Schlagwort: Frau

  • Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017. Nahezu jede vierte Krankenkasse für gesetzliche Versicherte hob zum Jahreswechsel ihre Beiträge an. Von insgesamt 113 gesetzlichen Krankenkasse betrifft dies 27. Obwohl eine gute Wirtschaftslage vorherrschte, kam es zum Anstieg der Kassenausgaben. Dies bestätigte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Frau Doris Pfeiffer. Sie geht von einer erheblichen Beitragserhöhung auch über 2017 hinaus aus.

     

    Sämtliche gesetzlichen Krankenkassen verlangen Zusatzbeitrag

    Zum ersten Mal erheben alle gesetzlichen Krankenkasse 2017 höhere Beiträge. Obwohl auch die – auf das Bundesland Baden-Württemberg eingeschränkte – Metzinger BKK ihre Beiträge auf 14,6 Prozent erhöht, liegt diese zusammen mit der AOK aus Sachsen-Anhalt unterhalb der 15 Prozent-Grenze. Die elf weiteren Krankenkassen verlangen ab diesem Jahr 16 Prozent und sogar noch mehr. Letztes Jahr waren dies nur acht Kassen.

     

    Teuerste gesetzliche Krankenkasse wird in diesem Jahr die BKK Vital sein. Diese erhöhte die Beiträge auf 16,4 Prozent. Von den großen Krankenkassen erhöhten einzig die auf die Bundesländer Thüringen und Sachsen eingeschränkten AOK Plus die Beiträge.

    Bundesweite Anbieter wie

    • Barmer
    • DAK Gesundheit
    • Techniker Krankenkasse

     

    halten ihre Kosten stabil wie im vergangenen Jahr.

     

    Krankenkassen erhöhen Beiträge – mehrere hundert Euro je Jahr

    Abhängig davon, wo Personen versichert sind, kann es sich bei der Beitragserhöhung um mehrere hundert Euro pro Jahr handeln. Teilweise lassen sich Unterschiede von bis zu 540 Euro nachweisen. Beispielsweise zahlt ein Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von 3000 Euro im Jahr 2017 zwischen 5364 bis 5904 Euro an Kassenbeiträgen. Zudem haben die Krankenkassen seit 2015 die Möglichkeit Zusatzbeiträge zu verlangen.

     

    Verbraucherschutz warnt vor zu schnellem Wechsel

    Zwar kann durch einen Krankenkassenwechsel zunächst viel Geld eingespart werden. Trotzdem warnt der Verbraucherschutz davor, die Kasse einzig nach der Beitragshöhe auszuwählen. Begründet wird dieser Hinweis darin, dass bei der Qualität der gewährten zusätzlichen Leistungen sowie den Beratungsleistungen teilweise relativ große Unterschiede gibt.

     

    Daher empfiehlt es sich für jeden Versicherten zu prüfen, ob die Angebote der bisherigen Krankenkasse individuell zu Ihren Bedürfnissen passend ist. Neben Direktleistungen geht es hierbei auch um eine 24 Stunden-Erreichbarkeit der Kasse, entweder online oder per Telefon. Insbesondere ältere Personen legen zumeist großen Wert auf eine individuelle Beratung.

  • Bestimmt Bindungsangst Ihr Leben? Das sind die Anzeichen

    Bestimmt Bindungsangst Ihr Leben? Das sind die Anzeichen

    Haben sie sich schon einmal oder gar schon öfters gefragt, ob ihr Leben durch eine Bindungsangst bestimmt wird?

    Viele Menschen kennen das Problem: während der komplette Freundeskreis zu heiraten scheint, hechten sie von Beziehung zu Beziehung und finden nie „den Richtigen“. Womöglich liegt dieses Phänomen jedoch nicht an Amor, sondern an der eigenen Psyche?

    Ob Sie vielleicht unter Bindungsangst leiden, können Sie vergleichsweise schnell herausfinden. Es gibt spezifische Anhaltspunkte, die auf eine Bindungsangst schließen lassen. Sollte diese Ihr Leben maßgeblich beeinflussen, ist es sinnvoll, einen Psychologen aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

     

    Typische Anzeichen für Bindungsangst – nicht nur Männer sind betroffen

    Bindungsangst ist kein männliches Phänomen. Auch Frauen leiden unter ihr. Die Angst äußert sich vor allem darin, dass die Betroffenen:

    • Schwierigkeiten damit haben, über ihre Gefühle zu sprechen
    • nicht gern an eine langfristige Zukunft mit dem Partner denken
    • lieber allein sind
    • Ihrem Partner nicht vertrauen können.

    Des Weiteren sind Menschen mit Bindungsangst oftmals in sich gekehrt und wünschen sich, wenn auch geheim, ihr ehemaliges Single-Dasein zurück. Der Gedanke, den Rest ihres Lebens mit dem aktuellen Partner verbringen zu müssen, erdrückt sie oftmals regelrecht.

     

    Was hilft gegen Bindungsangst?

    Ist die Bindungsangst tatsächlich tief in der Psyche verankert, hilft oftmals nur der Besuch beim Psychologen, um diese loszuwerden. Parallel dazu sollte auch innerhalb der bestehenden Beziehung weitergearbeitet werden. Klar: für einen Menschen, der nicht gern über seine Gefühle spricht, ist es schwer, genau das zu tun. Dennoch können somit viele Probleme so aus der Welt geschafft werden.

    Das Problem Beziehungsangst jedoch auf eigene Faust lösen zu wollen, ist jedoch definitiv nicht empfehlenswert. Oftmals ist mit der besagten Beziehungsangst nämlich eine Angst vor dem Älterwerden und dem Sterben verbunden. Hört sich weit hergeholt an? Mitnichten. Wer sich bewusst darüber wird, dass der aktuelle Partner der letzte ist, verzweifelt oft. Immerhin müssen sich die Betroffenen eingestehen, dass die Abenteuer eines „freien“ Liebeslebens nun vorbei sind.

    Hier hilft oftmals nur professionelle Unterstützung. Für diese müssen Sie sich aber keinesfalls schämen! Unter Beziehungsängsten leiden mehr Menschen, als Sie sich sicherlich vorstellen. Hier gegenzusteuern ist definitiv ehrlicher und gesünder, als seinen Partner auf der Suche nach der eigenen Selbstverwirklichung zu betrügen.

     

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  • Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Im folgenden erfahren sie die Vor- und Nachteile bei der Verhütung mit der Spirale. Viele Frauen sind sich darüber einig, dass ein verlässliches Verhütungsmittel Gold wert ist. Nicht immer ist immerhin gleich ein Kinderwunsch gegeben. Wer bedenkenlos und geschützt Sex haben möchte, hat viele Möglichkeiten. Vor allem in langjährigen Beziehungen ist das Kondom nicht immer die beliebteste Alternative. Die Pille hingegen, greift in den Hormonhaushalt ein und wird von einigen Frauen nicht gut vertragen. Die Spirale wird entsprechend auch immer beliebter. Doch wo liegen hier eigentlich die Vorteile.

     

    Verhütung mit der Spirale: Das sollten Sie wissen

    Frauen, die sich für das Einsetzen der Spirale entschieden haben, profitieren unter anderem von:

    • einer hohen Verhütungssicherheit
    • der Möglichkeit, im Gegensatz zur Verhütung mit dem Kondom, spontan Sex haben zu können
    • einem aufrechterhaltenen, natürlichen Zyklus
    • einer guten Verträglichkeit.

    Vor allem dann, wenn Frauen bereits ein Kind bekommen haben, greifen sie gern zur Spirale. Das Einsetzen erfolgt beim Frauenarzt und ist weitestgehend unkompliziert. Nur selten treten hier Schmerzen oder Kreislaufprobleme auf. Mit ein wenig Entspannung ist hier -wie so oft- vieles einfacher.

     

    Gibt es auch Nachteile? – Die Spirale ist nicht für jeden geeignet

    Trotz aller Vorteile birgt die Spirale auch Nachteile. So klagen einige Frauen vor allem in den ersten Monaten nach dem Einsetzen über verstärkte Regelschmerzen. Hier sollte ein Arzt überprüfen, ob dies nur an der Umstellung liegt oder daran, dass die Spirale nicht richtig sitzt.

    Zudem ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören und diesen zu beobachten. So könnte es beispielsweise auch sein, dass die Spirale komplett abgestoßen und sogar ausgeschieden wird.

    Am besten ist die Spirale übrigens dann verträglich, wenn die Sexualpartner nicht allzu oft gewechselt werden. Ein allzu abwechslungsreiches Sexleben kann hier zu Entzündungen führen. Genau deshalb ist dieses Verhütungsmittel auch in langjährigen Partnerschaften so beliebt.

     

    Das kostet die Spirale

    Nicht nur bei der Pille, sondern auch bei der Spirale gibt es mehrere Modelle. Die Preise hierfür liegen zwischen 100 und circa 300 Euro. Inbegriffen sind selbstverständlich auch die Beratung und die Untersuchung, sowie das Einsetzen.

    Die Verhütung mit der Spirale wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Dies äußert sich unter anderem darin, dass die erste Kontrolle übernommen wird. Sollten Sie Wert auf weitere Kontrollen legen bzw. sollten diese empfohlen werden, müssen Sie diese selbst tragen. Bei privaten Versicherungen gelten andere Regeln. Hier gilt es, sich individuell zu erkundigen.

     

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  • Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Mit der Zervix wird der Gebärmutterhals bezeichnet. Dabei sondert der Gebärmutterhals ein Sekret ab – den Zervixschleim. Dieses zähflüssige Sekret kann eine durchsichtige oder milchig-weiße Optik aufweisen. Der Schleim besteht aus

    • Aminosäuren
    • Wasser
    • Zuckern
    • Enzymen
    • Schleimstoffen

     

    Aufgabe des Zervixschleims

    Der Zervixschleim dient als Schleimpfropf zum Verschließen des Gebärmutterhalses. Dabei verhindert er das Eindringen von Krankheitserregern in die Gebärmutter. Innerhalb des Menstruations-Zyklus verändert sich der Schleim. Somit kann dieser wichtige Hinweise auf die fruchtbaren Tage einer Frau geben.

     

    Die Billings-Methode

    Durch die Anwendung der Billings-Methode können Frauen lernen, ihre fruchtbaren Tage durch die Veränderung des Schleims besser zu bestimmen. Jeden Monat reift eine Eizelle im Körper der Frau heran. Nachdem sich diese Eizelle vom Eierstock gelöst hat, bleibt diese für zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig. In der Regel erfolgt dieser Eisprung um die Zyklusmitte einer Frau.

     

    Dabei können die Samenzellen etwa 72 Stunden im Körper der Frau überleben. Das heißt also, eine Frau hat ungefähr vier bis fünf fruchtbare Tage pro Zyklus zur Verfügung. Während des Verlaufs des Zyklus einer Frau verändert sich der Zervixschleim. Dies geschieht durch die Veränderung des Östrogen-Spiegels.

     

    Nähert sich der Eisprung, kommt es zur vermehrten Produktion von Schleim. Infolgedessen wird dieser dünnflüssiger. Diese Veränderungen können Frauen sehr sensibel an sich selbst wahrnehmen. Dadurch lernen sie, die Zeit der fruchtbaren Tage besser zu bestimmen.

     

    Entnehmen von Zervixschleim

    Es existieren zwei Methoden, Zervixschleim zu entnehmen:

    • durch den Scheideneingang
    • am Muttermund.

     

    Dabei ist die erste Methode die einfachste. Mit dem Finger fährt die Frau über den Scheideneingang.  Ferner ist es möglich, den Finger maximal einen Zentimeter in die Scheide einzuführen und dort den Schleim zu entnehmen.

     

    Die zweite Methode eignet sich vor allem für Frauen, bei denen äußerlich kein Zervixschleim zu finden ist. Hierzu nehmen Frauen am besten eine hockende Stellung ein. Somit ist es besser möglich, den Muttermund zu ertasten. Dieser befindet sich ungefähr acht Zentimeter vom Scheideneingang entfernt in Richtung Bauchdecke. Er ist als Halbkugel mit einer Delle in der Mitte fühlbar.

     

    Befindet sich die Frau in ihren fruchtbaren Tagen, ist der Muttermund leichter ertastbar. Denn er steht dann höher. Das bedeutet, dass der Muttermund weniger weit in die Scheide hineinragt und weicher ist als an unfruchtbaren Tagen. Schließlich können die Frauen mit dem Finger leicht gegen den Muttermund drücken und den Schleim entnehmen.

     

    Auswertung von Zervixschleim

    Nach der Entnahme des Schleims erfolgt eine Auswertung desselben. Dafür wird der Zervixschleim zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und leicht auseinandergezogen. Liegt die Menstruationsblutung noch nicht lange zurück, ist dieser Schleim sehr zähflüssig und dick. Die Frauen sind in dieser Zeit am wenigsten fruchtbar. Denn die zähe Konsistenz des Schleims macht es den Spermien unmöglich, in die Gebärmutter einzudringen.

     

    Ebenfalls lässt sich auf die unfruchtbaren Tage einer Frau schließen, wenn der Zervixschleim folgende Aspekte aufweist:

    • cremige Konsistenz
    • perlweiße bis cremeweiße Farbe
    • Lotion-artig.

     

    Ist der Schleim dünnflüssiger, gelangen die Spermien schneller in die Gebärmutter. Wenn der Zervixschleim eine wässrige Konsistenz aufweist, steht der Eisprung kurz bevor. Weitere Hinweise auf den nahenden Eisprung können unter anderem

    • völlig klarer Schleim
    • Schleim tropft vom Finger
    • vom Finger rinnender Schleim
    • Konsistenz von rohem Eiweiß
    • spinnbarer Schleim
    • lässt sich bis zu 5 cm in die Länge ziehen, ohne zu zerreißen
    • Verdopplung oder sogar Verdreifachung des Schleims kurz vor dem Eisprung

    sein.

     

    Natürlich dauert es erst einmal mehrere Monate, bis der Schleim richtig eingeschätzt werden kann. Einesteils variiert dieser Lernprozess je nach

    • Alter der Frau
    • Ernährung
    • Lebensführung.

     

    Trägt die Frau verschiedene Faktoren des Zervixschleims in ein Verlaufsprotokoll ein, so werden die fruchtbaren Tage auf einen Blick sichtbar. Beispielsweise kann es sich hierbei um Menge, Konsistenz, Farbe und Feuchtigkeit handeln.

     

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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Ausgiebiges Schlemmen an den Festtagen bleibt nicht ohne Folgen für unser Erbgut. Letztlich finden sich die Pfunde zu viel nicht nur an den Hüften wieder. Auch die menschliche DNA wird vom Übergewicht beeinflusst.

     

    Erbgut geht von Eltern auf Kinder über

    Liegt bei uns Übergewicht vor, führt dies unweigerlich auch zu Veränderungen an unserem Erbgut. Und zwar an nahezu 200 verschiedenen Stellen. Dies enthüllte eine aktuelle Studie. Jene Muster von Anlagerungen tragen zur Beeinflussung von Genen und unserer Gesundheit bei.

     

    Dabei erben wir die Gene von unseren Eltern. Der individuelle DNA-Code ändert sich im gesamten Leben marginal. Jedoch verhält es sich mit den Anlagerungen an der DNA ein wenig anders. Mitgestaltet werden diese durch unseren Lebensstil, unter anderem durch

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Rauchen
    • umweltbedingte Einflüsse

     

    Suche in über 10000 Blutproben

    Bislang gab es kaum Untersuchungen, ob und wie ein Zusammenhang zwischen diesen Anlagerungen und Übergewicht besteht. Jedoch ist bekannt, dass Übergewicht zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich zieht. Beispielsweise gehören Erkrankungen wie

    • Diabetes
    • Stoffwechselkrankheiten
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

    hierzu.

     

    Forscher untersuchten zu diesem Zweck über 10000 Blutproben aus unterschiedlichen europäischen Teilen. Im Rahmen dieser Untersuchung sind die Anlagerungen am menschlichen Erbgut verglichen worden. Dabei wurden Frauen und Männer mit Normalgewicht und einem erhöhten BMI berücksichtigt.

     

    200 Veränderungen feststellbar

    Das Resultat der Studie fiel stärker aus als zunächst gedacht. Die Anlagerungen beeinflussen insbesondere bei Personen mit erhöhtem Body-Maß-Index nahezu 200 Stellen im Erbgut. Weitere Tests erwiesen, dass eine Vielzahl dieser Veränderungen in der Tat auf dem Übergewicht beruhte.

     

    Hauptsächlichste Veränderungen waren in den Bereichen des Erbguts feststellbar, die verantwortlich für den Fettstoffwechsel und den Stofftransport zeichneten. Allerdings waren auch Entzündungsgene hiervon betroffen. Ferner stellten die Forscher ein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Diabetes Typ 2 fest.

     

    In Zukunft wollen die Forscher herausfinden, welche Auswirkungen jene Veränderungen auf die Beweglichkeit der darunterliegenden Gene haben.

     

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    Quelle: Epigenome-wide association study of body mass index, and the adverse outcomes of adiposity (English)