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  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.

  • Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Die Temperaturen steigen, die Natur erwacht zu neuem Leben, der Einheitstrist der vergangenen Wintermonate verschwindet so langsam – und doch kommt so mancher kaum in Schwung. Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten Menschen ein Begriff: Trägheit, Unlust, Schwindel und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden. Der Kreislauf macht Probleme, wetterfühlige Menschen leiden noch stärker unter Wetterschwankungen und Betroffene reagieren schnell gereizt. Doch woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit und was können wir dagegen tun?

    Wenn sich die Hormone auf Frühling einstellen…

    Die Medizin forscht bis heute relativ ergebnislos an den Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit. Der einzige Faktor, der vollkommen klar mit der typischen Antriebslosigkeit im Frühjahr in Verbindung gebracht werden kann, ist der Hormonhaushalt. Schuld ist vor allem das sogenannte Schlafhormon Melatonin. Dieses findet sich nach den dunklen und langen Wintermonaten in erhöhter Konzentration im Blut und trägt zur Müdigkeit und Unlust bei.

    Eine weitere klare Hauptursache ist außerdem der Blutdruck. Der Organismus muss sich während des Klimawechsels zunächst wieder auf die steigenden Temperaturen einstellen. Eine typische Reaktion des Körpers auf eine derartige Umstellung ist die Erweiterung der Blutgefäße und das Absinken des Blutdrucks, wodurch die Müdigkeit begünstigt wird.

    Das Resultat dieser Hauptursachen zeigt sich in Form von Mattigkeit, mit der Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit ebenso einhergehen wie Kopfschmerzen und Schwindel.

    Doch was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

    Generell gilt der Rat, bei derartigen Symptomen zuerst den Hausarzt aufzusuchen, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen. Sofern eine organische Ursache definitiv ausgeschlossen ist, sollte der träge Organismus nicht über Gebühr geschont werden. Stattdessen sollte man ihn in vernünftigen Maßen fordern und ihn so dabei unterstützen, sich schnell aber schonend an das veränderte Klima anzupassen.

     

    – Sonnenlicht macht fit!

    Verbringen wir viel Zeit in der Sonne, produziert der Körper Vitamin D. Dieses ist nicht nur generell gesund – es hilft dem Körper auch dabei, sich auf das veränderte Klima einzustellen.

    – Bewegung bringt den Organismus auf Touren!

    Joggen oder Walken ist nicht nur gut für die Kondition, es treibt auch den Kreislauf an und bringt den niedrigen Blutdruck in Schwung. Ältere oder nicht gesunde Menschen sollten selbstverständlich nur dann das Frühlingswetter für Outdoor-Sport nutzen, wenn sie die Erlaubnis des behandelnden Arztes haben. Kommt Sport nicht in Frage, kann auch ein Spaziergang helfen. Hauptsache, es wird frische Luft getankt und der Körper erhält die Möglichkeit, sich an das Frühlingsklima zu gewöhnen.

    – Viel trinken!

    Der menschliche Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um den Kreislauf optimal anzuregen. Daher sollte gerade bei akuten Kreislaufbeschwerden und Müdigkeit darauf geachtet werden, ausreichend zu trinken.

    – Salat statt Hackbraten: Leichter Kost den Vorzug geben!

    In den Wintermonaten schaffen wir es meist nur schwer, den Körper mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Dies sollte im Frühjahr nachgeholt werden. Frisches Obst und Gemüse sind daher eine sinnvolle Alternative zu schweren Mahlzeiten, die den Körper zusätzlich belasten.

    – Wechselduschen für den Kreislauf

    Schon unsere Vorfahren wussten um die Wirkung von Wechselduschen. Gerade dann, wenn der Kreislauf nicht in Schwung kommen will und der Blutdruck im Keller ist, kann der Wechsel aus warmem und kaltem Wasser beim Duschen wahre Wunder wirken.

    – Kurze Mittagsruhe für neuen Schwung

    Dem Leiden des Körpers nicht nachzugeben bedeutet natürlich nicht, über die eigene Grenze hinauszugehen. Wer die Möglichkeit und das Bedürfnis hat, sollte sich mittags ruhig für eine halbe Stunde Ruhe und Schlaf gönnen. Wesentlich länger sollte die Mittagspause jedoch nicht dauern, da der Organismus sonst erneut beginnt das Schlafhormon Melatonin zu produzieren, das die Müdigkeit noch stärker werden lässt. Das Ergebnis zu langer Mittagspausen ist dann erst recht Gereiztheit und Unausgeglichenheit.

     

    Das Frühjahr bedeutet also auch, sich in gewisser Weise selbst anzuspornen. Frühes Aufstehen und zu Bett gehen unterstützt den Körper zusätzlich dabei, so viel Tageslicht wie möglich zu tanken und bringt uns in den richtigen Rhythmus, um für den nahenden Sommer gewappnet zu sein.

    Medikamentöse Unterstützung ist in aller Regel nicht notwendig. Unterstützend greifen Ärzte gerne auf Vitaminpräparate zurück, die den Körper unterstützen. Wie lange und intensiv uns die Frühjahrsmüdigkeit jedoch gefangen hält, liegt hauptsächlich daran, wie wir mit ihr umgehen.

  • Wenn Liebeskummer krank macht

    Wenn Liebeskummer krank macht

    Jeder hat irgendwann in seinem Leben schon einmal Liebeskummer gehabt und weiß, wie schmerzhaft diese Erfahrung ist. Wenn eine Beziehung zerbricht, dann sorgt das für eine tiefe Traurigkeit, für Verlassenheit, für verletzte Gefühle, für Wut und auch für körperliche Symptome, denn Liebeskummer kann krank machen. Wie kann man Liebeskummer überwinden und wieder Freude am Leben finden?

    Wenn das Herz bricht

    Liebeskummer kann jeden treffen, das Ehepaar, das sich nach vielen gemeinsamen Jahren scheiden lässt, ebenso wie das junge Pärchen, das sich nach einer kurzen stürmischen Beziehung trennt. Alle Zukunftspläne, die zusammen geschmiedet wurden, haben keinen Wert mehr, es gibt keine Gemeinsamkeiten mehr, keine Nähe, keine Geborgenheit und keine Liebe. Alles, was wichtig war, löst sich plötzlich in Luft auf. Diejenigen, die sich lange vor der eigentlichen Trennung schon innerlich von ihrem Partner oder der Partnerin getrennt haben, können dem Ende der Beziehung gelassen entgegen sehen, wer noch Liebe verspürt, der wird Liebeskummer haben. Und versuchen die Ex zurück zu gewinnen.

    Wer liebeskrank ist, der weint sich wahrscheinlich die Augen aus dem Kopf, er hat Herzrasen, Magenschmerzen, fühlt sich unendlich einsam und im Stich gelassen. Jeder der Liebeskummer hat, sieht sich in der Opferrolle und ist felsenfest davon überzeugt, dass es niemals wieder gut wird. Psychologen vergleichen Liebeskummer mit Trauer, denn wie ein Trauernder, so fühlt auch derjenige, der Liebeskummer hat, einen enormen Verlust und leidet unter der Erkenntnis, dass nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Es ist ein falscher Weg, in dieser Situation zu Alkohol zu greifen, denn Sorgen und Kummer ertrinken nicht im Alkohol, sie schwimmen nur darin. Zum handfesten Kater am nächsten Morgen kommt dann auch noch die Erkenntnis, dass der Liebeskummer immer noch da ist und auch so schnell nicht wieder verschwinden wird.

    Zeit für die Trauer

    Was zuletzt stirbt, das ist bekanntlich die Hoffnung und so hoffen auch Liebeskranke, dass alles wieder gut wird, auch wenn sie ganz genau wissen, dass das nicht der Fall sein wird. Daher sollte man dem Liebeskummer wie der Trauer auch, Zeit geben um zu registrieren, dass eine Beziehung unwiderruflich beendet ist. Es braucht viel Zeit, die Abhängigkeit vom Partner abzubauen und wieder auf den eigenen Beinen zu stehen und das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Auch wenn es sehr schwerfällt, man sollte in der akuten Phase des Liebeskummers keine Orte aufsuchen, die an eine glückliche Zeit erinnern, sondern bewusst eine Grenze ziehen.

    Wer ständig und überall von der zerbrochenen Beziehung redet, der wühlt immer tiefer im Leid und hat sehr wahrscheinlich irgendwann auch keine Freunde und Bekannten mehr. Besser ist es seine Gefühle aufzuschreiben, zum Beispiel in Form eines Tagebuchs oder einer fiktiven Geschichte. Man kann auch Briefe an den Partner schreiben, um seinem Herzen Luft zu machen, nur abschicken sollte man diese Briefe nach Möglichkeit nicht.

    Die Trennung optisch vollziehen

    Es dauert eine Weile, bis eine zerbrochene Liebe emotional verarbeitet wird, die optische Trennung kann allerdings schon früher vollzogen werden. Alles, was im Haus an den Partner oder die Partnerin erinnert, wird in eine große Kiste oder einen Karton gepackt. Diese werden dann fest verschlossen und in den Keller oder auf den Speicher gestellt. Es bringt nichts, ein Hemd oder einen Pullover aufzubewahren und mit diesem Pulli im Arm von vergangenen Zeiten zu träumen, wenn der Pullover in den Karton wandert, dann ist das ein Zeichen, dass es ein für alle mal vorbei ist.

    Wer seinen Liebeskummer überwinden will, der sollte sich selbst verändern und zum Beispiel zum Friseur gehen und sich die Haare abschneiden lassen. Auch neue Garderobe kann hier Wunder bewirken, denn ein neues Outfit ist immer ein optisches Signal für einen neuen Lebensabschnitt.

  • Die mediterrane Diät – essen wie im Urlaub

    Die mediterrane Diät – essen wie im Urlaub

    Wer schon einmal die Ferien in Spanien, Griechenland oder Italien verbracht hat, der hat wahrscheinlich auch die Küche der Mittelmeerländer kennen und schätzen gelernt. Alle, die das kulinarische Feeling aus dem letzten Urlaub mit nach Hause nehmen wollen und zudem ein paar Kilo abnehmen möchten, die sollten die mediterrane Diät versuchen.

    Mediterrane Diät – Eine gesunde Ernährung

    Viel Fisch, frisches Gemüse, Olivenöl statt Butter und viel Obst – die mediterrane Diät ist eine sehr gesunde Diät, denn sie enthält alles das, was der Körper braucht, um fit zu bleiben. Mangelerscheinungen sind bei der Mittelmeer Diät kein Thema, und deshalb kann man eine mediterrane Diät auch mit ruhigem Gewissen über einen längeren Zeitraum machen. Die Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien ernähren sich schließlich ihr Leben lang nicht anders und werden zum Teil sehr alt.

    Aber selbst wenn die mediterrane Diät eine ausgewogene und gesunde Ernährung garantiert, wer viel abnehmen will, der sollte zusätzlich noch ein Sportprogramm machen, denn nur mit der Diät dauert es unter Umständen sehr lange, bis die Pfunde purzeln. Alle, die bereits vielleicht mithilfe einer anderen Diät schon abgenommen haben, die werden mit der mediterranen Diät nicht weiter abnehmen, aber sie können ihr Gewicht halten.

    Die Mediterrane Diät ist einfach anzuwenden

    Es gibt viele Diäten, die kosten richtig viel Geld, da viele Zutaten, die benötigt werden, teuer sind. Die mediterrane Diät kostet wenig, denn alles, was gebraucht wird, kann für kleines Geld im nächsten Supermarkt gekauft werden. Auch die Zubereitung der Speisen ist mit wenig Aufwand verbunden, deshalb ist eine mediterrane Diät auch allen zu empfehlen, die berufstätig sind und erst nach Feierabend kochen können.

    Viele Gerichte der Mittelmeer Diät, wie zum Beispiel Fisch, werden gedünstet. Diese schonende Garweise ist zum einen kalorienarm, und zum anderen bleiben alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Was die mediterrane Diät zusätzlich auszeichnet, ist die große Vielfalt, die diese Diät bietet. Wer gerne Gemüse und Obst isst, der kann jeden Tag ein anderes köstliches Gericht kochen, so kommt keine Langeweile auf.

    Um mit der mediterranen Diät Erfolge zu erzielen, muss man sich mindestens sechs Monate an die Diätpläne halten, zudem ist ein Sportprogramm Pflicht. Daher ist diese mediterrane Diät nur für Menschen zu empfehlen, die gewillt sind, ihre Ernährung auf Dauer umzustellen und regelmäßige sportliche Aktivitäten in ihren Alltag aufzunehmen. Da aber die mediterrane Diät viel Abwechslung verspricht und auch sehr gut schmeckt, ist sie die perfekte Diät für Feinschmecker, die abnehmen wollen.

    Bildquelle: Depositphotos © filipebvarela

  • Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Dass Bier gesund sein kann, das ist eine bekannte Tatsache, aber dass die Inhaltsstoffe im Bier Alzheimer und auch Parkinson stoppen können, das ist neu und wird leidenschaftlichen Biertrinkern ein mehr als gutes Argument liefern, um den Gerstensaft weiterhin zu genießen. Es gibt viele Getränke, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, aber Bier scheint ein ganz besonderer Saft zu sein.

    Eine chinesische Entdeckung

    Wie wertvoll die Inhaltsstoffe im Bier sind, das haben jetzt Wissenschaftler aus China herausgefunden. Sie haben in den Inhaltsstoffen im Bier Xanthohumol entdeckt, eine Substanz, die nur im Hopfen vorkommt und die in der Lage ist, die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn effektiv zu schützen. Xanthohumol kann dabei helfen, Parkinson und vor allen Dingen auch Alzheimer auszubremsen und die Erkrankungen an ihrem Fortschreiten zu hindern.

    Vor allem Erkrankungen, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden, können mit Xanthohumol verlangsamt werden und das bedeutet für die betroffenen Patienten, dass sie über einen längeren Zeitraum weniger Beschwerden und mehr Lebensfreude haben. In welcher Form der Wirkstoff Xanthohumol in der Zukunft zum Einsatz kommen wird, das ist aber noch unklar.

    Neue Hinweise

    Schon vor längerer Zeit gab es konkrete Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe im Bier die Entstehung von Krankheiten, deren Ursprung im Gehirn liegt, entscheidend beeinflussen können. In diesem Zusammenhang spielt auch die Schädigung der Zellen in den Nerven, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden, eine wichtige Rolle. Durch die Inhaltsstoffe im Bier wie Xanthohumol, können die Nervenzellen besser geschützt werden, und das hat dann letztendlich einen positiven Effekt auf den Verlauf von Krankheiten wie Alzheimer und auch Parkinson. Bei beiden Erkrankungen gehen nach und nach die Nervenzellen verloren und die Inhaltsstoffe im Bier können das verhindern.

    Die Erkenntnis über die heilsame Wirkung der Substanz Xanthohumol ist schon länger bekannt und in früheren Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Substanz eine antioxidative Wirkung hat, aber in einen anderen Zusammenhang. Wissenschaftler aus den USA haben nämlich herausgefunden, dass alle, die regelmäßig Bier trinken, von den Inhaltsstoffen im Bier profitieren können, wenn es um Krebs oder auch um Erkrankungen des Herz-/ Kreislaufsystems geht. Die Mediziner aus China haben die günstigen Eigenschaften, die Bier auf den Organismus hat, jetzt aber konkretisiert und das gibt allen, die unter Alzheimer oder Parkinson in einem frühen Stadium leiden, neue Hoffnung.

    Man sollte den Bierkonsum aber nicht übertreiben, denn nach wie vor gilt bis heute: Wer zu viel Bier trinkt, der schädigt auf Dauer sein Gehirn und schadet zudem seiner Gesundheit.

  • Bhujangasana – die Kobra

    Bhujangasana – die Kobra

    Schlangen spielen in der indischen Mythologie eine sehr große Rolle, es ist daher nicht verwunderlich, dass die Kobra eine beliebte Übung ist. Bhujangasana heißt die Kobra im Sanskrit und sie ist eine wahre Wohltat für den Rücken, den Nacken und auch für die Schultern. Keine andere Schlange kann sich so majestätisch aufrichten wie eine Kobra und genau dieser stolzen Haltung ist Bhujangasana nachempfunden. Für Babys ist die Kobra übrigens eine ganz normale Haltung, denn wenn Babys sich auf die Unterarme stützen, dann können sie die Welt aus einer ganz anderen Perspektive aus sehen und erkunden.

    Bhujangasana – Die ruhende Lebensenergie

    Eine Kobra sieht die Welt besser, wenn sie sich aufrichtet, und wie alle anderen Schlangen ruht auch die Kobra viele Stunden am Tag, in dem sie sich einrollt. Die Kobra ist im Yoga ein Symbol für die Lebensenergie, die ruht. Die Wirbelsäule soll sich bei dieser Übung ausruhen, denn nur so kann vom Ende des Rückens neue Energie in den Körper strömen.

    Bhujangasana steht aber nicht nur für neue Lebensenergie, sondern auch für die Wandlung. Selbst wenn eine Schlange nie damit aufhört zu wachsen, ihre Haut muss sie trotzdem regelmäßig abstreifen. Auch viele Menschen möchten gerne von Zeit zu Zeit in eine neue Haut schlüpfen, etwas Neues ausprobieren und etwas ganz anderes tun. Das macht die Bhujangasana zu einer sehr interessanten Übung, denn mit der Kobra kann man immer wieder neue Energie schöpfen.

    Bhujangasana – die Anleitung

    Bhujangasana beginnt in der Bauchlage, die Fersen sind ca. zwei Zentimeter voneinander entfernt und die Fußballen berühren sich. Wichtig ist, dass der Fußrücken zur Mitte ausgerichtet auf dem Boden liegt und die Zehen nach hinten zeigen. Wenn es bequemer sein soll, dann können die Beine auch leicht geöffnet werden, mehr Halt hat man allerdings, wenn die Beine geschlossen sind.

    Die Stirn liegt zunächst auf dem Boden und die Hände liegen unter den Achselhöhlen. Nun werden die Oberschenkel angespannt und die Knie vom Boden gehoben. Die Finger sind gespreizt, der Zeigefinger zeigt nach vorne, und die Ellenbogen werden dicht am Brustkorb positioniert. Beim Einatmen heben sich jetzt die Schultern vom Boden und der Hinterkopf wird nach vorne gehoben. Nun wird das Brustbein wieder beim Einatmen nach oben gezogen und gleichzeitig sinken die Schultern nach unten. Die Hände werden auf den Boden gedrückt und leicht nach hinten gezogen. Einige Atemzüge lang sollte man in dieser Stellung verharren, dann wird der Oberkörper wieder auf den Boden gelegt und der Kopf auf die Seite gelegt.

    So wirkt die Kobra

    Auch wenn Bhujangasana am Anfang anstrengend ist, es lohnt sich, diese Übung öfter zu probieren. Der Rücken wird wie der Nacken entspannt und der kontrollierte Wechsel zwischen einatmen und ausatmen weitet den Brustkorb, das Atmen wird einfacher und befreiter. Mit der Kobra lässt sich die ganze Körperhaltung verbessern und die Brustmuskulatur wird gedehnt, aber nicht überdehnt.

    Wem die Übung zu anstrengend ist, der kann die Kobra auch variieren und die Unterarme auf den Boden legen. Diese Sphinx Haltung ist einfacher und sie kostet nicht so viel Kraft wie die Originalübung. Alle, die Probleme mit dem unteren Teil der Wirbelsäule haben oder unter einer Entzündung im Bauchraum leiden, sollte von der Kobra absehen. Auch im letzten Drittel der Schwangerschaft ist die Kobra nicht mehr zu empfehlen und auch nur noch schwer möglich. Wer nach dieser Yoga Übung Muskelkater verspürt, der muss einen Fehler gemacht haben. Zu den häufigsten Fehlern gehört, dass der Kopf zu weit in den Nacken gelegt wird. Auch wenn die Schultern auf Höhe der Ohren gezogen werden, dann führt das nicht selten zu Schmerzen, denn bei der Kobra sollten die Schultern immer leicht nach hinten gezogen werden, um den oberen Teil des Rückens zu entspannen.