Schlagwort: Gelenk

  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Der menschliche Körper ist ein komplexer Organismus. Geht es ihm gut, bemerken wir das überhaupt nicht. Anders verhält es sich, sobald sich das kleinste Leiden einstellt. Besonders die Gelenke bereiten oft Probleme und mitunter große Schmerzen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass die Gelenke immer fit gehalten werden. Wie Ihnen das gelingt und welche natürlichen Hilfsmittel es sonst noch gibt, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

    Gelenke sind die Verbindungsglieder zwischen den Knochen. Sie sind notwendig, damit wir uns flüssig bewegen können und nicht mit steifen Gliedmaßen durchs Leben gehen müssen. Der Mensch besitzt insgesamt 143 Gelenke im gesamten Körper. Dass diese ein Leben lang durchhalten und einen guten Dienst erweisen, ist alles andere als selbstverständlich. Die Gelenke haben viele natürliche Feinde, die nur ein Ziel haben: Die Gelenke abnutzen und dadurch Steifheit und große Schmerzen hervorrufen.

    Faktoren, die die Gelenke negativ beeinflussen, sind unter anderem:

    • Abnutzung
    • Falsche Ernährung
    • Überlastung
    • Krankheiten

    Sie alle führen dazu, dass die natürliche Schmiere der Gelenke abgenutzt wird sie dadurch nicht mehr ihrer Funktion als Puffer zwischen den Knochen gerecht werden kann. Außerdem können sie dazu führen, dass Entzündungen entstehen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch freie Radikale aktivieren. Diese sind wiederum für den gesamten Körper schädlich und müssen bekämpft werden.

    Wer seine Gelenke fit halten will, muss unbedingt wissen, wie das geht. Neben diversen Medikamenten gibt es auch viele natürliche Methoden, um die Gelenke in Schwung zu halten und somit Abnutzungen, Entzündungen und Versteifungen vorzubeugen.

    So bietet beispielsweise der Experte Dr. Hittich auf seiner Homepage eine Vielzahl an natürlichen Mitteln gegen Gelenkschmerzen und Versteifung an. Sein Sortiment reicht von Pulvern über Sprays bis hin zu Kapseln und Tabletten, die alle rein pflanzlich und daher besonders schonend für den Körper sind. Mehr zu seinen Natur-Heilmitteln können Sie auch in diesem Artikel über Dr. Hittich nachlesen.

    Das Erfolgsrezept: Bewegung und Ernährung

    Neben der Möglichkeit, natürliche Heilmittel einzunehmen, können Sie Ihre Gelenke auch mit anderen Methoden fit halten. Die beiden Grundpfeiler gesunder Gelenke sind:

    • Bewegung
    • Gesunde Ernährung

    Bewegung hilft nicht nur, die Gelenke an sich fit zu halten, sondern auch den Knorpelabbau zu stoppen. Daher ist es wichtig, dass Sie auch dann in Bewegung bleiben, wenn beispielsweise die Knie (die Gelenke, die am häufigsten und schnellsten abnutzen) schmerzen und den Dienst verweigern wollen. Stillstand bedeutet im Fall der Gelenke in jedem Fall eine Begünstigung des Krankheitsverlaufs

    Daher ist es wichtig, dass auch Arthrose-Patienten regelmäßig Sport treiben. Hierbei soll es sich keinesfalls um Leistungs- oder Ausdauersport handeln. Lockere Spaziergänge, eine Runde auf dem Fahrrad oder (besonders empfehlenswert) ein paar Bahnen im Schwimmbad und Wasser-Gymnastik helfen jedoch dabei, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Denn seien Sie sich sicher: Das einzige, was noch mehr wehtut als kranke Gelenke zu bewegen ist sie ruhen und versteifen zu lassen.

    Daneben spielt auch die richtige Ernährung eine große Rolle bei der Entwicklung Ihrer Gelenke. Hierbei gilt es jedoch gar nicht, auf spezielle Dinge zu achten. Am wichtigsten ist, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Das bringt gleich zwei Vorteile mit sich. Zum einen können Sie auf diese Weise Ihr Gewicht reduzieren und damit gleichzeitig die Gelenke entlasten und zum anderen tragen gesunde Nährstoffe dazu bei, dass die Gelenke ausreichend versorgt werden.

    Vor allem reichhaltige Öle, Fisch und Gemüse sorgen dafür, dass Ihre Gelenke lange fit bleiben. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Vitamine C, D und E. Auch Omega 3 Fettsäuren tragen maßgeblich zur Gesundheit Ihrer Gelenke bei.

    Andere natürliche Mittel gegen Gelenkschmerzen sind:

    • Wärme
    • Massagen
    • Gewichtsabnahme

    Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept gegen Gelenkschmerzen und die Abnutzung der Gelenke. Wenn Sie jedoch auf eine gesunde Ernährung achten, regelmäßig Sport treiben und auf die Heilkraft der Natur vertrauen, haben Sie gute Chancen, schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Im Laufe des Lebens hat fast jeder Mensch mal mit leichten bis starken Schmerzen in der Kniekehle zu kämpfen. Die Ursache für diese schleichend oder auch plötzlich auftretenden Beschwerden ist recht verschieden. Auch die Intensität, als auch die Auswirkung auf unseren Alltag hängt vom Schweregrad des bestehenden Krankheitsbildes ab. Ob der Schmerz im Kniekehlenbereich harmlos oder gefährlicher Natur ist obliegt letztlich der Einschätzung des Orthopäden, welcher mit präzisen Untersuchungsmethoden dem Übel auf den Grund gehen kann.

    Es ist kein Geheimnis, dass bereits Kleinkinder von Kniekehlenschmerzen heimgesucht werden können. Gerade sportliche Aktivitäten bergen leicht die Gefahr einer Bänderüberdehnung oder Prellung in sich, welche sich leicht in teils lang anhaltenden Kniekehlenproblemen äußern. Sicher handelt sich hierbei noch um ein kleines Übel, welches bei richtiger Vorgehensweise schnell wieder ausgemerzt ist. Doch auch hier gilt: wer die angemessene Schonung nicht einhält und trotz Schmerz weiter Sport treibt, auch schwere Arbeit verrichtet, verlängert den Leidensweg und muss im schlimmsten Fall mit Folgeschäden rechnen. Darum sollten Schmerzen in der Kniekehle immer ernst genommen werden, denn allzu schnell wird aus einer Bänderdehnung ein Bänderriss oder im ärgsten Fall sogar ein langwieriger Bänderabriss.

    Schmerzen in der Kniekehle – allgemeine Ursachen und Ratschläge

    Wie schon erwähnt, sollte ein bestehender Kniekehlenschmerz auf seine genaue Ursache hin untersucht werden. Erst, wen diese feststeht, kann von Seiten des behandelnden Arztes eine zielführende Behandlung oder Therapie  eingeleitet werden.

    Zu den eher leichten Schmerzauslösern der Knie-Rückseite gehören:

    • Leichte Sportverletzungen, Stürze
    • Kurzfristige Überbeanspruchungen des Knies
    • Prellungen
    • Muskelverspannungen (welche in die Kniekehle ausstrahlen)
    • Auch psychische Probleme können Kniekehlenschmerzen auslösen
    • Angeborene Fehlentwicklung der Kniescheibe oder des gesamten Knieapparates

    Ernst zu nehmende Kniekehlenschmerzen – ihre Ursachen:

    • Beinvenenthrombose
    • Gravierender Meniskusschaden
    • Baker-Zyste
    • Bänderabriss
    • Bruch des Kniegelenks
    • Arthrose, Rheuma
    • Tumore im Bereich der Kniekehle
    • Altersdegeneration
    • Chronische Polyarthritis

    Schmerzen in der Kniekehle – Untersuchung und Behandlung

    Die Kniekehle ist umringt von Bändern, Sehnen, als auch Muskeln. Schon eine winzige Schädigung dieser wichtigen Funktionsträger, kann Anlass für nagende Kniekehlenschmerzen sein. Diese Beschwerden sind in der Lage bis in die Oberschenkel, als auch Unterschenkel auszustrahlen. Belastungsschmerzen machen sich breit. Jeder Schritt stellt schnell eine echte Herausforderung dar.

    Ein Orthopäde wird sich zunächst unsere Beschwerden anhören, Blut abnehmen und Röntgenaufnahmen von unserem kranken Knie veranlassen.

    Anhand der bald vorliegenden Ergebnisse wird er eine Diagnose stellen. Wurden bei der eingehenden Untersuchung entzündliche Prozesse ausgemacht, kann eine Behandlung mit Antiphogistika, Rheumasalben oder auch mit Kortison in Form von Spritzen nachhaltige Linderung der Beschwerden erzielt werden. Auch wird der Arzt neben Ruhigstellung des Knies, auch kühlende oder auch warme (je nach Verträglichkeit) Umschläge, eventuell Wärmebestrahlung (Infrarot), auch orthopädische Schuhe und Bandage, einen Gehstock, Reizstromtherapie und als gesundheitsfördernden, schmerzlindernden Sport wie etwa Schwimmen verordnen. Die medizinischen Anweisungen des Arztes sind hierbei strikt zu befolgen, denn nur so kann eine baldige Heilung und Schmerzfreiheit tatsächlich eintreten. Jede unbedachte Zuwiderhandlung gegen den ärztlichen Ratschlag kann fatale Folgen haben und zur Verschlechterung des angeschlagenen Gesundheitszustandes führen.

    Schmerzen im Kniegelenk – wann ist eine Operation unumgänglich?

    Altersbedingten Abnutzungserscheinungen, rheumatischen Veränderungen des Knies, Verstauchungen, Prellungen und Verletzungen können bei nachhaltigem Bestehen  irreversible Schädigungen hervorrufen. Spätestens hier überlegt der Arzt, ob eine Knieoperation das schmerzhafte Problem lösen könnte.

    Auch Tumore oder Zysten erfordern oftmals einen operativen Eingriff, auf welchen weitere Kurmaßnahmen folgen.

    Achtung: Bei schweren, lang anhaltenden Schmerzen in der Kniekehle, in Verbindung mit Beinschwellung und allgemeinem körperlichen Unwohlsein sollte dringend ein Notarzt gerufen werden. Hinter diesem Beschwerdebild kann eine lebensbedrohliche  Beinvenenthrombose lauern, welche, wenn nicht erkannt, sogar zum Tode führen kann. Direktes Handeln ist hier dringend erforderlich!

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Borreliose Symptome und Auswirkung

    Borreliose Symptome und Auswirkung

    Im Frühling und Sommer gehen kleine, nicht ganz ungefährliche Blutsauger auf Beutezug.

    Meist versteckt in Hecken, hohen Gräsern, auch im Gebüsch warten sie gierig auf ihre Opfer, an welche sie sich wie Kletten heften und nicht eher ruhen, bis sie sich voll gesaugt, gar ihren Hunger nach unserem roten Lebenssaft befriedigt haben. Zecken! Sie sind die Überträger und zugleich Auslöser der gefürchteten Borreliose, welche neben der weniger häufig auftretenden Krankheit FSME (meist auf bestimmte Bundesländer begrenzt) zu schweren Folgeschäden führen kann. Ein dramatischer Fakt ist die Tatsache, dass Borreliose Symptome in Folge von Unachtsamkeit schier übergangen werden. Denn: hat sich die Zecke erst einmal voll gesaugt, fällt sie ab. Zurück bleibt nicht mehr als ein „Mückenstich“, welcher im Nachhinein nicht immer direkt mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb empfiehlt sich nach jedem Waldspaziergang, nach jeder Pilzsuche oder generell nach Aktivitäten in freier Natur ein Körpercheck.

    Borreliose bewusst vorbeugen

    Dichte Kleidung, auch Zeckenschutzmittel (in der Apotheke oder Drogerie erhältlich) können den Menschen vor Zeckenbefall schützen – dennoch, ganz ausschließen können wir auch dann einen Zeckenangriff nicht. Zecken lieben es gerne warm und feucht. Deshalb befallen sie vorwiegend die menschlichen Weichteile (Bauch, Oberschenkel, Leistengegend etc.). Aber auch andere Körperstellen können durchaus betroffen sein. Erfahrungsgemäß fallen Zecken nicht von Bäumen herab, um sich auf dem menschlichen Haupt niederzulassen. Dieses Ammenmärchen macht gerne die Runde, wurde aber bereits von Experten widerlegt! Neben Kindern und Erwachsenen halten sich Zecken auch an das liebe Vieh. Somit ist es möglich, dass gerade Hunde Zecken mit nach Hause bringen, welche dann eventuell zum Menschen übersiedeln.

    Borreliose: Krankheit, Borreliose Symptome und Behandlung

    Der allgemeine Begriff Borreliose bezeichnet verschiedene Infektionskrankheiten, welche durch Bakterien (so genannte Borrelia) ausgelöst werden. Der Hauptüberträger ist und bleibt die heimische, infizierte Zecke. In diesem Zusammenhang tritt die bekannte Lyme-Borreliose in Erscheinung, welche durch Zeckenfall (Holzbock) auf Mensch und Säugetier übertragen werden kann. In seltenen Fällen sind auch Stechmücken und Bremsen Überträger dieser „heimtückischen“ Krankheit. Zeckensaison beginnt im März und endet im Oktober. In diesem genannten Zeitraum gilt es jede unbekannte Rötung genau zu beobachten und zu hinterfragen, denn wird ein Mensch durch einen infizierten Holzbock mit Borreliose angesteckt, ist eine schnelle Behandlung mit Antibiotika von Nöten.

    Borreliose Symptome

    Nach dem Biss einer Zecke rötet sich die Haut wie nach einem ganz normalen Mückenstich. Auch wirkt die betroffene Stelle erhaben. Anders als bei Insektenstichen juckt die „Wunde“ länger, auch die entstandene, leichte Schwellung bleibt mehrere Tage sichtbar bestehen.

    Bei einem nicht infektiösen Zeckenbiss klingen Rötung und Schwellung nach spätestens 14 Tagen vollkommen ab. Wurde ein Mensch allerdings von einer mit Borrelia infizierten Zecke gebissen, beginnt sich die Rötung auszubreiten. Um die Bissstelle entsteht ein roter, auffallender Kranz (Wanderröte). Die Schwellung insgesamt bleibt bestehen. Dieser rötliche Kreis ist ein typisches Borreliose-Symptom. Nun spätestens steht ein Arztbesuch an, denn weitere – nicht einfach von selbst verschwindende – gravierende Borreliose Symptome werden folgen. Die Lyme-Borreliose wird in drei Krankheitsphase unterteilt und verläuft in Intervallen. Unbehandelt kann die Lyme-Borreliose bis zum Nervensystem vordringen, wo sie – im schlimmsten Fall – schwere, chronische Schädigungen hervorruft. Und das wirklich Heimtückische dabei, haben die Schädlinge erst einmal die Blut-Gehirn-Schranke passiert, dann sind sie auch durch Antibiotika nicht mehr zu bekämpfen und bleiben uns ein Leben lang erhalten.

    Hierbei treten folgende, teils unspezifische Symptome auf:

    • Fieber
    • Nachtschweiß
    • Muskel- und Gelenkschmerzen
    • Abgeschlagenheit
    • Kopfschmerzen
    • Erkältungssymptome

    Borreliose-Ausbruch: Phase 1 bis 3

    Nach Phase 1 folgt meistens eine Ruheperiode. Doch die Ruhe trügt. Zwischen Phase  1 und 2 beginnen die Borrelia bereits den ganzen Organismus anzugreifen und das Immunsystem zu schwächen. Sensibilitätsstörungen, auch leichte Lähmungserscheinungen sind die Borreliose Symptome der fortschreitenden Phase 2. Blieb die bestehende Borreliose bis dahin unerkannt und unbehandelt geht sie über in die 3. Phase: Chronifizierung der Krankheit!

    Immerwiederkehrende Gelenkschmerzen, Verfärbungen der Haut, neurologische Defekte können nun nur noch mit entsprechenden Medikamenten nachträglich gelindert werden. Die Folgen einer nicht entdeckten Borreliose sind folgenschwer, daher ist ein Gang zum Arzt immer dann anzuraten, wenn:

    • sich Stich- oder Bissstellen (unbekannter Herkunft) am menschlichen Körper röten und nachhaltig ausbreiten
    • ein roter Kreis um die Stich- oder Bissstelle entsteht
    • Kopf-, Gliederschmerzen, Fieber, Lähmungserscheinungen auftreten

    Mit  Hilfe von Zeckenzangen (im Fachhandel erhältlich) ist das ordnungsgemäße, richtige Entfernen des gesichteten Holzbocks kein Problem. Wichtig ist, den ganzen Körper der Zecke zu entfernen. Ein stecken gebliebener Zeckenkopf kann neben Borreliose auch Entzündungen oder Vereiterungen hervorrufen.

    Wird Borreliose diagnostiziert, verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Bei vorgeschriebener Einnahme des Medikaments heilt die Borreliose vollständig (meist ohne Spätfolgen) ab und verliert ihren Schrecken. Deshalb: Immer schön auf Borreliose Symptome achten. Früherkennung zahlt sich aus!

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  • Blutdruckmessgeräte Test

    Blutdruckmessgeräte Test

    Wenn der Blutdruck steigt, dann erhöht sich auch das Erkrankungsrisiko. Speziell Herzinfarkte und Schlaganfälle treten bei hohem Blutdruck häufiger auf. Der ideale Wert liegt bei 120 zu 80 mmHg, geschrieben 120/80. Auch Werte von 130/85 oder 140/90 (leicht erhöht) fallen noch in den Normbereich. Doch die meisten Blutdruckpatienten liegen leider über diesen Werten, so dass auch Werte über 200 in der Systole (1. Wert) gemessen werden. Ursachen sind dabei vielfältig. Wichtig ist jedoch, diese zu finden und dann den Patienten mit Tabletten entsprechend einzustellen.

    Dafür wird der Blutdruck beim Arzt regelmäßig kontrolliert. Doch diese Messung stellt nur eine Augenblicksaufnahme dar. Ist der Patient aufgeregt, fällt der Wert dann auch noch höher aus als üblich. Eine regelmäßige Messung zu Hause ist daher zu empfehlen. Wer zu den Risikogruppen gehört, sollte seinen Blutdruck überprüfen und mitschreiben. So bekommt der Arzt einen genaueren Eindruck, in welchem Zusammenhang der Blutdruck ansteigt und kann den Patienten besser medikamentös einstellen oder andere Maßnahmen empfehlen.

    Sanitätshäuser und Apotheken, aber auch das Internet, bieten hierfür Blutdruckmessgeräte für zu Hause an. Doch ob die Oberarm- oder Handgelenk-Geräte genauere Ergebnisse liefern und zu welchem Gerät zu raten ist, erfährt der Patient durch Veröffentlichungen über getestete Blutdruckmessgeräte. Aktuelle Prüfungen finden sich in das „ETM Testmagazin“ das 16 Oberarm- und Handgelenk-Messgeräte miteinander verglichen hat. Jeweils die Geräte, welche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben, liefern die exaktesten Messergebnisse. Öko-Test hat 11 Geräte überprüft. Sieben davon messen den Blutdruck am Handgelenk, vier am Oberarm. Neben dem Praxistest erfolgte hier noch die Testung im Labor, um bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe auszuschließen.

    Testergebnisse für Blutdruckmessgeräte

    Ob Oberarm- oder Handgelenk-Blutdruckmessgerät, spielt für die Genauigkeit eine untergeordnete Rolle. Viele Manschetten wiesen Weichmacher oder ungesunde Inhaltsstoffe auf. Ein Gerät fiel aufgrund von zu vielen Fehlmessungen direkt durch. Mehr als die Hälfte der Messgeräte wurde bei Öko-Test als „gut“ eingeschätzt. Werte-Abweichungen von durchschnittlich 4 und 7 mmHg wurden beobachtet. Die ideale Abweichung von weniger als 3 mmHg erreichte kein Gerät.

    Von der Handhabung her erreichten sämtliche Geräte hingegen „gut“ bis „sehr gut“. Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung war die Vollständigkeit von Gebrauchsanleitungen und Positionierungshilfen. Auch der Messvorgang selbst, Ablese- und Speicherfunktionen wurden eingeschätzt. Eine richtige Interpretation der Blutdruckwerte in der Gebrauchsinformation wurde berücksichtigt. Über folgenden Sachverhalt musste unbedingt informiert werden: Messung immer unter gleichen Bedingungen, also in Ruhe, im Sitzen, ohne Armbewegung und Nebengeräusche, wie zum Beispiel Gespräche). Außerdem darf die Manschette nicht über der Kleidung angelegt werden. Rauchen oder Kaffee trinken vor dem Messen kann das Ergebnis verfälschen. Weiterhin suchten die Tester nach den allgemeinen Hinweisen, wie Beeinflussung des Blutdrucks durch Essen, Trinken, Alkohol, Bewegung, Tagesverlauf. Bemängelt wurde, dass die Gebrauchsanweisungen nicht immer vollständig waren.

    Bei der Positionierungshilfe kam es auf korrekte Markierungen an, die beim Medisana-Gerät fehlten. Auch die Markierung der Arterie, um die Manschette richtig anzulegen, vermissten die Tester. Beim Speicherplatz wurden zwei tägliche Messungen berücksichtigt über einen Zeitraum von einem Monat. Das bedeutet, dass wenigstens 60 Speicherplätze nötig sind. Vier Geräte fielen hier durch. Bei den schädlichen Inhaltsstoffen fielen zwei Geräte wegen phosphororganischer Verbindungen (Flammschutzmittel) und drei wegen antimikrobiell wirkender Phenole durch. Etliche Manschetten wiesen bedenkliche Weichmacher (Phthalate-Gruppe) auf.

    Im Ergebnis sagten die Tester den Oberarm-Messgeräten die genaueren Ergebnisse nach. Bei Handgelenk-Messgeräten spielen häufig Fehler beim Anlegen eine Rolle. So muss sich das Gerät während des Messvorgangs auf Herzhöhe befinden.

    Übersicht über die Testfaktoren und zu wie viel Prozent sie in die Wertung einflossen:

    • Handhabung: Bedienung – 15 %
    • Display: Lesbarkeit, Übersichtlichkeit, eindeutige Anzeige – 10 %
    • Manschette: Komfort, Anlegen, Umfang – 10 %
    • Funktion: Exaktheit der Messergebnisse – 60 %
    • Dokumentation: Bilder, nützliche Informationen, Verständlichkeit – 5 %

    Achtung: Die Messergebnisse können an verschiedenen Armen unterschiedlich ausfallen. Daher immer den Arm für die Messung nehmen, der höhere Messwerte zeigt.

    Fazit:

    An der Zuverlässigkeit der Ergebnisse gab es wenig auszusetzen, weshalb die Geräte durchweg mindestens mit „Gut“ bewertet wurden. Unterschiede lagen mehr in den Zusatzfunktionen. Eine Ergebnisauswertung mittels App oder am PC brachte zusätzlich Punkte. Beim „ETM-Testmagazin“ überzeugten:

    Oberarm-Blutdruckmessgeräte:

    Testsieger: Beurer BM 85 – Gesamtbewertung 93,3 %, sehr gut
    für hohe Messgenauigkeit, Datenübertragung mittels Bluetooth oder USB, einfache Handhabung, gute Manschetten-Kennzeichnung, WHO-Indikator für genaue Ergebnis-Einordnung

    Preis-Leistungs-Sieger: Sanitas SBM 21 – Gesamtbewertung 90,8 %, gut
    für genaue Messergebnisse, Arrhythmie-Anzeige, WHO-Indikator, Speicherplätze für vier Personen, aber nachteilig war das langsame Luftablassen (teilweise unangenehm)

    Handgelenk-Blutdruckmessgeräte:

    Testsieger: Panasonic EW-BW10 mit Gesamtbewertung 93,4 %, sehr gut
    für genaue Ergebnisse, Arrhythmie-Anzeige, Bewegungssensor, guter Tragekomfort und gute Ablesbarkeit, nachteilig ist, dass nur ein Nutzer gespeichert werden kann

    Preis-Leistungs-Sieger: Sanitas SBC21, Gesamtbewertung 89,8 %, gut
    für ein einfaches Gerät, dass recht genaue Ergebnisse liefert, Arrhytmie-Anzeige, WHO-Indikator, nachteilig sind die nicht eindeutig gekennzeichneten Bedienelemente

    Bild: © Depositphotos.com / petrkurgan

  • Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Was vom Arzt in der Regel als Lumbago oder Lumbalgie bezeichnet wird, ist im Volksmund viel eher als Hexenschuss bekannt – und gefürchtet. Die Symptome sind schnell erklärt: Plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Rücken, verbunden mit einer Verspannung der Muskulatur, die dazu führt, dass eine aufrechte Position des Körpers nicht mehr möglich ist. Das Resultat ist ein gebeugter Rücken, der an das Erscheinungsbild einer Hexe erinnert.

    Damit wäre zwar die Herkunft des Namens, jedoch nicht die Herkunft der Schmerzen geklärt. Diese kommen beim Hexenschuss so plötzlich und unverhofft, dass Betroffene keine Chance haben, dem entgegenzuwirken. Die gute Nachricht: Oft gehen die Schmerzen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

    Viele verschiedene Ursachen für einen Hexenschuss

    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Hexenschuss dadurch hervorgerufen wird, dass ein Nerv (in diesem Zusammenhang wird besonders gern der Ischias-Nerv genannt), eingeklemmt ist. Diese Information stimmt teilweise. Es ist richtig, dass ein Einklemmen von Nerven der Grund für einen Hexenschuss sein kann. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Faktoren, die die plötzlichen und starken Schmerzen hervorrufen können. Hierzu gehören unter anderem:

    • Blockierung eines Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenks
    • Bandscheibenvorfall
    • Verschleiß von Wirbelgelenken

    Da der Rücken- und insbesondere der Lendenbereich von unzähligen (schmerzempfindlichen) Nerven durchzogen wird, reichen schon kleine Auslöser aus, um einen stattlichen Hexenschuss herbeizuführen.

    Dass nur ältere Menschen Opfer der starken Schmerz-Attacke werden, ist übrigens ein Irrglaube. Tatsächlich kann jeder Mensch mit Ausnahme von Kindern, einen Hexenschuss bekommen.

    Hexenschuss – Was tun wenn die Hexe schießt?

    Da der Hexenschuss, wie bereits beschrieben, in der Regel sehr plötzlich auftritt, ist es fast unmöglich, sofort zu handeln. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, die Schmerzen zu minimieren und den Körper zu entspannen. In jedem Fall sollten Sie nach einem Hexenschuss einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Unter Umständen können Sie dann auch krankgeschrieben werden.

    Wer zu Hause von einem Hexenschuss überrascht wird, sollte folgende Hinweise beachten, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.

    • Legen Sie sich vorsichtig auf den Rücken und heben Sie Ihre Beine an, bis sie rechtwinklig in der Luft stehen. Verwenden Sie unter Umständen ein großes Kissen oder einen Sessel beziehungsweise Stuhl als Hilfsmittel.
    • Wenn Sie nicht auf dem Rücken liegen können, drehen Sie sich auf die Seite und nehmen Sie die Embryonal-Stellung ein. Dazu müssen Sie versuchen, die Beine möglichst nahe an den Körper zu ziehen.
    • Wärme oder Kälte hilft gegen Schmerzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Hexenschuss haben, sollten Sie zunächst ausprobieren, was Ihnen mehr hilft.
      • Zur Wärmebehandlung eignen sich Wärmflaschen, Körnerkissen, Wärmepflaster aus der Apotheke und eine warme Fango-Packung
      • Zur Kältebehandlung eignen sich spezielle Gel-Akkus. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich. Wenn Sie solche Akkus nicht haben, hilft auch eine Packung Tiefkühl-Erbsen.
    • Halten die Schmerzen an, können Sie diverse Schmerzmittel einsetzen, um sie einzudämmen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
      • Konventionelle Schmerzmittel aus der Apotheke
      • Natur-Heilmittel wie Arnika, Teufelskralle oder Ingwer
    • Versuchen Sie nach einer Weile vorsichtig aufzustehen. Wenn Sie wieder fest und aufrecht stehen können, sollten Sie eine lange Dusche oder ein heißes Bad nehmen. Das entspannt Muskulatur und Nerven.

    Wichtig ist, dass Sie sich im Falle eines Hexenschusses nicht überanstrengen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie sich Wärmekissen, Schmerzmittel und Co. von jemandem bringen. Wenn Sie allein sind, ist es ratsam, zunächst einmal in der Rücken- oder Seitenlage zu verharren, bis sich die Schmerzen weitestgehend gelegt haben.

    Ein Hexenschuss ist eine wahrhaft unangenehme Angelegenheit, auf die jeder gern verzichten würde. Die richtigen Verhaltensweisen helfen jedoch bei der schnellen Linderung der Schmerzen. Und noch gute Nachricht zum Schluss: Ein Hexenschuss hat keine bleibenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon