Für Patienten mit Asthma könnte es sich lohnen, sich einmal mehr mit dem Thema Yoga auseinander zu setzen. Wenn auch die unterschiedlichen Yogaübungen nicht unbedingt zur Verbesserung der Lungenfunktion beitragen, so konnte in einer durchgeführten Studie doch nachgewiesen werden, dass Yoga bei von Asthma betroffenen Personen an anderen Stellen von den Übungen profitiert werden kann.
Yoga bringt Körper und Seele in Einklang
Beim Yoga müssen keinerlei Verrenkungen ausgeübt werden, wie zahlreiche Laien vermuten. Die Übungen beim Yoga bestehen aus Körperstellungen, welche sich zum größten Teil an natürlichen Vorbildern orientieren. So sind Namen wie „Baum“ oder „Hund“ bei Yogaübungen keine Seltenheit.
Die Grundidee beim Yoga besteht in der Verbesserung der Gelenkigkeit, der gezielten Stärkung der Muskulatur unterschiedlicher Körperregionen sowie der Versorgung des menschlichen Organismus mit einer hohen Menge an Sauerstoff – bedingt durch eine tiefe Atmung.
Basierend auf seinen ganzheitlichen Ansatz erfreut sich Yoga besonders großer Beliebtheit. Ein bedeutsamer Bestandteil dabei liegt in der richtigen Atemtechnik. Mitarbeiter der Chinese University of Hong Kong haben sich mit der Frage, wie mithilfe von Yoga eine Verbesserung bei Asthma erreicht werden kann, auseinander gesetzt.
Als Grundlage für diese Untersuchung kamen 15 Untersuchungen in Frage. An der Studie nahmen rund 1000 Frauen und Männer teil, die an leichtem bis mittlerem Asthma litten. Die Teilnehmer praktizierten über eine bestimmte Zeitspanne hinweg Yoga Übungen und nahmen zeitgleich Medikamente gegen Asthma ein.
Yoga verändert Symptome von Asthma
Yoga kann im Kampf gegen Asthma zum Einsatz kommen, da es über entspannende Wirkungen verfügt. So kann Yoga in einem gewissen Maße zur Verbesserung der Symptome von Asthma und somit der Lebensqualität beitragen. In Yoga verborgen liegt der enorme Vorteil, dass die Übungen den ganzen Menschen ansprechen. Der große Vorteil ist, dass Yoga den gesamten Menschen anspricht. Gerade Asthmatiker, die im Beruf großen Stress haben, können durch tägliche Übungen für die nötige Entspannung sorgen. Dennoch sind von Yoga im Kampf gegen Asthma keine Wunder zu erwarten. Allerdings kann ein wichtiger Beitrag hierzu geleistet werden.
Das Positive an Yoga besteht darin, dass es ohne erhöhten Aufwand durchgeführt werden kann. Nur wenige Quadratmeter an Platz genügen für die Ausführung der Übungen. So eignen sich auch kleinere Wohnzimmer oder beispielsweise ein Hotelzimmer für Yoga Übungen gegen Asthma.
Beachtenswertes beim Einsatz von Yoga gegen Asthma
Von großer Bedeutung ist es, dass Yoga richtig erlernt wird. Dieser Vorgang dauert zwar einige Zeit, lohnt sich im Endeffekt aber doch. Inwieweit Yoga positiv auf Asthma wirkt, lässt sich ohne Schwierigkeiten bei den unterschiedlichsten Asthmatests messen. Das persönliche Wohlbefinden hingegen kann jede von Asthma betroffene Person jedoch nur für sich selbst beurteilen.
Beim Einsatz von Yoga gegen Asthma sollte auf keinen Fall mit aller Gewalt versucht werden, mit den einzelnen Übungen klar zu kommen. Einige Menschen werden mit Yoga gar nichts anfangen können. Es existiert auch noch eine Vielzahl weiterer Methoden, wie eine hilfreiche Entspannung bei Asthma erreicht werden kann.
Bislang konnte noch nicht endgültig geklärt werden, ob Yoga sich als hilfreiche Möglichkeit eignet, eine langfristige Reduktion von Medikamenten bei Asthma zu erreichen.
Yoga – frei von Nebenwirkungen beim Kampf gegen Asthma
Asthma gilt als eine Volkskrankheit. Da autogenes Training, ein schönes Hobby und auch die sportliche Betätigung eine enorm positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben können, sollte jeder an Asthma leidende Mensch versuchen herauszufinden, welcher Weg der für ihm am geeignetste ist. Als falsch zu betrachten ist das untätige Abwarten, bis sich Asthma weiter verschlimmert.
Entspannung und sanfter Sport, wie dies beispielsweise bei den vielschichtigen Übungen beim Yoga der Fall ist, tun Menschen mit Asthma gut. Hierzu genügen bereits einige wenige Übungen in der Woche.
Selbst die moderne Medizin setzt vermehrt auf Yoga. Eine in Amerika durchgeführte Gesundheitsstudie konnte zudem belegen, dass Patienten mit Asthma von den positiven Wirkungen des Yoga nur profitieren können. Jedoch ist Yoga nicht als Ersatz für die Einnahme von Medikamenten zu sehen.
Das Ladival Sonnenschutz Gel für allergische Haut ist ein perfektes Kosmetikum zum Schutz von Personen, welche im Sommer sowie bei starker Sonneneinstrahlung schnell unter Mallorca-Akne und Sonnenallergie leiden. Auch Menschen mit hoch sensibler Haut sollen von diesem Produkt profitieren.
Sonnenallergie ade dank Ladival Sonnenschutz Gel Allergische Haut LSF 30
Im wasserfesten Hautschutzgel von Ladival sind weder Emulgatoren, Fette noch Farb- und Konservierungsstoffe oder Parfüme enthalten. Das Produkt ist ausgiebig von Dermatologen getestet worden. Dank des Lichtschutzfaktors 30 soll sich das Ladival Sonnenschutz Gel für allergische Haut insbesondere für Kinder und Erwachsene eignen, die eine verstärkte Neigung zur so genannten Mallorca-Akne und Sonnenallergie haben. Begründet wird der Schutz vorwiegend durch das integrierte photostabile UVA- und UVB-Filtersystem. Zusätzlich trägt der UVA-Filter zum Schutz einer vorzeitigen Hautalterung bei.
Anwendungsmöglichkeiten für das Ladival Sonnenschutz Gel Allergische Haut mit LSF 30
Erhältlich ist das Sonnenschutz Gel der Marke Ladival in der Packungsgröße von 200 ml. Aufgebaut ist das Produkt auf Wasserbasis. Als positive Faktoren während der Anwendung des Gels stellen sich heraus:
Frei von Silikonölen, Fetten, Farb- und Konservierungsstoffen
Dank der hervorragenden Konsistenz des Ladival Sonnenschutz Gels Allergische Haut lässt dieses sich leicht auf die Haut auftragen. Das Gel kann auch als ideale Grundlage für Make Up aufgetragen werden. Der positive Effekt für sensible Haut besteht darin, dass die Haut nicht vorschnell austrocknet und das Make Up dadurch länger hält.
In aller Regel neigt empfindliche Haut zu einem stumpfen Aussehen. Nach dem Auftragen des Ladival Sonnenschutz Gels ist ein leichtes Strahlen der Haut zu beobachten. Bedingt ist dieses durch die kleinen im Gel enthaltenen Partikel, die zum Schutz der Haut vor der schädlichen Strahlung beitragen. Dadurch sieht die Haut gesünder aus.
Ferner hinterlässt das Sonnenschutz Gel einen angenehmen Duft, obwohl keine Parfumstoffe enthalten sind. Das Gel ist auf der Haut kaum spürbar und macht diese besonders weich. Es entstehen durch die Anwendung des Ladival Sonnenschutz Gels für allergische Haut auch keinerleiHautunreinheiten wie beispielsweise störende Pickel oder Bläschen. Auf den ersten Blick erscheint das Sonnenschutz Gel mit einem Preis um 20 € für 200 ml etwas teuer. In der Anwendung ist es jedoch sehr ergiebig.
Wirkweise des Ladival Sonnenschutz Gels Allergische Haut LSF 30
Das Hydrodispersionsgel weist keine sichtbaren Unterschiede zu einer Sonnencreme auf. Durch das vorhandene photostabile Filtersystem wird die sensible Haut zuverlässig vor schädlichen UVA- und UVB-Strahlen geschützt. Somit beugt das Lavidal Sonnenschutz Gel für allergische Haut LSF 30 sehr gut Hautrötungen und dem Entstehen eines Sonnenbrands vor.
Die Rezeptur ist von Seiten des Herstellers gut durchdacht und mit allen benötigten Inhaltsstoffen ausgestattet, ohne zusätzliche schädigende Zusatzstoffe zu verwenden.
Sonnenschutzfilter enthalten
Wie in allen Sonnenschutzmitteln, so ist auch im Ladival Sonnenschutz Gel für allergische Haut ein entsprechender Filter enthalten. Dieser zieht in die Hautschichten ein und kann im Organismus ähnlich wie Hormone seine Wirkung entfalten. Daraus weisen durchgeführte Untersuchungen hin.
Zum Ende der aufgeführten Liste über die Inhaltsstoffe im Ladival Sonnenschutz Gel wird darüber hinaus das umstrittene Feuchthalte- und Bindemittel Disodium Edta aufgeführt. Sein negativer Ruf beruht auf der Tatsache, dass dieses Mittel nicht von der Umwelt abbaubar ist. Ferner besteht die Möglichkeit des Einschleusens von bedenklichen Stoffen in den menschlichen Körper. Als positiv hingegen ist zu bewerten, dass im Produkt ein Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, der der EU-Empfehlung entspricht, enthalten ist.
Mit dem Sport ist es wie mit der Mode: Jedes Jahr erscheinen neue Trends, die die Fitness-Jünger erst begeistern und dann eventuell wieder verschwinden. Auch 2016 gibt es eine Reihe von sportlichen Trends, die von großer Bedeutung sind und besonders viele Menschen ansprechen. Einer davon ist das professionelle Outdoor Training.
Back to Basics
Ganz allgemein kann ich der Welt der Fitness derzeit beobachtet werden, dass der Trend immer mehr hin zum Rudimentären geht. Anstatt die neuesten Hightech-Geräte im Fitnessstudio auszuprobieren, erlangen altbewährte Übungen wie Rumpfbeuge, Kniebeuge und Liegestütze wieder mehr Bedeutung. Trainings dieser Art zielen darauf ab, mit dem eigenen Körpergewicht zu arbeiten und dadurch Hanteln und andere Hilfsmittel unnötig zu machen.
Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt das Outdoor Training, das vielerorts auch als Bootcamp oder Outdoor Gym bezeichnet wird. Auch hier geht es darum, den Fitnessstudios den Rücken zuzukehren und die körperliche Fitness mit ganz wenigen Hilfsmitteln zu trainieren. Der neue Trend vom Outdoor Training zielt darauf ab, die gegenwärtige Umgebung zu nutzen, um somit ein vielseitiges und abwechslungsreiches Workout zu erschaffen.
So funktioniert das Outdoor Training
Konkret bedeutet das, dass die Trainer und Teilnehmer beispielsweise die folgenden Elemente in das Outdoor Training integrieren:
Stufen und Treppen
Stangen und (Kletter-)Gerüste
Anstiege
Bänke
Geländer
Das Ziel vom Outdoor Training ist es also, eine natürliche Umgebung, beispielsweise ein Park oder eine ähnliche Anlage, so zu nutzen, dass ein effektives Workout entsteht. Im Gegensatz zu anderen Outdoor-Sportarten wie Jogging, Fahrradfahren oder Wandern wird die Umgebung aktiv einbezogen und zum Trainingsgegenstand. Gleichzeitig werden andere Fitnessgeräte wie Hanteln oder Gummibänder überflüssig.
Outdoor Training als Abstufung von Parcours
Wenn man professionellen Outdoor Trainern bei der Arbeit zuschaut und beobachtet, auf welche Weise diese ihre Umgebung in das Workout integrieren, kommt oftmals eine ganz bestimmte Assoziation zustande: Das Training erinnert – in abgeschwächter Form – an Parcours, jene sportliche Aktivität, bei der Sie sprichwörtlich über Stock und Stein (und alle anderen Elemente, die sich Ihnen in den Weg stellen) springen. Parcours ist eine unglaublich kraftintensive Sportart, die den gesamten Körper fordert und nichts für Anfänger ist.
Wer die Idee, alle möglichen Gegenstände und Umgebungen zu Fitnessstudio zu machen, gut findet, tut gut daran, einmal ein Outdoor Training auszuprobieren. Die Idee dieser Workouts kommt der von Parcours nämlich schon sehr nahe.
Die Vorteile vom Outdoor Training
Wenn Sie bis hier hin noch nicht vom Outdoor Training begeistert sind, dann tun die im Folgenden aufgelisteten Vorteile hoffentlich ihr Übriges. Denn eines ist Fakt: Das Workout im Freien ist eine hervorragende Möglichkeit, den Körper in Schwung zu bringen und damit den persönlichen Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen.
Das Outdoor Training bringt die folgenden Vorteile mit sich:
erhöhte Sauerstoffzufuhr
Produktion von Vitamin D
vielseitiges und abwechslungsreiches Training
Training des gesamten Körpers
völlig neue Beanspruchung des Körpers durch immer andere Gegebenheiten
Förderung der Kreativität
bewusste Wahrnehmung der gewohnten Umgebung
geringe Kosten (wenn kein Personal Trainer engagiert wird)
zahlreiche spielerische Elemente, die das Workout in den Hintergrund treten lassen
Outdoor Gym – Der Trend aus den USA
Wenn man sich das Prinzip vom Outdoor Training einmal genau durch den Kopf gehen lässt, wird schnell klar, dass es sich hierbei im Grunde genommen um eine ziemlich alte Nummer handelt – schließlich hat sich der Mensch seit jeher im Freien aufgehalten und dort auch sportlich betätigt. Dennoch ist das ganz bewusste Training unter Einbeziehung der Umgebung als neuartiger Trend zu verstehen, der seinen Ursprung unter anderem im Westen der USA hat. Hier spielt sich das Leben sowieso vorrangig im Freien ab. Er erschien als logische Konsequenz, auch das Training zu nach draußen zu verlagern. An den Stränden Kaliforniens, Australiens und Brasiliens gehört es längst zum guten Ton, sich (für alle gut sichtbar) auszupowern. Nun setzt sich der Trend des Outdoor Gyms auch immer mehr in unseren Breitengraden durch.
Eine sehr bedeutsame Frage in der heutigen Zeit ist die danach, wie sich der Bluthochdruck senken lässt. Bluthochdruck – in der Fachsprache ist von arterieller Hypertonie die Rede – betrifft nahezu mehr als die Hälfte der Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter innerhalb Deutschlands.
Maßnahmen zum Senken des Bluthochdrucks
Bluthochdruck ist einer der maßgeblichen Risikofaktoren für
Herzinfarkt
Koronare Herzkrankheit
Nierenschäden
Schlaganfall
Schon aus diesen Gründen müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir Menschen den Bluthochdruck effektiv senken können.
Im Allgemeinen kann zwischen verschiedenen Maßnahmen zum Senken von Bluthochdruck unterschieden werden. Für manche betroffene Personen machen bestimmte Mittel im Kampf gegen den Bluthochdruck Sinn. Dabei handelt es sich beispielsweise um
Beta-Blocker
Diuretika
Blutdrucksenker
Diese Medikamente werden von einem Arzt zum Senken von Bluthochdruck verschrieben, sofern weitere Behandlungen nicht umsetzbar sind oder nicht genügen.
Das natürliche Senken von Bluthochdruck
Selbst für den Fall, dass Ihr Arzt Ihnen bereits ein Medikament zum Senken des Bluthochdrucks verschrieben hat, können Sie selbst noch aktiv werden, um zur Stabilisierung Ihrer Blutdruckwerte beizutragen. In einigen Fällen von Bluthochdruck bestehen sehr gute Chancen, durch die Anwendung natürlicher Mittel die Werte in einen Bereich zu senken, so dass künftig die Dosis der den Blutdruck senkenden Medikamente verringert werden kann. Wer mithilfe natürlicher Mittel seinen Bluthochdruck senken möchte, sollte jedoch vorher immer erst diese Absicht mit seinem Arzt absprechen. Ein eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten kann mitunter lebensgefährdende Folgen haben.
Gleiches gilt für den Fall, dass bei eingenommenen Medikamenten zum Senken von Bluthochdruck Nebenwirkungen auftreten. Unter anderem besteht hier die Möglichkeit, auf ein besser verträgliches Medikament zur Senkung des Bluthochdrucks zurückzugreifen. Durch die Änderung des eigenen Lebensstils ergeben sich gute Möglichkeiten, einen Bluthochdruck auf natürliche Weise zu senken.
Chancen zum Senken von Bluthochdruck auf einfache Weise
Von Bluthochdruck betroffene Personen können durch das regelmäßige Treiben von Sport ihre Werte um 5 bis 10 mm Hg senken. Wer zudem unter Übergewicht leidet, kann mit einem körperlichen Training gleichzeitig etwas zum Kampf gegen die überflüssigen Pfunde beitragen. Auf welche Sportart dabei zurückgegriffen wird und in welcher Höhe die Trainingseinheiten anfallen, ist stets von der individuellen physischen Fitness sowie den persönlichen Neigungen abhängig. Empfohlen werden können leichte Ausdauersportarten, wie dies zum Beispiel bei
Joggen
Radfahren
Nordic Walking
Schwimmen
der Fall ist. Dabei sollte die gewählte Sportart wenigstens dreimal pro Woche für jeweils eine halbe Stunde absolviert werden, um ein Senken des Bluthochdrucks erreichen zu können. Am besten sucht sich die betroffene Person eine Sportart aus, welche ihr besonders viel Spaß macht. Viele Menschen empfinden es auch als stark motivierend, wenn sie zusammen mit anderen Personen Sport treiben können. Ausreichende Möglichkeiten dazu bieten Sportgruppen und Vereine.
Möglichst wenig Salz verzehren
Wer effektiv gegen seinen Bluthochdruck vorgehen möchte, sollte seine Speisen möglichst wenig salzen. Die mit der Nahrung aufgenommene Salzmenge beeinflusst den menschlichen Blutdruck. In einer Vielzahl von Fertigprodukten ist häufig viel zu viel Salz enthalten. Empfehlenswert ist es, einfach selbst zu kochen. Dabei kann die Salzmenge besser kontrolliert werden und auf die lange Sicht ein natürliches Senken des Bluthochdrucks erreicht werden.
Anstelle von Salz können zudem größere Mengen an frischen Kräutern den Speisen zugesetzt werden. Diese sind äußerst gesund und bereichern die Geschmacksvielfalt von Speisen. Auf diese Art können Betroffene ihren Bluthochdruck effektiv senken und zur gleichen Zeit neue Aromen kennenlernen.
Bluthochdruck senken durch Verzicht auf Alkohol und Nikotin
Personen, die in regelmäßigen Abständen große Mengen Alkohol konsumieren, tragen nicht nur zur Erhöhung ihres Blutdrucks bei. Gleichzeitig steigern diese auch ihr Risiko, an weiteren Leiden zu erkranken.
Ein Zuviel an Alkohol ist erreicht, wenn
Frauen mehr als 10 g alkoholische Getränke ® 125 ml Wein
Männer mehr als 20 g alkoholische Getränke ® 250 ml Wein
pro Tag zu sich nehmen.
Wer auf Nikotin verzichtet, kann seinen Bluthochdruck nachhaltig senken, denn Rauchen trägt zur Verengung der Blutgefäße bei. Verengte Blutgefäße erhöhen den Blutdruck, was wiederum ein erhöhtes Risiko für eine Arterienverkalkung darstellt. Darüber hinaus sind Folgeerkrankungen wie beispielsweise
Herzinfarkt
Schlaganfall
nicht ausgeschlossen. Für starke Raucher ist zum Senken von Bluthochdruck ein Rauchstopp unbedingt erforderlich.
Wenn in den Wechseljahren der Östrogenspiegel sinkt, nimmt auch das Tempo unseres Stoffwechsels ab. Dies hat zur Folge, dass der Mensch schneller zunimmt. Hiergegen können in der Zeit der Wechseljahre eine Umstellung der bisherigen Ernährung sowie ein gut durchdachtes Bewegungsprogramm helfen.
Mehr Fett – weniger Muskeln
Im Alter von 40 bis 55 Jahren beginnen bei einer Frau die Wechseljahre. Dies bedeutet ein Abnehmen der Fruchtbarkeit. Viele Frauen erkennen die Wechseljahre durch
auftretende Hitzewallungen (rund 75 % aller Frauen sind hiervon betroffen)
trockene Schleimhäute
Schlafprobleme
als recht negative Begleiterscheinungen. Durch eine ungünstige Ernährung macht sich bei Frauen auch ab einem Alter von 40 Jahren zunehmend Übergewicht bemerkbar. Begünstigt wird dieser Umstand auch durch die hormonelle Umstellung. Im Verlaufe der Jahre kommt es zu einer Veränderung der Körperzusammensetzung: die Fettmasse erhöht sich und die Muskelmasse nimmt ab. Vom 30. bis zum 50. Lebensjahr sinkt der Kalorienbedarf um etwa zehn Prozent.
Neben dem veränderten Kalorienbedarf gehen auch Veränderungen der weiblichen Figur vonstatten. Durch den Mangel an Östrogen nimmt der Bauchumfang zu, und die männlichen Sexualhormone tragen zusätzlich dazu bei, dass es rund um die inneren Organe zu einer erhöhten Fetteinlagerung kommt. Diese können unmittelbar den Stoffwechsel beeinflussen.
Wechseljahre und Ernährung ab dem 40. Lebensjahr
Mit Eintreten der Wechseljahre steht die Frau ab ihrem 40. Lebensjahr vor der Herausforderung, ihre Ernährung an den sinkenden Energiebedarf und den oft auftretenden höheren Bedarf an Nährstoffen zu decken. Zur gleichen Zeit ist es wichtig, auf den abnehmenden Appetit ausgleichend einzuwirken. Experten für Ernährung empfehlen
Bevorzugung von Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft, wie zum Beispiel Erdäpfel, Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst.
Drei Mahlzeiten am Tag sollten es unbedingt sein.
Genügend Leitungswasser trinken und gleichzeitig Verzicht auf gesüßte Getränke.
Lebensmittel mit einem hohen Kalziumgehalt sollten in die Ernährung während der Wechseljahre zur Vorbeugung gegen Osteoporose eingebaut werden. Dies sind unter anderem Beeren, Brokkoli, Fenchel, Milch und Milchprodukte, Mohn sowie Sesam.
Sparsamer Genuss von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs. Es sollten in der Phase der Wechseljahre bei der Ernährung höchstens dreimal in der Woche Wurst oder Fleisch auf den Tisch kommen. Je Woche sollten nicht mehr als drei Eier verzehrt werden. Ferner geht die Empfehlung der gesunden Ernährung in den Wechseljahren in Richtung des Verzehrs von fettarmen Milchprodukten, wie beispielsweise Frisch- und Hüttenkäse, Joghurt und Topfen.
Vermeidung von Diäten innerhalb der Ernährung während der Wechseljahre ist äußerst wichtig.
Auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel sollte im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung innerhalb der Wechseljahre nach Möglichkeit komplett verzichtet werden. In diesen Lebensmitteln sind hohe Mengen an
Fett
Geschmacksverstärkern
Salz
enthalten. Aber auch von so genannten Light-Produkten ist bei der Ernährung in den Wechseljahren Abstand zu nehmen. In diesen Nahrungsmitteln ist zwar wenig Fett, dafür jedoch eine hohe Menge an Zucker enthalten. Die in Light-Getränken vorkommenden Süßstoffe können zudem stark zur Steigerung des Appetits beitragen.
Wechseljahre und ausreichend Bewegung
Neben einer ausgewogenen Ernährung ist während der Wechseljahre auch genügend körperliche Bewegung von Bedeutung. Am besten wird jede nur mögliche Gelegenheit genutzt, sich körperlich zu betätigen. Gerade in der Zeit des Älterwerdens ist Sport eines der besten Rezepte gegen Erkrankungen wie
Diabetes Typ 2
Herzinfarkt
Darüber hinaus steigern eine ausreichende Bewegung sowie gesunde Ernährung während der Wechseljahre die Lebensqualität enorm. Waren Frauen, die sich gerade in den Wechseljahren befinden, lange Zeit nicht körperlich aktiv oder leiden diese an chronischen Erkrankungen, ist es vonnöten, vorab die Belastungsgrenzen mit dem Hausarzt abzusprechen.
Beim Trainieren müssen die Frauen nicht unbedingt ein Fitnessstudio aufsuchen. Es genügt durchaus, regelmäßige Arbeiten in Haus und Garten durchzuführen und viele Wege im zügigen Tempo zu Fuß zurück zu legen. Für sportliche Aktivitäten während der Wechseljahre eignen sich
Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.
Ein begriffliches Missverständnis
Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.
Wo Milben am liebsten leben
Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.
Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
Frühling – Ein Zyklus beginnt
Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.
Harmlose Mitbewohner
Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?
Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.
Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.
Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.
Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!
Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.
Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.
Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.
Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).
Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.
Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.
Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.
Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.
Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.
Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.