, die als Baum oder als Strauch vorkommt, kann bis zu vier Meter groß werden.

    Eine Pflanze mit Geschichte

    Wie lange die Maori den Honig der Südseemyrte schon verwenden, kann heute nicht mehr genau festgestellt werden. Der erste Europäer, der mit der Myrte und dem Manuka-Honig Bekanntschaft machte, war der englische Botaniker Joseph Banks, der im 18. Jahrhundert mit Kapitän James Cook, dem Entdecker Australiens reiste. Banks beobachtete, wie die Maori die verschiedenen Teile der Myrte für die Behandlung von Krankheiten benutzen, wie sie Manuka Honig und Manukaöl gewannen, daraus einen Pflanzensud kochten und Magen-Darm-Beschwerden, Hautkrankheiten, aber auch offene Wunden behandelten.

    Wie wird Manuka-Honig gemacht?

    Wenn die immer fleißigen Bienen den Nektar aus der Südseemyrte gesammelt haben, dann stellen die Imker im sogenannten Kaltschleuder-Verfahren daraus den berühmten Manuka-Honig her. Wird der Honig kalt geschleudert, dann bleiben alle Inhaltsstoffe, die hitzeempfindlich sind, erhalten. Um den Blütennektar noch gehaltvoller zu machen, wird er mit Enzymen angereichert, und auf diese Weise entstehen im Manuka-Honig kleine Mengen an Wasserstoffperoxid, die dem Honig eine desinfizierende Wirkung verleiht. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff des Maori Honigs ist aber das sogenannte Methylglyoxal, das immer dann entsteht, wenn Zucker abgebaut wird. Da der Nektar diesen Wirkstoff nicht enthält, entsteht er erst in den Bienenstöcken.

    Heilsamer Honig für die Haut

    Manuka-Honig ist ein Alleskönner und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. So können mit dem Honig aus Neuseeland Wunden wie Schnittverletzungen und Schürfwunden, aber auch Brandwunden und chronische Wunden behandelt werden, wie sie zum Beispiel bei Diabetes Patienten zu finden sind. Auch für die Haut ist Manuka-Honig eine wahre Wohltat, er kann für die Behandlung von Schuppenflechte ebenso verwendet werden wie auch für Akne, Neurodermitis und Hautpilzen. Wenn die Haut im Winter bedingt durch die Kälte draußen und die Heizungsluft in den Räumen rissig und trocken wird, dann kann der Honig auf die Haut aufgetragen, Wunder wirken. Insekten sind im Sommer oft eine Plage und wenn eine Mücke oder eine Wespe zugestochen hat, dann hilft Manuka-Honig, den Stich zu kühlen und die Haut wieder abschwellen zu lassen.

    Manuka-Honig für die innere Anwendung

    Erkältungen und grippale Infekte sind immer unangenehm, aber mit Manuka-Honig lassen sich Beschwerden wie Rachenentzündungen, Bronchitis, festsitzender Husten, Schnupfen sowie Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen deutlich lindern. Sodbrennen, eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen oder eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung können mit dem Honig der Maori gelindert werden, und auch bei Durchfall und beim Reizdarm-Syndrom ist der Honig eine große Hilfe.

    Bild: © Depositphotos.com / TunedIn61

  • Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Wenn nach langem reden die Stimme müde wird, wenn sich ein Gefühl der Trockenheit im Rachen einstellt, wenn Heiserkeit nur noch ein Flüstern möglich macht oder der ständige Drang besteht, sich räuspern zu müssen, dann kann ein Mundspray hilfreich sein. Das gilt auch beim berühmten Frosch im Hals, wenn man das Gefühl verspürt, als würde im Hals ein Fremdkörper sitzen. Ein Mundspray kann diese Probleme schnell und einfach beheben. Es sollte aber ein natürliches Mundspray sein, denn dieses Spray ist gut verträglich und sorgt für ein befreites Durchatmen.

    Was führt eigentlich zum Frosch im Hals?

    Jeder kennt das Gefühl einen sinnbildlichen Frosch im Hals zu haben, aber kaum jemand weiß, wie dieses Gefühl entsteht. Wenn die Stimme plötzlich weg ist und Schleim den Hals verschließt, dann versuchen wir, dieses Problem mit räuspern zu bekämpfen. Das gelingt manchmal, wenn ein Schluck Wasser getrunken wird, aber oftmals bleibt die Stimme einfach weg, und das ist besonders unangenehm, wenn man ein Telefonat führen oder eine Rede halten muss. Sich zu räuspern, ist nicht die richtige Wahl, denn beim Räuspern spannen sich die Bauchmuskeln und im Bauchraum entsteht ein Überdruck. Die Stimmlippen sind diesem Druck ebenso ausgesetzt, aber sie geben ihm kaum nach, sondern reiben sich aneinander. Wer sich dann räuspert, der greift die empfindliche Schleimhaut der Stimmlippen an und falls das öfter geschieht, dann nehmen die Stimmlippen sogar dauerhaft Schaden. Besser ist es zu schlucken, leicht zu husten oder auch zu gähnen.

    Das Räuspern natürlich bekämpfen

    Um die gestressten Stimmbänder nicht noch mehr zu reizen, sollte man in Räumen mit trockener Heizungsluft für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Viel Wasser und Kräutertee zu trinken kann ebenfalls hilfreich sein, und wenn das Räuspern besonders lästig wird, dann hilft es, mit Kamille oder mit Salbei zu inhalieren. Rauchen verstärkt die Beschwerden und das gilt auch für Nüsse und Schokolade, die die Schleimhäute reizen, sowie für Milch und Käse, die die Stimmbänder verschleimen. Für Abhilfe kann ein natürliches Mundspray sorgen.

    Die Inhalte eines natürlichen Mundsprays

    In der Natur wachsen viele Pflanzen, die eine echte Wohltat für die Gesundheit sind. Dazu gehört unter anderem die Kamille, die so herrlich aromatisch riecht und de mit ihrer antibakteriellen Wirkung auch für Mund und Rachen gesund ist. Auch die Pfefferminze ist ein bekanntes Heilkraut, das im natürlichen Mundspray Verwendung findet, denn die Arzneipflanze des Jahres 2004 erfrischt nicht nur Mund und Rachenraum, sie wirkt auch beruhigend auf die Schleimhäute und die oberen Atemwege. In die Liste der Heilpflanzen für ein natürliches Mundspray reihen sich auch der blaue Eukalyptus und der griechische Salbei ein. Der Eukalyptus überzeugt durch seinen angenehm frischen Geschmack und durch seine Fähigkeit, die Bronchien von Schleim zu befreien. Der Salbei ist ein hervorragendes Mittel gegen Halsschmerzen und hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Menthol und Kampfer runden die Palette der Heilkräuter, die in einem natürlichen Mundspray zu finden sind, perfekt ab.

    Wie wirkt natürliches Mundspray?

    Ein natürliches Mundspray wie das Spray von Doclue enthält viele ätherische Öle, die den Mund und den Rachenraum auf natürliche Art beruhigen und für eine frische Brise sorgen. Da das Spray aus dem Hause Doclue einen sehr langen Sprüher hat, wirkt das Mundspray auch im hinteren Rachenraum und der Frosch im Hals ist schnell wieder verschwunden. Das natürliche Mundspray kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Stimme besonders beansprucht wird oder wenn sich das Gefühl einstellt, sich ständig räuspern zu müssen. Alle, die viel reden müssen, wie zum Beispiel Schauspieler oder Berufssprecher, aber auch Sänger, die immer bei Stimme sein müssen, können mit der Hilfe des natürlichen Mundsprays von Doclue ihrer Stimme etwas Gutes tun.

    Bild: © Depositphotos.com / XiXinXing

  • Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Sie ist Sinnesorgan, Schutzschild und Stimmungsbarometer, sie regelt die Temperatur und die Feuchtigkeit, sie kann samtweich, aber auch rau, glatt oder faltig sein – unsere Haut. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers, zwei Millionen Hautzellen schützen uns vor Krankheitserregern, vor gefährlichen UV-Strahlen, vor Hitze und Kälte. Die Haut ermöglicht zudem einen feinen Tastsinn, sie macht es möglich, dass wir Schmerzen und Temperaturen empfinden, und Hautgefäße sowie die Drüsen sind immer aktiv, um die Körperwärme im Gleichgewicht zu halten.

    Funktion und Aufbau der Haut

    Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten, von denen jede eine eigene Aufgabe hat. Da gibt es die Oberhaut, die Epidermis, dann die Lederhaut, die Dermis und die Unterhaut, die Subkutis. Die Oberhaut ist die schützenden äußere Hülle, eine Hornschicht, die ständig damit beschäftigt ist, Krankheitserreger abzuwehren. Alle vier Wochen erlebt die Oberhaut, die mit nur 0,1 Millimeter so dünn wie ein Blatt Papier ist, eine Art Metamorphose, denn sie erneuert sich komplett. Deutlich dicker ist da schon die zweite Schicht, die Lederhaut. Sie ist viel robuster als die dünne Oberhaut und in ihr verbergen sich Lymph- und Blutgefäße, durch die es uns möglich wird, Schmerzen, Druck, Berührungen und Temperatur zu fühlen. Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus Fettgewebe, das dem Körper als Energiespeicher und als Schutz gegen Kälte dient. In der unteren Hautschicht finden sich auch Talgdrüsen, die dafür zuständig sind, einen Schutzfilm auf der Hautoberfläche herzustellen. Dazu kommen die Schweißdrüsen, die den Wärmeaustausch regeln und auch bei der Abwehr von Schädlingen aller Art helfen.

    Was sich auf der Haut alles ablesen lässt

    Die Haut ist ein sehr sensibles Sinnesorgan und über sie lässt sich zum Beispiel das Alter eines Menschen, aber auch sein Lebensstil und seine momentane Gefühlslage deutlich ablesen. „Das geht mir unter die Haut“, so heißt es, wenn es zu einer emotionalen Reaktion kommt und auch die berühmte „Gänsehaut“ ist eine Reaktion auf etwas, was die Oberhaut im ersten Moment nicht verarbeiten kann. Eine durchfeierte Nacht lässt sich an der Haut ebenso schnell ablesen, wie auch ein Sonnenbad, das viel zu lange gedauert hat. Raucher haben ein schlechtes Hautbild und auch Alkohol hinterlässt unübersehbare Spuren. Das falsche Essen sorgt für Pickel und Mitesser, aber auch zu viel Schokolade und wenig Schlaf zeichnen ein schlechtes Hautbild.

    Die richtige Pflege

    Was lange halten und für lange Zeit gut aussehen soll, das muss auch entsprechend gepflegt werden. Wer also auch noch im Alter gut aussehen möchte, der muss seine Haut pflegen, um sich in ihr wohlfühlen zu können. Ist sie zu trocken, dann braucht sie besonders viel Feuchtigkeit, ist sie zu fettig, dann sollte die Hautpflege ebenfalls angepasst werden. Was alle Hauttypen gemeinsam haben, das ist das Bedürfnis nach Feuchtigkeit, denn schädliche Umwelteinflüsse, Heizungsluft, feiner Staub, Sonne und Stress sorgen dafür, dass die Oberhaut ständig leidet. Ihr wird wichtige Feuchtigkeit entzogen, und zwar so schnell, dass die obere Hautschicht nicht mehr die Zeit hat, sich zu regenerieren. Daher sollte täglich eine milde Reinigungsmilch oder ein reinigendes Gesichtswasser aufgetragen werden, um die feinen Poren von Schmutz und Staub zu befreien. Wer zu Mitessern oder zu anderen Hautunreinheiten neigt, der sollte antibakterielle Pflegemittel verwenden und damit die Gesichtshaut nicht spannt oder juckt, sind reichhaltige Cremes und Lotionen aus Mandel- oder Pflaumenkernöl eine gute Pflege.

    Hautkrankheiten vermeiden

    Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Warzen sind nicht nur unschön, sie können auch für den Körper gefährlich werden. Experten sind sich heute sicher, dass viele Hautkrankheiten durch Stress entstehen. Wer gesund bleiben will, der sollte auch seinen Lebensstil überdenken. Wenn es zu einem veränderten Hautbild kommt, dann ist es immer eine gute Entscheidung einen Dermatologen, einen Hautarzt aufzusuchen.

    Bild: © Depositphotos.com / megija

  • Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Wenn sich die Familie vergrößert, dann wird die Wohnung zu klein und es muss nach etwas Neuem gesucht werden. Wer auf die Suche nach einer neuen Wohnung geht, der sollte bei einem Besichtigungstermin aber nicht nur den Grundriss genau studieren und sich nach der Höhe der Miete erkundigen, sondern den Vermieter noch einige andere, sehr wichtige Dinge fragen. Gesundes Wohnen heißt das Stichwort, denn auch wenn die Wohnung vielleicht genau den Wünschen und Vorstellungen entspricht, heißt das leider noch lange nicht, dass man dort auch gesund wohnen kann.

    Asbest – eine große Gefahr im Altbau

    Altbauwohnungen haben einen ganz besonderen Charme, vor allem wenn sie hohe stuckverzierte Decken und angenehm knarrende Parkettböden haben. Gesundes Wohnen im Altbau ist aber nicht immer selbstverständlich, denn in vielen Altbauwohnungen lauern unsichtbare Gefahren, die auf Dauer der Gesundheit und dem Wohlbefinden schaden können. So ist zum Beispiel Asbest in vielen alten Häusern immer noch ein Thema. In den 1970er Jahren wurde gerne und viel Asbest verbaut, vor allem als Dämmmaterial und für den Feuerschutz. Besonders gefährlich wird Asbest, wenn es nur schwach gebunden ist und damit die Möglichkeit hat, in die Raumluft zu entweichen. Asbest ist lungengängig, das heißt, es kann sich in den Lungen festsetzen und dann für Lungenkrebs sorgen. Wer ein gesundes Wohnen anstrebt, der sollte sich auf jeden Fall beim Vermieter kundig machen, ob Asbest verbaut worden ist oder ob das Haus, das schon Jahrzehnte alt ist, bereits entsprechend renoviert wurde. Mehr Informationen zum Thema Asbest gibt es bei immowelt.de.

    Blei – eine andere Gefahr für gesundes Wohnen

    Neben dem krebserregenden Asbest stellt Blei in alten Rohrleitungen eine weitere Gefahr für gesundes Wohnen dar. Blei ist ein Schwermetall und damit auch ein Nervengift, das starke gesundheitliche Gefahren birgt. So wird Blei zum Beispiel für eine verminderte Intelligenz bei Kindern und für mangelnde Konzentrationsfähigkeit verantwortlich gemacht. Vor allem im Norden und im Osten von Deutschland sind Bleirohre keine Seltenheit, und wer sich eine Altbauwohnung ansieht, der sollte besonders in diesen Regionen einen Blick auf die Wasserrohre werfen. Ob Blei verbaut wurde, lässt sich relativ leicht an den geschweißten Schnittstellen und an den markanten Kratzern auf den Rohren feststellen. Wenn die Wohnung trotzdem infrage kommt, dann können Mieter vom Eigentümer des Hauses einen Nachweis über die Unbedenklichkeit der Wasserqualität verlangen. Außerdem geben schon sehr einfache Wassertests Auskunft darüber, ob Blei im Spiel ist oder nicht.

    Gesundes Wohnen – Vorsicht vor aktuellen Schadstoffen

    Eine Wohnung in einem Neubau ist leider kein Garant für gesundes Wohnen, denn es gibt auch viele Schadstoffe, die in Neubauwohnungen verbaut wurden. Eine der größten Gefahren geht von VOCs, von flüssigen Kohlenwasserstoffverbindungen aus. Diese Giftstoffe befinden sich vor allem in Farben und Lösungsmitteln, aber auch in einigen Klebern sowie in elektrischen Geräten. Handelt es sich um schwere flüchtige Kohlenwasserstoffe, dann werden diese für Flammschutzmittel oder auch für Weichmacher eingesetzt. Die Rückstände finden sich im Hausstaub, und wer diesen Schadstoffen über einige Jahre hinweg ausgesetzt ist, der muss mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Gesundes Wohnen wird auch nicht mehr möglich sein, wenn Biozide im Haus oder in der Wohnung zu finden sind. Biozide befinden sich unter anderem im Silikon, das zum Verfugen der Fliesen im Bad und in der Küche verwendet wird. Auch in einigen Teppichböden können sich Biozide finden, sie werden dort als Schutz vor Motten benutzt.

    Falsches Lüften, aber auch sogenannte Kältebrücken können für den größten Feind im Haus, den Schimmel verantwortlich sein. Vor allem in Neubauten ist Schimmel keine Seltenheit, denn oft haben die Wände nicht ausreichend Zeit zum Trocknen gehabt. Da Schimmel nur dort wachsen kann, wo es feucht ist, muss die Feuchtigkeit verschwinden, damit wieder ein gesundes Wohnen möglich ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Saaaaa

  • Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Den meisten wird der Begriff Raynaud-Syndrom wenig sagen, aber viele haben mit der Krankheit, die auch unter den Namen Leichenfinger-Syndrom bekannt ist, schon unwissentlich Erfahrungen gemacht. Das Raynaud-Syndrom ist meist in der kalten Jahreszeit aktiv, wenn die Hände schnell kalt werden und dann ein wenig blass aussehen. Ganz ähnlich sehen die Finger auch aus, wenn es zum Raynaud-Syndrom kommt, allerdings mit dem Unterschied, dass beim Leichenfinger-Syndrom die Finger nicht nur blass und kalt, sondern auch noch taub und gefühllos werden.

    Wie kommt es zum Raynaud-Syndrom?

    Laut einer neuen Studie sind in Europa ca. 20 % der Bevölkerung vom Raynaud-Syndrom betroffen, davon sind 90 % Frauen. Der Auslöser für das Raynaud-Syndrom ist die Kälte, und damit sind neben eisigem Wind auch sehr kaltes Wasser oder einfach nur Minustemperaturen gemeint, wie sie im Winter normal sind. Der Kältereiz führt dazu, dass sich die Blutgefäße in den Fingern zusammenziehen und so die Zirkulation des Blutes stoppen. Seinen Namen verdankt das Raynaud-Syndrom dem französischen Arzt Maurice Raynaud, der die Erkrankung im 19. Jahrhundert zum ersten Mal genau beschrieben hat. In vielen Fällen sind nur die Fingerkuppen vom Raynaud-Syndrom betroffen, aber auch ganze Finger können sich verfärben, der Daumen und auch die Handflächen sind allerdings nicht betroffen. Ein Gefäßkrampf kann wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern, dass Gewebe wird aber auch bei einem längeren Zeitraum nicht geschädigt.

    Raynaud-Syndrom – der Verlauf

    Das Raynaud-Syndrom tritt immer nur dann massiv auf, wenn die Hände längere Zeit ungeschützt kaltem Wasser oder kalter Luft ausgesetzt sind. Die Begleiterscheinungen sind für die Betroffenen alles andere als angenehm, denn die Finger oder nur die Fingerkuppen färben sich zunächst weiß, dann bläulich und sie werden langsam taub. Wenn das Blut wieder in die Gefäße läuft, dann verfärben sich die Finger rot, sie fangen an zu kribbeln, und nicht selten treten dann auch Schmerzen auf. Laut der neuen Studie gibt es zwei verschiedene Formen des Syndroms. Zum einen gibt es die primäre, also die direkte Form und zum anderen die sekundäre Form, die in Folge einer anderen Krankheit auftritt. Häufiger ist es die primäre Form, von der vor allem junge Frauen vor oder nach der Pubertät betroffen sind. Da mit zunehmendem Alter der Blutdruck steigt, lassen die Beschwerden immer mehr nach und verschwinden schließlich ganz.

    Die sekundäre Form des Raynaud-Symdroms

    Tritt das Raynaud-Syndrom in der sekundären Form auf, dann sind in der Regel Menschen betroffen, die älter als 40 Jahre sind. Es gibt mehrere vermutliche Auslöser, zu denen unter anderem Arthritis oder andere rheumatische Erkrankungen gehören. Steckt eine entzündliche Autoimmunerkrankung wie zum Beispiel eine Sklerodermie dahinter, dann kann das Raynaud-Syndrom zu Verhärtungen der Haut führen oder die inneren Organe angreifen. Wenn die Finger in einem relativ kurzen Zeitraum immer wieder blass, kalt und taub werden, dann kann das ein Zeichen für eine der Krankheiten sein und es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

    Wie wird das Raynaud-Syndrom behandelt?

    Es hat sich gezeigt, dass das Leichenfinger-Syndrom sehr gut mit Medikamenten behandelt werden kann. Unter anderem kann der Arzt ein Mittel verschreiben, was den Blutdruck reguliert, aber auch Antidepressiva sorgen beim Raynaud-Syndrom für Linderung. Ganz geheilt werden kann das Raynaud-Syndrom leider nicht, aber die Betroffenen können die Beschwerden selbst lindern. So sollten die Hände vor Kälte und auch vor Feuchtigkeit geschützt werden und es ist sinnvoll, schon bei relativ milden Temperaturen Handschuhe zu tragen. Ideal sind Fausthandschuhe, denn anders als bei Fingerhandschuhen, können sich die Finger in Fäustlingen gegenseitig wärmen. Beim Kauf der Handschuhe sollte darauf geachtet werden, dass die Nähte gut verarbeitet sind, damit keine Kälte eindringen kann. Um den Effekt zu erhöhen, sollten die Handschuhe auf der Heizung angewärmt werden, bevor es nach draußen geht.

    Bild: © Depositphotos.com / Melpomene

  • Was hilft gegen trockene Augen?

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Das digitale Zeitalter hat viele Erleichterungen in den Alltag gebracht, aber es auch einiges, was in diesem Zusammenhang nicht so positiv ist. Immer mehr Menschen arbeiten heute am PC und sitzen nicht selten acht Stunden oder sogar mehr vor dem Computerbildschirm. Die meisten, die lange Zeit vor dem Computer verbringen, vergessen oftmals zu blinzeln, was aber sehr wichtig ist, damit die Augen nicht austrocknen. Augenärzte behandeln immer mehr Patienten, die trockene Augen haben, aber nicht nur der PC ist daran schuld, auch Zugluft und zu langes Fernsehen sorgt für trockene Augen.

    Das sind die Symptome

    Wenn die Buchstaben auf dem Bildschirm immer wieder verschwimmen und wenn die Augen anfangen zu brennen und zu jucken, dann sind das deutliche Zeichen für trockene Augen. Wer sich also nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer öfter mal die Augen reiben muss, der sollte das nicht nur auf die Müdigkeit schieben, sondern darauf, dass die Augen zu trocken sind. Trockene Augen können auf Dauer auch zu unangenehmen Kopfschmerzen führen und da die Hornhaut unter der Augentrockenheit leidet, sollte man trockene Augen nie auf die leichte Schulter nehmen.

    Was verursacht trockene Augen?

    Immer wenn die Augen trocken werden, dann ist nicht ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden. Normalerweise blinzeln wir alle paar Sekunden ganz automatisch, auch ohne dass es uns bewusst ist. Auf diese Weise wird die Hornhaut ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Die Tränenflüssigkeit schützt die Hornhaut und wenn dieser Schutz fehlt, dann wird die Hornhaut trocken, sie fängt an zu brennen, zu jucken und kann sich unter Umständen auch rot färben. Vielfach stellt sich auch das Gefühl ein, als würde sich ein Fremdkörper im Auge befinden. Oft werden trockene Augen vom Pollenflug verursacht, und auch Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben oft Probleme mit trockenen Augen. Tabakqualm kann die Augen ebenso austrocknen, aber auch Autoabgase und einige Medikamente wie zum Beispiel Betablocker, sorgen für trockene Augen. Wer in einem gut klimatisierten Büro arbeitet, in dem die Fenster nicht geöffnet werden können, sollte sich nicht wundern, wenn die Augen austrocknen. Möglich ist ebenfalls eine Erkrankung der Tränendrüse, denn Menschen, die unter Diabetes, einer Erkrankung der Schilddrüse oder unter rheumatischer Arthritis leiden, haben als Folgeerkrankung oft mit trockenen Augen zu kämpfen.

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Damit die Augen nicht noch mehr austrocknen können, muss ein Ersatzmittel für die Tränenflüssigkeit zum Einsatz kommen. Diese Ersatzflüssigkeit gibt es in unterschiedlichen Formen, beispielsweise als Tropfen oder auch als Salbe. In welcher Form und in welcher Dosierung diese Ersatzflüssigkeiten einsetzt werden, das wird immer individuell mit dem Augenarzt abgesprochen. Bei trockenen Augen kann es zudem sehr hilfreich sein, die Tränendrüsen anzuregen. Das passiert immer dann, wenn ausreichend getrunken wird, aber auch die Augen vor Zugluft und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, kann effektiv dabei helfen, dass die Augen nicht austrocknen.

    Was sollte beachtet werden?

    Wer häufig unter trockenen Augen leidet, der kann auch zu Hause vorbeugen. So sollten Luftbefeuchter in den Räumen aufgestellt werden, denn das erhöht die Feuchtigkeit im Raum und auch Schalen, die mit Wasser gefüllt werden, sorgen für Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist es immer hilfreich, feuchte Tücher über die Heizkörper zu hängen, denn wenn die Feuchtigkeit nach und nach verdunstet, dann haben die Augen keine Chance mehr, auszutrocknen. Wer Kontaktlinsen trägt, der sollte das Pflegeprodukt für die Linsen öfter wechseln oder eine Zeit lang wieder eine Brille tragen, damit die Augen sich erholen können. Manchmal hilft es auch auf Make-up zu verzichten, denn besonders Wimperntusche und Eyeliner können die Augen austrocknen lassen.

    Mit den richtigen Mitteln gehören trockene Augen schnell der Vergangenheit an und die Augen werden wieder mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.

    Bild: © Depositphotos.com / ia__64