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  • Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen – welche Symptome gibt es?

    Eine Schwangerschaftsdepression wird vielfach nicht erkannt. Bereits haben wir über die Schwangerschaftsdepression hier berichtet. Selbst wenn es eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt, wird das meist als Hormonschwankung ausgelegt, denn schließlich werden viele Frauen in der Schwangerschaft von hormonellen Schwankungen geplagt, die für Niedergeschlagenheit, launisches Verhalten und Erschöpfung sorgen. Ängste und Selbstzweifel sind in der Schwangerschaft nicht selten, und auch sie können zu den typischen Schwangerschaftsdepressionen Symptome gehören.

    Aber was ist, wenn die Niedergeschlagenheit, die Ängste, Zweifel und die schlechte Laune nicht nur ein vorübergehender Zustand sind, sondern zu den dauerhaften Begleitern einer schwangeren Frau gehören? Immer wenn das der Fall ist, dann kann es sich um Schwangerschaftsdepressionen Symptome handeln und dann wird es Zeit, einen Facharzt aufzusuchen.

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome – Nicht immer nur glücklich

    Wenn eine Frau schwanger ist, dann wird von ihr erwartet, dass sie vor lauter Glück strahlt und vor Gesundheit und froher Erwartung nur so strotzt. Das ist tatsächlich auch bei den meisten werdenden Müttern der Fall, aber es gibt auch Frauen, die unter negativen Gedanken leiden, die Angst vor der bevorstehenden Geburt und der Verantwortung haben, die auf sie zukommt und die an sich selbst zweifeln, ob sie das alles stemmen können. Diese Gedanken können schnell den Schlaf rauben und die Vorfreude auf das Kind trüben. Bei vielen Frauen kommt auch noch ein massiver Druck dazu, denn es wird von ihnen einfach verlangt, dass sie sich auf das Kind freuen müssen. Wenn sich dieser Druck immer weiter aufbaut, dann kann das zu den ersten Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen.

    Der Partner, die Verwandten und Bekannten, ja sogar viele Ärzte sind meistens nicht in der Lage, diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome richtig zu deuten. Wenn die schwangere Frau mal verstimmt ist, dann heißt es gerne, dass sich alles von alleine regelt und dass die Symptome wieder verschwinden, wenn das Kind erst auf der Welt ist. Dieses Nichterkennen der Schwangerschaftsdepressionen Symptome macht es für die werdende Mutter nur noch schlimmer, denn sie bekommt das Gefühl alle Erwartungen, die an sie gestellt werden, nicht erfüllen zu können.

    Welche Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt es?

    Jede fünfte Frau in Deutschland hat Schwangerschaftsdepressionen Symptome und die Liste dieser Symptome ist breit gefächert. Eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome sind aber:

    • Appetitlosigkeit und auch eine starke Gewichtszunahme
    • Schlafstörungen
    • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
    • Niedergeschlagenheit
    • Grundlose Traurigkeit
    • Keine Freunde mehr empfinden zu können
    • Minderwertigkeitsgefühle
    • Schuldgefühle
    • Ängste und Sorgen
    • Häufiges Weinen
    • Stimmungsschwankungen

    Wie werden Schwangerschaftsdepressionen behandelt?

    Frauen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome an sich feststellen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn in der Regel verschwinden diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome nicht wieder von ganz alleine. Durch eine Studie konnte jetzt heraus gefunden werden, dass es zwischen einer Schwangerschaftsdepression und dem eigenen Körperempfinden einer schwangeren Frau einen direkten Zusammenhang gibt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Frau während der Schwangerschaft an starkem Übergewicht leidet. Anders als früher angenommen, spielt eine Schwankung der Hormone keine so große Rolle, wenn eine Frau in der Schwangerschaft depressiv wird.

    Es können aber auch negative Erlebnisse in der Kindheit und Jugend zu Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen. Auch Frauen die wissen, dass ihre Schwangerschaft eventuell mit Risiken verbunden sein kann, werden deutlich häufiger depressiv als diejenigen, deren Schwangerschaft vollkommen normal verläuft. Eine Depression in der Schwangerschaft sollte aber immer ernst genommen werden, denn es besteht ein gesundheitliches Risiko für das ungeborene Kind. Sind die Schwangerschaftsdepressionen Symptome schwer, dann kann der Arzt auch ein entsprechendes Medikament verordnen, allerdings geschieht das selten, da die Risiken für den Fötus bislang noch nicht ausreichend erforscht worden sind.

    Sinnvoll ist eine therapeutische Behandlung, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, denn im Rahmen einer solchen Gruppe können vor allem Ängste und auch Selbstzweifel in der Regel recht gut überwunden werden. Bei Übergewicht kann ein Sportprogramm dabei helfen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome effektiv zu bekämpfen.

  • Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss – was sind die Gründe?

    Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen, die sehr viele Ursachen haben können. Wenn Kinder Schmerzen haben, dann zeigen sie fast immer auf den Bauch, da sie den Schmerz nur selten richtig lokalisieren können. Bauchschmerzen bei Erwachsenen können zwar richtig gedeutet werden, aber woher die Schmerzen kommen, das kann unterschiedliche Ursache haben. Alkoholgenuss Bauchschmerzen treten nicht nur zusammen mit einem Kater am Morgen nach einer Party auf, Alkoholgenuss Bauchschmerzen können auch dann auftreten, wenn am Abend vorher gar kein Alkohol getrunken wurde.

    Wenn das der Fall ist, dann verbergen sich hinter den Bauchschmerzen nicht selten Erkrankungen, die mit einem regelmäßigen Alkoholgenuss zu tun haben, und diesen Alkoholgenuss Bauchschmerzen sollte ein Arzt auf den Grund gehen.

    Nicht immer ist der Magen schuld

    Wer an Bauchschmerzen denkt, der meint den Magen, aber der Magen ist nicht immer der Schuldige, auch andere Organe in der Bauchhöhle können dafür sorgen, dass es zu Schmerzen kommt. Die Galle kann ebenso wie die Leber und der Darm für Schmerzen sorgen, und besonders wenn Alkohol im Spiel ist, dann lässt sich relativ schnell ermitteln, welches Organ betroffen ist und die Schmerzen ausgelöst hat. Bauchschmerzen können stechend sein, aber auch ziehend, sie können als Krämpfe auftreten oder ein brennendes Gefühl verursachen. Mithilfe einer Magenspiegelung kann der Arzt schnell herausfinden, ob es sich um Alkoholgenuss Bauchschmerzen handelt, oder ob ein Organ unmittelbar betroffen ist und für Schmerzen sorgt.

    Alkohol stimuliert den Magen

    Alkohol ist eine Möglichkeit, warum es zu Magenschmerzen kommen kann. Der Grund für die Alkoholgenuss Bauchschmerzen ist, dass Alkohol die Magensäure stimuliert. Magensäure ist zum einen ätzend und zum anderen auch eine aggressive Flüssigkeit, ohne die aber die Nahrung nicht in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten werden kann. Da Magensäure ätzend und aggressiv, trotzdem aber unverzichtbar ist, muss der Magen diese Säure nicht nur selbst herstellen, er muss sich gleichzeitig auch vor ihr schützen. Das geschieht durch den Magenschleim, der ebenfalls vom Magen selbst produziert wird. Der schützende Magenschleim liegt über der Magenwand und verhindert, dass Magensäure in den Magen einfließen kann. Es ist daher immer sehr wichtig, dass es ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magensäure und Magenschleim gibt.

    Dieses Gleichgewicht kann empfindlich gestört werden, zum Beispiel durch den Genuss von zu viel Alkohol. Alkohol sorgt zwar dafür, dass die Produktion der Magensäure ansteigt, aber er ist nicht in der Lage, das Gleiche auch mit dem Magenschleim zu tun. Auf diese Weise kommt es zu einem Überschuss der aggressiven Magensäure und das sorgt dafür, dass der Magen geschädigt wird. Die Folge sind Alkoholgenuss Bauchschmerzen, und wer diese Schmerzen auf die leichte Schulter nimmt, der riskiert ein Magen- oder auch ein Darmgeschwür.

    Die Gefahr von Geschwüren

    Wer häufig unter Alkoholgenuss Bauchschmerzen leidet, der muss damit rechnen, dass sich ein Magengeschwür gebildet hat und dieses Geschwür macht sich dann nicht nur durch Alkoholgenuss Bauchschmerzen bemerkbar, sondern auch wenn bestimmte Nahrungsmittel gegessen werden, die zum Beispiel scharf gewürzt sind. Kommt es durch übermäßigen Alkoholgenuss aber zu einem Geschwür am Darm, dann verhält es sich umgekehrt, es treten immer dann Schmerzen auf, wenn der Magen nicht gefüllt wird und der Darm damit nichts zu tun bekommt. Die Alkoholgenuss Bauchschmerzen werden immer wieder verstärkt, wenn Alkohol getrunken wird, denn dann wird der Magen immer wieder mit einer Überproduktion von aggressiver Magensäure reagieren.

    In vernünftigen Mengen trinken

    Alkoholgenuss Bauchschmerzen bedeuten nicht zwangsläufig, dass man auf Alkohol verzichten muss, es kommt immer auf die Menge an, ob es zu Schmerzen kommt oder nicht. Ärzte empfehlen, dass Frauen nicht mehr als 20 Gramm und Männer nicht mehr als 30 Gramm Alkohol am Tag trinken, denn diese Menge wird keine Probleme mit Alkoholgenuss Bauchschmerzen verursachen.

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  • Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

    Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

    Wer sich für Yoga interessiert, der wird auch wissen, dass die Drehungen einen ganz besonderen Platz in den Übungen einnehmen. Drehungen sind geordnete Haltungen, die immer von einem zentralen Punkt aus zu beiden Seiten, entweder nach rechts oder aber nach links führen. Die Übung Ardha Matsyendrasana steht für einen wichtigen Aspekt der indischen Mythologie, in dem die beiden polaren Punkte eine wichtige Rolle spielen.

    Wer sich in einer Drehübung nach rechts dreht, der spürt die Wärme und die aktive, positive Energie der Sonne. Wer sich nach links dreht, der wendet sich der passiven, kühlen Seite des Mondes zu. Für welche Seite man sich entscheidet, das hat auch immer mit der jeweiligen Persönlichkeit zu tun und zu welchem Pol man sich hingezogen fühlt.

    Ardha-Matsyendrasana

    Ardha-Matsyendrasana-Drehung

    Die Wirbelsäule steht im Mittelpunkt

    Beim Drehsitz Ardha Matsyendrasana steht die Wirbelsäule als Achse des Lebens im Mittelpunkt. Es sind die 24 Wirbelkörper, die unseren Körper beweglich halten, aber die Wirbelsäule hat noch eine andere Aufgabe. Sie steht auch für die mentale Beweglichkeit und die Flexibilität des Geistes. Beim Drehsitz Ardha Matsyendrasana wird die Brustwirbelsäule aktiviert und das macht den Oberkörper beweglicher, die Muskeln im Rücken werden gestärkt und gedehnt, es stellt sich ein Gefühl der inneren Aufrichtung des Körpers ein. Ardha Matsyendrasana hat viele gesundheitliche Vorteile, denn unter anderem wird:

    • Fett im Gewebe abgebaut
    • Die Organe im Bauch werden besser durchblutet
    • Die Blutzufuhr in der Wirbelsäule wird intensiviert
    • Verspannungen im Rücken werden sanft gelöst
    • Die Verdauung wird angeregt
    • Eine seitliche Abweichung der Wirbelsäule, die sogenannte Skoliose wird ausgeglichen
    • Die Muskulatur des Gesäßes wird gedehnt
    • Die inneren Organe werden gelockert

    Alle, die mit Entzündungen im Bauchraum oder in der Wirbelsäule zu kämpfen haben, sollten von Ardha Matsyendrasana absehen, und auch für schwangere Frauen ist eher die einfache Variante des Drehsitzes zu empfehlen. Diese Beschreiben wir weiter unten.

    Ardha Matsyendrasana – die Ausführung

    Zunächst ist es wichtig, eine sichere und feste Sitzhaltung einzunehmen. Die linke Seite wird zuerst geübt, dann folgt die rechte Seite. Alle, die ein wenig bequemer sitzen möchten, können ihren Sitzplatz auch leicht erhöhen, zum Beispiel durch ein kleines Kissen oder durch eine zusammengefaltete Decke. Beide Beine liegen ausgestreckt auf dem Boden, und um den Steißbeinknochen optimal zu erden, sollten die beiden Gesäßhälften seitlich ausgerichtet sein.

    Nun wird das rechte Bein über das linke geführt, der rechte Fußknöchel sollte dabei den Oberschenkel des linken Beins berühren. Das ausgestreckte linke Bein wird zu einer Verlängerung des Schambeins und die Zehen werden gekrümmt. Jetzt wird der linke Ellenbogen über das rechte Bein gelegt und mit dem nächsten Atemzug wird der rechte Arm zuerst nach oben und dann aufsteigend zur rechten Seite geführt. In dieser Stellung entspannen und ruhig atmen, damit der Brustkorb sich weiten kann. Einatmend wird dann wieder die aufrechte Sitzposition eingenommen und einige Atemzüge lang ausgeruht, dann wird Ardha Matsyendrasana zur anderen Seite wiederholt.

    Die einfache Variante

    Neben der eigentlichen Ardha Matsyendrasana Übung gibt es mit Bharavajasana eine zweite, weniger anstrengende Übung des Drehsitzes, den zum Beispiel auch Schwangere ausprobieren sollten. Während bei der Originalübung der Bauch stark beansprucht wird, bleibt bei der leichten Variante der Bauchbereich geöffnet.

    Anders als bei Ardha Matsyendrasana, ist die Ausgangsstellung bei Bharavajasana der Fersensitz, aber wer möchte, der kann sich auch auf einen Stuhl oder einen kleinen Hocker setzen. Die Füße werden fest auf dem Boden verankert, die Hände hängen locker zur Seite, die Wirbelsäule ist gerade und das Becken wird aufgerichtet. Beim Einatmen dreht man sich dann ruhig nach links, wobei der Handrücken der linken Hand am unteren, rechten Teil des Rückens liegt. Der Kopf wird bei der Drehung mitgenommen und nach einigen Atemzügen wird die Übung wiederholt, diesmal aber zur anderen Seite.

  • Vrikshasana – der starke Baum

    Vrikshasana – der starke Baum

    Yoga und Natur gehören zusammen und vielen Anhängern der alt-indischen Lehre gefällt besonders die naturverbundene Philosophie. Wie sehr sich Yoga an der Natur orientiert, das wird auch in vielen Übungen deutlich, wie zum Beispiel bei der Übung Vrikshasana, das übersetzt der Baum heißt. Der Baum steht fest in der Erde, verwurzelt oft seit Jahrhunderten auf seinem Platz, er vermittelt Stärke, Kraft und Beständigkeit, Eigenschaften, die sich auch viele Menschen für ihre Persönlichkeit wünschen.

    Mit der Yoga Übung Vrikshasana kann jeder ein bisschen zu einem Baum werden, denn der Baum hilft dabei auch im Leben beständig zu sein, nicht so schnell zu wanken und Stabilität zu beweisen. Besonders im Frühling ist Vrikshasana besonders symbolträchtig, denn im Frühling beginnt der Baum nach einem langen, harten Winter wieder zu blühen und er findet zu seiner alten Kraft und Stärke zurück.

    Vrikshasana – die Symbolik

    Wie keine andere Pflanze steht der Baum symbolisch für das Leben. Aus einem kleinen Setzling wird mit den Jahren ein Baum mit einem kräftigen Stamm, der allen Witterungsbedingungen trotzt und den so schnell nichts umwerfen kann. An einem Baum wird deutlich, wie sich das Leben verändert, aber wie der Baum, so bleibt auch der Mensch zwar flexibel, aber immer auch standhaft und fest verwurzelt.

    Die Yoga Übung Vrikshasana symbolisiert aber nicht nur das Leben, sie sorgt auch für Festigkeit und Stärke des Körpers. Wer den Baum in sein Übungsprogramm aufnimmt, der

    • Stärkt seine Füße, die Kniegelenke und seine Beine
    • Regt die Durchblutung der Beine an
    • Kräftigt seinen Rumpf und die Muskulatur seiner Arme
    • Schult die aufrechte Haltung der Wirbelsäule
    • Stärkt die Schultern
    • Trainiert sein Gleichgewicht
    • Lernt seinen Körper besser zu beherrschen

    Wie wird der Baum korrekt ausgeführt?

    Vrikshasana, der Baum schult vor allem das Gleichgewicht, und deshalb muss ein fester Stand auf dem Boden gefunden werden. Wer im Yoga geübt ist, der kann sich auch auf ein Bein stellen, wenn es aber die Tagesform nicht erlaubt, dann ist auch ein Stand auf zwei Beinen kein Problem. Es ist wichtiger, nicht das Gleichgewicht zu verlieren, als unbedingt auf einem Bein zu balancieren.

    Zunächst geht es in einen aufrechten Stand mit geschlossenen Beinen, wobei das Gewicht auf das linke Bein verlagert wird. Dann wird der rechte Fuß auf Höhe des Knöchels angehoben und in der Hüfte nach rechts gedreht, wobei der Beckenboden angespannt sein sollte. Anschließend werden die Arme über die Seite in eine senkrechte Haltung gehoben und die Handflächen berühren sich. Wahlweise können die Arme aber auch zur Seite ausgestreckt oder vor dem Brustkorb zusammengeführt werden.

    Jetzt muss ein Punkt fixiert werden, und die Schultern werden leicht gesenkt. Die Halswirbelsäule ist nun eine natürliche Verlängerung der Brustwirbelsäule. Die Augen werden geschlossen und man stellt sich beim Einatmen vor ein Baum zu sein, der nach oben zur Sonne wächst. Beim Ausatmen verwurzelt der Baum tief in der Erde. Man sollte so lange in dieser Position bleiben, bis das Bein Ermüdungserscheinungen zeigt, ist das der Fall, dann wird das Standbein gewechselt.

    Alle, die schwache Gelenke haben, sollten wenn überhaupt, den Baum nur sehr kurz durchführen. Wenn die Gelenke entzündet sind, dann ist es sinnvoll, vorher mit einem Arzt zu sprechen, ob Vrikshasana infrage kommt. Wenn sich ein Schwindelgefühl bemerkbar macht, dann ist es besser, bei dieser Übung an einer Wand zu stehen.

    Für den Baum gibt es einige Varianten. Wer genug Übung hat, der kann zum Beispiel seine Haltung mit einer Seitenlage verbinden oder das gebeugte Bein mit der Hand umfassen und dann durchstrecken. Wer es sich nicht zutraut, der muss nicht mit geschlossenen Augen stehen, die Augen dürfen bei dieser Übung auch geöffnet werden.

     

  • Peeling einfach selbst herstellen

    Peeling einfach selbst herstellen

    Nicht nur die Damenwelt achtet heute auf eine schöne gesunde Haut, auch immer mehr Männer wollen ein gepflegtes Hautbild haben. Pickel, Mitesser und Rötungen sind Out, eine glatte, klare und gut durchblutete Haut ist IN. Um die Haut zu pflegen, ist ein Peeling eine gute Sache, denn mit dem richtigen Peeling werden Hautschüppchen entfernt und die Haut praktisch regeneriert. Die Auswahl an Peelings ist groß und die Auswahl reicht vom günstigen Peeling aus dem Drogeriemarkt bis zum sündhaft teuren Peeling einer bekannten Kosmetikfirma.

    Nicht jede Haut verträgt ein bestimmtes Peeling. Alle, die eine eher problematische Haut haben, aber auch alle, die auf Dauer Geld sparen wollen, sollten ihr Peeling selbst herstellen, denn das ist erstens nicht schwer und zweitens nicht sonderlich teuer.

    Die gestresste Haut

    Die Haut von heute ist vielen verschiedenen Stressfaktoren ausgeliefert. Sie muss mit Schmutz und Staub wie auch mit Sonneneinstrahlung und Kälte fertig werden. Das macht jede Haut schnell faltig und sorgt für unschöne Reaktionen, wie zum Beispiel eine zu fettige oder zu trockene Haut. Mit einem Peeling wird der Haut die Gelegenheit gegeben, sich wieder zu erholen. Mit wenigen Mitteln lässt sich ein Peeling schnell und einfach selbst herstellen, und diese Peelings sind ebenso effektiv wie die Peelings, die man teuer kaufen kann. Alles, was für ein selbst gemachtes Peeling gebraucht wird, haben viele in der heimischen Küche oder die Zutaten können für wenig Geld im Supermarkt gekauft werden.

    Peeling – Alles Natur

    Wer sein Peeling selbst herstellt, der pflegt seine Haut ohne Chemie und ohne künstliche Konservierungsstoffe. Hier einige Peelings, die für ein besseres Hautgefühl sorgen:

    • Das Hefe-Milch Peeling

    Aus einem Esslöffel Leinsamen, einem halben Würfel Bierhefe und etwas Milch wird eine cremige Paste gerührt, die besonders wirksam ist, um alte Hautschüppchen zu entfernen. Kleiner Tipp: Die Milch vorher erwärmen, denn dann löst sich die Hefe besser auf.

    • Das Weizenkleie Peeling

    Zwei Esslöffel Weizenkleie und 1/8 Liter Milch zu einem Brei verrühren und diesen dann gleichmäßig auf dem Gesicht verteilen. Dann fünf Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. Wer möchte, der kann noch einen Esslöffel Distelöl dazugeben, was das Peeling noch reichhaltiger macht.

    • Das Zuckerpeeling

    Aus einem Esslöffel Quark und je einem Teelöffel Zucker und Honig eine geschmeidige Creme rühren und die Creme dann mit leicht kreisenden Bewegungen einmassieren. Der Zucker rubbelt die abgestorbenen Hautschüppchen weg und sorgt zudem für eine bessere Durchblutung der Haut, und der Honig beruhigt die Haut dann auf natürliche Weise. Poren werden geschlossen und es entsteht ein rosiges und gesundes Hautbild.

    • Das Joghurt Peeling

    Gebraucht werden ein bis zwei Esslöffel naturbelassener Joghurt und ein Teelöffel möglichst grobes Meersalz. Die Mischung auf die Haut auftragen und leicht einmassieren. Wer dieses Peeling noch verbessern will, der kann wahlweise Mandelkleie, Rosenöl oder einen Ringelblumenextrakt dazu gehen.

    Fruchtige Peelings

    Auch mit Obst kann man tolle Peelings selbst herstellen, denn Obst schmeckt nicht nur köstlich und ist gesund, mit Obst kann man auch das Hautbild verbessern.

    • Das Apfelpeeling

    Äpfel hat jeder im Haus, und für das Peeling wird ein halber geraspelter Apfel benötigt. Die Apfelstücke werden dann zwei Teelöffeln Honig und einem Teelöffel Mohnsamen vermischt. Das Ganze wird zu einer sämigen Masse verrührt und dann etwa eine Minute lang sanft in die Haut einmassiert. Anschließend muss das Peeling für ca. 15 Minuten auf der Haut bleiben, damit die Vitamine in der Haut wirken können. Dann wird alles mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

    • Das Orangenpeeling

    Für dieses Peeling werden zwei Esslöffel geriebene Orangenschale, ein Teelöffel Haferflocken und drei Esslöffel Naturjoghurt verrührt und dann einmassiert. Für 15 Minuten einwirken lassen und schon ist die Haut wieder strahlend schön.

  • Natürlicher Zuckerersatz – eine gesunde Art zu süßen

    Natürlicher Zuckerersatz – eine gesunde Art zu süßen

    Zucker gehört einfach zum täglichen Leben. Er versüßt den Kaffee, verfeinert Desserts, Kuchen und Torten und er ist für die meisten Menschen unverzichtbar. Aber Zucker hat auch seine dunklen Seiten, denn Zucker lässt die Zähne faulen, er ist verantwortlich für viele Krankheiten und er kann die Figur ruinieren. Streng genommen ist Zucker pures Gift, aber die Lebensmittelindustrie verkauft uns Zucker jeden Tag als etwas, ohne dass wir nicht mehr auskommen können. Und wenn wir zuckerfrei leben möchten, dann wird uns erzählt, dass unser Leben durch Zucker nur halb so schön ist.

    Aber es ist möglich, ohne Zucker glücklich zu werden, denn schließlich ist auch natürlicher Zuckerersatz zu haben und mit diesem natürlichen Zuckerersatz ist das Leben ebenso süß, aber nicht mehr so gefährlich.

    Ohne Zucker und trotzdem süß

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um im Alltag den Zucker zu ersetzen. Natürlicher Zuckerersatz kann pflanzlich sein, aber es gibt auch eine tierische Variante, die das Leben süß macht und den Organismus trotzdem nicht schädigt. Aber sehen wir uns diesen natürlichen Zuckerersatz einmal genauer an.

    Xylit – das Wort erinnert an Chemie, es bezeichnet aber einen natürlichen Zuckerersatz, der aus Birkensaft hergestellt wird. Birkensaft ist ein natürlicher Zuckerersatz, der ursprünglich aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Finnland stammt. Natürlicher Zuckerersatz aus Birkensaft hat viele Vorteile, er hat zum Beispiel rund 40 % weniger Kalorien und er weist eine anti-kariogene Wirkung auf, Karies hat also keine Chance mehr. Allerdings muss man sich erst an den Geschmack gewöhnen.

    So etwas wie ein heimlicher Star unter den Zuckeralternativen ist der Kokoszucker. Besonders für alle Menschen, die unter Diabetes leiden, ist dieser natürliche Zuckerersatz eine gute Sache, denn Kokoszucker hat einen niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel in einem gesunden Bereich hält. Kokoszucker schmeckt übrigens nicht nach Kokos, sondern hat einen neutralen Geschmack.

    Unter Veganern ist der Saft der Agave seit Langem ein natürlicher Zuckerersatz. Produziert wird dieser Saft hauptsächlich in Mexiko, der Heimat der Agaven und verkauft wird der natürliche Zuckerersatz als Agavendicksaft. Auch wenn der Saft der Agave wenig Kalorien hat, so hat er doch einen entscheidenden Nachteil, denn er enthält Fructose. Fructose hat die Eigenschaft, Leptin auszuschalten, das im Gehirn für das Sättigungsgefühl sorgt, und damit wird wieder der Appetit angeregt, was schließlich zur Gewichtszunahme führt.

    Ein natürlicher Zuckerersatz, der für überzeugte Veganer nicht infrage kommt, ist der Honig, denn Honig wird bekanntlich von Bienen erzeugt. Honig ist das Älteste der bekannten Süßungsmittel, denn schon im alten Rom und im antiken Griechenland wurde Honig zum Süßen von Kuchen verwendet. Auch Honig enthält wie Zucker Fructose und Glucose, aber in einem anderen Mischungsverhältnis. Im Honig ist mehr Fructose und daher kann mehr Honig verwendet werden, damit es süß wird. Im Unterschied zum Zucker enthält Honig viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

    Kaum ein natürlicher Zuckerersatz ist so populär und gleichzeitig so umstritten wie Stevia. Lange Jahre wurde Stevia als Lebensmittelzusatz verboten und bis heute wird vermutet, dass die mächtige Zucker Lobby für dieses Verbot verantwortlich ist. Seit 2011 darf Stevia aber als natürlicher Zuckerersatz verkauft werden. Auf den ersten Blick ist Stevia perfekt, denn der Extrakt, der aus der Steviapflanze gewonnen wird, ist 300-mal so süß wie Zucker, aber er hat nicht eine einzige Kalorie. Für alle, die auf ihre Figur achten wollen oder müssen, klingt das wie ein Traum, aber es ist ein Traum, der auch Schattenseiten hat. Die Gewinnung von Süßstoff aus Stevia ist sehr aufwendig und das Gerücht, dass Stevia Krebs auslösen kann, hält sich nach wie vor sehr hartnäckig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich Steviasamen kaufen und den süßen Zuckerersatz selbst züchten.