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  • Schwangerschaftsübelkeit – wie kommt es dazu und was man dagegen tun kann

    Schwangerschaftsübelkeit – wie kommt es dazu und was man dagegen tun kann

    Eine Schwangerschaft ist wohl eine der schönsten Zeiten im Leben einer Frau. Es ist aufregend und schön, denn viele neue Eindrücke werden gesammelt. Leider ist nicht immer alles positiv. Viele Frauen, um genauer zu sein 70 % der werdenden Mütter, leiden unter der Schwangerschaftsübelkeit. Wie sich diese äußert, dies ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche kämpfen mit diesem Symptom lediglich am Morgen, während andere immer wieder tagsüber unter Übelkeit leiden. Wieder andere Frauen nehmen die Schwangerschaftsübelkeit nur abends wahr. Warum kommt es zu diesem Symptom und was kann man dagegen tun?

    Die Ursache für die Schwangerschaftsübelkeit

    Die Übelkeit ist ein sehr unangenehmes Symptom in der Schwangerschaft. Die meisten Frauen berichten, dass sie unter der so genannten Morgenübelkeit am Anfang der Schwangerschaft leiden. Ärzte und Experten sind sich unschlüssig, warum es zu diesem Symptom kommt. Einige Spezialisten gehen davon aus, dass es mit dem Anstieg des Hormons HCG zu tun hat. Dieses Hormon tritt nur während der Schwangerschaft auf und verdoppelt sich am Anfang der Schwangerschaft täglich. Einige Experten sind sich daher sicher, dass dieser rasante Anstieg des Hormons die Übelkeit auslöst. Es wurde aber auch beobachtet, dass

    • Müdigkeit
    • Hunger und
    • Stress

     

    die Schwangerschaftsübelkeit verstärken können. Im Normalfall leiden die werdenden Mütter nur während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen unter diesen Beschwerden.

     

    Ab wann kann das Symptom auftreten?

    Die Schwangerschaftsübelkeit ist eines der Symptome, welche recht früh auftreten können. Es gehört zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen. Das liegt daran, dass der Körper der Frau bereits wenige Tage nach der Befruchtung das Hormon HCG bildet. Bekommen Frauen ihr erstes Kind, tritt dieses Symptom meist ab der fünften Schwangerschaftswoche auf, während mehr gebärende Frauen bereits ab der dritten Schwangerschaftswoche mit der Übelkeit zu kämpfen haben. Wann genau die Schwangerschaftsübelkeit auftritt, kann nicht pauschal gesagt werden. Denn so unterschiedlich, wie jede Frau ist, sind auch die Symptome während der Schwangerschaft.

     

    Was lässt sich gegen die Schwangerschaftsübelkeit tun

    Es gibt jede Menge Tipps, wie man die Übelkeit lindern kann. Was jedoch wirklich hilft, kann pauschal nicht gesagt werden. Jede Frau muss individuell für sich selbst herausfinden, welche Hausmittel oder Verhaltensweisen ihr helfen können, die Schwangerschaftsübelkeit zu lindern. Ein paar grundsätzliche Dinge können beachtet werden, welche eventuell helfen können.

     

    Kleine Portionen essen:

    Es kann sehr hilfreich sein, über den Tag verteilt kleine Portionen zu essen. Gerade wenn die werdende Mutter tagsüber öfter an Schwangerschaftsübelkeit leidet, kann dieses Verhalten dazu beitragen, diese zumindest zu minimieren. Leidet die Frau an der Morgenübelkeit, ist es ratsam, bereits im Bett eine Kleinigkeit zu essen. Noch vor dem Aufstehen können trockene Kekse oder eine Scheibe Brot wahre Wunder wirken.

     

    Gelüste beachten:

    Viele werdende Mütter berichten davon, dass sie gerade in der ersten Zeit der Schwangerschaft auf verschiedene Lebensmittel besonders große Lust haben. Es ist sinnvoll wirklich nur das zu essen, was einem gerade schmeckt. Egal, wie ungewöhnlich die Gelüste auch sein mögen – wenn die Frau das isst, was sie möchte, kann die Schwangerschaftsübelkeit ganz einfach gelindert werden.

     

    Ausreichend trinken:

    Genauso wichtig wie die ausreichende Nahrungsaufnahme ist auch der Flüssigkeitshaushalt. Viele Schwangere schaffen es nicht, während des Essens ausreichend zu trinken. Daher ist es wichtig, diese Menge tagsüber auszugleichen. Kalter Tee und Wasser mit Zitrone ist ein altes Hausmittel gegen die unbeliebte Schwangerschaftsübelkeit.

     

    Stress vermeiden:

    Gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, Stress zu vermeiden. Das Baby spürt, wenn Mama Stress hat, und fühlt sich unwohl. Aber auch der Körper der Mutter wird sehr schnell zeigen, wenn ihm der Stress zu viel wird. Dies kann sich in Form von starker Übelkeit zeigen.

     

    Alternativmedizin:

    Sollte die werdende Mutter unter sehr starker Übelkeit leiden und es scheint nichts dagegen zu helfen, so ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Aber auch alternative Methoden können angewandt werden. So kann die Akupressur eine deutliche Besserung der Symptome zeigen, aber auch homöopathische Medikamente, wie etwa Schüssler Salze können Abhilfe schaffen.

     

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  • Blasenprobleme – Ursachen und was dagegen unternommen werden kann

    Blasenprobleme – Ursachen und was dagegen unternommen werden kann

    Blasenprobleme treten zumeist immer dann auf, wenn dem Organismus zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird. Die Blase kann allein oder im Zusammenhang mit der Niere zu Problemen führen.

     

    Zu wenig Flüssigkeitsaufnahme führt zu Blasenproblemen

    Personen, die wenig trinken, werden früher oder später Blasenprobleme entwickeln. Durch die geringe Flüssigkeitszufuhr bildet sich weniger Urin. Dies führt zwar selten zu einer Blasenschwäche. Allerdings hat dies nicht zu bedeuten, dass sich Blasenprobleme durch wenig trinken verhindern lassen. Wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt läuft hingegen Gefahr seiner Gesundheit zu schaden. Das Risiko an Harnwegsinfekten, Blasen- und Nierensteinen zu erkranken wird somit noch erhöht.

     

    Steht zur Bildung von Urin zu wenig Flüssigkeit zur Verfügung, müssen die Nieren der reduzierten Urinmenge auszuscheidende Stoffe hinzufügen. Diese Tätigkeit bedeutet für die lebensnotwendigen Nieren eine extreme Belastung. Der hochkonzentrierte Urin kann zusätzlich zur Reizung der Blase beitragen.

     

    Trinkgewohnheiten überdenken

    Menschen mit Blasenproblemen wird empfohlen, ihre bisherigen Trinkgewohnheiten zu überdenken und diese an ihren Tagesablauf anzupassen. So empfiehlt es sich, vor dem Verlassen des Hauses nicht zu viel zu trinken. Die Flüssigkeitsmenge sollte nach dem Heimkehren wieder aufgefüllt werden.

     

    Wer nachts häufig aufwacht, weil er die Toilette aufsuchen muss, kann etwa drei Stunden vor dem Zubettgehen seinen Konsum an Getränken einschränken. Allerdings sollte keine gravierende Einschränkung der täglichen Trinkmenge vorgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt wenigstens zwei Liter Flüssigkeitsaufnahme pro Tag.

     

    Anstehende Blasenprobleme machen sich auch an der Farbe des Urins bemerkbar. Hat dieser eine dunkle Färbung, ist zu wenig Flüssigkeit aufgenommen worden. Bei einer sehr hellen Farbgebung wurde ausreichend getrunken. Neben dem Auftreten von Harnwegsinfektionen und Blasenproblemen führt ein Flüssigkeitsmangel ferner zu Kreislaufproblemen.

     

    Blasenprobleme während der Wechseljahre

    Eines der bekanntesten Blasenprobleme ist die Harninkontinenz. Diese kann gelegentlich bereits bei jüngeren Frauen auftreten. Insbesondere sind Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr betroffen. Begründet liegt dies im Hormonmangel während der Wechseljahre.

     

    Bedingt durch die fernbleibende Östrogenwirkung kommt es zur Rückbildung der Schleimhäute von Harnröhre und Blase. Die Elastizität des Beckenbodens lässt nach, wodurch sich der Blasenverschluss schwer kontrollieren lässt. Nahezu jede fünfte Frau leidet während der Wechseljahre unter Blasenproblemen wie einer Harzinkontinenz. Dabei geht während des

    • Anhebens schwerer Gegenstände
    • Hustens
    • Lachens
    • Niesens

    plötzlich völlig unbeabsichtigt Harn ab.

     

    Was kann gegen Blasenprobleme unternommen werden?

    Personen, die unter Blasenproblemen leiden, sollten sich nicht scheuen, rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen. Nach dem Hausarzt ist dies für gewöhnlich ein Facharzt für Urologie. Nach Ursachenklärung leitet der Arzt Maßnahmen zur Linderung der Blasenprobleme ein. Unter Umständen könnten sich auch operative Eingriffe erforderlich machen.

     

    Frauen in jedem Alter haben zudem die Möglichkeit, selbst gegen eine bestehende Harninkontinenz vorzugehen. So bessert sich eine Blasenschwäche beispielsweise entscheidend durch die Beckenbodengymnastik. Ferner macht es durchaus Sinn das Körpergewicht zu reduzieren, um den Beckenboden zu entlasten.

    Das richtige Getränk wählen

    Bedeutsam für die Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs ist auch die Wahl der richtigen Getränke. Als beste Durstlöscher haben sich

    • Kräutertees
    • Wasser
    • Stilles Mineralwasser

     

    herauskristallisiert. Dahingegen ist auf Getränke wie Bier, Kaffee und schwarzem Tee zu verzichten. Diese Getränke tragen maßgeblich zu Blasenproblemen bei. Bei geplanten Aktivitäten außer Haus sollten am besten nur geringe Mengen davon getrunken werden.

     

    Natürliche Behandlung von Blasenproblemen

    Blasenprobleme können am besten mit pflanzlichen Antibiotika und einer Vielzahl von Heilkräutern erfolgreich behandelt werden. Für ihre herausragende Wirkung ist die Brennnessel bekannt. Ein Brennnessel-Tee kann bei Blasenproblemen behilflich sein. Dieser eignet sich hervorragend zur Vorbeugung gegen die Bildung von Nieren- und Blasensteinen.

     

    Brennnesselsaft verfügt über eine harntreibende Wirkung. Der hohe Kaliumgehalt in Kombination mit entzündungshemmender Chlorogen- und Kaffeoyläpfelsäure blockiert die Wasserausscheidung. Dadurch ist Brennnessel-Tee oder -Saft ideal zum Spülen der Harnwege geeignet. Ferner findet die Brennnessel Anwendung als vorbeugende Maßnahme sowie zur Therapie gegen Nierengrieß.

     

    In dem Heilkraut sind zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Es punktet mit einem Proteingehalt von 9 %.

     

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  • Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Das sogenannte Lipödem vermehrt sich im Fettgewebe, das sich in der Unterhaut befindet. Woher das Lipödem kommt, ist bislang nicht geklärt. Geklärt ist, dass es sich um eine tatsächliche Krankheit handelt, die sich verschlimmert, wenn sie unbehandelt bleibt. Symptomatisch für diese Erkrankung ist die immer größer werdende Fettansammlung in den Ober- und Unterschenkeln. Bei gut einem Drittel der betroffenen Menschen sind auch die Arme betroffen.

    Meistens tritt das Lipödem dann auf, wenn hormonelle Veränderungen gegeben sind bzw. waren – z.B. während der Pubertät oder bei Schwangerschaften. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Krankheit durch Östrogen (weibliches Hormon) ausgelöst wird. Untermauert wird diese Annahme durch die Tatsache, dass beinahe ausschließlich Frauen daran leiden.

    Es wird auch angenommen, dass Lipödem eine vererbbare Krankheit ist, da betroffene Frauen häufig berichten, dass bereits Mutter und Großmutter damit belastet waren. Spannungsgefühle, schwere Beine und Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Ödeme) sind typische Beschwerden, die mit dieser Krankheit einhergehen. Weitere Merkmale in der Liste der Beschwerden sind eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit bei Berührung sowie Blutergüsse (blaue Flecken) schon bei geringer Krafteinwirkung.

     

    Optischer Makel – erstaunlich viele Frauen leiden darunter

    Das Körperbild, das sich bei einer Erkrankung ergibt, besteht aus einer ausgeprägten Ungleichheit zwischen dem Ober- und dem Unterkörper. In der Regel stellt sich das durch einen schlanken Oberkörper dar, der auf einem sehr voluminösen Beinpaar platziert ist. Mindestens genauso groß wie der Leidensdruck, der sich daraus für die betroffenen Frauen ergibt, ist die Unkenntnis über die Ursache dieser Verzerrung der Proportionen.

    In der Regel versuchen betroffene Frauen über den Weg radikaler Diäten und exzessivem Sport, den vermeintlichen „Pfunden“ Herr zu werden. Problematisch dabei ist, dass genau durch dieses falsche, wenn auch sehr verständliche, Verhalten die förmliche Diskrepanz zwischen Ober- und Unterkörper noch weiter forciert wird. Der Sport sorgt dafür, dass das Muskelgewebe wächst, was zu einer optischen Verschlimmerung führt.

     

    Ernährungsdisziplin ist bei Lipödem Pflicht

    Natürlich müssen Frauen mit Lipödem dennoch darauf achten, ein möglichst normales Körpergewicht zu halten bzw. zu erreichen. Das Krankheitsbild verschlechtert sich nämlich durch jedes zusätzlich hinzugekommene Kilogramm Körperfett. Die komplexe physikalische Entstauungstherapie hat sich bei der Behandlung von Lipödem erstaunlich gut bewährt.

    Diese Begrifflichkeit beschreibt eine praktische Kombination aus Kompressionsbehandlungen und manueller Lymphdrainage. Physiotherapeuten aktivieren bei der Lymphdrainage das Lymphsystem durch sanfte Kompressionsgriffe, wodurch der Lymphtransport angeregt und aktiviert wird. Damit werden Verdickungen im Gewebe reduziert. Auch Kompressionsstrümpfe (maßgeschneidert) verhindern, dass sich neuerlich Lymphe zwischen den Fettzellen aufstauen kann. Dadurch wird ein erneutes Anschwellen verhindert bzw. stark abgemildert.

     

    Effektiv, aber teuer: die Liposuktion

    Bei den vorgenannten Maßnahmen wird das Krankheitsbild aber nur stabilisiert. Eine Heilung oder dauerhafte Linderung kann damit nicht erzielt werden. Außerdem muss die Therapie lebenslang regelmäßig durchgeführt werden, da sich die Symptome sonst zügig wieder verschlimmern. Auch der Umstand, dass diese Maßnahmen zwar die Ödeme vermindern, nicht aber die vermehrte Fettzellenspeicherung, wird als nachteilig empfunden.

    Eine nachhaltig erfolgreiche Therapie ist die sogenannte Liposuktion – die Fettabsaugung. Es gibt viele Patientinnen, die unter Lipödem leiden und, bedingt durch den großen Leidensdruck, irgendwann nach einer Liposuktion fragen. Aufgrund der häufig vorzufindenden örtlichen Ausdehnung der Gewebestörung (z.B. Reiterhosen) ist die Fettabsaugung eine praktikable Möglichkeit, dem Leiden entgegenzuwirken. Wichtig ist aber, dass man einen Arzt findet, der sich auf die Behandlung von Lipödem spezialisiert hat, denn es muss äußerst sorgfältig gearbeitet werden, damit keine Gefäße geschädigt werden.

    Aufgrund der besonderen Gewebestruktur bei dieser Erkrankung muss häufig mehrfach operiert werden, da sehr große Fettmengen abgesaugt werden müssen. Die Ergebnisse der Liposuktion sind, aus kosmetischer Sicht, sehr gut. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass trotz dieses Eingriffs Lipödem nicht verschwunden ist – es wird nur die körperliche Ausprägung entfernt. Schlecht ist, dass die Krankenkassen die Kosten für solche OP-Maßnahmen in der Regel nicht übernehmen, die im Mittel bei rund 5.000 Euro pro Eingriff liegen.

     

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  • Verhütungsmittel – Anti-Baby-Pille birgt für manche Frau Gefahren

    Verhütungsmittel – Anti-Baby-Pille birgt für manche Frau Gefahren

    Von einem Großteil der Bevölkerung Deutschlands werden das Kondom und die Pille als Verhütungsmittel dem Vorzug gegeben. Allerdings bestehen bei Einnahme der Anti-Baby-Pille für manche Frau weniger angenehme Nebenwirkungen.

     

    Moderne Anti-Baby-Pillen bergen Risiken

    Bei Einnahme von modernen Anti-Baby-Pillen besteht das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken. Ferner haben dänische Forscher ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Hirntumoren festgestellt.

     

    Allerdings bestehen bedeutende Unterschiede zu den neueren Präparaten Desogestrel, Drospirenon und Gestoden. Diese erhöhen die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln innerhalb der Venen. Ältere, bewährte Gestagene bergen derartige Gefahren nicht. Daher ist es äußerst wichtig für Frauen, vor der Einnahme des Medikaments zu überprüfen, welches Gestagen sich in der Pille befindet.

     

    Wichtige Informationen zur Thrombose

    In den meisten Fällen bildet sich eine Thrombose in den Becken- oder Beinvenen. Das dabei entstehende Blutgerinnsel – das Thrombus – verstopft das Gefäß. Dies kann zu erheblichen Folgeschäden führen. Sofern sich einzelne Teile des Blutgerinnsels lösen und dabei in den Bereich der Lunge gelangen, droht die Gefahr einer Lungenembolie.

     

    Wird die Thrombose übersehen droht Lebensgefahr. Pro Jahr sterben im Raum Deutschland rund 100.000 Personen einzig infolge einer Venen-Thrombose.

     

    Nebenwirkungsfreie Verhütungsmethoden natürlichen Ursprungs

    Frauen, die bei der Verhütung auf die Pille verzichten wollen, können auf hormonfreie Alternativen zurückgreifen. Eine dieser Verhütungsmethoden ist die Temperaturmethode. Allerdings ist hier eine regelmäßige Lebensführung Voraussetzung. Jeden Morgen muss die Frau stets zur gleichen Uhrzeit nach dem morgendlichen Aufstehen die Körpertemperatur messen.

     

    Die so genannte symptothermale Methode ist eine weitere alternative Verhütungsmethode. Auch hier spielt die Körpertemperatur eine maßgebliche Rolle. Neben dem täglichen Messen der Körpertemperatur beobachtet die Frau zeitgleich eventuelle Veränderungen ihrer Scheidenflüssigkeit.

     

    Bei derartigen Verhütungsmethoden natürlicher Basis wird der Versuch einer möglichst genauen Bestimmung des Zeitpunkts des Eisprungs unternommen. Auf diese Art können die unfruchtbaren von den fruchtbaren Tagen unterschieden werden. An fruchtbaren Tagen macht sich wahlweise die Verwendung von Kondomen oder der Verzicht auf Sex erforderlich.

     

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  • Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Sind die Augen rot, verklebt und tränen – dann ist in den meisten Fällen eine Bindehautentzündung schuld daran. Insbesondere Säuglinge sind von diesen Symptomen häufig betroffen. Als Ursachen kommen hauptsächlich Viren in Betracht. Bei Babys und Kindern zeichnen vornehmlich Bakterien für eine Bindehautentzündung verantwortlich. Aber auch Staub und trockene Augen sind als Auslöser der Erkrankung bekannt.

     

    Funktionalität der Bindehaut

    Die Bindehaut bildet eine Schleimhautschicht, die den Augapfel schützt. Sie wehrt Krankheitserreger ab und verteilt den Tränenfilm. Die ansonsten durchsichtige Schicht ist bei einer Bindehautentzündung gerötet. Dies beruht auf einer verstärkten Durchblutung, mit deren Hilfe versucht wird, Entzündungen zu bekämpfen. In der Regel ist die Bindehautentzündung harmloser Natur. Sie klingt üblicherweise binnen zehn bis 14 Tagen ab.

     

    Symptomatik einer Bindehautentzündung

    Hauptsymptom einer Bindehautentzündung ist ein tränendes, gerötetes Auge. Das Auge juckt und brennt. Die betroffene Person hat das Gefühl, als befände sich Sand oder ein Fremdkörper im Auge. Insbesondere früh am Morgen zeigen sich die Augenlider geschwollen und verklebt. In den Augenwinkeln lässt sich ein abgesondertes Sekret bemerken. Dieses kann wässriger, schleimiger oder eitriger Natur sein.

    Darüber hinaus kann eine Lichtempfindlichkeit auftreten. Liegt gleichzeitig eine Entzündung der Hornhaut vor, können sich zusätzlich Schmerzen bemerkbar machen.

     

    Welche Ursachen einer Bindehautentzündung zugrunde liegen können

    Für eine Bindehautentzündung kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Dies kann eine Allergie sein. Ebenso kann der Auslöser ein Krankheitserreger sein oder eine Trockenheit des Auges vorliegen. Auch Umweltstoffe zeichnen für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

    Wird eine Bindehautentzündung durch Viren oder Bakterien ausgelöst, so kann diese ansteckend sein. Die Augen jucken und brennen heftig. Von einer Bindehautentzündung, verursacht durch Bakterien, sind meistens Kinder betroffen. Diese beginnt auf einem Auge. Charakteristisch hierfür ist ein gelbgrünes, eitriges Sekret. Das Auge ist insbesondere morgens geschwollen und verklebt.

    Eine gefährlichere Variante wird von Gonokokken verursacht. Die Augen sind dann erheblich vereitert. Die Bindehaut zeigt sich geschwollen, ebenso die Lymphknoten hinter den Ohren. Diese Bakterien hängen oft im Zusammenhang mit Infektionen im Genitalbereich. Im Volksmund ist auch von Tripper die Rede.

    Eine viral bedingte Bindehautentzündung weist eine hohe Ansteckungsgefahr auf, da die Symptome erst wenige Tage nach erfolgter Infektion auftreten. Besonders Kinder sind gefährdet, sich anzustecken.

    Ferner zeichnen auch Herpesviren für eine Erkrankung verantwortlich. Herpesviren können großen Gefahren für das Auge bedeuten. Dahingegen sind Parasiten und Pilze relativ selten Verursacher einer Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung auf Grund von Allergien

    Gerade im Frühjahr beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die Nase läuft und die Augen beginnen zu jucken. Die allergische Bindehautentzündung ist am tränenden Augen mit einer austretenden klaren Flüssigkeit erkennbar. Die Symptomatik ähnelt der viralen Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung nichtallergischer Natur

    Sehr oft tritt die Erkrankungen des Auges auch durch zu trockene Augen auf, beispielsweise durch eine Überreizung bei längeren Arbeiten am Computer. Gern wird hier das Blinzeln vergessen. Dadurch wird das Auge nicht genügend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet.

    Aber auch Chlor im Schwimmbad, Rauch beim Grillen oder Staub in der Luft sorgen für Reizungen an der Bindehaut. Durch das Tragen von Kontaktlinsen besteht ein erhöhtes Risiko einer Bindehautentzündung. Durch den Schmutz auf der Linse entsteht leicht eine mechanische Reibung. Darüber hinaus sammeln sich leicht unterhalb der Kontaktlinse Bakterien und Schmutz an.

     

    Richtige Behandlung einer Bindehautentzündung

    Jedes gerötete Auge sollte unbedingt einem Augenarzt vorgestellt werden. Obwohl eine Bindehautentzündung in der Regel binnen zwei Wochen von selbst ausheilt, können gelegentlich Medikamente die Heilung beschleunigen.

    Liegen der Erkrankung Bakterien zugrunde, wird der Augenarzt Augentropfen oder eine Augensalbe verordnen. Bei einer durch Gonokokken verursachten Bindehautentzündung kommen spezielle Antibiotika zum Einsatz.

    Etwas langwieriger gestaltet sich die Behandlung einer viralen Bindehautentzündung. Diese heilt meist ohne die Gabe von Medikamenten ab. Liegen Herpesviren zugrunde, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie.

    Trockene Augen werden für gewöhnlich mit Augentropfen erfolgreich behandelt. Sind Kontaktlinsen die Ursache, sollten diese komplett entnommen werden. Erst nach Abklingen der Symptome macht ein erneutes Einsetzen wieder Sinn.

    Bei einer allergisch bedingten Bindehautentzündung empfiehlt es sich den Allergieauslöser zu meiden. Sofern dies nicht machbar ist, können Antihistaminika Erfolg bringen.

    Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können entzündungshemmende Mittel der Homöopathie eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf homöopathische Mittel zu setzen.

     

     

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  • Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Wer vor wenigen Jahren mit einer Fehlsichtigkeit zu kämpfen hatte, für den gab es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Herr zu werden. Entweder er schaffte sich eine Brille an oder er trug fortan Kontaktlinsen. Beide Möglichkeiten bringen jedoch eklatante Nachteile mit sich. Sie sind unkomfortabel, teilweise risikoreich (z. B. Kontaktlinsen beim Sport). Viele Menschen fühlen sich mit einer Brille oder auch mit Kontaktlinsen als unattraktiv.

    Die Medizin hat innerhalb der letzten Jahre große Fortschritte gemacht, insbesondere was der Einsatz der Lasertechnik betrifft. Heute ist es kein Problem mehr, mittels einer Laserbehandlung einer Fehlsichtigkeit wirkungsvoll zu beseitigen. Dabei muss der Betroffene lediglich einen kleinen Eingriff über sich ergehen lassen. Dieser sorgt dafür, dass zukünftig auf das Tragen jeglicher Sehhilfen verzichten werden kann. Mit der modernen Lasertechnik ist es möglich, sowohl die Kurzsichtigkeit als auch eine Weitsichtigkeit erfolgreich zu behandeln.

     

    Verschiedene Verfahren von Augenlaserbehandlungen

    Im Laufe der Jahre haben sich aus der ursprünglichen Idee, einen Laser zur Korrektur der Fehlsichtigkeit einzusetzen, verschiedenste Verfahren herauskristallisiert. Diese basieren jedoch alle auf einem Grundverfahren: der sogenannten Lasik-Methode. Dieses Verfahren gilt also als Standard in der Augenheilkunde bezüglich des Einsatzes der Lasertechnik. Aus dieser Grundmethode haben sich dann im Laufe der Jahre zahlreiche Weiterentwicklungen gebildet. Diese sind heute beispielsweise unter der Bezeichnung Femto-Lasik oder auch Lasek bekannt. Die Weiterentwicklungen dienen sowohl der Sicherheit des Patienten als auch der Möglichkeit, größere Fehlsichtigkeit in kürzerer Zeit zu korrigieren.

    In Deutschland haben sich zahlreiche Kliniken und Augenärzte auf die Korrektur von Fehlsichtigkeit mittels Einsatz eines Lesers spezialisiert. Allerdings muss man ganz klar sagen: Die Behandlung hierzulande ist mitunter sehr teuer. Kosten von bis zu 5.000 Euro pro Auge – teilweise auch mehr – sind nicht selten. Kein Wunder, dass viele Betroffene daher besonders interessiert an Angeboten aus dem Ausland sind. Dort werden Augenlaserbehandlungen teilweise für einen Bruchteil dieser Kosten angeboten.

    Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die aktuellen Methoden zur Fehlsichtigkeitskorrektur mittels Laser geben. Ihnen den genauen Ablauf näher bringen und Sie darüber aufklären, worauf Sie bei der Auswahl des Arztes bzw. der Klinik genau achten sollten. Dabei gehen wir auch konkret auf die Auslandsangebote ein und geben Ihnen hierzu die besten Tipps und Ratschläge an die Hand.

     

    Welche Technologie steckt hinter der Augenkorrektur mittels Laser?

    Grundsätzlich sollte jeder, der an einer Korrektur seiner Fehlsichtigkeit mit einem Laser interessiert ist, zumindest ansatzweise über die dahinter stehende Technologie Bescheid wissen. Dieses Wissen hilft dann, das geeignete Verfahren herauszufinden sowie einen fachkundigen Arzt bzw. eine solche Klinik auszuwählen.

     

    Hier einige grundsätzliche Fakten über die Augenlaserbehandlung:

    Wie der Begriff Augenlaser bereits impliziert, erfolgt die Behandlung hierbei durch ein Lasergerät. Dabei handelt es sich um ein Präzisionswerkzeug, das durch den Einsatz von gebündeltem Licht eine Schneidewirkung erzielen kann. Die Bezeichnung Laser ist hierbei eine Abkürzung. Diese steht für den englischen Begriff „Light Amplification by stimulated Emission of Radiation“. Auf deutschen übersetzt heisst es „Verstärktes Licht durch Strahlung“.

    Die hinter dem Laser stehende Idee ist also, Lichtstrahlen so zu bündeln, dass sich daraus ein extrem starkes und konzentriertes Energiefeld ergibt, mit dem dann in physischer Form geschnitten werden kann. Sie kennen den Effekt vielleicht aus Ihrer Kindheit bzw. aus der Schulzeit, als man Ihnen beigebracht hat, dass Licht, welches mit einer Lupe gebündelt wird, dazu in der Lage ist, Papier, Sägespäne oder Ähnliches zu entzünden. Bündelt man das Licht nun noch stärker, so ergibt sich daraus ein derart präzises und hochwertiges Werkzeug, dass mit dem Lichtstrahl nahezu jedes Material geschnitten werden kann.

     

    Das Licht des Laser

    Natürlich kann hierzu nicht eine beliebige Glühbirne zur Lichterzeugung herangezogen werden. Um den Laser mit dem nötigen Licht zu versorgen, benötigt es eine spezielle Röhre, an die eine sehr hohe Spannung angelegt wird. Die Röhre ist mit einem Gemisch aus verschiedenen Gasen gefüllt. Die Spannung sorgt dann dafür, dass sich das Gasgemisch entlädt und dabei einen besonders starken Lichtstrahl produziert wird. Anschließend muss dieser Lichtstrahl nur noch durch eine geeignete Optik gebündelt werden. Zum Beispiel durch den Einsatz mehrerer Spiegel, die sich einander gegenüberliegen. Diese sind in der angesprochenen Röhre untergebracht, bündeln das Licht und leiten es anschließend nach außen, wo es als Laserstrahl sichtbar wird.

    Damit dieser Laserstrahl kontinuierlich vorhanden ist, muss das Gasgemisch in der Röhre in einer äußerst schnellen Abfolge immer wieder aufgeladen und entladen werden. Mit fortschreitender Technik wurde diese Folge von Aufladungen und Entladungen immer kürzer getaktet, heute schafft ein moderner Laser etwa 500 Vorgänge pro Sekunde. Somit besteht der Laserstrahl aus vielen einzelnen Lichtimpulsen, im letztgenannten Fall aus 500 Einzelimpulsen pro Sekunde. Durch Veränderung der Wellenlänge kann bestimmt werden, wie tief der Laserstrahl in ein zu bearbeitendes Material eindringt.

     

    Nutzung des Laserstrahl

    Zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit im Auge wird der Laserstrahl wie folgt genutzt. Er dient dazu, bei einer falschen Differenz zwischen Hornhaut und Netzhaut entsprechendes Material abzutragen. Dass diese Differenz so reduziert wird und die Entfernung am Ende genau so beschaffen ist, dass sich eine optimale Sehfähigkeit einstellt. Mit mechanischen Werkzeugen ist es jedoch äußerst schwer. Da er äußerst präzise erfolgen muss, diesen Abtrag vorzunehmen. Da der Laser mit jedem Impuls nur etwa ein zweitausendstel Millimeter des zu bearbeiteten Materials abträgt, ist er für diese Aufgabe bestens geeignet. Er bringt die nötige Präzision mit, um auch an einem äußerst empfindlichen Körperteil wie dem Auge mit Erfolg zu arbeiten.

    Moderne Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit durch einen Laser arbeiten mit unterstützender Computertechnik, die selbstständig den korrekten Abstand und somit den optimalen Materialabtrag errechnet, und dies ständig während der gesamten Behandlung. Somit können die Gefahren eines falschen Abtrags verringert werden und die Behandlung wird insgesamt wesentlich sicherer.

     

    Die Lasik-Methode

    Wie bereits angedeutet, gilt das sogenannte Lasik-Verfahren als Standard für alle Korrekturbehandlungen am Auge, bei denen ein Laser zum Einsatz kommt. Auf ihm bauen also alle anderen Verfahren auf, weswegen wir uns die Lasik hier einmal genauer ansehen wollen.

    Auch die Bezeichnung Lasik ist eine Abkürzung und steht für „Laser in Situ Keratomileusis“ Das Lasik-Verfahren existiert in Deutschland seit rund 20 Jahren und gilt als Durchbruch in der Augenheilkunde, insbesondere im Bereich der Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

    Beim Lasik-Verfahren wird die Korrektur durch einen Abtrag der Hornhaut erreicht, wodurch sich die Hornhautkrümmung im Auge verändert. Diese Krümmung ist für den richtigen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut zuständig und bestimmt somit über gutes oder schlechtes Sehen. Für den Einsatz des Lasik-Verfahrens wird also die Differenz zwischen dem vorhandenen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut und dem idealen Abstand errechnet und das übermäßige Material anschließend durch den Laser abgetragen. Dabei sprengt man das überflüssige Material im Auge jedoch nicht einfach weg, denn dies könnte unangenehme Folgen und einen langen Heilungsprozess nach sich ziehen.

     

    Vorgehen Lasik-Methode

    Um das Ganze sanfter vonstatten gehen zu lassen, wird zunächst eine kleine Lamelle in die Hornhaut geschnitten (der sogenannte Flap), diese anschließend aufgeklappt und innerhalb dieser Lamelle das Gewebe abgetragen. Anschließend klappt man die Lamelle wieder zu und der Eingriff ist beendet. Mit diesem Trick vermeidet man, dass nach dem Abtrag des Gewebes im Auge zunächst neues Gewebe nachwachsen muss. Damit sich die gewünschte Korrektur der Sehschärfe einstellt. Vielmehr kann der Patient beim Lasik-Verfahren direkt nach dem Eingriff wieder klar und – bei Erfolg – scharf sehen. Es bleiben somit keine unangenehme Folgen zurück. Lediglich ein leichtes Druckgefühl kann bei einigen Betroffenen in den ersten Tagen nach dem Eingriff bestehen.

    Wichtig zu wissen: Obwohl die genannte Methode als Lasik bezeichnet wird, muss für ihre Durchführung nicht zwangsläufig ein Laser zum Einsatz kommen. In früheren Zeiten und auch heute noch wird teilweise kein Laser, sondern ein sogenanntes Mikrokeratom zur Entfernung des Gewebes eingesetzt. Bei einem Mikrokeratom handelt es sich um ein äußerst feines Schneidewerkzeug, das aus rotierenden Klingen besteht. Das Gewebe wird also mechanisch abgetragen. Allerdings gilt der Einsatz eines Lasers heute als einfacher und sicherer, wodurch Mikrokeratome nur noch relativ selten zum Einsatz kommen

     

    Weiterführende Methoden: Femto-Lasik und Lasek

    Aus dem hier beschriebenen Lasik-Verfahren haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnte zahlreiche weiterführende Behandlungsmethoden entwickelt. Die bekanntesten davon sind die Femto-Lasik und das Lasek-Verfahren. Diese beiden Verfahren möchten wir hier kurz vorstellen:

    Femto-Lasik

    Das Verfahren der Femto-Lasik gleicht im Grunde der Lasik, allerdings kommt hier ein hochmoderner Femtosekundenlaser zum Einsatz, der besonders präzise und sicher arbeitet.

    LASEK

    Bei der LASEK Methode wird die Lamelle auf der Hornhaut mit einer Alkohollösung angelöst und dann zur Seite geschoben. Dann kann das Gewebe mit einem Laser abgetragen werden. Nach der Behandlung wird der Flap einfach wieder über das behandelte Hornhautareal zurück geschoben.

     

    Risiken und Nebenwirkungen einer Augenlaserbehandlung

    Die Lasertechnik ist heute so weit fortgeschritten, dass sich eine Korrektur der Fehlsichtigkeit innerhalb kürzester Zeit durchführen lässt und für den Patienten ein nur noch sehr geringes Sicherheitsrisiko besteht. Trotzdem wollen wir dieser Stelle einen Blick auf die Risiken und Nebenwirkungen werfen, die sich im Zusammenhang mit einer Augenlaserbehandlung ergeben können.

    Wie bei jeder Operation bestehen auch bei einer Augenlaserbehandlung verschiedene Risiken und Nebenwirkungen. Diese sind zum einen durch den Operator selbst bzw. dessen fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten bedingt, andererseits durch die Rahmenbedingungen, insbesondere durch die Hygiene beim Eingriff. In Deutschland sind die Hygienestandards mittlerweile extrem hoch, so dass die Gefahr beispielsweise einer Infektion nur in äußerst seltenen Fällen auftritt. Dies kann allerdings bei der Behandlung im Ausland etwas anders aussehen. Die Hygienestandards sind oft nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, obwohl es heute einzelne Kliniken im Ausland gibt, bei denen dies anders aussieht.

     

    Grundsätzliche Risiken

    Weiterhin gibt es einige grundsätzliche Risiken, die bei jedem Eingriff im Rahmen der Augenchirurgie bestehen. So kann sich beispielsweise ein vermindertes Sehvermögen durch den Eingriff ergeben, oft tritt dies dann in der Dämmerung und insbesondere bei Dunkelheit auf. Auch eine Reduzierung des Kontrastes ergibt sich bei einem kleinen Teil der behandelten Patienten. Zudem wird durch die Behandlung die Hornhaut bzw. deren Gewebe geschwächt. In Einzelfällen kann es so vorkommen, dass sich eine geschwächte Hornhaut durch den Innendruck im Auge selbstständig verformt. Somit nimmt das Sehvermögen des Patienten ab. Allerdings berechnet die Computertechnik heute die problemlos abtragbare Gewebemenge so genau, dass ein Risiko kaum noch vorhanden ist.

    Nach dem Eingriff kann es zudem für einige Tage zu einem leichten Brennen im Auge oder zu einem Trockenheitsgefühl kommen. Dies resultiert daraus, dass beim Schneiden des Flaps in die Hornhaut feinste Nerven durchtrennt werden, durch deren Fehlen sich die Menge der Augen- bzw. Tränenflüssigkeit etwas reduziert. Mit der Zeit übernehmen jedoch andere Nerven deren Aufgabe, so dass dieser Effekt immer nur kurzzeitig auftritt – wenn überhaupt.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass die Augenkorrektur mittels Lasertechnik heute als besonders sicher bezeichnet werden darf, insbesondere bei einer Behandlung in Deutschland bei einem Spezialisten. Die Anzahl der Patienten, bei denen es zu Komplikationen kommt, ist äußerst gering und bewegt sich im kleinen einstelligen Prozentbereich.

     

    Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

    Ein pauschaler Preis für die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Augenlaserverfahren kann an dieser Stelle nicht genannt werden. Hierbei spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle bezüglich des Preises. So hängt der Preis beispielsweise davon ab, wie stark die Fehlsichtigkeit bei dem Patienten ausgeprägt ist und welches genaue Verfahren zur Korrektur angewendet wird. Als Faustregel gilt: Die Behandlung beginnt in Deutschland in etwa ab einem Betrag von 1.000.- Euro pro Auge, dieser Wert ist jedoch als absolute Untergrenze zu betrachten. Kosten von etwa 2.000.- Euro pro Auge dürften mittlerweile den Standard darstellen, nach oben sind die Grenzen freilich fast offen.

    Die Kosten der Augenlaserbehandlung sind in anderen Ländern wesentlich niedriger. Hier sind insbesondere osteuropäische Länder zu nennen, zum Beispiel Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Polen oder Tschechien. Grund hierfür sind die wesentlich niedrigeren Personalkosten, welche hierbei zum Tragen kommen. Allerdings wird im Ausland oft auch an einer ausreichenden Ausstattung mit modernem Material gespart. Auch verfügen die behandelnden Ärzte häufig nicht über die gleichen hohen fachlichen Qualifikation, wie etwa Spezialisten in Deutschland. Wir möchten hier nicht generell von einer Augenlaserbehandlung im Ausland abraten. Etwas Vorsicht bei der Auswahl der Klinik und des behandelnden Arztes kann jedoch in keinem Fall schaden.

     

    Welche Erfolge sind mit einer Augenlaserbehandlung möglich?

    Jede Augenlaserbehandlung stellt grundsätzlich eine Operation bzw. einen Eingriff in den Körper dar und ist daher mit entsprechenden Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Sofern die Operation optimal vorbereitet und durchgeführt wird und dem Patienten dann auch eine fachmännische Nachsorge angedeiht, ergeben sich jedoch Chancen auf einen sehr guten Behandlungserfolg.

    Inzwischen lassen sich in jedem Jahr in Deutschland zwischen 100.000 und 150.000 Menschen ihre Augen lasern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Behandlungserfolg mittlerweile bei mehr als 90 % liegt. Doch was ist unter einem Behandlungserfolg überhaupt zu verstehen?

    Grundsätzlich gilt die Behandlung immer dann als erfolgreich, wenn der Patient nach der Behandlung eine bessere Sehfähigkeit besitzt als zuvor. Ein Behandlungserfolg muss also nicht bedeuten, dass eine hundertprozentige Sehfähigkeit gegeben ist. Dies kann grundsätzlich nicht bei jedem gewährleistet werden, denn die Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Doch würden Sie einen Erfolg verneinen, wenn bei einem Patienten, der zuvor über eine Sehfähigkeit von lediglich um 25 % verfügt hat, sich nach der Behandlung eine Sehfähigkeit einstellt, die plötzlich 75 % beträgt? Sicher nicht!

     

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