Schlagwort: gefährlich

  • Dammschnitt bei der Geburt

    Dammschnitt bei der Geburt

    Dammschnitt bei der Geburt – ein notwendiges Übel?

    Auch wenn sich die meisten Frauen auf die Geburt ihres Kindes freuen, viele haben auch Angst, unter anderem vor einem Dammschnitt bei der Geburt. Als Damm wird ein kleines Stück der Beckenbodenmuskulatur zwischen Scheide und After bezeichnet, das bei einer Geburt über Gebühr weit gedehnt wird. Damit der Kopf des Kindes durch das Becken passt, führen viele Ärzte einen Dammschnitt bei der Geburt durch, um es dem Kind und auch der Mutter ein wenig leichter zu machen.

    Aber ist ein Dammschnitt bei der Geburt tatsächlich notwendig, oder gibt es Alternativen zu diesem Schnitt?

    Wann kommt es zum Dammschnitt bei der Geburt?

    Normalerweise wird das Becken bei der Geburt durch die Wehen gedehnt, sodass der Kopf des Kindes hindurch passt. Allerdings gibt es Kinder, die einen ungewöhnlich großen Kopf haben oder auch Frauen, deren Beckenmuskulatur steif ist und sich nicht ausrechnend dehnt. Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass wenn eines dieser beiden Probleme auftrat, die Ärzte einen Dammschnitt bei der Geburt routinemäßig durchgeführt haben. Da aber ein Dammriss schneller und problemloser heilt als ein Dammschnitt, ließen es Ärzte und Hebammen auch auf ein Einreißen des Damms ankommen.

    Heute sieht man es etwas anders und viele Hebammen bereiten ihre Patientinnen mit gezielten Übungen darauf vor, dass weder ein Riss noch ein Dammschnitt bei der Geburt notwendig werden.

    Wie kann ein Dammschnitt verhindert werden?

    Auch wenn ein Dammschnitt schnell abheilt und der überwiegende Teil der Frauen keine Probleme damit hat, kann mit bestimmten Übungen einen Dammschnitt bei der Geburt effektiv verhindert werden. Ab der 34. Schwangerschaftswoche sollten Frauen, die einen Dammschnitt oder einen Riss des Damms verhindern wollen, durch Massagen den Damm auf die Wehen vorbereiten. Besonders wirksam ist eine Übung, bei der die Schwangere bequem sitzt und die Beine anwinkelt, und auch wer im Stehen ein Bein hoch stellt, trainiert den Damm. Zusätzlich kann der Damm mit Massageöl massiert werden, denn auch das verhindert einen Dammschnitt.

    Um einen Dammschnitt bei der Geburt zu verhindern, sind auch Sitzbäder mit Lindenblüten und Heublumen eine gute Idee, denn die Heilpflanzen helfen dabei, die Muskeln im Beckenbodenbereich zu dehnen und zu lockern.

    Gibt es eine Alternative zum Dammschnitt?

    Wenn es Komplikationen bei der Geburt gibt, dann setzen die Ärzte das Messer an und schneiden den Damm auf, um das Kind aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aber das kann gefährlich werden, weil es Zeit kostet, und der Arzt verliert unter Umständen kostbare Minuten, um das Kind zu befreien. Sitzt das Kind im Geburtskanal fest, dann bleiben dem Arzt nur acht Minuten, um den Säugling zu holen, dauert es zu lange, dann kann es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und damit auch zu bleibenden Hirnschäden beim Baby kommen. Im schlimmsten Fall erstickt das Kind.

    Eine Alternative zum Dammschnitt bei der Geburt ist die sogenannte Schulterdystokie. Bei einer Schulterdystokie versucht der Arzt, die Lage des Kindes im Geburtskanal zu verändern. Da dieser Eingriff schmerzhaft ist, nimmt der Arzt die Korrektur auf dem Höhepunkt einer Presswehe vor, um es der werdenden Mutter in dieser Situation so angenehm wie eben möglich zu machen. Ganz ungefährlich ist die Alternative zum Dammschnitt bei der Geburt allerdings nicht, denn der Arzt kann dabei die Schulter des Kindes verletzen. Muss das Kind mit der Zange oder mit der Saugglocke geholt werden, dann ist ein Dammschnitt in den meisten Fällen unerlässlich, denn in diesen Fällen muss der Damm künstlich geweitet werden.

  • Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört hier rein ?

    Vier von fünf Deutschen haben zu Hause eine Apotheke, aber nur gut ein Drittel überprüft den Hausapotheke Inhalt auch in regelmäßigen Abständen. Dabei sollte der Hausapotheke Inhalt mindestens einmal im Jahr gründlich überprüft werden, damit im Notfall auch alles schnell zur Hand ist, was gebraucht wird.

    Wie sieht die Grundausstattung einer Hausapotheke aus?

    Zum Hausapotheke Inhalt gehört vor allem eine Grundausstattung, die wie folgt aussieht:

    • Ein Mittel gegen Schmerzen und gegen grippale Infekte
    • Je ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Sodbrennen
    • Desinfektionsmittel für Wunden und eine Heilsalbe
    • Sterile Mullbinden und Kompressen
    • Wund- und Verbandspflaster
    • Je ein Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
    • Eventuell auch ein fiebersenkendes Mittel
    • Ein Fieberthermometer

    An der Tür der Hausapotheke sollte eine Liste mit wichtigen Notrufnummern angebracht werden, auf der unter anderem auch die Telefonnummer des Hausarztes stehen sollte.

    Was gehört sonst noch zum Hausapotheke Inhalt?

    Eine Salbe gegen Insektenstiche darf in keiner Hausapotheke fehlen und auch ein schmerzstillendes und kühlendes Gel gegen Zerrungen, Hämatome und Prellungen gehört zum Hausapotheke Inhalt. Sterile Kompressen für Brandwunden und auch ein wasserdichter Fixierverband sollte in einer Hausapotheke zu finden sein. Verbandswatte und eine Pinzette sollten ebenso wenig fehlen wie Einweghandschuhe. Eine Zeckenzange kann im Sommer sehr hilfreich sein und sollte ebenfalls zum Hausapotheke Inhalt zählen, und eine Verbandsschere kann im Notfall gute Dienste leisten.

    Die Hausapotheke regelmäßig überprüfen

    Es ist notwendig, einmal pro Jahr den Hausapotheke Inhalt zu überprüfen, denn viele verschreibungspflichtige Medikamente haben ein Verfallsdatum. Sind Medikamente dabei, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann sollten diese Medikamente ordnungsgemäß entsorgt werden. Besonders Cremes, Lotions und Gels sind sehr empfindlich, denn wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen, dann oxidieren sie und werden unbrauchbar.

    Gehören Nasensprays und Augentropfen zum Hausapotheke Inhalt, dann dürfen sie ebenfalls nicht mehr nach dem Haltbarkeitsdatum verwendet werden, denn in Sprays und Tropfen können sich Bakterien bilden, die gefährlich werden können. Das Gleiche gilt auch für die Flüssigkeit, in der Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Auch hier ist es wichtig, diese Reinigungsflüssigkeit regelmäßig zu erneuern, damit sich keine schädlichen Bakterien bilden können.

    Wo ist die Hausapotheke am besten aufgehoben?

    So wichtig wie der Hausapotheke Inhalt, so wichtig ist auch der richtige Standort. Die meisten haben ihre Hausapotheke im Badezimmer, aber dort ist der falsche Ort, um Medikamente, Pflaster und Verbände aufzubewahren, denn im Badezimmer ist es zu feucht. Ideal ist ein Platz, der dunkel, trocken und kühl ist. Ein perfekter Ort kann das Schlafzimmer, der Flur oder auch ein Vorratsraum sein. Eine Hausapotheke muss vor allen Dingen stabil und auch immer abschließbar sein, wenn Kinder im Haus sind, und auch ein erhöhter Standort ist sinnvoll, damit Kinder nicht herankommen. Wichtig ist es zudem, den Schlüssel der Hausapotheke immer am gleichen Ort aufzubewahren, denn wenn es zu einem Notfall kommt, dann sollte der Schlüssel sofort gefunden werden.

    Wer noch keine Hausapotheke hat und sich eine anschaffen möchte, der sollte den Hausapotheke Inhalt mit einem Apotheker besprechen. Er stellt den Inhalt fachkundig zusammen und weiß, welche Medikamente unbedingt in einer Hausapotheke vorhanden sein sollten. In einer gut sortierten Apotheke kann man auch den passenden Schrank in verschiedenen Größen finden.

  • Genitalwarzen bei Frauen – eine unterschätzte Gefahr

    Genitalwarzen bei Frauen – eine unterschätzte Gefahr

    Genitalwarzen bei Frauen sind in den meisten Fällen ungefährlich, aber sie sorgen für Panik und sie sind peinlich. Aber auch wenn diese sogenannten Feigwarzen in der Regel keine gesundheitlichen Probleme verursachen, sollten Frauen vorbeugen, um erst gar nicht mit den Warzen im Genitalbereich konfrontiert werden.

    Wie entstehen Genitalwarzen bei Frauen?

    Genitalwarzen bei Frauen entstehen nicht selten durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren, kurz auch HPV genannt. Dabei handelt es sich um eine Geschlechtskrankheit, die in den letzten Jahren wieder vermehrt auftritt. Es gibt viele verschiedene Typen der HPV-Erreger und der Arzt unterschiedet zwischen den Typen 16 und 18, die im Verdacht stehen Gebärmutterhalskrebs auszulösen, und den harmlosen, ungefährlichen Typen 6 und 11. Diese Typen lösen nicht nur Genitalwarzen bei Frauen aus, auch Männer können sich infizieren und bekommen dann die unangenehmen Warzen meist an der Spitze des Penis.

    Impfen und vorbeugen gegen Genitalwarzen bei Frauen?

    Genitalwarzen bei Frauen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Damit sich erst gar keine Warzen an der Vagina bilden können, ist eine Impfung die beste Lösung. Wie gegen viele andere Viren auch, so kann auch gegen das Humane Papillomaviren geimpft werden. Die drei notwendigen Impfungen werden über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten vorgenommen. Auch diese Weise werden nicht nur Genitalwarzen bei Frauen vermieden, auch die Gefahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, wird mit diesen drei Impfungen minimiert.

    Mütter, die ihre Töchter vor den Genitalwarzen bei Frauen schützen wollen, sollten mit der Tochter zu einem Frauenarzt gehen und die Impfung vornehmen lassen. Bei jungen Mädchen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für alle drei Impfungen, bei älteren Frauen müssen die Kosten selbst getragen werden. Die Ausgabe lohnt sich aber, denn Genitalwarzen bei Frauen sind nicht nur peinlich, sie stellen auch ein nicht unbedeutendes Risiko für die Gesundheit dar.

    Genitalwarzen bei Frauen effektiv vorbeugen

    Genitalwarzen bei Frauen und auch bei Männern werden in der Regel durch Geschlechtsverkehr übertragen, aber auch über die Haut und durch Schmierinfektionen können Genitalwarzen bei Frauen übertragen werden. Um eine Infektion zu vermeiden, ist es ratsam, bei einem neuen Sexualpartner immer ein Kondom zu verwenden. Als möglicher Infektionsherd kommen aber auch die Sauna oder die Sonnenbank infrage, vor allem dann, wenn es dort nicht besonders hygienisch zugeht und regelmäßige Desinfektionen nicht stattfinden.

    Kommt es zu einer Infektion des Partners oder der Partnerin, dann sollten beide zu einem Arzt gehen. Während der Behandlung ist es wichtig auf einen direkten Hautkontakt zu verzichten, solange die Warzen nicht vollständig verschwunden sind. Zusätzlich sollten beide Partner nicht die gleichen Handtücher, Badetücher und Waschlappen benutzen, denn das kann eine erneute Infektion bedeuten.

    Wie werden Genitalwarzen behandelt?

    Bei etwa einem Drittel derjenigen, die sich mit Genitalwarzen angesteckt haben, verschwinden die unschönen Warzen wieder von allein, die restlichen zwei Drittel müssen sich von einem Arzt behandelt lassen. Zur Entfernung der Feigwarzen gibt es zwei Möglichkeiten, eine chirurgische und eine chemische. Handelt es sich um eine großflächige Infektion, dann kann der Arzt zum Skalpell greifen, aber auch ein Vereisen mit Stickstoff oder das Verbrennen der Warzen mithilfe des Lasers ist möglich.

    Wer sich für die chemische Methode entscheidet, um vielleicht Narben zu vermeiden, der wird in der Regel mit Trichloressigsäure behandelt, ein Mittel, das sich bei der Entfernung von Genitalwarzen sehr gut bewährt hat.

  • Herzinfarkt Symptome richtig erkennen

    Herzinfarkt Symptome richtig erkennen

    Wie kann ich Herzinfarkt Symptome richtig erkennen?

    Herz-Kreislauferkrankungen sind die Nummer eins aller Todesursachen in Europa. In Deutschland ist der Herzinfarkt eine sehr häufige Todesursache, aber die Zahlen sind rückläufig. Besonders Männer sind herzinfarktgefährdet, und bei Männern zwischen 45 und 55 Jahren kommt es häufiger zu einem lebengefährlichen Infarkt als bei Frauen im gleichen Alter. Bei der Behandlung eines Herzinfarkts kommt es auf jede Minute an, aber welche Herzinfarkt Symptome gibt es und was ist ein Alarmsignal, das auf einen akuten Infarkt hindeutet?

    Wie entsteht ein Herzinfarkt?

    Die ersten Herzinfarkt Symptome entstehen, wenn Herzmuskelzellen absterben. Schuld daran ist meistens ein Verschluss eines der Herzkranzgefäße. In der Folge kann der Herzmuskel dann nicht mehr mit Blut versorgt werden. Wird der Blutzufluss nicht schnell wiederhergestellt wird, dann sterben die Zellen, und zwar innerhalb von zwei bis vier Stunden. Die Funktion des Herzens ist dann akut bedroht und die Herzinfarkt Symptome verstärken sich, es besteht Lebensgefahr.

    Welche typischen Herzinfarkt Symptome gibt es?

    Herzinfarkt Symptome sind vielseitig und jeder kann andere Symptome haben. In der Regel sind aber folgende Herzinfarkt Symptome möglich:

    • Starke Schmerzen in der linken Brustseite, die länger als fünf Minuten andauern
    • Schmerzen im linken Unterkiefer
    • Schmerzen, die von der Brust in den Oberarm und in den Rücken ausstrahlen
    • Übelkeit
    • Engegefühl in der Brust
    • Atemnot
    • Kalter Schweiß
    • Angst und Unruhe

    Wenn diese Herzinfarkte Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verloren gehen und es muss umgehend ein Arzt verständigt werden.

    Ein Infarkt kann sich ankündigen. Viele fühlen sich schon Tage vor dem eigentlichen Infarkt nicht so recht wohl, sie spüren ein Ziehen in der Brust, es kommt zu Schwindel und auch zu Rückenschmerzen. Natürlich müssen das nicht zwingend Herzinfarkt Symptome sein, aber es ist immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der ein EKG schreibt. Anhand des EKGs kann ein Herzinfarkt schnell diagnostiziert oder aber auch ausgeschlossen werden.

    Erste Hilfe bei einem Herzinfarkt

    Wenn die ersten Herzinfarkt Symptome plötzlich auftreten, dann ist eine schnelle Erste Hilfe gefragt. Zunächst ist es wichtig zu sehen, ob der Betroffene bei Bewusstsein ist. Dann sollte Kleidung die beengt, ausgezogen werden und der Patient sollte möglichst entspannt und ein wenig erhöht gelagert werden. Wenn die Herzinfarkt Symptome von einem Kreislaufstillstand begleitet werden, dann muss sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Wichtig ist hierbei eine Herzdruckmassage, bei der 100-120 mal pro Minute rhythmisch auf den Brustkorb gedrückt wird und im Wechsel muss der Patient von Mund zu Mund beatmet werden. Wenn es zu Herzflimmern kommt, dann droht ein Herzstillstand, helfen kann in diesem Fall ein Defibrillator, der heute in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden ist. Hat ein Patient eindeutige Herzinfarkt Symptome, dann muss sofort die Notrufnummer 112 angerufen werden, damit schnell professionelle Hilfe kommt.

    Dem Herzinfarkt vorbeugen

    Wer einen Herzinfarkt vermeiden will, der muss vielfach sein Leben von Grund auf ändern. Eine gesunde ausgewogene Ernährung ist wichtig, ebenso wie viel Bewegung und Sport. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein sehr effektives Mittel, um einen Herzinfarkt zu vermeiden, und auch übermäßiger Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor, ebenso kann Übergewicht ein Grund für einen Herzinfarkt sein. Wer erblich vorbelastet ist, der sollte sein Herz in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, am besten zweimal im Jahr.

  • Stress vermeiden – so geht’s

    Stress vermeiden – so geht’s

    Immer mehr Menschen leiden unter Stress. Sie haben Stress im Büro, Stress zu Hause und sogar Stress in der Freizeit. Vom Stress sind alle betroffen, die Palette reicht vom Schüler über die Hausfrau bis zum Manager, viele Menschen sind den Herausforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen. Eine Folge von Stress kann ein Burn-out sein, eine Krankheit, die langsam aber sicher zur Volkskrankheit wird. Seit 1999 sind die Krankmeldungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um 80 % gestiegen und die Zahl der stressgeplagten Menschen steigt immer weiter an. Vor 100 Jahren gab es Wort Stress übrigens noch gar nicht, erst in den 1930er Jahren wurde der Begriff vom österreichischen Arzt Hans Seyle geprägt.

    Wie kann man Stress vermeiden und was sind die besten Mittel, um mit dem immer größer werdenden Stress fertig zu werden?

    Was ist Stress eigentlich?

    Wer Stress vermeiden will, der sollte zunächst wissen, was Stress überhaupt ist. Stress ist im Grunde nicht anderes als eine natürliche Reaktion des Körpers, die sich aus der Evolution erklären lässt. In früheren Zeiten war es für die Menschen überlebenswichtig, wenn der Körper bei Gefahr Signale ausgesendet hat, falls es zu gefährlichen Situationen kam. Der Blutdruck und der Puls stiegen an, die Atmung wurde schneller, die Muskeln wurden angespannt und der Körper begann damit, Hormone auszuschütten. Alle Sinne waren darauf ausgerichtet auf die Gefahr zu reagieren, entweder mit Kampf oder mit Flucht. Die Reaktionen auf Stress sind heute die gleichen, nur muss keiner mehr kämpfen oder fliehen, es fehlt nur das Ventil, um den Stress abzubauen. So bleibt der Körper in einem stetigen Alarmzustand und das kann böse Folgen haben.

    Wer heute Stress vermeiden will, der muss versuchen seinen Körper und seinen Geist unter Kontrolle zu bringen um zu vermitteln, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt.

    Effektiv Stress vermeiden

    Viele sitzen bereits in der Stressfalle, obwohl sie Stress vermeiden wollten, und fragen sich dann, was sie falsch gemacht haben. Stress vermeiden kann mit Sport gelingen, denn Sport macht den Kopf frei und signalisiert dem Körper, dass er sich auf andere Dinge konzentrieren muss. Stress vermeiden kann aber auch mit Yoga oder Meditation gelingen. Wer regelmäßig abschaltet und seine Gedanken zur Ruhe bringt, der wird sich wohler fühlen und bei stressigen Situationen gelassener reagieren.

    Stress vermeiden heißt auch, die Freizeit sinnvoll zu nutzen oder besser gesagt, Stress vermeiden heißt die Freizeit so verbringen, wie man es gerne möchte. Sich Zeit nehmen, ein gutes Buch konzentriert zu lesen, einen ausgiebigen Stadtbummel machen, mit Freunden essen gehen, einen schönen Abend verbringen, ohne dass dabei ständig das Handy klingelt. In der Freizeit hat der Alltag nichts zu suchen und wer das verinnerlicht, dem gelingt es auch Stress zu vermeiden.

    Gibt es positiven Stress?

    Die meisten Menschen von heute träumen von einem Leben ganz ohne Stress, aber dieser Traum wird nie zur Realität. Natürlich ist ein stressfreies Leben eine tolle Sache, doch im täglichen Alltag lauern immer wieder Situationen, die stressig sind. Ein Leben ganz ohne Stress ist jedoch auch nicht zu empfehlen, denn wir brauchen ein gewisses Maß an Stress. Dieser positive Stress erhöht die Leistungsfähigkeit und die Motivation, er steigert die Produktivität und er macht es möglich, dass Herausforderungen einfacher gemeistert werden. Das steigert das Selbstvertrauen und gibt die Kraft, auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten und jede kommende Aufgabe bewältigen zu können.

  • Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Der Haushalt und die Küche sind gefährliche Orte, denn bekanntlich passieren die meisten Unfälle im privaten Umfeld. Eine Schnittverletzung, eine Prellung oder auch eine Verbrennung ist schnell passiert, aber das ist noch kein Grund sofort nach einem Arzt zu rufen, denn kleine Verletzungen können auch sehr gut selbst versorgt werden. Es gibt einige effektive Hausmittel, die jeder schnell zur Hand hat, und so wird der Weg in die Apotheke überflüssig.

    Schnittwunden richtig behandeln

    Besonders in der Küche ist die Gefahr für Schnittwunden groß. Wer sich mit dem Messer in den Finger oder in die Hand geschnitten hat, der sollte die Wunde zunächst einmal unter kaltes fließendes Wasser halten und sie dann mit einem sauberen Tuch leicht abdecken, zum Beispiel mit einem frischen Geschirrtuch oder mit einem Küchentuch aus Papier. Damit kein Schmutz in die Schnittwunde gelangen kann, ist Honig ein altbewährtes Hausmittel, denn Honig hat eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung. Wichtig ist aber, dass es sich um naturbelassenen Honig handelt und der Honig sollte nicht allzu warm sein, denn je wärmer der Honig auf die Wunde kommt, umso weniger effektiv ist er.

    Ist die Wunde versorgt, dann kommt ein Pflaster drauf, das zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben sollte. Anschließend sorgt Ringelblumensalbe dafür, dass die Wunde gut verheilt und kaum Narben zurückbleiben.

    Kleine Verletzungen können auf diese Weise behandelt werden, aber wenn der Schnitt tief ist und auch stark blutet, dann kann und muss ein Arzt helfen.

    Erste Hilfe bei Verbrennungen

    Auch leichte Verbrennungen sind kleine Verletzungen, die mit einfachen Hausmitteln schnell selbst behandelt werden können. Vor allem in der Küche kann es schnell zu Verbrennungen kommen, denn jede Hausfrau hantiert mit heißem Wasser. Kommt es zu einem Unfall, dann ist kaltes Wasser die beste Erstversorgung. Auch wenn viele immer noch der Ansicht sind, dass Mehl oder Seife kleine Verletzungen dieser Art beheben können, sollte es doch besser das kalte Wasser sein, um Brandblasen effektiv zu verhindern. Mehl und auch Seife verkleben nämlich die Wunde und richten mehr Schaden an als beabsichtigt. Um den Brand aus der Wunde zu bekommen, hilft nur kaltes Wasser. Zu kalt sollte das Wasser allerdings nicht sein, denn sonst kommt es zu Erfrierungen.

    Als kleine Verletzungen sollte man aber großflächige Brandwunden nicht betrachten, denn je größer die Wunde ist, umso gefährlicher wird sie. Handelt es sich um eine große Brandwunde, dann muss ein Arzt oder aber direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    Was hilft bei Prellungen?

    Auch Prellungen sind kleine Verletzungen, die gut zu Hause behandelt werden können. Fällt ein schwerer Gegenstand zum Beispiel auf die Hand, die dann sofort anschwillt, dann kann ein Beutel mit Eis oder ein Kühlpack wahre Wunder wirken. Die Kälte verhindert, dass die Schwellung zu stark wird und auch Hämatome werden auf diese Art verhindert. Eine kühlende Salbe ist ebenfalls eine gute Idee, und wenn die Hand dann auch noch hoch gelagert wird, dann ist die Verletzung nach wenigen Tagen schon wieder vergessen.

    Wer sich allerdings den Kopf heftig stößt, der sollte einen Arzt oder besser noch ein Krankenhaus aufsuchen, denn eine Prellung kann auch eine Gehirnerschütterung sein und damit ist nicht zu spaßen. Im Krankenhaus wird der Kopf dann geröntgt, um eine größere Verletzung ausschließen zu können.