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  • Häufige Frauenleiden

    Häufige Frauenleiden

    Die häufigsten Frauenkrankheiten und weibliche Probleme

    Der menschliche Organismus ist sehr widerstandsfähig. Der Körper hält dabei zahlreichen äußerlichen Einflüssen stand, jedoch wird dieser immer wieder von Krankheiten heimgesucht. Neben den alltäglichen Erkrankungen, wie Schnupfen und Husten, leiden Menschen auch an anderen unerträglichen Krankheiten. Es gibt einige Krankheiten, welche hauptsächlich die Frauenwelt betreffen. Hier kann man sich über die häufigsten Frauenerkrankungen informieren.

     

    Blasenentzündung – der häufige Gang zur Toilette

    Begriffserklärung Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung ist, wie der Name schon sagt, eine Entzündung der Blase. Begleitet wird diese Krankheit meist von einem Harnwegsinfekt. Dieser betrifft die ableitenden Harnwege. Es sind also die Blase und die Harnröhre betroffen.

     

    Ursachen einer Blasenentzündung 

    Die Ursachen für Blasenentzündungen sind vielfältig. Frauen verkühlen sich sehr leicht, und dies kann sich in Form einer Blasenentzündung äußern. Frauen verfügen außerdem über eine kürzere Harnröhre als Männer, so dass Bakterien leichter in die Blase eindringen können. Da die Harnröhre und der Anus sehr nah beieinanderliegen, gelangen Bakterien aus der Analregion schnell in die Harnröhre. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen. Die Erkrankung lässt sich ganz schnell und einfach mittels einem Harnstreifentest nachweisen. Dieser wird in den Harn eingetaucht und zeigt innerhalb von drei Minuten ein präzises Ergebnis an.

     

    Blasenentzündung Symptome

    • Häufiges Harnlassen
    • Schmerzen beim Harnlassen
    • Schmerzen im unteren Bauch

     

    Therapie bei einer Blasenentzündung

    Empfehlenswert ist das Trinken von Blasentee und Essen von Ribiseln. Sollten die Symptome sich nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann ein Antibiotikum verschreiben, mit dem die Blasenentzündung in kurzer Zeit wieder verschwindet. Auch wenn die Frau Schmerzen im Unterbauch hat, sollen diese nicht durch eine warme Wärmeflasche gelindert werden. Die Wärme fördert die Entzündung und die Bakterien können sich schneller vermehren.

     

    Komplikationen bei einer Blasenentzündung

    Die Bakterien können bei Nichtbehandlung der Blasenentzündung aufsteigen und so die Nieren erreichen. Dies kann zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Diese zu behandeln ist weitaus schwieriger und langfristiger. Außerdem können die Keime sich vermehren und auch in die Scheide eindringen. Dies führt zu Entzündungen der Eierstöcke und der Gebärmutter. Wird eine Blasenentzündung schnell und effizient behandelt, ist dies jedoch nicht der Fall.

     

    Vaginalpilz – Juckreiz und Ausfluss

    Begriffserklärung – Vaginalpilz

    Frauen leiden häufig unter einem juckenden Vaginalpilz. Hier vermehren sich Sporen im warmen Scheidenmilieu und führen zu einer Pilzinfektion. Das Scheidenmilieu ist leicht sauer. Im Intimbereich der Frau muss ständig Feuchtigkeit herrschen. Diesen Platz lieben die Pilzsporen, denn sie finden einen super Nährboden für die Vermehrung.

     

    Ursachen für Vaginalpilz

    Für diese Erkrankung gibt es mehrere Ursachen. Ein Gang zur öffentlichen Toilette, ungeschützter Geschlechtsverkehr oder mangelnde Hygiene. Pilze können sich sehr schnell bilden und auch vermehren. Auch die Einnahme bestimmter Antibiotika kann zu einer Pilzinfektion führen.

     

    Vaginalpilz Symptome

    • Juckreiz im Bereich der Vagina
    • Brennen beim Harnlassen
    • Brennen der inneren Schamlippen
    • gerötete Schleimhäute der Vagina

     

    Therapiemöglichkeiten bei Vaginalpilz

    Eine Pilzinfektion lässt sich sehr einfach therapieren. Diese kann mit ausgewählten Salben, so genannten Antimykotika, behandelt werden. Die Salbe enthält einen Wirkstoff, welcher die Pilze abtötet. Zusätzlich kann die Frau ein Vaginalzäpfchen benutzen, so dass auch die Pilze in der Scheide abgetötet werden.

     

    Vaginalpilz – Komplikationen

    Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, werden sich die Sporen vermehren und ausbreiten. Diese wandern durch die Scheide in die Vagina und hoch in die Gebärmutter. Dort führen sie zu einer schmerzhaften Infektion. Vor allem in der Schwangerschaft kann dies ein großes Problem werden, denn die Pilzsporen sind sehr gefährlich für das ungeborene Baby.

     

    Krampfadern – auch bekannt als Besenreisser

    Begriffserklärung Krampfader

    Krampfadern kennt eigentlich jeder Mensch. Vor allem an den Beinen sind diese häufig sichtbar. An der Hinterseite der Wade sind große und kleine blaue Venen sichtbar. Aber auch am Anus und an der Schamlippe können Krampfadern auftreten. Krampfadern sind grundsätzlich harmlos.

     

    Ursachen für Krampfader

    Krampfadern sind immer ein Zeichen, dass die Durchblutung nicht in Ordnung ist. Meist handelt es sich um ein Problem des Blutrückflusses aus der Vene. Es fließt viel Blut in die Vene. Durch zu hohen Druck beispielsweise kann dieses Blut nur langsam zurückfließen. Das Blut staut sich in den Venen und Ausstülpungen bilden sich. Diese Ausstülpungen lassen sich an der Oberfläche der Haut spüren und sind deutlich sichtbar.

     

    Krampfader Symptome

    • Sichtbare hervortretende Venen
    • Manchmal können Schmerzen in den Beinen auftreten
    • Spannungsgefühl
    • starkes Brennen in den Waden

     

    Therapie bei Krampfader

    Die Frau kann verschiedene Salben auf die betroffene Stelle auftragen. In der Apotheke sind durchblutungsfördernde Salben erhältlich. Meist helfen die Salben, dass die Krampfadern nicht schlimmer werden. Diese gehen jedoch in den meisten Fällen nicht mehr ganz weg. Um die Krampfadern komplett loszuwerden, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

     

    Komplikationen bei Krampfader

    In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sich ein Blutgerinnsel aus den Beinen löst und durch den Körper wandert. Dies kann zu Schlaganfällen führen. Daher ist eine Kontrolle der Krampfadern durch einen Mediziner ratsam.

     

     

    PMS – jeden Monat aufs Neue

    Erklärung von PMS

    PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, bedeutet übersetzt „Symptome vor und während der Periode“. Jede Frau empfindet diese anders und sie äußern sich auch bei jeder Frau anders. Manche Frauen sind gar nicht davon betroffen, andere verspüren sehr intensive Symptome.

     

    Die Ursache von PMS

    Die Ursache für PMS ist nach wie vor sehr umstritten. Mediziner gehen von einer Änderung des Hormonhaushalts der Frau aus. Am Ende des Zyklus wird das Hormon LH in größeren Mengen gebildet. Dieses könnte für die Symptome verantwortlich sein.

     

    Symptome bei PMS

    • Krämpfe im Unterbauch
    • Gereiztheit
    • Lust auf unterschiedliche Speisen
    • Kopfschmerzen

     

    PMS – Therapiemöglichkeiten

    Es gibt leider keine wirkliche Therapie gegen PMS. Jede Frau muss selbst herausfinden, was ihr in dieser Zeit guttut. Gegen Kopfschmerzen und Krämpfe können Schmerztabletten eingenommen werden. Diese sollten jedoch vom Arzt verschrieben werden. Oft hilft eine warme Wärmeflasche am Bauch gegen die Krämpfe.

     

     

    Anämie – die Blutarmut

    Erklärung Anämie

    Die Anämie ist wörtlich übersetzt die Blutarmut. Hierbei kommt es zur Reduzierung von roten Blutkörperchen, welche für die Zusammensetzungen des Blutes wichtig sind. Sie transportieren beispielsweise den Sauerstoff für den menschlichen Körper und sind somit lebensnotwendig.

     

    Ursache von Anämie 

    Das häufigste Vorkommen der Blutarmut ist die Eisenmangelanämie. Diese entsteht, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Eisenmangel. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil in der Herstellung der roten Blutkörperchen. Ist zu wenig Eisen im Körper vorhanden, sind automatisch auch weniger rote Blutkörperchen im Körper. Eisenmangel entsteht oft durch einen Blutverlust. Das erklärt auch, warum Frauen bei weiten häufiger betroffen sind als Männer. Vor allem Frauen, die an einer sehr starken Periode leiden, sind häufig von der Anämie betroffen.

     

    Symptome bei Blutarmut 

    • Ständiges Kältegefühl
    • Blasse Hautfarbe, vor allem im Gesicht
    • Kopfschmerzen

     

    Therapie von Anämie

    Da die häufigste Form der Blutarmut die Eisenmangelanämie ist, kann diese ganz einfach durch die Einnahme von Eisen behoben werden. Eisen ist in Lebensmitteln wie Spinat, Orangensaft oder Paprika enthalten. Es können alternativ aber auch Eisentabletten eingenommen werden. Eine Nebenwirkung der Tabletten kann sein, dass der Stuhl schwarz gefärbt ist.

     

    Welche Komplikationen können bei einer Blutarmut auftreten?

    Bei schwerer Blutarmut können Sehprobleme, Atemnot, Benommenheit und Herzrasen auftreten. Sollte eines dieser Symptome bemerkbar sein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

     

    Brustkrebs – die heimtückische Krankheit

    Erklärung – Brustkrebs

    Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Brustgewebes.

     

    Ursache von Brustkrebs

    Die Ursache ist immer noch unbekannt. Es gibt jedoch eine 4-F Regel, welche Risikofaktoren für einen Brustkrebs darstellen.

    1. Fourty (über 40 Jahre alt)
    2. Fat (übergewichtig)
    3. Female (weiblich)
    4. Fertility (fruchtbar)

     

    Brustkrebs: Die Symptome 

    • Schmerzen bleiben meist aus
    • Knoten in der Brust sind spürbar
    • Die Knoten lassen sich verschieben
    • Es kann Sekret aus der Brustwarze austreten

     

    Therapie von Brustkrebs

    Je nach Art des Tumors ist eine andere Therapie notwendig. So kann oft eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Erfolg führen. Manchmal ist aber auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Therapie des Brustkrebses ist sehr vielseitig.

     

    Komplikationen bei Brustkrebs

    Je nach Art des Brustkrebses kann es zur Metastasen Bildung im Organismus kommen. Diese können durch den Körper wandern und der Krebs breitet sich somit aus. Um eine frühzeitige Erkennung des Brustkrebses zu gewährleisten, sollte jede Frau ab einem Alter von 40 Jahren zur jährlichen Mammographie gehen. Dort wird die Brust genau untersucht. Auch der jährliche Gang zum Gynäkologen sollte eingehalten werden. Außerdem wird jeder Frau empfohlen, einmal in der Woche ihre Brust abzutasten, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

     

    Eierstockzysten – eine harmlose Erkrankung

    Erklärung – Eierstockzysten

    Bei Eierstockzysten handelt es sich um gutartige Gewebeveränderungen an den Eierstöcken. Zysten können in unterschiedlichen Größen auftreten. Solange die Zysten klein sind, machen diese keine Probleme. Erst wenn die Zysten wachsen und die Nachbarorgane berühren, kommt es zu Symptomen.

     

    Ursache von Eierstockzysten

    Es gibt viele verschiedene Arten von Zysten, die alle unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine hormonelle Umstellung an der Entstehung der Zysten schuld.

     

    Die Symptome bei Eierstockzysten

    • Schmerzen im Unterbauch
    • Rückschmerzen
    • Verstopfung
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

     

    Therapiemöglichkeiten bei Eierstockzysten

    Meist gehen die Zysten von selbst wieder zurück. Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft an zyklusbedingten Zysten. Das heißt, dass diese immer zur gleichen Zeit auftreten und später wieder verschwinden. Der Gynäkologe wird die Zysten im Auge behalten und in mehreren Zyklen kontrollieren. Sollten die Zysten jedoch nicht von alleine zurückgehen, ist eine operative Entfernung notwendig.

     

    Was für Komplikationen können bei Eierstockzysten auftreten?

    In 98m% der Fälle sind Zysten am Eierstock harmlos. Selten sind diese bösartig und können zu Krebs führen. Aber auch gutartige Zysten können Komplikationen hervorrufen. Diese sind mit Blut gefüllt. Wenn die Zyste zu groß wird, kann diese platzen. Das führt zu einer inneren Blutung. Auch kann sich die Zyste um die eigene Achse drehen, was zu einer Abklemmung der Blutgefäße führt. In weiterer Folge können die Gefäße auch durchgerissen werden. Ist dies der Fall, ist ein sofortiger chirurgischer Eingriff notwendig.

  • Wie gefährlich ist der Bandwurm für den Menschen?

    Wie gefährlich ist der Bandwurm für den Menschen?

    Es gibt Dinge im Leben, auf die man mit gutem Gewissen verzichten kann. Dazu gehört auch der Bandwurm (ein Parasit), der sich jedoch unter Umständen im Darm des Menschen einnisten kann. Das passiert in der Regel aber nicht einfach so, sondern es hat unter anderem mit der Nahrungsaufnahme zu tun. Genauer gesagt kann es dann dazu kommen, wenn man halbrohes Fleisch zu sich nimmt oder im Wald Beeren und/oder Pilze isst. Ein weiteres Szenario wäre, wenn man am WC mit Exkrementen in Berührung kommt und sich danach unzureichend wäscht. Eine Infektion mit einem Bandwurm ist auch dann möglich, wenn die eigenen Haustiere damit infiziert sind.

    Was sind typische Symptome?  

    Die Symptome für einen Bandwurm beim Mensch hängen vor allem von der Art ab. Bei manchen verläuft die Erkrankung nahezu beschwerdefrei, was allerdings trotzdem nicht unbehandelt bleiben sollte. Eine nicht spürbare Krankheit ist nämlich nicht automatisch harmlos.

    In vielen Fällen bleibt das Ganze aber dann doch nicht unbemerkt, sodass beispielsweise Bauchbeschwerden auftreten können. Weitere Symptome können Appetitlosigkeit, Erbrechen, Übelkeit und ein häufiger Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall sein. Entstehen durch den Bandwurm Zysten, dann sind Atembeschwerden, Oberbauchschmerzen und Müdigkeit mögliche Anzeichen.

    Welche Arten von Bandwürmern gibt es?

    Würde man alle Arten zusammenzählen, dann wären es Tausende. Aus diesem Grund gibt es nachfolgend nur ein paar, um einen ersten Eindruck entstehen zu lassen. Es gibt unter anderem den Schweinebandwurm, den Fuchsbandwurm, den Hundebandwurm, den Rinderbandwurm, den Zwergbandwurm und den Fischbandwurm.

    Die Größe kann sich übrigens je nach Art stark voneinander unterscheiden. Während ein Fuchsbandwurm lediglich 3,5 cm groß ist, kann ein Fischbandwurm staatliche 20 Meter erreichen.

    Die Larven sind besonders gefährlich

    Der Bandwurm selbst ist beim Menschen nicht einmal das größte Problem. Es kann sogar sein, dass man ihn gar nicht bemerkt. Er ist zwar da und nimmt wichtige Nährstoffe auf, doch er löst in der Regel keine Krankheiten aus oder richtet einen gravierenden Schaden an. Die eigentliche Gefahr geht von dessen Larven aus, die sich langsam aber sicher durch die Darmwand bohren. Anschließend gelangen sie in die Muskeln, in die Lunge, in die Leber und in das Gehirn, setzen sich fest und bilden Zysten. Ihre Größe kann bis zu der eines Handballs heranwachsen, es läuft im Endeffekt wie beim Krebs und dessen Metastasen ab.

    Die Folgen eines Bandwurms beziehungsweise von dessen Larven sind mit denen eines Tumors vergleichbar. Ein Betroffener kann also epileptische Anfälle erleiden oder auch erblinden. Im allerschlimmsten Szenario kann es sogar zum Tod führen.

    Wenn man sich also nicht behandeln lässt und sich die Larven im Körper ausbreiten, dann ist der Bandwurm sehr gefährlich beziehungsweise tödlich.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Eine Behandlungsmethode hängt immer von der Bandwurmart und von der Schwere ab. In den meisten Fällen kommen jedoch Medikamente zum Einsatz, die unterschiedliche Ziele aufgreifen. Manche führen dazu, dass die Bandwürmer gelähmt werden oder keine Nährstoffaufnahme mehr möglich ist. Manchmal kommt auch das Mittel Praziquantel zum Einsatz, das allerdings nur gegen die ausgewachsenen Würmer hilft (werden aus dem Körper befördert). Gegen die Nachfahren hat es keine Wirkung. Wissenschaftler haben jetzt Krebsmedikamente im Auge.

  • Rückkehr der Bettwanzen – warum sind sie so gefährlich?

    Rückkehr der Bettwanzen – warum sind sie so gefährlich?

    Jahrelang galten die blutsaugenden Bettwanzen in Deutschland als ausgerottet. Doch jetzt sind sie wieder da.

     

    Bettwanzen wieder in Deutschland

    Einst galten die blutsaugenden Krabbeltiere ausgerottet. Doch seit einigen Jahren finden sie sich wieder vermehrt in Deutschlands Betten. Oftmals bringen Reisende die Plagegeister aus Osteuropa oder Asien mit. Dann vermehren sie sich rasend schnell. Der Bundesverband der Schädlingsbekämpfer nimmt eine erschreckend hohe Zunahme der Bettwanzen wahr. Zahlreiche Menschen kennen die Parasiten nicht. Sondern bemerken diese erst dann, wenn sie Symptome bei sich feststellen.

     

    Bettwanzen bevorzugen offenbar bestimmte Farben

    Dabei ließ sich bemerken, dass die Krabbeltiere vermutlich bestimmte Farben bevorzugen. Tagsüber verstecken sie sich und kommen nachts zum Blutsaugen aus den Verstecken heraus. Während eines Stichs sondern sie Speichel ab, der in der entstandenen Stichwunde zu enormen Hautirritationen führen kann. Zunächst lassen sich die Stiche an juckendem Hautausschlag erkennen. Jener kann bis zu mehreren Tagen anhalten. Wenn Sie sensibel auf den Speichel reagieren, kann dies zu großflächigen Hautentzündungen führen. Während rotbraune Bettwanzen normalerweise nur einen halben Zentimeter groß sind, können sie im vollgesogenen Zustand wesentlich anschwellen.

     

    Scham und Unwissenheit sorgen für Ausbreitung von Bettwanzen

    Karolina Bauer-Dubau – Biologin des Berliner Tropeninstituts – erläutert, dass zahlreiche Menschen sich scheuen, die Parasiten professionell bekämpfen zu lassen. Denn oftmals geht der Mythos um, wer diese Parasiten im Haus hat, lässt es an Hygiene mangeln. Doch dies ist in der heutigen Zeit eine völlig falsche Annahme. Ehe der Kammerjäger hinzugezogen wird, vergehen oft Wochen. Inzwischen ist bereits die nächste Generation geschlüpft. Obwohl es innerhalb Deutschlands noch keine Nachweise für von den Blutsaugern übertragene Krankheiten gibt, können diese unter anderem das Q-Fieber auslösen. Aber auch eine Hepatitis B-Infektion ist möglich. Und zwar dann, wenn der Kot der Parasiten in die Einstichstelle gelangt.

    Aus diesem Grund ist es von enormer Bedeutung, bei bestehendem Verdacht auf einen Befall mit Bettwanzen einen Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen.

     

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  • Tropische Zecken mit gefährlichem Infektionskeim nun auch in Deutschland

    Tropische Zecken mit gefährlichem Infektionskeim nun auch in Deutschland

    Experten fanden in Deutschland zahlreiche tropische Zecken. Davon trug ein Parasit den gefährlichen Infektionskeim des Fleckfiebers in sich. Wissenschaftler befürchten eine weitere Ausbreitung. Durch die Klimaerwärmung erhöht sich die Gefahr des Auftretens der Blutsauger.

     

    Gefahr durch tropische Zecken wächst

    Zecken können Infektionskrankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – sowie Borreliose übertragen. Jedoch entdeckten Forscher im Raum Deutschland jetzt Zeckenarten, die im deutschen Raum nicht beheimatet sind. In einem der Blutsauger ließ sich der gefährliche Erreger des Fleckfiebers feststellen. Wenn diese Krankheit nicht behandelt wird, führt sie zum Tod.

    Normalerweise kommt Fleckfieber in hoch liegenden, kälteren Gebieten Asiens, Süd-, West- und Zentralafrikas vor. Innerhalb zehn bis 14 Tagen können sich Beschwerden wie Gliederschmerzen, hohes Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost bemerkbar machen. Ferner tritt nach rund sechs Tagen ein rotfleckiger Hautausschlag auf.

     

    Ein Parasit trug gefährlichen Infektionskeim in sich

    In diesem Jahr fanden Zeckenforscher der Universität Hohenheim Stuttgart sowie Kollegen des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr München insgesamt sieben tropische Zecken der Art Hyalomma. Zwar hört sich diese Zahl gering an. Dennoch befürchten die Forscher eine Etablierung der Parasiten in unseren Breiten. Für weitere Beunruhigung sorgte das entdeckte gefährliche Bakterium in einem der Blutsauger.

     

    Weitere Funde tropischer Zecken an Schafen und Pferden

    Zudem entdeckten die Wissenschaftler aus München und Stuttgart insgesamt drei tropische Zecken an einem Pferd. Dazu gesellten sich weitere Exemplare an einem Schaf sowie an drei weiteren Pferden. Die entdeckten Arten gab es bislang weder in Nord- noch Mitteleuropa. Im Raum Eurasiens gelten diese als Überträger des Hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers. Aber auch das Zecken-Fleckfieber übertragen die kleinen Blutsauger.

    Erwachsene Zecken saugen das Blut von zumeist großen Tieren. Ferner gilt auch der Mensch als möglicher Wirt. Dahingegen finden sich Nymphen und Larven hauptsächlich an kleinen Säugetieren und Vögeln wieder. Haben sie ein Tier gefunden, verbleiben sie dort bis zu 28 Tage. Somit können die gefährlichen Blutsauger mit den Zugvögeln bis nach Deutschland gelangen.

     

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  • Welche dieser Medizin-Mythen stimmen?

    Welche dieser Medizin-Mythen stimmen?

    Der medizinische Bereich ist riesengroß und es kommen jeden Tag neue Forschungsergebnisse hinzu. Manche helfen uns zukünftig und andere haben keinerlei Wirkung. Über die Jahre hinweg hat sich die Medizin extrem weiterentwickelt, viele Operationen waren früher undenkbar. Mit der Weiterentwicklung schlichen sich allerdings auch Mythen ein, die zum Teil gar nicht stimmen. Viele Eltern nutzen diese jedoch, um ihre Kinder „vernünftig“ zu erziehen. Nun ist jedoch Schluss damit, denn in den folgenden Absätzen werden die Mythen endgültig aufgeklärt.

    Fingerknacken ist gefährlich

    Im Alltag sieht man es oft, dass Menschen mit ihren Fingern ein Knacken verursachen. Das hört sich tatsächlich ein wenig unheimlich an und stellt manchen die Haare auf, doch gefährlich ist es nicht. Bislang konnte man keine negativen Auswirkungen feststellen und es verursacht auch keine Arthrose. Schlechte Nachrichten für alle, die so gar nicht darauf stehen.

    Bekommen Freundinnen immer gleichzeitig ihre Tage?

    Nein, die Zykluslänge unterscheidet von Frau zu Frau, sodass es niemals mit Absicht dazu kommt. Zufälle sind aber freilich nicht ausgeschlossen, denn Überschneidungen sind aufgrund der Umstände vorprogrammiert. Der ultimative Freundschaftsbeweis, für den man ihn oft hält, ist es demnach nicht.

    Mit Strohhalm wird man schneller betrunken

    Grundsätzlich stimmt dieser Mythos, doch der Effekt ist so gering, dass er quasi vernachlässigt werden kann. Durch den Strohhalm ist die Mundschleimhaut länger mit dem Alkohol in Berührung, was zu einer schnelleren Übertragung ins Blut führt. Die geringe Oberfläche (im Vergleich mit der Dünndarmschleimhaut) ist jedoch so gering, dass der Effekt nur ganz minimal auftritt.

    Konterbier macht den Kater weg

    Ein Konterbier zögert den Kater hinaus und macht ihn zumindest ein wenig unschädlich (durch das Methanol). Ganz abstreiten kann man den Mythos demnach nicht, allerdings ist auch hier der Effekt klein. Und mal ehrlich, Alkohol ist doch keine Lösung oder?

    Blasenentzündung durch Sitzen auf kaltem Boden

    Diese Aussage ist ein echter Klassiker, stimmt so aber nicht. Eine Blasenentzündung entsteht nämlich durch Bakterien, Kälte hat darauf keinen Einfluss. Anfällige Menschen sollten sich jedoch trotzdem nicht unbedingt auf einen kalten Boden setzen, dadurch wird nämlich das Immunsystem unnötig beansprucht.

    Bei Nasenbluten den Kopf nach hinten legen

    Dieser Mythos ist definitiv falsch. Durch diese Stellung läuft das Blut in den Rachen und kann sogar weitere Probleme verursachen. Richtig ist die Beugung nach vorne, sodass das Blut auslaufen kann. Tipp: Ein kalter Waschlappen, den man in den Nacken legt, kann zusätzlich helfen.

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  • Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Im Spätsommer nimmt die Anzahl der Wespen merklich zu, Wespenstiche könnten die Folge sein. Denn gerade jetzt gehen die kleinen schwarz-gelben Insekten vermehrt auf Nahrungssuche. Besonders verlockend sind dabei auch die Speisen des Menschen. Damit steigt das Risiko auf einen schmerzhaften Wespenstich. Dann ist schnelles Handeln unabdingbar. Am besten helfen Hausmittel, um ein Ausbreiten des Gifts im Organismus zu verhindern.

     

    Wespenstiche – für Allergiker lebensgefährlich

    Sticht eine Wespe in den Rachenraum, ist ein sofortiger Arztbesuch unabdingbar. Anderenfalls können die Atemwege zuschwellen. Aber auch für Allergiker ist das Konsultieren eines Arztes oder gegebenenfalls Notarztes zwingend notwendig. Denn wer allergisch auf Wespenstiche reagiert, für den kann dieser Stich lebensbedrohlich sein. Selbst Nicht-Allergiker sind nicht vor teilweise ernstzunehmenden Komplikationen geschützt. Ein schnelles Entfernen des Gifts aus der Stichwunde sollte umgehend erfolgen.

     

    Welche Hausmittel können Abhilfe schaffen?

    Positive Resultate können Sie mithilfe eines angefeuchteten Stücks Würfelzucker erzielen. Direkt auf die Einstichstelle gelegt kann der Würfelzucker das Gift aus der Wunde ziehen. Die gleiche Wirkung lässt sich mit Hitzeeinwirkung erzielen. Denn Wespengift besteht aus Eiweißmolekülen. Tupfen Sie hierfür mittels eines erhitzten Löffels die Einstichstelle vorsichtig ab. Diesen Prozess können Sie mehrmals wiederholen.

     

    Wie schützen Sie sich am besten gegen Wespenstiche?

    Wer Speisen und Getränke im Freien genießen möchte, sollte diese unbedingt vor Wespen schützen. Dafür decken Sie am besten Ihre Getränke mit einer Serviette oder einem Bierdeckel ab. Dosen und Flaschen, die nicht einsehbar sind, sollten keine Verwendung finden. Ferner ist das sofortige Abräumen von Essensresten nach einer beendeten Mahlzeit essentiell. Verirrt sich eine Wespe in der Kleidung, achten Sie auf ein vorsichtiges Ausziehen derselben. Quetschen Sie die Wespe dabei nicht, um keinen Stich zu provozieren.

     

    Als Allergiker reagieren Sie binnen weniger Minuten auf einen Wespenstich mit Atemnot. Weitere schwere Symptome können folgen. Aus diesem Grund sollten Sie immer ein Notfall-Set dabei haben. Für Nicht-Allergiker hält der Handel so genannte Anti-Biss-Stifte bereit. Durch das sofortige Auftragen des Stifts erzielen Sie eine schnelle Zerstörung des Wespengifts.

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