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  • Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Sind die Augen rot, verklebt und tränen – dann ist in den meisten Fällen eine Bindehautentzündung schuld daran. Insbesondere Säuglinge sind von diesen Symptomen häufig betroffen. Als Ursachen kommen hauptsächlich Viren in Betracht. Bei Babys und Kindern zeichnen vornehmlich Bakterien für eine Bindehautentzündung verantwortlich. Aber auch Staub und trockene Augen sind als Auslöser der Erkrankung bekannt.

     

    Funktionalität der Bindehaut

    Die Bindehaut bildet eine Schleimhautschicht, die den Augapfel schützt. Sie wehrt Krankheitserreger ab und verteilt den Tränenfilm. Die ansonsten durchsichtige Schicht ist bei einer Bindehautentzündung gerötet. Dies beruht auf einer verstärkten Durchblutung, mit deren Hilfe versucht wird, Entzündungen zu bekämpfen. In der Regel ist die Bindehautentzündung harmloser Natur. Sie klingt üblicherweise binnen zehn bis 14 Tagen ab.

     

    Symptomatik einer Bindehautentzündung

    Hauptsymptom einer Bindehautentzündung ist ein tränendes, gerötetes Auge. Das Auge juckt und brennt. Die betroffene Person hat das Gefühl, als befände sich Sand oder ein Fremdkörper im Auge. Insbesondere früh am Morgen zeigen sich die Augenlider geschwollen und verklebt. In den Augenwinkeln lässt sich ein abgesondertes Sekret bemerken. Dieses kann wässriger, schleimiger oder eitriger Natur sein.

    Darüber hinaus kann eine Lichtempfindlichkeit auftreten. Liegt gleichzeitig eine Entzündung der Hornhaut vor, können sich zusätzlich Schmerzen bemerkbar machen.

     

    Welche Ursachen einer Bindehautentzündung zugrunde liegen können

    Für eine Bindehautentzündung kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Dies kann eine Allergie sein. Ebenso kann der Auslöser ein Krankheitserreger sein oder eine Trockenheit des Auges vorliegen. Auch Umweltstoffe zeichnen für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

    Wird eine Bindehautentzündung durch Viren oder Bakterien ausgelöst, so kann diese ansteckend sein. Die Augen jucken und brennen heftig. Von einer Bindehautentzündung, verursacht durch Bakterien, sind meistens Kinder betroffen. Diese beginnt auf einem Auge. Charakteristisch hierfür ist ein gelbgrünes, eitriges Sekret. Das Auge ist insbesondere morgens geschwollen und verklebt.

    Eine gefährlichere Variante wird von Gonokokken verursacht. Die Augen sind dann erheblich vereitert. Die Bindehaut zeigt sich geschwollen, ebenso die Lymphknoten hinter den Ohren. Diese Bakterien hängen oft im Zusammenhang mit Infektionen im Genitalbereich. Im Volksmund ist auch von Tripper die Rede.

    Eine viral bedingte Bindehautentzündung weist eine hohe Ansteckungsgefahr auf, da die Symptome erst wenige Tage nach erfolgter Infektion auftreten. Besonders Kinder sind gefährdet, sich anzustecken.

    Ferner zeichnen auch Herpesviren für eine Erkrankung verantwortlich. Herpesviren können großen Gefahren für das Auge bedeuten. Dahingegen sind Parasiten und Pilze relativ selten Verursacher einer Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung auf Grund von Allergien

    Gerade im Frühjahr beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die Nase läuft und die Augen beginnen zu jucken. Die allergische Bindehautentzündung ist am tränenden Augen mit einer austretenden klaren Flüssigkeit erkennbar. Die Symptomatik ähnelt der viralen Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung nichtallergischer Natur

    Sehr oft tritt die Erkrankungen des Auges auch durch zu trockene Augen auf, beispielsweise durch eine Überreizung bei längeren Arbeiten am Computer. Gern wird hier das Blinzeln vergessen. Dadurch wird das Auge nicht genügend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet.

    Aber auch Chlor im Schwimmbad, Rauch beim Grillen oder Staub in der Luft sorgen für Reizungen an der Bindehaut. Durch das Tragen von Kontaktlinsen besteht ein erhöhtes Risiko einer Bindehautentzündung. Durch den Schmutz auf der Linse entsteht leicht eine mechanische Reibung. Darüber hinaus sammeln sich leicht unterhalb der Kontaktlinse Bakterien und Schmutz an.

     

    Richtige Behandlung einer Bindehautentzündung

    Jedes gerötete Auge sollte unbedingt einem Augenarzt vorgestellt werden. Obwohl eine Bindehautentzündung in der Regel binnen zwei Wochen von selbst ausheilt, können gelegentlich Medikamente die Heilung beschleunigen.

    Liegen der Erkrankung Bakterien zugrunde, wird der Augenarzt Augentropfen oder eine Augensalbe verordnen. Bei einer durch Gonokokken verursachten Bindehautentzündung kommen spezielle Antibiotika zum Einsatz.

    Etwas langwieriger gestaltet sich die Behandlung einer viralen Bindehautentzündung. Diese heilt meist ohne die Gabe von Medikamenten ab. Liegen Herpesviren zugrunde, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie.

    Trockene Augen werden für gewöhnlich mit Augentropfen erfolgreich behandelt. Sind Kontaktlinsen die Ursache, sollten diese komplett entnommen werden. Erst nach Abklingen der Symptome macht ein erneutes Einsetzen wieder Sinn.

    Bei einer allergisch bedingten Bindehautentzündung empfiehlt es sich den Allergieauslöser zu meiden. Sofern dies nicht machbar ist, können Antihistaminika Erfolg bringen.

    Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können entzündungshemmende Mittel der Homöopathie eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf homöopathische Mittel zu setzen.

     

     

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  • Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Wer vor wenigen Jahren mit einer Fehlsichtigkeit zu kämpfen hatte, für den gab es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Herr zu werden. Entweder er schaffte sich eine Brille an oder er trug fortan Kontaktlinsen. Beide Möglichkeiten bringen jedoch eklatante Nachteile mit sich. Sie sind unkomfortabel, teilweise risikoreich (z. B. Kontaktlinsen beim Sport). Viele Menschen fühlen sich mit einer Brille oder auch mit Kontaktlinsen als unattraktiv.

    Die Medizin hat innerhalb der letzten Jahre große Fortschritte gemacht, insbesondere was der Einsatz der Lasertechnik betrifft. Heute ist es kein Problem mehr, mittels einer Laserbehandlung einer Fehlsichtigkeit wirkungsvoll zu beseitigen. Dabei muss der Betroffene lediglich einen kleinen Eingriff über sich ergehen lassen. Dieser sorgt dafür, dass zukünftig auf das Tragen jeglicher Sehhilfen verzichten werden kann. Mit der modernen Lasertechnik ist es möglich, sowohl die Kurzsichtigkeit als auch eine Weitsichtigkeit erfolgreich zu behandeln.

     

    Verschiedene Verfahren von Augenlaserbehandlungen

    Im Laufe der Jahre haben sich aus der ursprünglichen Idee, einen Laser zur Korrektur der Fehlsichtigkeit einzusetzen, verschiedenste Verfahren herauskristallisiert. Diese basieren jedoch alle auf einem Grundverfahren: der sogenannten Lasik-Methode. Dieses Verfahren gilt also als Standard in der Augenheilkunde bezüglich des Einsatzes der Lasertechnik. Aus dieser Grundmethode haben sich dann im Laufe der Jahre zahlreiche Weiterentwicklungen gebildet. Diese sind heute beispielsweise unter der Bezeichnung Femto-Lasik oder auch Lasek bekannt. Die Weiterentwicklungen dienen sowohl der Sicherheit des Patienten als auch der Möglichkeit, größere Fehlsichtigkeit in kürzerer Zeit zu korrigieren.

    In Deutschland haben sich zahlreiche Kliniken und Augenärzte auf die Korrektur von Fehlsichtigkeit mittels Einsatz eines Lesers spezialisiert. Allerdings muss man ganz klar sagen: Die Behandlung hierzulande ist mitunter sehr teuer. Kosten von bis zu 5.000 Euro pro Auge – teilweise auch mehr – sind nicht selten. Kein Wunder, dass viele Betroffene daher besonders interessiert an Angeboten aus dem Ausland sind. Dort werden Augenlaserbehandlungen teilweise für einen Bruchteil dieser Kosten angeboten.

    Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die aktuellen Methoden zur Fehlsichtigkeitskorrektur mittels Laser geben. Ihnen den genauen Ablauf näher bringen und Sie darüber aufklären, worauf Sie bei der Auswahl des Arztes bzw. der Klinik genau achten sollten. Dabei gehen wir auch konkret auf die Auslandsangebote ein und geben Ihnen hierzu die besten Tipps und Ratschläge an die Hand.

     

    Welche Technologie steckt hinter der Augenkorrektur mittels Laser?

    Grundsätzlich sollte jeder, der an einer Korrektur seiner Fehlsichtigkeit mit einem Laser interessiert ist, zumindest ansatzweise über die dahinter stehende Technologie Bescheid wissen. Dieses Wissen hilft dann, das geeignete Verfahren herauszufinden sowie einen fachkundigen Arzt bzw. eine solche Klinik auszuwählen.

     

    Hier einige grundsätzliche Fakten über die Augenlaserbehandlung:

    Wie der Begriff Augenlaser bereits impliziert, erfolgt die Behandlung hierbei durch ein Lasergerät. Dabei handelt es sich um ein Präzisionswerkzeug, das durch den Einsatz von gebündeltem Licht eine Schneidewirkung erzielen kann. Die Bezeichnung Laser ist hierbei eine Abkürzung. Diese steht für den englischen Begriff „Light Amplification by stimulated Emission of Radiation“. Auf deutschen übersetzt heisst es „Verstärktes Licht durch Strahlung“.

    Die hinter dem Laser stehende Idee ist also, Lichtstrahlen so zu bündeln, dass sich daraus ein extrem starkes und konzentriertes Energiefeld ergibt, mit dem dann in physischer Form geschnitten werden kann. Sie kennen den Effekt vielleicht aus Ihrer Kindheit bzw. aus der Schulzeit, als man Ihnen beigebracht hat, dass Licht, welches mit einer Lupe gebündelt wird, dazu in der Lage ist, Papier, Sägespäne oder Ähnliches zu entzünden. Bündelt man das Licht nun noch stärker, so ergibt sich daraus ein derart präzises und hochwertiges Werkzeug, dass mit dem Lichtstrahl nahezu jedes Material geschnitten werden kann.

     

    Das Licht des Laser

    Natürlich kann hierzu nicht eine beliebige Glühbirne zur Lichterzeugung herangezogen werden. Um den Laser mit dem nötigen Licht zu versorgen, benötigt es eine spezielle Röhre, an die eine sehr hohe Spannung angelegt wird. Die Röhre ist mit einem Gemisch aus verschiedenen Gasen gefüllt. Die Spannung sorgt dann dafür, dass sich das Gasgemisch entlädt und dabei einen besonders starken Lichtstrahl produziert wird. Anschließend muss dieser Lichtstrahl nur noch durch eine geeignete Optik gebündelt werden. Zum Beispiel durch den Einsatz mehrerer Spiegel, die sich einander gegenüberliegen. Diese sind in der angesprochenen Röhre untergebracht, bündeln das Licht und leiten es anschließend nach außen, wo es als Laserstrahl sichtbar wird.

    Damit dieser Laserstrahl kontinuierlich vorhanden ist, muss das Gasgemisch in der Röhre in einer äußerst schnellen Abfolge immer wieder aufgeladen und entladen werden. Mit fortschreitender Technik wurde diese Folge von Aufladungen und Entladungen immer kürzer getaktet, heute schafft ein moderner Laser etwa 500 Vorgänge pro Sekunde. Somit besteht der Laserstrahl aus vielen einzelnen Lichtimpulsen, im letztgenannten Fall aus 500 Einzelimpulsen pro Sekunde. Durch Veränderung der Wellenlänge kann bestimmt werden, wie tief der Laserstrahl in ein zu bearbeitendes Material eindringt.

     

    Nutzung des Laserstrahl

    Zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit im Auge wird der Laserstrahl wie folgt genutzt. Er dient dazu, bei einer falschen Differenz zwischen Hornhaut und Netzhaut entsprechendes Material abzutragen. Dass diese Differenz so reduziert wird und die Entfernung am Ende genau so beschaffen ist, dass sich eine optimale Sehfähigkeit einstellt. Mit mechanischen Werkzeugen ist es jedoch äußerst schwer. Da er äußerst präzise erfolgen muss, diesen Abtrag vorzunehmen. Da der Laser mit jedem Impuls nur etwa ein zweitausendstel Millimeter des zu bearbeiteten Materials abträgt, ist er für diese Aufgabe bestens geeignet. Er bringt die nötige Präzision mit, um auch an einem äußerst empfindlichen Körperteil wie dem Auge mit Erfolg zu arbeiten.

    Moderne Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit durch einen Laser arbeiten mit unterstützender Computertechnik, die selbstständig den korrekten Abstand und somit den optimalen Materialabtrag errechnet, und dies ständig während der gesamten Behandlung. Somit können die Gefahren eines falschen Abtrags verringert werden und die Behandlung wird insgesamt wesentlich sicherer.

     

    Die Lasik-Methode

    Wie bereits angedeutet, gilt das sogenannte Lasik-Verfahren als Standard für alle Korrekturbehandlungen am Auge, bei denen ein Laser zum Einsatz kommt. Auf ihm bauen also alle anderen Verfahren auf, weswegen wir uns die Lasik hier einmal genauer ansehen wollen.

    Auch die Bezeichnung Lasik ist eine Abkürzung und steht für „Laser in Situ Keratomileusis“ Das Lasik-Verfahren existiert in Deutschland seit rund 20 Jahren und gilt als Durchbruch in der Augenheilkunde, insbesondere im Bereich der Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

    Beim Lasik-Verfahren wird die Korrektur durch einen Abtrag der Hornhaut erreicht, wodurch sich die Hornhautkrümmung im Auge verändert. Diese Krümmung ist für den richtigen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut zuständig und bestimmt somit über gutes oder schlechtes Sehen. Für den Einsatz des Lasik-Verfahrens wird also die Differenz zwischen dem vorhandenen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut und dem idealen Abstand errechnet und das übermäßige Material anschließend durch den Laser abgetragen. Dabei sprengt man das überflüssige Material im Auge jedoch nicht einfach weg, denn dies könnte unangenehme Folgen und einen langen Heilungsprozess nach sich ziehen.

     

    Vorgehen Lasik-Methode

    Um das Ganze sanfter vonstatten gehen zu lassen, wird zunächst eine kleine Lamelle in die Hornhaut geschnitten (der sogenannte Flap), diese anschließend aufgeklappt und innerhalb dieser Lamelle das Gewebe abgetragen. Anschließend klappt man die Lamelle wieder zu und der Eingriff ist beendet. Mit diesem Trick vermeidet man, dass nach dem Abtrag des Gewebes im Auge zunächst neues Gewebe nachwachsen muss. Damit sich die gewünschte Korrektur der Sehschärfe einstellt. Vielmehr kann der Patient beim Lasik-Verfahren direkt nach dem Eingriff wieder klar und – bei Erfolg – scharf sehen. Es bleiben somit keine unangenehme Folgen zurück. Lediglich ein leichtes Druckgefühl kann bei einigen Betroffenen in den ersten Tagen nach dem Eingriff bestehen.

    Wichtig zu wissen: Obwohl die genannte Methode als Lasik bezeichnet wird, muss für ihre Durchführung nicht zwangsläufig ein Laser zum Einsatz kommen. In früheren Zeiten und auch heute noch wird teilweise kein Laser, sondern ein sogenanntes Mikrokeratom zur Entfernung des Gewebes eingesetzt. Bei einem Mikrokeratom handelt es sich um ein äußerst feines Schneidewerkzeug, das aus rotierenden Klingen besteht. Das Gewebe wird also mechanisch abgetragen. Allerdings gilt der Einsatz eines Lasers heute als einfacher und sicherer, wodurch Mikrokeratome nur noch relativ selten zum Einsatz kommen

     

    Weiterführende Methoden: Femto-Lasik und Lasek

    Aus dem hier beschriebenen Lasik-Verfahren haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnte zahlreiche weiterführende Behandlungsmethoden entwickelt. Die bekanntesten davon sind die Femto-Lasik und das Lasek-Verfahren. Diese beiden Verfahren möchten wir hier kurz vorstellen:

    Femto-Lasik

    Das Verfahren der Femto-Lasik gleicht im Grunde der Lasik, allerdings kommt hier ein hochmoderner Femtosekundenlaser zum Einsatz, der besonders präzise und sicher arbeitet.

    LASEK

    Bei der LASEK Methode wird die Lamelle auf der Hornhaut mit einer Alkohollösung angelöst und dann zur Seite geschoben. Dann kann das Gewebe mit einem Laser abgetragen werden. Nach der Behandlung wird der Flap einfach wieder über das behandelte Hornhautareal zurück geschoben.

     

    Risiken und Nebenwirkungen einer Augenlaserbehandlung

    Die Lasertechnik ist heute so weit fortgeschritten, dass sich eine Korrektur der Fehlsichtigkeit innerhalb kürzester Zeit durchführen lässt und für den Patienten ein nur noch sehr geringes Sicherheitsrisiko besteht. Trotzdem wollen wir dieser Stelle einen Blick auf die Risiken und Nebenwirkungen werfen, die sich im Zusammenhang mit einer Augenlaserbehandlung ergeben können.

    Wie bei jeder Operation bestehen auch bei einer Augenlaserbehandlung verschiedene Risiken und Nebenwirkungen. Diese sind zum einen durch den Operator selbst bzw. dessen fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten bedingt, andererseits durch die Rahmenbedingungen, insbesondere durch die Hygiene beim Eingriff. In Deutschland sind die Hygienestandards mittlerweile extrem hoch, so dass die Gefahr beispielsweise einer Infektion nur in äußerst seltenen Fällen auftritt. Dies kann allerdings bei der Behandlung im Ausland etwas anders aussehen. Die Hygienestandards sind oft nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, obwohl es heute einzelne Kliniken im Ausland gibt, bei denen dies anders aussieht.

     

    Grundsätzliche Risiken

    Weiterhin gibt es einige grundsätzliche Risiken, die bei jedem Eingriff im Rahmen der Augenchirurgie bestehen. So kann sich beispielsweise ein vermindertes Sehvermögen durch den Eingriff ergeben, oft tritt dies dann in der Dämmerung und insbesondere bei Dunkelheit auf. Auch eine Reduzierung des Kontrastes ergibt sich bei einem kleinen Teil der behandelten Patienten. Zudem wird durch die Behandlung die Hornhaut bzw. deren Gewebe geschwächt. In Einzelfällen kann es so vorkommen, dass sich eine geschwächte Hornhaut durch den Innendruck im Auge selbstständig verformt. Somit nimmt das Sehvermögen des Patienten ab. Allerdings berechnet die Computertechnik heute die problemlos abtragbare Gewebemenge so genau, dass ein Risiko kaum noch vorhanden ist.

    Nach dem Eingriff kann es zudem für einige Tage zu einem leichten Brennen im Auge oder zu einem Trockenheitsgefühl kommen. Dies resultiert daraus, dass beim Schneiden des Flaps in die Hornhaut feinste Nerven durchtrennt werden, durch deren Fehlen sich die Menge der Augen- bzw. Tränenflüssigkeit etwas reduziert. Mit der Zeit übernehmen jedoch andere Nerven deren Aufgabe, so dass dieser Effekt immer nur kurzzeitig auftritt – wenn überhaupt.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass die Augenkorrektur mittels Lasertechnik heute als besonders sicher bezeichnet werden darf, insbesondere bei einer Behandlung in Deutschland bei einem Spezialisten. Die Anzahl der Patienten, bei denen es zu Komplikationen kommt, ist äußerst gering und bewegt sich im kleinen einstelligen Prozentbereich.

     

    Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

    Ein pauschaler Preis für die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Augenlaserverfahren kann an dieser Stelle nicht genannt werden. Hierbei spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle bezüglich des Preises. So hängt der Preis beispielsweise davon ab, wie stark die Fehlsichtigkeit bei dem Patienten ausgeprägt ist und welches genaue Verfahren zur Korrektur angewendet wird. Als Faustregel gilt: Die Behandlung beginnt in Deutschland in etwa ab einem Betrag von 1.000.- Euro pro Auge, dieser Wert ist jedoch als absolute Untergrenze zu betrachten. Kosten von etwa 2.000.- Euro pro Auge dürften mittlerweile den Standard darstellen, nach oben sind die Grenzen freilich fast offen.

    Die Kosten der Augenlaserbehandlung sind in anderen Ländern wesentlich niedriger. Hier sind insbesondere osteuropäische Länder zu nennen, zum Beispiel Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Polen oder Tschechien. Grund hierfür sind die wesentlich niedrigeren Personalkosten, welche hierbei zum Tragen kommen. Allerdings wird im Ausland oft auch an einer ausreichenden Ausstattung mit modernem Material gespart. Auch verfügen die behandelnden Ärzte häufig nicht über die gleichen hohen fachlichen Qualifikation, wie etwa Spezialisten in Deutschland. Wir möchten hier nicht generell von einer Augenlaserbehandlung im Ausland abraten. Etwas Vorsicht bei der Auswahl der Klinik und des behandelnden Arztes kann jedoch in keinem Fall schaden.

     

    Welche Erfolge sind mit einer Augenlaserbehandlung möglich?

    Jede Augenlaserbehandlung stellt grundsätzlich eine Operation bzw. einen Eingriff in den Körper dar und ist daher mit entsprechenden Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Sofern die Operation optimal vorbereitet und durchgeführt wird und dem Patienten dann auch eine fachmännische Nachsorge angedeiht, ergeben sich jedoch Chancen auf einen sehr guten Behandlungserfolg.

    Inzwischen lassen sich in jedem Jahr in Deutschland zwischen 100.000 und 150.000 Menschen ihre Augen lasern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Behandlungserfolg mittlerweile bei mehr als 90 % liegt. Doch was ist unter einem Behandlungserfolg überhaupt zu verstehen?

    Grundsätzlich gilt die Behandlung immer dann als erfolgreich, wenn der Patient nach der Behandlung eine bessere Sehfähigkeit besitzt als zuvor. Ein Behandlungserfolg muss also nicht bedeuten, dass eine hundertprozentige Sehfähigkeit gegeben ist. Dies kann grundsätzlich nicht bei jedem gewährleistet werden, denn die Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Doch würden Sie einen Erfolg verneinen, wenn bei einem Patienten, der zuvor über eine Sehfähigkeit von lediglich um 25 % verfügt hat, sich nach der Behandlung eine Sehfähigkeit einstellt, die plötzlich 75 % beträgt? Sicher nicht!

     

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  • Behandlung einer Sonnenallergie

    Behandlung einer Sonnenallergie

    Eine Sonnenallergie kann zu schweren Schäden an der Haut führen. Um die Symptome zu lindern können betroffene Patienten auf Hausmittel wie beispielsweise Quarkpackungen zurückgreifen. Ist die Allergie hingegen stark ausgeprägt, müssen medizinische Therapien herangezogen werden. In extremen Fällen ist einer Sonnenallergie nur mit einer medikamentösen Behandlung entgegen zu wirken.

     

    Milchprodukte gegen Sonnenallergie

    Wurde die Haut den Sonnenstrahlen zu lange ausgesetzt, kann eine Sonnenallergie die Folge sein. In diesem Fall ist es wichtig, die Haut zu kühlen und ihr ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen. Vor allem Milchprodukte wie Buttermilch, Quark oder Joghurt, die im Kühlschrank gelagert werden, bieten der Haut eine Abkühlung. Dadurch ziehen sich die Gefäße zusammen und die Schwellung geht zurück. Durch die Feuchtigkeit, die in den Milchprodukten vorhanden ist, wird zudem die Regeneration der Haut gefördert.

     

    Behandlung mit Medikamenten

    Ist die Sonnenallergie stark ausgeprägt, sollte in jedem Fall ein Arzt zurate gezogen werden. Dieser kann die passenden Medikamente wie Antihistaminika verschreiben. In Salben- oder Tablettenform soll das Medikament zur Milderung des Juckreizes führen. In extremen Fällen verschreiben Ärzte auch kortisonhaltige Medikamente mit dem Ziel, die Reaktion der Haut auf die Sonne zu verhindern.

     

    Maßnahmen zur Vorbeugung

    Wer sich übermäßig der Sonne aussetzt, sollte auf einen ausreichenden UV-Schutz zurückgreifen. Nicht nur, dass die UV-Strahlen der Sonne das Risiko erhöhen an Krebs zu erkranken, auch können die Strahlen schon deutlich frühere Schäden der Haut in Form einer Sonnenallergie auslösen. Experten empfehlen eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor, der mindestens 30 beträgt. Um sicher zu gehen, dass der Schutz wirkt, sollte die Creme ungefähr 45 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Dies gilt nicht nur im Sommer, wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen. Auch Im Winter können gefahren von den Sonnenstrahlen ausgehen. Besonders weißer Schnee reflektiert die Strahlen und birgt damit ein Risiko für die Haut. Eine Faustformel gibt an, wie lange das Sonnenbad in etwa genossen werden kann, bevor der Sonnenschutz nachlässt:

    Zehn Minuten Eigenschutzfaktor * Lichtschutzfaktor = Zeit zum Sonnenbaden

    Dennoch empfehlen Experten maximal 60 % der berechneten Zeit zu nutzen.

     

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  • Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Das körperliche, aber auch geistige Wohlbefinden ist heutzutage von enormer Wichtigkeit. Der menschliche Körper benötigt einen Ausgleich beider Komponenten zum Erbringen einer optimalen Leistung erbringen. Gegenwärtig befinden sich die Menschen in einer sehr schnelllebigen Zeit. Termindruck, Berufsstress und ein sehr enger Zeitplan im Privatleben führen oft dazu, dass die seelische Gesundheit aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge daraus ist, dass der Mensch sich unglücklich fühlt, impulsiver reagiert und auch weitaus sensibler ist. Inwiefern hat das seelische Ungleichgewicht Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden?

     

    Wie das menschliche Gehirn mit Stress umgeht

    Das menschliche Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Es hält alle organischen Funktionen im Körper am Laufen und muss nebenbei eine Menge tägliche Eindrücke verarbeiten. Außerdem wird der Alltagsstress bereits im Gehirn abgebaut.

     

    Warum zerstört der Stress unser Gehirn? Dafür sind 3 verschiedene Verhaltensweisen verantwortlich.

     

    Teil 1

    Das Gehirn besteht aus zwei Teilen. Diese beiden Teile verarbeiten die Informationen, die die Augen sehen. Vom Auge aus wird die Information an den hinteren Teil des Gehirns weitergegeben, welche die Information an den vorderen Teil weitergibt. Dieser vordere Gehirnteil entscheidet dann, welche Maßnahmen zu setzen sind. Anschließend sorgt dieser dafür, dass diese ausgeführt werden.

     

    Gerät der Mensch in eine Stresssituation, wird dieser Vorgang ausgeschaltet. Die Information vom Auge wird an den hinteren Gehirnteil weitergeleitet und dieser entscheidet sofort, welche Maßnahmen eingeleitet werden.

     

    Beispiel: Wenn ein Auto auf den Menschen zufährt, muss gleich gehandelt werden. Würde das Gehirn erst darüber nachdenken, was zu tun ist, wäre es zu spät. Dieser Vorgang dient also als Schutzfunktion des Körpers.

     

    Bei chronischem Stress ist dieser Informationsvorgang auf Dauer ausgeschaltet. Der vordere Teil des Gehirns wird nicht mehr richtig durchblutet und schaltet sich irgendwann ganz aus.

     

    Teil 2

    Das Gehirn ist damit beschäftigt Stresshormone zu produzieren. Dadurch ist es nicht mehr in der Lage ausreichend Glückshormone herzustellen. Dies führt dazu, dass der Mensch sich unglücklich fühlt.

     

    Teil 3

    Der Schlaf ist für das Gehirn von enormer Bedeutung. Im Schlaf werden die alltäglichen Erfahrungen verarbeitet. Stress führt zu Schlafmangel, so dass das Gehirn diesen nicht mehr verarbeiten kann.

     

    Wer leidet besonders unter Stress?

    Jeder Mensch ist unterschiedlich belastbar. Manche Menschen haben ein sehr hohes Belastungspotenzial, so dass diese Stress länger aushalten können, bevor sie krank werden. Besonders hochsensible Menschen leiden besonders unter dem alltäglichen Stress.

     

    Der Mensch muss heutzutage fähig sein, viele Dinge gleichzeitig auszuführen. Unterschiedliche Arbeiten sollen schnell erledigt werden, das Gehirn ist einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Außerdem bekommt das Gehirn heute viel zu viele Informationen gleichzeitig. Es ist nicht in der Lage, all diese Informationen zu verarbeiten, was wiederum zu einer Erhöhung des Stresslevels führt.

     

    Beachtet ein Mensch die seelischen Symptome, wie

    • Schlaflosigkeit
    • Gereiztheit
    • innere Unruhe

     

    und das Gefühl unglücklich zu sein nicht, so wird das Gehirn körperliche Symptome aussenden. Meist hört der Mensch eher auf seinen Körper als auf den Geist.

     

    Was tun, damit es nicht zu einer solchen Belastung kommt?

    Um das seelische und damit auch körperliche Wohlbefinden aufrechtzuerhalten, braucht das Gehirn geregelte Pausen. Es muss vom Alltag abschalten können, um alle Informationen zu verarbeiten. Hierfür gibt es einige Tipps:

     

    • Ausreichend Schlaf: Mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag sollten es sein. Nur so hat das Gehirn genügend Zeit, um Erlebnisse zu verarbeiten.

     

    • Auszeit: Zwischendurch eine kurze Pause Auch wenn es nur zehn Minuten sind, das Gehirn muss sich zwischendurch entspannen.

     

    • Nein sagen: Der Mensch sollte klar sagen, wann er überfordert ist und die Arbeit nicht mehr erledigen kann.

     

    • Stressabbau: Egal, ob Radfahren oder Spazierengehen – das Gehirn braucht nach getaner Arbeit Zeit, ohne Informationen zu bekommen.
  • Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Was noch vor einigen Jahren als „esoterisch“ und „öko“ galt, scheint heute angesagter denn je zu sein. Die Alternative Medizin verspricht Heilmethoden fernab der Schulmedizin und wird mittlerweile von Jung und Alt in Anspruch genommen. Doch wie verhalten sich hier eigentlich die Krankenkassen? Unterstützt ein Großteil die Vergabe von Globuli und Co. oder sind die Patienten hier gezwungen, alles aus eigener Tasche zu zahlen?

     

    Schulmedizin vs. Alternative – wer trägt die Kosten?

    Generell gilt immer noch, dass die Krankenkassen einer Alternativbehandlung in vielen Fällen skeptisch gegenüberstehen. Dennoch sind teilweise auch klare Richtungsänderungen zu verzeichnen. Viele Anbieter haben sich entsprechend dazu entschlossen, auf die Interessen und Belange Ihrer Mitglieder Rücksicht zu nehmen und einen Teil der Alternativen Medizin mit in ihren Leistungskatalog aufzunehmen und hier zumindest einen Teil der Behandlungskosten zu erstatten.

    Dennoch gilt auch, dass viele Bereiche der Alternativen Medizin noch nicht erforscht wurden und daher entsprechend nicht unterstützt werden. Wer jedoch auf Leistungen in den Bereichen…:

    • Naturheilverfahren
    • Akupunktur
    • Homöopathie

    zurückgreifen möchte, hat -abhängig von der jeweiligen Krankenkasse- gute Karten, eine Bewilligung bzw. Kostenübernahme zu erhalten.

     

    Die „Grundregeln“ der Erstattung – das sollten Sie wissen

    Aufgrund der Tatsache, dass viele Bereiche der Alternativmedizin noch unzureichend erforscht sind, sind die zur Verfügung gestellten Budgets bei den gesetzlichen Krankenkassen hier mitunter stark beschränkt. Oftmals verfahren die Kassen so, dass sie ihren Versicherten einen bestimmten Betrag auf einem so genannten „Gesundheitskonto“ zur Verfügung stellen, der dann -je nach persönlichem Behandlungsschwerpunkt- individuell eingesetzt werden kann.

    Wichtig ist es jedoch auch, dass Sie sich immer von den jeweiligen Vertrags- bzw. Kassenärzten behandeln lassen. Diese müssen über eine Zusatzqualifikation verfügen, damit Sie die Beträge wiederum über Ihre Krankenkasse abrechnen können. Die Mitgliedschaft des behandelnden Arztes in einem Berufsverband bzw. seine Ausbildung bilden damit die Basis für eine von der Kasse finanziell unterstützte Behandlung. Hier gilt es, sich unbedingt im Vorfeld zu informieren.

  • Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Der Tennisarm ist eine Sehnenentzündung am äußeren Ellenbogen. Ausgelöst wird dieser durch eine Überlastung im Bereich der Muskulatur des Handgelenks sowie des Unterarms. Am Tennisarm erkranken im Großen und Ganzen eher Männer als Frauen in den Altersklassen zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Tennisspieler erkranken im Allgemeinen in einem Alter zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr.

     

    Tennisarm – was genau ist das?

    In der Medizin ist vom Tennisarm im Zusammenhang mit einem Schmerzsyndrom die Rede. Dieser hat seinen Ursprung in der Finger- und Handmuskulatur. Ferner sind die äußeren Anfänge des Oberarmknochens vom Ellenbogen betroffen.

    Bedingt wird das Syndrom des Tennisarms durch Überlastungen im

    • Freizeitbereich, beispielsweise beim Handwerken
    • Sportlichen Bereich, unter anderem beim Tennisspiel
    • Beruf, Arbeiten am Computer mit der Maus oder vielen Schreibarbeiten

    An einem Tennisarm zu erkranken insbesondere Personen, die starken hohen Belastungen ausgesetzt sind. So wird beispielsweise ein erfahrener Tennisspieler kaum an einem Tennisarm erkranken.

     

    Worin die Ursachen für den Tennisarm begründet liegen

    Die Bezeichnung Tennisarm ist ein wenig irreführend. Denn sie bedeutet nicht zwingend, dass ausschließlich Tennisspieler zu dieser Erkrankung neigen. In der Realität tritt der Tennisarm bei sportlich aktiven Menschen eher selten auf. Im Grunde genommen ausnahmslos bei Anwendung einer falschen Technik.

    Hervorgerufen wird der Tennisarm durch eine chronisch verlaufende mechanische Überbeanspruchung. Aus diesem Grunde sind in aller Regel wesentlich häufiger

    • Bauarbeiter
    • Handwerker
    • Mechaniker
    • Sekretärinnen

     

    von einem Tennisarm betroffen. Aber auch andere Berufsgruppen, die vermehrt am Computer tätig sind, erkranken vermehrt am Tennisarm. Häufig arbeiten diese viel mit Maus und Co. Des Öfteren wird daher auch von einem Mausarm gesprochen.

    Der Tennisarm äußert sich in dem Auftreten von schmerzhaften Verschleißerkrankungen im Bereich der Streckmuskulatur. Nicht selten neigen auch zahlreiche ältere Personen zum Tennisarm. Bei diesem Personenkreis sind die Schmerzen oftmals arthrotischer Natur. Diese liegen im Bereich des Gelenks des Ellenbogens.

    Liegt bei einer Person eine Veranlagung hierzu vor, kann es zu einer chronischen Erkrankung kommen. Dies bedeutet, dass die Überlastung stets wiederkehrt.

     

    Behandlungsmöglichkeiten des Tennisarms

    Für die Therapie des Tennisarms stehen traditionelle wie operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Behandelt wird überwiegend mithilfe

    • von Kortison Injektionen
    • der Stoßwellentherapie
    • von Salbenverbänden
    • der elektromechanischen Stimulation

     

    Bewährt hat sich auch eine spezielle Krankengymnastik, die sich beim Tennisarm sehr umfassend darstellt. So können unter anderem Dehnübungen Erleichterung bringen.

    Sehr oft wird zur Therapie des Tennisarms auch das Tapen eingesetzt. Hierbei übernimmt das Tape die Stimulation des Gewebes. Es trägt zur Förderung der Heilung bei und kann gleichzeitig weiteren Beschwerden vorbeugen.

    Große Erfolge bei der Behandlung des Tennisarms werden auch mittels Akupunktur erreicht. Akupunktur kann auch während der Schmerz auslösenden Tätigkeit angewendet werden und hierbei den Prozess der Entzündung stoppen. Zählen jedoch die Tätigkeiten unmittelbar zum Alltag, kann Akupunktur nicht immer hilfreich sein.

     

    Homöopathische Anwendungen beim Tennisarm

    Auch die Homöopathie hält einige wirksame Mittel für die symptomatische Behandlung des Tennisarms bereit.

     

    Homöopathisches Mittel Wirkung Bemerkungen
    Arnica D6 Schmerzlinderung
    Formica rufa Schmerzlinderung Substanz der roten Waldameise; wird in Potenz D30 unter die Haut gespritzt
    Hypericum D4 Erholung der Schmerzen
    Ruta D200 Reduzierung der Schmerzen Anwendung alle 2 Tage oder dreimal je Tag in D3 Potenz

     

    Arnica D6, Hypericum D4 und Ruta D3 können auch als Kombination gemischt werden. Als Mixtur wird diese dreimal am Tag bei Schmerzen eingenommen.

     

    Als ergänzende Maßnahme hat sich eine Schonung des Arms erwiesen. Damit lässt die Überbeanspruchung der Sehnen des Tennisarms nach. Substanzen der Homöopathie sollten ausschließlich unter Beratung eines Fachmanns eingenommen werden.

     

    Bestehen die Schmerzen weiterhin oder tritt sogar eine Verschlechterung des Tennisarms auf, empfiehlt sich ein Wechsel des Verbands und eine Konsultation des behandelnden Arztes.

     

    Ist nach einem halben Jahr immer noch keine wesentliche Besserung des Tennisarms eingetreten oder sogar eine Verschlechterung, kann eine Operation Abhilfe schaffen.

     

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