Schlagwort: Gefühl

  • Plötzliche Ohnmacht – die Angst, die Kontrolle zu verlieren

    Plötzliche Ohnmacht – die Angst, die Kontrolle zu verlieren

    Man kennt das aus vielen Filmen, immer wenn die Situation für die Hauptdarstellerin besonders heikel oder dramatisch wird, dann sinkt sie gekonnt in Ohnmacht. Das, was im Film immer so harmlos aussieht, ist in der Realität für diejenigen, die betroffen sind, alles andere als angenehm. Zwar ist eine plötzliche Ohnmacht in den meisten Fällen harmlos, aber es ist kein gutes Gefühl, das Bewusstsein und damit auch die Kontrolle zu verlieren. Was löst eine Ohnmacht aus und kann man sich davor überhaupt wappnen?

    Welche Ursache kann eine plötzliche Ohnmacht haben?

    Auch die plötzliche Ohnmacht hat einen medizinischen Namen und dieser lautet Synkope. Ärzte sprechen immer dann von einer Synkope, wenn es sich um einen kurzen Ohnmachtsanfall handelt, der nicht länger als ein paar Sekunden dauert. Ausgelöst wird diese kurze Bewusstlosigkeit von einer Durchblutungsstörung im Gehirn, die Ursachen für den Blackout sind aber vielfältig. Ein zu niedriger Blutdruck kann eine plötzliche Ohnmacht zur Folge haben, aber auch eine Schwangerschaft kann eine Synkope auslösen. Nicht immer sind die Ursachen harmloser Natur, hinter einer Ohnmacht kann auch eine ernsthafte Erkrankung stecken.

    Die vier verschiedenen Arten der Ohnmacht

    Wer meint, eine Ohnmacht ist einfach nur ein kurzer Moment der Bewusstlosigkeit, der irrt sich, denn aus medizinischer Sicht gibt es vier verschiedene Arten einer Ohnmacht:

    • Die zerebrovaskuläre Synkope
    • Die vasovagale Synkope
    • Die orthostatische Synkope
    • Die kardiale Synkope

    Die häufigste Form, die eine plötzliche Ohnmacht auslöst, ist die orthostatische Synkope, die immer dann eintritt, wenn der Kreislauf für einen kurzen Moment zusammenbricht. Der Mangel an Flüssigkeit kann diese Ohnmacht auslösen, auch wer einen niedrigen Blutdruck hat und dann von einer liegenden oder sitzenden Position zu schnell aufsteht, der muss damit rechnen, umzufallen. In diesem Augenblick sackt das Blut in die Beingefäße und das Gehirn bekommt nicht mehr genug Sauerstoff. Kommt es zu einer vasovagalen Synkope, dann ist eine starke Reflexreaktion des Körpers die Ursache. Stress, Angst, heftige Schmerzen und Kälte, aber auch Freude oder eine schlechte Nachricht können für eine solche plötzliche Ohnmacht sorgen.

    Die gefährliche Variante

    Wer vor Freude in Ohnmacht fällt, der wird die kurze Bewusstlosigkeit wahrscheinlich gerne in Kauf nehmen. Wenn es sich jedoch um eine kardiale Synkope handelt, dann wird es gefährlich. Eine solche Ohnmacht wird immer von einer Störung der Herzfunktion ausgelöst, vielfach sind es Herzrhythmusstörungen, die einen gefährlichen Einfluss auf den Blutkreislauf haben. Auch eine Veränderung in der Struktur des Herzgewebes kann eine plötzliche Ohnmacht auslösen. Das Gefährliche ist hierbei, dass das Herz während einer kardialen Synkope einfach stehenbleibt. Meist geschieht das ohne vorherige Anzeichen und nicht alle wachen aus dieser Ohnmacht wieder auf. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um den plötzlichen Herztod, auch Sekundentod genannt.

    Das Anzapfphänomen

    Die zerebrovaskuläre Synkope wird auch das Anzapfphänomen genannt und kommt nicht so häufig vor. Bei einem Anzapfphänomen handelt es sich um den Verschluss eines Gefäßes im Gehirn, was zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff im umliegenden Gewebe führt. Dieses Gewebe sucht sofort nach einer anderen Sauerstoffquelle und zapft einfach ein anderes Gefäß in der Nähe an. Wird aber Blut aus einem anderen Gefäß abgezapft, dann entsteht auch dort eine Unterversorgung und es kommt zu einer kurzen Ohnmacht. Ganz so harmlos wie es klingt, ist eine zerebrovaskuläre Synkope leider nicht, denn ein Gefäßverschluss im Gehirn kann schwerwiegende Folgen haben.

    Wie sollte man bei einer Ohnmacht reagieren?

    Auf eine plötzliche Ohnmacht kann keiner reagieren, aber es gibt Anzeichen, die auf eine Ohnmacht hinweisen. Übelkeit oder Schweißausbrüche gehören dazu, aber auch Ohrensausen, Sehstörungen oder ein Schwindelgefühl. Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es wichtig, den Kopf flach und die Beine hoch zu lagern, damit das Blut zurück in den Kopf fließen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde und laut William Shakespeare wollte König Richard III. sein Königreich für ein Pferd hergeben. Reiten ist ein beliebter Sport, auf den viele auch in den Ferien nicht verzichten möchten und Reitferien machen nicht nur Kindern Spaß. In vielen Urlaubsregionen in ganz Europa werden Reitkurse und Stellplätze für Pferde angeboten, etwas Besonderes sind aber Reitferien am Meer, zum Beispiel in Dänemark.

    Vom Ackergaul zum Reittier

    Menschen und Pferde – das ist eine besondere Affinität. Schon immer haben Mensch und Tier eine enge Beziehung gehabt, schließlich gehört das Pferd zu den ältesten Nutztieren. Zunächst wurde das Pferd nur für die Arbeit auf dem Feld oder als Transporttier genutzt, später entdeckten die Menschen, dass Pferde auch als Reittiere gute Dienste leisten. Heute haben moderne Maschinen die Pferde bei der Landarbeit abgelöst, geblieben ist nur das Reittier und ein vierbeiniger Freund. Ob Islandpony oder Vollblüter, Pferde sind aus der Welt der Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer einen besonderen Urlaub erleben möchte, der sollte Reitferien am Strand machen. Am Wasser entlang zu galoppieren, das hat was von Freiheit und Abenteuer, ein wunderbares Gefühl, das immer mehr Urlauber hautnah erleben wollen.

    Wie ein Besuch im Fitnessstudio

    Reiten ist ein Sport und wie bei jeder Sportart, so stellt sich auch hier die Frage: Wie gesund ist das Reiten? Für die Gesundheit lohnt es sich auf jeden Fall, den Pferderücken zu erklimmen, denn Reiten kann Rückenschmerzen vorbeugen, die Bauchmuskulatur stärken, die Fähigkeit zur Koordination fördern und beim Reiten lässt sich Stress abbauen. Ähnlich wie beim Schwimmen, werden beim Reiten alle Muskeln beansprucht, denn der Reiter muss sich permanent den Bewegungen des Pferdes anpassen. Bei jeder der drei Gangarten werden andere Muskeln gefordert, langfristig wird die Wirbelsäule entlastet und das beugt Problemen mit dem Rücken effektiv vor. Das rhythmische Auf und Ab löst zudem Verspannungen und auch für eine gerade Körperhaltung ist Reiten der optimale Sport. Reiten kann man noch bis ins hohe Alter, und deshalb verlieren auch Reitferien nie ihren Reiz.

    Reitferien in Dänemark

    Warum bietet sich Dänemark für Reitferien an? Ganz einfach, weil die dänische Küste an der Nordsee 400 km lang ist. Die wunderschöne Küste erstreckt sich von den Inseln im Wattenmeer im Süden, über die Haffküste bis hin zur wilden Brandung im Norden. Entlang dieser Küste gibt es Ferienhäuser, Campingplätze und auch Reiterhöfe für alle, die gerne mit dem Pferd die Umgebung erkunden möchten oder das Reiten erlernen wollen. Auch die westliche Küste von Jütland ist perfekt für Pferdefreunde und Reitsportler. Zwischen Nymindegab und Søndervig können Reiter am Strand entlang traben und wer noch Anfänger ist, kann sich auf verschiedenen Reitbahnen mit dem Pferd vertraut machen.

    Auf dem Pferderücken die Region erkunden

    Reitferien bieten eine gute Gelegenheit, um die Umgebung des Urlaubsortes einmal auf andere Art und Weise zu erkunden. In vielen Orten an der dänischen Küste werden geführte Reittouren angeboten und die Teilnehmer einer solchen Tour lernen dabei die Schönheit der Küstenlandschaft kennen. Wer möchte nicht mit seinem Pferd in einen malerischen Sonnenuntergang reiten? Die Heide von Jütland ist hier ein ebenso schönes Ziel wie auch die zahlreichen Fjorde, die endlosen Strände und die weiten Dünenlandschaften.

    Das Pferd einfach mitbringen

    Auch wer sein Pferd von zu Hause mitbringen möchte, der wird in Dänemark viele Reiterhöfe finden, in denen das Pferd einen Platz findet. Die Reitschulen in Westjütland haben viel Erfahrung im Umgang mit Pferden und das Tier ist dort immer bestens aufgehoben. In der ganzen Region sind zudem viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu finden, sodass kein Reiter einen langen Weg hat, wenn er mit seinem Pferd ausreiten möchte.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexia

  • Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Schnee, Eis und Dunkelheit sorgen dafür, dass viele zu Sportmuffeln mutieren. Es fehlt an der nötigen Motivation und auch die Angst, dass die eisige Kälte der Gesundheit schaden könnte, hält viele davon ab, im Winter sportlich aktiv zu werden. Aber der Winter ist keine Ausrede, wenn es um Bewegung geht und es gibt viele Wintersportarten, die auch noch Spaß machen, wenn der Schnee leise vom Himmel rieselt und die Eiszapfen Lichterkette von der Dachrinne hängen.

    Fit für den Frühling mit Skilanglauf

    Wer sich die Langlaufskier unterschnallen will, der muss für seinen Sport nicht in die Alpen, um dort in die gespurten Loipen zu gehen, Skilanglauf ist auch im heimischen Winterwald möglich. Besonders für Jogger ist der Skilanglauf eine der Wintersportarten, die eine Alternative zum Laufen darstellt, denn die gleitenden Bewegungen der Knie und Hüfte ähnelt dem Laufen. Wichtig ist die passende Kleidung, wie bei allen anderen Wintersportarten. Für Skilangläufer sind zwei dünne Jacken und darüber eine warme Windjacke optimal und auch bei den Hosen gilt der Zwiebellook.

    Curling – die exotischste der Wintersportarten

    Curling hat für viele Zuschauer wenig von einer typischen Wintersportart, trotzdem erfreut sich das Eisstockschießen nicht nur in den Alpenregionen großer Beliebtheit. Curler sind immer an der frischen kalten Winterluft, sie bewegen sich und sie müssen für ihren Sport eine gute Koordination und ein noch besseres Gleichgewichtsgefühl mitbringen.

    Perfekt für die Muskeln – Eislaufen

    Alle, die nach dynamischen Wintersportarten suchen, sollten aufs Eis gehen, denn auf dem Eis werden vor allem die Beine und der Po trainiert. So wachsen nicht nur die Muskeln, auch um Ausdauer aufzubauen, ist Eislaufen der optimale Sport. Zudem wird das Gleichgewicht trainiert und wer fit ist, der sollte zwischen 20 und 30 Minuten am Tag aufs Eis gehen und Tempo machen.

    Der ideale Wintersport für Athleten – Klettern

    Wer seinen ganzen Körper trainieren will, der sollte zum Klettern gehen, denn Klettern fordert jeden Muskel. Klettern gehört zu den athletischen Wintersportarten und verlangt ein hohes Maß an Konzentration und Beweglichkeit, aber wer Klettern zu seiner Sportart im Winter machen will, der sollte körperlich fit sein.

    Tanzen ist Trumpf

    Tanzen ist weitaus mehr als nur rhythmische Bewegung zur Musik, Tanzen ist eine der Wintersportarten, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden können. Wer Musikgefühl hat, der kann auch eine flotte Sohle aufs Parkett legen, welcher Tanz dabei bevorzugt wird, spielt bei diesem sportlichen Hobby keine Rolle. Step-Dance und Zumba sind perfekt für die sportlichen Tänzer, wer mehr Spaß an eher ruhigen Tanzart hat, der sollte die Klassiker unter den Tänzen, den Walzer oder den Foxtrott wählen. Schon eine Stunde zu tanzen ist so effektiv wie eine Stunde Joggen, und Kalorien werden dabei auch noch verbrannt.

    Schwimmen – der beste Ausgleichssport im Winter

    Schwimmen gehört nicht nur zu den gesündesten Wintersportarten, Schwimmen ist generell eine Sportart, die gesund wie kaum eine andere ist. Wer richtig trainieren möchte, der sollte 300 bis 500 Meter schwimmen, denn nur dann werden die Arme und der Oberkörper perfekt trainiert. Das Schöne am Schwimmen ist, dass sich der Körper nach dem Sport sehr schnell wieder erholt, denn durch die horizontale Lage im Wasser werden alle Gefäße immer sehr gut durchblutet.

    Wintersportarten Kraftvoll und schnell – Tennis und Squash

    Wenn es um Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer geht, dann sind Tennis und Squash wunderbare Sportarten für die Wintermonate. Das schnelle Squash ist aber besonders für Anfänger anstrengend und sie sollten einen langsamen Ball wählen, um das Tempo moderat zu halten. Wer mit dem Tennisspielen beginnen will, der sollte auf einem Ascheplatz spielen, denn Kunstrasen macht den Ball sehr schnell. Tischtennis ist hingegen perfekt für alle Sportmuffel, die immer wieder eine andere Ausrede finden, um sportlich nicht aktiv zu werden.

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  • Frauen und Süßes – ein nicht unkompliziertes Verhältnis

    Umfrage: Deutlich mehr als jede Zweite isst täglich etwas Süßes, jede Vierte plagt dabei ein schlechtes Gewissen

    Baierbrunn (ots) – Die Liebe zu Süßem ist bei Frauen zwar weit verbreitet, jedoch nicht immer frei von Schuldgefühlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Demnach essen 60,0 Prozent der bundesdeutschen Frauen (fast) täglich etwas Süßes, wie Schokolade, Gebäck, Marmelade oder Bonbons. Doch den Genuss trübt mitunter ein schlechtes Gewissen. Jede Vierte (25,1 Prozent) der Befragten beschleicht laut eigener Aussage beim Süßigkeiten-Essen oft das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Zu viel Zucker sollte aus Sicht vieler der befragten Damen nicht sein. Mehr als vier von Zehn (45,3 Prozent) geben an, „sehr“ auf den Zuckergehalt in Lebensmitteln und Getränken zu achten. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.077 Frauen ab 14 Jahren. 

    Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3218641
  • Warum die Nabelschnur dem Baby gefährlich werden kann

    Warum die Nabelschnur dem Baby gefährlich werden kann

    Jede Frau durchlebt in den neun Monaten einer Schwangerschaft ein wahres Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite ist da die große Vorfreude auf das Baby, auf der anderen Seite sind da die Sorgen, dass auch alles nach Wunsch verläuft und dass das Kind gesund zur Welt kommt. Eine der großen Sorgen, die viele werdende Mütter begleitet, ist die Horrorvorstellung, dass sich das ungeborene Kind die Nabelschnur um den Hals binden und sich damit erdrosseln könnte.

    Die Nabelschnur – ein echtes Meisterwerk

    Evolutionsforscher sind heute davon überzeugt, dass die innige Bindung, die Mutter und Kind haben, etwas mit der Nabelschnur zu tun hat. 40 Wochen hängen das Baby und seine Mutter an einer Schnur, durch die das Kind mit der Plazenta, dem Mutterkuchen verbunden ist. Die Nabelschnur macht es möglich, dass das Kind weder atmen noch schlucken muss, denn es wird durch diese besondere Schnur mit allem, was es zum Leben braucht, zuverlässig versorgt. Immer wieder fließt frisches Blut und damit auch der lebensnotwendige Sauerstoff durch die Schnur, das Baby bekommt alle wichtigen Nährstoffe und die Abfallstoffe werden ebenfalls durch das kleine Meisterwerk der Natur entsorgt. Aber nicht nur wenn es um die Versorgung mit Blut und Nährstoffen geht, spielt die Nabelschnur eine entscheidende Rolle, sie dient dem Fötus auch als eine Art Spielzeug, das es in den Mund nimmt, daran lutscht und immer wieder auch danach greift.

    Woraus besteht die Wunderschnur?

    Die Leine, die Mutter und Kind miteinander verbindet, besteht aus einer Substanz, die Mediziner die Whartonsche Sulze nennen. Dabei handelt es sich um eine Art Gelee, das alle wichtigen Blutgefäße im Inneren der Schnur vor Druck von Außen, aber auch vor dem Abknicken schützt. Am Ende der Schwangerschaft hat die Schnur, aus der später einmal der Bauchnabel wird, eine Länge von ca. 60 cm und einen Durchmesser von zwei Zentimeter. Die Länge, aber besonders auch der spiralförmige Aufbau machen es dem Baby möglich, sich in der Gebärmutter ganz nach Belieben zu drehen, Purzelbäume zu machen und zu turnen. Ist ein Baby besonders aktiv, dann ist auch die Schnur besonders lang und das kann unter Umständen zu einem Problem werden.

    Wie gefährlich ist die Schnur als „Halskette“?

    Nach der Statistik kommt es nur sehr selten vor, dass sich ein Kind im Mutterleib stranguliert, gefährlich wird es aber immer dann, wenn sich die Nabelschnur während der Geburt wie eine Kette um den Hals des Babys legt. Ist die Schnur dann auch noch zu kurz, dann wird es richtig gefährlich, denn das Kind wird von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten. Wenn sich eine solche gefährliche Geburt abzeichnet, dann wird die Mutter nicht mehr durch Ultraschall überwacht, in diesem Fall wird ein CTG durchgeführt, um erkennen zu können, ob und wie die Schnur um den Hals des ungeborenen Kindes liegt. Der Wehenschreiber kann ebenfalls Auskunft darüber geben, ob eine akute Gefahr für das Kind besteht oder nicht. Fallen die Herztöne deutlich ab, dann entscheiden sich die Ärzte immer für einen schnellen Kaiserschnitt, um das Leben des Babys zu retten.

    Gefahr durch die Beckenendlage

    Rund fünf Prozent der Babys, die in Deutschland zu Welt kommen, liegen in der sogenannten Beckenendlage, sie wollen das Licht der Welt zuerst mit dem Po erblicken. Besonders in dieser Position kommt es nicht selten zu Komplikationen mit der Nabelschnur. Oftmals ist die Schnur, die Mutter und Kind verbindet, die Ursache für die Beckenendlage, denn wenn die Schnur nicht lang genug ist und das Kind kurz vor der Geburt kaum noch Platz in der Gebärmutter hat, dann kann es passieren, dass es sich bedingt durch die Schnur um seinen Hals, nicht mehr drehen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / arztsamui

  • Der inneren Stimme folgen

    Warum Intuition im Umgang mit Kindern so wichtig ist

    Baierbrunn (ots) – Bei der Erziehung ihrer Kinder sollten sich Eltern nach Überzeugung von Experten möglichst auf ihre Intuition verlassen. „Ich will Eltern sagen, dass sie intuitive Fähigkeiten haben, die die natürlichen Gaben und Talente ihrer Kinder fördern“, sagte Stephen Camarata, Professor für Kindesentwicklung an der Vanderbilt-Universität in Nashville (USA) dem Apothekenmagazin „Baby und Familie.“ Eltern müssten sich nur aktiv auf ihre Kinder einlassen und Lernangebote machen, sie also mit unterschiedlichen Gegenständen spielen lassen, sie auf Spielplätze, in Museen und Büchereien mitnehmen. Der Bremer Hirnforscher Prof. Gerhard Roth betonte, Intuition funktioniere in der Erziehung vor allem dann, „wenn Eltern selbst gute Bindungs- und Erziehungserfahrungen gemacht haben“. Denn Intuition speise sich aus all unseren Erfahrungen sowie aus angeborenen und in frühester Kindheit geprägten Mustern. „Diese Mischung gibt uns häufig ein Gefühl für die richtige Entscheidung“, erläuterte Roth. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 1/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3215627