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  • Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW ist eine aufregende Woche für Mutter und Kind. Das Baby ist recht munter und die Mutter spürt zum ersten Mal, wie aktiv ihr Kind ist. Vor allem Frauen, die schon ein Kind geboren haben, spüren, wie ausgelassen das Baby in ihrem Bauch turnt und boxt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, nehmen in der 18. Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys meist nur wie ein leichtes Flattern wahr. Das Baby wächst in der 18. SSW nicht so schnell wie in den vergangenen Wochen, dafür prägen sich seine Fähigkeit zu hören, seine Reflexe und seine Koordination bei der Bewegung immer stärker aus.

    Wie sieht das Baby in der 18. SSW aus?

    Wenn der Arzt in der 18. SSW Bilder des Babys macht, dann wird er es auch vermessen und sein Gewicht ermitteln. Die Gewichtszunahme in der 18. SSW ist gut vorangekommen und das Baby wiegt jetzt zwischen 125 und 190 Gramm. Erstmals in der Schwangerschaft ist das Baby jetzt ebenso groß oder sogar größer als die Gebärmutter und es misst vom Scheitel bis zum Steißbein 13 bis 14 cm. Die 18. SSW ist auch die Woche, in der sich die Konsistenz der Nabelschnur verändert, denn sie wird immer länger, fester und auch dicker. Von der richtigen Beschaffenheit der Nabelschnur hängt alles ab, denn sie ist so etwas wie die Versorgungsleitung von der Mutter zum Kind.

    Das Wachstum des Babys ist in der 18. SSW vor allem auf die Extremitäten ausgerichtet. Langsam aber sicher bekommt das Kind Proportionen und auch die Fettreserven werden in dieser Phase der Schwangerschaft weiter ausgebaut. Die Ohrknöchelchen sind schon angelegt und auch die Geschlechtsorgane sind bereits vollständig entwickelt. Kleine Mädchen haben eine Gebärmutter und auch die Vagina sowie die Eierstöcke befinden sich schon am richtigen Platz.

    Das Baby hat einen Atemreflex und atmet in der 18. SSW rhythmisch ein und aus, es trainiert Fruchtwasser zu trinken und stärkt seine Lungen. Wenn es wach ist, dann turnt es durch Mamas Bauch, spielt mit seinen Füßen und Händen oder versucht nach der Nabelschnur zu greifen. Tag und Nacht kann das Baby in der 18. SSW noch nicht unterscheiden und es schläft auch gerne mal 20 Stunden am Stück. Am Tag wirken die Bewegungen der Mutter wie eine Wiege, die sanft geschaukelt wird, und je mehr sich die Mutter bewegt, umso aktiver wird auch das Kind. Der Arzt kann in der 18. SSW sehen und hören, ob sich das Herz des Kindes gut entwickelt, und auch die Mutter kann über das Stethoskop das Herz ihres Kindes schlagen hören. In der 18. SSW ist ein harter Bauch nichts Ungewöhnliches, denn das Kind ist aktiv und dreht sich munter von einer Seite auf die andere oder macht kleine Purzelbäume.

    Erste Belastungen für die Mutter in der 18. SSW

    In der SSW 18 ist der Bauch der Mutter eine kleine Kugel, aber da die Gebärmutter jetzt die Größe einer Melone hat, kann man sie unterhalb des Bauchnabels ertasten. Viele Frauen fragen sich in der 18. SSW, wie viel KG an Gewicht sie wohl zulegen werden, aber die Antwort darauf lässt sich leider nicht pauschalisieren. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, aber das ist natürlich individuell, denn nicht jede Frau wird von Heißhungerattacken heimgesucht. Trotzdem nehmen mit dem Gewicht auch die Beschwerden der Schwangerschaft und die Belastungen der Mutterbänder zu.

    In der 18. SSW verändert die Gebärmutter ihre Position und schiebt sich weiter nach vorne. Das kann bei einigen Frauen zu Gleichgewichtsstörungen führen, denn es wird ab jetzt eine stetig steigende Menge Blut benötigt, das durch die Gefäße gepumpt werden muss. Das führt zu Schwankungen des Blutdrucks und sorgt für Schwindelanfälle. In den meisten Fällen ist der Blutdruck zu niedrig, und wenn es zu einem leichten Schwindel kommen sollte, dann verschwinden die Beschwerden nach einer kleinen Ruhepause sehr schnell wieder. Viele werdende Mütter verspüren in der 18. SSW immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe und müssen sich vermehrt von den Strapazen des Alltags erholen.

    Sodbrennen wird in der 18. SSW zum ersten Mal zu einem unangenehmen Problem. Schuld am Sodbrennen sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe im Körper und damit auch die Muskulatur in der Speiseröhre auflockern. Aber auch dass die Gebärmutter die Organe immer weiter nach oben gegen den Magen drückt, sorgt dafür, dass die Magensäure immer häufiger in die Speiseröhre aufsteigt. Da flaches Liegen die Beschwerden verschlimmert, ist es eine gute Idee, den Kopf und den Rücken etwas höher zu lagern als den Rumpf. Mehrere kleine Mahlzeiten, statt drei großer Mahlzeiten zu essen, kann effektiv dabei helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

    Fehlgeburten in der 18. SSW

    Wenn das Baby in der 18. SSW viel schläft und es sich über einen längeren Zeitraum nicht bemerkbar macht, dann sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt aufsuchen. Wenn in der 18. SSW keine Kindsbewegungen mehr spürbar sind, deutet vieles daraufhin, dass das Kind nicht mehr lebt. Kommt ein Kind als Fehlgeburt in der 18. SSW auf die Welt, dann bedeutet das für die Eltern ein schweres traumatisches Erlebnis, denn sie haben ihr Kind schon auf dem Ultraschallbild gesehen, seinen Herzschlag gehört und seine Bewegungen gespürt.

    Oft ist ein vorzeitiger Blasensprung eine Ursache für eine Fehlgeburt. Nicht selten lebt das Kind noch, aber die Menge an Fruchtwasser reicht nicht mehr aus, um das Kind zu ernähren. Die Mutter muss das Kind dann auf die Welt bringen, im Krankenhaus bekommt sie deshalb Mittel, die die Wehentätigkeit anregen. Ist der Muttermund drei bis vier Zentimeter geöffnet, dann kann das Kind geboren werden. Auf Wunsch der Eltern kann ein Pfarrer das Kind in der Klinik noch taufen und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von dem kleinen Sternenkind zu verabschieden.

    Wurden in früheren Zeiten nach einer Fehlgeburt die Kinder den Eltern weggenommen, so haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind zu beerdigen und so auf eine würdevolle Weise von ihm Abschied zu nehmen. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile eigene Bereiche, in denen die zu früh geborenen Sternenkinder zur letzten Ruhe gebettet werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / TatyanaGl

  • Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW ist welcher Monat? In der 19. SSW beginnt die zweite Hälfte des fünften Monats, und sowohl für die Mutter als auch für das Kind ist diese Woche ein kleiner Meilenstein. Aus dem Embryo wird in dieser Phase der Schwangerschaft ein Baby, und die Mutter muss mit einem neuen vermehrten Schub an Schwangerschaftshormonen leben. Die Eltern können in der 19. SSW die Entwicklung anhand von Fotos plastisch sehen, denn das Baby bekommt in der 19. SSW Gesichtszüge, die es individuell machen. Mit ein wenig Glück „winkt“ das Baby seinen Eltern auf dem Ultraschallbild zu und die Eltern können sehen, wie ihr Kind sich sehr aktiv bewegt, wie es spielt und an seinen Reflexen trainiert.

    Wie sieht das Baby in der 19. SSW aus?

    Der Arzt wird in der 19. SSW die Gewichtszunahme anhand einer Tabelle vergleichen und wenn alles in Ordnung ist, dann wiegt das Baby zwischen 200 und 240 Gramm. Gemessen wird das Baby ab der 19. SSW nicht mehr vom Scheitel bis zum Steißbein, sondern vielmehr vom Scheitel bis zur Ferse, und in der 19. SSW misst das Kind rund 24 cm. Der ganze Körper des Babys ist jetzt noch mit dem feinen sogenannten Lanugohaar und einer dicken Schicht Käseschmiere bedeckt. Die Hautschichten bilden sich ganz allmählich aus, aber noch ist die Haut durchscheinend und transparent.

    Zum ersten Mal in der Schwangerschaft spielen die Geschlechtsorgane eine Rolle. Wenn es ein Mädchen wird, dann sind in der 19. SSW schon rund sechs Millionen sehr primitive Eizellen vorhanden. Bis zur Geburt wird sich die Zahl dieser Zellen aber um rund eine Million verringern. Wenn es ein kleiner Junge wird, dann wird in der 19. SSW in den Hoden bereits das Hormon Testosteron produziert, und während in der 15. Schwangerschaftswoche schon der Penis ausgebildet ist, kommt in der 19. SSW auch der Hodensack dazu. Die Hoden selbst werden aber erst kurz vor dem errechneten Geburtstermin verlagert.

    In der 19. SSW machen die Organe, aber vor allen die Sinneswahrnehmungen einen großen Sprung nach vorn. Die Gehirnregionen, die für das Schmecken, das Riechen, das Sehen, Hören und für das Fühlen zuständig sind, arbeiten jetzt auf Hochtouren und an den Organen werden weitere Feinarbeiten vorgenommen. Die Milz und die Leber nehmen ihre Arbeit auf und es werden zum ersten Mal Gallenflüssigkeit und weiße Blutkörperchen produziert. Die Zahnleisten sind in der 19. SSW auf dem Ultraschallbild schon sehr gut zu sehen und das Immunsystem bildet sich langsam aber sicher aus. Zu voller Stärke werden die körpereigenen Abwehrkräfte aber erst nach der Geburt auflaufen.

    Wie das Baby in der 19. SSW trainiert

    Das Baby nutzt die Zeit jetzt immer häufiger für ein intensives Training. Also wenn die Mutter in der 19. SSW starke Kindsbewegungen spürt, dann ist das beste Zeichen dafür, dass mit dem Nachwuchs alles in bester Ordnung ist. Noch hat das Baby reichlich Platz zur Verfügung, um zu turnen, besonders aktiv ist es immer dann, wenn die Mutter gerne schlafen möchte. Da die Nervenbindungen immer komplexer werden, ist das Gehör schon sehr gut ausgebildet. Das Baby kann erstmals Geräusche außerhalb des Mutterleibs wahrnehmen und hört die gedämpften Stimmen der Eltern ebenso wie Musik, auch der Tastsinn macht große Fortschritte und das Baby berührt mit den Händen die Wände der Gebärmutter.

    Das Kind trainiert in der 19. SSW auch das Schlucken des Fruchtwassers und bereitet damit den Verdauungstrakt auf seine Aufgabe vor. Im Darm werden zum ersten Mal Stoffwechselprodukte abgelegt, die nach der Geburt als sogenanntes Kindspech in der Windel zu finden sind. Die Nieren, die Blase und das komplette Harnsystem sind bereits sehr kompakt und arbeiten.

    So fühlt sich die Mutter in der 19. SSW

    Vor allem bei schlanken Frauen zeichnet sich in 19. SSW deutlich ein Bäuchlein ab, und der obere Teil der Gebärmutter ist jetzt auf der Höhe des Nabels tastbar. Ab der 19. SSW wird die Gebärmutter in jeder Woche um rund einen Zentimeter wachsen, und mit diesem rasanten Wachstum verspürt die Mutter einen immer stärker werdenden Druck auf ihre inneren Organe. Der Stoffwechsel arbeitet in der 19. SSW auf Hochtouren, und das mit einer stetig steigenden Tendenz. Die Körpertemperatur ist ab der 19. SSW immer leicht erhöht und es beginnt die Zeit der Heißhungerattacken. In der 19. SSW ständig Hunger zu haben, ist nichts Ungewöhnliches, aber die werdende Mutter sollte nicht jeder Attacke nachgeben und auch in der 19. SSW auf die Gewichtszunahme achten, denn Schwangerschaftspfunde sind Pfunde, die später mühsam wieder abtrainiert werden müssen.

    Viele Frauen verspüren neben ständigem Hunger auch großen Durst und diesem Verlangen sollten sie auch nachgeben. Ideal ist eine Menge von zwei bis drei Litern am Tag. Die besten Durstlöscher sind stilles Mineralwasser, erfrischende Schorlen mit Fruchtsaft und auch Kräutertees, wie zum Beispiel Kamille oder Fenchel. Der hohe Flüssigkeitsbedarf ist gesund, denn er hält den Körper in Balance und versorgt Mutter und Kind mit vielen wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen.

    Welche Beschwerden können in der 19. SSW auftreten?

    Die vermehrte Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen macht vielen Frauen in der 19. SSW immer mehr zu schaffen. Die Schnupfennase gehört in der 19. SSW zu den Beschwerden, die als unangenehm empfunden wird, die aber viele Frauen bis zum Ende der Schwangerschaft begleiten wird. Das Gefühl erkältet zu sein, ist aber keine Infektion mit Erkältungsviren, vielmehr werden die Nasenschleimhäute durch die Schwangerschaftshormone aufgelockert und ein größeres Blutvolumen lässt die Schleimhaut anschwellen.

    Um dieses Symptom zu bekämpfen, ist ein Nasenspray mit Meersalz eine gute Idee, denn das lässt die Nasenschleimhaut schnell wieder abschwellen. Normale Nasensprays, wie sie bei einer echten Erkältung zum Einsatz kommen, und auch Medikamente sind nicht zu empfehlen.

    Die 19. SSW macht Frauen schöner

    Die meisten Frauen fühlen die Schwangerschaftshormone besonders in der 19. SSW sehr intensiv. Sie haben zunehmend dichteres und wunderschön glänzendes Haar, die Haut ist straff und der Teint rosig. Viele Frauen fühlen sich in der Phase der Schwangerschaft sehr weiblich und sie erleben ihren Körper bewusster als früher. Die Hormone durchbluten die Haut besser und Frauen, die vielleicht mit Hautunreinheiten zu kämpfen hatten, können sich jetzt über eine schöne Haut freuen.

    Bild: © Depositphotos.com / nejron

  • 1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    Theoretisch beginnt jede Schwangerschaft mit der Befruchtung, praktisch beginnt eine Schwangerschaft aber erst ab dem Beginn des Zyklus, also erst ab dem ersten Tag der letzten Periodenblutung. Streng genommen gibt es keine 1. SSW, die Schwangerschaft beginnt erst in der fünften Woche richtig.

    Was passiert in der 1. SSW?

    In der ersten Hälfte jedes Zyklus reifen in den Eierstöcken die Eizellen heran, etwa zur Mitte des Zyklus findet dann der Eisprung statt und das reife Ei wandert in den Eileiter. Einmal dort angekommen, kann das reife Ei in einem Zeitraum zwischen zwölf und 24 Stunden befruchtet werden. Geschieht das nicht, dann setzt die Periode ein. Wird das Ei aber befruchtet, dann beginnt rein theoretisch die 1. SSW. Wenn gleich zwei reife Eizellen in diesem Zeitraum befruchtet werden, dann entstehen zweieiige Zwillinge. Wird ein Ei aber zweimal befruchtet, dann steigen die Chancen, dass die Mutter sogar eineiige Zwillinge erwartet.

    Wenn eine Frau genau in den Tagen Geschlechtsverkehr hat, in denen der Eisprung stattfindet, dann schwimmen mit dem männlichen Ejakulat Millionen von Spermien durch die Gebärmutter in Richtung der Eizellen, die immer noch in den Eileitern herumwandern. Die meisten Spermien erreichen ihr Ziel allerdings nicht, sie sterben auf dem Weg in die Gebärmutter einfach ab. Die stärksten der Spermien bahnen sich aber unbeirrt ihren Weg und versuchen die Hülle der Eizelle zu durchbohren. Die Hülle zu durchbrechen gelingt aber immer nur einem Spermium und dieses Spermium schafft es schließlich zum Inneren der Eizelle vorzudringen, zum sogenannten Zellkern. Ist das geschafft, dann verschmelzen die Erbinformationen miteinander und ein neuer Mensch entsteht.

    Nach der Verschmelzung

    Hat das Spermium es geschafft die Eizelle zu befruchten, dann wandert die Zelle weiter, immer in Richtung der Gebärmutter. Auf diesem Weg teilt sich die Zelle mehrfach und regt den Körper unaufhörlich dazu an, immer wieder Schwangerschaftshormone auszuschütten. Mit der Hilfe dieser speziellen Hormone wird die Schleimhaut in der Gebärmutter darauf vorbereitet, dass sich in Kürze ein befruchtetes Ei in ihr einnisten wird. Es dauert gut eine Woche, bis das Ei endlich in der Gebärmutter ankommt, und ab diesem Stadium wird die 1. SSW sehr komplex. Bis heute kann die Wissenschaft keine Antwort auf die Frage geben, wie das Einnisten der Eizelle in der Gebärmutter ausgelöst wird und warum in diesem Stadium die Weichen gestellt werden, ob die Frau nur ein Kind oder aber Zwillinge erwartet.

    Wenn die 1. SSW zu Ende geht, dann hat sich in den meisten Fällen das befruchtete Ei in der Gebärmutter eingenistet. Die Gebärmutter hat eine Art kleine Kuhle gebildet und die Eizelle sicher darin eingebettet. Einige Zellen teilen sich zu diesem Zeitpunkt noch von der Hülle ab, denn sie bilden später den Mutterkuchen, die Plazenta. Nach ungefähr elf Tagen ist der Embryo dann durch die Blutversorgung mit der Mutter verbunden.

    Einen ersten Test machen

    Vor allem Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, spüren sehr früh, dass sie eventuell wieder in anderen Umständen sind. Wenn der vage Verdacht einer Schwangerschaft besteht, dann sollte ein Schwangerschaftstest gemacht werden. Dieser erste Test ist theoretisch schon ab dem ersten Tag möglich, an dem die Periode ausbleibt, denn dann befindet sich die Frau in der 1. SSW. Bei diesen Schwangerschaftstests handelt es sich um sogenannte Früh- oder Prätests, die auch schon vor dem Beginn der Periode Auskunft darüber geben, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Allerdings sind diese frühen Tests, die man übrigens in jeder Apotheke kaufen kann, nicht sehr zuverlässig, und auch wenn der Test negativ ausfällt, dann kann es trotzdem sein, dass eine Frau schon in der 1. SSW ist. Fällt der Test aber in der 1. SSW positiv aus, dann ist die Frau rein rechnerisch aber nicht mehr in der 1. SSW, sondern schon in der fünften Woche schwanger.

    Sicherer ist der Test, den ein Frauenarzt machen kann, denn er untersucht nicht nur den Urin, sondern auch das Blut. Anhand einer Blutuntersuchung kann die Schwangerschaft auch schon in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Mit dem Beginn der 1. SSW wird das humane Choriongonadotropin, ein Hormon produziert und dieses spezielle Hormon lässt sich mit einer Blutuntersuchung sicher nachweisen. Wer auf Nummer sicher gegen möchte, der sollte das Geld für einen Schwangerschaftstest sparen und besser gleich zu einem Frauenarzt gehen.

    1. SSW – Die ersten Anzeichen

    Sensible Frauen spüren, dass sie schwanger sind, auch ohne dass ein Test gemacht werden muss. Die ersten Anzeichen für die 1. SSW, sind ein unangenehmes Spannen der Brüste, und auch wenn sich der Hof um die Brustwarze dunkel verfärbt, dann kann es sein, dass es zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Der Grund für diese Veränderung der Brüste liegt an der Tatsache, dass der Körper sich umstellt und die Brüste sich darauf einstellen, dass in Zukunft ein Kind gestillt werden muss. Die Milchdrüsen werden durch die ausgeschütteten Hormone aktiviert und die Brust wird deutlich größer.

    Eines der sichersten Zeichen, dass eine Frau schwanger ist, das ist das Ausbleiben der monatlichen Regel. Wenn sich dann auch noch eine große Müdigkeit einstellt und der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel steigt, dann kann man sicher davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen leiden in der frühen Phase einer Schwangerschaft unter Stimmungsschwankungen und verspüren ein leichtes Ziehen im Unterleib. Auch eine Abneigung gegen Speisen, die normalerweise zu den Lieblingsgerichten gehören, sind ein Anzeichen für eine Schwangerschaft.

    Ab der fünften Woche

    Nicht in der 1. SSW sondern erst in der fünften Woche nimmt die Schwangerschaft dann richtig Fahrt auf. Es entwickelt sich unter anderem der sogenannte Embryoblast und die Stammzellen des Embryos bilden sich zu besonderen Zellen aus. Es entsteht eine dreiblättrige Keimscheibe, bei der die Zellen, die nach oben zeigen, sich vorwölben und damit beginnen ein Neutralrohr zu formen, die später das Gehirn und das Rückenmark bilden. Auch alle andere Organe des Embryos werden aus der dreiblättrigen Keimscheibe gebildet.

    In diesem Zeitraum zwischen der 1. SSW und der fünften Woche kann eine Schwangerschaft sicher nachgewiesen werden. Der Frauenarzt macht einen Urintest und untersucht das Blut und anhand des Zeitpunkts der letzten Periode wird dann der voraussichtliche Geburtstermin berechnet und der Arzt stellt dann auch den Mutterpass aus. Zwischen der 1. SSW und der neunten Woche ist die Schwangerschaft noch sehr sensibel und in dieser Zeit sollte die werdende Mutter alles tun, damit das Kind sicher und geborgen in der Gebärmutter heranwachsen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Weihnachtszeit ist Abnehmzeit

    Weihnachtszeit ist Abnehmzeit

    Seit September bereits locken die Supermärkte lange vor der Weihnachtszeit mit süßen Leckereien wie Gebäck, Marzipankartoffeln, Schokolade oder Pfeffernüssen, die zwar echt gut schmecken, aber den eigenen Körper wie einen Hefekeks auseinander gehen lassen. Stattdessen sollte man auf die Köstlichkeiten verzichten und sich gesunden, aber dennoch schmackhaften Nahrungsmitteln widmen, um die beginnnende Weihnachtszeit zu genießen.

    Abnehmzeit positiv für die Gesundheit

    Eine Abnehmzeit wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und die Weihnachtszeit ist der ideale Zeitpunkt. Statt Schlemmen steht eine gesunde Ernährung und der weites gehende Verzicht auf weihnachtliche Köstlichkeiten auf dem Plan. Die Kunst des Abnehmens besteht darin eine ausgeglichene Kalorienbilanz zu haben. Der Kalorienverbrauch muss geringer sein als die Kalorienaufnahme und resultiert langfristig in einer Gewichtsreduzierung.

    Der persönliche Kalorienbedarf kann auf einfache Art errechnet werden. Erforderlich ist die Angabe des Geschlechts, des Alters, Gewichts, Körpergröße und wie viele Minuten für bestimmte tägliche Tätigkeiten investiert werden. Die Summe der Tätigkeiten sich exakt auf 1440 Minuten (24 Stunden) belaufen. Bei den Tätigkeiten handelt es sich um Schlafen, Essen/Sitzen, Gehen, leichte Aktivität, Fahrrad fahren, Laufen, Schwimmen, Fitnesstraining und Laufen. Die Angabe ob eine Schwangerschaft vorliegt, gestillt wird oder keines von beiden existent muss ebenfalls erfolgen. Basierend auf den eigenen Daten errechnet sich der Kalorienbedarf und auf dieser Grundlage sollten die Lebensmittel ausgewählt werden. Einen Kalorienbedarfsrechner stellen zahlreiche Krankenkassen auf ihren Webseiten kostenlos zur Verfügung.

    Sättigende Lebensmittel

    In der schlemmerreichen Weihnachtszeit ist die Versuchung enorm groß zur kalorienreichen Kost zu greifen, vor allem weil sie so gut schmeckt. Hier können Nahrungsmittel mit einem hohen Sättigungseffekt helfen die tägliche Kalorienaufnahme auf den persönlichen Kalorienbedarf zu limitieren.

    Äpfel, Zitrusfrüchte, Sellerie, Chia-Samen, Leinsamen und Beeren sollten auf jeden Fall fester Bestandteil des Speiseplans sein. Der Genuss eines Apfels vermindert das Hungergefühl und spart rund 200 Kalorien pro Mahlzeit. Der Apfel gilt außerdem als eine natürliche Apotheke mit einem hohen Anteil an Vitaminen und dem sättigenden Pektin. Empfehlenswert ist ein Apfel vor jeder Mahlzeit wie dem Mittagessen oder Abendessen. Zusätzlich fungiert er als echter Fettschmelzer. Die anderen Nahrungsmittel wie die Chia-Samen sorgen für ein hohes Sättigungsgefühl, welches stundenlang anhalten kann und den Appetit bremst.

    Beim Einkauf im Supermarkt gilt es die Auslagen der leckeren Weihnachtskost gekonnt zu ignorieren. Mit leeren Magen sollte der Lebensmitteleinkauf vermieden werden, weil dabei mehr im Einkaufswagen landet als man eigentlich wollte und dies führt zu einer Verteuerung des Einkaufs. Ein festes Budget und Einkaufzettel helfen zusätzlich nur die Lebensmittel einzukaufen, die wirklich sinnvoll und gesund sind.

    In der Weihnachtszeit Bewegung statt Couch

    Die Weihnachtszeit verleitet wegen der Kälte dazu im Haus zu bleiben und es sich auf der Couch bei Lebkuchen gemütlich zu machen. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, weshalb Kälte, Schnee, Regen, Wind und Glätte nicht als Ausrede gelten sollten.

    Ein Spaziergang an der Luft bringt den Körper und Kreislauf in Schwung. Wer es sportlicher mag, kann einen Jogginglauf unternehmen, Ski fahren, eine Wanderung unternehmen oder das Schwimmbad besuchen. Daheim bieten sich Indoor-Aktivitäten an, die nicht unbedingt sportlich sein müssen. Normale Tätigkeiten im Haushalt wie das Treppensteigen, Putzen, Waschen und Küchenarbeit verbrennen je nach Dauer ausreichend Kalorien. Die Haushaltstätigkeiten sollten zur Steigerung des Kalorienverbrauchs bei Bedarf mit sportlichen Aktivitäten ergänzt werden. Sportliche Bewegungen, die jeder beherrscht sind der Hampelmann, Kniebeugen, Schulterheben mit Wasserflaschen, der Ausfallschritt, Sprünge und das Wippen.

    Die Kombination aus gesunder Ernährung, Verzicht auf kalorienreiche Köstlichkeiten, regelmäßiger Bewegung und sättigenden Lebensmittel führt nicht nur in der Weihnachtszeit zu einer langsamen Reduzierung des Gewichts. Der Körper und die Gesundheit wird es einem danken, wenn die Tipps befolgt und umgesetzt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • WHO verzeichnet zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

    WHO verzeichnet zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO stellte in Guinea zwei neue Fälle fest, wo Menschen mit dem hochgefährlichen Virus Ebola angesteckt wurden. Die beiden Ebola-Infektionen wurden in der Hauptstadt Conakry und einer Nachbarstadt festgestellt.

    Eine Woche lang keine Ebola-Infektion

    Die WHO berichtete am 8.Oktober 2015 dass es seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie in Guinea, Sierra Leone und Liberia im März 2014 für sieben Tage zu keinem erneuten Ausbruch der Krankheit kam. Jedoch hatte die Organisation eine Warnung herausgegeben nach der es in Zukunft zu weiteren Ausbrüchen von Ebola in den drei Ländern kommen könnte. In Guinea befinden sich zahlreiche Menschen noch immer unter Beobachtung, die in Verbindung mit Ebola-Erkrankten standen. Wie die WHO berichtet, seien in Westafrika insgesamt über 28.000 Ebola-Fälle registriert worden und davon seien rund 11.300 Menschen gestorben.

    Eine beunruhigende Entdeckung stellten Forscher des Gesundministeriums von Sierra Leone zusammen mit der US-Gesundheitsbehörde CDC fest. Nach ihrer Kenntnis können Ebola-Viren bis zu einem Jahr in Sperma überleben. Bisher konnte allerdings nicht geklärt werden, ob eine Ansteckung mit Ebola beim Geschlechtsverkehr möglich ist. Auf Grund dieser Ergebnisse sei eine ärztliche Betreuung von Überlebenden einer Ebola-Erkrankung für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten erforderlich. Vor sieben Monaten registrierten die Forscher den Fall einer Frau aus Liberia, die sich durch einen Geschlechtsakt mit dem gefährlichen Virus angesteckt hatte. Bei ihrem Sexpartner war ein halbes Jahr zuvor das Ebola-Virus festgestellt worden. An der Studie nahmen 93 Männer aus Sierra Leone teil.

    Was ist Ebola?

    Bei Ebola handelt es sich um ein hochansteckendes gefährliches Virus, dessen Ursprung bis heute nicht vollständig geklärt werden konnte. Nach bisheriger Forschung könnten Fledermäuse, Affenfleisch oder Insekten die Quelle von Ebola sein. Als Herkunftsort konnten vor allem Zentralafrika und Südostasien ermittelt werden. Im Jahr 1976 wurde in Yambuku (Zaire) der erste Ebola-Fall festgestellt. Damals gab es 318 Ebola-Erkrankte von denen 280 Menschen starben und einer Sterbequote von fast 90 Prozent entsprach. Wie sich Menschen mit dem Virus genau anstecken, ist unklar, da die Übertragungswege noch nicht exakt festgestellt werden konnten. Bislang gelten das Buschfleisch von Wildtieren wie Affen und Mensch-zu-Mensch-Kontakte als Übertragungswege für das Ebola-Virus. Die Inkubationszeit beläuft sich bis zum Ausbruch einer Ebola-Erkrankung auf 2 bis 21 Tage. Die Wissenschaft stellte bislang die Ebola-Virentypen Zaire-Ebola und Reston-Ebolavirus fest.

    Die Ebolaviren lösen das Ebolafieber aus, in deren Folge ein mit dem Virus infizierter Mensch innerhalb weniger Tage sterben kann. Die inneren Organe lösen sich dabei langsam auf und es kommt zu dramatischen Blutungen. Bei der Ebola-Epidemie in Westafrika im Jahr 2014 kam der experimentelle Impfstoff VSV-EBOV zur Behandlung an Ebola erkrankter Menschen zum Einsatz. In Guinea wurde der Impfstoff erfolgreich getestet und konnte die Ebola-Fälle in einem erheblichen Umfang reduzieren. Jedoch gilt der Impfstoff als umstritten, weil er zu Nebenwirkungen wie Gliederschmerzen und anderen wenig erfreulichen gesundheitlichen Negativfolgen für einen Betroffenen führt.

    Outbreak – Lautlose Killer mit Ebola als Thema

    Der Film »Outbreak – Lautlose Killer « von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1994 mit Donald Sutherland, Morgan Freeman, Rene Russo und Dustin Hoffmann behandelt das Ebola-Virus als Thema. In der Filmhandlung wurde ein mutiertes Ebola-Virus entdeckt, welches in einer US-Kleinstadt durch ein kleines Äffchen verbreitete und schließlich zur hermetischen Abriegelung führte. Das Äffchen kann eingefangen und aus dessen Blut eine Impfstoff erzeugt werden. Das Ebola-Virus stellt sich in den Film als biologische Waffe des US-Militärs heraus. An den Kinokassen war der Thriller ein internationaler Erfolg. Der US-Sender ABC kündigte 2013 eine Fernsehserie basierend auf den Kinofilm an.

    Bild: © Depositphotos.com / valeniker

  • Syphilis – die „galante“ Krankheit

    Syphilis – die „galante“ Krankheit

    Die Syphilis, die bis heute noch immer als Kavalierskrankheit bezeichnet wird, hat viele Namen und ist bekannt, wie kaum eine andere Krankheit. Franzosenkrankheit, harter Schanker, Lues – das sind nur einige Namen für die Syphilis, gemeint ist aber immer eine Infektionskrankheit, die so gar nichts Galantes hat und die im schlimmsten Fall das zentrale Nervensystem komplett zerstören kann. Mozart soll unter Syphilis gelitten haben und auch der Dichter Hölderlin und der Komponist Franz Schubert. Der Preußenkönig Friedrich II. soll sich schon in seiner Jugend infiziert haben und auch einige französische Herrscher sollen Opfer der Syphilis geworden sein. Heute hat die Krankheit viel von ihrem Schrecken verloren, aber sie birgt nach wie vor Gefahren.

    Was genau ist Syphilis?

    Syphilis ist eine Infektionskrankheit, die durch sexuelle Kontakte übertragen wird und in vier Stadien verläuft. Ausgelöst wird die Krankheit durch Bakterien, die die Schleimhäute befallen. Im ersten Stadium sind deshalb zunächst nur die Schleimhäute betroffen, an denen sich Geschwüre bilden. Im zweiten Stadium schwellen die Lymphknoten an und die Betroffenen verspüren Schmerzen, in den letzten beiden Stadien greifen die Bakterien schließlich das zentrale Nervensystem an und zerstören es. Wenn die Syphilis nicht frühzeitig behandelt und chronisch wird, dann führt sie zum Tod. Was Syphilis so gefährlich macht, das ist die relativ lange Inkubationszeit, die bis zu drei Monate dauern kann. In diesem Zeitraum spüren die Betroffenen nicht und geben die Krankheit unbewusst weiter. In Deutschland erkranken vor allem Männer zwischen 30 und 40 Jahren an Syphilis, und in vier von fünf Fällen fand die Ansteckung durch homosexuelle Kontakte statt. Syphilis ist meldepflichtig, jede Erkrankung muss dem Robert-Koch Institut gemeldet werden.

    Welche Symptome gibt es?

    Wenn das für die Syphilis zuständige Bakterium Treponema pallidum durch Geschlechtsverkehr oder durch küssen übertragen wird, dann zeigen sich nach der Inkubationszeit die ersten Geschwüre in der Mundhöhle, später sind diese Geschwüre auch an dem Lymphknoten zum Beispiel unter den Armen oder am Hals zu sehen. In der Folge treten Veränderungen am Knochenbau und später auch am Herzen auf. Dann befällt das Bakterium die inneren Organe und schließlich das Nervensystem. Unterschieden wird die Krankheit in eine primäre und eine sekundäre Syphilis, es gibt aber auch eine sogenannte latente Form. Ist der Verlauf der Krankheit latent, dann kommt es zu langen Intervallen, in denen die Betroffenen keine Beschwerden haben, bricht die Syphilis dann aber wieder aus, dann ist sie in der Regel schon sehr weit fortgeschritten.

    Ist Syphilis heilbar?

    Syphilis war in den 1990er kaum noch ein Thema. Die meisten Menschen hatten in dieser Zeit Angst vor einer HIV-Infektion und Kondome verhinderten nicht nur eine Ansteckung mit dem HIV-Virus, sondern schützten auch vor Syphilis. Heute hat die Zahl der Erkrankungen wieder stark zugenommen, denn die Hysterie um AIDS ist abgeflaut, die Menschen gehen wieder leichtsinnig mit der Sexualität um. War Syphilis in früheren Zeiten eine Krankheit, die zu einem langsamen und qualvollen Tod führte, so werden heute mit Antibiotika große Erfolge erzielt. Syphilis ist nicht heilbar, wie schwer der Verlauf der Krankheit aber ist, das hängt davon ab, wie schnell sie erkannt wird. Befindet sich die Syphilis in einem frühen Stadium, dann bestehen gute Chancen, dass die Betroffenen ohne Beschwerden ein langes Leben haben. Wird sie aber zu spät diagnostiziert, dann kann sie auch heute noch zum Tod führen.

    Ein sicherer Schutz

    Die einzige Möglichkeit, einer Ansteckung mit Syphilis zu entgehen, heißt Safer Sex, denn Kondome können eine Ansteckung effektiv verhindern. Auch die Wahl der Sexualpraktiken sollte genau überlegt werden, da Syphilis auch durch oralen Sex übertragen werden kann. Es ist ein Mythos, dass nur Männer Syphilis bekommen können, Frauen sind ebenso gefährdet und schwangere Frauen können die Krankheit auch auf ihre ungeborenen Kinder übertragen.

    Bild: © Depositphotos.com / gustavofrazao