Schlagwort: Frauen

  • Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Nicht immer sorgen wertvolle Mineralstoffe dafür, dass sich der Organismus voll und ganz seinen Aufgaben widmen kann. Hin und wieder kann es auch gesundheitsgefährdend sein. So kann Eisen zum Beispiel zur Hämochromatose führen.

     

    Das Eisen und die Hämochromatose

    Eisen ist ein Nährstoff. Dieser bietet für

    • das Blut
    • die Zellen
    • die Vitalität

     

    und viele weitere Körperfunktionen eine wichtige Stütze.

     

    Das Eisen steckt in einer Vielzahl von Lebensmitteln. So kann dieses problemlos mit der Nahrung aufgenommen werden. Darüber hinaus können bei einem kleinen Mangel auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel den Speicher erneut auffüllen.

     

    Doch manchmal kann es auch sein, dass Anzeichen wie

    • Müdigkeit
    • Schwindel oder
    • schmerzende Gelenke

     

    nicht auf einen Eisenmangel, sondern auf die Eisenspeicherkrankheit hindeuten können. Diese wird unter Medizinern auch Hämochromatose genannt. Statt eines Mangels hat der Körper dann einen zu hohen Anteil an Eisen.

     

    Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Wer unter der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose leidet, hat im Gegensatz zu anderen das Mineral Eisen im Überfluss im Körper. Ein relativ häufiges Symptom der Hämochromatose besteht dabei in den Genen.

     

    Durch einen Defekt in den Genen kann es dann dazu kommen, dass der Darmbereich große Probleme hat, Eisen in normalen Mengen aufzunehmen. Der Anteil der Menschen, die aus erblichen Gründen an Hämochromatose leiden können, ist aber mit etwa 6 Prozent recht klein.

     

    Im Normalfall nimmt der Körper täglich rund ein Milligramm Eisen auf. Dies benötigt dieser zum Auffüllen der Speicher des Organismus. Das passiert meist durch eine Rückkopplung aus der Leber in Verbindung mit dem Heidin Eiweiß. Bestehen nun die Symptome einer Hämochromatose für einen Gendefekt, kann der Körper nicht genug Hepcidin produzieren. Dies hat zur Folge, dass der Darm viel zu viel Eisen aufnimmt. Daraus resultiert das Abführen von Eisen bis zu einer zwanzigfachen Menge.

     

    Symptome der Hämochromatose

    Sind die Eisenspeicher auf Grund des erhöhten Eisenvorkommens bereits alle ausgeschöpft, sucht sich das restliche Eisen seinen Weg bis zum Gewebe von Organen. Im Laufe der Zeit kommt es dann zur Zerstörung des Gewebes. Es bilden sich funktionslose Narben.

     

    Fehlfunktion der Organe

    Eines der ersten Symptome einer vorliegenden Hämochromatose ist dann eine Fehlfunktion verschiedener Organe. Sie kann bis zum Totalausfall führen. Extrem bemerkbar machen sich diese Symptome dann

    • in der Leber
    • innerhalb der Bauchspeicheldrüse
    • im Herzmuskel
    • im Bereich der Hirnanhangdrüse Drüse sowie
    • in der Schilddrüse.

     

    So besteht zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit plötzlich erhöhter Werte der Leber. Zudem kann diese viele größer als normal werden. Erfolgt keine schnelle Behandlung, kann eine Spätfolge des Eisenüberschusses Krebs sein.

     

    Aber auch in den anderen Organen können die schädlichen Symptome der Hämochromatose auftreten. Folgekrankheiten wie

    • Diabetes
    • Herzschwäche
    • Herzrhythmusstörungen
    • Testosteronmangel bei Männern
    • vorzeitigen Wechseljahre bei Frauen
    • und Osteoporose

     

    sind dann keine Seltenheit.

     

    Selten auftretende Anzeichen für eine Hämochromatose

    Neben den im meist fortgeschrittenen Stadium der Hämochromatose auftretenden Anzeichen, kann es auch eine Reihe seltener Symptome geben. Dazu zählen

    • Gelenkschmerzen in Händen und Füßen
    • häufige Müdigkeit
    • oder eine Färbung der Haut (Bronzetönung).

     

    Ein Arztbesuch kann Klarheit bringen

    Die Eisenspeicherkrankheit gehört zu den Krankheiten, die sich relativ plötzlich bemerkbar machen können. Daher kann es ratsam sein, bei Bemerken erster Symptome einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird im ersten Schritt bei einem eventuellen Verdacht der Hämochromatose erst einmal nach dem Eisenvolumen im Körper schauen.

     

    Dabei sind vor allem der Eisenspiegel im Serum und die Transferrinsättigung sehr wichtig. Darüber hinaus kann auch die Serumferritinkonzentration ein wichtiger Anhaltspunkt für die Symptome der Hämochromatose sein.

     

    Tritt nach der Untersuchung ein Wert von über 60 Prozent bei der Transferrinsättigung und über 300 Mikrogramm pro Liter in der Serumferritinkonzentration auf, dann sind dies sichere Anzeichen für eine Eisenspeicherkrankheit.

     

    Es durchaus vorkommen kann, dass diese Krankheit eher durch Zufall bei einer Blutkontrolle entdeckt wird. Daher zeigt gegebenenfalls so manches Organ bereits erste Anzeichen für eine Funktionsstörung. Aus diesem Grunde ist es völlig normal, wenn der Arzt nach dem Feststellen der Erkrankung noch weitere Untersuchungen folgen lässt. Dazu kann auch das MRT oder das CT gehören.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Grippeimpfung – ja oder nein? Wir sagen Ansichtssache…

    Grippeimpfung – ja oder nein? Wir sagen Ansichtssache…

    Bei kaum einem anderen medizinischen Thema scheiden sich die Geister so sehr wie beim Impfen. Besonders die Notwendigkeit der Grippeimpfung wird heutzutage rege diskutiert. Kein Wunder: immerhin bietet diese nicht nur einen weitestgehend zuverlässigen Schutz, sondern kommt auch unter Umständen mit Nebenwirkungen wie leichten Schmerzen an der Einstichstelle oder Fieber daher.

     

    Was bewirkt die Grippeschutzimpfung?

    Fakt ist: jeder der in seinem Leben schon einmal mit der Grippe „zu kämpfen“ hatte, weiß, dass es sich hierbei um eine ernstzunehmende, extrem unangenehme Krankheit handelt. Symptome wie beispielsweise:

    • Fieber
    • Müdigkeit
    • Schwäche

    und Schüttelfrost sorgen dafür, dass auch viele erwachsene Menschen über einen Zeitraum von mehreren Tagen beruflich ausfallen und das Bett hüten müssen. Mit Hilfe einer Impfung kann einer solchen Grippe, der Influenza, vorgebeugt werden. Wichtig ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff lediglich über eine Saison schützt und entsprechend immer wieder an die Viren angepasst werden muss. Wir die Impfung also jährlich wiederholt, profitiert der Betreffende von einem ca. 90%igen Schutz. Die Dauer vom Einstich bis zum vollständigen Schutz beträgt circa 14 Tage.

     

    Für wen empfiehlt sich die Grippeimpfung? Sollten sich alle Menschen impfen lassen?

    Mit Hinblick auf die Grippeschutzimpfung existieren so genannte „Risikogruppen“, für die eine derartige Erkrankung gefährlich werden könnte. Hier gilt, dass sich vor allem Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Erkrankungen wie Bluthochdruck, Leukämie, chronischen Lungenerkrankungen usw. impfen lassen sollten.

    Im Zweifelsfall sollten Sie hier immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser klärt Sie nicht nur über mögliche Nebenwirkungen auf, sondern erörtert auch, ob Sie zu einer der bekannten Risikogruppen zählen. Generell gilt nämlich, dass es sich bei der Grippe zwar zweifelsohne um eine unangenehme, im Normalfall jedoch auch gut zu überstehende Krankheit handelt. Innerhalb mehrerer Tage schafft es ein gesundes Immunsystem, sich zur Wehr zu setzen.

    Seien Sie sich jedoch auch in jedem Falle bewusst darüber, dass eine einmalige Impfung auch nur ein Jahr schützt!

     

    Empfehlung vom Bund zum Thema Grippeimpfung:

    Deutschland: Bundesministerium für Gesundheit
    Schweiz: Bundesamt für Gesundheit BAG
    Österreich: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

  • Syphilis was ist das? Verlauf und Behandlung

    Syphilis was ist das? Verlauf und Behandlung

    Wenn Sie sich fragen, Syphilis was ist das, erhalten Sie im foglenden die Antwort.

    Die Syphilis gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie tritt ausschließlich beim Menschen auf und wird von Mensch zu Mensch über Schleimhautkontakt übertragen. Ebenfalls können schwangere Frauen den Erreger, Preponema pallidum, auf das Kind übertragen. Schliesslich führt Syphilis im Endstadium unbehandelte zum Nervenverfall.

     

    Symptome und Verlauf der Syphilis

    Nach der Infektion mit dem Erreger kommt es zur Bildung eines oder mehrere schmerzfreier, harter Knötchen. Besser Formuliert Knötchen an äußeren Geschlechtsteilen oder im Mund, respektive eine Schwellungen der Lymphknoten. Die Krankheit verläuft in vier Stadien. Dies sind die primäre, sekundäre, Spätsyphilis und Neurosyphilis. Im Verlauf der aufeinander folgenden Stadien der Erkrankung werden Haut und innere Organe befallen. Am Ende breitet sich die Krankheit auf das zentrale Nervensystem aus. Dabei kommt es zu auffälligen Persönlichkeitsveränderungen durch die Betroffenheit des Gehirns und zu Kontrollverlust bei der Mobilität.

    Früher galt die Krankheit häufig als Strafe für ausschweifendes Leben. Durch die Erfindung des Penicillins wurde sie in unseren Breiten in den Hintergrund gedrängt. Wahrscheinlich als Folge des Fernreiseverkehrs mit sexuellen Freizügigkeiten ist sie seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder stärker verbreitet.

     

    Syphilis was ist das – Diagnose und Behandlung von Syphilis

    Diagnostiziert wird die Krankheit durch den Nachweis von Antikörpern. Zur Behandlung werden Penicillin, beziehungsweise gleichwirkende Antibiotika bei Penicillin-Allergie, eingesetzt. Wird eine Diagnose bereits vor Ablauf des ersten Jahres der Syphilis gestellt, dauert die Behandlung ca. 14 Tage, je nach Stadium später länger. Dabei ist der beste Schutz gegen diese Erkrankung ein Kondom beim Sexualverkehr mit wechselnden Partnern zu verwenden. Außerhalb des Körpers kann das Bakterium kaum überleben.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Weiterführende Links:

    Bundesamt für Gesundheit BAG

  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Schlammige Angelegenheit – Heilende Kraft des Moorbads

    Schlammige Angelegenheit – Heilende Kraft des Moorbads

    Das Moorbad blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Mittelalter wurde von der heilenden Kraft des Schlamms profitiert. Übrigens entstanden in einer Vielzahl von Kurorten im 19. Jahrhundert die ersten Moorbäder. In der Gegenwart können wir nicht nur in Heilbädern, sondern auch in verschiedenen Wellness Instituten von der Heilkraft des Moorbads profitieren.

     

    Was ist ein Moorbad?

    Ein Moorbad besteht aus Badetorf sowie Wasser. Dabei beträgt das Verhältnis in der Regel zwei zu eins. Badetorf eignet sich hervorragend für therapeutische Zwecke. In Kombination mit heißem Wasser entsteht ein dickflüssiges, breiiges Bad. Des Weiteren soll dieses auf zahlreiche Beschwerden eine heilende Wirkung ausüben.

     

    Im Allgemeinen weist ein Moorbad heiße 46 Grad Celsius auf. Badetorf ist als sehr guter Wärmespeicher bekannt. Dieser gibt die Wärme wesentlich langsamer an den Organismus als Wasser ab. Daher fühlt sich die Hitze weniger unangenehm an. Wer ein Moorbad nimmt, verspürt ein leichtes Kribbeln. Folglich ist mit einem Ansteigen der Körpertemperatur um zwei Grad zu rechnen. Beispielsweise wirkt sich das so entstehende künstliche Fieber positiv auf

    • das vegetative Nervensystem
    • das Immunsystem
    • den Stoffwechsel

     

    des Menschen aus.

     

    Pure Entspannung garantiert

    In einem Moorbad fühlt sich der Körper bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wunderbar leicht an. Aufgrund diesem Gefühl der Schwerelosigkeit erfahren Gelenke und Muskeln eine weitestgehende Entlastung.

     

    Auf jeden Fall finden Moorbäder weitgehend Anwendung auf Rezept bei Beschwerden wie

    • Arthrose
    • Entgiftung
    • Rheuma

     

    sowie an verschiedenen Organen.

     

    Das Moorbad für Daheim

    In der Light-Variation gibt es das Moorbad auch für die heimische Anwendung. Gegensätzlich zum Moorbad in Kurheilbädern ist dieses weniger schlammig und mehr verwässert. Um die heilende Wirkung des Moorbads zu Hause genießen zu dürfen, sollten die auf der Packung vermerkten Anwendungshinweise unbedingt Beachtung finden. Eine Nachruhe von etwa einer halben Stunde ist empfehlenswert.

     

    Personen, die an Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen sowie offenen Wunden leiden, sollten auf die Anwendung eines Moorbads verzichten. Gleiches gilt für Frauen während der Schwangerschaft.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Schwangerschaftswoche berechnen

    Schwangerschaftswoche berechnen

    Haben Sie die frohe Botschaft erhalten und erwarten ein Kind? So sind die ersten Fragen mit dem Berechnen des Geburtstermins verbunden. Dabei is es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, die Schwangerschaftswoche zu berechnen. Aus diesem Grund wollen wir bei diesem Prozess eine simple Hilfe liefern.

     

    Wie viele Babys kommen pünktlich zum Geburtstermin?

    Schon zu Beginn können wir feststellen, dass nur 5 % aller Babys eigentlich zum errechneten Termin zur Welt kommen. Ca. 25 % erblicken mit einer Verspätung von einer Woche das Licht der Welt und ganze 70 % kommen in einem Zeitraum von ca. drei Wochen auf die Welt. Dennoch gilt die Berechnung der Schwangerschaftswoche als wichtiger Orientierungspunkt für die werdenden Eltern, denn dann wissen Sie, in welchem Stadium Sie sich befinden.

     

    Wie lang dauert die Schwangerschaft?

    Die eigentliche Dauer der Schwangerschaft wird ab dem letzten Tag der Periode berechnet. Von da an dauert sie 40 Wochen. Wir kommen wiederum auf 280 Tage.

     

    Eine simple Methode, um die Schwangerschaftswochen zu berechnen, liefert die Naegele-Regel. Dafür ist einzig und allein der erste Tag der letzten Periode entscheidend. Nach dem folgenden Prinzip können die Schwangerschaftswochen berechnet werden:

     

    Geburtstermin = Datum 1. Tag der letzten Periode -3 Monate + 1 Jahr + 7 Tage

     

    Stellen wir folgende Beispielrechnung an:

     

    Geburtstermin = 20.08.2016 – 20.5.2016 (3 Monate) + 20.05.2017 (1 Jahr) + 27.05.2017 (+ 7 Tage)

     

    Was tun bei Zyklusabweichungen?

    Die Grundlage für dieses Prinzip bildet eine normale Zykluslänge von 28 Tagen. Sollte es hier zu ungewöhnlichen Abweichungen kommen, müssen diese zusätzlich zum Ergebnis addiert werden. Ebenfalls passiert Gleiches bei einem kürzeren Zyklus. Nur werden hier die jeweiligen Tage abgezogen. Tatsächlich ist es möglich, auch über verschiedene online Hilfen die einzelnen Daten einfach einzugeben, um in wenigen Klicks das Ergebnis vor Augen zu haben.

     

    Im Regelfall berechnen Sie gemeinsam mit dem Frauenarzt beim ersten Besuch und bei der Feststellung der Schwangerschaft die tatsächliche Schwangerschaftswoche. In diesem Zusammenhang folgen die erste Beratung und Untersuchung. Hier macht auch eine Ultraschalluntersuchung Sinn, denn diese gibt ersten Aufschluss über das Stadium und den Zustand des Embryos.

     

    Nur bei einem sehr frühen Fall der Feststellung der Schwangerschaft kann der Arzt bereits den Herzschlag des Fötus aufzeigen. Ein einzigartiger Augenblick, der Ihr ganzes Leben verändern wird. Der Vorteil, in wenigen Augenblicken die Schwangerschaftswoche zu berechnen, verleiht Ihnen fortan die Möglichkeit, sich auf die unterschiedlichen Perioden und Phasen perfekt einstellen zu können.

     

    Was passiert in den ersten Schwangerschaftswochen?

    Es würde zu weit führen, hier einen kompletten Überblick über alle Schwangerschaftswochen zu liefern. Doch gerade im ersten Monat – in der ersten bis vierten Schwangerschaftswoche – ist die Eizelle in Richtung Gebärmutter gewandert, was sich darin bemerkbar macht, dass der Körper Schwangerschaftshormone ausschüttet.

     

    Auf diese Weise kann die Gebärmutterschleimhaut auf das befruchtete Ei vorbereitet wird. Wobei hier das Stadium der Eizelle und der Gebärmutterschleimhaut als komplex beschrieben wird. Wir haben es auch mit dem Zeitpunkt der Schwangerschaft zu tun, an dem eineiige Zwillinge gebildet werden. Haben Sie zum Beispiel einen Schwangerschaftstest gemacht, werden Sie sich in den meisten Fällen bereits in der fünften Schwangerschaftswoche befinden. Da in äußerst frühen Stadien nur bedingt spezielle Testverfahren eine Schwangerschaft bestätigen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]