Schlagwort: FIt

  • Sportler mit Herzproblemen – das ist der Grund!

    Sportler mit Herzproblemen – das ist der Grund!

    Um sich gesund und fit zu halten, betreiben viele Menschen Sport. Es gibt dabei nicht nur Profisportler, sondern auch so einige Hobbysportler. Was zunächst vernünftig klingt, ist in Wahrheit nicht immer positiv für unsere Gesundheit. Es treten nämlich immer wieder Meldungen auf, die von Herzrhythmusstörungen bei Sportlern und im Zusammenhang mit Ausdauersport berichten. Doch wie passt das zusammen? Auf der einen Seite geht man sportlichen Aktivitäten nach und auf der anderen Seite ist es schädlich. Eine logische Erklärung sieht anders doch, doch trotzdem ist etwas dran an der Sache.

    Leitungssystem mit Störung

    Man kann im Prinzip von einem Wackelkontakt im Leitungssystem sprechen. In der Fachsprache ist es der sogenannte atrioventrikuläre Knoten, welcher in unregelmäßigen Abständen nicht mehr angesteuert wird. Eine Folge ist der schlagartige Fall des Pulses, zum Beispiel von 170 auf 60. Eine solche Leitungsstörung kann unter Umständen lebensgefährlich sein, Abhilfe schafft meist ein Herzschrittmacher.

    Wenn die Leistung an erster Stelle steht

    Trainingseinheiten sind wichtig, sie müssen jedoch in einem gesunden Rahmen bleiben. Oftmals packt man zum Beispiel noch zusätzliche Einheiten drauf, was aber unterm Strich nur für eine neue Bestzeit sorgt. Für die Gesundheit ist es eine Belastung, denn ein hoher Puls im Zusammenhang mit großen Anstrengungen sorgt für die Entstehung von Sauerstoffradikalen. Dies wiederum regt eine vermehrte Ausschüttung von Cortisol (einem Stresshormon) und von Anti-Entzündungsenzymen (zum Beispiel CRP und TNF) an. Betroffen ist in erster Linie der linke Vorhof des Herzens.

    Wenn man seinen Herzmuskel übertrainiert

    Es ist tatsächlich möglich, dass man seinen Herzmuskel übertrainiert. Das eigentliche Problem sind aber die elektrischen Signale, die im Herz stattfinden und via Muskelzellen geleitet werden. Weisen diese nämlich eine Verhärtung auf, dann leidet auch die Leitfunktion darunter. In Tests mit Mäusen konnte man dadurch feststellen, dass die übertrainierten Artgenossen mehr an Herzflimmern und an Fibrose gelitten haben.

    Die Empfehlungen sind unterschiedlich

    Vorbeugende Maßnahmen sind ein Trainingsverzicht bei Schmerzen, keine Einnahme von Schmerzmitteln und ausreichende Erholungsphasen (je größer man ist, umso länger sollten diese ausfallen). Bei der Wochenempfehlung gibt es leider zum Teil große Unterschiede, eine Studie rät zum Beispiel zu maximal 2,5 Stunden in der Woche (aufgeteilt auf zwei oder drei Einheiten). Mark Sisson (ein US-Fitnessguru) gibt aber wieder zwischen 4 und 12 Stunden für gut trainierte Sportler an. Man ist sich also nicht ganz einig in diesem Punkt, am besten man hört auf seinen eigenen Körper und dessen Leistungsreserven.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Auch stehende Berufe haben gesundheitliche Nachteile

    Auch stehende Berufe haben gesundheitliche Nachteile

    Am Ende des Tages macht man es meistens immer falsch. Das bezieht sich in diesem Fall auf die Frage, ob man besser einen sitzenden oder einen stehenden Beruf haben sollte. Fakt ist, dass viele eine stehende Arbeit bevorzugen, da diese angeblich besser für die Gesundheit ist. Doch neidische Blicke sind überflüssig, sowohl langes Sitzen als auch langes Stehen haben negative Folgen. Dieser Frage sind auch Forscher nachgegangen, sie wollten wissen, was ständiges Stehen für Auswirkungen auf die Herzgesundheit hat. Relativ bekannt ist, dass man bei einem Bürojob zwischendurch auch mal aufstehen sollte, doch wie wirkt sich langes Stehen aus?

    Das Ergebnis einer Langzeitstudie

    Die Untersuchung fand rund um das Team Peter Smith statt, er arbeitet am Institut für Arbeit und Gesundheit. Im Fokus der Studie standen 7.320 Männer und Frauen, die zwölf Jahre von den Forschern begleitet wurden. Es war von 2003 bis 2015 der Fall, außerdem hatten sie Einsicht in die Gesundheitsdaten der Probanden. Es sei auch gesagt, dass alle Teilnehmer zu Beginn völlig gesund waren.

    Nach den besagten Jahren war es nicht mehr so, 3,4 Prozent aller Männer und Frauen hatten zwischenzeitlich mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu kämpfen. Interessant ist, dass es mehr Männer (4,6 Prozent) als Frauen (2,1 Prozent) betraf.

    Die Forscher vermuten nun bei stehenden Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken. In Zahlen ausgedrückt liegt die Gefahr bei 4,6 Prozent (stehende Arbeit) und 2,8 Prozent (sitzende Arbeit).

    Mix aus Sitzen und Stehen

    Theoretisch gesehen müssten aufgrund der Studie Misch-Jobs ideal sein. Also Berufe, welche sowohl sitzende als auch stehende Aufgaben beinhalten. Doch die Praxis macht es einem nicht ganz so einfach, so profitiert offenbar nur das männliche Geschlecht davon. Bei ihnen ist das Risiko tatsächlich geringer, bei Frauen nimmt die Gefahr auch bei solch einer Tätigkeit nicht ab. Das Team rund um Peter Smith meint, dass die Art des Berufs eine entscheidende Rolle spielt. Männliche Studienteilnehmer sind überwiegend als Kurierfahrer aktiv, Frauen wiederum üben meist stressigere Jobs wie Erzieherin, Krankenschwester oder auch Lehrerin aus.

    Derzeit liegt die Empfehlung ganz klar bei solchen Misch-Jobs, sie haben den bislang größten Nutzen. Weitere Analysen müssen zeigen, wie es tatsächlich aussieht und wie sich das Risiko gezielt senken lässt.

  • Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Im Winter müssen wir uns auf Regen, Schnee und Kälte einstellen. Es kommen dicke Jacken, Schals und Handschuhe zum Einsatz. Durch das dicke Gewand halten wir unseren Körper warm, doch besonders schlimm ist die Jahreszeit für Menschen, die an einer entzündlichen Gelenkerkrankung leiden. In diese Sparte fallen unter anderem Rheuma und Arthrose. Für sie bedeutet der Winter verstärkte Schmerzen, welche in den meisten Fällen von den Betroffenen auch „falsch“ behandelt werden. Dazu zählt in erster Linie eine vermeintlich gut gemeinte Schonung, doch in Wahrheit ist das der falsche Weg. Ein Orthopäde (Manfred Kuschnig) rät genau zum Gegenteil, und das aus gutem Grund. Man muss wissen, dass die Gelenke und Muskeln die Bewegung zum Leben brauchen. Geschieht dies in einem zu geringen Ausmaß, dann kommt weniger Gelenkflüssigkeit zustande und die Schmerzen fallen noch intensiver aus. Außerdem fördern körperliche Aktivitäten die Durchblutung, dies reduziert den Reibungsschmerz ebenfalls.

    Darum entsteht der Schmerz im Winter überhaupt

    Schuld an den Gelenkschmerzen ist unsere Bewegung. Das hat den einfachen Grund, weil man sich in der kalten Jahreszeit nicht entspannt bewegt. Die Folgen sind eine angespannte Muskulatur und eine verminderte Durchblutung. Beide Faktoren sorgen für einen verstärkten Druck auf die Gelenke, sodass dumpfe Schmerzen entstehen. Ein weiterer negativer Effekt der Verspannungen sind Rückenschmerzen, welche im Winter ebenfalls verstärkt auftreten. Auch das hat seinen Grund, denn wenn wir frieren, dann ziehen wir unsere Schultern zusammen. So wird der Rücken leicht buckelig und irgendwann reagieren die Muskeln darauf.

    Beide Faktoren sorgen anschließend dafür, dass sich der Betroffene schonen möchte. Wie aber bereits oben erwähnt, sollte man dies keinesfalls machen.

    Winterspaziergänge sind ein Muss

    Wer zum Beispiel Arthrose hat, der profitiert von einer durchtrainierten Muskulatur. Sie alleine reicht aber nicht, Fachärzte raten zusätzlich zu Winterspaziergängen. Natürlich sollten diese nur auf sicheren Straßen erfolgen. Außerdem ist die richtige Kleidung wichtig, Gelenke fühlen sich nämlich bei Wärme deutlich wohler.

    Unterm Strich sollte man also auch im Winter spazieren gehen und betroffene Stellen in Bewegung halten. Des Weiteren sind Sonnenstrahlen und eine warme Bekleidung Pflicht (so wird eine Unterkühlung vermieden). Kommt dann noch genug Flüssigkeit hinzu, dann ist man auch für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet.

  • Darum sind Fastenzeiten so wichtig

    Darum sind Fastenzeiten so wichtig

    Sobald wir Hunger haben, greifen wir zum Kühlschrank oder gehen Essen. Wir können aber auch in den Supermarkt gehen oder uns an Automaten bedienen. Es gibt heute fast keine Grenzen mehr, die Lebensmittel stehen uns quasi jederzeit zur Verfügung. Dieser Luxus ist einerseits gut, auf der anderen Seite macht er aber auch Probleme. Wir kennen so nämlich keinen „richtigen“ Hunger mehr, außerdem ist der Mensch gar nicht auf ein solch riesiges Angebot ausgelegt. Evolutionsbiologisch betrachtet wurden wir so programmiert, dass es während den Mahlzeiten Essenspausen geben sollte. In der Praxis sieht es jedoch völlig anders aus, regelmäßige Mahlzeiten inklusive Zwischensnacks stehen an der Tagesordnung. Vor allem Letzteres ist verlockend, hat aber negative Einflüsse auf die Figur und auf die Gesundheit.

    16 Stunden kein Essen

    Diätexperten geben folgenden Rat: 16 Stunden am Tag Essenspausen einlegen. Mit dieser Strategie soll nicht nur Übergewicht vermieden werden, sondern der Körper profitiert auch vom Effekt namens Autophagie. Klingt auf den ersten Blick kompliziert, in Wahrheit ist es aber „nur“ die Selbstreinigung der Zelle. Sie führt quasi einen Frühjahrsputz durch und schleust Abfall heraus. Die Arbeit der Müllabfuhr ist jedoch nicht stets auf Hochtouren, dies ist nur der Fall, wenn man nicht ständig isst. So muss der Körper auch weniger verdauen, außerdem hat Insulin einen hemmenden Einfluss auf diesen Vorgang.

    Studien vorhanden

    Tierexperimente beweisen es schon lange, ein stundenlanger Verzicht auf Nahrung ist gesund. Dies ist aber nicht nur auf die Zellenreinigung bezogen, auch chronische Krankheiten waren seltener beziehungsweise hatten bei einem Ausbruch schwächere Folgen. Dies trifft unter anderem auf Bluthochdruck und auf Diabetes Typ 2 zu, in der Regel zwei Folgen von Übergewicht. Des Weiteren hat Fasten wohl auch Vorteile bei chronischen Schmerzen und bei Demenz. Das Ergebnis der Mäusestudie lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf den Menschen übertragen, sie ähneln sich nämlich in vielen Bereichen (zum Beispiel in der Genetik und beim Glukosestoffwechsel).

    Unterm Strich sollte man für die Zukunft sein Essverhalten genauer beobachten. Greift man tatsächlich sehr oft zu Zwischensnacks, dann gilt es, diese Gewohnheit abzustellen. Am Ende freut sich nicht nur die Waage, sondern auch der Körper über diese Pausen.

  • Blaue Farbe könnte gegen Malaria helfen

    Blaue Farbe könnte gegen Malaria helfen

    Die Infektionskrankheit Malaria ist erschreckend weit verbreitet. So gab es 2017 212 Millionen Menschen, die weltweit den Erreger in sich hatten. Leider kommt es in diesem Zusammenhang auch zu Todesfällen, besser gesagt sind es jedes Jahr 429.000. Schuld an der Übertragung an den Menschen sind einzellige Parasiten, welche der Plasmodium-Familie angehören. Ist eine weibliche Anopheles-Mücke damit infiziert und sticht zu (was vor allem am Abend und in der Nacht passiert), dann kommt es zur Übertragung und der Mensch ist infiziert. Die Behandlungsmethoden sind zwar relativ gut, doch es gibt einen Nachteil, welcher einen Teufelskreis auslöst. Mit dem neuen Durchbruch wäre dies Vergangenheit und den Betroffenen könnte man noch besser helfen.

    Bisher nicht sofort geheilt

    Traditionelle Behandlungsmethoden funktionieren, doch sie kommen auch mit einer Schwäche daher. Wurde nämlich jemand erfolgreich behandelt, dann war die Person zwar fit, doch der Parasit blieb noch für rund eine Woche im Blut. Sind sie also genau in diesem Zeitraum nochmals gestochen worden, so übertrugen sich die Parasiten wieder auf die Mücke. Sie wies somit eine erneute Infektion auf und konnte diese ein weiteres Mal abgeben. Ein Teufelskreis, welcher die Zahl der Erkrankten nicht schrumpfen lässt.

    So gut arbeitet die blaue Farbe

    Methylenblau: Der Farbstoff wird sehr wahrscheinlich zum wohl effektivsten Malariamittel aufsteigen. Die Erfolge sind dank eines internationalen Forschungsteams auch unumstritten, sie haben Malariapatienten mit der neuen Methode behandelt. Es kam neben einem traditionellen Medikament auch Methylenblau zum Einsatz, die Ergebnisse sprechen für sich. Zwei Tage nach der Behandlung konnte man die Patienten als geheilt klassifizieren, außerdem war der Parasit nicht mehr im Blut. Die Personen waren also „richtig“ geheilt und es bestand keine Gefahr mehr.

    Nur eine einzige Nebenwirkung

    Der neue Erfolg hat bislang nur einen einzigen Haken, und zwar hat man eine Blaufärbung des Urins beobachtet. Dieser war freilich völlig ungefährlich, allerdings könnten viele Menschen genau aus diesem Grund eine Therapie mit Methylenblau ablehnen. Natürlich versuchen die Wissenschaftler diese Schwäche noch auszubügeln, sollte dies aber nicht klappen, dann wären die behandelnden Ärzte in der Pflicht. Sie müssten Überzeugungsarbeit absolvieren und Patienten die Angst nehmen. Wie gesagt, es ist völlig ungefährlich und in erster Linie eine Kopfsache.

  • Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Nach einem anstrengenden Tag möchte man sich nur mehr auf die Couch begeben und die Beine hochlegen. Mit der anschließenden Ruhe kann der Körper wieder Kraft tanken und man ist am nächsten Tag fit. In den meisten Fällen funktioniert der Plan, manchmal klappt es aber aufgrund von unruhigen Beinen nicht. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dann um das sogenannte Restless-Legs-Syndrom, welches man abgekürzt auch als RLS bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein Bewegungsdrang, der in erster Linie in der Nacht und in Ruhephasen auftritt. Je nach Stärke der Beschwerden beziehungsweise Schmerzen können auch Folgeerscheinungen auftreten, dazu zählen vor allem Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Dies wiederum führt am nächsten Tag zu einer chronischen Müdigkeit.

    Beeinflusst den Alltag

    RLS hat viele Betroffene fest im Griff. Damit sind aber nicht die Beschwerden, sondern die sozialen Schwierigkeiten gemeint. Ein längerer Aufenthalt in einem Restaurant oder in einem Flugzeug gestaltet sich zum Beispiel als schwierig, schließlich können die Patienten nicht still sitzen (über einen längeren Zeitraum). Aus diesem Grund kommt es bei vielen zu einem Vermeidungsverhalten. Fakt ist übrigens auch, dass das weibliche Geschlecht eher davon betroffen ist. Allgemein geht man von rund zehn Prozent der Bevölkerung aus, die mit dem Restless-Legs-Syndrom zu kämpfen haben. In Wahrheit sind es aber wahrscheinlich noch sehr viel mehr, denn viele gehen erst gar nicht zum Arzt damit oder geben Schlafstörungen als Ursache an (also eine falsche Angabe). Deshalb liegt die Dunkelziffer wohl noch deutlich höher.

    Ursache nicht bekannt

    Derzeit gibt es keine handfesten Beweise, was der Auslöser für RLS ist. Man vermutet lediglich, dass in der Nacht und in den Ruhephasen nicht genügend Dopamin freigesetzt wird (im Rückenmark und/oder im Gehirn). Somit kommt es im zentralen Nervensystem zu einem Mangel des Botenstoffs. Ebenfalls eine entscheidende Rolle könnten der unregelmäßige Hormonhaushalt bei Frauen und eine zu geringe Eisenspeicherung in den Gehirnzellen sein. Oftmals ist das Restless-Legs-Syndrom aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung. Dies kann unter anderem Diabetes, Eisenmangel und Rheuma sein. Behandelt man eine solche Grunderkrankung, dann reduzieren beziehungsweise verschwinden auch die unruhigen Beine.

    RLS-Patienten haben verschiedene Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen. So kann zum Beispiel eine Massage, Bewegung oder auch eine kalte Dusche helfen. Des Weiteren ist auch eine medikamentöse Behandlung möglich, wobei es diesbezüglich aber leider noch keine Studien gibt. Trotzdem berichten Einzelfälle von Erfolgen, sodass dies ebenfalls eine Option ist. Der wohl wichtigste Aspekt ist aber der Gang zum Arzt.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]