Schlagwort: Flüssigkeit

  • Diese Gemüsesorten sollte man besser kochen

    Diese Gemüsesorten sollte man besser kochen

    Eine ausgewogene Ernährung ist ohne Gemüse nicht möglich. Doch einfach kaufen und verzehren ist nicht immer ideal, die Nährstoffe zeigen sich nämlich erst mit der richtigen Zubereitung von ihrer besten Seite. So gibt es Mineralstoffe und Vitamine in den verschiedenen Sorten, die erst beim Erhitzen vom Körper aufgenommen werden können. Sie sind in diesem Fall optimal „bioverfügbar“. In diese Kartei fallen unter anderem die Vitamine A und E. Auf der anderen Seite können auch Schadstoffe im Gemüse sein, die erst beim Erhitzen verschwinden beziehungsweise abgebaut werden. In den folgenden Absätzen sind deshalb Gemüsesorten aufgelistet, die man besser gekocht als roh verzehren sollte.

    Die Karotte

    Der erste Kandidat ist die Karotte. Sie ist reich an Beta-Carotin, was positive Auswirkungen auf die Haut, das Herz und den Kreislauf hat. Im rohen Zustand kann der Körper aber nur schwer darauf zugreifen, aus diesem Grund sollte man die Wurzel kochen. Durch diesen Prozess quellen die Zellwände auf und das Beta-Carotin kann sich effektiver lösen.

    Tipp: Da die Schale ebenfalls wertvolle Stoffe enthält, sollte man auf den Schälvorgang verzichten.

    Der Kürbis

    Hier ist der Fall identisch. Auch der Kürbis enthält eine Menge Beta-Carotin, woraus der Körper Vitamin A herstellt. Die Aufnahme ist im gekochten Zustand einfacher.

    Die Tomate

    Das rote Fruchtgemüse findet unter anderem in Soßen und im Salat seinen Einsatz. Der wertvollste Inhaltsstoff ist Lycopin, es sorgt unter anderem für die rote Farbe. Außerdem fördert es das Herz-Kreislauf-System und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Die „dicken“ Zellwände verhindern jedoch den Zugang zum Lycopin, sodass die Zellstruktur durch einen Kochvorgang aufgebrochen werden muss. Obwohl durch den Prozess auch Vitamin C verloren geht, lohnt sich der Schritt am Ende.

    Spinat

    Viele essen den Spinat von Haus aus im gekochten Zustand, aber auch eine rohe Verarbeitung (zum Beispiel in Smoothies und in Salaten) ist keine Seltenheit. In größeren Mengen ist das allerdings gesundheitsschädlich, denn das grüne Lebensmittel enthält Oxalsäure. Zu viel davon ist nicht gut, zudem unterdrückt es die Aufnahme von Calcium. Beim Kochen wiederum baut die Oxalsäure ab.

    Immer schonend kochen

    Damit letztendlich so viele Nährstoffe wie möglich übrig bleiben, ist schonendes kochen das A und O. Selbst die dabei entstehende Flüssigkeit sollte man nicht wegschütten, sie eignet sich ideal für Soßen und Suppen. Grund sind die Mineralstoffe und Vitamine, die darin enthalten sind.

  • Mineralwasser – kann es schlecht werden und woran erkennen Sie dies?

    Mineralwasser – kann es schlecht werden und woran erkennen Sie dies?

    Wenn Sie Mineralwasser aus einer Flasche trinken, die schon längere Zeit geöffnet ist, leidet der Geschmack. Schädigt dies unsere Gesundheit? Hat Mineralwasser ein Ablaufdatum oder ist es nahezu unendlich haltbar?

     

    Wird Mineralwasser schlecht?

    Sicher haben Sie es auch schon einmal erlebt: Mineralwasser aus einer geöffneten Flasche schmeckt nach kurzer Zeit abgestanden. Am liebsten mögen Sie es gar nicht mehr trinken. Zudem stellen Sie sich die Frage, ob das Wasser schlecht geworden ist. Diese Bedenken sind jedoch grundlos. Denn Trinkwasser kann nicht schlecht werden. Das Phänomen des abgestandenen Geschmacks einer mehrfach geöffneten Flasche besteht in der chemischen Zusammensetzung. Demnach ändert sich diese bei Wasser wie auch Mineralwasser in geöffneten Flaschen. Dabei nimmt das Wasser aus der Luft CO2 auf. Ein Teil davon wandelt das Wasser in Kohlensäure um. Dadurch nimmt der pH-Wert ab, der Geschmack nimmt ein säuerliches Aroma an. Daraus resultiert jedoch nur ein beeinträchtigtes Geschmackserlebnis.

     

    Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum

    Ein Schaden entsteht dabei nicht. Auch stellt das auf den Flaschen aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum dar. Gemäß der Tafelwasserverordnung sind Hersteller in der Pflicht, ein solches anzugeben. Aber auch wenn diese Frist abgelaufen ist, können Sie Mineralwasser noch bedenkenlos trinken. Auf Grund der enthaltenen Kohlensäure ist Wasser fast unbegrenzt haltbar. Allerdings kann aus Plastikflaschen Kohlensäure entweichen, Sauerstoff hingegen eindringen.

     

    Langzeitfolgen möglich

    Wenn Sie Plastikflaschen verwenden, kann es geschehen, dass sie hormonähnliche Chemikalien an die Flüssigkeit abgeben. Zwar ist mit umgehenden Schäden für die Gesundheit nicht zu rechnen, wenn das Wasser nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch verzehrt wird. Trotzdem gehen Forscher von Langzeitfolgen aus. Verbrauchen Sie deshalb geöffnete Mineralwasser-Flaschen binnen weniger Tage nach dem Öffnen. Ansonsten können Mikroorganismen sich einen Weg in die Flasche bahnen. Insbesondere in warmen, hellen Umgebungen vermehren sie sich relativ schnell. Im besten Fall bewahren Sie geöffnete Wasserflaschen stets im Kühlschrank auf. Darüber hinaus können Sie Erreger vermeiden, indem immer nur eine Person statt mehrere aus einer Wasserflasche trinken. Wenn mehrere Personen aus einer Flasche trinken, können Bakterien über den Speichel den Weg in das Flascheninnere finden.

  • Morgendlicher Schwindel – Frühsymptom für Demenz

    Morgendlicher Schwindel – Frühsymptom für Demenz

    Befällt auch Sie ein morgendlicher Schwindel, kann sich hierbei um ein Frühsymptom für Demenz handeln. Aus diesem Grund ist es ratsam, die morgendlichen Schwindelgefühle nicht zu ignorieren.

     

    Schwindelgefühle morgens können Hinweis auf Demenz sein

    Dass so mancher Mensch morgens Schwierigkeiten mit dem Aufstehen hat, ist kein außergewöhnliches Phänomen. Wenn Sie sich jedoch des Öfteren beim Aufstehen benommen oder schwindelig fühlen, kann dies auf eine entstehende Demenz hinweisen. Darauf weisen Forscher der Johns Hopkins University Maryland hin.

    Denn in einer aktuellen Studie fielen ihnen morgendlicher Schwindel und Benommenheit als Frühsymptome für Demenz auf. In diesem Fall ist die Rede von einer orthostatischen Hypotonie. Für die Untersuchung wurden rund 11.700 Probanden für eine Zeitspanne von 25 Jahren von Medizinern überwacht. Dabei lag das Durchschnittsalter bei 54 Jahren.

     

    Was verstehen wir unter einer orthostatischen Hypotonie?

    Dieses Phänomen tritt immer dann auf, wenn beim Wechsel von einer sitzenden Position in die stehende der Blutdruck schlagartig sinkt. Aus den Studienresultaten geht hervor, dass Betroffene im mittleren Alter rund 1,5-mal öfter an Demenz und doppelt so oft einen Schlaganfall erleiden.

     

    Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten

    Während Sie Ihre Position vom Liegen oder Sitzen in Stehen ändern, hat der Organismus die Aufgabe, Sauerstoff und Blut zum Gehirn zu schicken. Wenn dies nicht geschieht, kann Ihr Blutdruck maßgeblich sinken. Erkennbar ist dies an Symptomen wie Benommenheit, Müdigkeit, Ohnmacht, Sehstörungen und Übelkeit. Dabei gehen diese auf unterschiedliche Ursachen zurück. Zu denen zählen unter anderem das Alter, Dehydrierung und Anämie. Aber auch die Einnahme von Medikamenten, insbesondere Betablocker, kommen als Ursache infrage.

    Eine erfolgreiche Behandlung ist von der Ursache abhängig. Liegt eine Dehydrierung vor, müssen Sie mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn dahingegen Medikamente verantwortlich zeichnen, macht sich eine Änderung der Dosierung erforderlich. Ferner lässt sich morgendlicher Schwindel durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen in sitzender oder liegenden Position therapieren. Denn diese speziellen Strümpfe vermeiden einen Rückstau von Flüssigkeiten in den Beinen.

  • Ist das Waschen von Bettdecke und Kopfkissen notwendig?

    Ist das Waschen von Bettdecke und Kopfkissen notwendig?

    Im Wechsel von zwei Wochen sollten wir unsere Bettwäsche wechseln. Doch wie sieht es mit dem Waschen von Bettdecke und Kopfkissen aus? Sind diese überhaupt in der Waschmaschine waschbar?

     

    Kaum über das Waschen von Bettdecke und Kopfkissen nachgedacht

    Viele Menschen haben sicher noch nicht darüber nachgedacht, ob die Bettdecke und das Kopfkissen gewaschen werden sollten. Obwohl wir Kleidungsstücke oft nur einige Stunden tragen, landen sie im Wäschekorb. Bettwäsche wechseln wir einige Wochen nicht. Doch: ist dies der Gesundheit zuträglich? Denn gerade in der Bettwäsche sammeln sich Nacht für Nacht nicht nur Schweiß und Hautschuppen. Auch Milben und Bakterien fühlen sich hier wohl. Aus diesem Grund muss das Bettzeug einmal, besser zweimal monatlich gewechselt werden. Erfolgt ein Waschen bei 60 Grad, lassen sich sämtliche Milben und Bakterien abtöten.

     

    Bettdecke und Kopfkissen unbedingt waschen

    Laut dem Deutschen Textilreinigungsverband ist es ratsam, die Bettdecke einmal jährlich zu waschen. Denn jeder Mensch verliert jährlich rund 180 l Körperflüssigkeit. Hautfett und Salze setzen sich im Inneren der Bettdecke ab. Dadurch verkleben Federn, Daunen und weitere Füllungen. Bedingt durch die Ansammlung von Feuchtigkeit in der Bettdecke kommt es zur Gewichtserhöhung. Ferner nimmt die Wärmeregulierung ab. Zudem verlieren wir nachts Hautschuppen, von denen sich Milben ernähren. Zwar sind diese nicht gefährlich, können sich aber für Allergiker schädlich auswirken. Deshalb sollten Allergiker ihre Decke mehrmals pro Jahr waschen. Gleiches gilt für das Kopfkissen.

     

    So waschen Sie Ihre Bettdecke und das Kopfkissen

    Ist Ihre Waschmaschine groß genug, können Sie Bettdecke und Kopfkissen selbst waschen. Waschen Sie Kissen und Decken stets separat von anderen Wäschestücken. Dabei gilt es die Hinweise auf dem Pflegeetikett zu beachten. Im Allgemeinen lassen sich Bettwaren bei 60 Grad waschen. Anschließend trocknen Sie diese im Trockner. Dies ist besonders bei Daunendecken wichtig. Wenn diese nicht richtig trocken ist, kann Schimmelbildung die Folge sein. Diese wiederum ist schädlich für die Gesundheit.

  • Diese Getränke sind vor dem Sport tabu

    Diese Getränke sind vor dem Sport tabu

    Wer sich sportlich betätigt, der hat in Hinblick auf die Gesundheit viele Vorteile. Zum Beispiel steigt die Ausdauer und die Gefahr von angesetzten Kilos wird vermindert. Zu einer Diät gehört Sport so oder so dazu, ansonsten bleibt das Bauchfett bestehen. Beides ist natürlich nicht neu, jeder weiß, dass sportliche Aktivitäten wichtig sind. Besonders gut geeignet für einen fitten Alltag sind Ausdauersportarten, im ersten Schritt spielt das aber nicht die Hauptrolle. Hauptsache man beginnt erst mal damit. Schnell kommt die Erkenntnis auf, dass Trinken in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges Thema ist. Man nimmt in der Regel mehr als normal zu sich, aber welche Getränke sollte man vor dem Sport auf jeden Fall vermeiden? Oder gibt es gar keine verbotenen Flüssigkeiten?

    Den Verlust ausgleichen

    Der erhöhte Flüssigkeitsbedarf ist dem Schwitzen geschuldet. Der Körper verliert also eine größere Menge, die recht zeitnah wieder ersetzt werden muss. Tut man dies nicht, dann könnten gesundheitliche Beschwerden entstehen. Eine Lösung wäre, dass der Sportler den Verlust binnen kürzester Zeit ausgleicht und so für längere Zeit Ruhe hat. Doch Experten raten dringend davon ab, ein solches Szenario könnte nämlich weitere Probleme entstehen lassen. Besser ist die Aufnahme in kleinen Schlucken und Portionen. Fakt ist auch, dass der Körper höchstens 1 Liter in der Stunde verarbeiten und nutzen kann. Des Weiteren ist belegt, dass eine erhöhte Flüssigkeitsmenge im Körper ein ungleiches Verhältnis zwischen Wasser und Salzen hervorruft. Folgen können unter anderem eine beeinträchtige Niere und Herzrhythmusstörungen sein.

    Auf diese Getränke sollte man besser verzichten

    Geht es an die Auswahl des Sportgetränks, dann ist Wasser mit Kohlensäure ein Streichkandidat. Die kleinen Bläschen können Blähungen entstehen lassen und belasten außerdem den Magen. Weiter geht es mit der Milch, auch sie ist unmittelbar vor dem Sport nicht ideal. Zwar ist die weiße Flüssigkeit an sich gesund, doch der Körper benötigt eine gewisse Zeit, um die Nährstoffe herauszufiltern. Bedeutet: Die Energie würde einfach zu spät zur Verfügung stehen. Bei manchen Produkten wie Cola ist das Verbot logisch, bei speziellen Sportgetränken verwundert es wiederum. Obwohl zunächst ein Energiekick entsteht, ist der hohe Zuckeranteil ein absolutes No-Go.

    Diese Produkte sind zu empfehlen

    Am besten erfolgt der Griff zu Wasser oder ungesüßtem Tee. Sind diese außerdem nicht zu kalt, dann ist das perfekte Sportgetränk gefunden.

    Tipp: Die Faustregel besagt zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag. Zu berücksichtigen sind allerdings das Körpergewicht und die sportlichen Aktivitäten, sodass der Wert von Mensch zu Mensch verschieden ist.

  • Sommerhitze – Fenster geschlossen halten oder öffnen?

    Sommerhitze – Fenster geschlossen halten oder öffnen?

    Wenn uns die Sommerhitze plagt, fragen wir uns oft, wie wir uns am besten verhalten sollen. Soll das Fenster besser geschlossen bleiben oder ist es gut, dies zu kippen oder gar weit zu öffnen?

     

    Sommerhitze – die ideale Zeit zum Lüften

    Oftmals verbinden wir frische Luft und Abkühlung mit dem geöffneten Fenster. Allerdings empfehlen Experten bei Sommerhitze besser darauf zu verzichten. Denn so hat die Hitze große Chancen, in den Wohnraum einzudringen. Ist die Wohnung zudem gut gedämmt, hält sich die extreme Wärme besonders lange. Deshalb ist es ratsam, bei heißen Temperaturen draußen die Fenster besser geschlossen zu halten. Auch auf das Ankippen von Fenstern ist zu verzichten.

    Der beste Zeitpunkt zum Lüften im Sommer ist immer noch ganz früh am Morgen. Aber auch spätabends, wenn es sich draußen abgekühlt hat, können Sie die Fenster öffnen. Sofern es möglich ist, sorgen Sie für eine Querlüftung des Wohnraums. Dies gelingt durch das weite Öffnen von sich gegenüberliegenden Fenstern.

     

    Vermindern Rollos, Vorhänge oder Jalousien den Hitzestau im Sommer?

    Nahezu jegliche Form einer Verdunkelung von Wohnraum hilft dabei einen kleinen Teil der Sonneneinstrahlung abzuhalten. Somit erhitzt sich der Wohnbereich weniger. Wenn Sie Markisen verwenden, können Sie Ihre Wohnung kühler halten. Achten Sie bestenfalls darauf, dass der Sonnenschutz außen liegt. Denn so hat Sommerhitze keine Chance, in Räumlichkeiten einzudringen. Bei innen liegendem Sonnenschutz nehmen Jalousien und Vorhänge die Wärme mit auf. Folglich geben sie dieselbe wiederum an die Räume ab. Als beste Zeit zum Verdunkeln hat sich der Morgen bewährt, unmittelbar nach dem Lüften.

     

    Abkühlung dank Ventilator?

    Weil der Ventilator die Luft verwirbelt, fühlt sich diese angenehm kühl an. Jedoch erfolgt keine reale Luftabkühlung. Sofern Sie empfindlich auf Zugluft reagieren, sollten Sie sich nicht direkt dem Luftstrom aussetzen. Infolge zu starkem Schwitzens können Sie sich leicht verkühlen. Besonders gefährdet ist der Bereich des Nackens. Aber auch Reizungen im Bereich der Augen treten gelegentlich auf. Ventilatoren lassen Schweiß wesentlich schneller verdunsten. Also erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf des menschlichen Organismus. Trinken Sie deshalb bei starker Sommerhitze immer ausreichend.