Schlagwort: Frau

  • Schwangerschaftsdemenz – gibt es diese Diagnose?

    Schwangerschaftsdemenz – gibt es diese Diagnose?

    Die Diagnose einer Schwangerschaftsdemenz lässt sich mit der eines Männerschnupfens gleichsetzen. Trotzdem konnten Forscher nachlassende kognitive Fähigkeiten bei werdenden Müttern feststellen. Allerdings kann dies durchaus daran liegen, dass Schwangere mit ihren Gedanken beim Wesentlichen sind.

     

    Daran erkennen Sie die so genannte Schwangerschaftsdemenz

    Schwangere streicheln sich ihren Bauch und erscheinen dadurch ein wenig der Welt entrückt. Zudem sind sie kaum bei der Sache, vergessen mehr als bisher. Im Englischen ist von Baby Brain die Rede. Zu Deutsch ist oftmals die Rede von Schwangerendemenz. Doch in der Tat lassen die kognitiven Fähigkeiten schwangerer Frauen in ihrem Zustand nach. Australische Wissenschaftler weisen im Fachmagazin „Medical Journal of Australia“ eine messbare Beeinträchtigung der Hirnleistung Schwangerer nach.

     

    Resultate der Forscher nicht überschätzen

    Da Schwangere jedoch nach wie vor alltagstauglich bleiben, warnen die Forscher vor einer Überschätzung ihrer Resultate. Obwohl die merklichen Beeinträchtigungen nicht ausschließlich statistischer Natur sind. Dennoch leidet das Leben in der Realität hierunter kaum. Unter Umständen lässt sich davon ausgehen, dass sich des Öfteren kleinere Vergesslichkeiten einstellen können. Beispielsweise kann ein Termin vergessen werden zu vereinbaren oder denselben wahrzunehmen. Am größten seien die Auswirkungen im dritten Schwangerschaftsdrittel zu beobachten. Rund 28 Prozent der Gedächtnisleistung können eingeschränkt sein.

     

    Gedanken der Schwangeren drehen sich weniger um den Beruf

    Auf keinen Fall sollten sich Schwangere einreden lassen, während der Schwangerschaft an Problemen in den Bereichen Konzentration und Gedächtnis zu leiden. So manche kleinere Unaufmerksamkeit kann durchaus auf die Umstellung des Organismus im Zusammenspiel mit der Erschöpfung und einem möglichen Schlafmangel zurückgeführt werden.

     

    Darüber hinaus sollten eventuelle Veränderungen kognitiver Art nicht ausschließlich als Defizit angesehen werden. Dahingegen gibt es zahlreiche Hinweise, dass sich die Frauen während der Schwangerschaft öfters auf ihre Schwangerschaft, die Vorbereitung der Geburt und die Zeit mit dem Baby konzentrieren. Somit kann das geringere Denken an den Partner oder den Beruf damit zusammenhängen, dass sich die Frauen auf das Wesentliche konzentrieren. Von einer beginnenden Demenz muss deshalb nicht sofort ausgegangen werden.

  • Unfaire Löhne haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen

    Unfaire Löhne haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen

    Arbeit zu haben ist vor allem in der heutigen Zeit sehr wichtig, doch unterm Strich sollte einem diese nicht nur gefallen, sondern es muss auch die Entlohnung stimmen. Haus, Auto, Strom und Nahrungsmittel, all diese Dinge kosten Geld. In Wahrheit hat der Lohn aber auch Einfluss auf die Gesundheit, bei Frauen mehr als bei Männern. Zu dieser Erkenntnis kam man durch eine Studie, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht hat. Die dafür verwendeten Daten kamen von der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP).

    Risiko für Stresserkrankungen

    Im Grunde genommen zeigte die Untersuchung folgendes Resultat: Empfindet eine Frau ihren Gehaltscheck auf Dauer als zu niedrig, dann besteht ein erhöhtes Risiko für Stresserkrankungen. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Diabetes mellitus, Depressionen und Probleme mit dem Herz. Bei Männern sieht es etwas anders aus, das Risiko ist zwar auch vorhanden, doch in einer viel geringeren Wahrscheinlichkeit. Ihnen scheint eine ungerechte Entlohnung wesentlich weniger auszumachen.

    Das größte Potenzial für eine Stresserkrankung haben Frauen, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen und sich über einen längeren Zeitraum „falsch“ bezahlt fühlen. Dies ist im Laufe der Studie auch dann der Fall gewesen, wenn die Antwort nur einmal in diese Richtung ging. Verglichen mit Frauen, die mit ihrem Gehalt zufrieden sind, gab es ein „signifikant“ höheres Risiko.

    Über 5.600 Teilnehmer

    Die Studie enthält Daten von über 5.600 Erwerbstätigen. Sie wurden zwischen den Jahren 2005 und 2013 immer wieder zu dem Thema befragt, dies war für das Sozio-oekonomische Panel der Fall. So machte unter anderem alle zwei Jahre die Frage die Runde, welches Gehalt sie für gerecht einschätzen. Ab 2009 wurde außerdem berücksichtigt, ob ein Mediziner irgendeine Stresserkrankung diagnostiziert hat. Am Ende war es dann so, dass Frauen bei unfairen Löhnen tatsächlich anfällig für Depressionen und weiteren Erkrankungen waren. Die Untersuchung ist übrigens in „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht worden, dabei handelt es sich um eine Fachzeitschrift.

    Thema offen ansprechen

    Damit sich eine Stresserkrankung erst gar nicht bilden kann, sollten Frauen den Punkt offen ansprechen. Die Folgen sind auch dann geringer, wenn die Situation nur für kurze Dauer besteht. Man kann sich also zum Beispiel einen besser bezahlten Job suchen oder eine Gehaltserhöhung ansprechen. Natürlich sollte dies nicht plötzlich erfolgen, der Chef muss nämlich das Potenzial sehen und das sich die höheren Kosten rechnen. Wichtig für den Betroffenen selbst: Auf lange Sicht sollte man zufrieden mit seinem Lohn sein, ansonsten hat es in erster Linie für Frauen negative Auswirkungen.

  • Paracetamol in der Schwangerschaft – verfrühte Unfruchtbarkeit möglich

    Paracetamol in der Schwangerschaft – verfrühte Unfruchtbarkeit möglich

    Bislang galt Paracetamol als Schmerzmittel eher als harmlos. Fiebersenkend und schmerzstillend ist das frei verkäufliche Medikament. Sogar auf der Liste der unersetzbaren Arzneimittel der WHO befindet sich Paracetamol. Auf dem gesamten Globus zählt das Medikament zu den am häufigsten verwendeten Schmerzmitteln. Allerdings zeigt eine neue Studie ganz andere Resultate. Demzufolge soll Paracetamol langfristig die Fruchtbarkeit schädigen können. Vor allem dann, wenn das Schmerzmittel während der Schwangerschaft eingenommen wird.

     

    Paracetamol für Unfruchtbarkeit verantwortlich?

    Wissenschaftler haben in Tierversuchen nachgewiesen, wie das rezeptfreie Medikament die Anzahl der Eizellen von weiblichen Föten reduziert. Daraus können sich tragische Konsequenzen entwickeln. Denn die Reserve an Eizellen bei der Frau ist begrenzt. Zudem nimmt diese im Verlaufe des Lebens stetig ab. Wer zu wenig Eizellen hat, muss früher oder später mit Unfruchtbarkeit rechnen. Aktuelle Studienresultate des Forscherteams um David Kristensen aus Dänemark können Sie im Fachjournal „Endocrine Connections“ nachlesen.

     

    Folgen zeigen sich erst später

    Wenn der Nachwuchs erwachsen ist, zeigen sich oftmals erst die Folgen der Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft. So ist dies auch bei Paracetamol. Während der Schwangerschaft eingenommen können sich die schwerwiegenden Folgen erst im Erwachsenenalter zeigen. Nämlich dann, wenn der eigene Wunsch nach einem Kind vorhanden ist. Folglich kann es als problematisch angesehen werden, Paracetamol im Verlaufe einer Schwangerschaft einzunehmen. Und dies, obwohl das Schmerzmittel gerade für Fieber und Schmerzen in diesem Lebensabschnitt empfohlen wird.

    Selbst wenn bislang noch keine entsprechenden Untersuchungsergebnisse beim Menschen vorliegen, ist eine Arztkonsultation bei beabsichtigter Paracetamol-Einnahme während dieser Phase empfehlenswert.

     

    Zusammenhang zwischen Menopause und Eizellen

    Bereits in Woche drei wandern beim weiblichen Embryo Urkeimzellen in die weibliche Geschlechtsdrüse. Dort entwickeln sie sich zum Teil zu Eizellen. Bevor es zur ersten Menstruation kommt, geht ein großer Teil der Eizellen jedoch zugrunde. Im Schnitt existieren von einstmals bis zu 2.000.000 noch rund 400.000 Eizellen. Bis zum Eintreten der Menopause reduzieren sich diese stetig. Als Menopause wird der Zeitpunkt der letzten spontan aufgetretenen Regelblutung bezeichnet. Damit nimmt auch die Fruchtbarkeit ein Ende.

  • Wenn Extremsport dem Herz schadet

    Wenn Extremsport dem Herz schadet

    Jeder Mediziner wird einem bestätigen, dass Sport gesund ist und den Körper fit hält. Außerdem ist man in vielen Fällen draußen in der Natur und es tut auch der Psyche gut. Doch man kann es auch übertreiben, und dann entstehen statt positiven Eigenschaften negative. Davon sind in erster Linie Männer betroffen, denn es gab diesbezüglich eine Studie. Sie hatte Freizeitsportler im Fokus, die um die 43 Jahre alt waren und in der Woche zehn Stunden und mehr Sport betreiben. Besser gesagt sind es 54 Männer und 29 Frauen (Triathleten) gewesen. Das Ergebnis gibt zu bedenken, sodass in Zukunft mehr darauf geachtet werden sollte.

    Vernarbungen am Herzmuskel

    Von den männlichen Probanden hatten zehn Vernarbungen am Herzmuskel, das sind 17 Prozent. Man nennt sie auch myokardiale Fibrosen und bringen oft Folgen wie lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit sich. Allerdings stellt sich die Frage, ob wirklich der Sport der Auslöser ist. Zumindest den Zahlen nach ist es so, denn in der Normalbevölkerung ist das Leiden zwischen drei und vier Prozent verbreitet. In diesem Fall allerdings sind es 17 Prozent. Das Erstaunliche daran: Es ist ausschließlich das männliche Geschlecht betroffen, in der Studie hatte keine einzige Frau dieses Problem.

    Die Gründe

    Bei der Ursachenforschung gibt es noch keine genauen Details. Zum Beispiel könnte auch eine Herzmuskelentzündung schuld sein, die zuvor bestand, aber nicht erkannt wurde. Denkbar ist aber auch, dass zu viel Sport ein Grund ist, sofern das Herz zu oft an seiner Leistungsgrenze arbeiten muss. Dies sorgt für negative Folgen, auch wenn Sport an sich gesund ist. Eine weitere Vermutung ist das Hormon Testosteron, welches im männlichen Körper vorhanden ist. In die Runde der Ursachen fällt auch, dass Frauen von Haus aus besser geschützt sind beziehungsweise sich nicht so sehr verausgaben. Durch dieses Verfahren kommt das Herz nicht an seine Leistungsgrenze und es gibt keine beziehungsweise nur minimale Auswirkungen.

    Nicht übertreiben!

    Wer es mit dem Sport und der Bewegung nicht übertreibt, der kann sich sorglos sportlich betätigen. Man darf es nur nicht übertreiben und den Körper beziehungsweise das Herz stets an seine Leistungsgrenze bringen. Ist man sich unsicher, dann kann auch ärztlicher Rat helfen.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Der Adamsapfel – was ist das?

    Der Adamsapfel – was ist das?

    Den sogenannten Adamsapfel kann man weder essen noch kaufen, es handelt sich nämlich um ein Organ in unserem Körper. Ohne dieses könnten wir nicht sprechen, außerdem wären die Atemwege gefährdet. Sichtbar ist der Adamsapfel in der Regel nur bei den Männern, bei den Frauen ist dieser weniger ausgebildet und meist nicht zu sehen. Er befindet sich vorne am Hals beziehungsweise am Ende der Schilddrüse (oben). Beim männlichen Geschlecht ist die Spitze davon der sichtbare Teil. Der Adamsapfel ist ein Teil vom Kehlkopf, doch woher stammt eigentlich der Begriff?

    Die Geschichte von Adam und Eva

    In den Erzählungen von Adam und Eva ist es so, dass Adam eine im Garten Eden verbotene Frucht gegessen hat. Als Strafe blieb ihm der erste Bissen im Hals stecken, so entstand der Name Adamsapfel. Über die Wahrheit dieser Geschichte darf man zweifeln , schließlich ist in der Bibel lediglich von irgendeiner Obstsorte die Rede. Zumindest ist das Hebräische Wort für Schildknorpel auch die Bedeutung für Apfel, und Adam bedeutete damals „Mann“.

    Mit der Pubertät beginnt das Wachsen

    Die Zeit bis zur Pubertät unterscheidet sich zwischen Jungs und Mädchen nicht, dann allerdings kommt bei den heranwachsenden Männern das Hormon Testosteron ins Spiel. Die Schübe sind stärker als bei den Mädchen, sodass demzufolge auch der Adamsapfel ein intensiveres Wachstum erlebt. Diese Phase nennt man Stimmbruch. Außerdem werden die Stimmbänder länger und schwerer. Am Ende wird der Sprechapparat tiefer und der Adamsapfel ragt sichtbar heraus.

    Schützt unsere Atemwege

    Wer das Organ schon mal genauer beobachtet hat, der wird beim Schlucken und Sprechen Bewegungen feststellen. Der Adamsapfel sitzt demnach nicht fest an seinem Platz. Seine Aufgabe besteht unter anderem darin, dass die Atemwege geschützt werden. Fremdkörper haben in diesem Bereich nämlich nichts verloren. Unterm Strich brauchen wir ihn also zum Sprechen und als Schutzfunktion.

    Übrigens: Frauen, bei denen Adams Apfel sichtbar ist, müssen sich keine Sorgen machen. Je nach Entwicklung kann es zu einer solchen Situation kommen. Diese ist aber völlig harmlos und entspricht der Normalität. Auch die Form des Halses trägt dazu bei, wie sich das Organ im Erwachsenenalter gibt.

  • Die Gesundheit an der Stelle eines Pickels erkennen

    Die Gesundheit an der Stelle eines Pickels erkennen

    Pickel sind ein absolutes No-Go. Sie treten in erster Linie während der Pubertät auf, können aber durchaus später auch noch kommen. Auch ist bekannt, dass unter anderem eine falsche Ernährung und Stress Auslöser für unreine Haut sind. Neu hingegen ist die Beurteilung der Stelle, denn diese soll auf bestimmte körperliche Probleme hinweisen. Dieser Meinung ist Joshua Zeichner, ein Dermatologe vom dermatologischen Institut des Mt. Sinai Krankenhaus (New York). Es wäre aber nicht nur für die Ärzte ein Erfolg, auch der Endverbraucher kann so die eine oder andere Krankheit selbst diagnostizieren. In den folgenden Sätzen geht es nun um Bedeutung der entsprechenden Stellen.

    Die T-Zone

    Befindet sich ein Pickel in der sogenannten T-Zone, dann ist von Stress auszugehen. Darunter fallen zum Beispiel emotionale Belastungen und fehlender Schlaf. Aber auch beruflicher Stress gehört dazu. In solchen Situationen werden Stresshormone ausgeschüttet (beispielsweise Adrenalin) und die für die Haut verantwortliche Talgproduktion gefördert. Es gibt aber noch weitere Bereiche, welche zum Beispiel auf einen übermäßigen Alkoholkonsum oder auf Blutdruckprobleme hindeuten können. Dieser Verdacht bezieht sich darauf, weil die T-Zone auch mit dem Herzen, der Leber und den Lungen verbunden ist. Bevor es in den weiteren Zeilen untergeht: Die T-Zone kennzeichnet die Stirn und die Nase.

    Die Kieferpartie

    Treten die Unreinheiten am Hals, am Kinn oder an der Kieferpartie auf, dann sind oftmals wechselnde Hormone der Grund. Dieser Fakt besagt im gleichen Zug, dass es in erster Linie Frauen betrifft. Vor allem kurz vor der Periode ist es der Fall. Eine weitere Ursache können Probleme mit dem Dickdarm sein, sofern Unreinheiten in der Gegend des Kiefers auftreten. Als Auslöser gelten unter anderem industrielle Lebensmittel, die stark verarbeitet wurden.

    Nicht ausdrücken

    Bevor es um die Behandlung geht sei noch gesagt: Verzeichnet jemand Ausbrüche am Haaransatz, dann sind oftmals ölige Haar- und Reinigungsprodukte die Täter. Sie können unter Umständen die Haut reizen, das gilt auch für Rückstände von Gesichtsreinigungen. Betroffene stellen sich anschließend die Frage, wie man die lästigen Pickel so schnell wie möglich wieder los werden kann. Im ersten Moment denken viele ans Ausdrücken, doch das ist laut Experten völlig falsch. Besser und effizienter ist es, wenn man mit einem ph-neutralen Reinigungsprodukt zweimal täglich sein Gesicht reinigt. Außerdem sollte man es so wenig wie möglich berühren. Mit diesen zwei Maßnahmen sind die Unreinheiten in Windeseile wieder weg.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]