Schlagwort: Frau

  • Zwillings-Schwangerschaft – Glück im Doppelpack

    Zwillings-Schwangerschaft – Glück im Doppelpack

    Rein statistisch gesehen verlaufen die meisten Zwillings-Schwangerschaften ohne Probleme und Komplikationen, trotzdem gilt eine Zwillings-Schwangerschaft aus medizinischer Sicht als eine Risikoschwangerschaft. Die Untersuchungen und Kontrollen sind für die werdende Mutter engmaschiger. Wie riskant eine Mehrlingsschwangerschaft ist, hängt davon ab, ob sich die Babys eine Plazenta und eine Fruchthöhle teilen müssen oder nicht. Ob das der Fall ist, kann der Arzt bei einer Ultraschalluntersuchung zwischen der achten und der zwölften Schwangerschaftswoche feststellen, manchmal steht es aber auch schon in der fünften Woche fest.

    Wann wird eine Zwillings-Schwangerschaft riskant?

    Wenn jeder der Zwillinge eine eigene Fruchthöhle und Plazenta hat, dann gilt eine Zwillingsschwangerschaft als weniger problematisch. Müssen sich die Kinder die Fruchthöhle und auch die Plazenta teilen, dann können eher Probleme auftauchen, riskant wird es aber, wenn sich die Föten die Plazenta, aber nicht die Fruchthöhle teilen müssen. In diesem Fall spricht man von einem sogenannten fetofetalen Transfusionssyndrom, kurz FFTS. Das Problem ist der einseitige Blutaustausch zwischen den Babys, bei dem das eine Kind das Blut abgibt und das andere Kind das Blut empfängt. In der Folge steigt die Menge an Fruchtwasser bei dem Kind, das das Blut empfängt, stark an, und wenn dieser Zustand nicht behandelt wird, dann sterben im schlimmsten Fall beide Föten ab. Wird das Syndrom rechtzeitig erkannt und behandelt, indem die Gefäßverbindungen zwischen den Kindern mittels eines Lasers getrennt werden, dann haben beide Kinder eine sehr gute Chance, gesund zur Welt zu kommen.

    Die Gefahr der Frühgeburt

    Eines der häufigsten Risiken bei einer Zwillings-Schwangerschaft ist das Risiko einer Frühgeburt. Ab der 24. Woche nimmt die Gefahr einer Frühgeburt stetig zu, denn zwischen der 26. und der 28. Schwangerschaftswoche wiegen die Zwillinge zusammen schon so viel wie ein Kind bei seiner Geburt, also ca. sechs Pfund. Ab der 28. Woche wird der Druck auf die Gebärmutter immer stärker und das kann vorzeitige Wehen auslösen. Im Schnitt kommen die Kinder aus einer Zwillings-Schwangerschaft in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt und da die Kinder ein kleineres Geburtsgewicht haben, verläuft die Geburt für die Mutter vielfach einfacher. Das Kind, das zuerst das Licht der Welt erblickt, muss während der Geburt die größte Arbeit leisten, es weitet den Muttermund und der Zwilling rutscht dann meist einfach hinterher. Die Geburt ist auch kein Problem, wenn das zweite Kind eine Steißlage hat. Will das erste Kind aber mit dem Po zuerst auf die Welt kommen, dann wird in der Regel ein Kaiserschnitt gemacht.

    Wie fühlt sich die Mutter?

    Die meisten Frauen sind freudig überrascht, wenn der Arzt eine Zwillings-Schwangerschaft feststellt. In die Freude mischt sich aber auch Sorge, denn die werdenden Mütter fragen sich zum Beispiel, ob bei einer Zwillings-Schwangerschaft ausreichend Platz in ihrem Bauch ist und ob beide Kinder mit allem versorgt werden, was sie brauchen, um gesund auf die Welt zu kommen. Bedingt durch die Zwillings-Schwangerschaft sind die typischen Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen bei vielen Frauen stärker und um das zu vermeiden, sollten Zwillingsmütter über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten essen. Da der Bauch einer Zwillingsmutter gespannter ist, kann es zu Juckreiz kommen, aber auch Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Kurzatmigkeit sind vor allem gegen Ende der Schwangerschaft keine Seltenheit. Zu einem Problem können auch Krampfadern und Wassereinlagerungen im Gewebe werden. Durch die vergrößerte Gebärmutter und die steigende Blutmenge bringen Frauen, die Zwillinge erwarten, auch mehr auf die Waage. Normal sind rund 13 Kilogramm, die während der Schwangerschaft zugenommen werden, Frauen, die mit Zwillingen schwanger sind, müssen mit einer Gewichtszunahme zwischen 17 und 20 Kilogramm rechnen. Die Gebärmutter wird bei einer Mehrlingsschwangerschaft deutlich mehr belastet und für die Mütter von Zwillingen bedeutet das, dass es etwas länger dauern kann, bis sich die Gebärmutter wieder zurückbildet.

    Bild: © Depositphotos.com / katrinaelena

  • Ist Verhütung während der Stillzeit notwendig?

    Ist Verhütung während der Stillzeit notwendig?

    Wer sich auf die alte Hebammenweisheit verlässt, dass Frauen, die stillen, nicht schwanger werden können, der kann eine Überraschung erleben, denn die Stillzeit schützt definitiv nicht vor einer erneuten Schwangerschaft. Als Verhütungsmittel ist das Stillen also nicht geeignet, aber was ist an dieser Weisheit dran und warum hält sich die Aussage immer noch, dass Stillen eine Schwangerschaft verhüten kann? Nach wie vor sind viele Frauen davon überzeugt, dass sie automatisch davor geschützt sind, wieder schwanger zu werden, wenn sie ihr Baby stillen.

    Verhütung durch Hormone

    Immer dann, wenn eine Frau ihr Baby an die Brust legt, um es zu stillen, dann setzt der Körper ein bestimmtes Hormon frei, das Prolaktin. Dieses spezielle Hormon beeinflusst nicht nur die Milchproduktion und die Milchdrüsen, es hat auch die Fähigkeit, den Eisprung zu hemmen. Auf diese Weise wirkt das Prolaktin wie ein Verhütungsmittel. Wissenschaftlich bewiesen ist aber auch, dass das Hormon alleine zur Verhütung keinesfalls ausreicht, denn wenn zwischen zwei Stillzeiten mehr als vier Stunden liegen, dann sinkt der Hormonspiegel und es kann zum Eisprung kommen. Da die meisten Frauen ihre Babys unmittelbar nach der Geburt relativ oft anlegen, kann die Verhütung durch das Hormon gelingen, darauf verlassen sollte man sich aber nicht.

    Verhütung bis zur nächsten Periode?

    Wann die normale Regelblutung und damit auch der Eisprung nach der Geburt einsetzt, das lässt sich nicht pauschalisieren. Vielfach kommt die erste Periode bei den Frauen, die nicht stillen, nach vier bis sechs Wochen, bei Frauen, die ihr Kind nur eingeschränkt stillen und früh zufüttern, können zwei bis drei Monate vergehen, bis es wieder zum Eisprung kommt. Frauen, die ihr Baby voll stillen, warten zwischen sechs und 18 Monate darauf, dass die Periode wieder einsetzt. In dieser Zeit wird zwar das Hormon Prolaktin immer wieder aktiviert, eine zusätzliche Verhütung ist aber dennoch Pflicht für alle Frauen, die nicht gleich wieder Mutter werden möchten.

    Welche Verhütungsmethode kommt infrage?

    Es ist relativ schwer, während der Stillzeit das richtige Verhütungsmittel zu finden. Das Messen der Basaltemperatur kommt als Verhütung während der Stillzeit nicht infrage, denn in den ersten Wochen nach der Entbindung schlafen frischgebackene Mütter bekanntlich nicht allzu gut und auch die hormonellen Schwankungen machen eine verlässliche Fieberkurve unmöglich. Nicht zu empfehlen sind auch Verhütungsmethoden, bei denen die Hormone im Urin gemessen werden, um den Zeitpunkt des Eisprungs zu berechnen. Ein Diaphragma kommt ebenfalls nicht infrage, da sich die Gebärmutter und der Muttermund nach der Geburt zurückbilden und es deshalb Schwierigkeiten bei der Anpassung des Verhütungsmittels gibt. Auch die Spirale ist für die Verhütung stillender Mütter keine Option. Wird sie früher als drei Monate nach der Entbindung eingelegt, dann besteht das Risiko einer Infektion.

    Ist die Pille eine Lösung?

    Die Anti-Baby-Pille ist das verlässlichste unter den Verhütungsmitteln. Nur in der Stillzeit ist die Pille keine gute Wahl, denn die Pille enthält Gestagene und Östrogene und die beeinträchtigen die Milchbildung negativ. Die Menge der Milch und auch der Gehalt an Nährstoffen gehen zurück und das Baby wird nicht mehr optimal ernährt. Östrogen wandert zudem in die Muttermilch und gelangt auf diese Weise in den kindlichen Kreislauf. Wird die sogenannte Minipille zur Verhütung eingesetzt, die nur Gestagen enthält, dann hat das zwar keinen Einfluss auf die Milchmenge, aber die Qualität der Muttermilch wird schlechter, denn auch hier nimmt der Nährstoffgehalt ab. Wenn die Minipille als Verhütungsmittel zum Einsatz kommen soll, dann erst acht Wochen nach der Entbindung. Was bleibt, sind Kondome und Paare, die ganz sicher sein wollen, sollten zusätzlich Spermizid-Gele oder auch ein Scheidenzäpfchen verwenden, denn diese Verhütungsmittel haben keinen negativen Einfluss auf die Muttermilch und sie sorgen effektiv dafür, dass es nicht zu einer erneuten Schwangerschaft kommt.

    Bild: © Depositphotos.com / tiplyashin

  • Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Wenn es um einen verrückten Speiseplan geht, dann sind die Stars aus Hollywood immer vorne mit dabei. So trank Marilyn Monroe jeden Morgen ein Glas warme Milch mit zwei rohen Eiern, das eigentliche Frühstück beschränkte sich auf zwei Vitaminpillen. Jetzt sorgt die Diät von Topmodell Gisele Bündchen für Schlagzeilen, denn die schöne Brasilianerin tut einiges, um die Figur in Topform zu halten. Wer sich jedoch den Speiseplan von Gisele anschaut, der wird sich mit Sicherheit fragen, wie gesund diese Form der Ernährung ist.

    Ein Koch packt aus

    In der US-Zeitschrift Vanity Fair hat der Koch von Gisele Bündchen verraten, was bei dem Modell, ihrem Mann, dem Footballstar Tom Brady und den gemeinsamen Kindern so alles auf den Tisch kommt. Die Reaktionen der Leserinnen reichen von miserabel über unmöglich und jämmerlich bis zu total verrückt, denn die Familie verzichtet unter anderem auf:

    • Kaffee und alle Lebensmittel, die Koffein enthalten
    • Weißes Mehl
    • Zucker in jeglicher Form
    • Milch und alle Milchprodukte
    • Pilze

    Auch Nachtschattengewächse wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen kommen im Haushalt Bündchen/Brady nicht auf den Speiseplan. Tom Brady ist davon überzeugt, dass Tomaten Entzündungen auslösen können, das Gleiche gilt auch für eine der gesündesten Gemüsesorten: Paprika.

    Was darf laut Speiseplan gegessen werden?

    Viel bleibt nicht übrig, was bei Gisele Bündchen und ihrer Familie auf den Tisch kommt. Zu 80 % besteht die Nahrung aus Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Brokkoli, die restlichen 20 % bestehen aus weißem, magerem Fleisch von Huhn und Fisch. Gewürzt wird das Ganze mit Salz aus dem Himalaja, denn nach Ansicht von Gisele Bündchen ist Jodsalz aus dem Supermarkt kaufen sehr schädlich. Auch wenn es ums Öl geht, haben Gisele Bündchen und ihr Ehemann spezielle Vorlieben, denn der Koch darf ausschließlich mit Kokosnussöl kochen. Auch die Kinder des Paares müssen den Speiseplan der Eltern einhalten, Nutella aufs Brot oder mal ein paar Gummibärchen sind streng verboten. Wenn der Nachwuchs mal Appetit auf etwas Süßes hat, dann gibt es lediglich eine Fruchtrolle, die aus getrockneten Algen besteht. Wenn Gisele Bündchen Lust auf etwas Besonderes hat, dann stehen Quinoa mit Grünkohl, gerösteten Mandeln und Knoblauch auf dem Speiseplan, das klingt zwar nahrhafter als das, was Marilyn Monroe aß, aber nicht wirklich gesund.

    Der verrückte Speiseplan der Gwyneth Paltrow

    Gisele Bündchen ist nicht die Einzige, die sich etwas verrückt ernährt, auch andere Stars haben skurril anmutende Speisepläne. So hat die Schauspielerin Gwyneth Paltrow sogar ein Kochbuch über ihre bizarren Essgewohnheiten geschrieben, die von Ernährungswissenschaftlern auch gerne die Armuts-Diät genannt wird. Reis steht bei der Oscar-Preisträgerin ebenso auf dem Speiseplan wie schwarze Bohnen und Erbsen. In Maßen sind Süßkartoffeln, Eier, Auberginen, Tomaten und Avocado erlaubt, und da diese Diät nach Ansicht von Gwyneth Paltrow günstig ist, können sich auch die Bezieher von Lebensmittelkarten diese Ernährung leisten. Experten haben allerdings ausgerechnet, dass die Zutaten zu dieser Diät bei nur einem Einkauf rund 450,- Dollar kosten, und Paltrow musste mit einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken leben.

    Massive Essstörungen

    Jennifer Aniston verzichtet auf die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück und trinkt stattdessen lieber Zitronensaft pur, und wenn sich Victoria Beckham mal was Gutes gönnen will, dann isst sie fünf Hände voll ungesalzene und eiweißreiche Kost. Wird das langweilig, dann steigt Frau Beckham auf die Basen-Diät um und nimmt nur Nahrung zu sich, die nicht sauer ist. Auch Jackie Kennedy hatte ihre spezielle Diät und sie aß, wenn sie abnehmen wollte, nur eine mit Beluga-Kaviar gefüllte Kartoffel am Tag. Alle diese verrückten Diäten sind nach Meinung von Ernährungsexperten die Auslöser von massiven Essstörungen, denn wer wie Liz Hurley sechsmal am Tag Suppen aus Brunnenkresse auf dem Speiseplan stehen hat, der wird garantiert krank.

    Bild: © Depositphotos.com / silatip

  • Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Muttermilch ist die gesündeste und natürlichste Nahrung, die es gibt und die meisten Frauen möchten ihr Kind gerne stillen. Immer wieder sehr kontrovers diskutiert wird aber die Frage, wie lange die Stillzeit sein soll? Wie lange soll das Kind an der Brust der Mutter trinken und wann ist der Zeitpunkt erreicht, wo die Muttermilch für das Kind keine positiven Effekte mehr hat? Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Stillzeit von mindestens sechs Monaten, danach sollte das Kind zusätzlich zur Muttermilch mit dem ersten Brei Bekanntschaft machen, aber nicht alle Mütter sind mit der Empfehlung der WHO auch einverstanden.

    Vier Monate Stillzeit reichen aus

    Die Muttermilch liefert dem Kind alles, was es braucht, um gesund groß zu werden. Sie ist zudem leicht verdaulich und während des Stillens genießt das Baby die Nähe und die Geborgenheit der Mutter. Die Nationale Stillkommission bestärkt daher alle Mütter darin, ihre Kinder zu stillen, wie lange die Stillzeit aber dauern soll, darüber ist man sich uneinig. Während die WHO sechs Monate voll zu stillen und danach bis 2 Jahre oder länger unter Hinzunahme von Folgenahrung für optimal hält, empfehlen viele Kinderärzte, schon Kinder ab dem vierten Lebensmonat zusätzlich mit Brei zu füttern. Vier Monate ausschließlich Muttermilch reichen aus, um das kindliche Immunsystem perfekt zu stabilisieren und um einen effektiven Schutz vor möglichen Allergien aufzubauen. Wird das Kind länger als vier Monate gestillt, dann wird dieser Effekt nicht verbessert, sogar das Gegenteil kann der Fall sein. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass Kinder, die länger als vier Monate voll gestillt werden, ein höheres Risiko haben, an einer Allergie zu erkranken, auch Eisenmangel kann die Folge einer zu langen Stillzeit sein.

    Frühe Beikost schützt das Immunsystem

    Um das Risiko einer späteren Allergie zu minimieren, hat Professor Klaus Vetter bei einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe dazu geraten, Kinder ab dem vierten Monat mit fester Nahrung wie zum Beispiel Babybrei zu füttern. Damit folgt Professor Vetter einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Die Fütterung von Beikost ab dem vollendenden vierten Lebensmonat ist für das kindliche Immunsystem optimal, denn ob eine Stillzeit, die darüber hinaus geht, tatsächlich eine präventive Wirkung hat, darüber gibt es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse. Diese Empfehlung gilt allerdings nur für die Kinder, die den westlichen Industriestaaten wie Deutschland geboren werden und nicht für Kinder aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen die Gesundheitsstandards und die hygienischen Verhältnisse nur unzureichend oder gar nicht vorhanden sind.

    Unverständnis für Frauen, die lange stillen

    Für Neugeborene, die gestillt werden, haben alle Verständnis, wenn das Kind aber bereits laufen kann, dann hört das Verständnis auf. Mütter, die ihre Kinder bis ins Kindergartenalter oder sogar darüber hinaus stillen, sind zwar außerhalb der empfohlenen Norm, aber die meisten stehen zu dieser langen Stillzeit. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Kinder nicht so schnell krank werden wie die Kinder, die nach vier oder sechs Monaten abgestillt werden. Auch die innige Bindung zwischen Mutter und Kind spielt bei einer überlangen Stillzeit eine wichtige Rolle, obwohl Kinderpsychologen das etwas anders sehen. Sie sind der Meinung, dass übermäßig langes Stillen die Kinder unselbstständig macht und sie verweichlicht. Es gibt allerdings keine beweiskräftigen Studien zu dieser These, denn spätestens wenn das Kind in einem Kindergarten kommt, dann werden auch die starken Bindungen zur Mutter gelockert.

    Wenn die Stillzeit stressig wird

    Das Stillen von Neugeborenen ist für die Mütter eine große Erleichterung im Alltag. Sie müssen in der Nacht keine Fläschen warm machen und wenn es mit dem Baby auf Reisen geht, dann reist der Proviant einfach mit. Werden die Kinder aber älter, dann kann Stillen stressig sein, denn die Mutter muss für einen langen Zeitraum zum Beispiel auf Alkohol verzichten, und auch mit dem Beruf ist das Stillen nicht so einfach zu vereinbaren.

    Bild: © Depositphotos.com / chesterf

  • Die Top Ten der guten Neujahrsvorsätze

    Umfrage: Gesunde Ernährung, mehr Sport und Entrümpeln – das haben sich die Deutschen für 2016 vorgenommen

    Baierbrunn (ots) – Im neuen Jahr soll alles besser werden! Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, haben zwei Drittel der Männer und Frauen in Deutschland (67,0 Prozent) für 2016 wieder gute Vorsätze gefasst. Ganz oben auf der Liste steht dabei eine gesündere und ausgewogenere Ernährung (22,7 %) sowie mehr Sport und Fitness (22,6 %). Jeder Fünfte (21,2 %) hat sich vorgenommen, sich im neuen Jahr weniger aufzuregen und immer ganz gelassen zu bleiben. Jeder Sechste (17,6 %) will seine Freundschaften besser pflegen. Natürlich versuchen auch wieder etliche (16,4 %), im neuen Jahr mehr auf ihr Gewicht zu achten und einige Kilos abzunehmen. Jeder Siebte (14,7 %) will sich mehr Erholungspausen gönnen. Auch mehr Gymnastik, um etwas für die Beweglichkeit zu tun, steht auf der Top-Ten-Liste der guten Neujahrsvorsätze (12,5 %). Jeder Achte (11,7 %) plant, notwendige Arztbesuche nicht mehr vor sich herzuschieben und immer sofort zum Arzt gehen. Zehn Prozent der befragten Männer und Frauen (10,2 %) wollen sich mehr um ihre Familie kümmern. Zu den beliebtesten Vorsätzen gehört außerdem, endlich die Wohnung oder das Haus zu entrümpeln und mal gründlich aufzuräumen (9,6 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.146 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheke-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3219575
  • Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    In Deutschland steigt die Geburtenrate, das heißt, immer mehr Paare entscheiden sich für Nachwuchs und wünschen sich ein Kind. Aber vom Kinderwunsch zum Wunschkind ist es oft ein schwieriger Weg, denn nicht immer klappt alles nach Plan. Die moderne Medizin kann es möglich machen, dass aus einem Paar eine Familie wird, denn die Methoden sind heute sehr effizient. Manchmal ist Geduld gefragt, denn nicht immer geht der Traum vom Wunschkind auch sofort in Erfüllung.

    So klappt es mit dem Wunschkind

    Frauen, die schwanger werden möchten, sollten während ihrer fruchtbaren Tage möglichst alle zwei Tage Sex haben, unter Zwang setzen sollte sich aber keiner. Um schwanger zu werden, ist es wichtig gesund zu sein, daher sollten die angehenden Mütter sich drei Monate vor der geplanten Empfängnis gründlich untersuchen lassen und auch sicherstellen, dass es eine Immunität gegen Röteln gibt. Gesund essen und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin stark einschränken, das gehört ebenfalls zur Schwangerschaftsvorbereitung, ebenso wie der Besuch beim Zahnarzt. Frauen mit Amalgamplomben haben mitunter seltener einen Eisprung. Es sollte daher mit dem Zahnarzt abgeklärt werden, ob diese Plomben eventuell gegen Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Keramik ausgetauscht werden können. Noch mehr Tipps rund ums Schwangerwerden findet man hier: http://www.folio-familie.de/kinderwunsch.html

    Eine neun Monate lange spannende Reise

    Wenn die Periode aussetzt, die Brüste spannen und Übelkeit am Morgen keine Seltenheit mehr ist, dann ist sehr wahrscheinlich ein Wunschkind auf dem Weg. Ein Schwangerschaftstest bringt in diesem Fall Gewissheit, und wenn das Schwangerschaftshormon HCG nachgewiesen wurde, dann steht eindeutig fest: Die Familie wird um ein Mitglied reicher. Vor allem das erste Trimester der Schwangerschaft empfinden viele Frauen als belastend. Der Körper stellt sich auf die Schwangerschaft ein und das geht leider nicht ganz ohne Beschwerden ab. Erst ab dem vierten Monat fühlen sich die meisten Frauen richtig wohl und können die Schwangerschaft genießen. Bis zur 32. Woche haben Schwangere alle vier Wochen einen Termin bei ihrem Arzt, ab der 33. Woche dann alle 14 Tage. Insgesamt sind es also zehn bis zwölf Untersuchungen, bei denen sich der Arzt davon überzeugt, dass es der Mutter und dem Wunschkind gut geht. Drei Ultraschalluntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, werdende Eltern, die ihren Nachwuchs öfter sehen möchten, müssen diese Untersuchungen aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Der Weg ins Leben

    Das Wunschkind kann entweder in einem Krankenhaus, in einem Geburtshaus oder auch zu Hause das Licht der Welt erblicken. Wenn der Bauch sich deutlich gesenkt hat und die Mutter die ersten Wehen spürt, dann will das Kind auf die Welt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind zur Welt bringen, müssen mit durchschnittlich zehn Stunden Wehen rechnen, beim zweiten Kind geht alles ein wenig schneller. Um die Wucht der Presswehen abzufangen, ist eine Periduralanästhesie, kurz auch PTA genannt, eine gute Sache, denn der natürliche Drang zu pressen bleibt, aber die Mutter verspürt keinerlei Schmerzen mehr. Auch gezielte Atemübungen, die im Rahmen der Schwangerschaftsgymnastik oder einem Geburtsvorbereitungskurs erlernt werden können, sind perfekt, um die Geburt entspannt zu gestalten.

    Stillen oder Flasche?

    Ist das Wunschkind auf der Welt, dann wird es der Mutter sofort an die Brust gelegt. Dort wird es die wertvolle und nahrhafte Vormilch (Kolostrum) trinken. Die eigentliche reife Muttermilch schießt erst nach ca. drei Tagen ein. Ob das Wunschkind gestillt werden soll, das bleibt jeder Mutter selbst überlassen. Muttermilch ist das Gesündeste, was es gibt, sie stärkt nicht nur das kindliche Immunsystem, durch das Stillen wird auch eine innige Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut und die Eltern müssen nicht mehrmals in der Nacht in die Küche laufen, um das Fläschchen zuzubereiten. Nicht immer klappt es mit dem Stillen wie gewünscht und wenn das der Fall ist, dann sollte sich die Mutter keine Sorgen machen, denn auch Flaschenkinder werden gesund groß.

    Bild: © Depositphotos.com / pitrs10