Schlagwort: Gesichts

  • Das richtige Pflegeprodukt für den passenden Hauttyp

    Das richtige Pflegeprodukt für den passenden Hauttyp

    Gesichtsreinigung und Pflege ist längst mehr als ein tägliches Ritual für Frauen im Badezimmer. Es ist Voraussetzung dafür, einen strahlenden Teint zu bewahren und möglichst lange jugendlich und faltenfrei durchs Leben zu gehen. Doch damit die Produkte auch tatsächlich ihre volle Wirkung, die oftmals durch Zusätze von Vitaminen, Antioxidantien und Faltenfüllern angereichert wird, entfalten können, müssen sie perfekt auf den individuellen Hauttyp der Anwenderin abgestimmt sein. Nur dann können sie dem Gesichtsteint neue Energie und eine strahlende Optik verleihen.

    Trocken, fettig, normal oder Misch – das ist oft die Frage

    Bei der Suche nach der passenden Hautpflege und einer damit in Zusammenhang stehenden Bestimmung des Hauttyps, fällt immer wieder einmal der Begriff der T-Zone. Dieser bezieht sich auf den oberen und mittleren Bereich des Gesichts, wobei vor allem die Stirn und der Nasenbereich gemeint sind. Diese Region entspricht der Fom nach in etwa dem Buchstaben T. Da sich gerade in diesem Bereich im Unterschied zu den Wangen und zur Kinnpartie viele Talgdrüsen befinden, neigt die Haut hier zu Unreinheiten und Fett. Von Natur aus hätte dies ja eigentlich einen tieferen Sinn, immerhin sind es genau diese Hautpartien die vermehrt Witterung und Umwelteinflüssen ausgesetzt sind und deshalb besonders geschützt werden müssen. Damit ist klar, dass genau diese Gesichtsregion einer individuellen Pflege bedarf. Durch die Kombination von eher fettiger T-Zone und trockenen Wangenpartien entsteht die Mischhaut, die mit besonders pflege- aber auch milden reinigungsintensiven Produkten behandelt werden sollte. Wer hingegen tendenziell zu öliger Haut neigt und auch den einen oder anderen Mitesser auf Nase oder Stirn findet, der sollte zu Pflegemitteln greifen, die etwas Alkohol enthalten. Trockene Haut hingegen muss mit sensiblen Cremes und Lotions eingecremt werden, um vorzeitige Fältchenbildung und allergische Reaktionen zu vermeiden.

    Wie viele Kosmetikprodukte braucht die Hautpflege?

    Wer darüber genauer lesen möchte, der findet hier genaue Informationen zu der Vielfalt an unterschiedlichen Kosmetikprodukten. Neben der traditionellen Hautcreme für das Gesicht, die die speziellen Bedürfnisse abdeckt, gibt es auch weniger reichhaltige Lotionen oder einen Balsam. Diese sind in der Konsistenz meist feiner und eignen sich perfekt als Makeup Grundierung. Etwas reichhaltiger sind da schon die Nachtcremes und Produkte, deren Zusammensetzung einem Serum gleicht. Die Inhaltsstoffe sind hier komprimiert enthalten, wobei diese besonders intensiv wirken und hochwertig zusammengesetzt sind. Daneben kommt den Reinigungsprodukten eine wesentliche Rolle zu, denn nur perfekt gereinigte Haut kann die reichhaltigen Pflegestoffe auch aufnehmen und verarbeiten. Ob man sich dabei für einen milden Schaum, ein Waschsyndet oder aber eine Reinigungsmilch entscheidet, liegt in erster Linie an den persönlichen Anwendungsgewohnheiten. Wobei klar ist, dass eine Reinigungsoption in Verbindung mit Wasser immer eher die Hautoberfläche angreift und austrocknet, als wenn eine milde Lotion aufgetragen wird, die anschließend mit einem Tuch wieder abgenommen wird. Anschließend sorgt ein mildes Gesichtswasser dafür, dass die Haut optimal für die anschließende Pflege vorbereitet ist.

    Energie für die Haut

    Unsere Haut ist heute vielen Belastungen ausgesetzt, was durch die Verwendung spezieller Pflegeprodukte ausgeglichen werden kann. Gerade Stress, Aufenthalt in beheizten Räumen sowie schädliche Umwelteinflüsse tragen dazu bei, dass die Gesichtshaut fahl und matt aussieht. Hier haben sich namhafte Kosmetikkonzerne und Marken einen Namen damit gemacht, spezielle Produktlinien zu entwickeln, die der Haut helfen, sich gegen Einflüsse von außen erfolgreich zu wehren und ihr strahlendes Aussehen zu bewahren. Eine der erfolgreichsten Linien dazu stammt von Shiseido und heißt Ibuki. Mit einem ganzheitlich angesetzten Pflegekonzept unterstützt sie die Haut gegen die täglichen Herausforderungen und setzt die Ansprüche modern gepflegter Frauen perfekt um. Insgesamt besteht die Serie aus sieben aufeinander abgestimmte Produkte, die reinigen, klären, Falten mildern und die Haut mit einem umfassenden Repertoire an Pflege versorgen. Damit ist gewährleistet, dass sich das Gesicht gleich morgens nach dem Aufstehen glatt und weich anfühlt, bevor es dank optimalen Schutz durch die Produkte den Belastungen des Alltags erfolgreich entgegen tritt.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Mumps – eine Kinderkrankheit, die Folgen haben kann

    Mumps – eine Kinderkrankheit, die Folgen haben kann

    Viele kennen Mumps unter den Namen Ziegenpeter, weil den Kranken früher ein Tuch um den Kopf gebunden wurde, was den Betroffenen das etwas einfältige Aussehen eines Ziegenhirten verlieh. Der Name Mumps leitet sich aber vom englische Wort Mump ab, was so viel wie verdrießlich bedeutet, wobei wir wieder beim Aussehen der erkrankten Patienten wären, denn die gucken nicht gerade begeistert in die Welt. Verstärkt wird dieser Ausdruck noch durch die angeschwollenen Ohrenspeicheldrüsen, die ein bisschen wie Hamsterbacken wirken. Mumps gehört zu den klassischen Kinderkrankheiten, die vor allem Kinder zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr betrifft.

    Die ersten Anzeichen

    Mumps ist eine Viruserkrankung mit einer Inkubationszeit zwischen zwei und drei Wochen. Eines der ersten Anzeichen ist hohes Fieber, das nicht selten auf 40° Grad steigt. Zeitgleich schwillt meist nur auf einer Seite die Ohrspeicheldrüse an, und da das Anschwellen auf den Gehörgang drückt, haben die Kranken auch Ohrenschmerzen. Nach einigen Tagen Ruhe steigt das Fieber erneut an und auch die Ohrspeicheldrüse auf der anderen Seite schwillt ebenfalls an. Durch die etwas voluminöse Gesichtsform stehen die Ohrläppchen ab, was den Kranken ihr charakteristisches Aussehen verlieht. Nach maximal zwei Wochen ist Mumps in der Regel überstanden und die Betroffenen sind ihr Leben lang vor einer erneuten Ansteckung geschützt.

    Wie wird Mumps behandelt?

    Normalerweise verläuft Mumps ohne große Probleme. Um die Krankheit vor allem für Kinder erträglich zu machen, kann es helfen feuchte Umschläge oder warme Ölpackungen auf die geschwollenen Ohrspeicheldrüsen zu legen, um zudem auch die Ohrenschmerzen lindern zu können. Zusätzlich sollte in der akuten Phase auf eine besonders sorgfältige Mundpflege geachtet werden. In den beiden Fieberphasen ist Bettruhe das oberste Gebot, und wenn das Fieber die 40° Grad Marke erreicht, dann können Wadenwickel die Temperatur senken. Obstsäfte und auch Früchte sollten während der Erkrankung nicht verabreicht werden, denn sie regen den Speichelfluss an und das ist schmerzhaft.

    Neben den Ohrspeicheldrüsen können auch die Lymphknoten am Hals anschwellen, und das ist immer dann der Fall, wenn der Kranke bei Bewegungen des Kopfs oder des Kiefers über Schmerzen klagt. Nicht selten fällt das Kauen und Schlucken schwer und daher sollten Kinder, die an Mumps erkrankt sind, nach Möglichkeit nur weiche Nahrung wie zum Beispiel Babynahrung bekommen. Ein sicherer Schutz vor Mumps ist eine Impfung, die auch als Kombiimpfung zusammen mit Masern und Röteln gegeben werden kann. Geimpft werden Kinder ab dem zweiten Lebensjahr und empfehlenswert ist eine Auffrischung zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr.

    Welche Komplikationen kann es geben?

    Mumps verläuft in der Regel ohne Probleme, aber es kann trotzdem zu Komplikationen kommen. Je älter der Patient ist, umso größer wird auch das Risiko, dass es zu einen schweren Verlauf der Krankheit kommt. Eines dieser Komplikationen ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, ältere Patienten leiden zudem unter starken Bauchschmerzen, Erbrechen und Übelkeit. Starke Kopfschmerzen sind ebenfalls ein Zeichen dafür, dass Mumps einen schweren Verlauf nimmt, selten sind hingegen Lähmungserscheinungen und Bewusstseinsstörungen. Zu den sehr gefährlichen Folgeerkrankungen von Mumps gehört aber eine Meningitis, eine Hirnhautentzündung. Immer wenn das der Fall ist, dann wird ein Aufenthalt im Krankenhaus und die Gabe von Antibiotika notwendig. Bei männlichen Patienten kann zu Schmerzen im unteren Bauchbereich kommen und auch die Hoden können in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Symptome treten allerdings selten bei Kindern auf, nur wenn erwachsene Männer an der Mumps erkranken, dann gehören Probleme mit den Hoden zu den Risiken.

    Diese Symptome sollten nie auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine Entzündung der Hoden ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie kann auch Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Erwachsene, die Mumps noch nicht gehabt haben oder die nicht geimpft sind, sollten sich daher von an Mumps erkrankten Patienten fernhalten.

    Bild: © Depositphotos.com / withGod

  • Gürtelrose – schmerzhaft aber behandelbar

    Gürtelrose – schmerzhaft aber behandelbar

    Mit einem Gürtel und einer Rose hat die Gürtelrose nur sehr entfernt zu tun. Ihren Namen verdankt die Virusinfektion den Anzeichen auf der Haut, und zwar auf der Körperpartie, wo normalerweise der Gürtel sitzt, und weil der Ausschlag mit ein wenig Fantasie an eine Rose erinnert. Eine Gürtelrose wird durch ein Virus, das sogenannte Varizella-Zoster-Virus ausgelöst, sie ist sehr schmerzhaft, aber sie lässt sich heute gut behandeln. Es gibt einige Therapien, die dafür sorgen, dass die Beschwerden gelindert werden und die Heilung beschleunigt wird.

    Welche Symptome hat eine Gürtelrose?

    Ärzte nennen die Gürtelrose etwas salopp auch Herpes Zoster. Zu den ersten Symptomen gehört ein Hautausschlag, auf dem sich kleine Bläschen bilden und der sich zunächst streifenförmig in Höhe der Hüfte zeigt. Der Grund für den Ausschlag ist in den Nervenbahnen zu finden, in die sich der Virus einnistet, und nicht selten ist es der gleiche Virus, der auch die Windpocken auslöst. Wer als Kind die Windpocken hatte, der wird die äußeren Symptome schnell wieder los, aber der Virus bleibt im Körper. Im Alter, wenn das Immunsystem nicht mehr so sicher und gut funktioniert, dann kann es ein, dass der Virus wieder zum Leben erwacht und dann eine Gürtelrose auslöst.

    Trifft die Gürtelrose einen älteren Menschen, dann löst sie in der Regel starke Schmerzen aus und die Beschwerden können lange andauern. Für die Heilung ist es von entscheidender Bedeutung, wie früh die Gürtelrose erkannt wird. Wird sie früh diagnostiziert, dann kann die entsprechende Behandlung schnell eingeleitet werden und die Krankheit ebenso schnell auch ausheilen.

    Welche Therapien gibt es?

    Treten die typischen Symptome auf, dann sollte man keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen. In den meisten Fällen bekommen die Patienten dann Medikamente, die die Schmerzen lindern und eine Creme, die verhindert, dass sich die Viren weiter ausbreiten können. Mit der richtigen Therapie verschwinden die Bläschen, die die Schmerzen verursachen, recht schnell wieder und der Ausbruch der Gürtelrose wird abgebremst.

    Wichtig ist aber, dass die Betroffenen spätestens zwei bis maximal drei Tage, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, zu einem Arzt gehen. Patienten, die noch keine 50 Jahre alt sind, bekommen in der Regel eine leichte Form der Gürtelrose, die sehr gut mit einer antiviralen Therapie behandelt werden kann. Bei älteren Menschen reicht diese Therapie oftmals nicht aus, und der Arzt wird versuchen, mit Infusionen zu helfen.

    Wie gefährlich ist eine Gürtelrose?

    In sehr seltenen Fällen entwickelt sich eine Gürtelrose zu einer schwerwiegenden Erkrankung. Immer dann, wenn die Nerven im Gehirn betroffen sind, dann kann es passieren, dass das Auge oder das Ohr betroffen sind. Wenn die Regenbogenhaut oder die Hornhaut des Auges betroffen sind, dann kann es zu Sehstörung und im schlimmsten Fall sogar zur Erblindung kommen. Eine Gürtelrose, die aufs Ohr schlägt, kann eine Gesichtslähmung zur Folge haben.

    Bei Menschen, die unter einer ausgeprägten Immunschwäche leiden, wie das zum Beispiel bei HIV Patienten der Fall ist, betrifft die Gürtelrose nicht nur die Haut, sie kann auch die inneren Organe angreifen und dann wird die Krankheit lebensbedrohlich. Sehr selten kann sich aus einer Gürtelrose auch eine Hirnhautentzündung entwickeln. Eine Gürtelrose tritt meist nur einmalig auf und ist, wenn die Behandlung anschlägt, nach vier Wochen ausgeheilt.

    Kann man vorbeugen?

    Um erst gar nicht an einer Gürtelrose zu erkranken, gibt es einige präventive Maßnahmen. Dazu gehört das Vermeiden von Stress und auch zu viele Sonnenbäder sind schädlich, denn die Wärme auf der Haut kann den Virus aktivieren und die Gürtelrose bricht aus. Wer als Kind gegen die Windpocken geimpft wurde, ist leider nicht immun, aber wenn es zu einer Gürtelrose kommt, dann ist ein Ausbruch seltener und weniger schwer als bei denjenigen, die nicht geimpft wurden.

    Bild: © Depositphotos.com / angelsimon

  • Die Akne mit natürlichen Mittel bekämpfen

    Die Akne mit natürlichen Mittel bekämpfen

    Wer in die Pubertät kommt, der bekommt in den meisten Fällen auch unschöne Pickel, die mit viel Pech zu einer Akne werden können. Akne ist vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Problem, statistisch gesehen waren rund 85 % der Bevölkerung schon einmal davon betroffen. In der Regel beginnt Akne mit dem 11. Lebensjahr und klingt erst mit Ende 20 wieder vollkommen ab, aber Akne kann auch ein lebenslänglicher Begleiter werden. Es gibt eine Reihe von Mitteln wie beispielsweise Gesichtswasser, die eine Besserung versprechen, leider werden diese Versprechen nicht immer gehalten. Alle, die von Akne betroffen sind, sollten ihr Glück mal mit einem natürlichen Mittel gegen Akne versuchen.

    Wann entsteht Akne?

    Für die Entstehung von Akne sind mehrere Faktoren verantwortlich. So kann Akne durch eine Überfunktion der Talgdrüsen entstehen, aber auch durch eine Störung bei der Verhornung in den Talgdrüsengängen. Bakterien können eine Akne auslösen und es kann auch passieren, dass die Haut mit einer Akne auf einen entzündlichen Vorgang reagiert. Bei Jugendlichen werden in der Pubertät viele männliche Sexualhormone produziert, die sogenannten Androgene, und das führt zu einer Vergrößerung der Talgdrüsen. Bedingt durch diese Vergrößerung kommt es zu einer Überfunktion und die Haut muss mehr Talg verarbeiten, als sie kann. In der Folge verstopfen die Poren und das führt dann eines Tages zu unreiner Haut, zu Mitessern und schließlich zu Akne.

    Unterschieden wird Akne in unterschiedlichen Arten. Es gibt die Acne papulopustulosa, eine besonders unangenehme Form, bei der sich kleine Eiterpusteln bilden. Werden diese Pusteln geöffnet, dann bleiben meist Narben zurück. Offene und geschlossene Mitesser sind ein sicheres Zeichen für eine Acne comedonica, die hauptsächlich im Gesicht auftritt und die sich mit natürlichen Mitteln sehr gut bekämpfen lässt.

    Natürliche Mittel gegen Akne

    Es gibt verschiedene Kräuter, die sehr effektiv sind, wenn es um Akne geht. Ringelblumen und Salbei, aber auch Thymian gehören zu den wirksamsten Mitteln, um der Akne den Kampf anzusagen. Eine Mischung aus diesen drei Kräutern sollte mit einem viertel Liter Wasser aufgekocht werden. Dann muss der Sud rund zehn Minuten ziehen und anschließend mit einem sauberen Leinentuch auf die betroffenen Stellen getupft werden. Ein anderes natürliches Mittel ist Teebaumöl, das mit einem Wattestäbchen aufgetragen wird und das die Akne sehr schnell verschwinden lässt.

    Bewährt hat sich auch eine Mischung aus sechs Tropfen Zypressenöl, zehn Tropfen Wacholderöl, 15 Tropfen Bergamotte und 50 ml Jojobaöl. Das Ganze wird gut geschüttelt und dann mit einem Wattepad auf die Akne aufgetragen. Schon die Oma kannte den Mix aus einem Esslöffel Apfelessig und zwei Esslöffeln Hafermehl. Der Brei wird wie eine Maske aufgetragen, muss dann zehn Minuten einwirken und wird dann mit warmem Wasser abgespült. Sauerampfer hat sich ebenfalls als natürliches Mittel gegen Akne bewährt. Dazu wird der Sauerampfer in Wasser aufgekocht, er muss dann für fünf Minuten ziehen und abkühlen. Mit einem Wattepad wird der Sud dann aufgetragen. Das Ganze funktioniert übrigens auch mit den Blättern und den Blüten des Gänseblümchens.

    Was sollte man vermeiden?

    Wer merkt, dass sich eine Akne bildet, der sollte alle fetthaltigen Lotions und Cremes aus dem Bad verbannen. Nicht selten entsteht Akne auch durch eine falsche Ernährung und wer Akne vermeiden will, der sollte alles, was fettig, zu süß oder auch scharf ist, von seinem Speisezettel streichen. Gefährlich ist es auch die Pickel auszudrücken oder aufzustechen, denn dann heilt die Akne nicht ab und es bleiben hässliche Narben zurück. Viele schwören auf Zahnpasta, aber auch damit wird vielleicht das oberflächliche Problem beseitigt, aber leider nicht die Ursache. Zahnpasta trocknet die Pickel aus, aber sie verstopft die Poren zusätzlich zum Talg und die Haut kann nicht mehr richtig atmen.

    Bild: © Depositphotos.com / sumners

  • Wenn die Kleinsten eine Brille brauchen

    Wenn die Kleinsten eine Brille brauchen

    Wenn die Jüngsten eine Brille brauchen, dann machen sich die Eltern meistens Gedanken, welches Modell das richtige ist und auf was man beim Kauf achten muss. Man weiß zum Beispiel, dass eine Brille schnell mal in der Schule verlegt werden oder woanders verloren gehen kann.Also sollte sie nicht allzu belastend für den Geldbeutel sein. Auch fürchten viele zu Recht eine kurze Lebensdauer, da Kinder oft recht aktiv sind und im jungen Alter doch schnell noch mal etwas kaputt geht.

    Langsames Gewöhnen ist wichtig

    Wirklich wichtig ist es jedenfalls, bei der Auswahl darauf zu achten, dass sie zu 100 Prozent zentriert ist, also die optischen Mittelpunkte ganz genau mit den Durchblickspunkten der Augen übereinstimmen. Ist dies nicht gegeben, können Kinder ganz schnell Doppelbilder sehen, durch das sie ein Schielgefühl oder wiederkehrende Kopfschmerzen entwickeln. Ein leichtes Kopfweh in den ersten beiden Tagen der neuen Brille ist beim Eingewöhnen hingegen nicht ungewöhnlich. Sollten diese allerdings länger anhalten oder im Verlauf der Zeit stärker werden, sollte man noch einmal den Rat des Augenarztes diesbezüglich einholen. Die Brille kann zu Beginn aber auch von Zeit zu Zeit mal abgenommen werden, damit sich das Kind langsam an die neue Sehhilfe gewöhnt. Auch sollten Eltern darauf achten, dass der Nachwuchs die Brille mag und sie haargenau passt. Sie sollte nicht verrutschen und korrekt in der Passform bleiben, da das Kind sonst ständig mit dem Hin- und Herschieben zur Korrektur beschäftigt ist.

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    Das richtige Brillenmaterial

    Aus all diesen Gründen ist es wichtig, gut sitzende Brillen im Vergleich anzuschauen und dabei auf die Auswahl der Brillenfassungen zu achten. Denn natürlich möchte man, dass sich das Kind mit der Brille recht schnell anfreundet und sich gut gefällt. In der Regel kann man zwischen Metall-Legierungen oder einer Kunststofffassung auswählen. Diese sollten jeweils weder die Augenbrauen verdecken, damit der natürliche Gesichtsausdruck erhalten bleibt, noch auf der Wange aufliegen, damit die Kleinen keine Druckstellen bekommen und die Gläser nicht beschlagen. Der Nasensteg sollte möglichst groß ausfallen, damit die Brille einen guten Halt bietet und das Brillengewicht ausbalanciert. Ratsam ist es schließlich auch, ein Gestell zu wählen, bei dem alle Scharniere mit Schutzabdeckungen aus Kunststoff bedeckt sind, damit sich das Kleine nicht verletzen kann.

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    Bilder: © Depositphotos.com / yupiramos & AnnaDrozd

  • Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Unter chronischer Nebenhöhlenentzündung, im Fachjargon chronische Sinusitis genannt, fallen je nach genauem Entzündungsort die Stirnhöhlen- oder Kiefernhöhlenentzündung. Bei der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, die oft einige Monate anhalten kann, treten meist Symptome wie Fieber und Druckgefühl, sowie Kopf-, Gesichts- und Zahnschmerzen auf.

    In allen Fällen – ob Stirn- oder Kieferhöhlen – handelt es sich stets um Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die den an sich kompakten Schädelknochen leichter machen. Sie liegen über der Nase oberhalb der Augenbrauen, zwischen Nase und innerem Augenwinkel (Siebbeinhöhlen) und zu beiden Seiten der Nase. Alle sind mit Schleimhäuten ausgekleidet, deren Absonderungen und Sekrete im Normalfall dafür sorgen, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden. Wird der Sekret-Abfluss jedoch – etwa bei einem Schnupfen – gestört, weil etwa die Nasenschleimhäute angeschwollen sind, so können sich in dem sonst gut ‚belüfteten‘ System Bakterien ansiedeln, die die empfindlichen Flimmerzellen der Schleimhäute angreifen. Es kommt zu schmerzhaften Entzündungen.

    Ursachen und Symptome der Sinusitis

    Die Ursachen dafür können unterschiedlichster Art sein, meist gehen der chronischen mehrere akute, nicht ausreichend ausgeheilte Nebenhöhlenentzündung voraus. Die Auslöser sind zumeist andere Atemwegsinfekte wie Allergien (Heuschnupfen) oder eine Erkältung mit verstopfter Nase. Auch körperliche, bis zur chronischen Sinusitis meist unentdeckte Dysfunktionen können Nebenhöhlenentzündungen begünstigen. Dazu zählen etwa eine verkrümmte Nasenscheidewand oder die so genannten Rachenmandeln (Polypen). Auch von Natur aus verengte Ausgänge der Nebenhöhlen können das empfindliche Gleichgewicht der dortigen Schleimhäute beeinträchtigen. Es soll auch vorkommen, dass entzündete Zahnwurzeln Auslöser der Sinusitis sind.

    Eine chronische Sinusitis ist gegeben, wenn die Symptome bei Erwachsenen länger als acht, bei Kindern über zwölf Wochen beobachtet werden können. Dazu zählen im akuten Krankheitsverlauf zunächst eine verstopfte Nase und daraus resultierende Atemprobleme. Es kommt zu vermehrten Ausfluss von Nasensekret, anfangs meist wässrig, mit fortschreitender Entzündung immer dickflüssiger. Im hochinfektiösen Zustand ist das Sekret gelbgrün. Der Geruchssinn leidet, auch der Geschmackssinn ist oft eingeschränkt. Zudem kann Fieber auftreten, das das Krankheitsgefühl und die Abgeschlagenheit noch verstärkt.

    Hinzu kommt, dass je nach Lokalisierung der Nebenhöhlenentzündung ein schmerzhaftes Druckgefühl über den Augen oder an den Wangenknochen auftritt. Es verstärkt sich bei Bewegung, besonders, wenn der Kopf vorgebeugt wird. Im Akutfall spielt sich dies innerhalb von etwa drei Tagen ab. Hat die Sinusitis jedoch chronische Züge angenommen, heilen die Schwellungen nicht richtig ab. Die Betroffenen haben ständig mit zähem Schnupfen zu tun, neigen zu verstopfter Nase.

    Der Druck im Gesicht ist latent gegenwärtig. So setzt sich der Kreislauf der Nebenhöhlenentzündung fort, da der Schleim ein dauerhafter Nährboden für neue Bakterienangriffe (meist Pneumokokken oder Streptokokken) ist. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu weiteren Komplikationen führen, z. B. Augenentzündungen.

    Diagnostik und Therapie

    Eine Untersuchung des Nasengangs bietet meist erste Erkenntnisse, auch können Röntgenaufnahmen oder Ultraschalluntersuchungen den Umfang der Sinusitis gut darstellen – und Veränderungen im Laufe der Therapie aufzeigen.

    Während bei schweren akuten Fällen die Einnahme von Antibiotika oft unumgänglich ist, um die bakterielle Entzündung einzudämmen, sind bei einer chronifizierten Nebenhöhlenentzündung meist andere Ansätze sinnvoll. Hier wie dort sind abschwellende Nasentropfen nützlich, doch nur begrenzt einsetzbar. Zur Langzeittherapie empfehlen sich Meersalzsprays und Inhalationen mit Salzwasser.

    Auch regelmäßige Nasenduschen mit Kochsalzlösungen sind praktikabel. Kräutertees können chronischen Sinusitis-Patienten ebenfalls Linderung verschaffen, zumal, wenn deren warme Dämpfe eingeatmet werden. Ganz wichtig – die richtige Nasenputztechnik: Immer nur einseitig Schnauben.

    Man selbst kann neben der Einnahme von Medikamenten und den anderen beschriebenen Maßnahmen allerdings auch einiges tun, um die chronische Sinusitis zu behandeln oder ihr sogar vorzubeugen:

    • Viel Wasser und ungesüßten Kräutertee trinken. Dies hilft dabei, den Schleim abzulösen, der bei der Entzündung der Schleimhäute entsteht.
    • Auch Inhalieren mit ätherischen Ölen in ruhigen und langsamen Atemzügen wirkt beruhigend und befreiend auf die Nasennebenhöhlen.
    • Ein weiteres viel eingesetztes Hilfsmittel ist die Nasenspülung, bzw. Nasendusche. Diese kann man täglich und auch vorbeugend anwenden, damit die Entzündung gar nicht erst entstehen kann.
    • Zur Vorbeugung gilt es, dem Körper regelmäßig frische Luft zu gönnen und ihn mit Sport fit zu halten.

    Lediglich in Ausnahmefällen ist übrigens eine Operation die Lösung; etwa, wenn eine krumme Nasenscheidewand die Nebenhöhlenausgänge dauerhaft behindert. Dauert die chronische Nasennebenhöhlenentzündung bereits viele Monate an, ist eine Operation der Nasennebenhöhlen in einigen Fällen unumgänglich. Hierbei wird die Nasenscheidewand begradigt und der Schleim kann besser abfließen.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia