Schlagwort: Geruch

  • Mundgeruch – was kann ich tun?

    Mundgeruch – was kann ich tun?

    Obwohl Mundgeruch unangenehm ist, kann er harmloser Natur sein. Und zwar immer dann, wenn diesem Phänomen keine Krankheiten zugrunde liegen.

     

    Mundgeruch – Verzicht auf austrocknende Getränke

    Als besonders schlimm erleben betroffene Personen Mundgeruch, wenn sie diesen selbst bei sich bemerken. Allerdings fällt dieser in den meisten Fällen zuerst dem Gegenüber auf. Und zwar durch einen fauligen Atem. Obwohl dieser ihnen unangenehm auffällt, schweigen sie aus Höflichkeit. Entsprechend einer statischen Auswertung ist Mundgeruch bei nahezu jeder vierten Person ein Problem. Dabei ist der faulige Atem nicht ausschließlich auf den Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch zurückzuführen.

    Der Bayerischen Landeszahnärztekammer zufolge können Betroffene gegen dieses Problem durchaus etwas unternehmen. Denn Mundgeruch geht meist auf einen zu trockenen Mund zurück. Aus diesem Grund ist es ratsam, auf den übermäßigen Genuss von Getränken wie Alkohol, Tee mit enthaltenen Gerbstoffen und Kaffee zu verzichten. Dahingegen zeigt sich ein regelmäßiges Trinken von Wasser förderlich für den Speichelfluss. Dadurch lassen sich Keime fortspülen, die Mundhöhle wird besser gereinigt.

     

    Weitere Ursachen von fauligem Atem

    Ebenfalls zu den Ursachen von Mundgeruch zählen verschiedene Zahnerkrankungen, beispielsweise Parodontitis oder Karies. Aber auch auftretende Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Trakts zeichnen hierfür verantwortlich. In seltenen Fällen kommen Diabetes, den Speichelfluss minimierende Medikamente oder Erkrankungen im Bereich der Verdauung in Betracht. Leiden Sie trotz umfangreicher Mundhygiene längerfristig unter diesem Phänomen, kann es hilfreich sein, einen Zahnarzt zur Abklärung der Ursachen aufzusuchen.

     

    Achten Sie auf eine gute Mundhygiene!

    Gesunde Schleimhäute wie Zähne können üblem Mundgeruch vorbeugen. Verantwortlich hierfür sind Bakterien. Wenn diese ausreichend Nahrung erhalten, können sie sich zwischen den Zähnen sowie in Vertiefungen an der Oberfläche der Zunge vermehren. Derartige Ablagerungen gelten als die häufigste Ursache für üblen Atem.

    Alleiniges Zähneputzen genügt dabei nicht. Mithilfe umfangreicher Mundhygiene können Sie selbst versteckt sitzende Bakterien entfernen. Dazu gehört neben dem gründlichen Reinigen der Zahnzwischenräume das Ausspülen des Mundraumes. Vergessen Sie Ihre Zunge nicht! Befeuchten Sie unbedingt sämtliche Schleimhäute im Mund.

     

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  • Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Nicht selten bemerken wir nicht selbst, wenn wir unter Mundgeruch leiden. Deshalb erleben wir es als äußerst unangenehm, von anderen Menschen darauf angesprochen zu werden. Denn Viele meinen, Mundgeruch hängt mit mangelnder Hygiene zusammen.

     

    Jede vierte Person ist von Mundgeruch betroffen

    Wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – DGZMK – mitteilt, ist nahezu jede vierte Person von übelriechendem Atem betroffen. Allerdings trägt relativ selten der Magen hier eine Schuld. Experten der Initiative proDente fanden heraus, dass bei rund 90 Prozent aller von Mundgeruch Betroffenen Bakterien in der Mundhöhle dafür verantwortlich zeichnen. Dieses Phänomen lässt sich meistens mit simplen Hausmittel bekämpfen. Und zwar mithilfe von Zitronen.

     

    Gründliche Mundhygiene und Hausmittel wirksam im Kampf gegen Mundgeruch

    Neben einer regelmäßigen Zahnpflege durch das Zähneputzen gehört auch die Verwendung von Zahnseide dazu. Denn damit lassen sich Zahnzwischenräume problemlos reinigen. Weil eine Vielzahl von Bakterien sich auf der Zunge befinden, ist ein Zungenschaber empfehlenswert. Befinden Sie sich nicht im Besitz eines solchen Hilfsmittels, so genügt auch ein Esslöffel. Durch das Schaben der Zunge lässt sich nach Expertenmeinung Mundgeruch verringern.

    Zudem ist es ratsam, genügend Wasser zu trinken. Dadurch wird der Speichelfluss angeregt und der Rachenraum bleibt feucht. Denn in den meisten Fällen zeichnet ein trockener Mund für schlechten Atem verantwortlich. Neben Wasser können Sie auch auf verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüßten Tee zurückgreifen. Dahingegen ist auf den Genuss von Bier, Kaffee und Wein zu verzichten. Denn diese Genussmittel fördern nachweislich Mundgeruch. Um den Speichelfluss anzuregen, können Sie auch zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons nach den Mahlzeiten nutzen. Ferner erweisen sich Fenchel-, Kümmel- oder Nelkenöl als wirksam gegen schlechten Atem. Dabei geben Sie wenige Tropfen Öl in lauwarmes Wasser und gurgeln damit.

     

    Zitronen wirksam gegen Mundgeruch

    Aber auch Zitronen können das Bakterienwachstum im Mund hemmen. Somit können Sie durch das Herumkauen auf einem Stück ungespritzte Zitronenschale erfolgreich üblen Atem bekämpfen. Jedoch sollten Sie diese Methode nicht zu oft anwenden. Denn in der Zitronenschale ist den Zahnschmelz schädigende Zitronensäure enthalten. Trinken Sie besser ein Glas Zitronenwasser.

  • Abnahme des Geruchssinns mit zunehmendem Alter

    Abnahme des Geruchssinns mit zunehmendem Alter

    Vielen ist kaum bekannt, dass neben dem Sehvermögen auch der Geruchssinn mit zunehmendem Alter abnimmt. Laut Meinung von Dr. Uso Walter vom HNOnet NRW liegt dies darin begründet, dass dieser Vorgang von der Mehrheit der Betroffenen nicht bewusst wahrnehmbar ist. Denn dieser Prozess der Abnahme des Geruchssinns verläuft eher schleichend über eine längere Zeitspanne hinweg.

    Nahezu zeitgleich zum reduzierten Geruchssinn verringert sich oftmals auch der Geschmackssinn. Denn die vorhandenen Aromen in unseren Mahlzeiten können wir nicht unmittelbar mit der Zunge wahrnehmen. Dies geschieht hauptsächlich über die Geruchsrezeptoren, die sich in unserer Nase befinden.

     

    Auslöser für die Abnahme des Geruchssinns mit zunehmendem Alter

    Als mögliche Ursache für die Verminderung der Riechfähigkeit im Alter kommen Polypen in der Nase, eine verbogene Nasenscheidewand sowie verschiedene Tumore in Frage. Aber auch eine langsam beginnende Demenz kann sich entsprechend ankündigen. Personen, die bei sich dieses Phänomen bemerken, sollten unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen.

    Abhängig von der Ursache kann der HNO-Arzt vorhandene Tumore oder Polypen problemlos mithilfe eines kleinen operativen Eingriffs entfernen. Anschließend können Sie damit rechnen, dass sich Ihr Riechvermögen wieder wesentlich verbessert. Sofern ein Verdacht auf eine beginnende Demenz vorliegt, muss mittels einer Kernspin-Tomographie derselbe abgeklärt werden.

     

    Ist eine Rückkehr des Geruchssinns möglich?

    Wenn der nahende Verlust des Geruchssinns rechtzeitig erkannt und behandelt wird, bestehen gute Chancen der Rückkehr des Riechvermögens. Dazu muss ein regelmäßiges Training erfolgen. Die besten Erfolge lassen sich erzielen, indem die betroffene Person jeweils morgens wie abends für eine Dauer von fünf bis zehn Sekunden an bestimmten Düften riecht.

    Hier eignen sich besonders gut Düfte, wie beispielsweise Eukalyptus, Gewürznelke, Rose und Zitrone. Denn diese Düfte sind besonders aromatisch und intensiv. Bedingt durch diese stark duftenden Substanzen bestehen sehr gute Möglichkeiten, den bereits verloren geglaubten Geruchssinn zu fördern. Ferner fördern sie die Wahrnehmung von Gerüchen. Und bewirken zusätzlich im Gehirn, dass eine Neuverknüpfung der Nervenzellen stattfindet.

  • Können Fürze tatsächlich vor Krankheiten schützen?

    Können Fürze tatsächlich vor Krankheiten schützen?

    Ohne wissenschaftliche Untersuchungen würde es viele Dinge nicht geben. Fakt ist aber auch, dass es manchmal ein wenig ekelhaft zur Sache gehen kann. Neuesten Erkenntnissen zufolge soll man zum Beispiel die Fürze des Partners bewusst einatmen. Richtig gelesen, britische Forscher rufen dazu auf. Im Vordergrund steht aber nicht der Geruch, sondern eines der ausgestoßenen Gase. Es soll wahre Wunder bewirken, uns vor diversen Krankheiten schützen und so zu einem längeren Leben beitragen. Es gibt aber auch Zweifel daran, man sollte also zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts überstürzen.

    So soll das Gas wirken

    Es geht um das sogenannte Hydrogensulfid. Vielen Aussage nach schützt das Gas die menschlichen Zellen, was wiederum zu einem verminderten Risiko von Krankheiten wie Herzinfarkte, Krebs oder Schlaganfälle führt. Doch Vorsicht, in großen Mengen ist es giftig, lediglich in kleinen Dosierungen soll es zu diesem positiven Aspekt kommen.

    Wird eine Zelle aufgrund einer Krankheit angegriffen, dann kommt ein Enzym zustande, welches in Kleinstmengen Hydrogensulfid produziert. Dies hat zur Folge, dass die Triebwerke der Zellen (in der Medizin Mitochondrien genannt) weiterarbeiten können. Käme es nicht zu diesem Prozess, dann würden die Zellen absterben. Dies führe dann dazu, dass Entzündungen nicht mehr kontrolliert werden könnten.

    Die Pläne sind groß

    Um Erfahrungen mit dem fauligen Gas zu sammeln, wurde das gesamte Wissen in eine Substanz namens AP39 gesteckt. Sie soll in der Lage sein, immer wieder kleinste Mengen an die oben genannten Kraftwerke abzugeben. Es sei außerdem möglich, AP39 ohne Umwege in erkrankte Zellen zu platzieren. Im Labor gab es bereits die ersten Versuche, nun soll es direkt am Menschen weitergehen. Einen Termin oder einen Zeitplan gibt es jedoch nicht, man wird abwarten müssen, wann es diesbezüglich erste Ergebnisse gibt.

    Interessant ist auch: Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass auch das Gas aus Fürzen den Gesundheitszustand der Zellen beeinflusst. Schließlich komme das Hydrogensulfid nicht wie bei der soeben genannten Substanz direkt bei den Zellen an. Wenn man also noch länger eine glückliche Beziehung haben möchte, dann sollte man den Rat der britischen Forscher nicht unbedingt befolgen.

     

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  • Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißflecken an sich sind schon unangenehm, richtig peinlich wird es aber erst an den Füßen. Die sogenannten Schweißfüße stören nicht nur den Betroffenen, auch die Umgebung bekommt das mit. Der Schweiß selbst ist jedoch eine wichtige Schutzmaßnahme des Körpers, es hilft ihm bei warmen Temperaturen abzukühlen. Mit dem Geruch muss aber glücklicherweise niemand leben, diverse Tipps versprechen Abhilfe. Die Wirkung variiert natürlich von Mensch zu Mensch, auch haben Männer mehr Schweißdrüsen an den Tretern.

    Gute Hygiene als Grundelement

    Wer mit Käsefüßen zu kämpfen hat, der sollte vor allem auf eine gute Hygiene achten. Der Schweiß selbst ist nämlich geruchlos, es sind die Bakterien, die diesen zersetzen und dafür verantwortlich sind. Sie lieben feuchtwarme Haut und produzieren unter anderem Buttersäure. Mit Seife täglich Waschen, so sieht eine gute Grundpflege aus. Wichtig ist auch, dass zwischen den Zehen gearbeitet und überflüssige Hornhaut entfernt wird.

    Die richtigen Schuhe

    Wenn jemand tagsüber Schuhe anhaben muss, der sollte unbedingt auf natürliche und atmungsaktive Materialien achten. Leder wäre zum Beispiel eine Option, die stets vor Plastik- oder Kunstschuhen stehen sollte. Außerdem müssen die Schuhe locker und bequem sitzen. Ideal wären freilich offene Schuhe, da der Schweiß so sofort verdunsten kann.

    Einlegesohlen

    In manchen Fällen können auch Einlegesohlen helfen. Es dürfen allerdings nicht irgendwelche sein, denn auch hier ist das Material das A und O. Aktivkohle oder Leder, mit diesen beiden Möglichkeiten ist man bestens bedient. Ein Geheimtipp ist übrigens Zedernholz, es wird von vielen Betroffenen empfohlen.

    Deos

    Nicht nur für die Achseln gibt es Deos, auch Produkte gegen Fußschweiß sind auf dem Markt. Sie sollten unbedingt mit Aluminiumchlorid angereichert sein. Ihre Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass sich die Poren verschließen und keine Schweißbildung möglich ist. Weitere Optionen sind Lotion und Puder.

    Fußbad

    Häufig werden Fußbäder mit Käsefüßen in Verbindung gebracht. Ihre Zusätze (wie Apfelessig oder Teebaumöl) helfen zwar tatsächlich, doch dies ist nur bei regelmäßiger Anwendung der Fall. Ein einmaliges Fußbad hätte demnach lediglich eine begrenzte Wirkung.

    Arzt um Rat fragen

    Helfen all die genannten Tipps nichts, dann sollte sich niemand vor dem Gang zum Hautarzt scheuen. Es ist möglich, dass der starke Schweißgeruch ein Anzeichen einer Krankheit oder von unausgewogener Ernährung ist. Beides ist nicht schön und sollte man unbedingt von einem Mediziner anschauen lassen.

     

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  • Asthma-Medikamente versprechen Hilfe gegen Parkinson

    Asthma-Medikamente versprechen Hilfe gegen Parkinson

    In Bezug auf Hilfe gegen Parkinson ließen sich kürzlich wesentliche Fortschritte verzeichnen. Darauf verweisen Experten anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Leipzig. Anfang des Monats September 2017 erschien eine Publikation im Fachmagazin „Science“. In dieser nahmen Wissenschaftler Bezug auf Asthma-Medikamente, die höchstwahrscheinlich Hilfe gegen Parkinson versprechen.

     

    Asthma-Medikamente können Hilfe gegen Parkinson bieten

    Im Rahmen einer internationalen Studie mit deutscher Beteiligung untersuchten Forscher gängige Asthma-Medikamente als mögliche Hilfe gegen Parkinson. Dabei sorgte die Entdeckung, dass diese das Risiko, an Parkinson zu erkranken senken können, für Überraschung. Dahingegen zeigen Beta-Blocker eher negative Wirkungen auf die Erkrankung. Während eines Zeitraums von elf Jahren wurden die Medikamente an vier Millionen norwegischen Bürgern mit Erfolg erprobt. Das Resultat zeigte einen Rückgang des Erkrankungsrisikos um einen Faktor von 0,66. Dahingegen erhöhte sich das Risiko durch Gabe eines Beta-Blockers.

     

    Früherkennung mithilfe eines Hauttests möglich

    Prof. Volkmann äußerte sich dahingehend, dass möglicherweise mit dieser Entdeckung der Durchbruch zur Früherkennung der Parkinson Erkrankung über einen Hauttest möglich wäre. Entwickelt haben diesen die deutschen Neurowissenschaftler Professor Wolfgang Oertel aus Marburg sowie Professor Claudia Sommer aus Würzburg. Beispielsweise ließ sich der Biomarker Alpha-Synuklein innerhalb der Hautschichten bei Risikopatienten, die an einer REM-Schlafverhaltensstörungen leiden, erfolgreich nachweisen. Somit auch Parkinson – und zwar schon Jahre vor dem Ausbruch der Erkrankung. Auf diese Weise können in naher Zukunft Asthma-Medikamente gegen Parkinson ihren Einsatz finden.

     

    Woran lässt sich Parkinson erkennen?

    Als Erkrankung des Nervensystems sind insbesondere Menschen älteren Semesters von Parkinson betroffen. In der Mehrzahl sind Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren erkrankt. Dabei lässt sich die Erkrankung an Symptomen wie Muskelsteifheit, Muskelzittern und verlangsamten Körperbewegungen erkennen. Bereits vor Auftreten dieser Symptome machen sich Frühsymptome bemerkbar. Dazu zählen neben der gestörten REM-Schlafphase auch ein verringerter oder gänzlicher Verlust des Geruchssinns. Genauso oft treten Muskel- und Gelenkschmerzen und Schwierigkeiten in der Feinmotorik in Erscheinung.