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  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon

  • Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Vermeintlich gesund zu essen ist im Trend, immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch oder gleich ganz auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, sie essen kaum noch Zucker und auch glutenfreie Nahrung gehört mittlerweile zum guten Ton. Ernährungsexperten sehen diesen Trend allerdings sehr kritisch, denn wer nicht unter Zöliakie leidet, der muss sich auch keine Gedanken um Gluten machen. Dass gesunde Menschen auf den Weizenkleber verzichten, ist vollkommen unnötig, denn es droht die Gefahr von Mangelerscheinungen.

    Zöliakie – eine Krankheit mit vielen Facetten

    Die Zöliakie ist eine vielschichtige Krankheit, die zu 30 % vererbt wird. Die Symptome sind vielseitig, die Betroffenen leiden unter Durchfall, sie verlieren drastisch an Gewicht, haben unbestimmte Bauchschmerzen oder fühlen sie fühlen sich ständig müde. Aber auch Blutarmut und Osteoporose ebenso wie Gelenkschmerzen, können ein Zeichen für eine Zöliakie sein. Den Betroffenen fehlen Eisen und Kalzium, zudem leiden sie nicht selten unter einem Mangel an Vitamin B 12 und D.

    Glutenfreie Nahrung – bei Zöliakie ein Muss

    Rund ein Prozent der Deutschen leidet unter Zöliakie, das heißt, wenn die Betroffenen Gluten essen, dann führt das zu Entzündungen im Dünndarm. Über einen längeren Zeitraum bilden sich dann sogenannten Dünndarmzotten immer mehr zurück und es kommt zu gefährlichen Mangelerscheinungen. Wer an Zöliakie erkrankt ist, der muss für den Rest seines Lebens eine sehr strenge Diät einhalten, und die passenden Nahrungsmittel zu finden, ist nicht immer ganz so einfach. Zwar gibt es heute eine Reihe von Lebensmitteln, die ohne das im Getreide enthaltene Klebereiweiß auskommen, trotzdem müssen die Betroffenen sehr genau auswählen, was sie essen dürfen und was nicht.

    Ein Trend aus den USA

    Glutenfreie Nahrung auf dem Speisezettel – dieser Trend kommt aus den USA. In Amerika ernähren sich immer mehr Menschen glutenfrei, in der irrigen Annahme, sie würden auf diese Weise an Gewicht verlieren. Für gesunde Menschen hat eine glutenfreie Nahrung aber keinerlei Vorteile, weder was die Gesundheit noch das Gewicht angeht. Vielfach müssen diejenigen, die auf Gluten verzichten, mit einer Gewichtszunahme rechnen. Glutenfreie Nahrung hat deutlich weniger Ballaststoffe und da das Klebereiweiß fehlt, schmeckt alles sehr trocken und damit auch wenig attraktiv. Der fragwürdige Trend aus den USA hat aber noch einen weiteren negativen Aspekt, denn diejenigen, die zwingend auf glutenfreie Nahrung angewiesen sind, werden von der Gesellschaft nicht mehr sonderlich ernst genommen.

    Die Erkrankung ernst nehmen

    Wer unter Zöliakie leidet, der sollte seine Krankheit sehr ernst nehmen. Es reicht schon ein achtel Gramm Getreidemehl und schon kommt es zu starken Beschwerden. Kleine Fehler können zwar toleriert werden, denn sie schaden der Diät auf Dauer nicht, aber auswärts essen zu gehen, ist für Menschen mit Zöliakie kaum möglich. Wenn die Diagnose steht, dann beginnt die Zeit der Nahrungsumstellung und das kann unter Umständen Wochen dauern. Auch wer hofft, dass alleine die Beschwerden durch die glutenfreie Nahrung von heute auf morgen komplett verschwinden, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. In der Regel vergehen sechs Monate bis zu einem Jahr, bis sich der Darm vollständig regeneriert hat. Nicht selten müssen Medikamente bei der Nahrungsumstellung helfen, wenn eine glutenfreie Nahrung alleine nicht hilft.

    Bei Verdacht nicht gleich verzichten

    Zöliakie wird das „Chamäleon“ der Medizin genannt, weil die Symptome so vielseitig sind. Wer nach dem Essen unter Bauchschmerzen leidet, sollte nicht gleich alle Getreideprodukte aus seiner Küche verbannen, erst ein Bluttest beim Arzt bringt Gewissheit darüber, ob es sich um eine Zöliakie oder einfach nur um eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen handelt. Sollte der Befund aber eindeutig auf Zöliakie hinweisen, dann folgt eine Magenspieglung mit einer Biopsie des Dünndarms. Der Eingriff ist harmlos und geht recht schnell über die Bühne. Auch ein Gentest ist möglich, aber nur, um eine Zöliakie in der Familie ausschließen zu können.

    Bild: © Depositphotos.com / minoandriani2

  • Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Gesund und immer abwechslungsreich – Smoothies sind im Trend. Wer sich gesund ernähren will und viel frisches Obst und Gemüse in seine Ernährung einbauen möchte, der sollte regelmäßig seine Gemüse- und Obstsäfte selber mixen und genießen. Wie beliebt die trendigen Getränke sind, das zeigt die Statistik, denn 2013 haben 1,4 Millionen Deutsche mindestens einmal pro Woche einen Smoothie getrunken, rund 200.000 genießen ihn sogar jeden Tag. An kalten und grauen Wintertagen kommen frühlingsfrische Smoothies besonders gut an, denn sie machen Lust auf den kommenden Frühling.

    So grün wie der Frühling

    Für frühlingsfrische Smoothies ist Grün die richtige Farbe, denn im Frühjahr sprießen die Bäume, die ersten Knospen zeigen sich und das zarte Grün ist eine wunderbare Inspiration für viele leckere Rezepte. Gemüse und Kräuter sollten bei der Zubereitung der Mixgetränke die Hauptrolle spielen. Wildkräuter eignen sich hervorragend für diese Smoothies, aber auch Kräuter aus dem Garten oder von der Fensterbank sollten nicht fehlen. Blattgemüse wie Spinat, grüne Paprika und Zucchini machen immer eine gute Figur. Für die richtige Würze sorgt zum Beispiel Ingwer, und wer ein bisschen Farbe ins Spiel bringen will, der kann auch Karotten in seinem frischen Drink verarbeiten.

    Für jeden Geschmack die passenden Smoothies

    Fruchtfleisch oder Saft, Milch, frischer Joghurt oder Eis – wenn es um gesunde Smoothies geht, dann bleiben keine Wünsche offen. Auch mit Crushed Ice, also mit zerstoßenem Eis, schmecken sie wunderbar erfrischend und vertreiben mit viel Power sehr schnell den lästigen Winterblues. Hier ein leckeres Rezept:

    • Zwei möglichst süße Äpfel
    • Eine Banane
    • Ein Viertel vom Fruchtfleisch einer Zitrone
    • 100 g frischen Blattspinat
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure
    • Zitronensaft ganz nach Geschmack

    Die Äpfel werden in Achtel geschnitten und vom Kerngehäuse befreit. Die Banane klein schneiden und zusammen mit den Apfelstücken und dem Fruchtfleisch der Zitrone in einen Mixer, zum Beispiel in den Power Mixer von Bosch geben. Anschließend kommt der gewaschene Spinat dazu, das Ganze wird mit dem Zitronensaft abgeschmeckt, mit Wasser aufgefüllt und dann gut gemixt. Dieser Smoothie sollte eine leicht cremige Konsistenz haben und mit einer Apfelscheibe am Glas serviert werden.

    Lecker mit Ingwer und Birnen

    Auch aus Birne und Ingwer lässt sich toller Saft mixen, der den Winter vertreibt. Der scharfe Ingwer ist dabei eine wichtige Zutat, denn er ist ein Erkältungskiller und sorgt für frische Energie. Folgende Zutaten werden benötigt:

    • Fünf Blätter frischer Mangold
    • Ein kleiner Kopf Eisbergsalat
    • Eine Birne
    • Ein Stück Ingwer
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure

    Die Birne in Stücke schneiden, den Ingwer raspeln, sowie den Eisbergsalat und den Mangold in kleine Stücke zupfen. Alles in den Mixer füllen, mit dem Mineralwasser auffüllen und zu einem cremigen Drink vermischen. Dieser leckere Smoothie enthält durch den Mangold viel Vitamin C und Eisen, die Birne hat viel Vitamin B und das ist gut fürs Herz.

    Erfrischend mit Minze

    Die Minze ist immer perfekt, wenn es um einen besonderen Frischekick geht. Der folgende Drink ist frühlingsfrisch und kann mit dem vielseitigen Power Mixer aus dem Hause Bosch schnell und einfach zubereitet werden:

    • Ein grüner Apfel
    • Eine halbe Salatgurke
    • Ein kleiner Eisbergsalat
    • 100 g grüne Weintrauben
    • Vier Stängel frische Minze
    • 500 ml Mineralwasser

    Den Apfel, den Salat und die Gurke klein schneiden, die Weintrauben entkernen und die Minze zupfen. Alles in den Bosch Power Mixer geben, mit dem Wasser auffüllen und mixen. Der Apfel sorgt für Kalium und die Minze macht den Saft mit ihren ätherischen Ölen wunderbar frisch.

    Die Liste der frischen, grünen Smoothies kann man endlos fortsetzen und mit dem modernen Power Mixer von Bosch lassen sich diese erfrischenden und gesunden Getränke immer einfach zubereiten und dann genießen.

    Bild: © Depositphotos.com / Anna_Shepulova

  • Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Warum Diäten ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr helfen

    Viele Menschen, die mit 30 noch rank und schlank sind, werden sich an ihrem 50. Geburtstag kaum wiedererkennen, denn mit den Lebensjahren steigt auch unweigerlich das Gewicht. Die meisten nehmen ab dem 40. Lebensjahr zu und als ob diese Tatsache nicht schon schlimm genug wäre, es hat wenig Sinn, ab der Lebensmitte verschiedene Diäten auszuprobieren, denn die Pfunde wollen ab diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr weichen. Der Grund für diese Metamorphose ist im Stoffwechsel zu finden, denn der stellt sich ab dem 30. Lebensjahr langsam aber sicher um.

    Grundlegende Veränderungen

    Wer die 30 erreicht hat, der steht mitten im Leben und trotzdem beginnt zu dieser aktiven Zeit im Leben ein unmerklicher Prozess im Körper, der es dem Fett leichter macht, sich in den Problemzonen festzusetzen. Zu gravierenden Veränderungen kommt es dann um das 40. Lebensjahr, denn der Stoffwechsel wird immer langsamer und in der Folge werden immer weniger Kalorien verbraucht. Für diese Veränderungen sind mehrere Faktoren verantwortlich, so hat unter anderem auch die Produktion der Sexualhormone etwas damit zu tun. Das Sexualhormon Somatotropin ist für das Wachstum der Muskeln und den Abbau von Fett zuständig, wenn der Spiegel des Hormons sinkt, dann steigt der Anteil an Körperfett, während gleichzeitig die Muskelmasse immer weniger wird.

    Kann man mit Diäten gegensteuern?

    Nicht bei jedem steigt die Waage pünktlich zum 40. Geburtstag, bei einigen Menschen verschiebt sich das Verhältnis der Muskeln zum Fett etwas später. Das ist vor allem bei denjenigen der Fall, die sich ausgewogen ernähren und Sport treiben. Diejenigen, die nicht so sehr auf ihre Ernährung achten und auch mit sportlichen Aktivitäten nicht allzu viel anfangen können, die sollten sich nicht wundern, wenn die Waage in die falsche Richtung zeigt. Mit Diäten alleine kann man diesem natürlichen Prozess nicht aufhalten, es muss auch Bewegung ins Spiel kommen. Nur auf diese Weise wird effektiv verhindert, dass die Muskelmasse abnimmt und die Fettreserven zunehmen. Es reicht schon, regelmäßig spazieren zu gehen, um das Gewicht zu halten, Diäten helfen wenig, denn sie sorgen bestenfalls für schlechte Laune.

    Ins Schwitzen kommen

    Wer heute 40 Jahre alt ist, der wird sich nicht alt fühlen, auch wenn der Alterungsprozess unmerklich schon begonnen hat. Aber anstatt darauf zu warten, dass die Zeichen des Alters am Bauch, am Po oder an den Oberschenkeln sichtbar werden, ist es die bessere Idee, öfter mal richtig ins Schwitzen zu kommen. Wem Spaziergänge zu langweilig sind, der sollte nach einer Sportart Ausschau halten, die den Körper fordert und die Spaß macht. Radfahren und Laufen sind ideal, aber auch Nordic Walking und Tennis sind perfekt, um Ausdauer zu trainieren und dem Altern entgegenzuwirken. Wenn der Arzt nach einem gründlichen Check grünes Licht gibt, dann muss nur noch der berühmte innere Schweinehund überwunden werden und dann kann es losgehen.

    Nichts übertreiben

    Mit Diäten drastisch an Gewicht zu verlieren, das ist ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr so einfach. Dazu kommt, dass Diäten in diesem Alter mehr schaden als nützen können. Der Körper steckt strenge Diäten nicht mehr so einfach weg, denn diese Diäten stören natürlich den Ablauf des Organismus. Auf der anderen Seite werden in der Mitte des Lebens kleine Sünden vom Körper nicht mehr so einfach vergeben, Naschereien und fettes Essen gehen sofort auf die Hüften und andere Problemzonen. Da der Körper weder auf radikale Diäten noch auf üppiges Essen gut zu sprechen ist, sollte er mehr Vitamine bekommen. Mit zunehmendem Alter bleibt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen unverändert hoch und das heißt, auf dem Speiseplan sollte Obst ebenso stehen wie Gemüse, Vollkornprodukte, aber auch Fisch, mageres Fleisch und vor allem Milch und viele Milchprodukte.

    Bild: © Depositphotos.com / Subbotina

  • Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Wenn es um einen verrückten Speiseplan geht, dann sind die Stars aus Hollywood immer vorne mit dabei. So trank Marilyn Monroe jeden Morgen ein Glas warme Milch mit zwei rohen Eiern, das eigentliche Frühstück beschränkte sich auf zwei Vitaminpillen. Jetzt sorgt die Diät von Topmodell Gisele Bündchen für Schlagzeilen, denn die schöne Brasilianerin tut einiges, um die Figur in Topform zu halten. Wer sich jedoch den Speiseplan von Gisele anschaut, der wird sich mit Sicherheit fragen, wie gesund diese Form der Ernährung ist.

    Ein Koch packt aus

    In der US-Zeitschrift Vanity Fair hat der Koch von Gisele Bündchen verraten, was bei dem Modell, ihrem Mann, dem Footballstar Tom Brady und den gemeinsamen Kindern so alles auf den Tisch kommt. Die Reaktionen der Leserinnen reichen von miserabel über unmöglich und jämmerlich bis zu total verrückt, denn die Familie verzichtet unter anderem auf:

    • Kaffee und alle Lebensmittel, die Koffein enthalten
    • Weißes Mehl
    • Zucker in jeglicher Form
    • Milch und alle Milchprodukte
    • Pilze

    Auch Nachtschattengewächse wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen kommen im Haushalt Bündchen/Brady nicht auf den Speiseplan. Tom Brady ist davon überzeugt, dass Tomaten Entzündungen auslösen können, das Gleiche gilt auch für eine der gesündesten Gemüsesorten: Paprika.

    Was darf laut Speiseplan gegessen werden?

    Viel bleibt nicht übrig, was bei Gisele Bündchen und ihrer Familie auf den Tisch kommt. Zu 80 % besteht die Nahrung aus Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Brokkoli, die restlichen 20 % bestehen aus weißem, magerem Fleisch von Huhn und Fisch. Gewürzt wird das Ganze mit Salz aus dem Himalaja, denn nach Ansicht von Gisele Bündchen ist Jodsalz aus dem Supermarkt kaufen sehr schädlich. Auch wenn es ums Öl geht, haben Gisele Bündchen und ihr Ehemann spezielle Vorlieben, denn der Koch darf ausschließlich mit Kokosnussöl kochen. Auch die Kinder des Paares müssen den Speiseplan der Eltern einhalten, Nutella aufs Brot oder mal ein paar Gummibärchen sind streng verboten. Wenn der Nachwuchs mal Appetit auf etwas Süßes hat, dann gibt es lediglich eine Fruchtrolle, die aus getrockneten Algen besteht. Wenn Gisele Bündchen Lust auf etwas Besonderes hat, dann stehen Quinoa mit Grünkohl, gerösteten Mandeln und Knoblauch auf dem Speiseplan, das klingt zwar nahrhafter als das, was Marilyn Monroe aß, aber nicht wirklich gesund.

    Der verrückte Speiseplan der Gwyneth Paltrow

    Gisele Bündchen ist nicht die Einzige, die sich etwas verrückt ernährt, auch andere Stars haben skurril anmutende Speisepläne. So hat die Schauspielerin Gwyneth Paltrow sogar ein Kochbuch über ihre bizarren Essgewohnheiten geschrieben, die von Ernährungswissenschaftlern auch gerne die Armuts-Diät genannt wird. Reis steht bei der Oscar-Preisträgerin ebenso auf dem Speiseplan wie schwarze Bohnen und Erbsen. In Maßen sind Süßkartoffeln, Eier, Auberginen, Tomaten und Avocado erlaubt, und da diese Diät nach Ansicht von Gwyneth Paltrow günstig ist, können sich auch die Bezieher von Lebensmittelkarten diese Ernährung leisten. Experten haben allerdings ausgerechnet, dass die Zutaten zu dieser Diät bei nur einem Einkauf rund 450,- Dollar kosten, und Paltrow musste mit einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken leben.

    Massive Essstörungen

    Jennifer Aniston verzichtet auf die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück und trinkt stattdessen lieber Zitronensaft pur, und wenn sich Victoria Beckham mal was Gutes gönnen will, dann isst sie fünf Hände voll ungesalzene und eiweißreiche Kost. Wird das langweilig, dann steigt Frau Beckham auf die Basen-Diät um und nimmt nur Nahrung zu sich, die nicht sauer ist. Auch Jackie Kennedy hatte ihre spezielle Diät und sie aß, wenn sie abnehmen wollte, nur eine mit Beluga-Kaviar gefüllte Kartoffel am Tag. Alle diese verrückten Diäten sind nach Meinung von Ernährungsexperten die Auslöser von massiven Essstörungen, denn wer wie Liz Hurley sechsmal am Tag Suppen aus Brunnenkresse auf dem Speiseplan stehen hat, der wird garantiert krank.

    Bild: © Depositphotos.com / silatip

  • Wie gefährlich ist veganes Essen für Kinder?

    Wie gefährlich ist veganes Essen für Kinder?

    Veganes Essen ist im Trend, immer mehr Menschen verzichten komplett auf tierische Produkte und ernähren sich rein pflanzlich. In vielen Familien wird das auch von Kindern und Jugendlichen verlangt, aber hier kann der Trend gefährlich werden. Nicht nur der Bundesgesundheitsminister Christian Schmidt (CSU), sondern auch viele Gesundheitsexperten warnen davor, Kinder vegan zu ernähren, denn das kann nicht nur zu Mangelerscheinungen, sondern sogar zu Schäden im Gehirn führen. Der Bund der Vegetarier ist anderer Meinung.

    Gefährliche Mangelerscheinungen durch veganes Essen

    Christian Schmidt betont, dass er gegen jede Art von Verboten ist und dass jeder das essen soll, was ihm persönlich am Besten schmeckt. Aber wenn es um die Ernährung von Kindern und Jugendlichen geht, dann mischt sich der Minister ein, denn seiner Meinung nach stehen Kinder unter einem besonderen Schutz. Dieser Ansicht ist auch Professor Berthold Koletzko von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, denn er sieht eine große Gefahr für Kinder, die nur veganes Essen zu sich nehmen. Vor allem bei kleineren Kindern kann sich schnell ein Mangel an Vitamin B-12 einstellen, was zur Folge hat, dass auch das Gehirn schwer geschädigt werden kann. Veganes Essen führt nach Meinung von Professor Koletzko zu neurologischen Schäden, bis hin zu einer bleibenden Behinderung.

    Vegetarisch oder vegan?

    Während Vegetarier nur auf Fleisch und Wurst verzichten, sieht veganes Essen auch den vollständigen Verzicht auf alle tierischen Nahrungsmittel vor. Veganer essen keinen Honig, keine Eier, keinen Käse, keinen Joghurt und sie trinken auch keine Milch. Aus diesem Grund raten Ernährungswissenschaftler und Kinderärzte davon ab, Kinder vegan zu ernähren. Kinder, die in der Wachstumsphase sind, aber auch Teenager, die in die Pubertät kommen, brauchen vor allen Dingen eine eisenreiche Ernährung, die veganes Essen so nicht bieten kann. Die Nahrung sollte zudem viel Eiweiß haben, und diese Versorgung mit Vitaminen, Eisen und Eiweiß kann eine vegane Ernährung nicht garantieren. Dazu kommt, dass die Mischung aus Getreide und Hülsenfrüchten in der europäischen Ernährung nicht üblich ist, und auch Soja kommt in den Küchen Europas so gut wie gar nicht vor. Wer sich vegan ernähren will, der muss ein fundiertes Wissen über die genaue Zusammenstellung der Nahrung haben, denn nur dann können Mangelerscheinungen vermieden werden. Da nach Ansicht vieler Ernährungsexperten vegane Ernährung eine Trenderscheinung ist, sind viele Eltern nicht ausreichend informiert, welche Zusammenstellung die Nahrung haben muss, damit ihre Kinder gesund und ausgewogen ernährt werden.

    Das sagt der Vegetarierbund Deutschland

    Sebastian Joy, der Vorsitzende des Deutschen Vegetarierbundes kann die Sorge des Ministers nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach ist ein ausgewogenes und vielseitiges veganes Essen für alle Generationen geeignet, denn auch durch vegetarisches und veganes Essen bekommt der Körper alle nötigen Nährstoffe und alle Vitamine, die er braucht, um gesund zu bleiben. So sollten Kinder und Jugendliche, die vegan leben, zum Beispiel eine Zahncreme mit B-12-Vitaminen benutzen, denn auch das trägt zu einer gesunden veganen Ernährung bei. Experten raten Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren wollen, zunächst einen Arzt aufzusuchen, um über einen Ernährungsplan zu sprechen. Der Arzt kann am besten beurteilen, ob es ratsam ist, ein Kind konsequent vegan zu ernähren. In der Regel schlagen Kinderärzte jedoch eine Mischernährung vor, in der neben vielen pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, Fisch und Fleisch zu finden sind.

    Ernährung soll ein Schulfach werden

    Der Bundesgesundheitsminister sieht Ernährungslehre als mögliches Schulfach für die Zukunft. In diesem speziellen Schulfach sollen Kindern lernen, was alles zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört. Nach Ansicht des Ministers gehört auch das kleine Einmaleins in jedes Klassenzimmer, denn die Kinder sollten wissen, woher ihre Nahrung kommt und wie Lebensmittel hergestellt werden. Ob der Unterricht auch Ratschläge für eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch und Wurst enthält, das ließ der Minister noch offen.

    Bild: © Depositphotos.com / leporiniumberto