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  • Alkohol erhöht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken

    Alkohol erhöht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken

    Alkohol in vernünftigen Mengen genossen, ist für den Körper nicht allzu schädlich, aber wenn die Menge steigt, dann wird es in jeder Hinsicht gefährlich. Dass Alkohol süchtig macht, das ist bekannt und auch die Folgen der Alkoholsucht sind hinreichend wissenschaftlich dokumentiert. Neu ist aber, dass Alkohol Brustkrebs auslösen kann, denn zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie der Universität von Murcia. Durchgeführt wurde die Studie von Wissenschaftlern aus zehn europäischen Ländern und das Ergebnis dieser Studie ist erschreckend.

    Nur zehn Gramm zu viel können Brustkrebs auslösen

    An der europäischen Studie haben 300.000 Frauen teilgenommen, die regelmäßig Alkohol trinken. Die Forscher fanden bei der Langzeitstudie heraus, dass wenn nur zehn Gramm Alkohol am Tag mehr konsumiert werden, das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, um vier Prozent ansteigt. Das heißt, dass Frauen Gefahr laufen an Brustkrebs zu erkranken, wenn sie am Abend statt einem Glas Sekt, Wein oder Bier zwei Gläser trinken. Aber nicht nur die Menge ist entscheidend, ob das Risiko steigt an Brustkrebs zu erkranken, auch der Zeitraum, in dem der Alkohol getrunken wird, spielt eine wichtige Rolle. Eine weitere Studie der Universität von Seattle kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Wissenschaftler in den USA stellten in einer Langzeitstudie fest, dass schon kleine Mengen Alkohol die Gefahr Brustkrebs zu bekommen, stark erhöht. Schon ein Glas mehr pro Woche reicht aus, um das Brustkrebsrisiko zu verdoppeln. Das trifft allerdings nicht auf den Brustkrebs an den Milchdrüsen zu, denn dieser Brustkrebs ist zu 70 % der Auslöser für bösartige Tumore. Nur in zehn bis 15 % aller Brustkrebsfälle entsteht der Krebs an den sogenannten Drüsenläppchen, und bei dieser Form von Brustkrebs kann Alkohol der entscheidende Faktor sein.

    Ein großes Risiko für Brustkrebs

    Je länger Frauen regelmäßig Alkohol trinken, umso höher steigt das Brustkrebsrisiko – zu dieser Erkenntnis kommt das Journal of Cancer. Noch größer ist die Gefahr für Frauen, die auch in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Zunächst wurde angenommen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Wirkung des Alkohols und den weiblichen Hormonen gibt, aber diese Vermutung konnte nicht bestätigt werden. Dass es aber einen Zusammenhang zwischen den sensiblen Hormonen und dem Risiko an Brustkrebs zu erkranken gibt, das ist unbestritten. Einige Forscher sind jetzt der Meinung, dass regelmäßiger Alkoholkonsum das Wachstum der Krebszellen beschleunigen kann, allerdings spielen auch andere Komponenten eine entscheidende Rolle. Besonders gefährdet sind Frauen, die eine genetische Veranlagung haben, aber auch Frauen, die schon in jungen Jahren zu viel Alkohol trinken, riskieren, dass sie in späteren Jahren an Brustkrebs erkranken.

    Keinen Alkohol trinken?

    Alkohol ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, für viele Menschen gehören das Glas Wein oder Bier am Abend einfach dazu. Gegen ein Glas Wein oder Sekt ist auch nichts einzuwenden, aber wenn die Dosis kontinuierlich ansteigt, dann besteht nicht nur das Risiko, süchtig zu werden, bei Frauen kann es zudem auch Brustkrebs auslösen. Ärzte raten vor allem Frauen, die in ihrer Familie bereits Fälle von Brustkrebs hatten, den Alkoholkonsum drastisch einzuschränken oder noch besser, ganz auf Alkohol zu verzichten. Auch schwangere Frauen sollten keinen Alkohol trinken, denn das schadet nicht nur dem ungeborenen Kind, sondern erhöht ebenfalls das Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

    Die Studie aus Seattle und auch die Studie, die zehn europäische Länder erstellt haben, sind in die Kritik geraten. Wissenschaftler kritisieren ihre Kollegen, dass sie die Teilnehmerinnen nur zu Beginn der Studien über ihren Alkoholkonsum befragt haben. Ob und wie sich der Alkoholkonsum im Verlauf der Studie bei jeder einzelnen Frau zum Positiven oder zum Negativem verändert hat, darüber geben beide Studien leider keine Auskunft. Insofern können die Studien auch nicht relevant sein.

    Bild: © Depositphotos.com / Knut_Wiarda

  • Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Wenn die Tage kürzer werden, dann steigt auch der Umsatz an Duftkerzen, Aromalampen und Räucherstäbchen, denn sie sind die Zutaten für eine romantische Stimmung in der dunklen Jahreszeit. Aber wenn die Düfte durch den Raum ziehen, dann sorgen sie nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sie können auch eine heilende Wirkung haben. Immer dann, wenn Düfte gezielt eingesetzt werden, dann spricht man von einer Aromatherapie, einer ganz besonderen Therapie, die auf den Körper, aber vor allen Dingen auf die Seele eine heilsame Wirkung hat.

    Die Aromatherapie – eine alte Naturmedizin

    Aromatische Düfte, die das Leben angenehmer machen, gibt es nicht erst seit gestern, schon in der Antike standen Kräuter und Essenzen aus Blumen hoch im Kurs. So wurde im alten Ägypten Weihrauch verbrannt, um dem Pharao zu huldigen und auch im antiken Rom gehörten aromatische Düfte zum Alltag, unter anderem um die oftmals schlechte Luft in der Millionenstadt Rom zu verbessern. Im Mittelalter wurden exotische Gewürze wie Zimt oder Koriander zu extrem hohen Preisen gehandelt und mit Gold aufgewogen. Im späten Mittelalter wurden aromatische Kräuter zum ersten Mal auch als Heilmittel eingesetzt, den Begriff Aromatherapie gibt es jedoch erst seit 1928. Die Aromatherapie war und ist bis heute ein wichtiger Teil der Naturmedizin. Es war ein französischer Chemiker, der die Heilmethode Aromatherapie „erfunden“ hat, das erste Standardwerk zum Thema Aromatherapie erschien 1964.

    Der Grundgedanke der Aromatherapie

    Schon Anfang der 1930er Jahre entdeckten Forscher, dass zwischen dem Geruchssinn und dem Bereich im Gehirn, der für die Gefühle zuständig ist, ein enger Zusammenhang besteht. Es ist zum Beispiel der Geruch, der darüber entscheidet, ob wir einen Menschen mögen. Ob Sympathie und Antipathie, das liegt nicht selten am Duft und der Spruch „ich kann dich nicht riechen“, bekommt in diesem Zusammenhang eine plausible Erklärung. Düfte können Erinnerungen wecken und ganz bestimmte Düfte haben die Gabe, die Seele zu streicheln und sie zu beruhigen. Auf diesem Wissen wurde die Aromatherapie aufgebaut, denn Wissenschaftler sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass ätherische Öle das Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

    Eine nachweisbare Wirkung

    Dass Blumen und Pflanzen eine heilsame Wirkung haben, das ist längst wissenschaftlich nachgewiesen worden. So zum Beispiel bei der Kamille, die nachweislich eine entzündungshemmende Wirkung hat, aber auch der Duft von Eukalyptus und Pfefferminze ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine Erkältung oder einen grippalen Infekt zu bekämpfen. Eine Aromatherapie hilft dabei, geschwollene Schleimhäute in Nase und Rachen wieder abschwellen zu lassen, aber da die Wirkstoffe von ätherischen Ölen auch ins Blut gelangen, ist eine Aromatherapie für Kleinkinder nur sehr bedingt zu empfehlen. Thymian und Fenchel helfen dabei, den Husten zu besiegen und Rosmarin als Badezusatz kann die Durchblutung verbessern. Besonders wirksam ist auch der Lavendel mit seinen 160 verschiedenen Substanzen. Dass Lavendel eine heilende Wirkung hat, ist schon sehr lange bekannt, denn Lavendel beruhigt nachweislich und sorgt für ein ausgeglichenes Wesen. Aus der klassischen Aromatherapie ist der Lavendel daher nicht mehr wegzudenken.

    Aromatherapie und Wellness

    Wellness ist im Trend und schon lange wird eine Aromatherapie aktiv in diverse Wellness-Behandlungen eingebunden. Schon wenige Tropfen Zimt- oder Mandelöl sorgen für eine gelöste Stimmung, sehr beliebt ist auch Orangenöl, denn der Duft von frischen Orangen vermittelt ein herrliches mediterranes Feeling. Mittlerweile ist die Auswahl groß, wenn es um ätherische Öle und Aromastoffe geht und es lohnt es sich, nach dem persönlichen Lieblingsduft zu suchen. Wer frische Düfte mag, der sollte blumige und fruchtige Aromen aussuchen, alle, die den herben Duft von Kräutern lieben, werden ebenfalls den richtigen Duft für die ganz persönliche Aromatherapie finden. Aromen und Düfte während einer Wellness-Behandlung steigern das Wohlbefinden und sie runden den Effekt einer solchen Behandlung perfekt ab.

    Bild: © Depositphotos.com / luminastock

  • Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest ist älter als bislang gedacht und zwar fanden Forscher heraus, dass der Erreger schon 5000 Jahre lang die Menschheit mit Pandemien heimsucht. Der erste Pestausbruch fand dem Ergebnis der Studie der Universität Kopenhagen um das Forscherteam von Eske Willerslev zufolge schon in der Bronzezeit statt. In der Zeitschrift Cell wurden die Entdeckung veröffentlicht.

    Tödliche Pest

    Das Bakterium Yersinia ist für die Auslösung der Pest verantwortlich und kann sowohl Tiere als auch Menschen infizieren. Die Übertragung erfolgt durch Flöhe, die über Nagetiere wie Ratten mit dem Erreger infiziert wurden. Im Jahr 1000 vor Christus entwickelte der Erreger die Eigenschaft sich Flöhe als Zwischenwirt nutzbar zu machen und dies führte zu der tödlichen Beulenpest. Ausgelöst werden kann neben der Beulenpest auch die Pestsepsis.

    Die Pestsepsis entsteht indem die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Die Lungenpest gilt als besonders heimtückisch, da das Bakterium leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

    Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit untersuchte das Team um Willerslev die Zähne von 101 Menschen aus der Bronzezeit auf Spuren des Bakteriums Yersinia. Die Zähne erhielt das Forscherteam von Museen oder Ausgrabungen. Bei sieben Bronzemenschen fanden sie tatsächlich genetische Hinweise für einen Pestbefall. Die Pestkranken lebten in der Zeit von 2794 bis 951 Jahre vor Christi Geburt.

    Die weltweit erste geschichtlich belegte Pest war die Justianische Pest im Jahr 541 nach Christi Geburt im Land der Pharaonen. Die Wissenschaftler analysierten 55 Gene intensiver, welche hauptverantwortlich für die Krankheitswirkung des Bakteriums sind. Das Bakterium verfügte in der Frühzeit nicht über das ymt-Gen und konnte sich deshalb nicht mittels Flöhen übertragen. Das Gen konnte erst in Pest-Bakterien aus dem Jahr 951 vor Christus nachgewiesen werden.

    Das weiterentwickelte Bakterium führte zu seiner schnelleren Verbreitung und löste die Beulenpest aus. Bekannt wurde die Pest als Schwarzer Tod, der im 14.Jahrhundert der WHO zufolge weltweit 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Pestarzt und Seher Michel de Nostredame (Nostradamus) besiegte im Jahr 1544 einen Pestausbrauch im französischen Marseille.

    Der gefährliche Keim ist bis heute nicht besiegt, auch wenn die Pest mit Antibiotika behandelt werden kann. Im Jahr 2013 gab es weltweit 783 Pestkranke von denen 126 Personen ihr Leben verloren. Die Pest wütet heute noch besonders stark im Kongo, auf Madagaskar und Peru.

    Die USA sind im Jahr 2015 ebenfalls von dem Erreger heimgesucht worden und zwar steckten sich zwei Touristen mit der Pest an und mussten in ärztliche Behandlung. Bei den Infizierten handelte es sich um ein Kind und einen Mann. Die Erkrankten wurden offenbar von Flöhen gebissen, die das Pest-Bakterium in sich trugen. Nach einer antibiotischen Behandlung konnten sie das Krankenhaus wieder gesund verlassen. Im Yosemite Nationalpark kämpfen die Parkmitarbeiter und Gesundheitsbehörde schon seit Jahren gegen die Infektionskrankheit. Vor allem Ratten, Eichhörnchen und Streifenhörnchen können mit dem Pestbakterium infiziert sein. Der Park hat den Besuchern ein Futterverbot für Nagetiere erteilt.

    Auf Empfehlung der Parkbetreiber sollte nicht neben Nagetierbauten gecampt und auch kein Picknick gemacht werden. Zum Schutz sollen lange Hosen getragen und diese in die Socken gesteckt werden, damit Flöhe nicht zubeissen können. Zusätzlich wurde Insektenschutz gegen Flöhe empfohlen. Erste Anzeichen einer Pest-Infektion sind hohes Fieber, Schwäche, Schwindelgefühl und geschwollene Lymphknoten. Bei Auftauchen dieser Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. In europäischen Ländern sind seit Jahrzehnten keine Pestfälle mehr aufgetaucht. Wissenschaftler warnen jedoch davor, dass es jederzeit wieder zu einer Pest-Pandemie kommen könnte und deshalb Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

    Bild: © Depositphotos.com / Vonschonertagen

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

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  • Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Nach einer Studie der Universität Oxford können so genannte Food-Porn Bilder in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Whatsapp ein Hungergefühl auslösen und zu einer Gewichtszunahme führen. Das Betrachten solcher Bilder würde den Forschern zufolge dazu verleiten mehr zu essen als angebracht sei. Das Studienergebnis wurde im Fachmagazin »Brain and Cognition« veröffentlicht.

    Food-Porn vermindert Widerstand

    Das Betrachten von Food-Porn Bildern vermindert der Studie nach den Widerstand leckere Gerichte zu essen, wenn zum Beispiel auf einem Foto ein Schokoladenkuchen oder Steak zu sehen ist. Die Lebensmittelindustrie stand bislang im Mittelpunkt als Auslöser von Übergewicht und Fettleibigkeit. Das Forscherteam wollte daher ergründen welche anderen Faktoren für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein könnten. Im Rahmen ihrer Studie stellten sie fest wie sich der Konsum von Food-Porn oder Bildern mit köstlichem Essen auf das Hungergefühl auswirken könnte. Den Bilderkonsum beschreiben die Studienautoren als visuellen Hunger. In ihrer Schlussfolgerung berichten die Forscher, dass schöne Fotos von Lebensmitteln nachteilige Konsequenzen für den Betrachter haben könnte.

    Das Essen würde auf den Status der Herrlichkeit gehoben und dafür seien nach Ansicht der Wissenschaftler vor allem die beliebten Kochsendungen verantwortlich. Jedoch betonen die Studienautoren, dass die öffentliche Darstellung von Speisen nicht generell negativ sein muss. Zum Beispiel könnten schön gestaltete Bilder von Gemüse junge Menschen dazu motivieren sich gesünder zu ernähren.

    Präsentation von Food-Porn in sozialen Netzwerken

    Die Präsentation von Essen auf Facebook, Instagram, Twitter oder Whatsapp hat einen speziellen Hintergrund. Die Professorin Eva Brösius von der Universität Hannover fand heraus, dass die Food-Porn Bilder den Lebensstil ihrer Nutzer darstellen würden.

    Sie würden damit quasi ihren Status zeigen und sie vermitteln sich gute Lebensmittel leisten zu können, wie die Zeitung »Die Welt« berichtete. Eine kanadische Forscherin vertritt die Ansicht, dass Food-Porn Bilder eventuell Menschen dazu veranlassen könnte ihr Leben fast nur auf Essen auszurichten. Der Konsumverzicht auf Food-Porn verhindert das Gefühl unbedingt mehr zu essen, wodurch eine Gewichtszunahme verhindert wird.

    Gesundes Essen muss nicht teuer sein

    Der eigene Lebensstil spiegelt sich in Food-Porn Bildern wieder und dabei werden von den Usern vor allem kalorienreiche, fetthaltige oder zuckerhaltige Speisen stolz präsentiert. Die Speisen werden wunderschön dargestellt, können Neid auslösen und dazu verleiten mehr zu essen als gut für einen ist. Gesunde Lebensmittel werden nur selten gezeigt, weil sie bisweilen als zu teuer empfunden werden. Beim Lebensmitteleinkauf spart der Verzicht auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und fettreiche zuckerhaltige kalorienreiche Nahrungsmittel ordentlich Geld. Wer zum Beispiel statt ein Glas Nutella für 2,49 Euro zum gleichen Preis sechs Äpfel kauft, der investiert sein Geld sinnvoll in die eigene Gesundheit. Generell empfehlenswert ist die Erstellung eines Einkaufszettels auf dem vorwiegend gesunde Lebensmittel und nur sehr wenige Genussmittel stehen sollte.

    Auf keinen Fall sollte man mit einem Hungergefühl einkaufen gehen, weil dies zum Kauf unnötiger Lebensmittel wie etwa Schokolade, Kekse oder Fertigsuppen führen kann. Die Fertigsuppen besonders die so genannten »Minutensuppen« gelten wegen ihrer Geschmacksverstärker als sehr ungesund. Statt Fertigsuppen oder Fertiggerichte zu kaufen rechnet es sich für die Gesundheit besser, wenn Suppen und Gerichte selbst zubereitet werden.

    Jeweils zu Wochenbeginn wird ein Speiseplan erstellt, die Lebensmittel eingekauft und daraus dann jeweils am Vorabend des kommenden Tages das gewünschte Gericht zubereitet. Die Zubereitung am Abend des Vortages spart Zeit. Sollte dennoch Zeitmangel herrschen ist es sinnvoll zur Mittagszeit sich nicht für die Currywurst, sondern für einen Gemüseburger oder Salat zu entscheiden. Viele Restaurants, Pommesbuden und Dönerläden bieten auch gesunde Speisen ein, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben.

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  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

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