Schlagwort: Forscher

  • Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörungen

    Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörungen

    Ein erholsamer Schlaf ist nicht nur wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Vielmehr haben Neurologen zunehmende Beweise gefunden. Diese weisen auf einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, hin. Prof. Dirk Hermann, welcher Neurologe an der Universitätsklinik Essen ist, äußert dazu: „Wir wissen seit ein paar Jahren, dass Schlafstörungen ein Risikofaktor für Schlaganfälle sind“.

     

    Größere Wahrscheinlichkeit Schlaganfall zu erleiden

    Nicht nur Schlaflosigkeit, auch zu viel Schlaf sowie Atemaussetzer können zu einem erhöhten Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken führen. Dies laut der Übersichtsstudie von Hermann und einem Schweizer Kollegen. Ebenso werde durch diese Aspekte die Erholung nach der Erkrankung beeinträchtigt. Hermann kritisiert: „Obwohl Schlafstörungen nach einem Schlaganfall häufig vorkommen, werden nur sehr wenige Schlaganfall-Patienten auf diese getestet“. Bei Schlafstörungen könne sogar ein weiterer Schlaganfall auftreten.

     

    Schlaf zur Genesung

    Gerade nach einem Schlaganfall brauche das Gehirn ausreichend Zeit sich zu holen. Bliebe aber ein erholsamer Schlaf aus, verhindere dies, dass sich die Nervenzellenkontakte neu ausbilden. Aus diesem Grund besteht die Forderung der Neurologen darin, den Ursachen für die Schlafstörungen auf den Grund zu gehen und zu behandeln. Sie kritisieren, dass Schlafstörungen bei Schlaganfallpatienten zu wenig Beachtung geschenkt werde.

     

    Atemmasken gegen Schlafaussetzer

    Um Schlafaussetzer zu behandeln, würden laut den Forschern bereits spezielle Atemmasken ausreichen. Diese sollen die Atemwege in Takt halten und somit gegen Atemaussetzer wirken. Gegen Schlafstörungen könnten zudem niedrigdosierte Antidepressiva helfen. Jedoch warnen die Wissenschaftler deutlich davor, zu viele Tabletten einzunehmen und verweisen auf entsprechende Fachärzte. Auch betont Hermann, dass Schlafmittel die Gefahr bergen, abhängig zu machen.

     

    Ernährung anpassen

    Um einen erholsamen Schlaf zu bekommen, können schon kleine Schritte ausreichend sein. Der Verzicht von Koffein oder schwerem Essen kann so zum Beispiel zu einer erheblichen Verbesserung des Schlafverhaltens führen. Auch sollte abends kein exzessiver Sport mehr betrieben werden. Des Weiteren sollten Schlafprobleme nicht durch einen Mittagsschlaf kompensiert werden.

     

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  • E-Zigaretten könnten ebenfalls Erkrankung an COPD begünstigen

    E-Zigaretten könnten ebenfalls Erkrankung an COPD begünstigen

    Nikotin trägt zur Begünstigung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD bei. Dies kann im weniger günstigen Fall auch bedeuten, dass nicht ausschließlich Tabak der Lunge Schaden zufügt. Auch Personen, die nikotinhaltige Liquids von E-Zigaretten konsumieren, könnten hiervon betroffen sein.

     

    Liquid der E-Zigaretten offenbar gesundheitsschädigend

     

    Schwedische Forscher der Universität Umea fanden heraus, dass Nikotin Entzündungsprozesse in der menschlichen Lunge hervorruft. Zwar hinterlässt das nikotinhaltige Liquid in E-Zigaretten keine unangenehmen Gerüche und reizt auch die Atemwege nicht. Trotzdem ist auch hier der Nikotingenuss nicht weniger unbedenklich.

     

    Nikotin trägt zur Aktivierung einer bestimmten Gruppe von weißen Blutkörperchen bei, den neutrophilen Granulozyten. Diese machen immerhin mehr als 50 Prozent der gesamten weißen Blutkörperchen aus. Eindringende Krankheitserreger werden von ihnen erkannt und unschädlich gemacht.

     

    Einerseits verschlingen sie diese komplett. Auf der anderen Seite setzen sie jedoch unterschiedliche Substanzen frei, die zur Abtötung von Mikroorganismen beitragen können. Ferner fangen sie Mikroben mit Fallen ein und bilden Strukturen aus Chromatin, in welchen sich Eindringlinge verfangen. Wissenschaftler bezeichnen diese Fallen auch kurz als NETs.

     

    Schäden im Gewebe

     

    Diese Form der Bekämpfung von Feinden hat jedoch eine negative Seite. So sind diese mit zahlreichen entzündungsfördernden Stoffen und antimikrobiellen Enzymen besetzt, womit sie zwar Eindringlingen einiges entgegenzusetzen haben, jedoch auch körpereigenem Gewebe schaden können.

     

    In durchgeführten Labortests konnte nachgewiesen werden, dass Nikotin zur Anregung der Freisetzung von NETs beiträgt.

     

    COPD gefährdet das Leben

     

    Seitens der Experten wird bereits seit Längerem vor einer Verharmlosung des Genusses von E-Zigaretten gewarnt. Ganz besonders auch deshalb, da bislang Langzeitfolgen des Konsums nicht abschätzbar sind. Hierzu könnte unter anderem auch COPD gehören.

     

    COPD nimmt als das Leben bedrohende Lungenkrankheit mit einer chronischen Bronchitis – oftmals auch als Raucherhusten bezeichnet – ihren Anfang. Die Erkrankung geht mit einer zunehmenden Atemnot ein. In schweren Fällen sind hiervon Betroffene körperlich kaum noch belastbar. Ferner benötigt dieser Personenkreis stetig ergänzenden Sauerstoff.

     

    Eine COPD entwickelt ungefähr jeder fünfte Raucher, der langjährig Nikotin konsumiert. Von Rauchern über 40 Jahre neigt nahezu jeder zweite unter einer COPD.

     

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  • Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Die meisten Menschen hegen den Wunsch nach einem langen, sorgenfreien Leben. Jedoch tragen Umwelteinflüsse und diverse Krankheiten dazu bei, dass sich die menschliche Lebenserwartung nicht immer den Wünschen entsprechend hoch erhält. In Italien existiert ein Dorf, in dem Menschen älter als 100 Jahre werden. Forscher haben das Geheimnis des langen Lebens nun entschlüsselt.

     

    Spezielle gesunde Ernährung sorgt für langes Leben

     

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung konnten Wissenschaftler der San Diego School of Medicine und der Rome’s Sapienza University feststellen, dass das Geheimnis eines langen Lebens auf einer ganz spezifischen gesunden Ernährung beruht. Darüber hinaus sind die Bewohner des italienischen Dorfes ganz besonders aktiv und selbst im hohen Alter noch sexuell aktiv.

     

    Zahlreiche Bewohner offenbar besonders gegen Demenz und Herzerkrankungen immun

     

    Viele ältere Menschen des Dorfs in Italien ernähren sich überaus gesund. In der dort beliebten mediterranen Ernährung haben sich verschiedene Fette als gesund erwiesen. Zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit tragen außerdem der Verzehr von frischen Kräutern und hohe Mengen an Fisch bei.

     

    Forscher bemerkten ein nahezu zügelloses Sexualleben im hohen Alter. Das Resultat dieses Lebensstils brachte eine offensichtliche Immunität gegen Demenz, Herzerkrankungen und weiteren Krankheiten an den Tag.

     

    Die meisten Dorfbewohner setzen bei ihrer Ernährung zum überwiegenden Teil auf Obst und Gemüse aus der Region. Darin würde sich ein Erreichen eines Alters von 100 Jahren und mehr widerspiegeln.

     

    Viele dort Ansässige schwören auch auf die so genannte Mittelmeer-Diät. Diese besteht in der Hauptsache aus großen Mengen Fisch, Gemüse, Olivenöl und frischem Obst. Hühner und Kaninchen werden von den Bewohnern selbst gezüchtet. Die komplette Nahrung, die konsumiert wird und für eine hohe Lebenserwartung garantiert, besteht einzig aus viel Olivenöl und lokalen Produkten. In der Ernährung sind nur recht wenig gesättigte Fette enthalten. Gesättigte Fette schlagen sich negativ auf die allgemeine Lebenserwartung nieder.

     

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  • Die Rettung für Ihr Liebesleben: Potenzmittel rezeptfrei bestellen

    Die Rettung für Ihr Liebesleben: Potenzmittel rezeptfrei bestellen

    Geschlechtsverkehr ist für die meisten nicht einfach nur Mittel zum Zweck. Die gegenseitige Zuneigung und Hingabe legt eine Basis für anhaltende Liebe und Leidenschaft. Laut einer kanadischen Studie sind die meisten mit einmal Sex in der Woche zufrieden. Hakt es im Bett, zieht dies zumeist weitläufige Probleme nach sich. Überdies haben US-amerikanische Forscher herausgefunden, dass die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs nur in einer Partnerschaft als Grad für die persönliche Zufriedenheit gilt.

     

    Wie viele leiden unter Potenzproblemen?

     

    Wohl niemand würde freiwillig zugeben, unter Erektionsstörungen zu leiden. Dennoch gehören Potenzprobleme zu den häufigsten Begleiterscheinungen im Alter. Darüber hinaus erhöhen chronische Erkrankungen das Risiko von Impotenz. Laut aktueller Erkenntnisse der MMAS-Studie aus Massachusetts geben tatsächlich die Hälfte aller Männer zu, unter zeitweiligen Potenzproblemen zu leiden. 10 % sind von vollständiger Impotenz betroffen. Einzig und allein über Potenzmittel kann Abhilfe geschaffen und eine deutliche Verbesserung der intimen Zeit erzielt werden. Obendrein nehmen in der Auswahl rezeptfreie Potenzmittel und natürliche Hausmittel eine elementarere Rolle ein, da sie keinerlei gesundheitliche Probleme in sich bergen.

     

    Wie Sie Potenzprobleme auf Dauer vermeiden

     

    Die Studie hat ebenfalls herausgefunden, dass regelmäßiger Sex nicht vor Potenzproblemen schützt. Zu den häufigsten Ursachen für temporäre Erektionsstörungen zählen emotionaler und physischer Stress im Alltag. In einigen Fällen können die Probleme im Bett auch organische Ursachen haben. Die Anforderungen, die im Alltag auf viele Menschen zukommen steigen unaufhörlich, sodass sich der Stresspegel und die Belastung wie ein Liebestöter auf die eigene Libido auswirken.

     

    Stutzig sollten Sie werden, wenn sich temporäre Erektionsprobleme über längere Zeit hinziehen. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen Urologen aufzusuchen, um die Probleme abklären zu lassen.

     

    • Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung,
    • sorgen Sie für ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung,
    • dann sollte sich im Falle zweitweiliger Probleme eine schnelle Verbesserung einstellen.

     

    Mittlerweile sind Erektionsprobleme äußerst gut behandelbar, vorausgesetzt die Ursachen werden abgeklärt. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen hängen nicht zuletzt an der eigenen Libido und der Fähigkeit, im Bett seinen „Mann“ zu stehen. Anti-Stresstraining und Potenzmittel können in diesem Zusammenhang schnellere und langwierigere Erfolge erzielen. Eine weitere Ursache ist eine andauernde Drucksituation, gerade in einer neuen Beziehung. Hier ist es zumeist hilfreich, den Fokus nicht einzig und allein auf den Geschlechtsverkehr zu legen, sondern Liebkosungen und Vorspiel sowie Streicheleinheiten auszudehnen, um sich auch geistig locker zu machen.

     

    Was sind Potenzmittel?

     

    Bei Potenzmitteln handelt es sich in den meisten Fällen um Medikamente, die eine Erektion künstlich hervorrufen oder diese verlängern. Die Medizin spricht von einer erektilen Dysfunktion, die über die wohl bekanntesten Mittel wie Levitra, Cialis oder Viagra gestoppt wird. Werden die Potenzprobleme zu einer chronischen Beschwerde, begleiten Potenzmittel Männer ein Leben lang. Außerdem kann auch die Beigabe von Aminosäuren und Vitalstoffen einen Einfluss auf die Manneskraft haben. Sie intensivieren das Lustempfinden und offenbaren eine völlig neue Facette, die Mann und Frau im Bett vorher nicht gefühlt haben.

     

    Welche Potenzmittel helfen sofort?

     

    Leider stellen sich im Praxistest viele Potenzmittel als Mogelpackungen heraus, die keine oder nur leichte Verbesserungen erzielen. In dieser Hinsicht ist von so genannten „Penis-Kaftmachern“ oder von „Scharfmacher Tropfen“ die Rede. Die plakative Bezeichnung zieht leider keinerlei vergleichbare Wirkung nach sich. Einzig und allein anerkannte Markenhersteller wie Viagra sowie Medikamenten bei Erektionsstörungen erzielen den gewünschten Effekt innerhalb weniger Minuten.

     

    So ist es möglich, Einnahme und Beischlaf gezielt zu steuern und selbst spontan mithilfe der Potenzmittel eine lustvolle Befriedigung zu verspüren. Insgesamt sieben Potenzmittel haben im Jahr 2000 von Öko-Test eine sehr gute Bewertung erhalten. Wobei eine Abstrafung für die Medikamente erfolgte, die bei dauerhafter Einnahme zu Verwirrtheit und Gedächtnisstörungen führten. Potenzmittel werden bei chronischen Beschwerden über Jahre eingenommen, da sind derartige Nebenwirkungen inakzeptabel.

     

    Wer verschreibt Potenzmittel?

     

    Ein Großteil der Potenzmittel gilt als rezeptpflichtig und muss von einem Facharzt verschrieben werden. Ist es Ihnen unangenehm, Ihren Hausarzt auf intime Probleme anzusprechen? Scham ist bei Erektionsproblemen fehl am Platze, da diese zum Teil organische Ursachen haben. Der optimale Ansprechpartner ist der behandelnde Hausarzt, zu dem Sie über Jahre hinweg ein festes Vertrauensverhältnis hegen. Wenn keinerlei körperliche oder psychische Ursachen vorliegen, verschreiben Hausärzte in aller Regel kurzzeitig Potenzmittel, um eine Verbesserung zu erwirken. Wobei jeder Arzt erst die körperlichen Beschwerden und Ursachen abklärt und potentiellen Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen auf den Grund geht.

     

    Sie können aber auch gleich den Weg zu einem Urologen suchen und eine umfassende Blutuntersuchung vornehmen lassen, um den Hormonstatus zu testen. Die Untersuchung von Prostata und Penis gehört zu den obligatorischen Voruntersuchungen, wenn Sie sich Potenzmittel verschreiben lassen. Lebensgefährliche Krebserkrankungen gelten als eine der seltenen Ursachen für Erektionsprobleme: Werden diese frühzeitig erkannt, steigen auch die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung.

     

    Achtung: Selbst rezeptpflichtige Arzneimittel bei Erektionsproblemen müssen vom Versicherten vollständig bezahlt werden. Die Kasse leistet keine finanzielle Unterstützung.

     

    Warum sind Potenzmittel rezeptfrei erhältlich?

     

    Schlussendlich haben Potenzmittel eines gemeinsam: Körperfunktionen werden künstlich gesteuert. Auch wenn Arzneimittel nicht rezeptpflichtig sind, gilt dies nicht zugleich als Bescheinigung für ihre Unbedenklichkeit. Es gewährleistet lediglich eine schnelle und bedarfsgerechte Versorgung. Vor der eigentlichen Anwendung sollten Sie einen Blick auf die Nebenwirkungen werfen und im Zweifelsfall mit Ihrem Hausarzt über die Einnahme sprechen. Die Dosierung und die Einnahme bilden obligatorische Komponenten für die gewünschte Reaktion. Allenfalls handelt es sich hierbei um Arzneimittel, die von nahezu jeder Zielgruppe bedenkenlos eingenommen werden, und in der Stärke, in der Intensität und dem Ausmaß der Nebenwirkungen als eher unbedenklich erscheinen.

     

    Diese natürlichen Potenzmittel bieten schnelle Hilfe

     

    Ungefährliche und tatsächlich wirkungsvolle Potenzmittel, die rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich sind und keine Gefahr ausbilden, sind die naturbelassenen Wirkstoffe.

     

    1. Agrinmax ist frei erhältlich: Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das erektilen Dysfunktionen entgegenwirkt. In einer Tablette sind 3000 mg Arginin enthalten, deren Aminosäuren wiederum die Produktion von Stickstoffmonoxid im Körper ankurbelt. In Verbindung mit Ginseng und Carnitin sollen diese Wirkstoffe eine Verbesserung der sexuellen Leistungsbereitschaft herbeiführen.
    2. Ein zweites äußerst wirkungsvolles Präparat setzt auch auf Arginin. Hier ist von Prelox die Rede, das Arginin mit Pycnogenol kombiniert. Diese Wirkstoffe werden aus der Rinde der See-Kiefer gewonnen und lassen sich auch aus Traubenkernen und Erdbeerschalen herauslösen.
    3. Eine weitere „magische“ Pille trägt den Namen Vimax und beinhaltet Cheyenne-Pfeffer, Weißdorn, Ginseng und Ginko. Ginseng gilt vor allen Dingen in der asiatischen Kultur schon seit Jahrtausenden als Hilfsmittel zur Steigerung der männlichen Potenz. Eigentlich handelt es sich nur um einen Cocktail aus Naturheilmitteln und Vitaminen, der eine Leistungssteigerung der männlichen Potenz herbeiführen soll.

     

    Was sagt Ökotest? Auch wenn Ökotest zu der Annahme gekommen ist, dass es dauerhafte Standfestigkeit eigentlich nur auf Rezept gibt, haben sich natürliche Heilmittel wie Iuventrin als eine Kombi aus Rosmarin, Schachtelhalm und Brennnessel bewährt. Diesen Kräuterkombinationen werden keinerlei Nebenwirkungen nachgesagt, und ganz nebenbei steigern Sie das persönliche Wohlbefinden. Die Kräuter sollen sich positiv auf das Sexualleben auswirken.

     

    Die Top rezeptpflichtigen Potenzmittel

     

    Zu den rezeptpflichtigen medikamentösen Behandlungen zählen die folgenden Medikamente:

    • Viagra,
    • Cialis,
    • Levitra

     

    In Abhängigkeit von dem Medikament kommt es zum Wirkeintritt innerhalb von 30-60 Minuten. Einzig und allein Spedra verspricht eine schnellere Erektion nach 15 Minuten. Die Medikamente garantieren eine Wirkungsdauer zwischen 30 Minuten bis hin zu 6 Stunden auf Basis einer unterschiedlichen Dosierung, die je nach Tablette 5 mg bis hin zu 200 mg bereithält. Selbstverständlich können die Tabletten auch aufgeteilt werden. Hier gilt es, nicht zu übertreiben und auf die Reaktion des Körpers zu achten.

     

    Wie wirken Potenzmittel?

     

    Die eigentliche Wirkung der Potenzmittel ist von den Inhaltsstoffen abhängig. So wird zum Beispiel Sildenafil oral verabreicht in Form von Tabletten. Auf diese Weise lässt sich auf künstliche Art und Weise die Durchblutung im Penis ankurbeln, was die Erektion hervorruft und stärkt. Eine der häufigsten Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe ist eine länger andauernde Erektion, die üblicherweise über einen Zeitraum von 30 Minuten anhält, aber 4 Stunden niemals übersteigen sollte.

     

    Vorsicht: Nehmen Sie auf keinen Fall mehr als 50 mg bis 100 mg Wirkstoff und pro Tag nie mehr als eine Tablette.

     

    Alternativ dazu haben sich mittlerweile auch andere Verabreichungsformen wie Lutschtabletten durchgesetzt. Tadalafil gehört zu den klassischen und geläufigsten Potenztabletten, die auf die ursprüngliche Marke Cialis zurückführt. Die Kaut-Tabletten und Soft Tabs sind auch rezeptfrei erhältlich und werden in äußerst geringen Dosierungen angeboten von 5 mg bis hin zu stärkeren Tabletten von 40 mg. Diesen Arzneimitteln sagt man eine länger andauernde stimulierende Wirkung nach, zudem setzt die Erektion im Vergleich zu Sildenafil schneller ein. So kann das Potenzmittel auch direkt vor dem Beischlaf eingenommen werden. Ein weiterer erfolgsversprechender Wirkstoff ist Vardenafil. Auch dieses Potenzmittel ist rezeptfrei erhältlich und lässt sich ebenso wie Tadalafil einfach dosieren. So haben diese Mittel in der Zwischenzeit einen beachtlichen Marktanteil eingenommen, da sie

    • eine schnelle Verbesserung der Erektion herbeirufen,
    • rezeptfrei erhältlich sind und
    • selbst in geringen Dosierungen eine zuverlässige Wirkung versprechen.

     

    Wie gefährlich sind Potenzmittel?

     

    Wie jedes andere Medikament hat auch Viagra Nebenwirkungen. Patienten, die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, sollten auf diese Arzneimittel verzichten. Darüber hinaus sollten Sie sich unbedingt an die Dosierung halten. Eine Dauererektion ist nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst schmerzhaft, wenn diese über 6 Stunden hinweg andauert. Darüber hinaus erhöhen Sie über eine übermäßige Dosierung und Einnahme der Medikamente das Risiko vollständiger Impotenz. Begleiterscheinungen, wie:

    • Kopfschmerzen und
    • Sehstörungen sowie
    • Bluthochdruck und
    • Muskelschmerzen,
    • Schwindel und Ohnmacht

     

    gehören zu den gefährlicheren Nebenwirkungen.

     

    Was kosten Potenzmittel rezeptfrei?

     

    Es macht keinen Unterschied, ob es sich um rezeptfreie oder rezeptpflichtige Potenzmittel handelt, die Krankenkasse zahlt nichts dazu. Der Preis für die Präparate entscheidet nicht über ihre Wirksamkeit. Doch müssen sie gerade für diese Form der Medikamente tief in die Tasche greifen, denn sie kosten zwischen zehn und 18 € pro Tablette. Umso wichtiger, dass die eigentlichen Ursachen für die Potenzprobleme abgeklärt werden.

     

    Welche Potenzmittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke?

     

    Warum entscheiden sich so viele Männer in Deutschland, Potenzmittel rezeptfrei zu kaufen? Tatsächlich handelt es sich bei Erektionsstörungen immer noch um ein Tabuthema, sodass sich die betroffenen Personen schämen. Dabei kann eine Abklärung der Ursache eine schnelle Linderung herbeiführen. Unvorstellbar viele Mittel und so genannte „Wunderpillen“, die im Internet auf den verzweifelten Kunden einströmen, stellen das eigentliche Problem dar. Von rezeptfreien Viagra Tabletten ist abzuraten: Es handelt sich um Plagiate, an denen vor allen Dingen die Hersteller verdienen. Achten Sie auf Markentreue, andernfalls unterstützen Sie illegalen Arzneimittelhandel, der keinerlei Kontrolle unterliegt. Nicht selten sind chemische Füllstoffe und Klebstoffe sowie Gifte in derartigen Tabletten enthalten.

     

    Fazit: Das sollten Sie beim Kauf von rezeptfreien Potenzmitteln beachten

     

    Über die Hälfte aller Männer neigen zeitweise zu Potenzproblemen und Erektionsschwäche. Ein gewisser Prozentsatz schlägt sich sein ganzes Leben lang mit dauerhaften Problemen im Liebesleben herum. Immer noch gehört die Erektionsschwäche zu den Tabuthemen, was das eigene Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein maßgeblich einschränkt. Dabei lassen sich mittlerweile schnellere und unkompliziertere Erfolge mit Arzneimitteln und natürlichen Wirkkomplexen erzielen.

     

    Bei langanhaltenden Erektionsproblemen sollten Sie die Ursache mit einem Urologen und Hausarzt abklären, um organischen Problemen schnellstmöglich auf den Grund zu gehen. Temporäre Erektionsprobleme sind zumeist auf Stresssituationen und psychologische Ursachen zurückzuführen. Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung, ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung in Kombination mit den rezeptfreien Potenzmitteln und es sollte sich eine schnelle Besserung der Situation einstellen.

     

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  • Zucker – die süße Verführung

    Zucker – die süße Verführung

    Woran liegt es, dass uns Zucker so verdammt gut schmeckt? Ist Zucker wirklich so schädlich wie man immer öfter lesen kann? Sind die vorhandenen Alternativen wirklich ein brauchbarer Ersatzstoff für den Zucker?

    Ein kleines Stück Schokolade, ein herrlich knuspriger Keks, ein kleiner Teelöffel voll Marmelade – es braucht nicht viel, um einen kleinen Stimmungskick zu haben. Schade ist, dass dieses Glück dann in der Regel nicht sehr lange anhält, denn das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Zucker liefert nur leere Kalorien, ist der Kariesverursacher Nummer 1 und Mineralstoffe oder gar Vitamine findet man darin sowieso nicht. Deshalb hat dieser liebgewonnene Süßmacher auch einen überaus schlechten Ruf. Es gibt Artikel, die den Zucker sogar ganz in der Nähe von Drogen und Alkohol verorten, um ihn als die größte Gefahr für die Gesundheit zu verkaufen. Haben solche Artikel denn Recht? In der Tat ist es so, dass sich viele Menschen geradezu „magisch“ von zuckerhalten Speisen und Getränken angezogen fühlen. Laut einer unlängst gemachten Erhebung hat beinahe die Hälfte aller Deutschen eine ausgeprägte Schwäche für Kuchen, Kekse und sonstige süße Sachen, wobei Frauen noch anfälliger sind als ihre männlichen Gattungsvertreter.

     

    Man hat im Zuge diverser Forschungen auch herausgefunden, dass die Lust auf zuckerhaltige Lebensmittel bereits im Mutterleib geweckt wird. Isst die Mutter während der Schwangerschaft zuckerhaltige Lebensmittel, schmeckt das Fruchtwasser ebenfalls süß. Da das ungeborene Kind in dieser Phase regelmäßig wesentlich häufiger Fruchtwasser schluckt als sonst gilt der Beweis, dass das ungeborene Kind diesen Geschmack mag. Süßes spricht außerdem auch das Belohnungssystem im Gehirn an – es zeigt an, dass es uns gut geht. Evolutionär spricht ebenfalls viel für die Süßigkeit: unsere Vorfahren mussten teilweise mit sehr wenig Nahrung auskommen. Süße Speisen sättigten schnell und waren ziemlich sicher nicht vergiftet. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

    Die Menge macht das Gift

    Andreas Pfeiffer, ein Potsdamer Ernährungsforscher, meint, dass Zucker an sich nicht schädlich ist. Es sagt, Zucker sei der hauptsächliche Treibstoff des Körpers der erst dann zum Problem wird, wenn der Organismus zu viel davon bekommt. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es schon die Regel ist, dass der Körper zu viel Zucker bekommt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass rund 10% der täglichen Kalorienmenge in Form von raffiniertem Zucker eingenommen werden kann, ohne gesundheitliche Bedenken haben zu müssen. Für einen erwachsenen Mann bedeutet das pro Tag rund 50g Zucker, für Frauen im Mittel rund 40g. Betrachtet man die realistische Einnahmemenge pro Tag in Deutschland so stellt man fest, dass die regelmäßig zugeführte Menge Zucker bei rund 100g liegt – und damit deutlich zu hoch.

    Überall lauern die Zuckerfallen

    Das „Zuviel“ an Zucker kommt aber nicht nur aus dem Zuckerstreuer – aus diesem führen wir im Schnitt nur rund ein Sechstel der täglichen Menge zu (in der Regel über Kaffee oder Tee). Den größten Anteil am täglichen Zuckerkonsum haben die kleinen Naschereien. Auch in den Speisen, in denen man nicht zwingend Zucker vermutet, ist dieser in teilweise beträchtlichen Mengen vorhanden. Pizza und Feinkostsalate sind gute Beispiele für Lebensmittel, die Zucker enthalten, ob wohl man es nicht vermutet. Es bleibt aber immer noch die eine Frage: Macht Zucker nun wirklich dick oder nicht? Fachleute wagen es nicht, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt aber Studien die belegen, dass zuckerhaltige Getränke dick machen. Die Forscher halten sich ansonsten an das ökonomisch wohl korrekte Prinzip: Zucker macht nur dann dick, wenn die Gesamtbilanz nicht stimmt. Dick wird jeder, der mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht. Es spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, aus welcher Quelle die Kalorien stammen. Kekse und Kuchen sind aber nicht nur zuckerhaltig, sondern bringen auch jede Menge Fett mit – und das macht sie zu echten Kalorienbomben. Bei süßen Lebensmitteln verlieren wir oft auch die Kontrolle über die Menge – Zucker ist nämlich sehr tückisch: hat man einmal damit angefangen, etwas zu Naschen, verlangt das Gehirn ständig Nachschub. Selbst wenn man alt wird und die Geschmacksnerven allmählich ihren Dienst einstellen – intensiv schmecken kann man süße Speisen am längsten.

    Dicker Körper bringt auch dicke Beschwerden

    Je mehr Kilos der Körper stemmen muss, desto fataler wird es auch für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers. Es sind nicht nur die Gelenke, die unter dem Übergewicht teilweise massiv zu leiden haben – auch der Blutdruck steigt massiv an und das Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, steigt rapide an. Selbst der Stoffwechsel ist durch Übergewicht häufig angegriffen. Die Zuckerkrankheit beispielsweise wird nicht durch Zucker direkt verursacht – sie ist ein Ergebnis langjährigen Übergewichts. Die Zellen, die eigentlich für die Aufnahme des Zuckers zuständig sind und ihn wieder verbrauchen sollen, stumpfen geradezu ab, wenn die überflüssigen Kilos langfristig bleiben. Damit einher geht auch das Problem, dass das Insulin, welches für die Zellmembran für den Zucker ein- und Auslass zuständig ist, zunehmend schlechter wirkt. Ganz unabhängig davon ist es im Alter so, dass die Produktion von Insulin allmählich nachlässt, wodurch der zugeführte Zucker doppelt schlecht verwertet wird. Man geht davon aus, dass rund 2/3 aller Menschen über 70 mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel zu kämpfen haben, bei rund jedem 3. davon kann man bereits von echter Diabetes sprechen.

     

    Spätestens dann wird der Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, wirklich gefährlich. Nicht behandelte Diabetes schädigt langfristig die Gefäße und in der Folge dann auch Augen, Nieren, Kreislauf und das Herz selbst. Früher hat man Menschen, die an Diabetes erkrankt waren, Fruchtzucker als Ausweichmöglichkeit empfohlen, da Fruchtzucker auch dann vom Körper verarbeitet werden kann, wenn kein Insulin vorhanden ist. Fruchtzucker steht allerdings im Verdacht, das Verlangen nach Nahrung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, Fruchtzucker für gesüßte Lebensmittel zu verwenden. Das hat zur Folge, dass es seit dem letzten Quartal 2012 keine speziellen Lebensmittel mehr gibt, die für Diabetiker geeignet sind. Erstaunlicherweise ist der Zucker insgesamt kein Tabu mehr für Diabetes-Kranke: man gesteht Diabetikern rund 30g pro Tag zu – das ist nicht viel weniger als bei gesunden Menschen.

    Der Süßstoff-Markt ist enttäuschend

    Dass Kaugummis und Bonbons in der zuckerfreien Variante in den Regalen bleiben, hängt mit der Zahnfreundlichkeit zusammen. In diesen Produkten wurde der raffinierte und/oder Fruchtzucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt – wodurch zwar die Zahnsubstanz tatsächlich geschont wird, aber kaum Kalorien eingespart werden. Kalorien einsparen UND die Zahngesundheit schützen – das geht nur mit Süßstoffen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit unangenehmerweise ebenfalls und in manchen Fällen gerechtfertigt zur Debatte steht. Neben dem rein gesundheitlichen Aspekt ist auch die Psyche mit einem neuen Problem konfrontiert: durch das Wissen, dass es sich bei mit Süßstoff gesüßten Speisen um ebensolche handelt, schlemmt man häufig deutlich mehr. Da stellt sich die Frage, ob Süßstoffe überhaupt geeignet sind, wenn man Gewicht reduzieren möchte. Eine US-Forscherin hat vor kurzem die bisherigen Studien in diesem Zusammenhang ausgewertet und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: auch die Süßstoffe sind Dickmacher. Das Problem scheint zu sein, dass sie das innere Verlangen nach Süßem nicht stillen können. In verschiedenen Versuchen gierten die Versuchstiere nach der Gabe von Süßstoff geradezu nach besonders süßem, kalorienreichem Futter. Die einzig logische Schlussfolgerung, die daraus erwachsen kann ist, dass die Tendenz zu „weniger süß“ gehen muss.

     

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  • Bettnässen

    Bettnässen

    Bettnässen tritt bei Kindern und manchen Jugendlichen gelegentlich auf. Ab dem fünften Lebensjahr schlafen Kinder in der Nacht durch oder wachen auf, wenn die Blase drückt. Jedoch kann sich diese Routine auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln.

     

    Bettnässen – Problem erledigt sich meist von selbst

     

    Ungefähr jedes sechste Kind im fünften Lebensjahr bemerkt es erst zu spät, dass die Blase voll ist. Erwacht dieses, ist das Bett meist schon nass. Dieser Zustand kann neben dem Kind selbst auch für seine Geschwister und Eltern eine sehr belastende Situation sein. Vor allem dann, wenn das Bettnässen häufiger vorkommt.
    Unter Bettnässen wird verstanden, wenn ein etwa fünfjähriges Kind in der Nacht ständig ins Bett macht – ohne dass hierfür eine körperliche Ursache erkennbar ist.

     

    Im Normalfall erledigt sich das Bettnässen im Verlaufe der Zeit von selber. Bis es jedoch soweit ist, können Eltern ihr Kind auf unterschiedliche Weise unterstützen. Eine Methode ist das Wecksystem. Eine kurzfristige Möglichkeit kann auch in der Gabe von Medikamenten bestehen.

     

    Mögliche Ursachen für Bettnässen

     

    Als Hauptursache für Bettnässen im Kinder- und Jugendalter ist das Nichtaufwachen bei voller Blase zu sehen. Stattdessen tritt eine Entspannung des Blasenschließmuskels auf, die Blase entleert sich, während das Kind schläft. Bettnässen geschieht niemals mit Absicht. Es wird von den betroffenen Kindern und Jugendlichen schlicht nicht bemerkt, wenn die Blase voll ist.

     

    Forscher haben herausgefunden, dass bei einigen Kindern, die unter Bettnässen leiden, die Reifungsprozesse, die für die Kontrolle der Blasenfunktion notwendig sind, ein weniger langsamer ablaufen. Hierzu zählt beispielsweise ein richtiges Erkennen von Nervensignalen der Blase des Gehirns und deren Verarbeitung. Dadurch kann das Kind erlernen, bei welchem Signal es nachts aufwachen müsste. Ferner muss sich auch der Blasenschließmuskel erst entwickeln.

     

    Wann ein Kind trocken wird und keine Neigung mehr zum Bettnässen zeigt, hängt scheinbar auch von bestimmten Erbfaktoren ab. Von einigen Forschern wird vermutet, dass bestimmte Gene hierfür verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich um Gene, die das Hormon Vasopressin beeinflussen. Dieses zeichnet dafür verantwortlich, dass nachts seitens der Nieren die Urinproduktion vermindert wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass die Schlaftiefe von Genen beeinflusst wird.

     

    Hat ein Kind Probleme mit der Verdauung oder nimmt unmittelbar vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Cola, zu sich, kann ein nächtliches Bettnässen begünstigt werden. Generell hat Bettnässen jedoch kaum etwas mit der Menge der aufgenommenen Getränke vor dem Zubettgehen zu tun. Entscheidend hierfür ist eher, ob der Organismus eine ausreichende Menge an Vasopressin herstellt und ob die Nieren in der Lage sind, frühzeitig auf Nachtbetrieb umzuschalten.

     

    Ärztlich zu behandelnde Ursachen von Bettnässen

     

    Neben den erblichen Faktoren existieren zudem weitere Ursachen, die gegebenenfalls die Konsultation und Therapie seitens eines Arztes zur Folge haben sollten. Hierzu zählen

     

    • Diabetes mellitus
    • Fehlbildungen im Bereich des Harntrakts
    • Nächtliche Polyurie
    • Schlafapnoe

     

    Auftreten von Bettnässen

     

    Eine Vielzahl von Kindern macht nur ein- bis zweimal im Monat ins Bett, andere Kinder mehrmals pro Woche. Jungen sind häufiger von Bettnässen betroffen als Mädchen.

     

    Es kann davon ausgegangen werden, dass von 100 Kindern

     

    im Alter von Anzahl betroffener Kinder
    sieben Jahren sieben
    zehn Jahren fünf
    zwölf bis vierzehn Jahren zwei bis drei
    15 Jahren ein bis zwei

     

    in Frage kommen.

     

    Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Kind, welches schon einige Monate oder auch Jahre trocken war, ganz plötzlich wieder zum Bettnässen neigt. In einem solchen Fall wird von einer sekundären Enuresis gesprochen. Diese Form des Bettnässens kann ein Anzeichen für psychischen Stress sein. Psychischer Stress entsteht bei Kindern oftmals, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind geboren wird oder es familiäre Probleme gibt.

     

    Jedoch kommen auch organische Ursachen für das sekundäre Bettnässen in Frage, unter anderem Diabetes mellitus, eine Infektion der Blase oder der Nieren.

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