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  • 4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    4 Wochen ohne Internet – was verändert sich?

    Ohne Internet sehe die Welt ganz anders aus. Egal ob beruflich oder privat, fast niemand kann sich dem Trend zur digitalen Welt entziehen. Dabei starren nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene auf das Smartphone, auch die „ältere“ Generation kann sich zum Teil nicht davon losreißen. Nicht selten ist in einem Haushalt die ganze Familie vernetzt. Doch was passiert, wenn man ihnen das Internet für vier Wochen entzieht und alle Geräte einer nicht vernetzten Familie gibt? Wie verändert sich das Verhalten beider Haushalte und was würden sie nach dieser Zeit verändern?

    Schweren Herzens abgeben

    Diese Frage hat sich ein Fernsehsender gestellt und ein Experiment daraus gemacht. Wenig überraschend fiel zu Beginn die Abgabe von Smartphone, Tablet, Spielkonsole und Co. schwer, zu Tränen kam es aber dann doch nicht. Das liegt vielleicht auch an der kleinen Schockstarre, die die Situation noch nicht real erschienen lies. Die andere Familie freute sich nur bedingt auf den Zuwachs der Technik, schließlich spielten bislang Notebook und Konsorten auch keine Rolle in ihren Leben. Anfangs wollten nicht alle mitmachen, das hat sich jedoch schnell gelegt und die Aufgabe konnte starten.

    Mehr Familienleben

    In den vier Wochen war schnell klar, dass Tablet und Co. einen hohen Stellenwert in der vernetzen Familie haben. Es wird wenig miteinander unternommen und die Kommunikation erfolgte überwiegend über WhatsApp oder SMS. Das gilt auch für die sozialen Kontakte, Freundschaften werden vorrangig per Facebook gepflegt und bei Problemen schreibt man Freunde über Social Media an. Die meiste Zeit ist jeder mit seinem Gerät beschäftigt, miteinander wird nur wenig unternommen. Das hat auch eine Form von Bequemlichkeit, denn die unzähligen Apps können einem den Alltag durchaus extrem erleichtern. Überraschenderweise konnten sich alle Familienmitglieder mit der Zeit an die „Internet-Diät“ gewöhnen, zu 100% war es aber freilich nicht möglich.

    Während des vierwöchigen Projekts hat der Fernsehsender verschiedene Alternativen vorgegeben, sodass zum Beispiel ein Ausflug auf eine Almhütte drinnen war. Oder es wurde nicht auf der Nintendo Wii, sondern auf einem Flipper gezockt. Gesellschaftsspiele und eine Tischtennisplatte waren ebenfalls mit dabei. Die Welt abseits des Internets war für alle Mitglieder neu, von manchen Dingen wurden aber trotzdem positive Erfahrungen mitgenommen. Es fällt auf, dass in der einen oder anderen Situation das Smartphone doch fehlte. Informationen konnten nicht einfach auf Google nachgeschlagen oder die Zeit mit Apps vertrieben werden.

    Technik muss nicht sein?

    Der nicht vernetzte Haushalt musste sich erst mal an die neue Technik gewöhnen. Nur die Tochter nutzt ein Smartphone, das jedoch nur äußerst selten Verwendung findet. So kann eine Antwort auf WhatsApp schon mal drei Tage in Anspruch nehmen. Ihre Eltern haben nichts damit am Hut und nahmen die Geräte vorsichtig unter die Lupe. Es fällt auf, dass die Offenheit für Neues verhalten war. Küchenwaage, Staubsaugerroboter und Laptop, all diese Dinge waren keine große Hilfe. Ihrer Meinung nach geht es ohne digitale Hilfe schneller und besser, den einen oder anderen positiven Eindruck konnten aber auch sie nicht verschleiern. So war die Kamera im Smartphone und ein Videogespräch mit dem Notebook interessant. Mit ein wenig Hilfe klappte auch die Einrichtung einer WhatsApp-Gruppe. Damit die Technik im Alltag auch zum Einsatz kam, musste der Sender manchmal nachhelfen. So baute sich beispielsweise die Nintendo Wii nicht von alleine auf.

    Ohne die „Spielzeuge“ war auf jeden Fall mehr Familienleben da, dafür hatte man nicht die Vorteile des Internets. Bei Problemen konnte man nicht einfach auf Facebook einen entsprechenden Post erstellen oder Freunden ein lustiges Bild schicken. Natürlich hat auch dies zwei Seiten, der persönliche Kontakt mit der Familie und Bekannten ist einfach unersetzlich.

    Fazit

    Der vernetzte Haushalt hat nach den vier Wochen gemerkt, dass Handy und Konsorten nicht immer griffbereit sein müssen. Ein paar Stunden ohne die Geräte ist kein Weltuntergang, dafür steigert man den Zusammenhalt in der Familie. Vollständig wollte aber niemand auf die moderne Technik verzichten, die Verlockung ist einfach zu groß. Für die Zukunft heißt es also die Nutzungsdauer zu reduzieren und mehr mit Eltern und Geschwistern unternehmen. PS: Die ungelesenen Nachrichten (WhatsApp, Facebook…) beliefen sich nach der Zeit auf mehrere Hundert Stück. Ein Beweis, wie fest soziale Netzwerke und Messenger schon in unserem Alltag integriert sind.

    Die andere Familie konnte sich nach dieser Zeit nur begrenzt mit der Technik anfreunden. Dinge wie der Staubsaugerroboter oder die Nintendo Wii fielen durch, wirklich überzeugen konnte nur das Smartphone mit verbauter Kamera. Das Schießen von Fotos und das Drehen von Videos machte vor allem den Eltern Spaß. Viel mehr wird auch nicht Einzug in ihr Leben halten, alle wollen weiterhin überwiegend „analog“ leben.

    Unterm Strich wird klar, dass ein Mittelweg aus beiden Welten das beste Ergebnis liefert. Ganz ohne Internet kommt man heute nicht aus, vor allem wenn Schulkinder da sind. Sie lernen bereits in der Schule den Computer und seine Möglichkeiten kennen. Übertreiben sollte man es aber auch wieder nicht, ansonsten werden reale Freundschaften und die Familie vernachlässigt. Die goldene Mitte ist die Lösung, wirklich einfach lässt sich das aber nicht immer umsetzen.      

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  • Das moderne Sanitätshaus – wie Sportler aktiv und in der Reha von ihm profitieren

    Das moderne Sanitätshaus – wie Sportler aktiv und in der Reha von ihm profitieren

    Ein modernes Sanitätshaus wie dieses Sanitätshaus führt neben verschiedenen Medizinartikeln auch Hilfsmittel für Sportler. Diese Hilfsmittel können bei Bedarf auch direkt vor Ort in den eigenen vier Wänden getestet werden. Eine kostenlose Beratung seitens der kompetenten Mitarbeiter ist inklusive.

     

    Orthopädietechnik für Sportler

    Gelegentlich machen sich Anpassungen bei der Anfertigung individueller Hilfsmittel erforderlich. Selbst diese lassen sich – sofern hierfür Bedarf und die notwendigen Möglichkeiten bestehen – bequem beim Sportler zu Hause oder in der Reha-Klinik durchführen.

     

    Unabhängig davon, ob ehrgeiziger Amateur-, Hobby- oder Spitzensportler – das moderne Sanitätshaus hält für jeden Sportbegeisterten die passenden Hilfsmittel bereit. Egal, ob es um Ausdauerleistungen oder Spaß am Sporttreiben geht. Insbesondere die schweißtreibenden Sportarten wie beispielsweise

    • Basketball
    • Eishockey
    • Fußball
    • Tennis
    • Triathlon

     

    verlangen einiges an Höchstleistungen von Sportlern ab. Neben einer guten Vorbereitung auf den Sport empfiehlt sich ein Schützen des Bewegungsapparates. Sofern trotzdem einmal Sportverletzungen auftreten ist eine Reha äußerst hilfreich. Das moderne Sanitätshaus steht in sämtlichen Sportbereichen mit seinen fachlich kompetenten Mitarbeitern zuverlässig in Sachen Prophylaxe, Therapie sowie Rehabilitation hilfreich zur Verfügung.

     

    Speziell angefertigte Schuheinlagen für sportlich Aktive

    Schmerzen beim Laufen, gerade für Laufsportler wie beispielsweise Walker oder Marathonläufer, sind besonders unangenehm und verleiden nicht selten die Freude am Sport. Am meisten treten Knie- und Wadenschmerzen beim Laufsport in den Vordergrund. Aber auch Fußschmerzen und Reizungen an der Achillessehne sind keine Seltenheit.

     

    Gute Turn- oder Laufschuhe können Abhilfe schaffen, aber oftmals genügen diese nicht zum Erreichen optimaler Laufresultate. Proaktive Wirkungen zum Wohl von Muskulatur und Füße lassen sich individuell angefertigten sensomotorischen Schuheinlagen erreichen. Dabei handelt es sich um mehr als nur Einlagen, denn die Fußmuskulatur erfährt eine Stärkung, wobei gleichzeitig

    • Achillessehne
    • Beine
    • Knie
    • Rücken

     

    eine nachhaltige Entlastung erfahren. Das positive Resultat macht sich unmittelbar durch schmerzfreie Bewegungen während des Trainings bemerkbar. Zusätzlich ermöglichen diese speziellen Schuheinlagen ein wesentlich effektiveres Training.

     

    Umfassendes Sortiment an Sanitätsartikeln in modernen Sanitätshäusern

    Insbesondere Kraftsportler haben Bedarf an Hilfsmitteln zur Auflockerung von Muskelverspannungen. Gerätegestützte Krankengymnastik in der Reha ist eine hilfreiche Maßnahme. Das Ziel des Rehabilitationssports besteht in der Festigung von Kraft und Ausdauer. Die Flexibilität und Koordination erfahren wesentliche Verbesserungen und das Selbstbewusstsein kann gestärkt werden.

     

    Ferner können Orthesen sehr hilfreiche Dienste leisten. Das Leistungsspektrum eines modernen Sanitätshauses reicht bis hin zur elektrischen Muskelstimulation. Hierbei funktioniert der Muskelaufbau über elektrische Impulse. Sehr geschätzt wird dabei die durchblutungsfördernde Wirkung sämtlicher Muskelpartien. Die Geräte lassen sich perfekt in das Training einbauen.

     

    Vorzugsweise findet die elektrische Muskelstimulation auch Anwendung für die Rehabilitation nach durchgeführten Operationen. Die positiven Effekte nach beispielsweise einem Bandscheibenvorfall oder bei Vorliegen von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises der Muskelstimulation liegen in einer Verkürzung der Rehabilitationszeit. Die Muskelkraft und Mobilität kann selbst während einer erforderlichen Ruhigstellung eine wesentliche Verbesserung dank dieser modernen Therapiegeräte erfahren.

  • Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Wer vor wenigen Jahren mit einer Fehlsichtigkeit zu kämpfen hatte, für den gab es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Herr zu werden. Entweder er schaffte sich eine Brille an oder er trug fortan Kontaktlinsen. Beide Möglichkeiten bringen jedoch eklatante Nachteile mit sich. Sie sind unkomfortabel, teilweise risikoreich (z. B. Kontaktlinsen beim Sport). Viele Menschen fühlen sich mit einer Brille oder auch mit Kontaktlinsen als unattraktiv.

    Die Medizin hat innerhalb der letzten Jahre große Fortschritte gemacht, insbesondere was der Einsatz der Lasertechnik betrifft. Heute ist es kein Problem mehr, mittels einer Laserbehandlung einer Fehlsichtigkeit wirkungsvoll zu beseitigen. Dabei muss der Betroffene lediglich einen kleinen Eingriff über sich ergehen lassen. Dieser sorgt dafür, dass zukünftig auf das Tragen jeglicher Sehhilfen verzichten werden kann. Mit der modernen Lasertechnik ist es möglich, sowohl die Kurzsichtigkeit als auch eine Weitsichtigkeit erfolgreich zu behandeln.

     

    Verschiedene Verfahren von Augenlaserbehandlungen

    Im Laufe der Jahre haben sich aus der ursprünglichen Idee, einen Laser zur Korrektur der Fehlsichtigkeit einzusetzen, verschiedenste Verfahren herauskristallisiert. Diese basieren jedoch alle auf einem Grundverfahren: der sogenannten Lasik-Methode. Dieses Verfahren gilt also als Standard in der Augenheilkunde bezüglich des Einsatzes der Lasertechnik. Aus dieser Grundmethode haben sich dann im Laufe der Jahre zahlreiche Weiterentwicklungen gebildet. Diese sind heute beispielsweise unter der Bezeichnung Femto-Lasik oder auch Lasek bekannt. Die Weiterentwicklungen dienen sowohl der Sicherheit des Patienten als auch der Möglichkeit, größere Fehlsichtigkeit in kürzerer Zeit zu korrigieren.

    In Deutschland haben sich zahlreiche Kliniken und Augenärzte auf die Korrektur von Fehlsichtigkeit mittels Einsatz eines Lesers spezialisiert. Allerdings muss man ganz klar sagen: Die Behandlung hierzulande ist mitunter sehr teuer. Kosten von bis zu 5.000 Euro pro Auge – teilweise auch mehr – sind nicht selten. Kein Wunder, dass viele Betroffene daher besonders interessiert an Angeboten aus dem Ausland sind. Dort werden Augenlaserbehandlungen teilweise für einen Bruchteil dieser Kosten angeboten.

    Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die aktuellen Methoden zur Fehlsichtigkeitskorrektur mittels Laser geben. Ihnen den genauen Ablauf näher bringen und Sie darüber aufklären, worauf Sie bei der Auswahl des Arztes bzw. der Klinik genau achten sollten. Dabei gehen wir auch konkret auf die Auslandsangebote ein und geben Ihnen hierzu die besten Tipps und Ratschläge an die Hand.

     

    Welche Technologie steckt hinter der Augenkorrektur mittels Laser?

    Grundsätzlich sollte jeder, der an einer Korrektur seiner Fehlsichtigkeit mit einem Laser interessiert ist, zumindest ansatzweise über die dahinter stehende Technologie Bescheid wissen. Dieses Wissen hilft dann, das geeignete Verfahren herauszufinden sowie einen fachkundigen Arzt bzw. eine solche Klinik auszuwählen.

     

    Hier einige grundsätzliche Fakten über die Augenlaserbehandlung:

    Wie der Begriff Augenlaser bereits impliziert, erfolgt die Behandlung hierbei durch ein Lasergerät. Dabei handelt es sich um ein Präzisionswerkzeug, das durch den Einsatz von gebündeltem Licht eine Schneidewirkung erzielen kann. Die Bezeichnung Laser ist hierbei eine Abkürzung. Diese steht für den englischen Begriff „Light Amplification by stimulated Emission of Radiation“. Auf deutschen übersetzt heisst es „Verstärktes Licht durch Strahlung“.

    Die hinter dem Laser stehende Idee ist also, Lichtstrahlen so zu bündeln, dass sich daraus ein extrem starkes und konzentriertes Energiefeld ergibt, mit dem dann in physischer Form geschnitten werden kann. Sie kennen den Effekt vielleicht aus Ihrer Kindheit bzw. aus der Schulzeit, als man Ihnen beigebracht hat, dass Licht, welches mit einer Lupe gebündelt wird, dazu in der Lage ist, Papier, Sägespäne oder Ähnliches zu entzünden. Bündelt man das Licht nun noch stärker, so ergibt sich daraus ein derart präzises und hochwertiges Werkzeug, dass mit dem Lichtstrahl nahezu jedes Material geschnitten werden kann.

     

    Das Licht des Laser

    Natürlich kann hierzu nicht eine beliebige Glühbirne zur Lichterzeugung herangezogen werden. Um den Laser mit dem nötigen Licht zu versorgen, benötigt es eine spezielle Röhre, an die eine sehr hohe Spannung angelegt wird. Die Röhre ist mit einem Gemisch aus verschiedenen Gasen gefüllt. Die Spannung sorgt dann dafür, dass sich das Gasgemisch entlädt und dabei einen besonders starken Lichtstrahl produziert wird. Anschließend muss dieser Lichtstrahl nur noch durch eine geeignete Optik gebündelt werden. Zum Beispiel durch den Einsatz mehrerer Spiegel, die sich einander gegenüberliegen. Diese sind in der angesprochenen Röhre untergebracht, bündeln das Licht und leiten es anschließend nach außen, wo es als Laserstrahl sichtbar wird.

    Damit dieser Laserstrahl kontinuierlich vorhanden ist, muss das Gasgemisch in der Röhre in einer äußerst schnellen Abfolge immer wieder aufgeladen und entladen werden. Mit fortschreitender Technik wurde diese Folge von Aufladungen und Entladungen immer kürzer getaktet, heute schafft ein moderner Laser etwa 500 Vorgänge pro Sekunde. Somit besteht der Laserstrahl aus vielen einzelnen Lichtimpulsen, im letztgenannten Fall aus 500 Einzelimpulsen pro Sekunde. Durch Veränderung der Wellenlänge kann bestimmt werden, wie tief der Laserstrahl in ein zu bearbeitendes Material eindringt.

     

    Nutzung des Laserstrahl

    Zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit im Auge wird der Laserstrahl wie folgt genutzt. Er dient dazu, bei einer falschen Differenz zwischen Hornhaut und Netzhaut entsprechendes Material abzutragen. Dass diese Differenz so reduziert wird und die Entfernung am Ende genau so beschaffen ist, dass sich eine optimale Sehfähigkeit einstellt. Mit mechanischen Werkzeugen ist es jedoch äußerst schwer. Da er äußerst präzise erfolgen muss, diesen Abtrag vorzunehmen. Da der Laser mit jedem Impuls nur etwa ein zweitausendstel Millimeter des zu bearbeiteten Materials abträgt, ist er für diese Aufgabe bestens geeignet. Er bringt die nötige Präzision mit, um auch an einem äußerst empfindlichen Körperteil wie dem Auge mit Erfolg zu arbeiten.

    Moderne Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit durch einen Laser arbeiten mit unterstützender Computertechnik, die selbstständig den korrekten Abstand und somit den optimalen Materialabtrag errechnet, und dies ständig während der gesamten Behandlung. Somit können die Gefahren eines falschen Abtrags verringert werden und die Behandlung wird insgesamt wesentlich sicherer.

     

    Die Lasik-Methode

    Wie bereits angedeutet, gilt das sogenannte Lasik-Verfahren als Standard für alle Korrekturbehandlungen am Auge, bei denen ein Laser zum Einsatz kommt. Auf ihm bauen also alle anderen Verfahren auf, weswegen wir uns die Lasik hier einmal genauer ansehen wollen.

    Auch die Bezeichnung Lasik ist eine Abkürzung und steht für „Laser in Situ Keratomileusis“ Das Lasik-Verfahren existiert in Deutschland seit rund 20 Jahren und gilt als Durchbruch in der Augenheilkunde, insbesondere im Bereich der Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

    Beim Lasik-Verfahren wird die Korrektur durch einen Abtrag der Hornhaut erreicht, wodurch sich die Hornhautkrümmung im Auge verändert. Diese Krümmung ist für den richtigen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut zuständig und bestimmt somit über gutes oder schlechtes Sehen. Für den Einsatz des Lasik-Verfahrens wird also die Differenz zwischen dem vorhandenen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut und dem idealen Abstand errechnet und das übermäßige Material anschließend durch den Laser abgetragen. Dabei sprengt man das überflüssige Material im Auge jedoch nicht einfach weg, denn dies könnte unangenehme Folgen und einen langen Heilungsprozess nach sich ziehen.

     

    Vorgehen Lasik-Methode

    Um das Ganze sanfter vonstatten gehen zu lassen, wird zunächst eine kleine Lamelle in die Hornhaut geschnitten (der sogenannte Flap), diese anschließend aufgeklappt und innerhalb dieser Lamelle das Gewebe abgetragen. Anschließend klappt man die Lamelle wieder zu und der Eingriff ist beendet. Mit diesem Trick vermeidet man, dass nach dem Abtrag des Gewebes im Auge zunächst neues Gewebe nachwachsen muss. Damit sich die gewünschte Korrektur der Sehschärfe einstellt. Vielmehr kann der Patient beim Lasik-Verfahren direkt nach dem Eingriff wieder klar und – bei Erfolg – scharf sehen. Es bleiben somit keine unangenehme Folgen zurück. Lediglich ein leichtes Druckgefühl kann bei einigen Betroffenen in den ersten Tagen nach dem Eingriff bestehen.

    Wichtig zu wissen: Obwohl die genannte Methode als Lasik bezeichnet wird, muss für ihre Durchführung nicht zwangsläufig ein Laser zum Einsatz kommen. In früheren Zeiten und auch heute noch wird teilweise kein Laser, sondern ein sogenanntes Mikrokeratom zur Entfernung des Gewebes eingesetzt. Bei einem Mikrokeratom handelt es sich um ein äußerst feines Schneidewerkzeug, das aus rotierenden Klingen besteht. Das Gewebe wird also mechanisch abgetragen. Allerdings gilt der Einsatz eines Lasers heute als einfacher und sicherer, wodurch Mikrokeratome nur noch relativ selten zum Einsatz kommen

     

    Weiterführende Methoden: Femto-Lasik und Lasek

    Aus dem hier beschriebenen Lasik-Verfahren haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnte zahlreiche weiterführende Behandlungsmethoden entwickelt. Die bekanntesten davon sind die Femto-Lasik und das Lasek-Verfahren. Diese beiden Verfahren möchten wir hier kurz vorstellen:

    Femto-Lasik

    Das Verfahren der Femto-Lasik gleicht im Grunde der Lasik, allerdings kommt hier ein hochmoderner Femtosekundenlaser zum Einsatz, der besonders präzise und sicher arbeitet.

    LASEK

    Bei der LASEK Methode wird die Lamelle auf der Hornhaut mit einer Alkohollösung angelöst und dann zur Seite geschoben. Dann kann das Gewebe mit einem Laser abgetragen werden. Nach der Behandlung wird der Flap einfach wieder über das behandelte Hornhautareal zurück geschoben.

     

    Risiken und Nebenwirkungen einer Augenlaserbehandlung

    Die Lasertechnik ist heute so weit fortgeschritten, dass sich eine Korrektur der Fehlsichtigkeit innerhalb kürzester Zeit durchführen lässt und für den Patienten ein nur noch sehr geringes Sicherheitsrisiko besteht. Trotzdem wollen wir dieser Stelle einen Blick auf die Risiken und Nebenwirkungen werfen, die sich im Zusammenhang mit einer Augenlaserbehandlung ergeben können.

    Wie bei jeder Operation bestehen auch bei einer Augenlaserbehandlung verschiedene Risiken und Nebenwirkungen. Diese sind zum einen durch den Operator selbst bzw. dessen fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten bedingt, andererseits durch die Rahmenbedingungen, insbesondere durch die Hygiene beim Eingriff. In Deutschland sind die Hygienestandards mittlerweile extrem hoch, so dass die Gefahr beispielsweise einer Infektion nur in äußerst seltenen Fällen auftritt. Dies kann allerdings bei der Behandlung im Ausland etwas anders aussehen. Die Hygienestandards sind oft nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, obwohl es heute einzelne Kliniken im Ausland gibt, bei denen dies anders aussieht.

     

    Grundsätzliche Risiken

    Weiterhin gibt es einige grundsätzliche Risiken, die bei jedem Eingriff im Rahmen der Augenchirurgie bestehen. So kann sich beispielsweise ein vermindertes Sehvermögen durch den Eingriff ergeben, oft tritt dies dann in der Dämmerung und insbesondere bei Dunkelheit auf. Auch eine Reduzierung des Kontrastes ergibt sich bei einem kleinen Teil der behandelten Patienten. Zudem wird durch die Behandlung die Hornhaut bzw. deren Gewebe geschwächt. In Einzelfällen kann es so vorkommen, dass sich eine geschwächte Hornhaut durch den Innendruck im Auge selbstständig verformt. Somit nimmt das Sehvermögen des Patienten ab. Allerdings berechnet die Computertechnik heute die problemlos abtragbare Gewebemenge so genau, dass ein Risiko kaum noch vorhanden ist.

    Nach dem Eingriff kann es zudem für einige Tage zu einem leichten Brennen im Auge oder zu einem Trockenheitsgefühl kommen. Dies resultiert daraus, dass beim Schneiden des Flaps in die Hornhaut feinste Nerven durchtrennt werden, durch deren Fehlen sich die Menge der Augen- bzw. Tränenflüssigkeit etwas reduziert. Mit der Zeit übernehmen jedoch andere Nerven deren Aufgabe, so dass dieser Effekt immer nur kurzzeitig auftritt – wenn überhaupt.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass die Augenkorrektur mittels Lasertechnik heute als besonders sicher bezeichnet werden darf, insbesondere bei einer Behandlung in Deutschland bei einem Spezialisten. Die Anzahl der Patienten, bei denen es zu Komplikationen kommt, ist äußerst gering und bewegt sich im kleinen einstelligen Prozentbereich.

     

    Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

    Ein pauschaler Preis für die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Augenlaserverfahren kann an dieser Stelle nicht genannt werden. Hierbei spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle bezüglich des Preises. So hängt der Preis beispielsweise davon ab, wie stark die Fehlsichtigkeit bei dem Patienten ausgeprägt ist und welches genaue Verfahren zur Korrektur angewendet wird. Als Faustregel gilt: Die Behandlung beginnt in Deutschland in etwa ab einem Betrag von 1.000.- Euro pro Auge, dieser Wert ist jedoch als absolute Untergrenze zu betrachten. Kosten von etwa 2.000.- Euro pro Auge dürften mittlerweile den Standard darstellen, nach oben sind die Grenzen freilich fast offen.

    Die Kosten der Augenlaserbehandlung sind in anderen Ländern wesentlich niedriger. Hier sind insbesondere osteuropäische Länder zu nennen, zum Beispiel Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Polen oder Tschechien. Grund hierfür sind die wesentlich niedrigeren Personalkosten, welche hierbei zum Tragen kommen. Allerdings wird im Ausland oft auch an einer ausreichenden Ausstattung mit modernem Material gespart. Auch verfügen die behandelnden Ärzte häufig nicht über die gleichen hohen fachlichen Qualifikation, wie etwa Spezialisten in Deutschland. Wir möchten hier nicht generell von einer Augenlaserbehandlung im Ausland abraten. Etwas Vorsicht bei der Auswahl der Klinik und des behandelnden Arztes kann jedoch in keinem Fall schaden.

     

    Welche Erfolge sind mit einer Augenlaserbehandlung möglich?

    Jede Augenlaserbehandlung stellt grundsätzlich eine Operation bzw. einen Eingriff in den Körper dar und ist daher mit entsprechenden Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Sofern die Operation optimal vorbereitet und durchgeführt wird und dem Patienten dann auch eine fachmännische Nachsorge angedeiht, ergeben sich jedoch Chancen auf einen sehr guten Behandlungserfolg.

    Inzwischen lassen sich in jedem Jahr in Deutschland zwischen 100.000 und 150.000 Menschen ihre Augen lasern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Behandlungserfolg mittlerweile bei mehr als 90 % liegt. Doch was ist unter einem Behandlungserfolg überhaupt zu verstehen?

    Grundsätzlich gilt die Behandlung immer dann als erfolgreich, wenn der Patient nach der Behandlung eine bessere Sehfähigkeit besitzt als zuvor. Ein Behandlungserfolg muss also nicht bedeuten, dass eine hundertprozentige Sehfähigkeit gegeben ist. Dies kann grundsätzlich nicht bei jedem gewährleistet werden, denn die Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Doch würden Sie einen Erfolg verneinen, wenn bei einem Patienten, der zuvor über eine Sehfähigkeit von lediglich um 25 % verfügt hat, sich nach der Behandlung eine Sehfähigkeit einstellt, die plötzlich 75 % beträgt? Sicher nicht!

     

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  • Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Das körperliche, aber auch geistige Wohlbefinden ist heutzutage von enormer Wichtigkeit. Der menschliche Körper benötigt einen Ausgleich beider Komponenten zum Erbringen einer optimalen Leistung erbringen. Gegenwärtig befinden sich die Menschen in einer sehr schnelllebigen Zeit. Termindruck, Berufsstress und ein sehr enger Zeitplan im Privatleben führen oft dazu, dass die seelische Gesundheit aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge daraus ist, dass der Mensch sich unglücklich fühlt, impulsiver reagiert und auch weitaus sensibler ist. Inwiefern hat das seelische Ungleichgewicht Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden?

     

    Wie das menschliche Gehirn mit Stress umgeht

    Das menschliche Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Es hält alle organischen Funktionen im Körper am Laufen und muss nebenbei eine Menge tägliche Eindrücke verarbeiten. Außerdem wird der Alltagsstress bereits im Gehirn abgebaut.

     

    Warum zerstört der Stress unser Gehirn? Dafür sind 3 verschiedene Verhaltensweisen verantwortlich.

     

    Teil 1

    Das Gehirn besteht aus zwei Teilen. Diese beiden Teile verarbeiten die Informationen, die die Augen sehen. Vom Auge aus wird die Information an den hinteren Teil des Gehirns weitergegeben, welche die Information an den vorderen Teil weitergibt. Dieser vordere Gehirnteil entscheidet dann, welche Maßnahmen zu setzen sind. Anschließend sorgt dieser dafür, dass diese ausgeführt werden.

     

    Gerät der Mensch in eine Stresssituation, wird dieser Vorgang ausgeschaltet. Die Information vom Auge wird an den hinteren Gehirnteil weitergeleitet und dieser entscheidet sofort, welche Maßnahmen eingeleitet werden.

     

    Beispiel: Wenn ein Auto auf den Menschen zufährt, muss gleich gehandelt werden. Würde das Gehirn erst darüber nachdenken, was zu tun ist, wäre es zu spät. Dieser Vorgang dient also als Schutzfunktion des Körpers.

     

    Bei chronischem Stress ist dieser Informationsvorgang auf Dauer ausgeschaltet. Der vordere Teil des Gehirns wird nicht mehr richtig durchblutet und schaltet sich irgendwann ganz aus.

     

    Teil 2

    Das Gehirn ist damit beschäftigt Stresshormone zu produzieren. Dadurch ist es nicht mehr in der Lage ausreichend Glückshormone herzustellen. Dies führt dazu, dass der Mensch sich unglücklich fühlt.

     

    Teil 3

    Der Schlaf ist für das Gehirn von enormer Bedeutung. Im Schlaf werden die alltäglichen Erfahrungen verarbeitet. Stress führt zu Schlafmangel, so dass das Gehirn diesen nicht mehr verarbeiten kann.

     

    Wer leidet besonders unter Stress?

    Jeder Mensch ist unterschiedlich belastbar. Manche Menschen haben ein sehr hohes Belastungspotenzial, so dass diese Stress länger aushalten können, bevor sie krank werden. Besonders hochsensible Menschen leiden besonders unter dem alltäglichen Stress.

     

    Der Mensch muss heutzutage fähig sein, viele Dinge gleichzeitig auszuführen. Unterschiedliche Arbeiten sollen schnell erledigt werden, das Gehirn ist einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Außerdem bekommt das Gehirn heute viel zu viele Informationen gleichzeitig. Es ist nicht in der Lage, all diese Informationen zu verarbeiten, was wiederum zu einer Erhöhung des Stresslevels führt.

     

    Beachtet ein Mensch die seelischen Symptome, wie

    • Schlaflosigkeit
    • Gereiztheit
    • innere Unruhe

     

    und das Gefühl unglücklich zu sein nicht, so wird das Gehirn körperliche Symptome aussenden. Meist hört der Mensch eher auf seinen Körper als auf den Geist.

     

    Was tun, damit es nicht zu einer solchen Belastung kommt?

    Um das seelische und damit auch körperliche Wohlbefinden aufrechtzuerhalten, braucht das Gehirn geregelte Pausen. Es muss vom Alltag abschalten können, um alle Informationen zu verarbeiten. Hierfür gibt es einige Tipps:

     

    • Ausreichend Schlaf: Mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag sollten es sein. Nur so hat das Gehirn genügend Zeit, um Erlebnisse zu verarbeiten.

     

    • Auszeit: Zwischendurch eine kurze Pause Auch wenn es nur zehn Minuten sind, das Gehirn muss sich zwischendurch entspannen.

     

    • Nein sagen: Der Mensch sollte klar sagen, wann er überfordert ist und die Arbeit nicht mehr erledigen kann.

     

    • Stressabbau: Egal, ob Radfahren oder Spazierengehen – das Gehirn braucht nach getaner Arbeit Zeit, ohne Informationen zu bekommen.
  • Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Viel zu selten machen wir uns Gedanken um das Klima in unseren Wohnräumen. Doch wundert man sich erst einmal über die Häufigkeit an Erkältungen, die uns heimsuchen, den Schimmel an der Wand oder die beschlagenen Fensterscheiben, kann es oft nicht schnell genug gehen, etwas zu ändern. All die genannten Beispiele können Zeichen dafür sein, dass Ihre Wohnräume nicht über das richtige Klima verfügen. Gereizte Schleimhäute, Erkältungen, Schimmel und Wasser, das an den Scheiben herunterläuft sind die Folge. Doch wie bestimmt man die richtige Luftfeuchtigkeit? Dazu mehr in diesem Beitrag.

     

    Die aktuelle Luftfeuchtigkeit messen

    Mit Hilfe eines Hygrometers, das im Raum aufgestellt wird, kann man den Ist-Zustand der Luftfeuchtigkeit messen und bestimmen. Neben der Raumtemperatur zeigt das Gerät zusätzlich den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Liegt dieser unter 40%, sind Sie auf dem besten Wege, Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

     

    Die ideale Luftfeuchtigkeit

    In Wohnräumen wie Wohn-, Ess-, Arbeits- und Kinderzimmer sollte die optimale Luftfeuchtigkeit in etwa zwischen 40% und 60% liegen. Liegt die von Ihnen gemessene Raumfeuchte darunter oder darüber, sollten Sie entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Die ideale Raumtemperatur in den genannten Wohnräumen beträgt im Schnitt 20°C.

    In Küche und Badezimmer liegt der Idealwert bei 50% bis 70%, da hier entsprechende Tätigkeiten wie Kochen und Baden verrichtet werden, die für eine automatisch höhere Raumfeuchtigkeit sorgen. Sollte der Wert in diesen beiden Räumen dauerhaft über dem Grenzwert liegen, was gelegentlich schon mal vorkommen kann, sollten Sie die Fenster öffnen und die Feuchtigkeit nach draußen entweichen lassen.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig

    kann dies zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, die meist als normal wahrgenommen werden. Die Schleimhäute werden gereizt, die Augen tränen und die Nase läuft vom ständigen Niesen. Die Haut kann durch die trockene Luft gereizt werden, was oft zu Juckreiz führt.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch

    hat man schneller Schimmel an den Wänden als man die Fenster öffnen kann. Die Schimmelsporen finden im schlimmsten Fall den Weg in Richtung Atemwege, was Allergien und Asthma auslöst. Auch Hausstaubmilben mögen ein feuchtes Raumklima und fühlen sich dort mehr als wohl. Pures Gift für jeden Allergiker also.

    Hier ist richtiges Lüften angesagt und vor allem die Raumfeuchtigkeit auf einen gesunden Durchschnitt senken.

     

    Maßnahmen für eine höhere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Um die Raumfeuchtigkeit in Ihren Räumen dauerhaft zu erhöhen und somit zu verbessern, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

     

    • Luftbefeuchter: diese gibt es in zahlreichen Formen und Farben und eignen sich somit perfekt als unauffällige Dekorationsgegenstände für Fensterbretter und Heizung. Je nach Version können die Luftbefeuchter an den Heizkörpern angebracht oder im Raum aufgestellt werden.
    • Elektrische Luftbefeuchter: diese erzeugen Wasserdampf, der in Form von leichtem Nebel in die Raumluft abgegeben wird. Empfehlenswert für ein besonders trockenes Raumklima. Beachten Sie jedoch, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt, sobald sie den Idealwert erreicht hat, ansonsten besteht die Gefahr von Schimmel.
    • Feuchte Handtücher: am einfachsten und genauso effektiv wie Luftbefeuchter für die Heizung sind Handtücher, die Sie gut mit Wasser tränken, so dass sie nicht mehr tropfen. Im Anschluss legen Sie die Handtücher auf den Heizkörper und verbessern somit nachweislich die Raumfeuchte.
    • Behälter mit Wasser aufstellen: nehmen Sie ein paar Deko-Schalen zur Hand und befüllen Sie sie mit Wasser. Sie können sie im ganzen Raum verteilt aufstellen und dadurch für ein besseres Raumklima sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar hübschen Schwimmkerzen? Beachten Sie dabei, dass die neue Quelle für Feuchtigkeit nicht zur Stolperfalle wird. Stellen Sie sie am besten nicht auf dem Boden oder in Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
    • Grünpflanzen: Je mehr Grünpflanzen sich in einem Raum befinden, umso besser ist das Raumklima inklusive Luftfeuchtigkeit. Wenn sie bereits genug Pflanzen besitzen, versuchen Sie einfach mal, die Grünlinge öfter zu gießen.

     

    Maßnahmen für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Sind Ihre Räumlichkeiten bereits ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und befürchten Sie Schimmel, haben Sie folgende Möglichkeiten, um die Raumfeuchtigkeit zu reduzieren:

     

    • Regelmäßiges Messen der Luftfeuchtigkeit ist wichtig, so behalten Sie steigende Werte immer im Blick und können schnell reagieren.
    • Öffnen Sie die Fenster beim Lüften komplett und verzichten Sie darauf, sie auf „Dauerkipp“ zu halten. Am besten beschränken Sie die Dauer des Lüftens auf nur einige Minuten.
    • Lüften Sie mehrmals täglich, so sorgen Sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
    • Nasse Wäsche hängen Sie bei zu feuchten Räumen besser in einem Raum mit geringerer Raumfeuchte oder im Wäschekeller auf.

     

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  • Das sollte ein Standmixer können, um ein echter Küchenhelfer zu sein

    Das sollte ein Standmixer können, um ein echter Küchenhelfer zu sein

    Standmixer haben in den letzten paar Jahrzehnten immer häufiger Platz in modernen Küchen gefunden. Dank der voranschreitenden Technik werden die aktuellen Standmixer immer leistungsfähiger, aber auch teurer. Ein wirklich guter Mixer sollte bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, um ein echter Küchenhelfer zu werden. Um eine Kaufentscheidung treffen zu können, sollten die wichtigsten Eckdaten zur Hand sein. Es wird empfohlen, die verschiedenen Vor- und Nachteile vieler verschiedener Geräte über das Standmixer Testportal zu vergleichen. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte aufgeführt und entsprechend ausgearbeitet.

     

    Leistung und Ausstattungsmerkmale eines guten Standmixers

    Im Billig-Segment der Standmixer findet man in der Regel keine guten Modelle, die genügend Leistungsfähigkeit besitzen, um die harten Anforderungen erfüllen zu können. Mittel- und hochpreisige Standmixer bringen genügend Leistung und vielversprechende Ausstattungsmerkmale mit, die berücksichtigt werden müssen, um langfristige Zufriedenheit gewährleisten zu können.

     

    Leistungsdaten

    Eine zu geringe Leistungsfähigkeit rächt sich in Form von schlechten Ergebnissen beim Mixen verschiedenster Zutaten. Grundsätzlich kann man folgende Formel für die Kaufentscheidung heranziehen: Je größer die Wattleistung eines Standmixers ist, desto mehr Kraft hat er auch beim Mixvorgang. Als Minimum sollte eine Mindestleistung von 500 W (Watt) anvisiert werden.

     

    Ausstattungsmerkmale

    Die Ausstattung eines guten Standmixers beschränkt sich nicht nur auf eine große Anzahl verschiedener Zubehörteile, sondern auch bei der Art der verwendeten Materialien. Auf folgende Punkte muss man beim Kauf achten:

     

    Das verarbeitete Material

    Die vielen negativen Eigenschaften von Kunststoffen aller Art sind mittlerweile hinlänglich bekannt. Je nach Qualität geben Kunststoffbehälter verschiedene Stoffe an die Lebensmittel ab, die man dann konsumiert. Das muss nicht, kann aber durchaus langfristig für gesundheitliche Probleme sorgen, die man bei einem wohlüberlegten Kauf überhaupt nicht in Kauf nehmen muss. Das ideale Material, aus dem ein guter Standmixer bestehen sollte, ist Glas. Glas ist geschmacksneutral und kann aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften keine fremden Stoffe an die Lebensmittel abgeben. Das etwas höhere Gewicht des Behälters im Vergleich zu Kunststoffvarianten ist, aufgrund der vielen Vorteile von Glas, zu vernachlässigen.

     

    Die verbauten Messer

    Es gibt verschiedene Ausführungen, was die Messer im Mixer betrifft. Einfache Standmixer bringen in der Regel 2 Messer mit, höherwertige Modelle drei bzw. vier Messer. Besonders wichtig ist, dass die einzelnen Messerklingen nicht alle auf der gleichen Höhe positioniert sind. Wenn alle Klingen auf einem unterschiedlich hohen Niveau platziert sind, ist gewährleistet, dass die Effizienz wesentlich größer ist. Das Mixgut wird deutlich feiner bearbeitet. Die verwendeten Messer sollten überdies aus rostfreiem Stahl gefertigt sein, um nicht nach kurzer Zeit für die Lebensmittelverarbeitung ungeeignet zu sein.

     

    Die Teilelogik des Mixerkonzepts

    Die Teilelogik des Mixerkonzepts bezieht sich auf die Entwicklungsphase des jeweiligen Standmixers. Sie sagt aus, ob ein Gerät durchdacht wurde oder eher nicht. Das macht sich vor allem im Bereich der Reinigungsfähigkeit des Mixers bemerkbar. Wurde bei der Konzeptentwicklung mitgedacht, lassen sich alle relevanten Teile des Mixers leicht ausbauen, um sie in der Spülmaschine reinigen zu können. Dieser Aspekt wird umso wichtiger, je häufiger man den Quirl nutzt.

     

    Die Lautstärke des Mixers unter Volllast

    Die enorme Lautstärke vieler Mixer wird als äußerst unangenehm empfunden. Sie lässt sich aber deutlich herunterregeln, wenn man sich für den Kauf eines hochwertigen Standmixers entscheidet. Verschiedene Techniken sorgen dafür, dass dieses schrille, unangenehme Mixergeräusch relativ gering ausfällt.

     

    Bedienkomfort durch voreingestellte Stufen

    Die unterschiedlichen Voraussetzungen der zu mixenden Zutaten setzen voraus, dass der Standmixer all die unterschiedlichen Materialien sicher und zufriedenstellend zerkleinern kann. Exemplarisch sind folgende, voreingestellte Werte vorhanden:

    Smoothie

    • Um einen gesunden Smoothie zu zaubern, sollte der Mixer mit einer sogenannten „Pulsierung“ arbeiten. Nur so werden alle Zutaten fein genug gehäckselt, um als Getränk verzehrt werden zu können.

    Crushed Ice

    • „Crushed Ice“, also zerstoßenes Eis, kann man für viele verschiedene Dinge verwenden. Eis ist aber naturgemäß sehr hart und es benötigt dementsprechend viel Kraft, um die Zerkleinerung zu schaffen. Im Idealfall hat der Standmixer eine voreingestellte Maschinenstärke für diese Art der Küchenarbeit.

    Manuelle Stärkeregelung durch ein Potenziometer

    Beim Mixen arbeitet man häufig mit unterschiedlichen Drehmomenten des Mixers. Deshalb sollte ein hochwertiger Standmixer auch die Möglichkeit anbieten, die Mixerstärke manuell einstellen zu können. So kann man je nach Situation mehr oder weniger Kraft zu den Messern schicken.