Schlagwort: Gefühl

  • Barfußschuhe statt dämpfende Hightech-Schuhe

    Barfußschuhe statt dämpfende Hightech-Schuhe

    Die Schuhhersteller haben hochmoderne Schuhe entwickelt, die über effektive Dämpfungseigenschaften verfügen und unsere Füße vor einer allzu starken Belastung schonen sollen. Klassische moderne Schuhe und dabei vor allem Sportschuhe oder Sneaker sind mit einer dicken Sohle, sowie dämpfenden Materialien ausgestattet, so dass der Träger bzw. Trägerin sich wohlfühlt. Beim Spazieren, Gehen oder Laufen mit diesen hochtechnischen Schuhen verlernen wir aber den richtigen Umgang mit unseren Füßen. Die Folge sind Versteifungen und damit verbunden bisweilen Schmerzen für den Schuhträger. Eine Lösung für dieses Problem sind Barfußschuhe, die den natürlichen Gang unterstützen, die Körperhaltung verbessern und zu einer Stärkung der Fußmuskulatur führt.

    Barfußschuhe sind gesund

    Das Barfußgehen fordert den Fuß sich an den vorherrschenden Untergrund auf natürliche Weise anzupassen. Die Fußmuskeln werden trainiert, während sie in geschlossenen und engen Schuhen eingeengt sind, also nur auf passive Art gefordert werden. Die Blutzirkulation in den Füßen erfährt durch das Barfußgehen eine Verbesserung und es wird eine gesunde Gehtechnik gelernt. Der Gleichgewichtssinn wird ebenso gestärkt, wie die Sensormotorik der Füße. Der Mensch ist von Natur aus ein Barfüßer und hat seit der Entwicklung von gedämpften Schuhen verlernt gesund zu gehen.

    Die Barfußschuhe sind mit einer dünnen flexiblen Sohle ausgestattet. Auf ein Fußbett wird verzichtet und der Vorderbereich groß gestaltet. Der umfassende Vorderbereich im Barfußschuh bietet den Zehen eine großzügige Bewegungsfreiheit. Die Bewegung der Zehen erfahren sowohl beim Gehen als auch Laufen eine starke Unterstützung, wodurch sich das Bewegungsbild insgesamt verbessert. Der Barfußschuhträger spürt durch die dünne Sohle den Untergrund sehr genau, aber dennoch besteht keine Gefahr sich zum Beispiel an spitzen Steinen oder Glasscherben zu verletzen.

    Die Sohle ist durchstichfest aufgebaut und bietet einen guten Schutz vor scharfen Untergründen, Schmutz und Nässe. Im Vergleich zu normalen Schuhen sind Barfußschuhe mit durchschnittlich weniger als 350 Gramm erheblich leichter und können durch ihren flexiblen Aufbau verbogen werden ohne ihre Form zu verlieren.

    Studien beweisen positive Effekte

    In Studien wurden die positiven Effekte von Barfußschuhen und dem Barfußgehen bewiesen. Das Barfußlaufen führt zu einer kleineren Schrittlänge, die Balancefähigkeit verbessert sich und die Schrittfrequenz erhöht sich. Die bereits genannten positiven Folgen für die Fußgesundheit und das Gefühl für das Gehen sind auch in den Studien berücksichtigt worden. Die Wissenschaft sieht das Barfußlaufen kritisch, vor allem sei das Gehen über längere Passagen und auf harten Untergründen für Jedermann auf Dauer ungesund. Als negative Folgen warnen sie vor Schäden an den Sprunggelenken und Füßen.

    Die Vorteile und Nachteile müssen gegeneinander abgewogen werden, wer plant sich Barfußschuhe zu kaufen. Im Vorfeld sollte in einem fachkundigen Schuhgeschäft eine intensive Beratung zum passenden Schuhwerk erfolgen. Bekannte Barfußschuhe sind die Modelle des Herstellers Vivobarefoot, der Nike Free und der Vibram Fivefingers. Die Kosten sind im Vergleich zu Sportschuhen ein wenig höher. Zum Beispiel kostet der Vivobarefoot Motus rund 140 Euro, aber dafür erhält der Käufer hochflexible Barfußschuhe, die im Alltag und Sport gleichermaßen eingesetzt werden können. Das Barfußlaufen muss erlernt werden und dauert Jahre aber die Füße werden es einem danken.

    Bild: © Depositphotos.com / JaySi

  • Abnehmen beginnt im Kopf

    Abnehmen beginnt im Kopf

    Auf der ganzen Welt leiden Millionen Menschen an Übergewicht, besonders in den Industrieländern ist die Adipositas weit verbreitet und belastet die Gesundheitssysteme mit Zusatzkosten in Milliardenhöhe. Eine Diät zu beginnen bedeutet für die Mehrzahl der Übergewichtigen eine Qual und enorme Herausforderung. Der Gedanke an das Abnehmen bereitet zwar Freude, aber meistens bleibt es bei einem Versuch und die Diät wird abgebrochen. In der Folge bleibt das aktuelle Gewicht bestehen verbunden mit einem Risiko an Diabetes, Herzkrankheiten und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erkranken. Das Abnehmen beginnt im Kopf und sollte verinnerlicht werden, um erfolgreich eine Gewichtsreduktion zu erzielen.

    Denken und handeln

    Im Vorfeld einer geplanten Gewichtsabnahme empfiehlt sich die Konsultation beim Hausarzt, der einen dabei unterstützt das richtige Abnehmprogramm zu wählen. Die Krankenkassen bezuschussen Diäten und den Besuch von Fitnesskursen. Eine Anfrage bei der Krankenkasse gibt Klarheit darüber, ob ein Zuschuss zu einem Kurs gewährt werden oder eine Erstattung der Teilnahmegebühr möglich ist. Sind alle Fragen geklärt kann mit dem Abnehmen im Rahmen einer Diät begonnen werden.

    Eine Diät ist mit einer Ernährungsumstellung verbunden und hier kann ein Ernährungsberater behilflich sein die richtige Balance in der eigenen Ernährung zu finden. Der Ernährungsberater analysiert bei einem Gespräch die Essgewohnheiten und erstellt einen Ernährungsplan. Gesunde Nahrungsmittel sind die Grundlage für ein gesundes Körpergewicht und bereits beim Lebensmitteleinkauf gilt es darauf zu achten, welche der Lebensmittel in den Einkaufskorb gelegt werden.

    Folgende Regeln sollten beim Lebensmitteleinkauf eingehalten werden:

    • Nie mit leeren Magen einkaufen – Verleitet zum Kauf unnötiger Lebensmittel
    • Festes Budget für Einkauf
    • Regale mit Süßigkeiten ignorieren
    • Frische Lebensmittel einkaufen
    • Verzicht auf Fertiggerichte

    Die Wahl der Lebensmittel sind entscheidend für den Ernährungsplan und einer damit verbundenen gesünderen Lebensweise. Viel Obst und Gemüse gehören ebenso in den Einkaufskorb, wie alternative Lebensmittel.

    Alternative Lebensmittel und Bewegung

    Was sind alternative Lebensmittel? Alternative Lebensmittel ersetzen ungesunde Nahrungsmittel und der Einkauf könnte zum Beispiel so aussehen:

    • Dinkelmehl statt klassisches Mehl (Type 405, 450)
    • Stevia, Ahornsirup oder Honig statt normalen Haushaltszucker
    • Chia-Samen als Eiersatz
    • Leinsamen

    Die Kosten für diese und weitere alternative Lebensmittel sind zwar höher, aber im Gegenzug ernährt man sich gesünder. Vor allem die Chia-Samen tragen langfristig zu einer Gewichtsreduktion bei, weil sie ein Sättigungsgefühl von drei bis fünf Stunden erzeugen. Der Kauf eines Turbomixers, wie dem Personal Blender PB 350 XL, bereichert die Küche um ein wertvolles Gerät. Mit einem Turbomixer können Mehl gemahlen, Smoothies und Milchshakes hergestellt werden. Das eigene Mehl kann aus verschiedensten Quellen, wie Leinsamen, Dinkelkorn, Haferflocken oder Weizenkleie gemixt werden, um eine gesunde Alternative zum ungesunden industriell gefertigten Mehl aus der Tüte zu erhalten.

    Die Schwerpunkte einer Diät bzw. gesunden Lebensweise bilden eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Die Bewegung kann aus einem Spaziergang, Teilnahme an einem Zumba-Kurs, Radtour oder Schwimmen bestehen. Generell hat jeder Mensch andere Vorlieben beim Sport und Bewegung. Eine regelmäßige Bewegung, egal in welcher Form, führt zu zusammen mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung zu einer Gewichtsabnahme. Wer seine Sportart gefunden hat, der hat auch beim Abnehmen Spaß.

    Bild: © Depositphotos.com / lanakhvorostova

  • Entspannen wie Robin Hood beim Bogenschießen

    Entspannen wie Robin Hood beim Bogenschießen

    Der englische Held Robin Hood hat nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen tatsächlich gelebt und lebte in den Wäldern des Sherwood Forest. Als Bogenschütze soll er das Bogenschießen wie kein Zweiter beherrscht haben. Er beraubte die Reichen und schenkte einen Teil des Diebesguts den Armen, wodurch er im Verlauf der Zeit zu einer Legende wurde. Heute hat sich das Bogenschießen zu einer beliebten Sportart entwickelt, die sich seelisch und körperlich positiv auswirken kann. Ohne eine ruhige Hand und entspannter Einstellung zum Leben wäre Robin Hood wohl kaum zu einer Berühmtheit geworden.

    Bogenschießen gut für die Gesundheit

    Das Bogenschießen baut Stress ab, entspannt, erhöht die Konzentration und verbessert die Körperhaltung. Ein Bogenschütze muss ruhig sein, sich auf die Zielscheibe konzentrieren und gerade mit festen Füßen auf den Boden stehen. Nur wer entspannt ist, kann den Pfeil sicher ins Gold bringen. Die Muskulatur der Oberarme wird auf Grund der Ziehkraft des Bogens gestärkt.

    Der Einstieg in den Bogensport erfolgt am besten über eine Schnupperstunde eines örtlichen Bogensportvereins. Im Rahmen dieser Schnupperstunde kann man meist feststellen, ob einem das Bogenschießen überhaupt liegt. Für den Einstieg enpfiehlt sich ein Bogen ohne Visier und dieser wird als Blankbogen bezeichnet. Beim Bogen kann zwischen einem Recurvebogen, Compoundbogen, Langbogen, Reflexbogen und weiteren Bogenarten gewählt werden. Die Compoundbögen sind technisch hochgerüstete Bögen, die mit einer Wasserwaage, Zielvorrichtung und weiteren Hilfsmitteln ausgestattet sind, um die Zielsicherheit mit Hilfe der Technik zu erhöhen. Ein echter Bogenschütze verwendet einen Recurvebogen ohne Visier.

    Ein Einsteigerbogen wiegt zwischen 10 und 20 Pfund. Je länger das Bogenschießen betrieben wird, desto höher steigt das Gewicht bzw. kann entscheiden, ob man mit einem leichten, mittleren oder schweren Bogenschießen möchte. In der ersten Zeit empfiehlt sich ein Leihbogen, um ein Gefühl für den Bogensport zu bekommen. Ein eigener Bogen ist allerdings optimal und der Kauf sollte mit Unterstützung eines erfahrenen Bogenschützen oder des Vereinsvorsitzenden erfolgen. Beim Bogenschießen zählen die Pfeile zum Verbrauchsmaterial, welches durchaus sehr teuer werden kann, wenn der Pfeil zu oft ins Holz statt Scheibe trifft oder unauffindbar in der Wiese landet.

    Kurzer Erfahrungsbericht

    Ich bin seit August 2012 als Bogenschütze in einem Schmallenberger Bogensportverein aktiv. Nach drei Jahren kann ich berichten, dass ich ruhiger und entspannter geworden bin, wofür der Bogensport neben Zumba mitverantwortlich ist. Ich habe mit einem 12 Pfund leichten Recurvebogen angefangen und versuchte mit Visier zu schießen, was jedoch nicht klappte und entschied mich beim Blankbogen zu bleiben.

    Heute hat mein eigener Recurvebogen ein Zuggewicht von 32 Pfund. Ich nehme relativ regelmäßig an Turnieren teil und trainiere wöchentlich. Mir macht das Bogenschießen Spaß, weil ich von den gesundheitlichen positiven Aspekten profitiere. Das Vereinsleben steuert allerdings zu einem gewissen Teil ebenso zum Wohlbefinden bei. Wer im Alltag gestress ist oder einfach nur abschalten möchte, dem kann ich den Bogensport sehr empfehlen. Bei der Konzentration auf die Zielscheibe sinkt der Puls, man atmet ruhig und wird generell im Alltag auch ohne Bogen in der Hand entspannter.

    Bild: © Depositphotos.com / lightpoet

  • Seelisch Kranke werden nach wie vor ausgrenzt

    Seelisch Kranke werden nach wie vor ausgrenzt

    Körperlich kranke Menschen bekommen Mitleid, Menschen, deren Seele krank ist, werden bestenfalls belächelt und hinter vorgehaltener Hand für verrückt erklärt. Beinahe jeder Dritte leidet zumindest einmal in seinem Leben an einer psychisch bedingten Krankheit, aber bis heute werden diese Menschen oftmals unwürdig behandelt. Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Tag der seelischen Gesundheit hervor. Die WHO hat einen Appell gestartet, in dem sie dazu aufruft, seelisch kranke Menschen nicht länger zu stigmatisieren und auszugrenzen.

    Mehr Aufklärung

    Den Tag der seelischen Gesundheit gibt es seit 1992, ins Leben gerufen wurde er von der World Federation for Mental Health, kurz WFMH. Diese Organisation gibt es bereits seit 1948 und sie setzt sich seitdem für Menschen ein, die aufgrund einer seelischen Erkrankung in vielen Bereichen des täglichen Lebens beleidigt, benachteiligt oder sogar drangsaliert werden. Die WFMH will zusammen mit der WHO erreichen, dass Menschen, die zum Beispiel unter Depressionen leiden, nicht länger ausgegrenzt und nicht mehr sozial benachteiligt werden. Die Organisation kämpft für mehr Aufklärung, damit es weniger Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Erkrankungen gibt.

    Angemessene Behandlung für seelisch Kranke

    Die Ausgrenzung von psychisch Kranken findet in vielen Bereichen des Lebens statt. So dürfen diejenigen, die schon einmal wegen einer seelischen Erkrankung in Behandlung waren, keinen Jagdschein machen und auch nicht mehr als Polizeibeamte arbeiten. Die WFMH und auch die WHO setzen sich nicht erst seit gestern dafür ein, dass diese Menschen in ihrer Berufswahl nicht benachteiligt werden dürfen, nur weil sie schon einmal wegen eines seelischen Leidens ambulant oder stationär behandelt worden sind. Sie sollten die gleichen Chancen wie alle anderen Menschen  haben, denn auch sie haben ein Anrecht darauf, angemessen behandelt zu werden.

    Eigenständige Menschen

    Dass immer noch viele Menschen, die seelisch krank sind oder waren, in vielen Dingen nicht mehr als eigenständige Personen behandelt werden, auch darauf sollen die geplanten Aktionen der WHO und der WFMH aufmerksam machen. Viele Menschen, die schon einmal seelisch krank waren, beklagen zum Beispiel, dass sie bei den Ärzten und Behörden nicht als selbstständige denkende Menschen behandelt werden und oftmals als verrückt abgestempelt werden. Nicht selten führt diese Haltung die Betroffenen dann in die soziale Isolation, sie verlieren an Selbstwertgefühl und werden letztendlich auch wieder krank.

    Die gleiche Behandlung

    Die WHO und die WFMH fordern, dass seelisch Kranke genauso behandelt werden wie diejenigen, die körperlich krank sind. Das gilt aber nicht nur für das tägliche Leben und den Beruf, sondern vor allen Dingen auch für die soziale, die medizinische und die rechtliche Behandlung. Die WHO will mit ihrem Appell aber nicht nur auf die Situation der psychisch Kranken aufmerksam machen, sie will auch darüber aufklären, wie sich Erkrankungen der Seele verhindern lassen und welche Vorbeugemaßnahmen in Hinsicht auf diese Erkrankungen getroffen werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Eine sportliche Betätigung kann sich zu einer Sportsucht entwickeln, wenn über ein bestimmtes Maß hinaus Sport betrieben wird und zwar nicht mehr aus Freude, sondern Zwang an der Bewegung. Von einer Sportsucht betroffen sind Forschungen zufolge besonders Menschen, die an einer Essstörung leiden und aus diesem Grund zu sportlich aktiv sind. Wenn jemand an einer Sportsucht leidet, kann es im schlimmsten Fall soweit gehen, dass der Betroffene sogar Verletzungen ignoriert und weiter wie ein Drogenabhängiger agiert, der nach seiner nächsten Dosis verlangt. Gesunde Menschen bewegen sich mit Freude, sei es Radfahren, Zumba, Joggen oder Schwimmen.

    Sportsucht – Läufer stark betroffen

    In den meisten Fällen sind Läufer von einer Sportsucht betroffen, weil sie sich schlecht fühlen, sobald sie sich nicht mehr bewegen und dies resultiert in einem Kontrollverlust. Die Betroffenen denken den Tag über nur über ihren nächsten Lauf nach und geben den Gedanken oft nach. Die Sportsucht wird der Verhaltenssucht und nicht den stoffgebundenen Süchten, wie Rauchen oder Alkoholsucht zugeordnet.

    Dramatische Folgen

    Die Folgen für die Sportsüchtigen können dramatisch ausfallen. Sie schränken ihre sozialen Kontakte ein und können sogar ihren Job verlieren. Die Konsequenz dieses Verhaltens sind Reizbarkeit, Schlafstörungen und Depressionen auf Grund des Sport-Entzugs. Bei vielen Menschen, die an einer Sportsucht leiden, gehen mit der Zeit die Freunde verloren, Beziehungen und die Ehe kaputt. Der Fokus ihres Lebens ist auf den Sport ausgelegt und kann bei ausbleibender Behandlung durch einen Facharzt, wie einen Psychologen, zu einer schweren seelischen Krise führen. Vor allem bei Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben und bei denen alles perfekt sein muss, sind von dem Risiko der Sportsucht bedroht. Beim Sport kommt es zur Ausschüttung des Glückshormons Endorphin, wodurch sich der Körper in einem Rauschzustand befindet und auch einer der Auslöser für die Sucht nach der nächsten sportlichen Dosis sein soll, aber diese These gilt in der Forschung als umstritten.

    Zwei Formen der Sportabhängigkeit

    In der Wissenschaft wird zwischen einer primären und sekundären Sportsucht unterschieden. An der primären Sportabhängigkeit leiden in Deutschland kaum mehr als ein Prozent. Die sekundäre Sportsucht ist hingegen am stärksten verbreitet und basiert auf einer Grunderkrankung. Zu dieser Grunderkrankung zählen Essstörungen, Zwangsverhalten, Magersucht, Bolimie und eine gestörte Körperwahrnehmung. Der Sport hat bei Betroffenen die Aufgabe zwangsweise Kalorien zu verbrauchen verbunden mit einer Gewichtsreduzierung.

    Eine Therapie kann Sportsüchtigen helfen ihre Krankheit zu besiegen, indem ihnen vermittelt wird das Sport gesund ist und nicht nur das Ziel hat Kalorien zu verbrennen oder das Gewicht zu reduzieren. Der Sport kann das Selbstwertgefühl steigern und das eigene Körpergefühl verbessern.

    Von Fachleuten wird empfohlen eine Therapie zu beginnen, die aus einer Verhaltenstherapie und Psychoanalyse besteht. Das Ziel der Therapie ist es den Sportsüchtigen zu vermitteln, dass der Sport nicht der zentrale Schwerpunkt und Thema des eigenen Lebens sein muss. Das Leben bietet mehr als Sport und kann interessanter werden, wenn Betroffene wieder zu einem gesunden Maß an sportlicher Bewegung zurückfinden.

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  • Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Das Leben wird in der heutigen Zeit vor allem durch den Konsum bestimmt und die günstigen Preise in den Supermärkten verlocken dazu leckere kalorienreiche Nahrungsmittel wie Nougatringe, Nutella, Plätzchen, Steaks oder Fertiggerichte zu kaufen. Auf die Gesundheit wirken sich solche und ähnliche Gerichte mit suboptimaler Nährstoffbilanz auf Dauer negativ aus. Eine Umstellung auf gesunde alternative Lebensmittel bringt für den Körper langfristig positive Erfolge, vor allem in Bezug auf das Gewicht und dem seelischen Wohlbefinden.

    Chia-Samen – Powerfood aus Mexiko

    Das südamerikanische Volk der Maya hat schon gesund gelebt, indem sie Chia-Samen in ihren täglichen Ernährungsplan aufgenommen haben. Vor allem die Boten profitierten von dem hohen Nährstoffgehalt der Chia-Samen. Im Magen quellen die Samen auf und halten das Hungergefühl für drei bis fünf Stunden auf Abstand. Heute sind Chia-Samen als Powerfood bekannt und werden mittlerweile überall angeboten. Bei Rossmann, DM und einigen Supermarktketten sind die gesunden Samen für weniger als 10,00 Euro für eine 350 bis 500 Gramm Packung zu haben. Eine Ernährungsumstellung sollte die Chia-Samen beinhalten. Denn in ihnen stecken die wertvollen Inhaltsstoffe Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren mit denen der Körper gesund ernährt wird. Der Kalziumgehalt ist 500 mal höher als in Milch und die Verdauung anderer Lebensmittel wird in Verbindung mit Chia-Samen erleichtert.

    Wer die Nährstoffbomben in Wasser aufweicht, wird deren hohe Wasseraufnahme bemerken, weshalb sie sich optimal für eine Regulierung des Wasserhaushalts eignen. Bei sportlichen Aktivitäten wirken die Chia-Samen wunderbar als Energielieferant und sind dazu noch glutenfrei. Geeignet sind die mexikanischen Powersamen zur Ernährungsumstellung, Wundheilung, Linderung von Gelenkschmerzen, Diabetes, Gewichtsreduzierung, Sodbrennen und vielen weiteren Problemen. In Wasser aufgequellt eignen sie sich als Eiersatz beim Backen. Ein Chia-Pudding ist sehr lecker und entsteht indem die Samen in eine Schüssel Milch gelegt werden. Nach rund fünf Stunden sind sie fest geworden und haben einen gesunden Pudding als Alternative zu industriellen Puddingcremes aus der Tüte gebildet.

    Dinkel statt Weizenmehl

    Eine Alternative zu klassischem Mehl stellen Dinkel und Leinsamen dar. Das Dinkelkorn zählt zu den Spelzgetreiden und ist eine Weizenart. In Ägypten wurde der Dinkel im Altertum angebaut und fand dann Verbreitung bis nach Europa. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen schwörte auf das Dinkelkorn und empfahl des allen Menschen in jeder Lebenslage als ein gesundes Nahrungsmittel.

    Im Vergleich zum Weizenmehl der Type 405 oder 450 enthält Dinkelmehl deutlich mehr Mineralstoffe. Neben den Mineralstoffen ist der Anteil an Spurenelementen ebenfalls höher. Der starke Kieselsäure-Gehalt wirkt sich zudem positiv auf das Hautbild aus. Der Gehalt an Vitamin B1, B2, B3, B6 und E ist anteilig höher als beim Weizenmehl. Zur Vorbeugung vor Krankheiten eignet sich das Dinkelkorn und Dinkelmehl, vor allem weil die enthaltenen Fettsäuren, Nährstoffe und Aminosäuren qualitativ sehr hochwertig sind. Auf die Stimmung wirkt sich Dinkel positiv aus und dafür verantwortlich ist eine spezielle Aminosäure. Die körperliche und geistige Leistung kann durch den Verzehr von Dinkel nachhaltig gesteigert werden. Der Verzicht auf Weizenmehl und Dinkel als Alternative ist ein Gewinn für die Gesundheit.

    Eine Ernährungsumstellung, in welcher Chia-Samen und Dinkelmehl in den Ernährungsplan aufgenommen werden, wirkt sich langfristig positiv auf das gesundheitliche Wohlbefinden aus. Es gibt wunderbare Rezepte für leckere Gerichte aus Dinkel und Chia-Samen mit denen der Speiseplan bereichert werden kann.

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