Schlagwort: Gerät

  • Tinnitus – wenn der Stress auf die Ohren schlägt

    Tinnitus – wenn der Stress auf die Ohren schlägt

    Ein Piepen, Summen oder auch ein permanentes Rauschen im Ohr ist nicht nur störend, es kann für die Betroffenen auch zur Qual werden. Tinnitus heißen diese Symptome, die auch unter dem Oberbegriff Ohrensausen zusammen gefasst werden. Ein Tinnitus ist wie ein Schmerz, er tritt plötzlich und wie aus dem Nichts auf und er kann viele verschiedene Ursachen haben. Tinnitus ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom, aber es kann sehr schnell sehr lästig werden und ist in den meisten Fällen das erste Anzeichen für eine Erkrankung.

    Immer wieder anders

    Ein Tinnitus wird von jedem Betroffenen auf eine andere Art wahrgenommen. Für die einen klingt es wie das stetige Surren einer Mücke, andere vergleichen ihre Ohrgeräusche mit dem Rattern eines Zuges und wieder andere fühlen sich an das Kreischen eines Zahnarztbohrers erinnert. Ein Tinnitus kann gleichmäßig und intensiv sein, aber auch in einem bestimmten Rhythmus an- wieder abschwellen. Nervig ist ein Tinnitus aber immer und fast jeder hat diese Geräusche, die aus dem Inneren des Ohres kommen, schon einmal vernommen. Meist bleibt das Ohrensausen nicht lange und verschwindet wieder, bei einigen Betroffenen wird es aber zum Dauerzustand. Immer wenn das der Fall ist, dann kann sich hinter dem an sich harmlosen Tinnitus eine Krankheit verbergen.

    Wenn das Hörvermögen gestört ist

    Der Ohrenarzt versteht unter einem Tinnitus ein gestörtes Hörvermögen und spricht in diesem Zusammenhang von einem subjektiven Tinnitus. Das Piepen und Surren im Ohr ist keine Einbildung, aber das man die Töne hören kann, das liegt an einer Täuschung des Ohrs. Anders sieht das bei einem objektiven Tinnitus aus, denn in diesem Fall lassen sich die Geräusche im Ohr mit einem speziellen Untersuchungsgerät feststellen. Bei einem subjektiven Tinnitus ist das Innenohr für die Geräusche verantwortlich, und die Ursache kann unter anderem eine Gefäßveränderung sein.

    Neben dem subjektiven und dem objektiven Tinnitus gibt es noch zwei weitere Formen, den akuten und den chronischen Tinnitus. Akut ist der Tinnitus immer dann, wenn er weniger als drei Monate anhält, in der chronischen Form ist er länger als drei Monate vorhanden. Ein akuter Tinnitus verschwindet meistens spontan wieder, was bei einem chronischen Verlauf gar nicht oder nur sehr selten der Fall ist.

    Die Schweregrade des Tinnitus

    Ohrenärzte teilen den Tinnitus in unterschiedliche Schweregrade ein. Beim ersten Grad ist der Tinnitus gut kompensiert und wird vom Betroffenen nicht als Störung wahrgenommen. Beim zweiten Grad ist der Tinnitus weitgehend kompensiert und wird nur bei Stille wahrgenommen. Kommt der Betroffene unter Stress oder befindet sich in einer belastenden Situation, dann ist der Tinnitus störend. Ein Tinnitus des dritten Grades stellt eine Belastung dar, und zwar im beruflichen wie auch im privaten Leben und das Ohrgeräusch hat emotionale wie auch körperliche Beschwerden zur Folge. Die Patienten leiden zum Beispiel unter massiven Schlafstörungen, sie haben Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und sie fühlen sich hilflos. In der Folge kann es zu Ängsten und auch zu Depressionen kommen.

    Die Lebensqualität ist gestört

    Betroffene, die unter einem Grad drei oder vier des Tinnitus leiden, haben nicht selten einen hohen Leidensdruck und fühlen sich in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Wenn das der Fall ist, dann wird aus den Symptomen des Tinnitus eine Krankheit, mit Folgen für den Körper und auch für die Seele. Zu den körperlichen Beschwerden gehören eine latente Müdigkeit, Herz- und Kreislaufbeschwerden, sexuelle Störungen, Beschwerden im Magen- und Darmbereich, auch Schmerzen und Erschöpfungszustände sind keine Seltenheit.

    Dazu kommen emotionale Störungen wie Konzentrationsschwäche und das Gefühl, langsam aber sicher die Kontrolle zu verlieren sowie ein Gefühl der Hilflosigkeit, und auch depressive Stimmungen und der Verlust des Selbstwertgefühls können die Folgen eines Tinnitus sein. Aus medizinischer Sicht gibt es keine Hilfe, aber eine Psychotherapie kann Linderung bringen.

    Bild: © Depositphotos.com / imagepointfr

  • Was hilft gegen Mücken?

    Was hilft gegen Mücken?

    Immer wenn das Thermometer steigt, dann kommen sie, um ihre wehrlosen Opfer zu plagen – Mücken. Mücken gehören zum Sommer wie der Sonnenschein und das Eis, und wer anfällig für die Stiche der kleinen Blutsauger ist, der denkt jetzt schon mit Schrecken an den Sommer und die Mücken, die er mit sich bringt. Mücken sind einfach nur lästig. Sie brummen und surren durchs Schlafzimmer und am Abend auch über die Terrasse und ihre Stiche jucken sehr, sehr lange. Nur mit Schlagen und Fuchteln ist Mücken leider nicht beizukommen, es müssen schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Aber was hilft effektiv gegen die Plagegeister aus der Insektenwelt?

    Auf den Duft kommt es an

    Um Mücken zu vertreiben, kommt es auf den passenden Duft an, denn Mücken haben ihre Eigenheiten und können nicht alles gut riechen. Sprays, Lotionen und auch Cremes können sehr hilfreich sein, wenn sie den richtigen Duft haben. Wer zum Beispiel auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen will, der ist gut beraten, eine Duftkerze mit ätherischen Ölen wie Zitrone oder Eukalyptus anzuzünden, und bevor es ins Bett geht, sollte man den Körper einreiben. Mittel mit dem Duftstoff DEET können Mücken überhaupt nicht leiden. Mittel, die zu 30 % DEET enthalten, schützen bis zu fünf Stunden vor den Stichen der Mücke und es werden bis zu 95 % der Mückenstiche effektiv verhindert.

    Die richtige Kleidung kann gegen Mücken helfen

    Mücken stehen aber nicht nur auf den richtigen Duft, sie lassen sich auch von der Farbe der Kleidung beeindrucken. Es gibt Mücken, die mögen Kleidung in Dunkelblau oder Schwarz, aber die meisten dieser lästigen Insekten können mit heller Kleidung wenig anfangen. Auch wer zu eng anliegende Kleidung trägt, der spielt mit der Gefahr, von einer Mücke gestochen zu werden. Liegen die Bluse und das Hemd nicht so eng am Körper, dann stechen die Mücken ins Leere, aber auch weil man in lockerer Kleidung weniger schwitzt, ist sie empfehlenswert, denn der Geruch von Schweiß zieht Mücken magisch an.

    Hilft es, Netze aufzuspannen?

    Wer schon mal in den Tropen war, der weiß, wie gefräßig die Mücken dort sind und wie effektiv Netze über dem Bett sein können. Es gibt heute Moskitonetze in allen Größen, die man mit wenigen Handgriffen über das Bett spannen kann. Auch Netze vor den Fenstern sind eine gute Idee, damit die Mücken erst gar nicht mehr den Weg ins Haus finden. Auch wenn die Mücken in Deutschland keine gefährlichen Krankheiten wie zum Beispiel das Denguefieber oder Malaria übertragen können, es ist keine schlechte Idee Netze zu kaufen, die mit einem Insektizid wie beispielsweise Pyrethroiden imprägniert sind, denn dann verirren sich garantiert keine Mücken mehr ins Schlafzimmer. Wer in der freien Natur übernachtet, der sollte auf diese speziellen Netze nie verzichten, denn sie schützen nicht nur vor Mücken, sie sind auch ein sehr wirksames Mittel gegen Zecken, die bekanntlich sehr gefährlich werden können.

    Wie wirksam sind elektrische Mückenvernichter?

    Viele, die jeden Sommer von Mücken gepeinigt werden, versuchen ihr Glück mit UV-Lampen oder ähnlichen Geräten, die die Mücken vertreiben sollen. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist allerdings sehr begrenzt und sie hilft nicht dabei, die Mückenpopulation zu verringern, und auch das Stechen lassen die Mücken nicht, nur weil im Schlafzimmer oder im Garten eine Lampe mit blauem Licht steht.

    Wenn es an dieser Stelle vielleicht für einige sehr komisch klingt, aber die Population der Mücken sollte gar nicht verringert werden. Die Eier und die Larven der kleinen schwirrenden und so lästigen Insekten sind für viele andere Tiere nämlich eine gute Nahrungsquelle und somit ein sehr wichtiges Glied in der Nahrungskette. Wer gestochen wird, der kann nur eines tun, und zwar den Mückenstich gut kühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / ZanozaRu

  • Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann gibt es auch einen Bikini Trend, und der Trend in diesem Sommer heißt Bikini-Bridge. Was muss man sich unter einer Bikini-Brücke vorstellen und wie heiß ist dieser Trend? Für alle trend- und vor allem figurbewussten Frauen ist die Bikini Bridge ein Must-have im Sommer 2015, für alle, die weniger auf ihre Figur fixiert sind, ist diese seltsame Brücke zwischen den Beckenknochen aber nichts anders als ein gefährlicher Leichtsinn, der Frauen und Mädchen in die Magersucht treiben kann.

    Vom Thigh Gap zur Bikini Bridge

    Im letzten Sommer war es ein Muss einen sogenannten Thigh Gap, also eine Oberschenkellücke zu tragen. Cara Delevingne, das Topmodel und neue Werbegesicht des Onlinehändlers Zalando trug nach Ansicht der weiblichen Fans den Thigh Gap perfekt, denn bei der Engländerin war die Lücke zwischen den Oberschenkeln im Stehen besonders deutlich. Nach dem Thigh Gap ist es jetzt also die Bikini Bridge, ein neuer nicht ganz ungefährlicher Trend, bei dem es darauf ankommt, dass die Knochen des Beckens markant hervortreten und das Unterteil des Bikinis wie eine Brücke zwischen den Knochen wirkt.

    Über die sozialen Netzwerke wurde die Bikini Bridge weltweit zum Megatrend ausgerufen. Kaum waren die ersten Fotos der besonders schlanken Damen die ihre Beckenknochen zur Schau stellen, bei Twitter online, da gab es auch schon 2.400 Reaktionen und weit über 100.000 positive Rückmeldungen. Aber nicht alle finden den Trend gut, viele sind der Meinung, dass die Bikini-Brücke ein erneuter Versuch ist, Mädchen und junge Frauen die Magersucht schmackhaft zu machen.

    Hungern für die Bikinifigur

    Für die Fashion Welt ist die Bikini Bridge das ultimative Accessoire für den kommenden Sommer, und Frauen, die ihrer Schlankheit frönen, müssen in diesem Sommer einfach Becken zeigen. Damit das auch klappt, heißt es hungern, denn von Natur aus haben nur sehr wenige Damen Beckenknochen, die so deutlich hervortreten. Da der Abstand zwischen dem unteren Bauch und dem Bikinihöschen so groß wie möglich sein soll, kann man sich vorstellen, wie lange gehungert werden muss, bis das Skelett sichtbar wird.

    Für Ernährungswissenschaftler und Ärzte hat die Bikini Bridge allerdings nichts mehr mit einem Fashion Trend zu tun, sondern nur etwas mit dem krankhaften Verlangen, noch schlanker zu sein. Schlank um jeden Preis, so heißt das für die Psychologen, die im aktuellen Bikini Trend die Gefahr sehen, dass sich wie beim Thigh Gap im vorigen Jahr auch, wieder viele Frauen unter Druck setzen, um einem vermeintlichen Trend folgen zu können. Frauen können ihr gepflegtes Äußeres auch anders zeigen. Dies können Sie unter anderem durch eine IPL Haarentfernung. Dadurch wirkt die Haut schön gepflegt und frei von jeglichen Haaren. Hier geht es zu den Top 5 IPL Geräten.

    Bikini Bridge – Ein gefährlicher Trend

    Natürlich muss jeder für sich entscheiden können, welche Figur zu einem passt, und mit welchem Körpergewicht man sich wohlfühlt. Renommierte Wissenschaftler wie der Sportmediziner Ingo Froböse sehen das allerdings ein wenig anders. Froböse geht sogar so weit, die Bikini Bridge als eine Art Selbstkannibalismus zu bezeichnen. Tatsächlich haben die hervortretenden Beckenknochen etwas Beängstigendes, denn es erinnert an die Menschen auf der Welt, die nicht hungern wollen, sondern zwangsläufig hungern müssen, weil es nicht genug Nahrung gibt.

    Neben den körperlichen Gefahren, die bei extremem Hungern lauern, verzerrt ein Trend wie die Bikini Bridge auch das Bild, das man von sich selbst hat. Besonders junge Mädchen in der Pubertät, die noch ein schwach ausgebildetes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein haben, definieren sich häufig über Vorbilder wie die internationalen Topmodels. Wenn ein Model wie Cara Delevingne, die mittlerweile eine Art Star mit Kultfaktor ist, propagiert, dass die Bikini Bridge in diesem Sommer einfach getragen werden muss, dann wird das für junge Frauen schnell zur Gefahr.

    Der Weg in die Magersucht und die Bulimie ist ein schleichender Weg und er beginnt nicht selten mit schlechten Vorbildern wie den Models, die ihre magere Figur zelebrieren und sei es nur in Form eines Bikinihöschens und zwei markanten Beckenknochen.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Definition und Beschreibung

    unter Darmkrebs werden im allgemeinen alle Erkrankungen an Krebs des Dickdarms und des so genannten Mastdarms bezeichnet. Der Begriff Darmkrebs kennzeichnet somit alle Krebserkrankungen, die von der Schleimhaut oder vom Deckgewebe der jeweiligen Haut ausgehen. Im Falle der Schleimhaut des Dickdarms spricht man von einem Dickdarmkrebs.

    Ursachen und Symptome

    Der Darmkrebs entwickelt sich vor allem in den Abschnitten des Dickdarms und des Mastdarms. Schwerpunktmäßig findet sich der Krebs in den untersten Zentimetern des Dickdarms. Dieser entsteht, wie jeder andere bösartige Tumor, durch Zellbefall. Dabei wird die Zelle von dem jeweiligen Bakterium befallen. Dieses Bakterium lässt die entsprechende Zelle mutieren. Durch die Veränderung der Zelle, kann diese nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Stattdessen vernichtet sie sich durch die vom Bakterium verursachten Vorgänge selbst.

    Die tatsächlichen Ursachen für den Darmkrebs sind bis heute noch nicht vollständig erforscht. Inzwischen weiß man jedoch, dass verschiedene Ursachen für den Darmkrebs verantwortlich sind. Wenn das Wachstum der Zellen durch Mutation außer Kontrolle gerät, entsteht Krebs. Pilzähnliche Vorwölbungen der Darmschleimhaut, lassen den Krebs sichtbar werden. Normale, gesunde Zellen werden auf diese Weise beschädigt.

    In seltenen Fällen kann der Darmkrebs auf die bereits bei Geburt vorhandenen Erbgutveränderungen zurückgeführt werden. Diese Ursache für die Entstehung des Darmkrebs ist nur bei etwa 10 % aller Betroffenen der Fall.

    Vor allem Menschen die an einer chronischen Entzündung der Schleimhaut des Darms leiden, sind häufig von dem Darmkrebs betroffen. Aber auch Menschen, welche Fälle von Darmkrebs in der Familie haben, erkranken öfter an Darmkrebs. Das bedeutet, dass diese Krebsart vererbt werden kann.

    Allgemeine Behandlungsmethoden

    Aufgrund der intensiven Forschung bei Krebsarten, stehen heute mittlerweile sehr viele Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sehr bedeutend sind vor allem die Operation, die  Chemotherapie, die Strahlentherapie, aber auch diverse Kombinationen verschiedener Therapiearten. So existiert zum Beispiel die so genannte Radio-Chemotherapie. Diese stellt auf dem Fundament der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eine sehr zielgerichtete Therapie mit hoher Erfolgsquote dar. Aber auch die Immuntherapie ist in den letzten Jahren weiterentwickelt geworden. Letztlich gibt es auch einige physikalische Verfahren zur Behandlung von bösartigen Tumoren, speziell des Darmkrebses.

    Trotz jeglicher Behandlungsmethoden kann es passieren, dass sich so genannte Tochtergeschwülste bilden. Diese können an anderen Organen auftreten. Vor allem bei Patienten, bei welchem das Tumorgewebe genetisch bedingt ist, ist eine wiederholte Behandlung des Tumors zu einem späteren Zeitpunkt notwendig. D.h., auch wenn alle sichtbaren Tumorgewebe entfernt wurden, kann es durchaus sein, dass auch noch nach Jahren sich ein Tumor fortbildet. Deshalb sind nach der Darmkrebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Form einer Koloskopie oder Rektoskopie notwendig. In diesem Zusammenhang wird auch meistens eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs angefertigt. So kann zum Beispiel beurteilt werden, ob in der Lunge Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, entstanden sind. Je nachdem, wie die Ausgangsdiagnose bei der Kontrolle lautet, können auch noch weitere diagnostische Untersuchungen notwendig sein.

    Manchmal muss ein Stück Darm entfernt werden. Dann wird ein künstlicher Darmausgang gelegt. Meist müssen die Menschen dann nach der Uhr auf Toilette gehen. Um Passagehindernisse im Magen-Darm-Trakt zu umgehen, kann es notwendig sein, einen Bypass zu legen. Diese Operation wird in der Fachsprache Gastroenterostomie genannt.

    Wie geht eine Gastroenterostomie vonstatten?

    Zunächst wird dem Patienten eine Intubationsnarkose verabreicht. Ein zusätzlicher Rückenmarkskatheter spart Schmerzmittel während des Eingriffs und erleichtert die Behandlung nach der Bypass-Operation. Anschließend wird beim Patienten mittels Bauchschnitt (Laparotomie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie) der Bauch eröffnet bzw. bei der Laparoskopie ein winziger Schnitt am Bauchnabel gesetzt. Der Operateur führt ein optisches Gerät mit Videokamera (Laparoskop) in den Bauchraum ein.

    Das Bauchgewölbe wird mithilfe von CO2-Gas aufgespannt, der Operateur setzt weitere Schnitte und führt die Instrumente in den Bauchraum ein. Das Operationsgebiet wird durch Monitoring überwacht. Zwischen dem Magen und dem Leerdarm (Jejunum) legt der Arzt eine Anastomose, indem er die oberste Jejunumschlinge seitlich an den Magen näht oder klammert. Magensaft und Nahrung fließen nun an der Engstelle vorbei und gelangen vom Magen unmittelbar in den Dünndarm. Den Pylorus (Magenpförtner) sowie den Zwölffingerdarm umgeht der Bypass.

    Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.

  • Gesund grillen mit dem Elektrogrill

    Gesund grillen mit dem Elektrogrill

    Umweltfreundlich und gesund grillen mit dem Elektrogrill

    Leckere Würstchen, knackiges Gemüse und köstliche Steaks – die Deutschen lieben es einfach zu grillen. Wer einen Garten oder einen Balkon hat, der nutzt die schöne Jahreszeit, holt den Grill aus dem Keller und macht mit Freunden oder der Familie einen gemütlichen Grillabend. Viele schwören dabei auf den guten alten Holzkohlengrill, aber auch wenn das Fleisch und die Würstchen vom Holzkohlengrill immer besonders gut schmecken, wer umweltbewusst und zudem auch noch gesund grillen will, der sollte sich für einen praktischen Elektrogrill entscheiden.

    Die Nachteile des Holzkohlengrills

    Auch wenn alles was auf Holzkohle gegrillt wird, einen ganz besonderen Geschmack hat und auch wenn 60 % der Deutschen auf diesen Grill setzen, umweltfreundlich ist dieser Grill nicht. Wer nur einen Balkon hat, der ist gut beraten auf einen Elektrogrill umzusteigen, denn wenn der Wind ungünstig steht, dann treibt es den Qualm der Holzkohlen zu den Nachbarn und das kann für Ärger sorgen. Qualm gibt es bei einem Elektrogrill nicht, alles was die Nachbarn riechen werden, das ist der köstliche Duft von gegrilltem Fleisch und dagegen hat kaum jemand etwas einzuwenden.

    Auch wenn es um die Gesundheit geht, dann hat ein Holzkohlengrill einige entscheidende Nachteile. Beim Grillen tropft immer wieder Fett in die glühenden Kohlen und dabei entstehen Stoffe, die der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind. Giftige Stoffe dringen in das Fleisch ein und das kann im schlimmsten Fall sogar Krebs auslösen. Wer einen Elektrogrill benutzt, der muss sich auch darüber keine Sorgen machen, denn wer elektrisch grillt, der grillt immer gesund.

    Grillen auch bei schlechtem Wetter

    Wer einen Elektrogrill hat, der muss sich um das Wetter keine Gedanken machen, denn mit einem Elektrogrill kann man auch in der Küche grillen. Ein Holzkohlengrill ist ein Grill für schönes Wetter, denn wenn es anfängt zu regnen, dann kann der Grill nicht einfach zusammengepackt werden, um drinnen weiter zu grillen. Kommt es zu einem echten Wolkenbruch, dann werden die Kohlen nass und auch das Grillgut ist in diesem Fall verdorben.

    Wird aber draußen mit einem Elektrogrill gegrillt, dann muss nur der Stecker gezogen werden und der Grill wird samt Grillgut ins Haus gebracht, wo dann weiter gegrillt werden kann.

    Im Elektrogrill Test haben wir gesehen, dass der mit Raclette Funktion am besten abgeschnitten hat.

    Grillen und sparen

    Kritiker kommen gerne mit dem Argument, dass das Grillen mit dem elektrischen Grill viel Strom und damit auch viel Geld kostet, aber dieses Argument zieht nicht. Ein Elektrogrill heizt sich sehr schnell auf und das Fleisch wird deutlich schneller gar, als das bei einem Holzkohlengrill der Fall ist. Wer sich für einen modernen Elektrogrill entscheidet, der muss sich um die Stromkosten keine Gedanken machen, denn ein qualitativ gutes Gerät verbraucht weniger Strom als zum Beispiel ein Föhn.

    Wer sich für einen sogenannten Raclettegrill entscheidet, der schlägt zudem noch zwei Fliegen mit einer Klappe. Auf dem Grill werden die Würstchen und das Fleisch gar, während in den kleinen Raclettepfännchen, die unter die Grillplatte geschoben werden, der Käse geschmolzen wird.

    Ökologisch einwandfrei

    Der TÜV Rheinland hat zum Thema Grill eine sehr interessante Studie veröffentlicht. Nach dieser Studie ist die Menge an Treibhausgasen bei einem Elektrogrill fast doppelt so gering wie bei einem Grill, der mit Holzkohlen oder mit Gas beheizt wird. Wer dann noch Ökostrom verwendet, der kann seinen nächsten Grillabend komplett CO2-neutral gestalten und damit die Umwelt schonen. Auch wenn dem Grillgut vielleicht der typische Geschmack nach offenem Feuer fehlt, auf dem Elektrogrill gegrilltes Fleisch und auch Gemüse schmeckt trotzdem sehr gut.

    Alle, die nur einen kleinen Balkon und kritische Nachbarn haben, und die umweltfreundlich und gesund grillen wollen, die sollten sich in jedem Fall für einen Elektrogrill entscheiden, denn mit diesem Grill kann man eigentlich nichts falsch machen.