Schlagwort: Frauen

  • Aufwachsen nur bei Mama

    Umfrage: Jeder vierte Deutsche zwischen 14 und 19 Jahren verbringt seine Jugend bei lediglich einem Elternteil

    Baierbrunn (ots) – Ein Alltag ohne Vater: Ein Viertel der 14- bis 19-Jährigen in Deutschland (25,9 Prozent) wächst nach eigenen Angaben bei nur einem Elternteil auf – in der Regel bei der Mutter (23,8 Prozent; beim Vater: 2,1 %; bei den Eltern: 71,5 %). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ hervor. Von allen Bundesbürgern sind 14,0 Prozent nur bei der Mutter und 1,5 Prozent nur beim Vater groß geworden, 81,3 Prozent bei beiden Eltern.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.205 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 152 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur Veröffentlichung frei.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: www.presseportal.de/pm/54201/3115189
  • Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderkrankheiten – das klingt harmlos, ist es aber leider nicht, denn noch immer sterben jährlich Kinder an Krankheiten wie Masern oder Windpocken. Zwar lassen sich Kinderkrankheiten wenn sie zum Ausbruch kommen, mit den entsprechenden Mitteln sehr gut behandeln, aber eine Kinderimpfung ist immer die bessere Lösung, denn Impfungen bedeuten Vorsorge, damit das Kind die Krankheit erst gar nicht bekommt. Jedes Jahr gibt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts, kurz STIKO, die jeweils aktuellen Impfpläne heraus, an die sich die Eltern von Babys, Kleinkindern und Jugendlichen orientieren können. Zudem werden die Eltern auch bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt darauf hingewiesen, in welchem Alter welche Kinderimpfung als Vorsorge gegeben werden muss.

    Kinderimpfung im Kombipack

    Viele Schutzimpfungen werden als Kombination angeboten. So sollte zum Beispiel die MMR, die Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln immer als Vorsorge dabei sein, wobei vor allem Mädchen diese Kinderimpfung bekommen sollten. Mädchen, die nicht gegen Röteln geimpft werden und die Krankheit erst als erwachsene Frauen während der Schwangerschaft bekommen, riskieren ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Auch die Kinderimpfung gegen Masern ist immer wichtig, denn nach wie vor sind Masern eine der gefährlichen Kinderkrankheiten, die nicht selten zum Tod führen. Die Kinderimpfung im Kombipack hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn auf diese Weise werden die in der Impfung enthaltenen Konservierungsstoffe deutlich reduziert.

    Welche Kinderimpfung soll in welchem Alter gegeben werden?

    Ist das Kind zwischen sechs und zwölf Wochen alt, dann wird die Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen, denn diese Viren können bei Kleinkindern schwere Durchfälle auslösen. Diese Kinderimpfung wird allerdings nicht von den Krankenkassen bezahlt, die Eltern müssen für diese wichtige Vorsorge selbst aufkommen. Je nachdem, welcher Impfstoff verabreicht wird, müssen zwei oder drei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen gegeben werden. Ab dem zweiten Monat sollte das Kind folgende Impfungen bekommen:

    • Tetanus
    • Keuchhusten
    • Kinderlähmung
    • Hepatitis B (am besten in einer 6-fach Impfung)
    • Diphtherie

    Eine weitere Kinderimpfung kann optional eine gegen Pneumokokken und eine Impfung gegen Rotaviren sein.

    Ist das Kind drei Monate alt, dann sollte die 6-fach Impfung gegen Pneumokokken aufgefrischt werden.

    Impfungen ab dem ersten Lebensjahr

    Mit einem Jahr werden Kinder zum ersten Mal gegen die Kinderkrankheiten Masern, Röteln und Mumps geimpft und in diesem Alter gibt es auch die erste Vorsorge in Form einer Kinderimpfung gegen die Windpocken. Auf Wunsch kann auch die Kinderimpfung gegen Windpocken eine Kombiimpfung zusammen mit Masern, Mumps und Röteln sein. Wichtig ist die Kinderimpfung gegen Meningokokken, und auch die Schutzimpfung gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst und zur Hirnhautentzündung führen kann, sollten die Eltern unbedingt machen lassen. Sind die Kinder zwischen 15 und 23 Monate alt, dann müssen die Kombiimpfungen erneut aufgefrischt werden.

    Empfohlene Impfungen für Schulkinder

    Bevor ein Kind in die Schule geht, sollte es noch einmal gegen Tetanus, Diphtherie und auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die zwischen neun und 17 Jahren alt sind, denn nur eine erneute Auffrischung der Impfungen bedeutet eine gute Vorsorge. Optional ist die Impfung gegen die Grippe. Ärzte raten allerdings dazu nur Kinder impfen zu lassen, die entweder an einer angeborenen Herzschwäche oder an einer chronischen Erkrankung leiden. Die Impfung gegen die Grippe wird auch nicht von den Krankenkassen übernommen, die Eltern müssen diese Vorsorge aus eigener Tasche bezahlen. Wenn geimpft wird, dann ist der Oktober und damit der Beginn der kalten Jahreszeit der beste Zeitpunkt. Kinderärzte raten ebenfalls dazu, Kinder gegen Tollwut impfen zu lassen, vor allem dann, wenn die Familie in einer ländlichen Region wohnt. Ohne die Schutzimpfung endet eine Tollwut-Erkrankungen immer mit dem Tod. Auch wenn diese Impfung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, die Impfung gegen Tollwut ist für die Eltern ein Muss.

    Bild: © Depositphotos.com / Esbenklinker

  • Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Kaffee ist der beliebteste Muntermacher am Morgen und in vernünftigen Mengen genossen, ist Kaffee auch gesund. Aber kann Kaffee dabei helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden? Ein neuer Trend aus den USA sagt ja, aber es sollte grüner Kaffee sein. Bekanntlich finden die Trends, die aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen, sehr schnell den Weg über den Ozean und es ist zu vermuten, dass auch der neue Diät Trend bald in Deutschland viele Fans findet. Was aber ist grüner Kaffee und was macht ihn zu einem Schlankmacher?

    Was ist grüner Kaffee?

    Die meisten werden Kaffee in Pulverform oder in Form von ganzen Bohnen kennen und beide Varianten haben eine tiefbraune Farbe. Wenn Kaffee aber noch roh, also noch nicht geröstet ist, dann ist er grün und schmeckt leider auch nicht so aromatisch wie gerösteter Kaffee. Grüner Kaffee ist eigentlich ungenießbar, denn er schmeckt sehr sauer und wird deshalb auch nicht als Heißgetränk genutzt. Erhältlich ist grüner Kaffee als Nahrungsergänzungsmittel, er kann wie Tee in Aufgussbeuteln gekauft werden, ist aber auch als kleiner Snack zum Knabbern sehr beliebt. In den USA wird grüner Kaffee in Kapseln gefüllt und gilt als der neue Geheimtipp, wenn es ums Abnehmen geht.

    Mit Vorsicht zu genießen

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    Unreifer Kaffee enthält Chlorogensäure und diese spezielle Säure soll effektiv dabei helfen, an Körperfett zu verlieren. Die Universität Scranton in Pennsylvania führte zusammen mit dem MVJ Medical College am Research Hospital im indischen Bangelore eine Studie mit jeweils acht übergewichtigen Männern und Frauen im Alter zwischen 22 und 46 Jahren durch. Die Studienteilnehmer bekamen sechs Wochen lang dreimal am Tag eine Dosis von 350 Millilitern Chlorogensäure in Kapselform, weitere sechs Wochen nur zweimal täglich die gleiche Dosis und noch einmal sechs Wochen lang ein Placebo. Die Reihenfolge, in der die Kapseln verabreicht wurden, war zufällig und zwei Wochen lang wurden gar keine Kapseln eingenommen. Das Ergebnis klingt nicht gerade vielversprechend, denn das durchschnittliche Körpergewicht von 72 Kilogramm verringerte sich nach sechs Wochen um nur zwei Kilogramm. In den sechs Wochen, in denen nur die geringe Dosis gegeben wurde, sank das Gewicht um magere anderthalb Kilogramm und in den Placebo Wochen nahmen die Probanden 300 Gramm zu.

    Wie schädlich ist grüner Kaffee?

    Mediziner zweifeln die Ergebnisse der Studie an, und als sich dann noch heraus stellte, dass die Daten manipuliert wurden, sahen sich die Kritiker bestätigt. Jetzt gibt es eine neue Studie, die allerdings mit Mäusen durchgeführt wurde und diese Studie zeigt, dass die Chlorogensäure schädlich für die Gesundheit ist. Die Mäuse, die ein Gramm Chlorogensäure in einem Kilogramm Futter aßen, hatten am Ende der Studie Symptome, die auf eine Fettleber und auf Diabetes hinwiesen. Damit steht fest, dass die Kapseln mit dem Pulver aus grünem Kaffee zum einen die Kilos nicht wie gewünscht purzeln lassen und zum anderen auch noch die Gesundheit angreifen. Die Chlorogensäure im grünen Kaffee entfaltet ihre Wirkung bereits im Darm und verhindert, dass Glucose ins Blut gelangt. Wird grüner Kaffee regelmäßig nach einer Mahlzeit getrunken, senkt das auf Dauer den Blutzucker-Spiegel, aber das Gewicht verringert sich kaum.

    Bild: © Depositphotos.com / levkro

  • Aktionstag pflegende Angehörige am 8. September

    Jedem Vierten fehlt die Anerkennung, besonders Männer gehen zuweilen leer aus

    Hamburg (ots) – Wertschätzung ist ein Schlüsselthema in der Diskussion um die Zukunft der Pflege in Deutschland. Das gilt für Pflegeberufe und gleichermaßen auch für private Pflegepersonen, die sich um ein Familienmitglied kümmern. Letztere stehen am Dienstag auch im Mittelpunkt eines bundesweiten Aktionstages, der darauf aufmerksam machen will, was pflegende Angehörige leisten. Immerhin zeigt die Pflegestudie der Techniker Krankenkasse (TK), dass jeder Vierte (24 Prozent) von ihnen der Ansicht ist, dass seine Hilfe nicht anerkannt wird.

    „Die Bedeutung dieser informellen Unterstützung ist derzeit erheblich. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, die große Mehrheit von ihnen ausschließlich durch Angehörige“, erklärt Georg van Elst, Fachreferatsleiter Pflege bei der TK. Zwar geben in der TK-Studie drei von vier pflegenden Angehörigen (76 Prozent) an, dass die von ihnen geleistet Hilfe von anderen anerkannt wird. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass jedem vierten Wertschätzung fehlt.

    Dabei fällt auch ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen auf: Während sich 78 Prozent der privat pflegenden Frauen anerkannt fühlt, sind es bei den Männern nur 67 Prozent. Georg van Elst: „Hier kommen wahrscheinlich noch tradierte Geschlechterrollen zum Tragen. Vielfach gilt Pflege nach wie vor als Frauensache.“ In der Praxis übernehmen in der Tat noch immer maßgeblich die Frauen die Pflege eines Familienmitgliedes (TK-Pflegestudie: 79 versus 21 Prozent). „Dann ist es natürlich besonders schade, wenn Männer weniger Anerkennung dafür erhalten, dass sie einen Angehörigen versorgen“, so van Elst.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli und August des Vorjahres insgesamt 1.007 pflegende Angehörige in persönlichen Interviews befragt. Die Studie „Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen“ ist in der Reihe WINEG Wissen erschienen. Sie steht unter www.tk.de (Webcode 700088) zum Download zur Verfügung. Hier finden sich auch weitere Infos zur Versorgung Älterer und zur Pflegereform, Infografiken sowie honorarfreie Pressefotos.

     

    Pressekontakt: Teresa Urban Tel. 040 – 69 09 21 21 teresa.urban@tk.de www.newsroom.tk.de www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3113787
  • Duzen unerwünscht

    Umfrage: Fast 39 Prozent der Bundesbürger sind wegen eines „Du“ bei der ersten Begegnung pikiert oder fühlen sich gar beleidigt

    Baierbrunn (ots) – Man kennt es vom Einkauf in schwedischen Möbelhäusern oder aus dem Urlaub in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Finnland: In einigen Teilen Europas ist das „Du“ zwischen Fremden an der Tagesordnung. In Deutschland empfinden dennoch fast vier von zehn Frauen und Männern das vertrauliche „Du“ bei der ersten Begegnung als kränkend, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ ergab: 38,7 Prozent der Bundesbürger sagen, dass sie sich schon ein wenig pikiert der gar beleidigt fühlen, wenn sie jemand beim ersten Kennenlernen unaufgefordert duzt. Frauen legen dabei mit 43,2 Prozent noch zu einem größeren Teil Wert auf das „Sie“ als Männer (34,1 Prozent). Und Jüngere tun sich mit dem unaufgeforderten Duzen viel leichter als Ältere: Während 50,9 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und sogar 69,3 Prozent der ab 70-Jährigen sich durch ein spontanes „Du“ beleidigt fühlen, sind es bei den 20- bis 29-Jährigen nur 22,0 Prozent. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.927 Personen ab 14 Jahren, darunter 983 Frauen und 944 Männer. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Senioren Ratgeber“ zur Veröffentlichung frei. 

    Presse-Informationen: 

    Ruth Pirhalla Wort & Bild Verlag Tel.: 089/7 44 33-123 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3113738
  • Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch die Gefahr, dass es zu einem Oberschenkelhalsbruch kommt, und Gesundheitsexperten schätzen, dass die sogenannte Schenkelhalsfraktur oder Femurhalsfraktur in Zukunft die am häufigsten vorkommende Fraktur sein wird. Es sind besonders ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, bei denen der Hals des Oberschenkels bricht, und selbst wenn diese Fraktur heute sehr gut behandelt werden kann, leiden viele Betroffene nicht selten für den Rest ihres Lebens unter dieser Verletzung.

    Wie kommt es zu einem Oberschenkelhalsbruch?

    Jedes Jahr kommt es in Deutschland bei 600 bis 900 von 100.000 Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, wobei besonders Frauen häufig betroffen sind. Bei den Senioren über 65 ist die Schenkelhalsfraktur sogar der häufigste Grund für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus. Die meisten Oberschenkelhalsbrüche entstehen bei Stürzen im häuslichen Bereich. Die Betroffenen fallen entweder auf die Hüfte oder direkt auf den Oberschenkel und da viele ältere Menschen eine zu geringe Knochendichte haben, bricht der Oberschenkelhals besonders leicht. Oft reicht aber auch schon ein Stolpern, zum Beispiel über den Teppichrand oder ein Stoß gegen die Tischkante aus und der Oberschenkelhals wird so verdreht, bis er bricht. Unter Ärzten wird der Oberschenkelhalsbruch auch der „Viertel-vor-Drei-Bruch“ genannt, denn viele Senioren sind schlaftrunken, wenn sie nachts zur Toilette müssen, und damit steigt die Gefahr, zu stürzen.

    Wie werden Oberschenkelhalsbrüche behandelt?

    Kommt es bei älteren Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, dann ist Eile geboten, denn der Bruch muss so schnell wie möglich stabilisiert werden. Welche Therapie infrage kommt, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Art des Bruchs spielt in diesem Zusammenhang eine ebenso wichtige Rolle wie auch der gesundheitliche Zustand der Patienten. Während früher eine Ruhigstellung die einzige Therapie war, werden die Frakturen heute in der Regel operiert. Die Ärzte können sich dabei für eine hüfterhaltende oder eine hüftkopfersetzende Operation entscheiden. Auch hier spielen der gesundheitliche Zustand, die Form des Bruchs und das Alter des Patienten eine wichtige Rolle. Fällt die Entscheidung für ein hüfterhaltendes Verfahren, dann wird der Oberschenkelhalsbruch mithilfe von Platten und Schrauben fixiert, kommt es zu einer hüftkopfersetzenden Operation, dann bekommt der Patient eine Hüftprothese.

    Die Therapie nach der Operation

    Mit einem operativen Eingriff alleine ist es leider nicht getan, denn die Patienten müssen danach wieder für den Alltag fit gemacht werden. In den meisten Fällen beginnt schon wenige Tage nach der Operation eine gezielte Krankengymnastik, die auch nach dem Aufenthalt im Krankenhaus ambulant fortgesetzt werden muss. Die Anschlussbehandlungen dienen vor allem dazu, dass die Patienten wieder zu Kräften kommen, ihre Beweglichkeit trainieren und besser koordinieren können. Neben der Arbeit mit einem Physiotherapeuten sollten die Senioren die Übungen dann auch zu Hause machen.

    Welche Risiken birgt ein Oberschenkelhalsbruch?

    Das größte Risiko bei einem Oberschenkelhalsbruch ist das oftmals hohe Alter der Patienten. Auch der oft schlechte Gesundheitszustand macht es nicht immer einfach einen Oberschenkelhalsbruch so zu therapieren, wie es eigentlich notwendig wäre. Wird der Patient mit einer konservativen Therapie, also ohne OP behandelt, dann besteht die große Gefahr, dass das Knochenende verrutscht und letztendlich doch eine Operation durchgeführt werden muss. Ein anderes Risiko ist, dass der Hüftkopf abstirbt und im Rahmen einer OP durch eine Prothese ersetzt werden muss. Wird der Hüftkopf ersetzt, dann besteht die Gefahr, dass es zu einem Riss oder zu einem Bruch des Oberschenkel-Knochenschafts kommt, wenn die Prothese verrutscht oder sich lockern sollte, dann kann das für ältere Patienten schmerzhaft werden und zu einer langen Bettlägerigkeit führen. Dazu kommen Risiken wie Blutergüsse, Verletzungen der Nerven, Infektionen und Nachblutungen oder auch gefährliche Thrombosen. Diese Risiken gibt es zwar bei jedem operativen Eingriff, aber bei älteren Patienten können sie besonders gravierend sein.

    Bild: © Depositphotos.com / stockdevil_666