Schlagwort: Gehirn

  • Die Wirkung von Placebos – wenn der Glaube eine Besserung der Beschwerden hilft

    Die Wirkung von Placebos – wenn der Glaube eine Besserung der Beschwerden hilft

    Vor allem der Bereich der alternativen Medizin muss sich immer wieder gegen Vorwürfe wehren, nicht effektiv gegen Krankheiten eingesetzt werden zu können. Demgegenüber stehen Menschen, die -beispielsweise dann, wenn sie unter Erkältung oder Husten leiden- auf die Einnahme von Globuli und Co. schwören.

    Die Wirkung von Placebos steht jedoch besonders seit einigen Monaten wieder im Fokus der Wissenschaft. Aktuelle Ergebnisse beweisen, dass allein der Glaube an eine Besserung schon zu selbiger beitragen kann. Im Umkehrschluss zeigen einige Medikamente wenig Wirkung, wenn der Patient nicht an deren Heilkraft glaubt. Dieses Phänomen wurde nicht nur im alternativen, sondern auch im schulmedizinischen Bereich beobachtet.

     

    Wirken Placebos auch gegen Depressionen?

    Es wäre eine bahnbrechende Entdeckung: viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass Placebos auch gegen Depressionen eingesetzt werden können. Viele Ergebnisse belegen diese Theorie.

    Die Mediziner fragten sich, weshalb viele klassische Antidepressiva bei den Menschen nicht anschlagen würden. Sie entschieden sich, den Betroffenen über einen Zeitraum von mehreren Wochen ein Placebo zu verabreichen, das sie den Patienten als ein neues Antidepressivum vorstellten. Erst deutlich später erhielten die Menschen das klassische Mittel erneut. Das Ergebnis: das echte Medikament wirkte bei vielen der Betroffenen besser. Doch wie ist das überhaupt möglich?

     

    Wie funktioniert’s?

    Weitere Forschungen haben ergeben, dass das Gehirn derjenigen, die eine deutliche Besserung ihres Zustandes feststellten, über eine andere Gehirnaktivität verfügten. Der Bereich, der hier für die Entstehung von Gefühlen zuständig ist, reagierte anders.

    Diese Veränderung sei laut der zuständigen Wissenschaftler auf die Erwartung der Probanden zurückzuführen. Aufgrund der vielversprechenden Erfolgsaussichten ist daher davon auszugehen, dass die Depressionsforschung auch in Zukunft stark von der Nutzung von Placebos beeinflusst werden wird. Der Glaube daran, dass ein Mittel wirklich helfen kann, ist damit weitaus ausschlaggebender als von vielen Menschen bisher angenommen.

    Der Effekt von Placebos lässt sich jedoch nicht nur in psychischer Hinsicht feststellen. Eines der beeindruckendsten Erlebnisse zeigte sich beispielsweise insofern, als dass ein Mann mit Knieschmerzen in Narkose gelegt wurde, ihm äußerliche OP-Male zugefügt wurden und er sich nach dem Aufwachen über seine Schmerzfreiheit freute. Eine Operation und die damit verbundene medizinische Beseitigung seiner Beschwerden hatte jedoch nie stattgefunden.

  • Traubenzucker und Konzentration – ein untrennbares Duo?

    Traubenzucker und Konzentration – ein untrennbares Duo?

    Vor allem Schüler haben ihn -neben Kaugummi- oft bei sich: den Traubenzucker! Immerhin verspricht sein Konsum schnell abrufbare Leistung und maximale Konzentration. Doch ist dem wirklich so? Ist es sinnvoll, vor einer kniffligen Aufgabe einen Traubenzucker zu lutschen, um in Höchstform arbeiten zu können? Hierauf kann leider keine eindeutige Antwort gegeben werden. Dies liegt vor allem daran, dass das Erfolgsgeheimnis des Traubenzuckers eben nicht in ihm selbst, sondern in den vorhandenen Kohlehydraten liegt.

     

    So funktioniert das „Erfolgsrezept“ Traubenzucker im Körper

    Genaugenommen sind die Kohlehydrate die wahren Wundermittel. Diese werden im Körper zu Glucose abgebaut und zu einem bestimmten Teil an das Gehirn weitergeleitet. Dieses verwertet die Bestandteile und macht im Umkehrschluss konzentrierter. Doch worin liegt nun eigentlich der Unterschied zwischen Traubenzucker und anderen kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Brot oder Kartoffeln? Das Geheimnis liegt hier in der Geschwindigkeit. Doch genau hier ist auch Vorsicht geboten!

     

    Schneller Traubenzucker, langsame Kartoffeln?

    Der Traubenzucker schafft es, im Gegensatz zu Kartoffeln oder Nudeln, deutlich schneller, seinen Weg ins Blut anzutreten und hier zu wirken. Das bedeutet wiederrum, dass die Energie, die aus dem Traubenzucker resultiert schneller zur Verfügung steht. Leider ist der Effekt jedoch nicht lange gegeben. Ebenso schnell wie die Energie kam, ist sie auch wieder weg. Dieser Effekt macht sich in den meisten Fällen durch ein Leistungstief bemerkbar.
    Tipp: Um den Konzentrationspegel über den Tag hinaus zu halten, ist es also wichtig, für eine kontinuierliche Versorgung mit Kohlenhydraten zu sorgen. Diese gewährleisten Sie am ehesten, indem Sie circa sechs kleinere Mahlzeiten, gleichmäßig über den Tag verteilt, zu sich nehmen. Somit umgehen Sie das Leistungstief und befinden sich entsprechend immer auf demselben Level.

    Kleinere Portionen an Vollkornbrot, Obst und Nudeln eignen sich hier hervorragend, um eine Einnahme von Traubenzucker zu ersetzen. Netter Nebeneffekt: Sie werden nicht durch Heißhungerattacken abgelenkt und können sich besser auf das Wesentliche und Ihre Arbeit konzentrieren.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Warum die Beine vor dem Einschlafen zucken

    Warum die Beine vor dem Einschlafen zucken

    Viele Menschen haben dieses Phänomen bei sich schon bemerkt, können es sich aber kaum erklären: Kurz vor dem Einschlafen fangen plötzlich und nicht kontrollierbar die Beine an zu zucken. Als Ursache wird eine ganz natürliche Reaktion des Körpers gesehen.

     

    Warum gehört das Zucken der Beine zum Einschlafen?

    Sie sind schon fast eingeschlafen und schrecken dann plötzlich wieder hoch. Vielen Menschen sind hiervon betroffen und beschreiben dieses Rätsel als ein Gefühl, als würden Stromstöße durch den Organismus gejagt. Als Auslöser für das Zucken der Beine hat sich der Verlauf des Einschlafprozesses herausgestellt. Dieser findet in mehreren Etappen statt. Das Beinezucken passiert stets unkontrolliert. Vermutlich ist der Gleichgewichtssinn hierfür verantwortlich.

     

    Einschlafen läuft in mehreren Stufen ab

    Der Prozess des Einschlafens bedeutet, der menschliche Körper fährt nahezu sämtliche Funktionen in den Sparmodus. Dies geschieht jedoch nicht innerhalb weniger Sekunden. Das Einschlafen funktioniert stufenweise. Ein Teil des menschlichen Hirnstamms gibt die entsprechenden Signale dafür. Das Signal zum Einschlafen wird einerseits in die oberen Gehirnbereiche und andererseits in das Rückenmark gesendet. Von hier aus geht es in die Muskelbereiche weiter.

     

    Hauptsächlich Stress für das Zucken der Beine verantwortlich

    Steht der Mensch unter starker Anspannung und Stress, so besteht die Möglichkeit, dass das vorgenannte Herunterfahren der Funktionen nicht im selben Augenblick erfolgt. Während einige Teil des menschlichen Gehirns bereits schlafen, werden die Muskeln noch einmal aktiv. Die Beine zucken. Eine weitere Vermutung ist dahingehend, dass es sich beim Beinezucken kurz vor dem Einschlafen um Fehlzündungen im Bereich des Hirnstamms handelt. Diese äußern sich dann in Zuckungen der Muskeln.

     

    Aber auch mit dem Gleichgewichtssinn könnte sich das Zucken der Beine erklären. Dieser kann unter Umständen an letzter Stelle des Schlafmodus erreichen. Durch das Beinezucken könnte der Versuch unternommen werden, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Begründet wird diese Hypothese durch das beobachtete Phänomen von Menschen, die sitzend einnicken. Diese schrecken des Öfteren hoch, sowie der Kopf hierbei zu weit nach vorn sinkt.

  • Neueste Erkenntnisse zum Thema Entspannen

    Neueste Erkenntnisse zum Thema Entspannen

    Dass wir Ruhezeiten zum Abschalten benötigen, wissen sicherlich die Meisten. Oft reichen auch schon kleine Streicheleinheiten für Körper, Geist und Seele vollkommen aus, um die leere Batterie aufzuladen.

     

    Neue Untersuchungen bringen erstaunliche Ergebnisse zu Tage

    Groß angelegte Befragungen von 18.000 Menschen aus 134 Ländern zeigen auf, wie unterschiedlich Menschen entspannen. Aber eines bleibt immer gleich: egal wie und wo entspannt wird, es ist sehr wichtig für das Wohlbefinden. Ruhe ist heute etwas eher Seltenes, denn 68,4 % der Befragten wünschen sich viel mehr davon.

    Interessant ist, dass mehr als 60 % angeben, beim Lesen zu entspannen. 50 % davon erholen sich am allerbesten in der freien Natur. Und noch immer 40 % kommen beim Musik hören in die Entspannungsphase. Unser wichtigstes Bedürfnis besteht darin zu entspannen. Gerne ziehen wir uns dabei auch von den anderen zurück und möchten einfach mit uns alleine sein. Der Grund dafür ist schnell gefunden, denn sind wir vollkommen ungestört und können in uns hineinhören sowie die eigenen Bedürfnisse erkennen.

     

    Selbst Monologe führen

    Hier kam ein erstaunlich niedriges Ergebnis heraus. Denn nur 30 % der befragten Personen gaben an, Selbstgespräche zu führen. Diese Personen aber behaupteten, durch diese Selbstgespräche zur inneren Ruhe zu gelangen. Ferner wurde in der Studie getestet, dass das Gehirn von in Isolation lebenden Personen keinen kompletten Stillstand aufweist. Dies konnte auf bildgebenden Verfahren dargestellt werden.

    Kommt es fortwährend zu einer ausbleibenden Erholung, kann dies unser Wohlbefinden sehr stark beeinträchtigen. Und die Gesundheit wird über kurz oder lang darunter leiden. Eine ständige Anspannung ist Gift für den menschlichen Körper. Fünf bis sechs Stunden Entspannung sind laut Wissenschaftlern das richtige Maß. In dieser Zeit sollte man vollkommen zur Ruhe kommen und sich selbst am nächsten sein. Interessant ist, dass ein Mehr an Erholung sich wieder ins Gegenteil umwandeln kann.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Pfeiffer-Drüsenfieber

    Pfeiffer-Drüsenfieber

    Das Pfeiffer-Drüsenfieber, volkstümlich auch Kusskrankheit, wird durch Speichel und Tröpfcheninfektion übertragen. 95 % der Bevölkerung haben die Infektion in leichter Form durchgemacht und lebenslang wirksame Immunität erworben. Der Verlauf ist meist einer leichten Halsentzündung ähnlich, nur in seltenen Fällen schwer.

     

    Infektion und Verlauf Pfeifer-Drüsenfieber

    Die Krankheit wird durch das Epstein-Barr-Virus übertragen und zumeist im Kindesalter durchgemacht. Da die Infektion besonders durch Speichelkontakt zustande kommt, heißt sie auch Kusskrankheit. Der Krankheitsverlauf ähnelt einer Halsentzündung. Die Halslymphen, Mandeln, schwellen an, auch Schwellungen von Lymphen im Nacken treten auf. Leichtes Fieber, um 39 Grad, tritt auf.

     

    Da der übergroße Teil der Bevölkerung durch eine frühe Infektion Immunität erhalten hat, betrifft die Erkrankung vor allem Kinder und Jugendliche. Infolge des gewöhnlich leichten Krankheitsverlaufs muss zumeist nicht medikamentös eingegriffen werden. Bei Kindern verläuft die Krankheit schnell. Bei dem geringen Prozentsatz betroffener Erwachsener können die Nachwirkungen, wie Kopf-, Muskelschmerzen und Müdigkeit einige Wochen anhalten. Die Inkubationszeit vom Pfeiffer-Drüsenfieber beträgt 10 bis 40 Tage. Der ursächliche Auslöser ist daher meist schwer auszumachen.

     

    Pfeiffer-Drüsenfieber bei Immunschwäche

    Wenn bei Menschen das Immunsystem durch Erkrankungen wie HIV Infektion, Herabsetzung des Immunsystems durch Medikamente nach Transplantationen, bei der Krebstherapie oder eine Grunderkrankung, extrem geschwächt ist, kann das Pfeiffer-Drüsenfieber den seltenen schweren Verlauf nehmen. Außer im Halsbereich können dann Organe wie Leber, Milz, sogar das Gehirn befallen werden. Beim Befall von Lunge, Nieren, Herz kann es zur gestörten Blutbildung kommen. Ein solcher Verlauf gehört auf jeden Fall in die Hände des Arztes.

  • Liebe ist. ..

    Liebe ist. ..

    Auch wenn man sich gar nicht kennt, fühlt man sich zum anderen hingezogen und bekommt sofort dieses besondere Kribbeln im Bauch. Aber im Bauch entsteht die Liebe zu einem anderen nicht, denn sie beginnt immer im Kopf. Die Aktivitäten im Hirn und die der Hormone sorgen sozusagen für den Rausch der Sinne. Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass es sich bei Liebe immer um einen physiologischen Vorgang handelt.

    1. Männer und Frauen fühlen sich in erster Linie von Aussehen zum anderen hingezogen
    2. Dabei spielen die Pheromone eine große Rolle, sie entscheiden über die sexuelle Anziehungskraft
    3. Verliebt sein löst einen Rausch aus, der mit der einnahmen von Kokain verglichen werden kann

     

    Was ist Liebe

    Viele werden es kennen, dieses Gefühl von tausenden Schmetterlingen im Bauch, das Herz beginnt zu rasen und das Denken fällt enorm schwer. Verliebte Menschen essen oft sehr wenig, aber dennoch fühlen sie sich dabei extrem stark und stecken voller Energie. Der Kopf aber ist dennoch komplett leer, denn die Gedanken gehören einzig und alleine der anderen Person. Das Hirn ist maßgeblich daran beteiligt. Neurobiologen behaupten, dass beim verliebt sein immer bestimmte Hirnregionen betroffen sind. So könnte zum Beisiel per Kernspin Gewissheit geschaffen werden, ob die Gefühle für den anderen echt sind. Das Hirn würde darauf reagieren und entsprechende Bereiche auf den Bildern der Untersuchung leuchten. Das Aussehen aber ist immer entscheidend, ob man sich verliebt oder nicht. Auch wenn viele noch immer behaupten die inneren Werte sind es, die wichtig sind, dem aber ist nicht so. Sehen ist einfach immer noch der ausgeprägteste Sinn, immerhin beschäftigen sich 30 Prozent unseres Gehirns mit dem sehen und der Verarbeitung des Gesehenen.

    Männer lieben Frauen mit ebenen Zügen

    Oft ist es so, dass es wirklich Liebe auf den ersten Blick ist, denn dabei entsteht ein Riesen Gefühl der Liebe. Für Männer ist es sehr entscheidend wie die Frau aussieht, denn er fühlt sich tatsächlich von der Frau angezogen. Männer bevorzugen dabei Frauen, die ebenmäßige Züge besitzen. Die Geschichtszüge sollten dabei glatt und weich sein. Frauen hingegen bevorzugen gerne mal markante Gesichtszüge. Verantwortlich für dieses handeln sind immer die Geschlechtshormone Östrogen oder Testosteron.

    Aussehen – für Frauen nicht ganz so wichtig

    Frauen ticken dabei etwas anders, denn wenn es um Liebe geht, ist das Aussehen nicht ganz so wichtig wie das der Fall bei den Männern ist. Denn die Damen springen nicht nur auf visuelle Reize an. Frauen setzen gerne auf Verlässlichkeit und Sicherheit, beim anderen Geschlecht. Was immer noch im Zusammenhang mit der Evolution steht. In Tierversuchen ist tatsächlich festgestellt worden dass die Hormone darüber entscheiden, ob eine Partnerschaft zustande kommen kann oder nicht.

    Glücksgefühle der Liebe

    Wer verleibt ist, der ist glücklich und dafür sind die Hormone Dopamin und Adrenalin verantwortlich. Zusätzlich steigt der Blutzuckerspiegel, sowie andere Substanzen an. Glücksgefühle der Liebe sind immer damit verbunden, dass es zu einem Hoch kommen wird. Dabei wir eine extreme Euphorie ausgelöst. Adrenalin sorgt dafür, dass der Körper regelrecht gepuscht wird und eine Ruhelosigkeit eintritt. Dank dessen, verspüren Menschen die Lieben, eine fast endlose Kraft in sich.

    Liebeskrank bei sinkendem Serotonin

    Testosteron lässt das Gefühl unendlicher Verliebtheit aufkommen. Was zur Folge hat, dass die sexuelle Luft gesteigert wird. Aber es kann gleichzeitig zum sinken des Serotoninspiegel kommen, was vor allem Männer betrifft und genau das lässt ein Gefühl entstehen, dass man unsterblich verliebt oder auch krank vor Liebe ist.

    Wie entsteht Liebe

    Liebe ist immer eine komplette Gesamtheit aus Botenstoffen und Hormonen. Hinzu kommen das Verhalten und das Erleben, zusammen mit der anderen Person. Und selbstverständlich ist eines nach wie vor von enormer Bedeutung und das wäre, das eigene Bauchgefühl.

    [content-egg-block template=offers_list]