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  • Stromschlag: wie Sie direkt und indirekt helfen können

    Stromschlag: wie Sie direkt und indirekt helfen können

    Auf Baustellen und in vielen privaten Haushalten passiert es irgendwann: Ein Kollege, ein Freund oder ein Familienmitglied erhält einen Stromschlag durch defekte Isolierungen oder aufgrund von Unachtsamkeit. Und jetzt? Schnelle Hilfe kann jetzt lebensnotwendig sein. Doch was müssen Sie tun, wenn Sie mit dem Opfer eines Stromschlags zu tun haben?

    Nicht anfassen!

    Das Wichtigste, wenn Sie einen durch Stromschlag verunglückten Menschen auffinden ist: Fassen Sie ihn auf keinen Fall direkt an. Ihre erste Reaktion muss sein, die vermeintliche Stromquelle vom Netz zu nehmen, um Ihre eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Die einzige Person, die in einem solchen Fall nämlich wichtiger ist als das Unglücksopfer, sind Sie selbst! Ziehen Sie also bitte den Stecker aus der Steckdose, schalten Sie die Sicherungen aus oder nutzen Sie einen Holzstock, um ein vermeintlich gefährliches Kabel beiseitezuschieben. Handelt es sich um eine Nasszelle (Schwimmbad, Badezimmer etc.) und sehen oder vermuten Sie einen Wasserfilm im Gefährdungsbereich auf dem Fußboden: Vorsicht! Achten Sie auf eine brauchbare Isolation in Form von Gummisohlen.

    Grundsätzliches zu Stromschlägen im Haushalt

    Stromschläge, die man in Privathaushalten erhalten kann, spielen sich in nahezu allen Fällen im Niedervoltbereich (zwischen 65 Volt und 1.000 Volt) ab. Kurze Stromschläge in diesen Voltbereichen gehen häufig glimpflich aus, weil sie relativ harmlos sind. Die meisten gesunden Menschen, die von einem solchen Stromschlag getroffen werden, kommen mit dem Schrecken davon und sind beim nächsten Mal deutlich Vorsichtiger. Unterschätzt werden darf aber der Schwachstrom auch nicht, denn das Stromnetz in Deutschland (Wechselspannung mit einer Taktung von 50 Hertz) bringt die Gefahr mit, Auswirkungen auf die Herzmuskulatur zu haben.

    Der Takt des Herzens gerät aus den Fugen

    Der Herzschlag resultiert aus körpereigenen, elektrischen Impulsen, die den Takt des Herzens bestimmen. Wenn nun noch zusätzlich Strom von außerhalb hinzukommt, kann der körpereigene Takt aus dem Gleichgewicht geraten – ab hier spricht man von der sogenannten „Herz-Rhythmus-Störung“. Sollte Ihnen ein Verletzter von Schwindel, Schmerzen in der Brust oder gar Übelkeit berichten und ein Stromumfall bekannt sein, müssen Sie sofort einen Notarzt rufen. Es herrscht Lebensgefahr. Der Notarzt prüft dann, ob eine Herzrhythmusstörung vorliegt, ob das Herz zu langsam oder zu schnell schlägt oder Extrasystolen auftreten. Möglicherweise kommt es auch zu einem Vorhofflimmern. In diesen Fällen muss der Verletzte ins Krankenhaus verbracht werden. Die Herzrhythmusstörungen lassen sich in der Regel sehr gut medikamentös behandeln und hinterlassen in der Regel keine Spätfolgen. Wenn es sich allerdings um Unfälle im Starkstrombereich handelt, liegt das Risiko für schwere Verletzungen für die verunglückte Person ungleich höher. Der Körper wird dann nämlich Stromstärken zwischen 1.000 Volt und 10.000 Volt ausgesetzt.

    Starkstrom kann sogar Knochenbrüche verursachen

    Einen Unfall in Verbindung mit Starkstrom zu überleben ist schon eine Frage des Glücks. In jedem Fall muss eine notärztliche Versorgung möglichst schnell nach dem Unfall erfolgen – direkt im Anschluss wird in der Regel eine mehrere Tage dauernde rund um die Uhr Überwachung im Krankenhaus angeordnet, weil immer Spätfolgen auftreten können. Obwohl man bei derartigen Unfällen äußerlich meist nur kleine Hautmarken sehen kann, an denen der Strom ein- und wieder ausgeflossen ist, können die eigentlichen Verletzungen wesentlich schlimmer ausfallen. Stromstöße dieser Stärke sorgen für extreme Muskelkontraktionen, die so stark sind, dass sie sogar die eigentlich zu schützenden Knochen brechen können. Im Bereich der Nervenbahnen können Verbrennungen gegeben sein. Es gibt Patienten, die durch derartige Stromstöße sogar an Nierenversagen leiden.

     

    Glücklicherweise sind derart schwere Unglücke mit Starkstrom eher selten. Die Anzahl der Stromunfälle in Privathaushalten it und bleibt aber bereits über Jahrzehnte konstant gleich (da die Anzahl der Haushalte aber kontinuierlich steigt, sinkt die effektive Unfallzahl ganz leicht ab). Die viel gelobten FI-Schalter haben an diesem Umstand nichts merklich verändern können, bieten aber dennoch einen gewissen, zusätzlichen Schutz.

     

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  • Lebererkrankungen – Warnzeichen

    Lebererkrankungen – Warnzeichen

    Alkohol, zu fettreiche Speisen sowie Viren sind Giftstoffe, die zu einer Erkrankung der Leber führen können. Achten Sie deshalb auf erste Anzeichen! Bleiben Lebererkrankungen lange Zeit unbemerkt, kann dies auf die Dauer zu erheblichen Schäden führen – bis zum totalen Versagen des Organs. Warnzeichen für Lebererkrankungen sind wie im folgenden Artikel beschrieben erkennbar.

    Ständige Herausforderungen führen enorme Schäden an der Leber herbei

    Die Leber des Menschen arbeitet für die Gesunderhaltung des Organismus auf Hochtouren. Sie ist maßgeblich am

    • Ausfiltern gefährlicher Giftstoffe aus dem Blut
    • Produzieren von Galle zur Verdauung
    • Sammeln von Nährstoffen im Organismus

    beteiligt. Zusätzlich ist die menschliche Leber zuständig für einen funktionierenden Hormonhaushalt. Im Normalfall kann nichts die menschliche Entgiftungszentrale schnell außer Kraft setzen. Die Leber ist ein relativ robustes Organ, das sich recht flott von Überanstrengungen erholt. So kann beispielsweise bei einer Beschädigung eines Teils der Leber durch einen Unfall die zweite Hälfte die komplette Leistung übernehmen. Im Laufe der Zeit wächst die Leber wieder nach. Trotzdem sind die Selbstheilungskräfte der menschlichen Leber nicht unbegrenzt.

    Erste Anzeichen für eine Erkrankung der Leber

    Personen, die tagsüber vermehrt eine starke Müdigkeit sowie eine nachlassende Leistung bei sich feststellen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen und ihre Leberwerte kontrollieren lassen. Beide Phänomene können erste Anzeichen für eine Erkrankung der Leber – unter anderem eine Fettleber oder auch Leberzirrhose – sein. Ein weiteres Anzeichen für eine Lebererkrankung kann in Kopfschmerzen bestehen. Diese treten immer dann auf, wenn bei der menschlichen Leber eine Überforderung mit der Hormonhaushalt Steuerung auftritt. Auslöser ist ein Verkrampfen der feinen Blutgefäße.

    Zahlreiche Anzeichen einer Lebererkrankung nicht präzise zuzuordnen

    Eine Vielzahl von Anzeichen, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen, lassen sich jedoch nicht genau zuordnen. Hierunter fallen unter anderem

    • Appetitverlust
    • Auftretender Juckreiz
    • Druckgefühl im rechten Oberbauch
    • Leicht auftretende Bildung blauer Flecken
    • Starke Gewichtsveränderungen

    Eine erkrankte Leber verursacht jedoch nie direkte Schmerzen, da die Krankheiten im inneren Bereich der Leber entstehen. Hier befinden sich keine Nervenzellen, welche in der Lage sind, Schmerzsignale auszusenden. Erst bei einer starken Vergrößerung der Leber nehmen Anzeichen der Erkrankung durch Überdehnung und ein Drücken zu. Daraus resultieren dann Schmerzen.

    Gehäuft auftretende Ursachen für eine Erkrankung der Leber

    Sehr oft zeichnen Viren für die Auslösung von Entzündungen im Bereich der Leber verantwortlich. Eine Hepatitis kann abhängig vom Erreger chronisch werden. Auch ein Zuviel an Alkohol ist für die Leber nicht förderlich. Für Männer gilt ein tägliches Höchstmaß von

    • 400 ml Weingenuss oder
    • 800 ml Biergenuss.

    Frauen sollen hiervon pro Tag jeweils nur die Hälfte trinken. Im Normalfall wird der Giftstoff durch die Enzyme abgebaut. Liegt ein hoher Alkoholkonsum vor, tritt allerdings eine Überforderung der Entgiftungszentrale auf. Die Folge sind das Einlagern schädlicher Abbauprodukte und die Entstehung einer Fettleber. Hieraus kann sich eine Zirrhose bilden.

    Aber auch verschiedene Medikamente, beispielsweise Paracetamol, können diese schädlichen Wirkungen – bei einer längerfristigen Überdosierung – hervorrufen. Die Leber ist nicht mehr in der Lage, die schädlichen Stoffe zu filtern. Diese verbleiben im Organismus und rufen Krankheiten hervor. Schlimmstenfalls kommt es zur Krebserkrankung.

    Anzeichen für Erkrankung der Leber: Gelbfärbung der Haut

    Ein erstes Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung der Leber ist in einer gelben Färbung der Haut und der Augen zu sehen. Dafür verantwortlich ist das Bilirubin. Dies wird normalerweise vom Körper ausgeschieden. Wenn die Leber allerdings nicht korrekt arbeitet, kommt es zu einem Stau von Bilirubin im Organismus. Erste Ablagerungen finden sich in den Augen. Bei einer Verdopplung des Wertes finden diese auch in der Haut statt. Ein weiteres Anzeichen besteht in einem quälend auftretenden Juckreiz am gesamten Körper.

    Bei Verdacht auf Lebererkrankung ärztliche Untersuchung anstreben

    Besteht ein Verdacht auf eine Erkrankung der Leber, sollte ein Bluttest durchgeführt werden. Dieser ist kostenpflichtig. Erweist sich der Verdacht jedoch als begründet, ist der Bluttest kostenfrei für den Patienten. Bei dieser Untersuchung werden unter anderem die Enzyme in der Leber und der Bilirubin-Gehalt gemessen.

    Bild: © Depositphotos.com / sciencepics

  • Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Die Pharmaunternehmen bieten einen großen bunten Strauß an Tabletten, Pillen und Kapseln aller Art für beinahe jedes Leiden. Aber nicht jeder kann sich mit dem Gedanken abfinden, Mittel einzunehmen, die in einem Chemielabor entstanden sind. Es sind vielmehr die Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen, die mehr und mehr im Trend sind, sie gelten als gesund, da sie wenige oder gar keine Nebenwirkungen haben und zudem frei verkäuflich sind. Was spricht für die Gesundheitsmittel aus der Natur und wie wirksam sind sie tatsächlich? Können sie die klassischen Medikamente ersetzen oder haben sie nur eine unterstützende Wirkung?

    Das Herz unterstützen

    Das Herz ist so etwas wie ein Motor, der wenn er immer gut gepflegt wird, stets rund läuft. Kommt der Motor des Körpers ins Stocken, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden, daher sollte man alles tun, um das Herz gesund zu erhalten. So gehören zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren zu den Dingen, die das Herz braucht, um immer zuverlässig zu funktionieren, aber nicht jeder kann oder möchte regelmäßig Fische wie Lachs und Makrele essen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Hoch konzentriertes Fischöl erhält die Membranen der Zellen elastisch und das Blut kann ohne Probleme durch den Körper fließen, was wiederum dem Herzen zu Gute kommt. Gesundheitsmittel für das Herz sind aber nur ein Beispiel, es gibt noch mehr Möglichkeiten, um den Körper natürlich gesund zu erhalten.

    Weg mit dem Fett

    Wer an Gewicht verlieren will, der kann entweder eine Diät machen oder versuchen, die Pfunde mit natürlichen Gesundheitsmitteln schmelzen zu lassen. Viele sogenannte Schlankheitsmittel sind zu Recht in der Kritik, denn sie versprechen eine sehr hohe Gewichtsabnahme in einem sehr kurzen Zeitraum und das ist nie gesund. Sogenannte Crash-Diäten schaden dem Körper, besser ist es, die Fettzellen auf sanfte Art anzugreifen. Mit natürlichen Pflanzenfasern wird es möglich, dass sich die Fettmoleküle im Körper nicht mehr spalten können, nur die „guten“ Fette werden nicht gebunden und verbleiben im Körper. So wird es möglich, auf einfache Art an Gewicht zu verlieren, ohne dass der Körper darunter leiden muss.

    Fitness für den Geist

    Die heutige Zeit ist eine hektische und stressige Zeit, die allen viel abverlangt. Nicht nur die körperliche Erschöpfung ist hier ein Thema, immer mehr Menschen leiden auch unter einer seelischen Erschöpfung, die nicht selten in Depressionen endet. Das muss nicht sein, denn auch für einen gesunden Geist gibt es natürliche Gesundheitsmittel. So gehört die Ginkgo Pflanze seit Jahrhunderten zu den Mitteln, die unter anderem die Konzentration verbessern kann und auch ein Extrakt aus der Sonnenblume ist ein bewährtes Mittel, um im Kopf fit zu bleiben. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass nur ältere Menschen etwas für ihre geistige Gesundheit zu sich nehmen müssen, auch jüngere Menschen profitieren von den Mitteln aus der Natur, um sich zum Beispiel auf wichtige Prüfungen vorzubereiten.

    Auf Qualität achten

    Der Markt für Gesundheits- und Nahrungsergänzungsmittel ist mehr als groß und praktisch jeden Tag kommen neue vermeintliche „Wundermittel“ dazu. So fällt es sehr schwer, den Überblick zu behalten und die Mittel, die tatsächlich effektiv sind, von den Mitteln zu unterscheiden, die mehr versprechen als sie im Endeffekt halten können. Aber gerade bei frei verkäuflichen Gesundheitsmitteln ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten, denn sonst kann es sehr schnell passieren, dass ein Mittel genau das Gegenteil erreicht und der Gesundheit nicht nützt, sondern schadet. Renommierte Unternehmen wie zum Beispiel Dr. Hittich, bieten ein breit gefächertes Sortiment an Gesundheitsmitteln und verbürgen sich für eine einwandfreie Qualität. Wer auf die Seite geht, der wird dort ausgesuchte Gesundheitsmittel für Herz und Kreislauf finden, ebenso wie Mittel für mehr Energie und Schönheit, sowie auch Präparate für den Kopf und den Geist.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Kinderwunsch? So funktioniert der weibliche Zyklus!

    Kinderwunsch? So funktioniert der weibliche Zyklus!

    Wenn der Wunsch nach einem Kind versagt bleibt, liegt der häufigste Grund im weiblichen Zyklus. Kommt es hier zu einem Defekt, kann weder eine Befruchtung, noch eine ordentliche Entwicklung des Embryos erfolgen. Schlussendlich muss eine Frau noch nicht einmal etwas von der Störung mitbekommen. Plötzlich auftretende Regelblutungen oder eine ungewöhnliche Verspätung sind jedoch für die meisten ein Grund zur Besorgnis. Der weibliche Zyklus soll uns auch in diesem Beitrag beschäftigen, um einen Überblick über die Systematik und Funktion weitergeben zu können.

    Der weibliche Zyklus und seine Funktionen

    Auch wenn jede Frau noch so unterschiedlich im Hinblick auf den Körperaufbau und den Organismus ist, haben alle eines gemeinsam: Ihr Zyklus dauert in der Regel 28 Tage. Der weibliche Zyklus startet am Tag 1 der Monatsblutung. Im Zusammenhang mit dieser Blutung ist von der Menstruation die Rede, die bei einigen mit unangenehmen Krämpfen und hormonellen Problemen einhergeht. Der weibliche Zyklus endet mit dem letzten Tag der darauf folgenden Monatsblutung und lässt sich obligatorisch in unterschiedliche Phasen aufteilen.

    Der weibliche Zyklus und seine Phasen auf einen Blick

    In der ersten Phase, mit Einsetzen der Menstruation, zieht sich die Gebärmutterschleimhaut zusammen. Gemeinsam mit der unbefruchteten Eizelle wird sie abgestoßen und Stück für Stück nach außen geleitet, was sich in der Regelblutung bemerkbar macht. Die Blutung und der weibliche Zyklus sollten in diesem Bereich 3-5 Tage nicht übersteigen.

    • Nach Ende der Regelblutung erfolgt ein neuer Aufbau der Schleimhaut.
    • In diesem Zeitraum steigt ein Follikel stimulierendes Hormon -kurz FSH- an.
    • Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, dass die Follikel direkt im Eierstock mit dem Wachstum beginnen.
    • In jedem Follikel ist eine Eizelle zu erkennen.

    In der nächsten Phase wandert diese Eizelle nun den Eileiter entlang und kann in dieser Zeit befruchtet werden. Der günstigste Zeitpunkt für eine erfolgreiche Befruchtung ist der Eisprung. Dieser dauert maximal 24 Stunden. Befruchtet oder unbefugt: Die Eizelle wird ihren Weg zur Gebärmutter fortsetzen.

    Der weibliche Zyklus: Was passiert mit der unbefruchteten Eizelle?

    Ist keine Befruchtung erfolgt, landen wir wieder in der ersten Phase und die unbefruchtete Eizelle wird gemeinsam mit den Schleimhäuten ausgeschieden. Zeitlich lässt sich die Monatsblutung ca. 14 Tage nach dem Eisprung festmachen: Es sei denn, es ist eine erfolgreiche Befruchtung und Schwangerschaft eingetreten. In einigen Fällen können trotz Schwangerschaft Monatsblutungen auftreten. Hier ist von so genannten Zwischenblutungen die Rede.

    Im Grunde genommen lässt sich der weibliche Zyklus sehr einfach erklären und stellt dennoch viele Frauen vor Rätsel: vor allen Dingen wenn Regelblutungen ausbleiben, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt. In diesem Fall können hormonelle Veränderungen den Körper durcheinander schütteln.

    Warum werde ich nicht schwanger?

    • Nehmen Sie zum Beispiel starke Antibiotika oder andere Tabletten ein,
    • leiden Sie an einer Krankheit oder
    • sind enormem Stress ausgesetzt?

    Dann kann sich die Regelblutung schon einmal verschieben und der weibliche Zyklus gerät ins Wanken. Sind Störungen an der Tagesordnung, ist ein Frauenarzt der richtige Ansprechpartner. Es erfolgt eine Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke, um eine gefährlichere Erkrankung auszuschließen. Ebenso verhält es sich beim Ausbleiben einer gewünschten Schwangerschaft. Hierfür können Geschwüre, Viren und Bakterien einer der Auslöser sein. Einige Frauen besitzen nur einen funktionierenden Eierstock, was der weibliche Zyklus nicht immer ans Tageslicht bringt.

    Fazit: Der weibliche Zyklus als Auslöser für eine Schwangerschaft

    Die Vielfalt der Ursachen für das Ausbleiben der Schwangerschaft lenkt den Blick auf den weiblichen Zyklus und seine Funktionsweise. Im Prinzip ist es ganz einfach: Wird eine Eizelle im Zuge der Wanderung durch den Eileiter befruchtet, kommt es zur Schwangerschaft. Bleibt die Befruchtung aus, aus welchem Grund auch immer, setzt die Regelblutung und die Abstoßung der befruchteten Eizelle ein. Versuchen Sie schon seit Längerem schwanger zu werden, leider ohne Erfolg, ist der Frauenarzt der richtige Ansprechpartner.

    Bild: © Depositphotos.com / esperanzacarlos

  • Müssen schwangere Veganerinnen zur Ernährungsberatung?

    Müssen schwangere Veganerinnen zur Ernährungsberatung?

    Vegane Ernährung ist im Trend, immer mehr Menschen ernähren sich heute komplett ohne tierische Nahrungsmittel und führen damit ein vermeintlich gesundes Leben. Aber wie sieht es aus, wenn auch schwangere Frauen vegan leben? Kann diese Ernährung Mutter und Kind schaden? Eine Politikerin der CDU sagt ja und möchte, dass alle Frauen, die vegan leben, während der Schwangerschaft zu einer Ernährungsberatung verpflichtet werden sollen.

    Dauerhafte Schäden drohen

    Fleisch, Wurst, Eier, Milch, Milchprodukte, Fisch und Honig – alle diese Lebensmittel sind für Veganer tabu, aber es sind genau diese Lebensmittel, die sehr viele wichtige Nährstoffe liefern. Besonders schwangere Frauen müssen auf eine ausgewogene Ernährung achten, denn wenn das Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, dann drohen dauerhafte Schäden. Zwar ist eine vegane Ernährung in der Schwangerschaft generell möglich, aber es ist sehr schwierig, sich so zu ernähren, dass das Kind keinen Schaden nimmt.

    Im Rahmen der Vorsorge

    Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) hat jetzt die Forderung gestellt, dass alle schwangeren Frauen, die vegan leben, eine fundierte Ernährungsberatung erhalten sollen, und zwar im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Man kann mündigen schwangeren Frauen nicht vorschreiben, was sie essen sollen, aber die Frauen sollten über die Risiken aufgeklärt werden, wie schädlich die vegane Ernährung für das ungeborene Kind sein kann. Die Frauen müssen informiert werden, denn sie werden nach Ansicht von Connemann durch den Hype, der momentan um die vegane Ernährung gemacht wird, auf eine falsche Fährte geführt und das kann für das Kind sehr gefährlich werden.

    Worauf sollten Schwangere achten?

    Frauen, die sich auch in der Schwangerschaft strikt vegan ernähren, riskieren unter anderem, dass ihr Kind mit einem sogenannten offenen Rücken geboren wird, weil die Folsäure fehlt. Wichtig ist es daher, jeden Tag Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, die das B12 Vitamin enthalten, ein Vitamin, das überwiegend im Fleisch und im Fisch zu finden ist.

    Bild: © Depositphotos.com / fedemarsicano

  • Besseres Raumklima mit pflanzlicher Hilfe

    Besseres Raumklima mit pflanzlicher Hilfe

    Wenn es in geschlossenen Räumen besonders warm, stickig und dadurch auch unangenehm ist, wird allgemein von einer „schlechten Luft“ gesprochen. Gemeint ist damit ein Raumklima, das sehr zu wünschen übrig lässt. Um die Qualität der Luft zu verbessern, hilft es jedoch nicht nur, durchzulüften, sondern auch, gezielt Pflanzen einzusetzen. Ein paar dieser Gewächse für ein besseres Raumklima wollen wir Ihnen hier vorstellen.

    Warum ist die Luft so schlecht?

    Ehe es um besseres Raumklima gehen soll, wollen wir an dieser Stelle erst einmal klären, warum Luft überhaupt „schlecht“ oder minderwertig wird. Gründe gibt es hierfür nämlich zahlreiche.

    Der Mensch muss atmen, um zu leben. Dabei wandelt er Sauerstoff in Kohlendioxid um. Nimmt dieses „Abfall-Produkt“ stetig zu, macht sich das schnell bemerkbar. Neben dem hohen Kohlendioxid-Gehalt sind es vor allem Schadstoffe – in den Wänden, in den Möbeln, im Fußbodenbelag usw. sowie Abgase und Zigarettenqualm – die für ein schlechtes Raumklima sorgen. Nicht zuletzt kann auch Schimmel als Faktor genannt werden, der die Qualität der Luft stark beeinflussen kann.

    Wann wird es Zeit für ein besseres Raumklima?

    Dass die Luft eine schlechte Qualität aufweist, signalisiert uns unser Körper Gott sei Dank relativ schnell. Er reagiert dann beispielsweise mit den folgenden Symptomen:

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Konzentrationsstörungen

    Eine permanente Schadstoff-Belastung in geschlossenen Räumen kann schlimmstenfalls sogar zum sogenannten „Sick Building Syndrom“ führen.

    Power-Pflanzen, die für besseres Raumklima sorgen

    Gleich vorweg: Auch wenn Grünpflanzen wahre Wunderwerke der Natur sind, können sie allein nicht dafür sorgen, dass das Raumklima permanent gut ist. Wir empfehlen Ihnen dennoch, regelmäßig zu lüften und einen Schimmelbefall durch zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

    Warum Pflanzen für ein besseres Raumklima sorgen? Das liegt an ihrer Fähigkeit, Kohlendioxid in Sauerstoff umzuwandeln. Dieser Vorgang wird Photosynthese genannt und ist der Grund dafür, warum wir und die Mehrheit der Lebewesen überhaupt existieren können. Nahezu jede Pflanze (es gibt nur sehr wenige Ausnahmen) kann Photosynthese betreiben und ein besseres Raumklima erzeugen. Die Pflanzen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen, sind jedoch etwas Besonderes. Sie wandeln nicht nur Kohlendioxyd in Sauerstoff um, sondern reinigen die Luft. Man kann sie sich wie eine Art Filterwerk vorstellen, das die Schadstoffe aus der Luft zieht und das Raumklima somit verbessert.

    Sucht man zu Studien zu den „besten Pflanzen“ für ein besseres Raumklima, stößt man erstaunlicherweise auf eine Untersuchung der NASA. Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen wollte herausfinden, wie die Luft in Raumstationen aufgebessert werden kann und kam zu dem einfachen Ergebnis: Mit Pflanzen. Ihrer Meinung nach müsse es mindestens eine Pflanze pro 9 m2 Raum geben, um eine gleichbleibend gute Luftqualität zu gewährleisten.

    Diese Erkenntnis ist jedoch nicht die einzige, die auf die NASA zurückgeht. In ihrer Clean Air Study“ findet sich eine Liste mit 10 Pflanzen, die für ein merklich besseres Raumklima sorgen. Zu den Pflanzen, die auch hierzulande bekannt und verbreitet sind, gehören:

    • Zwerg-Dattelpalme
    • Goldfruchtpalme
    • Gemeiner Efeu
    • Grünlilie
    • Drachenbaum
    • Birkenfeige
    • Chrysantheme
    • Gummibaum

    Wichtig: Einige dieser Pflanzen sind giftig für Katzen. Informieren Sie sich daher unbedingt, ob das Gewächs für Ihre Zwecke geeignet ist oder nicht.

    Wenn Sie ein besseres Raumklima bei sich zuhause oder auch im Büro haben wollen, ist es empfehlenswert, den Baumarkt oder die Blumenhandlung zu besuchen. Dort wird man Sie sicher auch noch einmal umfassend zu dem Thema beraten können.

    Pflanzen im Schlafzimmer?

    Seit Jahren hält sich ein hartnäckiges Gerücht: Pflanzen – auch die für ein besseres Raumklima – haben nichts im Schlafzimmer zu suchen. Der (angebliche) Grund: Da in der Nacht keine Photosynthese stattfindet, gibt die Pflanze keinen Sauerstoff ab, sondern nimmt diesen aus der Luft auf. Was im ersten Moment vielleicht erschreckend klingt, ist jedoch alles andere als gefährlich. Das sollte Ihnen spätestens dann klar sein, wenn Sie mal eine Nacht im Wohnzimmer oder in einem Arbeitsraum, das als Gästezimmer umfunktioniert wird, geschlafen und am nächsten Morgen wieder aufgewacht sind.

    Pflanzen können ohne Bedenken auch im Schlafzimmer aufgestellt werden. Auch hier können sie besseres Raumklima hervorrufen.

    Bild: © Depositphotos.com / mettus

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