Schlagwort: Geburt

  • Studie – Jeder achte 26-Jährige hatte noch nie Sex

    Studie – Jeder achte 26-Jährige hatte noch nie Sex

    Sex ist die bekanntlich schönste Nebensache der Welt, doch im Vergleich zwischen Generation Y (auch als Millennials bezeichnet – Geburtsjahr zwischen 1989 und 2000) und der Generation X (Geburtsjahr zwischen den 60ern und frühen 80ern) gibt es in Bezug auf das erste Mal große Unterschiede. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn man einer britischen Studie glaubt. Diese hat eine Untersuchung unter der Bezeichnung „Next Steps“ durchgeführt die zeigt, dass jeder achte 26-jährige Mann noch nie in seinem Leben Geschlechtsverkehr hatte. Zumindest an der Tatsache selbst ist nichts Schlimmes dran, denn man soll immer auf den richtigen Zeitpunkt warten. Mehr Sorgen bereiten da schon die Hintergründe, wieso es der Fall ist.

    Die Studie

    2016 gab es schon eine Umfrage der Generation X. Ausgehend davon war jeder Zwanzigste noch Jungfrau auf das oben bezogene Alter. Bei der Generation Y sieht das Ganze bedeutend anders aus, denn hier trifft es auf jeden achten 26-Jährigen zu. Ein enormer Unterschied, welcher aber nur als Richtlinie hergenommen werden kann. Manche haben nämlich bei diesem Punkt gar keine Angabe gemacht, sodass theoretisch auch jeder Sechste noch Jungfrau sein könnte. Um ein paar Worte zur Untersuchung selbst zu verlieren: Für den Start des Next-Steps-Projekt ist das „Department for Education“ verantwortlich, die Leitung hat allerdings das „University College London“ über. Rund 16.000 Menschen sind in die Auswertung gefallen, wobei dessen Geburtsjahr 1989 oder 1990 war. An die Daten kam man aufgrund begleitender Maßnahmen, die bei den Teilnehmern seit dem 14. Lebensjahr bestanden haben.

    Die Ursache

    Schuld am „hohen“ Alter fürs erste Mal ist sehr wahrscheinlich die Pornografie. Der Zugriff darauf ist heute so einfach wie noch nie, was Spuren hinterlässt. Besser gesagt kommt ein falsches Bild bei den jungen Männern an, die von vermeintlich perfekten Körpern und weiteren Details geblendet werden. Man stellt einen Bezug in die reale Welt her und möchte ebenfalls diesem Ideal entsprechen. Findet man nun Schwächen am eigenen Körper oder generell an sich, dann kommen Zweifel auf und der Sex muss sich hinten anstellen. Der Verzicht hat also einen höheren Stellenwert als es tatsächlich mit dem richtigen Partner zu probieren. Auch soziale Medien und die Angst vor einer Erniedrigung spielen entscheidende Rollen. Unterm Strich bleibt nur der Rat, dass man sich nicht beeinflussen lassen sollte und es zwischen Internet und Realität meist große Unterschiede gibt.

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  • Schwangerschafts-Nase – was steckt dahinter?

    Schwangerschafts-Nase – was steckt dahinter?

    Den Traum von einem Baby im Bauch haben viele Frauen, zum Glück gelingt dies auch in den meisten Fällen und man darf sich auf die Aufgabe als Mutter freuen. Vor dieser Zeit steht aber die Schwangerschaft an, die unter anderem eine süße Babykugel hervorzaubert. Außerdem ist das Ganze nicht unbedingt ein Honiglecken, denn sowohl Stimmungsschwankungen als auch eine Gewichtszunahme sind die typischen Folgen. Ab und an kann es auch passieren, dass die Nase deutlich dicker wird und demnach eine größere Form annimmt. Nicht jeder wird davon schon gehört haben, was also steckt dahinter und ist es gefährlich?

    Die Begründung

    Der wohl wichtigste Aspekt ist: Die Anschwellung der Nase ist völlig ungefährlich und trifft auf rund 10 Prozent aller Schwangeren zu. Auch die Erklärung dahinter ist bekannt, wie unter anderem die Frauenärztin Dr. Mandy Mangler weiß. Sie sagt nämlich, dass die Ursache dafür ein in der Nase befindliches Blutgefäß-Netz ist, welches während der Schwangerschaft anschwellen kann. Umgangssprachlich ist auch von der sogenannten Schwangerschafts-Nase die Rede, die auch eine zweite Begründung haben kann. Kommt es nämlich zu einer Wassereinlagerung, die auf dem Progesteron zurückzuführen ist, dann schwillt das Gesicht ebenfalls an. Die Folgen sind anschließend an der Nase am stärksten zu sehen. Ein kleiner Wermutstropfen: Auch Promis bleiben davor nicht verschont und müssen diese Phase wohl oder übel überstehen.

    Geht meist von alleine wieder zurück

    Es gibt auch noch eine weitere gute Nachricht. Ist eine werdende Mutter von der Schwangerschafts-Nase betroffen, dann muss diese nichts dagegen unternehmen. Die Schwellung kommt nämlich nicht nur von alleine, sondern sie verschwindet auf diese Weise auch wieder. Dies ist in der Regel nach der Geburt der Fall, sodass Frauen sich keinerlei Sorgen machen müssen und sich voll und ganz auf wichtigere Dinge konzentrieren können. Dieser Aspekt ist auch wesentlich klüger, schließlich hat eine Schwangere in dieser Phase schon mit genug anderen Problemen zu kämpfen. Als Beispiel sind die Bestreitung des Alltags und die Reduzierung des Stresslevels zu nennen.

  • Depressionen in der Schwangerschaft – auch das Baby leidet

    Depressionen in der Schwangerschaft – auch das Baby leidet

    Mutter zu werden ist für viele Frauen ein absoluter Wunschtraum, doch der Weg dorthin ist nicht immer einfach. Die Rede ist natürlich von der Schwangerschaft, die sich auf rund 40 Wochen beläuft (meist spricht man auch von neun Monaten). Während dieser Zeit passiert nicht nur mit dem Körper so einiges, sondern es kann sogar zu Depressionen kommen. Während man die typischen Stimmungsschwankungen durchaus als normal ansehen kann, ist es in diesem Fall nicht so. Das liegt daran, weil Depressionen nicht nur der Schwangeren, sondern auch dem Baby schaden.

    Warnsignale ernst nehmen

    Wenn werdende Mütter bei einem positiven Schwangerschaftstest überglücklich sind und ein übernatürliches Strahlen von sich geben, dann spricht man vom sogenannten „Baby-Glow“. Die Glücksgefühle sind zweifelsohne hilfreich und positiv, doch auch sie können psychische Probleme nicht einfach ausradieren. Daher ist es wichtig auf Warnsignale zu achten, die auf eine mögliche Depression hindeuten können. Dazu zählen zum Beispiel schlechte Gedanken in Bezug auf die Schwangerschaft und das Kind (man redet sich quasi alles schlecht ein), Kraftlosigkeit um den Alltag zu bewältigen und eine verlorene Lust an vielen Dingen (die einem vorher Spaß gemacht haben). Kommen dann auch noch Schlaf- und Appetitlosigkeit dazu, dann ist unbedingt eine Hebamme oder ein Arzt aufzusuchen.

    Eine Maßnahme ist zum Beispiel die sogenannte „Edinburgh Postpartum Depression Scale“. Dabei handelt es sich um einen Fragebogen mit zehn Fragen, der bei der Beurteilung einer eventuell vorhandenen Depression helfen soll. Inhaltlich beschäftigt sich dieser mit dem persönlichen seelischen Befinden der Schwangeren.

    Eine Behandlung ist Pflicht

    Depressionen in der Schwangerschaft haben einen entscheidenden Nachteil. Die Symptome bekommt nicht nur die Frau, sondern auch das noch ungeborene Kind zu spüren. Zu den Auswirkungen zählen unter anderem eine Frühgeburt oder ein verzögertes Wachstum. Alleine aus diesem Grund sollte man sich im Fall der Fälle behandeln lassen.

    Es geht aber leider noch weiter, denn nach der Geburt könnte der frischgebackenen Mama eine Wochenbettdepression drohen (ohne Behandlung). Nur wenige Menschen wissen außerdem, dass die postnatalen Psychosen nur durch die Geburt ausgelöst werden (auch wenn es nur selten vorkommt). Befürchtet man also in der Zeit der Schwangerschaft Depressionen, dann ist sofort medizinische Hilfe einzuholen, alles andere schadet der Mutter und dem Baby.

     

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  • Das Baby noch vor der Schwangerschaft schützen

    Das Baby noch vor der Schwangerschaft schützen

    Jede werdende Mutter hat nur einen Wunsch, eine reibungslose Geburt und ein gesundes Baby. Das Risiko einer Fehlgeburt darf man aber nicht unterschätzen, vor allem aufgrund der unzähligen Faktoren. US-Forscher haben nun ein neues Indiz herausgefunden, welches das Risiko für eine Fehlgeburt nach oben treibt. Es ist der Bluthochdruck, wobei es für je 10 mmHg-Anstieg ein um 18 Prozent höheres Risiko gibt. Damit ist der diastolische Blutdruck gemeint, der bei der Erschlaffung des Herzmuskels gemessen wurde.

    Ursache nur eine Vermutung

    Die durchgeführte Analyse war eine Beobachtungsstudie. Das heißt, dass man weder die Wirkung noch die Ursache untersucht hat. Es gibt also theoretisch keine handfesten Beweise, die den Bluthochdruck als Risikofaktor für eine Fehlgeburt bestätigen. Trotzdem tappen die Wissenschaftler nicht im Dunkeln und sagen, dass entstandene Schäden, die aufgrund des erhöhten Drucks und an den Blutgefäßen zum Vorschein kommen, der Grund sind. Die Folge ist nämlich eine unzureichende Blutversorgung der Plazenta.

    Den Blutdruck richtig messen

    Um die Gefahr von Bluthochdruck zu erkennen, ist eine korrekte Messung das A und O. Eine große Rolle spielt dabei der Ort, denn zwischen zu Hause und Artpraxis gelten zwei unterschiedliche Werte. Verantwortlich dafür ist der sogenannte „Weißkitteleffekt“ und bedeutet, dass man beim Arzt immer aufgeregter als in den eigenen vier Wänden ist. Die Richtwerte lauten 140/90 (beim Mediziner) und 135/85 (daheim in vertrauter Umgebung). Außerdem muss zum Beispiel die Manschette richtig sitzen und man sollte immer stets zur gleichen Tageszeit die Messung durchführen.

    Abhilfe ohne Medikamente

    Schwangere Frauen müssen bei Bluthochdruck nicht sofort zu Medikamenten greifen, es gibt auch natürliche Wege. Ganz oben steht die Bewegung, die an fünf Tagen in der Woche mithilfe von moderater körperlicher Aktivität ausgeübt werden sollte. Ideal sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking.

    Ein wichtiger Punkt ist auch die Ernährung. Für eine blutdrucksenkende Wirkung sind salzarme Gerichte zu empfehlen, ein Verzicht auf Fertiggerichte und der Griff zum Kochlöffel haben sich als Grundvoraussetzung für dieses Ziel herauskristallisiert. Es gibt auch Lebensmittel wie Knoblauch, Olivenöl, Hülsenfrüchte und Spinat, welche bei regelmäßigem Verzehr eine positive Auswirkung auf den Blutdruck haben.

    Wenig überraschend sind auch Stress und eine psychische Belastung für erhöhte Werte verantwortlich. Als Gegenmaßnahme sind Entspannungstechniken angebracht, wobei dazu unter anderem die transzendentale Meditation zählt. Eine Studie von 2012 bestätigt dessen Wirkung bei einem leichten Bluthochdruck, am Ende mussten die Betroffenen keine Medikamente mehr einnehmen.

     

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  • Schwangerschaftsdemenz – gibt es diese Diagnose?

    Schwangerschaftsdemenz – gibt es diese Diagnose?

    Die Diagnose einer Schwangerschaftsdemenz lässt sich mit der eines Männerschnupfens gleichsetzen. Trotzdem konnten Forscher nachlassende kognitive Fähigkeiten bei werdenden Müttern feststellen. Allerdings kann dies durchaus daran liegen, dass Schwangere mit ihren Gedanken beim Wesentlichen sind.

     

    Daran erkennen Sie die so genannte Schwangerschaftsdemenz

    Schwangere streicheln sich ihren Bauch und erscheinen dadurch ein wenig der Welt entrückt. Zudem sind sie kaum bei der Sache, vergessen mehr als bisher. Im Englischen ist von Baby Brain die Rede. Zu Deutsch ist oftmals die Rede von Schwangerendemenz. Doch in der Tat lassen die kognitiven Fähigkeiten schwangerer Frauen in ihrem Zustand nach. Australische Wissenschaftler weisen im Fachmagazin „Medical Journal of Australia“ eine messbare Beeinträchtigung der Hirnleistung Schwangerer nach.

     

    Resultate der Forscher nicht überschätzen

    Da Schwangere jedoch nach wie vor alltagstauglich bleiben, warnen die Forscher vor einer Überschätzung ihrer Resultate. Obwohl die merklichen Beeinträchtigungen nicht ausschließlich statistischer Natur sind. Dennoch leidet das Leben in der Realität hierunter kaum. Unter Umständen lässt sich davon ausgehen, dass sich des Öfteren kleinere Vergesslichkeiten einstellen können. Beispielsweise kann ein Termin vergessen werden zu vereinbaren oder denselben wahrzunehmen. Am größten seien die Auswirkungen im dritten Schwangerschaftsdrittel zu beobachten. Rund 28 Prozent der Gedächtnisleistung können eingeschränkt sein.

     

    Gedanken der Schwangeren drehen sich weniger um den Beruf

    Auf keinen Fall sollten sich Schwangere einreden lassen, während der Schwangerschaft an Problemen in den Bereichen Konzentration und Gedächtnis zu leiden. So manche kleinere Unaufmerksamkeit kann durchaus auf die Umstellung des Organismus im Zusammenspiel mit der Erschöpfung und einem möglichen Schlafmangel zurückgeführt werden.

     

    Darüber hinaus sollten eventuelle Veränderungen kognitiver Art nicht ausschließlich als Defizit angesehen werden. Dahingegen gibt es zahlreiche Hinweise, dass sich die Frauen während der Schwangerschaft öfters auf ihre Schwangerschaft, die Vorbereitung der Geburt und die Zeit mit dem Baby konzentrieren. Somit kann das geringere Denken an den Partner oder den Beruf damit zusammenhängen, dass sich die Frauen auf das Wesentliche konzentrieren. Von einer beginnenden Demenz muss deshalb nicht sofort ausgegangen werden.

  • Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Die Schwangerschaft ist ein kraftaufwendiger und komplizierter Prozess. Im Bauch der werdenden Mutter wächst ein Kind heran und jeden Tag fällt der Alltag ein wenig schwerer. Die wichtigste Sache ist aber natürlich die Gesundheit, sowohl die Mutter also auch das Kind sollten die Geburt im besten Fall ohne Folgen überstehen. Für diesen Zweck gibt es viele Tipps und Übungen von Experten, Impfungen hingegen werden damit eher weniger in Verbindung gebracht. Frauenärzte kritisieren allerdings genau das, denn eine Grippeimpfung schützt nicht nur die Schwangere, sondern auch das Ungeborene. Bereits seit Jahren spricht man Empfehlungen aus, in Anspruch werden diese aber nur sehr selten genommen.

    Schwaches Immunsystem

    Der Berufsverband der Frauenärzte sagt, dass die Antikörper, die mit dem Pieks ins Innere kommen, auch das ungeborene Kind erreichen. Dies hat zur Folge, dass das Baby langfristig geschützt ist (auch nach der Geburt). Und das ist wichtig, denn das Immunsystem ist bei Neugeborenen noch schwach und es kann sich nicht gegen Viren wehren. Eine Grippe alleine wäre schon schlimm, doch oft kommen auch noch Komplikationen – zum Beispiel eine Lungenentzündung – dazu. Es ist außerdem schon vorgekommen, dass man Babys aufgrund fehlender Kräfte künstlich ernähren musste oder sie nicht mehr trinken konnten. Die Folgen sind also durchaus dramatisch und man sollte über eine Grippeimpfung nachdenken.

    Frühgeburten verhindern

    Eine Grippeschutzimpfung kann zusätzlich eine Frühgeburt verhindern. Kommt es beispielsweise zu frühzeitigen Wehen, dann würde eine Influenzainfektion eine vorzeitige Geburt zur Folge haben. Besteht diese Infektion nicht, dann sinkt auch das Risiko einer Frühgeburt. Genau solche Nebenwirkungen werden durch eine Grippeschutzimpfung verhindert, wobei diese keine schädlichen Einflüsse hat. Das trifft sowohl auf die Schwangere als auch auf das Kind und auf die spätere Entwicklung zu.

    Zur Impfung selbst kann man entweder vor der Schwangerschaft oder im Ernstfall auch noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche antreten. Die ersten drei Monate sind in der Regel tabu, nur Frauen ohne einen Impfschutz und einer Erkrankung (zum Beispiel Asthma) sind davon ausgenommen.

    Fazit

    Unterm Strich überwiegen ganz klar die Vorteile. Es gibt keine negativen Einflüsse und das Baby wird langfristig geschützt. Jede Schwangere sollte ernsthaft über eine Grippeschutzimpfung nachdenken, so lautet auch die Empfehlung der Frauenärzte.

     

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