Schlagwort: Frauen

  • Etwas Warmes auf den Tisch

    Umfrage: Bei großer Mehrheit wird zuhause täglich warm gekocht – Frauen und ältere Befragte legen offenbar besonderen Wert darauf

    Baierbrunn (ots) – Zumindest einmal pro Tag etwas Warmes auf den eigenen Esstisch – das ist vielen Deutschen nach wie vor äußerst wichtig. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, wird bei zwei Dritteln der Männer und Frauen (69,1 %) zuhause mindestens einmal täglich ein warmes Gericht gekocht. Besonders Frauen (73,5 %) und ältere Menschen (Ab-70-Jährige: 84,5 %) legen darauf offenbar großen Wert. Befragte zwischen 20 und 29 Jahren (32,1 %; Gesamt: 23,2 %) erklären hingegen überdurchschnittlich häufig, bei ihnen gebe es zuhause üblicherweise nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal pro Woche etwas Warmes. Der Blick auf eine Befragung aus dem Jahr 2008 zeigt, dass dieses Essverhalten generell leicht zugenommen hat: Während die Zahl derer, in deren Haushalt für gewöhnlich nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal unter der Woche daheim ein warmes Essen zubereitet wird, in den vergangenen sechs Jahren um fünf Prozentpunkte angewachsen ist (2008: 18,2 %; 2014: 23,2 %), sank in fast gleichem Maße der Anteil an Befragten, bei denen täglich warm gekocht wird (2008: 75,2 %; 2014: 69,1 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer „Apotheken Umschau“-Umfrage aus dem Jahr 2008 (2.150 Befragte ab 14 Jahren). 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3129197
  • Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete oder auch Rote Rübe wird schon seit Jahrhunderten als Gemüse kultiviert und gegessen. Schon die alten Römer wussten um die gesunde Wirkung der Roten Beete und haben sie auch in West- und Osteuropa bekannt gemacht. Da die Rote Beete jedoch nicht in wilder Form vorkommt, muss sie angebaut werden. Sie gehört heute zu den beliebtesten Gemüsearten, die in vielen Gärten angebaut wird, auch weil sie sehr gesund ist. Rote Beete zeichnet sich aber auch durch ihre Vielseitigkeit aus, denn sie schmeckt als Zutat im Heringssalat ebenso lecker wie auch als Beilage zu Königsberger Klopsen.

    Ideal bei Eisenmangel

    In früheren Zeiten ging man davon aus, dass der blutrote Saft der Roten Beete blutbildend ist. Aber es ist nicht der intensiv rote Farbstoff Betanin, der die Rote Beete so gesund macht, es sind vielmehr das Vitamin-B, die Folsäure und das für den menschlichen Körper so wichtige Spurenelement Eisen, das für die Blutbildung zuständig ist. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte viel Rote Beete essen und auch schwangere Frauen, die häufig zu wenig Eisen haben, sollten die Rote Beete in ihren Speiseplan aufnehmen. Alle, die vegetarisch oder vegan leben, bekommen durch Rote Beete viel Vitamin-C, und daher sollte die Rote Rübe fester Bestandteil der Nahrung sein. Rote Beete entfaltet aber nur dann ihre positiven Eigenschaften, wenn sie roh gegessen wird, denn wenn Rote Beete gekocht wird, dann verliert sie einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe.

    Rote Beete senkt den Blutdruck

    In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Rote Beete schnell und auch dauerhaft den Blutdruck senken kann. Diese Wirkung verdankt die Rübe mit der dunkelroten Farbe dem Inhaltsstoff Nitrat. Menschen, die unter einem zu hohen Bluthochdruck leiden, sollten täglich einen halben Liter Rote-Beete-Saft trinken, denn schon nach einer Stunde ist eine Besserung feststellbar. Nach drei bis vier Stunden pendelt sich der Blutdruck ein und dieser positive Effekt hält bis zu 23 Stunden an. Wer unter arterieller Hypertonie leidet, der kann mit nur zwei Gläsern Roter Beete am Tag seinen Blutdruck auf Dauer senken.

    Wann ist Rote Beete schädlich?

    Bekanntlich hat alles, was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung und die Rote Beete macht da leider keine Ausnahme. Da Rote Beete viel Oxalsäure enthält, können sich schmerzhafte Nierensteine bilden. Wer also zu Nierensteinen neigt, der ist gut beraten, nicht allzu viel Rote Beete zu essen oder den Saft zu trinken.

    Mit Roter Beete vielseitig kochen

    Rote Beete ist kein klassisches Gemüse, das zu Kartoffeln und Fleisch gegessen wird, Rote Beete ist perfekt, wenn es zum Beispiel um leichte, leckere und gesunde Sommersalate geht. Wie wäre es mit einem Salat aus Ziegenkäse, Feldsalat oder Rucola und geraspelten Äpfeln, der mit Rote Beete verfeinert wird und so ein unwiderstehlich leicht säuerliches Aroma bekommt? Für kalte Tage ist diese Suppe mit Roter Beete ein ganz heißer Tipp:

    • Ein Glas Rote Beete
    • Zwei Teelöffel großblättrige Petersilie
    • Zwei Esslöffel Sahne
    • Salz, Pfeffer und nach Geschmack auch ein Gemüsebrühwürfel
    • Etwas Zucker

    Die Rote Beete wird im eigenen Saft nur kurz aufgekocht und mit den Gewürzen nach Geschmack abgeschmeckt. Anschließend das Gemüse durch ein feines Sieb pürieren, in tiefe Teller füllen, die Sahne dazugeben und das Ganze dann mit der klein gehackten Petersilie bestreuen. Exotisch wird die Suppe, wenn zur Suppe eine Messerspitze mit Ingwer und ein halber Liter Orangensaft gegeben werden. Wer ein feineres Aroma möchte, der sollte ein Glas Sherry dazugeben. Auch Crème fraîche statt Sahne und Schnittlauch statt Petersilie, sind perfekt für eine wohlschmeckende Suppe. Als Carpaccio ist Rote Beete übrigens eine tolle Vorspeise.

    Rote Beete im heimischen Gemüsegarten anzupflanzen, ist immer eine sehr gute Idee, denn Rote Beete lässt sich auch wunderbar einkochen.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Der Konsum von Cannabis steigt

    Der Konsum von Cannabis steigt

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Berlin schlägt Alarm, denn immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland konsumieren Cannabis. Jeder zehnte zwischen zwölf und 17 Jahren hat nach einer neuen Studie schon einmal Cannabis probiert, vor allem bei den jungen Männern steigt die Zahl der Konsumenten drastisch an. War es 2008 noch jeder siebte junge Mann zwischen 18 und 25 Jahren in dieser Altersgruppe, der mindestens einmal die Droge probiert hat, ist es aktuell jeder Vierte. Bei den jungen Frauen stieg die Zahl der Erstkonsumenten von 8,3 % auf 11,2 % an.

    Immer mehr konsumieren regelmäßig Cannabis

    Acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen gab an, dass sie in den letzten zwölf Monaten Cannabis konsumiert haben, zwei Prozent in dieser Altersgruppe nimmt es sogar regelmäßig. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler sieht pessimistisch in die Zukunft, denn ihrer Meinung nach werden die Zahlen noch erheblich ansteigen. Von den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig Cannabis nehmen, wird die Zahl von aktuell 2,3 % auf 3,5 % steigen und auch bei den jungen Menschen ab 25 Jahre wird nach Ansicht von Marlene Mortler kaum eine Veränderung zum Positiven stattfinden.

    Sind die Befürworter schuld?

    Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis ist nach Ansicht von Experten daran schuld, dass immer mehr junge Menschen die Droge nehmen. Auch die Bundesdrogenbeauftragte sieht die Gefahr in der Verharmlosung von Cannabis, wie sie von den Befürwortern propagiert wird. Mediziner sprechen von einer bedenklichen Entwicklung in die völlig falsche Richtung, wenn Cannabis, wie es einige fordern, legalisiert wird. Dann wird Cannabis zu einer Einstiegsdroge, denn viele, die heute regelmäßig Cannabis rauchen, werden irgendwann mit dem Ergebnis nicht mehr zufrieden sein und dann zwangsläufig zu anderen, härteren Drogen greifen. Die Grünen, die Linkspartei und in neuster Zeit auch die FDP sprechen sich für eine Legalisierung von Cannabis aus, unter anderem, um die Beschaffungskriminalität in den Griff zu bekommen.

    Die gesundheitlichen Folgen

    Mediziner betrachten Cannabis nicht als harmlose Droge, sondern als ein ernst zunehmendes Problem, wenn es um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geht. Die Leistung des Gehirns leidet bei regelmäßigem Genuss von Cannabis ebenso wie die Leber und auch das Herz. Sie fordern von der Bundesregierung auch umfassendere Präventivmaßnahmen, um zu verhindern, dass noch mehr Kinder und Jugendliche zum Cannabis greifen. Den jungen Leuten muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass der Genuss von Cannabis weitreichende Folgen für das zukünftige Leben haben kann. Die Befürworter halten die Diskussion für heuchlerisch, denn sie sind der Ansicht, dass alle, die sich gegen eine Legalisierung aussprechen, dann auch so konsequent sein sollten, Alkohol für Jugendliche ebenfalls zu verbieten und den Konsum unter Strafe zu stellen. Alkohol hat nämlich für Heranwachsende eine besonders verheerende Wirkung, wenn er regelmäßig und in großen Mengen konsumiert wird.

    Bild: © Depositphotos.com / yellow2j

  • Schwangerschaftsdemenz – mehr als nur ein Mythos

    Schwangerschaftsdemenz – mehr als nur ein Mythos

    Schwangerschaftsdemenz klingt auf den ersten Blick schlimmer als es eigentlich ist, trotzdem ranken sich um die Schwangerschaftsdemenz viele Mythen. Viele Frauen sind von diesem Phänomen in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft betroffen, und es ist nicht immer einfach, damit umzugehen, wenn plötzlich die richtigen Worte fehlen und Vergesslichkeit zum Alltag gehört. Schwangerschaftsdemenz heißt, in den Supermarkt zu gehen und dann nicht mehr zu wissen, was man eigentlich kaufen wollte, aber Schwangerschaftsdemenz heißt auch, nicht mehr in die eigene Wohnung zu können, weil man vergessen hat, wo der Schlüssel ist.

    Welche Ursachen hat eine Schwangerschaftsdemenz?

    Während einer Schwangerschaft spielen die Hormone bekanntlich ein bisschen verrückt und in der Zusammenstellung der Hormone sind auch die Ursachen für eine Schwangerschaftsdemenz zu finden. In früheren Zeiten war eine Schwangerschaftsdemenz ein sicheres Zeichen dafür, dass die Frau ein kleines Mädchen erwartet, denn Mädchen machen vergesslich. Jetzt haben Studien bewiesen, dass an dieser Aussage tatsächlich etwas dran ist, denn bei Frauen, die ein Mädchen erwarten, sind die Symptome der Schwangerschaftsdemenz deutlich stärker ausgeprägt wie bei den Frauen, die mit einem Sohn schwanger sind. Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang mit den unterschiedlichen Botenstoffen gibt, die ungeborene Kinder aussenden, und diese Botenstoffe beeinflussen unter anderem auch das Gedächtnis. In Versuchen wurde festgestellt, dass Frauen, die einen Sohn erwarten, eine bessere Gedächtnisleistung als diejenigen haben, die eine Tochter erwarten.

    Unangenehm und oft peinlich

    Frauen, die unter einer Schwangerschaftsdemenz leiden, stoßen im alltäglichen Leben oft an ihre Grenzen. So ist es zum Beispiel peinlich, wenn die beste Freundin aus dem Restaurant anruft und der Schwangeren dann erst einfällt, dass sie dort schon vor einer Stunde verabredet war. Auch Termine beim Arzt werden einfach vergessen, ebenso Besuche bei den Schwiegereltern oder ein Treffen mit Freunden im Café. Mit einer echten Demenz, wie sie im Alter auftritt, hat eine Schwangerschaftsdemenz allerdings nichts zu tun, denn eine Schwangerschaftsdemenz ist nur vorübergehend und in den allermeisten Fällen schon wenige Wochen nach der Geburt des Kindes wieder verschwunden und kommt auch nicht wieder.

    Tipps gegen die Schwangerschaftsdemenz

    Frauen, die unter Schwangerschaftsdemenz leiden, fühlen sich oftmals verunsichert, wie sie mit der veränderten Situation umgehen sollen. Viele wollen einfach nicht akzeptieren, dass sie unter Vergesslichkeit leiden und fürchten, als „blöd“ abgestempelt zu werden. Ein Mittel gegen Schwangerschaftsdemenz gibt es nicht und es ist auch nicht notwendig, denn es gibt einige sehr effektive Tricks, wie man mit der Schwangerschaftsdemenz umgehen kann. Zu diesen Tipps und Tricks gehören unter anderem:

    • Wichtige Termine aufschreiben und die Liste gut sichtbar, zum Beispiel an den Kühlschrank oder an den Badezimmerspiegel kleben
    • Die Memory-Funktion des Smartphones nutzen und sich einfach automatisch an wichtige Dinge erinnern lassen
    • Nicht zu viele Termine auf einmal machen. Besser ist es, alle Termine auf die ganze Woche zu verteilen

    Um mit der Schwangerschaftsdemenz zurechtzukommen, sollte sich die Schwangere viel Ruhe gönnen. Einfach mal hinlegen und ein Buch lesen oder Musik hören, ist sehr entspannend und macht den Kopf frei. Viel trinken kann auch hilfreich sein, zum Beispiel Mineralwasser und ungesüßten Tee, am Tag dürfen es ruhig anderthalb Liter sein. Eine ausgewogene Ernährung mildert nicht nur die Symptome einer Schwangerschaftsdemenz, sie hilft auch dabei, dass sich in der Schwangerschaft nicht allzu viele Kilos ansammeln. Ausgiebige Spaziergänge können ebenfalls dabei helfen, das Gehirn wieder in Schwung zu bringen, außerdem sind sie sehr gesund für Mutter und Kind. Frauen, die noch arbeiten, sollten immer mal wieder eine kleine Pause einlegen und versuchen zur Ruhe zu kommen, denn auch zu langes konzentriertes Arbeiten ist für eine Schwangerschaftsdemenz nicht gerade von Vorteil.

    Wen die Schwangerschaftsdemenz erwischt, der muss sich in Geduld üben und warten, bis das Baby geboren ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Astroid

  • Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal eine Aspirin genommen. Aspirin ist längst nicht mehr nur ein Mittel gegen Kopfschmerzen, viele nehmen das Mittel unter anderem auch, wenn es um Rücken- oder Gelenkschmerzen geht. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass Aspirin auch ein einfaches Mittel gegen Krebs sein kann. Die Forscher aus England sind davon überzeugt, dass Aspirin in Zukunft eine Präventivmaßnahme gegen Krebs darstellt, denn die kleine Tablette hat bislang unbekannte Fähigkeiten.

    Für alle über 50

    Muss man in Zukunft nur eine Aspirin am Tag nehmen und der Krebs ist dann kein Thema mehr? Was wie ein Wunschdenken klingt, ist so weit nicht von der Wirklichkeit entfernt. Die neue Studie aus Großbritannien zeigt, dass Aspirin vor allem bei einer Krebsart sehr effektiv sein kann, nämlich bei Dickdarmkrebs. Eine andere Studie aus den USA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem Menschen zwischen 50 und 59 Jahren von Aspirin profitieren können, denn in dieser Altersgruppe sank die Zahl der Todesfälle um 33 % und die Zahl der Erkrankungen sank sogar um 40 %. Für diese Studie hatten die Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren regelmäßig eine Tablette Aspirin am Tag eingenommen.

    Positive Wirkung schon länger bekannt

    Dass Aspirin ein wirksames Vorsorgemittel gegen Krebs sein kann, das belegen auch frühere Studien. Eine Studie des University College London hat nachgewiesen, dass jeder, der zwischen 50 und 65 Jahre alt ist und zehn Jahre lang jeden Tag 75 Milligramm Aspirin zu sich nimmt, das Risiko an Krebs zu erkranken, deutlich senken kann.  Dieses Risiko sinkt bei Frauen, die regelmäßig Aspirin nehmen, um sieben Prozent und bei Männern um neun Prozent. Aber nicht nur gegen Krebs ist Aspirin ein effektives Mittel, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle kann durch das Medikament gesenkt werden.

    Was macht Aspirin so wirkungsvoll?

    Es ist die im Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure, die Aspirin so wirkungsvoll macht, denn dieser Wirkstoff hat die gute Eigenschaft, Entzündungen entgegenzuwirken, denn Entzündungen im Körper fördern die Bildung von Krebsgeschwüren. Das gilt nicht nur für den Dickdarm, sondern auch für andere gefährliche Krebsarten wie Magen- und Speiseröhrenkrebs. Leider ist die Vorsorge durch Aspirin nicht für alle Menschen geeignet, denn vor allem viele ältere Menschen leiden unter den Nebenwirkungen von Aspirin. Das Medikament kann unter anderem Magenprobleme verursachen, wie zum Beispiel für Magenblutungen sorgen, und das kann in der Folge Magengeschwüre oder eine chronisch entzündete Magenschleimhaut verursachen. Allerdings sind von diesen Nebenwirkungen in der Regel nur Menschen über 70 Jahre betroffen, die Altersgruppe unter 70 Jahre hat kaum unter Nebenwirkungen zu leiden.

    Aspirin alleine kann das Risiko an Krebs zu erkranken, nicht senken, dazu gehört auch neben einem gesunden Lebensstil auch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Von Verspannung bis Verschleiß

    Umfrage: Bundesbürger führen ihre Rückenschmerzen vor allem auf Muskelverhärtungen, falsches Heben und Arthrose zurück

    Baierbrunn (ots) – Stundenlange Arbeit am Computer, an der Supermarktkasse oder hinter dem Lkw-Steuer, lange Abende auf der Couch, über einem Tablet oder Buch – ein Großteil der Bundesbürger mit Rückenschmerzen führt diese Beschwerden auf Verspannungen oder Muskelverhärtungen zurück. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ nannten 46,0 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland, die in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen hatten, verspannte bzw. überdehnte Rückenmuskeln oder Verhärtungen in den Muskeln als vermutliche Ursache ihrer Beschwerden. Im Durchschnitt führten die Befragten zwei bis drei mögliche Ursachen an (2,4). Auf Platz zwei folgt falsches Heben oder Tragen (39,8 Prozent), vor Verschleiß (Arthrose) bzw. abgenutzten Wirbelgelenken (35,8 Prozent). Jeder Fünfte (21,3 Prozent) verwies auf einseitige Haltung am Arbeitsplatz. Bewegungsmangel machten 18,8 Prozent als Auslöser ihrer Rückenbeschwerden aus. Einen Hexenschuss oder plötzlich eintretenden Schmerz nannten 13,0 Prozent, einen Bandscheibenvorfall 11,8 Prozent. Fast jeder Neunte (10,8 Prozent) hielt Stress oder psychische Probleme für die Ursache seiner Rückenschmerzen, jeder Zehnte (9,9 Prozent) das eigene Übergewicht. 9,2 Prozent berichteten von Ischias-Beschwerden, 5,8 Prozent von Entzündungen wie z. B. Rheuma. Jeder Zwanzigste (5,2 Prozent) gab an, die Schmerzen seien durch eine Sportverletzung entstanden. Nur ein geringer Teil der Betroffenen berichtete von einem Unfall oder angeborenen Erkrankungen des Bewegungsapparats (jeweils 2,9 Prozent). 2,7 Prozent erklärten, die Ursache für die Beschwerden nicht zu kennen. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.126 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Rückenschmerzen betroffen waren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123192