Schlagwort: Gelenke

  • Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Gelenk-Arthrose ist ein zunehmendes Problem. Innerhalb Deutschlands sind bereits über zwei Millionen Menschen von dieser degenerativen Erkrankung betroffen. Hauptsächlich sind Personen älteren Semesters hiervon betroffen.

     

    Hohe Kosten für kaum wirksame Therapien bei Arthrose

    Bisherige Therapiemöglichkeiten haben kaum befriedigende Resultate erzielt. Infolgedessen nimmt die Anzahl von operativen Eingriffen zu. Dies wiederum verursacht erhebliche Kosten bei den Krankenkassen. Folglich sind zur Entlastung des Gesundheitssystems nicht-operative Behandlungen empfehlenswert.

     

    Durch die Anwendung von Orthokin lassen sich gleichzeitig positive Behandlungsergebnisse für die Patienten erzielen. Dabei kann das von Arthrose betroffene Gelenk erhalten bleiben. Bislang kaum noch erträgliche Schmerzen nehmen zunehmend ab. Ferner können Patienten mit einer Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit des betroffenen Gelenks rechnen.

     

    Arthrose – schier unerträgliche Schmerzen in den Gelenken

    Verursacht wird Arthrose durch Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Zunächst erfährt der Gelenkknorpel eine Beeinträchtigung. Nimmt die Krankheit zu, sind auch die

    • Gelenkkapsel
    • Knochen
    • sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Muskeln

     

    hiervon betroffen. In einigen Fällen entzünden sich die Gelenke zusätzlich, was zu einer Arthritis führen kann.

     

    Im weiteren Verlauf baut sich der Knorpel zunehmend ab. Infolge des zerstörten Gewebes kann dieses vom menschlichen Organismus nicht wiederhergestellt werden. Durch den fehlenden Knorpel reiben die Knochen aneinander. Starke Schmerzen entstehen. Demzufolge drückt sich die Knochenstruktur zusammen. Daraus resultierend deformieren sich die Gelenke.

    Während im Frühstadium von Arthrose Betroffene ausschließlich über Schmerzen bei Belastung klagen, nehmen diese im weiteren Verlauf der Erkrankung auch bei alltäglichen Bewegung zu. Zuletzt treten die Beschwerden sogar in Ruhe auf.

     

    Orthokin verspricht Hilfe für Arthrose-Patienten

    Seit rund zwei Jahrzehnten findet die Orthokin basierte Therapie Anwendung. Im Rahmen dieser Behandlung erfolgt ein Injizieren eines entzündungshemmenden Proteins. Dieses stammt aus dem Eigenblut des Patienten. Dabei handelt es sich namentlich um das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist. Dieses wirkt gegen den im Organismus für das Auslösen von Entzündungen verantwortlichen Botenstoff Interleukin 1. Ferner trägt dieser zum Abbau von Gelenkknorpel-Substanz bei. Orthokin blockiert diesen Vorgang und trägt zum Schutz des Knorpels bei.

     

    Funktionsweise der Orthokin Therapie bei Arthrose

    Hauptsächlich findet die Orthokin Therapie Anwendung bei der so genannten Gonarthrose sowie bei Vorliegen starker Rückenschmerzen. Aber auch bei weiteren Formen der Arthrose-Erkrankung zeigt die Orthokin Behandlung positive Erfolge.

     

    Während der Therapie erfolgt seitens des behandelnden Arztes eine Blutabnahme mit Spezialspritze beim Patienten. Die sich in der Orthogen Spritze befindenden marginalen, sterilen Glaskügelchen simulieren eine offene Wunde. Auf jene reagieren die Blutzellen im Verlaufe der nächsten Stunden. Sie produzieren in erhöhtem Maße das Gelenk schützende Interleukin-Antagonisten. Mit einer Erhöhung des Anteils im Blutserum auf das 140-fache kann gerechnet werden.

     

    Anschließend erfolgt die Blut-Zentrifugation. Dabei trennen sich Serum und Blutzellen voneinander. Anschließend erfolgt im Labor das Gefrieren des Serums. Bei Bedarf kann ein Orthopäde darauf zurückgreifen. Die Orthokin-Spritze setzt der Arzt unmittelbar in das von Arthrose betroffene Gelenk. In einem Zeitraum zwischen drei bis sechs Wochen erfolgen sechs bis acht Wiederholungsbehandlungen.

     

    Wirkung von Orthokin in Studien bewiesen

    Verschiedene Studien beweisen die hohe Wirksamkeit der Orthokin Therapie. Aber auch jahrelange Erfahrungen seit vielen Jahren zeigen, dass rund acht von zehn Patienten von der Wirkung überzeugt sind.

     

    Damit ist nachweisbar, dass Orthokin eine längere Wirkdauer als Kortison aufweist. Die Zerstörung von Knorpelsubstanz kann erfolgreich aufgehalten werden. Jedoch ist dies nur dann möglich, wenn die Orthokin-Ampullen rechtzeitig verabreicht werden. Besser ausgedrückt: Die Injizierung zeigt ausschließlich dann positive Wirkung, wenn der Abbau des Knorpels noch nicht erheblich fortgeschritten ist.

     

    Während einer Behandlung von Arthrose zeigen Orthokin Ampullen eine

    • die Mobilität fördernde
    • entzündungshemmende
    • knorpelschützende
    • Schmerzen lindernde

    Wirkung.

     

    Große Erfolge lassen sich bei Rückenschmerzen verzeichnen. Zudem erfährt der Patient eine Minderung der mit dem Verfall des Gelenks einhergehenden Nervenschmerzen. Denn das körpereigene Eiweiß minimiert die entstandenen Schwellungen an den Nervenwurzeln. Einige Patienten können nach der Orthokin Behandlung sogar wieder beschwerdefrei leben.

  • Rheuma – Erste Anzeichen, Symptome und Behandlung

    Rheuma – Erste Anzeichen, Symptome und Behandlung

    Rheuma kann alle Altersgruppen treffen. Insgesamt existieren etwa 100 verschiedene Formen rheumatischer Erkrankungen. Es gibt erste Anzeichen, auf die man achten sollte und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Auf diese Weise können Patienten nicht nur ihren Alltag meistern, sondern ihn auch genießen.

     

    Bild: Rheuma hat viele unterschiedliche Krankheitsverläufe und Symptome.
    Bildquelle: Melodia plus photos – 114116071 / Shutterstock.com

    Eine regelmäßige Physiotherapie ist oft ein wichtiger Teil der Rheuma-Behandlung, weil Übungen dabei helfen, die Gelenke beweglich zu halten und Muskeln aufzubauen. Eine weitere wichtige Säule der Therapie ist die Ergotherapie. Viele Patienten profitieren außerdem von einer physikalischen Therapie, also vom Einsatz von Wärme-, Kälte- oder Elektrotherapie. Im fortgeschrittenen Stadium ist bei manchen Betroffenen eine Operation unumgänglich, bei der zerstörte Gelenke durch eine Prothese ersetzt werden oder, wenn dies möglich ist, zum Beispiel versteift werden.

     

    Die richtige Ernährung zur Therapie-Unterstützung

    Auch eine spezielle Ernährung kann die Therapie positiv unterstützen. Laut den Experten von www.kurkuma-wirkung.de kann das jahrtausendealte Heilmittel mit dem Inhaltsstoff Kurkumin genauso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgehen wie so manch einschlägiges Medikament. Was aber ist Rheuma genau? Und was sind die ersten Anzeichen?

     

    Rheuma – Was ist das? 

    Das Wort Rheuma hat seinen Ursprung im griechischen Wort „rheo“ (zu deutsch: „Ich fließe“). Für die heutige Medizin wird es frei mit „ziehende Schmerzen“ übersetzt. Die Krankheit umfasst Schmerzkrankheiten und die Bewegungseinschränkung von Sehnen, Muskeln, Gelenke, Knochen und der Wirbelsäule. Die insgesamt 100 Erkrankungen, die unter dem Oberbegriff „Rheuma“ zusammengefasst werden, teilt man in vier Hauptgruppen ein:

     

    Gruppe Beispiele
    Entzündlich rheumatische Erkrankungen z.B. Vaskulitiden, Morbus Bechterew, Rheumatioide Arthritis, Kollagonesen
    Degenerative rheumatische Erkrankungen z.B. Arthrose
    Erkrankungen des Bewegungssystems z.B. durch Störungen beim Stoffwechsel bei Diabetes, Osteoporose, Gicht
    Rheumatische Schmerzkrankheiten z.B. Fibromyalgie

    Tabelle: Die Anzahl der unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen ist so groß, dass es sinnvoll ist, diese in mehrere Hauptgruppen zu unterteilen.

     

    Neben Knochen und Gelenken können aber auch verschiedene Organe von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Dazu gehören unter anderem Augen, Herzmuskel, der Darm und sogar Nerven.

     

    Wo kommt Rheuma her?

    Wie genau Rheuma entsteht, ist bisher nicht bekannt, allerdings spielen oft erbliche Faktoren eine Rolle. Kristallablagerungen, Infektionen im Gewebe sowie Autoimmunkrankheiten führen zu entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Auch wenn Knorpel, Gelenke und deren Strukturen durch Überbelastung oder falsche Belastung geschädigt werden, folgen Gelenkkrankheiten und Arthrosen. Greifen Stoffwechselstörungen etwa die Knochenmasse an und bauen diese ab, werden die Knochen brüchig. Überlastungen beim Sport oder ein steifer Nacken können ebenfalls chronische Schmerzen hervorrufen.

     

    Wie fängt Rheuma an? 

    Die ersten Symptome erscheinen noch relativ harmlos. Zum Beispiel kommt es zu leichtem Fieber, Verlust des Appetits und Müdigkeit. Diese Anzeichen prägen sich nach einer gewissen Zeit noch stärker aus: Gelenke schwellen an, erwärmen sich, erröten und sind morgens versteift. Anfangs schmerzen vor allem Zehen und Finger. Die Krankheit tritt meist symmetrisch auf. Das heißt, es sind z.B. beide Handgelenke, Schultern, beide Füße oder beide Knie betroffen.

     

    Können Kinder oder Jugendliche von Rheuma betroffen sein?    

    Rheuma betrifft nicht nur ältere Menschen. Kinder, Jugendliche, sogar Kleinkinder können erkranken. Die heute als juvenile idiopathische Arthritis bekannte Krankheit hat ebenso wie das Rheuma bei Erwachsenen viele unterschiedliche Symptome und Verlaufsformen. Diese können sowohl Knochen als auch Organsysteme befallen. In Deutschland gehören insgesamt etwa 15.000 Kinder zu den Erkrankten.

     

    Wie Rheuma diagnostizieren? 

    Untersuchen lassen sollte man sich:

    • wenn mehr als zwei Gelenke von Schwellungen betroffen sind
    • wenn die Morgensteifheit bei Gelenken länger als 30 Minuten anhält
    • wenn Finger und Zehen bei Druck schmerzen

     

    Wichtig für eine umfassende Diagnose ist auch eine umfassende Historie des Patienten:

    • liegen bereits bei anderen Familienmitgliedern ähnliche Erkrankungen vor?
    • verändert sich die Art der Schmerzen während Tag und Nacht?
    • welche Gelenke schmerzen?
    • wandert der Schmerz?
    • wie schnell schreitet die Krankheit voran?

     

    Zusätzlich nimmt der Arzt Blutuntersuchungen vor. Bildgebende Untersuchungen wie Röntgenschall und Röntgenaufnahmen zeigen außerdem, ob sich Flüssigkeiten in den Gelenken angesammelt haben bzw. ob Gelenk- oder Knochenschädigungen vorliegen. Mit dem

    Kernspintomografen lassen sich Schädigungen sogar schon wesentlich vorher erkennen.

    Infografik Zunahmen von Krankheiten allgemein und spezifisch Rheuma-Kranken in Deutschland.

     

     

     

     

     

     

     

    Wie kann man Rheuma behandeln?

    Für Rheuma-Patienten gibt es viele verschiedene Therapieformen, die den Verlauf für die Betroffenen angenehmer gestalten. Ziel ist das Aufhalten, also die Remission und die Linderung bzw. die komplette Abwesenheit von Schmerzen:

     

    Behandlungsmethode Beschreibung Nebenwirkungen
    Medikamente •  nichtsteroidale Antirheumatika haben keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit, lindern aber Schmerzen und Steifheit in den Gelenken

    •  Krankheitsmodifizierende Medikamente wirken dagegen auf das Immunsystem ein und verhindern eine Überreaktion auf die Krankheit, sie verlangsamen oder halten den Krankheitsverlauf ganz auf.

    Die zweite Medikamentengruppe wirkt auf das Immunsystems ein, was wiederum zu einer erhöhten Infektionsgefahr führen kann. Das wäre aber auch bei einer aktiven rheumatoiden Arthritis der Fall, die nicht medikamentös behandelt wird.
    Cortison (Steroide) In Kombination mit den Medikamenten hilft auch das Hormon der Nebennierenrinde namens Kortison. In kleinen Dosen wirkt es entzündungshemmend. Nur bei intensiven Krankheitsschüben wird die Dosis erhöht. Eine Erhöhung der Dosis sollte nur über einen kurzen Zeitraum geschehen, weil eine längere Einnahme zu Knochenverlust und Zunahme von Gewicht führen kann.
    Physiotherapie Mit physikalischen Therapieformen und Bewegungsübungen soll die Muskulatur gestärkt und die Mobilität der Gelenke weiterhin gesichert werden. Hierzu zählen vor allem Krankengymnastik und Bewegungsbäder. Außerdem sind Wärmebehandlungen wie heiße Bädern, Fango oder Moor hilfreich, aber auch Kältebehandlungen durch Kyropackungen oder in der Kältekammer. Zu den weiteren Behandlungsmethoden gehören: Ultraschall, Infrarotbestrahlung, Hochfrequenztherapie Bei Krankheitsschüben sollte die Therapie vorsichtig vonstatten gehen. Eine zu starke Belastung kann nämlich zu weiteren Schäden führen. Eine zu intensive Wärmebehandlung hat ebenfalls schädliche Folgen.
    Ergotherapie Fokussiert sich darauf, wie der Patient Alltagsbewegungen (Zuhause und am Arbeitsplatz) möglichst gelenkschonend durchführen kann.

    Tabelle: Wichtig bei diesen Behandlungsmethoden ist, dass sie schon früh beginnen müssen, damit sie tatsächlich zum erwünschten Erfolg führen. Dies sollte spätestens drei Monate nach einer entsprechenden Diagnose beginnen.

     

    Wie sollten sich Rheumapatienten ernähren?

    Fettige Lebensmittel wie z.B. Leber, Butter, Schmalz, fettreicher Käse oder Wurst sollte der Patient vermeiden. Gemüse und Obst und vegetarische Gerichte sind sehr hilfreich. Zweimal in der Woche Fisch sollte ebenfalls im Diätplan stehen. Pflanzliche Öle wie Raps-, Lein-, Soja- oder Walnussöl enthalten Vitamine und wichtige Fettsäuren. Einen halben Liter fettarme Milch sollten Patienten täglich zu sich nehmen oder entsprechende Milchprodukte.

     

     

    Bildquelle: Melodia plus photos – 114116071 / Shutterstock.com

  • Plötzlich auftretende Beinschmerzen – eventuell Symptom einer schweren Krankheit

    Plötzlich auftretende Beinschmerzen – eventuell Symptom einer schweren Krankheit

    Treten Beinschmerzen plötzlich auf, gehen viele Menschen von einer harmlosen Ursache aus. Doch gerade dann, wenn Beine anschwellen und kribbeln, kann sich dahinter eine ernste Erkrankung verbergen.

     

    Unterschiedliche Ursachen für Beinschmerzen

    Zahlreiche Menschen verspüren gelegentlich unterschiedliche schwer lokalisierbare Beinschmerzen. Dabei werden die Beine plötzlich schwer und warm. Oder sie ziehen und hinterlassen ein Gefühl der Dicke. Zwar können hierfür harmlose Ursachen vorliegen. Jedoch können diese Beschwerden in einigen Fällen auch auf schwere Krankheiten hinweisen.

     

    Die Beine stehen mit mehreren Gelenken in Verbindung. Zudem sind sie mit einer Vielzahl an Blutgefäßen, Muskeln und Nerven durchzogen. Prof. Hermann Josef Steinkamp – Gefäßzentrum der Angioclinic Berlin – äußert sich dahingehend, dass beispielsweise die Arterien der Beine vergleichsweise zu jenen an Hals und Herz wesentlich länger sind. Dadurch können sich wesentlich mehr Ablagerungen ansetzen.

     

    Auslöser für Beinschmerzen

    Einer der Auslöser für plötzlich auftretende Schmerzen an den Beinen kann die arterielle Verschlusskrankheit sein. Hierbei leidet der Betroffene unter Durchblutungsstörungen chronischen Verlaufs. Befindet sich die Krankheit im fortgeschrittenem Stadium, ist oft die Rede vom Raucherbein.

     

    Liegt eine Spinalkanalstenose vor, macht sich diese Erkrankung neben Rückenschmerzen auch in einem Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Beinen bemerkbar. Hierfür sind jedoch keine Störungen der Durchblutung verantwortlich. Sondern eher eine zunehmende Abnutzung der Wirbelsäule.

     

    Aber auch Venen können Beinschmerzen hervorrufen. Dabei geschieht dies in Form der tiefen Beinvenenthrombose. Norbert Frings – Capio Mosel-Eifel-Klinik für Venenerkrankungen Bad Bertrich – weist auf ein Blutgerinnsel hin. Jenes behindert den Blutrückstrom vom Fuß bis hin zum Herzen. Dabei schwillt das betroffene Bein an, erwärmt sich und hinterlässt ein Gefühl der Schwere.

     

    Gefährlich kann es laut Frings werden, wenn das Gerinnsel symptomlos bleibt. Erfolgt keine Behandlung kann eine Lungenembolie folgen. Denn ein Teil des Gerinnsels könnte sich lösen und dabei in ein Lungengefäß gespült werden. Dadurch droht ein akutes Herzversagen.

     

    Eine Behandlung mit Medikamenten ist umgehend zur Blockierung der Blutgerinnung erforderlich. Weitere Maßnahmen bestehen im Verzicht auf das Rauchen, einem Gewichtsverlust sowie dem Tragen von Kompressionsstrümpfen.

  • Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – auch Hyaluronsäure – ist ein Mehrfachzucker, der nahezu überall in unserem Körper vorkommt.

     

    Geschichte von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure konnte im Jahr 1934 zum allerersten Mal chemisch isoliert werden. Jedoch kamen die ersten Hyaluron-Präparate erst 1981 auf den Markt. Dabei handelte es sich aber um tierische Quellen. Auf Grund des hierin enthaltenen tierischen Eiweißes führte dies häufig zu allergischen Reaktionen. Dieses Risiko konnte seit dem Jahr 1997 erheblich reduziert werden. Denn es kamen Hyaluron-Präparate auf den Markt, bei denen der Wirkstoff durch Bakterien gewonnen wurde.

     

    Vorkommen von Hyaluronsäure

     

    Hyaluron kommt zum überwiegenden Teil in nachstehenden Regionen des menschlichen Körpers vor:

     

    • Haut
    • Bandscheiben
    • Knochen
    • Gelenkflüssigkeit
    • Glaskörper des Auges.

     

    Auf Grund seiner Struktur kann die Säure Wasser binden. Somit trägt der Stoff weiterhin zu einer gut funktionierenden Mechanik und Stabilität der Gelenke bei. Hyaluronsäure sorgt außerdem für eine natürliche Elastizität der Haut und für ein straffes Bindegewebe. Im Alter geht der Hyaluron-Anteil zurück. Allerdings gibt es noch weitere Funktionen von Hyaluron, wie beispielsweise

     

    • Strukturfunktion im Gehirn
    • Wiederaufbau von Markscheiden, um Axone im Gehirn zu verhindern
    • Interaktion mit Zelloberflächenrezeptoren (Zellteilung und Wanderung)
    • krebsverhindernde Wirkung bei Nacktmullen durch langkettige Hyaluronsäure (bei Menschen bisher nur die kurzkettigen Hyaluronsäuren angewendet).

     

    Einsatzgebiete von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure wird in folgenden Bereichen eingesetzt, in der

     

    • Allgemeinmedizin
    • ästhetischen Medizin
    • Kosmetik-Industrie.

     

    In der Allgemeinmedizin lässt sich Hyaluron vor allem zur Behandlung von Gelenkverschleiß, zur Unterstützung der Funktionsfähigkeit der Nasenschleimhaut und zur Behandlung trockener Augen eingesetzt. Es werden im allgemeinmedizinischen Bereich noch weitere Anwendungsmöglichkeiten von Hyaluronsäure untersucht, wie zum Beispiel die

     

    • Wundversorgung
    • Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen.

     

    Hyaluron als Hilfe bei kosmetischen Problemen

     

    In der ästhetischen Medizin findet die Hyaluronsäure ihre Anwendung in der Faltenunterspritzung und zur Brust-, Po- und Lippenvergrößerung. Da winzige Fragmente derselben geringfügig besser in die Haut aufgenommen werden können, kommen diese vornehmlich in der kosmetischen Industrie zum Einsatz. Das soll beispielsweise den Effekt in einer Creme steigern. Dabei kann die Säure in verschiedenen Formen dargereicht werden, beispielsweise in Form von

     

    • Spritzen
    • Ampullen
    • Creme
    • Gel
    • Augentropfen

     

    Medikamente mit Hyaluronsäure und deren Nebenwirkungen

     

    Es gibt Hyaluron-Produkte, die freiverkäuflich in den Apotheken erhältlich sind. Dabei handelt es sich meistens um Cremes und Augentropfen. Soll dagegen Hyaluronsäure zur Faltenunterspritzung Anwendung finden, übernimmt ein Arzt die Injektionen. Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten, da der Stoff im menschlichen Körper vorkommt. Selbst Schwangere und Stillende können sie bedenkenlos anwenden.

     

    Dennoch kann sich beispielsweise die Injektionsstelle infizieren. Ferner kann es gelegentlich zu einer Unverträglichkeitsreaktion der Haut kommen. Hyaluron-Produkte haben zwar keine großen Nebenwirkungen – doch die Effekte halten leider nicht für immer. Ob es sich nun um die Faltenunterspritzung handelt oder zur Behandlung von Arthrose. Durch Hyaluronsäure können schnell Ergebnisse erreicht werden. Aber nach einem Viertel- bis halben Jahr lässt die Konzentration an Hyaluron leider wieder nach.

     

    Hyaluronsäure – zusammenfassende Informationen

     

    Hyaluronsäure hat viele Einsatzgebiete. Im medizinischen Bereich ist Hyaluron schon lange nicht mehr wegzudenken. Somit finden wir es zum Beispiel bei der Knie-Arthrose oder bei bestimmten Augenerkrankungen. Aber auch im kosmetischen Bereich ist die Hyaluronsäure wegen der starken wasserbindenden Fähigkeit beliebt.

     

    Was Hyaluronsäure jedoch so einsatzfähig macht, ist die geringe Gefahr an Nebenwirkungen. Ferner seine schnelle und hohe Effektivität. Dennoch kommt es besonders im kosmetischen Bereich auf die Konzentration an Hyaluronsäure an, damit sich der gewünschte Effekt erzielen lässt.

     

    Hyaluronsäure kann durchaus für alle Hauttypen nützlich sein – ganz besonders aber für Haut, die Alterungserscheinungen aufweist. Dabei kann sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigern sowie die äußeren Hautschichten stärken. Folglich lassen sich vorübergehend Falten und kleine Fältchen auffüllen. Sogar ein Ausbessern von Schäden der Haut aus der Vergangenheit ist möglich.

     

    Zusätzlich gibt es noch ganz andere Einsatzgebiete von Hyaluron. Beispielsweise werden bei der Schuhproduktion Gel-Einlagen mit Hyaluronsäure hergestellt, die ein besonders angenehmes Laufgefühl versprechen.

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  • Joggen im Winter – Lauftipps (Anregung des Stoffwechsels)

    Joggen im Winter – Lauftipps (Anregung des Stoffwechsels)

    Ist es im Winter so richtig eisig kalt, kann Joggen im Winter etwas sehr Schönes sein. Selten eignet sich ein Bewegungstraining besser zur Anregung des Stoffwechsels. Aber auch zur effektiven Vorbeugung gegen Entzündungen im menschlichen Körper ist das Laufen an der frischen Luft ideal.

     

    Langsame Erwärmung vor dem Joggen

    Dabei sollte jedoch unbedingt auf Füße und Knie geachtet werden. Sehnen und Gelenke weisen bei winterlicher Kälte eine schlechtere Durchblutung auf. Dadurch sind sie auch weniger belastbar und neigen stärker zu Verletzungen.

     

    Aus diesem Grunde sollte beim Aufwärmen vor dem Joggen im Winter auf Ausfallschritte und Kniebeugen verzichtet werden. Denn dehnt sich die trainierende Person vor dem Laufen zu stark, führt dies zur Überlastung von Sehnen und Muskeln. Demzufolge besteht ein erhöhtes Risiko der Bildung von kleinen Rissen im Bindegewebe.

     

    Besser ist ein lockeres Loslaufen. Dabei empfiehlt es sich, bis zur kompletten Durchwärmung einem gemütlichen Lauftempo und kurzen Schritten den Vorzug zu geben. Nicht vergessen: Stets mit Kopfbedeckung laufen! Denn die meiste Körperwärme geht über den Kopf verloren.

     

    Joggen im Winter – Gutes Abrollen des Fußes ist wichtig

    Der spiegelglatte und extrem harte gefrorene Boden verleitet viele dazu, diesen während des Laufens mit den Zehen abtasten zu wollen. Dadurch wird vermehrt auf dem Vorderfuß gelaufen. Durch die hohe Druckausübung auf die Hüft- und Kniegelenke wird die Achillessehne stark belastet.

     

    Um einer Fehlbelastung um den Mittelfußknochen und Wadenmuskelkrämpfen vorzubeugen, setzen Sie am besten mit der Ferse auf. Dabei sollte der Fuß stets sauber abrollen. Auf harten Untergründen empfehlen sich gut gedämpfte Schuhe. Am besten eignen sich für das Joggen im Winter für eine Viertelstunde Wander- oder Trailschuhe.

     

    Dahingegen sollte auf das Joggen bei Glatteis verzichtet werden. Denn hier besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Besser eignet sich ein Laufband. Aber auch Schwimmen ist eine gute Alternative.

     

    Da Joggen im Winter eine gewöhnungsbedürftige Belastung ist, lohnt sich ein langsames Auslaufen. Somit können Muskeln sich nicht verhärten. Nach dem Laufen tut ein Gang in die Sauna oder ein warmes Bad gut.

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  • Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat)

    Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat)

    Beschreibung Schüssler Salze 3

    Schüssler Salze 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat) stellt einen bedeutenden Bestandteil des Gefäßsystems und Blutes, sowie des Darmes dar. Im Körper ist Ferrum Phosphoricum ein wichtiges Transportmittel. Es hilft in erster Linie den roten Blutkörperchen dabei, den Sauerstoff zu binden. Diesen transportieren den Sauerstoff dann zu allen Körperzellen und Geweben. Nährstoffe werden zu Energie umgewandelt, je nachdem wieviel Sauerstoff die Zellen erhalten. Dank seiner Förderung des Sauerstofftransports ist Eisenphosphat äußerst wichtig für den Energiehaushalt und die Energiegewinnung. Wird plötzlich das körpereigene Immunsystem in Alarmbereitschaft versetzt (z.B. durch Verbrennungen, Entzündungen oder Verletzungen), so unterstützt Eisenphosphat die Abwehrkräfte. Daher sind Schüssler Salze 3 das passende Mittel für die erste Stufe einer Krankheit. Immerhin kommt das Ferrum Phosphoricum in allen Körperzellen vor.

     

    Die Anwendung von Schüssler Salze 3

    Als eine Mischung von Phosphor und Eisen werden die Schüßler-Salze 3 bei großer körperlicher Schwäche, bei Ohrenentzündungen, aber auch bei Erkältungen mit Husten und Fieber eingesetzt. Durch schnelle Bewegungen, Berührung und Geräusche, als auch durch kalte Getränke und kalte Luft verstärken sich die Beschwerdebilder. Besserung tritt dagegen bei langsamer Bewegung ein. In der Schwangerschaft stärkt Ferrum Phosphoricum das Immunsystem von Kind und Mutter. Gegeben wird das Mittel grundsätzlich bereits im Anfangsstadium und kann ganz positiv die Intensität der Symptome beeinflussen, ohne sie vollständig zu unterdrücken.

     

    Anwendungshinweise

    Angewendet werden die Schüßler-Salze 3 äußerlich und innerlich. D12 ist die gewöhnliche Potenzierung des Eisenphosphats. Wie viele Tabletten täglich eingenommen werden, hängt in erster Linie von der Stärke des Mangels ab. Hierzu fragen Sie am besten einen erfahrenen Therapeuten oder Apotheker. Bei Gelenkentzündungen, Schürf- oder Schnittverletzungen, Verstauchungen, Insektenstichen und Wunden hilft die Nutzung der Schüssler Salze 3 in Form von Salben. Sollte bei Beschwerden wie Verbrennungen oder Entzündungen der Gelenke die Therapie mit Ferrum phosphoricum-Salbe nicht anschlagen, kann eine Salbe mit Kalium Chloratum (Schüßler-Salz Nr. 4) unterstützend angewendet werden. Ferrum Phosphoricum kann für eine kurzfristige Wirkung sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Bei der inneren Anwendung lässt sich allerdings eine längerfristige Wirkung erzielen.

     

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