Schlagwort: Gerät

  • Auch Lärm hat Einfluss auf die Psyche

    Auch Lärm hat Einfluss auf die Psyche

    Der Mensch sieht mit seinen Augen und hört mit seinen Ohren. Beides zusammen ermöglicht uns die Wahrnehmung unserer Gegend, doch manchmal ist zum Beispiel der Lärmpegel viel zu hoch. Es kommt zwar in erster Linie auf den Hörenden an, ob dieser ein Geräusch als Lärm empfindet, doch unterm Strich kann dieser auf Dauer sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche wirken. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Gewöhnung des Lärmpegels eintritt oder nicht. Die wohl typischsten Folgen sind eine Störung vom biologischen Rhythmus, eine verminderte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Tinnitus und ein erhöhtes Stressempfinden. Einer der neuesten Erkenntnisse ist: Lärm kann nachhaltig einen schlechten Einfluss auf das Herzkreislaufsystem haben.

    Auch der Arbeitsplatz ist betroffen

    Geht es nach einer Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (abgekürzt DGUV), dann fühlen sich viele Deutsche auch am Arbeitsplatz durch beeinträchtigende Geräusche gestört. Bei jungen Personen – zwischen 16 und 25 Jahren – geben 78 Prozent diesen Umstand an. Die Rede ist von den Lauten der Maschinen beziehungsweise Werkzeuge (38 Prozent), von Telefonaten und/oder Gesprächen in der unmittelbaren Umgebung (32 Prozent), von Geräten wie Kaffeemaschine oder Drucker (21 Prozent) und von Durchsagen beziehungsweise der Hintergrundmusik (18 Prozent). Der Verkehrslärm liegt mit 17 Prozent ganz am Ende. Positiv ist zudem, dass sich viele junge Menschen mehr Infos zum Thema Arbeitsschutz wünschen. Etwa 68 Prozent möchten zum Beispiel im Betrieb Aufklärung haben, wie man das Gehör schützen und Lärm vermeiden kann.

    Im Alltag ist der größte Störungsfaktor der Deutschen der Straßenlärm. Danach folgen Fluglärm und der Lärm der Baustellen. Ein Faktor sind bei vielen auch störende Nachbarn, die man sich in den meisten Fällen aber nicht aussuchen kann.

    Lärm als ein entscheidender Faktor für die Psyche

    Die Einflüsse auf die physische und psychische Gesundheit sind äußerst umfangreich, der Lärm kommt dabei oft viel zu kurz beziehungsweise wird unterschätzt. Dabei ist dessen Einflusskraft nicht nur theoretischer Natur, viele Studien beweisen dies sogar.

    Ist man also stets oder regelmäßig einem hohen Lärmpegel ausgesetzt und hat langsam aber sicher mit der Psyche zu kämpfen, dann sollte man auch diesen als mögliche Ursache in Betracht ziehen. Man sollte sich auch vor einem offenen Gespräch mit seinem Arzt des Vertrauens über dieses Thema nicht scheuen.

  • Blutdruckmessen – so vermeiden Sie Fehler

    Blutdruckmessen – so vermeiden Sie Fehler

    Für Menschen mit Bluthochdruck zählt das regelmäßige Blutdruckmessen zur alltäglichen Routine. Doch nicht selten machen Viele hierbei Fehler.

     

    Fehler beim Blutdruckmessen vermeiden

    Anlässlich des Welt-Hypertonie-Tages am 17. Mai mahnte die Deutsche Hochdruckliga vor Fehlern, die viele Betroffene beim Blutdruckmessen begehen. Der eigenen Kontrolle zu hohen Blutdrucks daheim kommt eine maßgebliche Bedeutung bei. Denn die regelmäßige Überprüfung liefert dem behandelnden Arzt essentielle Informationen zur Therapie. Wenn der Arzt in seiner Praxis den Blutdruck misst, liegen die Werte oftmals höher als zu Hause. Begründet liegt dieses Phänomen offensichtlich in vorhandener Nervosität. Schon wenn wir nur den weißen Arztkittel sehen, erhöht sich der Blutdruck. Bekannt ist jenes auch als so genannter Weißkitteleffekt. Etwa jede fünfte Blutdruckmessung beim Arzt ist hiervon betroffen. Seitens der Hochdruckliga soll es in Zukunft virtuelle Selbsthilfegruppen geben.

     

    Praxisblutdruck kann auch unterhalb realer Werte liegen

    Andererseits gibt es auch das Gegenteil, so dass der in der Praxis gemessene Blutdruck niedriger ist als im Normalfall. In der Regel tritt dieser Effekt auf, wenn der Besuch des Arztes sich entspannend auf den ansonsten stressigen Alltag auswirkt. Bekannt ist dieses gegenteilige Phänomen unter der Bezeichnung maskierte Hypertonie. Demzufolge kann sich jede fünfte Blutdruckmessung in der Arztpraxis als zu niedrig ergeben. Erfolgt keine Messung daheim, kann so ein zu hoher Blutdruck unentdeckt bleiben.

     

    Zehn Tipps zum richtigen Blutdruckmessen

    1. Messen Sie zu Hause Ihren Blutdruck, vermeiden Sie eine halbe Stunde vorher seelische wie auch körperliche Belastungen. Führen Sie die Messung sitzend
    2. Während des Messens den Arm ruhig halten, die Hand nicht bewegen. Lassen Sie sich weder von Geräuschen ablenken, noch sprechen Sie beim Blutdruckmessen.
    3. Verzichten Sie auf das Trinken von schwarzem Tee oder Kaffee unmittelbar vor dem Messen.
    4. Nutzen Sie ausschließlich eine zum Oberarmumfang passende Manschette des Herstellers.
    5. Legen Sie diese weder zu fest noch zu locker an den Oberarm. Und schließen Sie den Klettverschluss richtig. Beachten Sie die Hinweise zur richtigen Position der Manschette.
    6. Falsche Werte werden durch Blutdruckmessen durch dicke Kleidung
    7. Beim Messen am Handgelenk halten Sie den Arm auf Herzhöhe.
    8. Messen Sie nicht zu oft hintereinander. Dies verfälscht Messwerte.
    9. Zeigt das Messgerät öfters ERROR an, können unregelmäßige Herzschläge dem zugrunde liegen.
    10. Nutzen Sie ausschließlich validierte Messgeräte, ausgestattet mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga e. V.

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  • Nach einem Kreuzbandriss Sport betreiben

    Nach einem Kreuzbandriss Sport betreiben

    Für viele Menschen ist Sport ein wichtiges Thema in ihrem Leben. Dies ist auch gut so und fördert die Gesundheit ungemein. Meistens geht man seinem Training täglich nach und setzt auch nur ungern Unterbrechungen ein. Manchmal klappt es aber leider nicht anders, was zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Verletzung der Fall ist. Relativ weit oben auf der Liste steht der Kreuzbandriss, der auf der einen Seite sehr schmerzhaft ist und auf der anderen Seite der Sportausübung einen Strich durch die Rechnung macht. So ist zumindest die Annahme der meisten Sportler, die so aber nicht zu 100 Prozent stimmt. Setzt man nämlich auf das richtige Training, dann kann dies auch nach einem Riss des Kreuzbandes gemacht werden.

    Diese Sportarten sind geeignet

    Betroffene beziehungsweise sportlich Aktive müssen zuerst immer mit ihrem behandelnden Arzt sprechen. Idealerweise ist auch ein Trainer beim Sport mit dabei, der das Ganze beobachtet und vor Gefahren warnt. Um nun zu den Sportarten zu kommen: Geht es nach Mathias Himmelspach (er ist Chefarzt am Tabea Krankenhaus, welches in Hamburg liegt), dann sind sowohl diverse Fitnessgeräte als auch Schwimmen und Fahrradfahren für diesen Zweck geeignet. Man ist also nicht auf eine Auswahl beschränkt, sondern hat zumindest eine kleine Auswahl.

    Darauf ist zu achten

    Wer sich mit dem Thema beschäftigt, der sollte auf zwei Dinge achten. Erstens ist der ganze Körper und nicht nur der Bereich rund um das Knie zu trainieren. Dieser Fehler ist keine Seltenheit und laut Mathias Himmelspach kommt die Stabilität aus der Mitte des Körpers. Zweitens darf das Training keinesfalls über die eigenen Grenzen gehen, auch eine langsame Steigerung ist extrem wichtig. Hält man sich nicht daran, dann kann es vergleichsweise schnell zu Verletzungen kommen.

    In diesem Zusammenhang sei noch kurz erwähnt, dass die beiden Kreuzbänder das Kniegelenk entscheidend stabilisieren. Kommt es zu einem Riss, dann treten ein Funktionsverlust und ein Instabilitätsgefühl ein. In der Regel trifft es meistens das vordere Kreuzband, Ursache ist eine hohe Krafteinwirkung auf das Gelenk. Hier sind vor allem sportliche Aktivitäten wie Fußball oder Skifahren zu nennen. Die Behandlung erfolgt je nach Umständen mit oder ohne Operation, entscheidende Faktoren sind unter anderem vom Alter des Betroffenen, von den eventuellen Begleitverletzungen oder auch vom Ausmaß an sich ab.

     

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  • Trinkwasser aus dem Wasserhahn – wie gefährlich ist der enthaltene Kalk?

    Trinkwasser aus dem Wasserhahn – wie gefährlich ist der enthaltene Kalk?

    Größtenteils stammt unser Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Aber was steckt drin und wie gefährlich ist der darin enthaltene Kalk?

     

    Trinkwasser hat seinen Ursprung aus Grund- und Quellwasser. Wenn Sie zu jenem Personenkreis mit einem intensiven Geschmackssinn zählen, bemerken Sie leicht die regionalen Unterschiede von Trinkwasser. Begründet liegt dies in Mineralien. Denn diese lösen sich während des Wassertransports im Untergrund. Dadurch erhält jedes Wasser seinen individuellen Geschmack.

     

    Wasserhärte – entscheidend für unterschiedliches Wasseraroma

    Essentiell für den Menschen ist es, genügend zu trinken. Dabei muss Wasser nicht zwingend aus der Flasche kommen. Denn Trinkwasser aus dem Wasserhahn besitzt ebenso Geschmack. Dieser ist von Region zu Region unterschiedlich.

    Bereits nach kurzer Verwendung zeigt ein Wasserkocher die Wasserhärte an. Bestimmt wird diese durch den Gehalt an Magnesium und Kalzium im Wasser. Dabei ist der Gehalt an Magnesium wie Kalzium im Trinkwasser unbedenklich für den Menschen. Denn das Vorkommen dieser bedeutsamen Bestandteile ist derart gering konzentriert, dass es für uns kaum wahrnehmbar ist. Selbst, wenn Sie einen Eimer Wasser pro Tag trinken, kann Ihr Kalzium- und Magnesiumbedarf nicht gedeckt werden.

    Für Sie ist der sich im Trinkwasser niederschlagende Kalk nicht gefährlich. Wenn Sie dem nicht entgegenwirken, leiden jedoch manche Haushaltsgeräte darunter. Insbesondere schnell lässt sich Kalk an Wasserkochern innen sehen. Mit Essig und Zitronensäure können Sie Kalkreste schnell entfernen.

     

    Trinkwasser – essentiell für den menschlichen Organismus

    Das Wasser und der Mensch sind untrennbar miteinander verbunden. Wie viel jeder Mensch pro Tag trinken sollte, ist abhängig von seiner Aktivität, dem Alter sowie seinem Geschlecht. Während ein Säugling zu rund 80 Prozent aus Flüssigkeit besteht, liefert ein Senior nur noch rund 50 Prozent. Jeden Tag verlieren wir schätzungsweise drei Liter Flüssigkeit. Abgesehen von den notwendigen Toilettenbesuchen geschieht dies durch ausgeatmete Luft und schwitzen. Um den täglichen Bedarf an Wasser zu decken, benötigt ein gesunder Mensch circa 1,5 Liter Wasser pro Tag.

     

    Wichtige Fakten rund um Wasser

    Wenn Sie Trinkwasser aus dem Wasserhahn konsumieren, fragen Sie Ihren Versorger nach dessen Zusammensetzung. Denn die Zuleitungen der einzelnen Rohrsysteme üben einen maßgeblichen Einfluss auf die Wasserqualität aus. Beispielsweise sind Bleirohre weniger für Trinkwasser geeignet.

    Neben den lebensnotwendigen 1,5 Litern Wasser eignen sich zusätzlich wasserhaltige Nahrungsmittel zur Deckung unseres täglichen Flüssigkeitsbedarfs. Rund 900 Milliliter Flüssigkeit über Lebensmittel sollte jeder Mensch pro Tag zusätzlich aufnehmen. Dafür eignen sich die Wassermelone und Gurken sehr gut. Aber auch in Blumenkohl, Bananen und magerem Rindfleisch sind große Flüssigkeitsmengen enthalten.

     

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  • Wie finde ich das richtige Hörgerät – Ratgeber auf der Suche nach dem perfekten Hörgerät

    Wie finde ich das richtige Hörgerät – Ratgeber auf der Suche nach dem perfekten Hörgerät

    Ist man auf ein Hörgerät angewiesen, ist es eine Kunst für sich ein Hörgerät zu finden, welches allen Anforderungen des Alltags gerecht wird und dazu noch einen hohen Tragekomfort bietet. Durch die sensible Arbeit von Hörakustiker gelingt es ein Modell zu finden, welches nicht nur gut sitzt, sondern auch eine Reihe von weiteren Kriterien erfüllt, die die Ausprägung des individuellen Hörverlusts perfekt berücksichtigt. So benötigt es neben Zeit zur Auswahl auch die fachmännische Unterstützung, die eine Beeinträchtigung bestmöglich ausgleicht. Aus diesem Grund haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt, nach der man sich richten kann, um einen passenden Weg zum idealen Hörgeräte nach ganz individuellen Ansprüchen zu finden.

    Verordnung einholen und Hörgeräteakustiker aufsuchen

    Durch computergesteuerte Messverfahren gelingt es für Hörgeräteakustiker ein passendes Modell für Menschen mit einer Hör-Beeinträchtigung zu finden. Die technischen Variationen, Funktionen und Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig, so dass ein Akustiker betroffenen Personen gleich mehrere Hörgeräte für einen persönlichen Vergleich anbietet. Welcher Hörgerätetyp letztendlich am besten zu den individuell Ansprüchen passt, hängt neben der Passform auch an der Ursache und dem Ausmaß der Hörschädigung ab. Akustiker bieten Ihnen daher ein sehr individuell passendes Hörsystem an. Voraussetzung sind allerdings auch geeignete Hörgerätebatterien, die ein Modell für einen langen Zeitraum unterstützen.
    So lassen sich Klangempfinden und die Handhabung in eigener Regie testen und das bestmögliche Modell auswählen. Dabei kommen grundsätzlich alle Gerätetechniken in Frage.

    Auf ein hohes Maß an Sprachverständnis achten

    Eine Sprache zu verstehen gilt als Feinheit des Hörens und ist der wichtigste Punkt bei der Auswahl eines geeigneten Hörgerätes. So gilt es ein Hörgerät zu finden, welchen den Klang von Sprachen, sowie den Sinn und die Bedeutung ohne begleitende Umstände perfekt versteht.
    Das bestmögliche Sprachverständnis bei einer Hör-Beeinträchtigung ist daher von entscheidender Bedeutung, wenn man auf der Suche nach einem neuen Modell eines Hörgerätes ist.

    Die Unterstützung eines Hörgerätes im Alltag

    Jeden Tag nimmt das Ohr eine Reihe von Signalen auf, die für das alltägliche Leben von großer Wichtigkeit sind. Ob es der Straßenlärm, die Sprache oder ein klingelndes Telefon ist, der Hörsinn macht es möglich mit der Umwelt zu kommunizieren. So muss auch eine Unterhaltung zwischen zwei Personen dann gehört werden, wenn bei der Unterhaltung Umgebungsgeräusche wahrzunehmen sind. Daher muss ein Hörgerät so ausgestattet sein, dass es problemlos möglich ist unterschiedliche Töne und Geräusche voneinander zu unterscheiden und sich auf die wesentlich wahrzunehmenden Hör-Signale zu konzentrieren. Die Behandlungsmöglichkeiten durch einen Arzt in Zusammenarbeit mit der Bereitstellung eines Hörgerätes durch einen Akustiker bieten die erfolgversprechendste Möglichkeit, um einen Alltag zu erleben, der ohne Probleme bewältigt werden kann.

  • Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Ständig auf dem Sofa sitzen und Chips essen, für unseren Körper ist das eine Qual. Zumindest dann, wenn es zu oft passiert. Wesentlich interessanter und besser sind sportliche Aktivitäten, die wir alle machen sollten. Also nicht nur gesunde Menschen, auch Diabetikern wird es empfohlen. Es senkt nämlich den Blutdruck, nimmt den Kampf gegen schlechte Blutfette auf und stärkt das Herz. Außerdem zeigt auch der Gewichtsverlust positive Effekte, der durch den Kalorienverbrauch entsteht. Verblüffend: Sport wirkt bis zu zwei Tage nach. Das heißt, auch im Ruhezustand wird Zucker aus dem Blut gezogen (von den Muskeln) und leere Speicher neu befüllt. Einen Unterschied gib es dann aber doch, nämlich die Vorbereitung.

     

    Stoffwechsel anpassen

    Leidet jemand an Diabetes, dann muss er vor Antritt körperlicher Aktivitäten den Stoffwechsel anpassen. Bei anderen Menschen (also ohne der Zuckerkrankheit) geschieht das automatisch. Diese Punkte sind sehr wichtig, denn ansonsten kann es zu einer Hypo- oder Hyperglykämie kommen (niedriger oder hoher Blutzuckerspiegel). Folgende Aspekte sind besonders zu beachten:

    – Den Blutzucker häufiger als üblich messen

    – Wer Insulin spritzt, der muss dies reduzieren (etwa ein Drittel weniger, wenn es eine 5-stündige Wanderung werden soll)

    – Ist der Blutzucker vor Antritt der Sportart zu niedrig, dann ist der Zufuhr von Kohlenhydraten das A und O

    – Plant man ganztägige Aktivitäten, dann ist ein Sportset Pflicht. Darin sind unter anderem ein Messgerät, Traubenzucker, ein Notfallmedikament und Müsliriegel enthalten.

     

    Tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten

    Experten raten für jede halbe Stunde Sport zu einer Broteinheit Kohlenhydraten. Das ist zum Beispiel ein Apfel, eine halbe Banane, ein halbes Stück Brot oder ganz einfach 12 Gramm. Erhöhte Vorsicht ist bei blutzuckersenkenden Medikamenten geboten. Unter Umständen können die enthaltenen Sulfonylharnstoffe eine Unterzuckerung (Hypoglykömie) hervorrufen. Dies resultiert in Symptomen wie Heißhunger, Unwohlsein, Unruhe und Schwitzen. Trotz dieses Risikos dürfen die Tabletten aber nicht für den Sport reduziert oder gar abgesetzt werden.

     

    Diabetes mit Folgeerkrankungen

    Manche Menschen haben durch den Diabetes Folgeerkrankungen (beispielsweise Amputationen oder Nierenschäden) erlitten. Ein Freifahrtschein für den Verzicht auf Sport ist das aber nicht, man muss es nur mit dem behandelnden Arzt absprechen. Vor allem bei extremeren Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen ist dieser Schritt unverzichtbar.

    Mit medizinischer Hilfe und ein paar Tipps können also auch Diabetiker „bedenkenlos“ Sport betreiben.