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  • Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Bei der diabetischen Retinopathie handelt es sich um eine Folgeerkrankung der so genannten Zuckerkrankheit. Hierbei treten Schädigungen der Netzhaut direkt im Auge auf. Der dadurch entstehende Mangel an Sauerstoff löst ein Absterben der für das Sehen notwendigen Nervenzellen aus. In der Regel bemerken Betroffene die diabetische Retinopathie erst relativ spät. Wird Diabetes mellitus rechtzeitig behandelt, kann diese Folgeerkrankung erfolgreich aufgehalten werden.

     

    Diabetische Retinopathie – häufigste Ursache für Erblindung innerhalb Europas

    Ein zu hoher Blutzuckerspiegel zeichnet für eine Schädigung der kleinen Blutgefäße innerhalb der Netzhaut des Auges verantwortlich. Sie zählt zu den meisten Erblindungsursachen im gesamten europäischen Raum. Rund 30 Prozent aller von Diabetes mellitus betroffenen Erwachsenen erkranken an einer diabetischen Retinopathie.

     

    Die Erkrankung tritt gleichermaßen bei Diabetikern des Typs 1 sowie des Typs 2 auf. Rund 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen des Typs 1 sowie 25 Prozent des Typs 2 erkranken nach circa 15 Jahren nach Beginn ihrer Diabeteserkrankung an der diabetischen Retinopathie. Nahezu jeder dritte Diabetiker leidet schon bei der Feststellung der Zuckerkrankheit an einer Schädigung der Netzhaut. Aus diesem Grunde gehört die Untersuchung des Augenhintergrundes zur Standarddiagnostik.

     

    Diabetische Retinopathie – Symptomatik

    Bedingt durch die Schädigung der Netzhaut-Nervenzellen nimmt die Sehkraft binnen weniger Jahre stetig ab. In den ersten Jahren der Erkrankung macht sich dieser Prozess eher schleichend bemerkbar, so dass betroffene Personen dies zunächst nicht wahrnehmen. Im weiteren Verlauf kann die diabetische Retinopathie jedoch schnell zunehmen.

     

    Allerdings kann sich die diabetische Retinopathie auch in akuten Symptomen äußern. Reißt ein Netzhautgefäß und treten Einblutungen auf, kann dies zur Bildung von dunklen Flecken im Gesichtsfeld führen. Bei starken Einblutungen besteht zudem die Möglichkeit, dass das Blut in den Glaskörper des Auges eindringt. Hier verursacht es eine Glaskörperblutung. Patienten, die davon betroffen sind, nehmen dies durch das Sehen von vorüber fließenden schwarzen Pünktchen wahr.

     

    Darüber hinaus zeichnet eine diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium für eine Ablösung der Netzhaut verantwortlich. Betroffene Personen bemerken diese durch Lichtblitze und plötzlich auftretende Gesichtsfeldausfälle.

     

    Diabetische Retinopathie – Ursachen

    Als Hauptursache der diabetischen Retinopathie kommt ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel in Betracht. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, ergeben sich hieraus Schädigungen im Organismus. Diese werden hervorgerufen durch die sich im Blut in Umlauf befindenden Zuckermoleküle.

     

    Eine ungenügende Durchblutung der Nervenzellen der Netzhaut führt auf Grund der Unterversorgung mit Sauerstoff zum Absterben derselben. Die Kapillaren nehmen an Dichte ab, was ein Austreten von Blut zur Folge haben kann. Dies wiederum führt zu weiteren Schäden an den Nervenzellen.

     

    Neben einem zu hohen Blutzucker liegen einer diabetischen Retinopathie weitere Ursachen zugrunde:

    • zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte
    • Umstellungen hormoneller Art – beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Pubertät
    • Nikotingenuss
    • hoher Blutdruck

     

    Diabetische Retinopathie – Therapiemöglichkeiten

    Das bedeutendste Therapieziel der diabetischen Retinopathie besteht in der bestmöglichen Einstellung des Blutzuckerspiegels. Aber auch die weiteren Risikofaktoren sollten nicht außer Acht gelassen werden. Eine Verlangsamung des Voranschreitens der diabetischen Retinopathie kann ferner durch eine Behandlung beim Augenarzt erreicht werden.

     

    Zur Einstellung des Blutzuckers wird ein aktueller Langzeitwert (HbA1c) empfohlen, der sich zwischen 6,5 bis 7,5 % befinden sollte. Sind die Blutgefäße vorgeschädigt, wird ein HbA1c-Wert von 7,0 bis 7,5 % empfohlen. Liegt zusätzlich eine diabetische Nephropathie – Nierenschädigung auf Grund der Diabetes – vor, sollen Werte < 7,0 % angestrebt werden.

     

    Liegen weitere Risikofaktoren für die diabetische Retinopathie vor, so müssen diese ebenfalls in die Behandlung mit einbezogen werden. Am bedeutsamsten ist hierbei die Einstellung des zu hohen Blutdrucks auf medikamentöser Basis.

     

    Ferner empfiehlt es sich, zu hohe Blutfettwerte durch geeignete diätetische Maßnahmen zu reduzieren. Auf den Genuss von Nikotin und Alkohol ist zu verzichten.

     

    Befindet sich die diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium, kann seitens des Augenarztes eine Medikamenteninjektion in das Auge sowie eine Laserbehandlung erfolgen. Liegen Einblutungen im Glaskörper vor, besteht die Möglichkeit, diesen zu entfernen und einen Ersatz in Form einer klaren Flüssigkeit vorzunehmen.

     

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  • Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Von Stottern ist immer dann die Rede, wenn der Redefluss ins Stocken gerät. Menschen, die stottern, bleiben wiederholt an einem Wort hängen. Das Problem des Stotterns tritt in den meisten Fällen erstmalig im frühen Kindesalter auf. Bei den meisten Personen, die als Kind gestottert haben, verliert sich dieses Phänomen im Erwachsenenalter wieder. Männer sind häufiger von Stottern betroffen als Frauen.

     

    Wie sich Stottern äußert

    Stottern kann sich auf vielfältige Weise äußern. Während eine Person stets Laute, Wörter oder einzelne Silben wiederholt – beispielsweise „w-w-w-wieso?“ – pressen andere Betroffene die Anfangsbuchstaben eines Wortes lautlos – zum Beispiel „Ich heiße J——ochen“. Wiederum andere Stotterer ziehen einzelne Laute extrem in die Länge, Beispiel: „Laaaass mich bloß iiiiiin Frieden.“

     

    Stottern ist als ganz individuelles Phänomen zu sehen. Jede vom Stottern betroffene Person stottert anders und dies in ganz unterschiedlichen Situationen.

     

    Dabei kann die Sprachbehinderung zusammen mit weiteren Auffälligkeiten in Verbindung stehen, die zusätzlich eine Störung der Kommunikation hervorrufen. Hierzu können unter anderem das Einsetzen von Füllwörtern gehören. Aber auch nicht sprachliche Phänomene wie

     

    • gleichzeitiges Mitbewegen von Kopf- und Gesichtsmuskulatur
    • Atemveränderungen
    • zitternde Lippen
    • starkes Schwitzen
    • Blinzeln

     

    können zusätzlich auftreten.

     

    Ursachen für das Phänomen Stottern

    Sprechen ist eine komplizierte Kooperation von unterschiedlichen Aktionen, für deren Steuerung das menschliche Gehirn verantwortlich zeichnet. Eine zeitgleiche Koordinierung von

     

    • Artikulation in Sekundenschnelle
    • Stimmgebung
    • Atmung

     

    ist unabdingbar. Personen, die zum Stottern neigen, leiden unter einer Störung dieses Zusammenspiels.

     

    Eine eindeutige Ursache, die das Stottern hervorruft, konnte bisher nicht herausgefunden werden. Eine Vermutung geht in die Richtung, dass die Basis für das Stottern auf den zu verarbeitenden Nervensignalen des Sprechens zurückzuführen ist. Auch könnten die am Sprechen beteiligten Organe hieran maßgeblich eine motorische Störung hervorrufen.

     

    Stottern liegt zumeist in der Familie, so kann von einer genetischen Veranlagung ausgegangen werden. Insbesondere der männliche Part ist häufiger betroffen als der weibliche. Eine direkte Vererbung des Stotterns ist jedoch nicht nachgewiesen, lediglich die entsprechende Veranlagung hierzu.

     

    Ferner kann Stottern auch eine posttraumatische Ursache haben. Dies bedeutet, dass diese funktionelle Störung nach einem folgenschweren Lebensereignis eintreten kann. Darüber hinaus können auch

     

    • Ängstlichkeit
    • Furcht
    • Nervosität

     

    Stottern auslösen. Wird die stotternde Person gehänselt, verstärkt sich die Störung meistens noch.

     

    Abschließend kann gesagt werden, dass es sich beim Stottern um keine Störung psychischen Ursprungs handelt, sondern um eine rein motorische Sprechbehinderung. Diese steht weder mit der kulturellen oder sozialen Herkunft des Betroffenen in Zusammenhang, noch hängt sie vom Bildungsrad oder dem familiären Umgang miteinander ab.

     

    Hilfreiche Therapien bei Stottern

    Sofern das Stottern beim Kind nach dem vollendeten vierten Lebensjahr auftritt, sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden. Jedoch können auch Erwachsene, die stottern, immer noch von einer Sprachtherapie profitieren.

     

    Sprachtherapien werden von Sprachtherapeuten und Logopäden angeboten. Zusätzlich führen diese Behandlungen auch Sprachheilpädagogen, Stimm-, Atem- und Sprechlehrer durch.

     

    Sprachtherapeuten sind während der Untersuchung zum Teil auf die Beobachtungen der vom Stottern betroffenen Person respektive beim Kind dessen Eltern angewiesen. Im Rahmen der Therapie geht im Speziellen um die nachfolgenden Zielsetzungen:

     

    • der stotternden Person Ängste nehmen
    • dem Stotternden lehren, wie dieser weniger belastbare Sprechweisen in seinen Alltag integrieren kann
    • trainieren flüssigen Sprechens
    • vermitteln des Gefühls für den Atem- und Sprechrhythmus

     

    Behandlung im Kindesalter

    Bei der Therapie des Stotterns im Kindesalter wird zwischen dem direkten und dem indirekten Ansatz unterschieden. Beim direkten Ansatz wird das Sprechproblem direkt angepackt. Die Kinder erlernen die Kontrolle des Stotterns und wie sie sich bei vorhandenen Blockaden besser entspannen können.

     

    Beim indirekten Ansatz wird das Sprechproblem außer Acht gelassen. Vorrang hat die Förderung der Lust am Sprechen und das Abbauen von Ängsten.

     

    Behandlung für Erwachsene

    Für erwachsene Personen, die unter Stottern leiden, findet das Fluency Shaping Einsatz. Diese Therapie zielt auf eine veränderte Sprechweise ab und soll zum Verhindern des Stotterns an sich beitragen.

     

     

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  • Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde wurde bereits in der Antike vielseitig als Naturheilmittel in Sachen Gesundheit und Schönheit verwendet. Das aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnene Pulver besteht aus wichtigen Mineralien und Spurenelementen, die bei den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden eingesetzt werden können. Gerade die Tierwelt zeigt, wie man mit Erde und Schlamm gegen Hautkrankheiten und Verdauungsprobleme gezielt vorgehen kann, um diese aus der Welt zu schaffen. Wer kennt sie nicht, die sich in Matschpfützen suhlenden Schweine oder Hunde? Und genau zu diesen Zwecken können auch wir Menschen die uns bekannte Heilerde zu unserem Vorteil nutzen.

     

    Anwendungsbereiche mit Heilerde

    Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden.

     

    Äußere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Akne

    Besonders bei fettiger Haut, die von Pickeln und Akne gekennzeichnet ist, kann Heilerde für ein besseres und gesünderes Hautbild sorgen. Entweder greift man hier auf eine Paste zurück, die es fertig zu kaufen gibt, oder man rührt sich die heilende Gesichtsmaske selbst mit etwas Wasser zu einer breiartigen Masse an, die man anschließend auf Gesicht und Hals aufträgt (auch für weitere Körperpartien geeignet, falls diese betroffen sind). Nun muss man ca. 20 – 30 Minuten warten, bis die Maske vollständig getrocknet ist. Im Winter hilft es, wenn man Rotlicht benutzt, im Sommer kann man sich dazu in die Sonne setzen. Dass die Heilerde vollständig getrocknet ist, erkennt man daran, dass keine dunklen Flecken mehr zu sehen sind, die auf eine Restfeuchte hindeuten. Da Heilerde eine austrocknende Wirkung hat, ist es bei äußerst empfindlicher Haut ratsam, die Maske etwas früher zu entfernen, damit man trockene Hautstellen nicht zusätzlich strapaziert und austrocknet. Bei besonders fettiger Haut und starker Akne empfiehlt sich anfangs eine mehrmalige Anwendung pro Woche (2- bis 3-mal). Später sollte eine wöchentliche Maske ausreichen.

     

    Heilerde bei Gelenkschmerzen und Rheuma

    Neben diversen Hautproblemen kann der Einsatz von Heilerde auch diverse Gelenkprobleme wie Rheuma oder Sehnenscheidenentzündung lindern. Hier empfiehlt sich ein Gelenkwickel, der ebenfalls mit dem Pulver der Heilerde und Wasser angerührt wird. Nachdem die zubereitete Heilerde fingerdick an den betroffenen Stellen aufgetragen wurde, wird ein feuchtes Tuch darum gewickelt und mit weiteren, trockenen Tüchern fixiert. Während die Heilerde nun beginnt zu trocknen, entfalten sich die Wirkstoffe. Die enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für eine bessere Durchblutung und können den Schmerz lindern. Sobald die Heilerde getrocknet ist und bröckelt, kann die Kompresse entfernt und die Heilerde abgewaschen werden. Bei regelmäßiger Anwendung sollte recht bald eine gewisse Schmerzlinderung eintreten. Wer Zweifel hat, kann vorher einen Arzt zu Rate ziehen.

     

    Heilerde bei Sonnenbrand und Neurodermitis

    Wer in der heißen Jahreszeit einen Sonnenbrand erleidet, hat die Möglichkeit, durch einen Wickel mit Heilerde die Schmerzen zu lindern und der beanspruchten Haut etwas Gutes zu tun. Die Paste wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen und erst abgewaschen, sobald alles getrocknet ist. Heilerde hat einen kühlenden Effekt und lindert somit die ersten Beschwerden im Falle eines Sonnenbrands.

    Neben der richtigen Ernährung und Vermeidung von Stress können Betroffene, die unter Neurodermitis leiden, auf Heilerde zurückgreifen, um akuten Schüben der unheilbaren Hautkrankheit vorzubeugen. Da chemische Pflegemittel hier nicht in Frage kommen und die gereizte Haut nur noch mehr strapaziert würde, ist es wichtig, auf natürliche Weise gegenzusteuern. Da Heilerde ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, kann Neurodermitis hierdurch unterstützend behandelt werden.

     

     

    Innere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Durchfall und Erbrechen

    Bei Beschwerden wie akutem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen kann es sinnvoll sein, Heilerde einzunehmen und so die Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Empfehlenswert sind 2 bis 4 Gläser Wasser, die mit Heilerde angerührt wurden und löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Sollten die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht abgeklungen sein, ist ein Arztbesuch unumgänglich!

     

     

    Heilerde bei Sodbrennen

    Sodbrennen hat viele Gesichter: ganz gleich ob es am fettigen Sonntagsbraten liegt, man großen Hunger verspürt oder sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befindet – Sodbrennen ist kein angenehmes Gefühl und ungern möchte man die Beschwerden mit Tabletten oder sonstigen Mitteln behandeln. Wenn das obligatorische Glas Milch nicht mehr ausreicht, greift man auch hier am besten zu einer natürlichen Methode, um Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Bereits mit einem Glas Heilerdewasser nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen und vor dem Schlafengehen können für Linderung sorgen. Wer unter starkem Sodbrennen leidet, kann alternativ ungefähr eine Stunde vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel Heilerde zu sich nehmen. Bei regelmäßigem Sodbrennen und Reizhusten sollte man jedoch den Arzt aufsuchen, um weitere Krankheiten ausschließen zu können.

     

     

    Mit Heilerde natürlich gesund leben

    Nicht immer muss man bei bestimmten Beschwerden die Chemiekeule schwingen. Neben den genannten Anwendungsgebieten kann man Heilerde auch problemlos bei folgenden Symptomen einsetzen:

     

    – Cellulite

    – Halsschmerzen und Mandelentzündung

    – Muskel- und Gelenkbeschwerden

    – Mückenstiche

    – Offene Hautwunden

    – Verstauchung und Prellungen

    – Arthrose

    – Reizdarm

     

    Die Anwendung mit Heilerde ersetzt jedoch keinerlei medizinische Behandlung. Bei regelmäßigen Beschwerden sollte man immer zuerst einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Krankheiten abzuklären.

     

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  • Woher kommt der Nachtschreck und was können Sie dagegen tun?

    Woher kommt der Nachtschreck und was können Sie dagegen tun?

    Wacht ihr Kind mitten in der Nacht auf? Sie können sich nicht erklären, was dazu geführt hat? In vielen Fällen ist der so genannte Nachtschreck die Ursache. Was auf den ersten Blick wie eine Gruselgeschichte klingt ist eine symptomatische Begleiterscheinung, mit der viele Kleinkinder in den ersten Lebensjahren zu kämpfen haben. Wir werden Sie in diesem Beitrag über die Ursachen und die möglichen Behandlungen aufklären, um das Phänomen mit Leichtigkeit zu überstehen.

     

    Woher kommt der Nachtschreck?

    Nicht nur Eltern, auch Ärzte und Hebammen finden für dieses Phänomen ursächliche Bezeichnungen – zum Beispiel Nachtterror – unter dem ca. 15 % der Kinder von 4-6 Jahren leiden. Es handelt sich nicht um eine Begleiterscheinung in den ersten Lebensmonaten, wohl aber in den ersten Lebensjahren. Die Kleinen wachen in der Nacht auf und scheinen vollkommen verloren zu sein. Die wenigsten Eltern haben bis dato geahnt, dass solch ein Phänomen dahinter steckt.

     

    Interessant! Das plötzliche Hochfahren ist nur aus der Nicht-Traumphase, d.h. aus dem Nicht-Tiefschlaf möglich.

     

    • Viele Kleinkinder wimmern, schreien oder weinen.
    • Die Meisten zeigen nicht einen verängstigten, wohl aber einen äußerst verwirrten Gesichtsausdruck, da sie durch den Nachtschreck aus dem Schlaf gerissen worden.

     

    Nachtschreck versus Alpträume

    Nun hat aber dieses Phänomen nichts mit den geläufigen Albträumen zu tun. Der nächtliche Schreck kann 2 Minuten bis 30 Minuten andauern. Sie werden nicht in der Lage sein, Ihr Kind wirklich beruhigen zu können – es bleibt verängstigt. Albträume treten direkt in der Traumphase, kurz REM, auf. In der Nicht-Traumphase hingegen tritt dieses Phänomen auf. Zudem können sich die Kleinen am nächsten Morgen nicht mehr die Situation erinnern, im Gegenzug dazu aber über ihre Albträume erzählen.

     

    Was Eltern beim Nachtschreck tun können?

    Ihnen bleiben nur wenige Möglichkeiten zu reagieren. So sollten Sie Ihrem Kind Sicherheit und Vertrauen geben. Stellen Sie sich die Situation so vor:

     

    Ihr Baby hängt zwischen zwei Schlafphasen. Versuchen Sie mit allen Mitteln und Tricks, die Kleinen wieder zurück in die Tiefschlafphase zu bringen. Zumeist ist eine Flasche oder ein Glas warme Milch hilfreich. Nehmen Sie den Säugling mit in einen anderen Raum. Bedenken Sie, die Kinder sind eigentlich nicht wirklich wach. So werden die meisten Beruhigungsversuche verhallen, da die Kleinen Ihre Anwesenheit kaum bemerken.

     

    Ihnen bleibt nichts weiter übrig, als die Beobachterrolle einzunehmen. Setzen Sie sich ruhig neben Ihr Kind und warten die Zeit ab. Tragen Sie die Kleinen in einen anderen Raum mit einer anderen Temperatur oder nach draußen. Das kann dazu führen, dass Ihr Kind in eine andere Schlafphase wechselt. Achten Sie darauf, dass sich eine Beruhigung nach den nächsten 20 Minuten einstellt. Sie werden tatsächlich feststellen, am nächsten Tag wird Ihr Kind von dieser Situation nichts mehr wissen.

     

    Was Sie langfristig gegen Nachtschreck tun können

    Das Risiko ist besonders bei aufgekratzten oder übermüdeten Kindern hoch. Beachten Sie das Schlafbedürfnis der Kleinen:

    • Babys sollen am Tag zwischen 13 und 14 Stunden schlafen – wobei der Nachtschlaf mit zwei Tagesschläfchen kombiniert wird.
    • Später reichen 9-10 Stunden aus. Verzichten Sie auf keinen Fall auf den Mittagsschlaf. So gehen Sie auf Nummer sicher und Ihr Kind bekommt ausreichend Schlaf.

     

    Bringen Sie es lieber früher ins Bett oder lassen es morgens ein paar Minuten länger schlafen. Hier helfen vor allen Dingen Kuscheleinheiten und Vorlese-Geschichten. Manchmal können ganz einfache Situationen den Auslöser geben, sodass Mamas berichten, der Wechsel der Trinkgewohnheiten habe schon eine erhebliche Verbesserung mit sich gebracht.

     

    Werfen Sie in diesem Zusammenhang einen Blick auf den Ernährungsplan. Einfache Unverträglichkeiten oder sensible Reaktionen sind bei diesem Synonym keine Seltenheit. Sorgen Sie für eine beruhigende Atmosphäre mithilfe ätherischer Öle und Kräuter und schaffen Sie einen sanften Übergang in den Nachtschlaf, um auf Dauer dem nervenden und anstrengenden Nachtschreck in der ersten Hälfte der Schlafphase aus dem Weg zu gehen.

     

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  • Matratze bei Rückenschmerzen oder Welche Matratze hilft bei Rückenschmerzen

    Matratze bei Rückenschmerzen oder Welche Matratze hilft bei Rückenschmerzen

    Schluss mit Rückenschmerzen mit der richtigen Matratze

    Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen und sind für die Betroffenen äußerst belastend. Durch regelmäßigen Sport, die richtige Haltung und lockernde Übungen kann man Rückenschmerzen entgegenwirken. Das alles hilft allerdings nicht, wenn man sich Nacht für Nacht auf die falsche Matratze legt. Wenn die Matratze den Rücken im Schlaf nicht optimal unterstützt, können Schmerzen kaum verringert werden und jede Nacht wird zur Qual. Jetzt werben viele Hersteller mit besonders guten Matratzen, die besonders gut stützen. Besonders fest muss sie sein und regelmäßige Wendung soll für weniger Rückenschmerzen sorgen. Doch so ganz richtig liegen einige Hersteller nicht mit ihren Vorgaben. Denn wenn eine Matratze bei Rückenschmerzen Linderung verschaffen soll, muss sie verschiedene Zonen haben, die die unterschiedlichen Bereiche des Körpers optimal unterstützen. Der Orthopäde, der Facharzt für das Skelett, empfiehlt eine Matratze mit mindestens fünf Zonen. Besser seien aber sieben. Diese Zonenvielfalt ist notwendig, damit der Körper, je nach Stelle, den optimalen Halt findet. Damit wird die Wirbelsäule entlastet und auch die Bandscheibe findet im Schlaf Erholung. Fehlhaltungen werden vermieden und so können im Schlaf keine neuen Verspannungen dazu kommen. Viele herkömmliche Matratzen weisen hingegen nur einen Härtegrad auf, was ,angesichts der verschiedenen Körperbereiche und ihrer Bedürfnisse, neue Rückenschmerzen geradezu vorprogrammiert.

     

    Welche Matratze bei Rückenschmerzen wirklich hilft

    Auf dem Markt gibt es viele wirklich gute Matratzen, die Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern können. Wer dauerhafte Schmerzen hat, sollte auf eine orthopädische Matratze setzen. Diese wurde speziell für Menschen mit Beschwerden in den Muskeln, Sehnen, Knochen oder Gelenken entwickelt. Heilung verspricht diese Matratze zwar nicht, jedoch ist eine deutliche Reduktion der Beschwerden sichtbar. Als medizinische Matratze muss die orthopädische Matratze natürlich einige Anforderungen erfüllen. Um besonders punktelastisch zu sein, hat diese Matratze fünf bis sieben Zonen und fördert die Durchblutung des gesamten Körpers im Schlaf. Durch ihre Elastizität verringert sie Verspannungen und sorgt so für weniger Schmerzen im Rücken. Besonders ist auch das Material. Die orthopädische Matratze ist häufig aus verschiedenen Stoffen gefertigt. Besonders gut ist die Mischung aus Viskose, Kaltschaum und Latex. Ein Mix all dieser Materialien ermöglicht, dass die Matratze an den richtigen Stellen für Festigkeit und an anderen für Nachgiebigkeit sorgt. Die orthopädische Matratze ist übrigens nicht nur für Menschen mit nachgewiesenen Schäden am Skelett geeignet. Auch vorbeugend ist die Investition in diese Matratze zur Milderung von Rückenschmerzen und Verbesserung des Schlafes eine gute Idee.

     

    Eine neue Matratze verspricht eine besonders gute Rendite

    Wer bei der Matratze spart, spart am falschen Ende. Denn eine gute und neue Matratze ist tatsächlich nicht ganz günstig. Doch Folgebehandlungen aufgrund einer falschen Matratze belasten sowohl finanziell als auch gesundheitlich. Vor allem orthopädische Matratzen tragen zu einer erheblichen Verbesserung der Schlafqualität bei, machen leistungsfähig und sorgen für einen entspannten Start in den Tag. Die verschiedenen Zonen der Matratze entspannen dort, wo es der Körper braucht und stabilisieren an anderen Stellen, um ein Abknicken und zusätzliches Verspannen zu vermeiden. Um diesen Effekt weiter zu verstärken, sollte nicht nur über den Kauf einer neuen Matratze nachgedacht, sondern auch auf einen passenden Lattenrost geachtet werden. Dieser hat bestenfalls auch verschiedene Zonen und verdoppelt den Effekt der guten Matratze. Für eine längere Haltbarkeit Ihrer neuen Matratze und weniger Rückenschmerzen sollten Sie Ihre Matratze alle sechs Wochen wenden.

  • Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir ist nicht nur gesund, dieses joghurtähnliche Lebensmittel stärkt nachhaltig das Immunsystem und die Verdauung. Der eigentliche Ursprung von Kefir liegt im Kaukasus. Hier ist die gesundheitsfördernde Wirkung schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird noch heute regelmäßig angewendet. Machen Sie sich die entscheidenden Vorteile von diesem Sauermilchgetränk zunutze und unterstützen eine Diät oder eine aktive Verdauung. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen im Beitrag, werden Sie Kefir fortan mit anderen Augen sehen.

     

    Was ist Kefir?

     

    Im Prinzip handelt es sich um ein Sauermilchgetränk. Es entsteht in Verbindung mit Kefirpilzen bei der Vergärung von Milch. Heute wird für die Zubereitung zumeist auf Kuhmilch zurückgegriffen, wobei im Ursprung Stutenmilch die Basis darstellte. Geschmacklich erinnert Kefir an Buttermilch, in der Kohlensäure aufsteigt. Es ist nicht zuletzt auf den Gärungsprozess zurückzuführen, dass Kefir auch einen geringen Alkoholgehalt aufweisen kann. Im Russischen wird Kefir als Кефи́р und im Türkischen wiederum als Köpürmek bezeichnet. Doch alle Getränke haben eines gemeinsam: eine dickflüssige, sehmige Konsistenz. Erst 1908 gelangte die heilsame, gesundheitsfördernde Wirkung bis nach Russland und wurde dort zum ersten Mal von den Ärzten eingesetzt, insbesondere wenn die Patienten unter langanhaltenden Darmbeschwerden litten.

     

    Die Eigenschaften von Kefir auf einen Blick

     

    Kefir regt die Darmtätigkeit an, was auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Nährstoffe zurückzuführen ist. Neben Eiweiß sind Vitamin A, B und D enthalten sowie Folsäure. Hinzu kommen Inhaltsstoffe, wie

    • Calcium,
    • Eisen,
    • Jod und Magnesium,

    die direkt in die Muskeln, die Nerven und die Schilddrüse sowie in die Zähne und die Knochen wandern. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis für den Körper bilden Probiotika, die zu Milchsäurebakterien und Essigsäurebakterien hinzukommen und direkt im Dickdarm ihre innovative Wirkung entfalten. Sie unterstützen die Bildung der natürlichen Mikroorganismen, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass alle Abwehrkräfte des Körpers auf Hochtouren arbeiten.

     

    Möchten Sie abnehmen, empfiehlt sich Magermilchkefir. Hier hat man die Fette und die Kalorien heruntergefahren, liefert dennoch jede Menge Proteine. Werfen Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe der meisten Diät-Shakes, so werden Sie die typischen Inhaltsstoffe des Kefirs auf dem Beipackzettel entdecken. Auch bei dem Kampf gegen Pickel und Akne sowie Hautunebenheiten können Gesichtsmasken mit Kefir helfen und eine lang anhaltende Verbesserung erzielen. Alle Schwangeren sollten auf den Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 % achten. Wir bewegen uns zwar immer noch in einem unkritischen Bereich, dennoch gilt es, Kefir nur in Maßen zu sich zu nehmen. Schwangere mit einem zu intensiven Folsäuregehalt können über ein Glas mit Kefir die Produktion der Vitamine und die Zellentwicklung ankurbeln.

     

    8 Dinge, die sie unbedingt über Kefirpilze wissen sollten

     

    Es handelt sich bei Kefirpilzen um eine Kombination aus Bakterien und Hefen, die auch als Knollen bezeichnet werden. Sie setzen die eigentliche Gerinnung in Kraft.

    1. Milchzucker wird in Milchsäure umgewandelt, dabei entstehen Kohlensäure und Alkohol.
    2. Tatsächlich erhalten Sie Kefirpilze direkt im Reformhaus und haben damit die Gelegenheit, Kefir selbst herzustellen.
    3. Der Kefirpilz wird auch als Kefirkörner, Kefirknollen oder als tibetanischer Pilz bezeichnet,
    4. er nimmt die Größe einer Walnuss an und kann bis hin zu einer menschlichen Faust groß werden. Wobei dies eher ungewöhnlich ist.
    5. In ihrer Konsistenz erinnern die Pilze an Gummi, sie setzen sich aus Lipiden Polisacharriide und Hefen sowie Eiweißen zusammen.
    6. Im Laufe der Gärung können sich die Knollen immer weiter vergrößern, sie werden wieder auseinanderfallen und verdoppeln ihr Volumen innerhalb von 14 Tagen.
    7. Bewahren Sie die Kefirpilze vor allen Dingen trocken auf oder geben sie in das Gefrierfach.
    8. Alternativ zu den Knollen gibt es in den Apotheken auch Kefirferment. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das sich besonders einfach einsetzen lässt. Sie können es bis zu 50 Mal verlängern und auf diese Weise ohne Kefirpilze das schmackhafte Milchgetränk herstellen.

     

    Tipps zum Umgang mit Kefir

     

    Im Prinzip ist Kefir in der Lage, pathogene Mikroorganismen zu reduzieren. Diese Lebensmittel lassen sich mit jedem handelsüblichen Käse, Joghurt und Quark vergleichen, der aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach nicht mehr wegzudenken ist.

     

    Wo ist Kefir erhältlich?

     

    Industriell gefertigten Kefir bekommen Sie in jedem Supermarkt und in den Drogerien. Möchten Sie das Milchgetränk selbst herstellen, besorgen Sie sich Kefirpilze aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke und kombinieren diese mit Milch vom Bauern, vom Markt oder aus dem Supermarkt. Die Verfügbarkeit der einzelnen Zutaten und Produkte vereinfacht nicht nur die Zubereitung, sondern hilft vielen Menschen, die Darmtätigkeit anzuregen und eine Diät voranzutreiben.

     

    Milchkefir vs. Wasserkefir

     

    Eine der grundlegenden Unterscheidungen fällt zwischen Wasserkefir und Milchkefir. Die Ungleichheit geht auf die Zubereitung und die Basiskomponenten zurück, sodass sich Wasserkefir aus Obst und Trockenfrüchten sowie Wasser zusammensetzt.

     

    Lecker und exotisch! Ein besonders leckeres und exotisches Extra bildet in diesem Zusammenhang der asiatische Teepilz Kombucha, der wiederum aus Bakterien und Hefen. Diese fermentieren aus einem anfänglich normalen Tee und reichhaltiges Fitnessgetränk.

     

    Ob auf Milch oder Wasserbasis: In beiden Varianten setzen Sie Knoblauch und frische Kräuter sowie Honig und Ingwer ein, um ein besonders leckeres Geschmackserlebnis zu kreieren. Biomilch bringt zudem einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in das Kefirgetränk. In diesem Milchprodukt sind die meisten Fettsäuren und Nährstoffe enthalten.

     

    Schritt für Schritt: Kefir selber machen

     

    1. Belassen Sie die Kefirknollen für mindestens zwei Tage in der Milch bei Temperaturen von 10-25 °C. Infolgedessen setzt ein Prozess der Fermentierung ein.
    2. Bewegen sich die Temperaturen im unteren Bereich, wird noch mehr Kohlendioxid gebildet und im Gegenzug weniger Milchsäure.
    3. Wohingegen bei hohen Temperaturen die Milchsäuregärung überwiegt und der Gehalt an Ethanol vergleichsweise gering ausfällt.
    4. Der jeweilige Kalorien- und Fettgehalt orientiert sich immer an den Inhaltsstoffen der Milch. So können Sie mit H-Milch und einem geringeren Fett-Gehalt von 1,5 % auch einen kalorienarmen Kefir für eine Diät herstellen.

     

    Achtung bei säurehaltigen Kefir: In Verbindung mit Metallflächen können sicher winzige Bestandteile des Bleis lösen und gelangen so in das Milchgetränk, was bei intensiven Konsum zu leichten Bleivergiftungen führt.

     

    Kefir selber herstellen oder kaufen?

     

    Ohne Mühe haben Sie die Gelegenheit, kostengünstig Kefir selber herzustellen. Sie müssen nichts weiter machen, als Kefirpilze aus dem Reformhaus und Milch in ein Gefäß zu geben und dann luftdicht bei Zimmertemperatur gären zu lassen. Im Nachgang können Sie mit einem Schaumbesen den Kefirpilz als sehmige Masse herausnehmen. Je nach Geschmack können Sie Kuhmilch, Schafsmilch oder Ziegenmilch verwenden. Mit steigendem Fettgehalt der Milch wird auch der Geschmack angenehm sahnig. Dennoch sollten Sie die Milchprodukte vorher abkochen, andernfalls könnten Keime und Bakterien in den Körper gelangen.

     

    Aus wirtschaftlichen Gründen setzt die Industrie zumeist industriell hergestellten Kefir ein und versetzt diesen nicht mit Kefirpilzen, sondern mit künstlichen Hefen und Bakterien. Dies führt zu einer Veränderung des natürlichen Geschmacks, anstelle von Alkohol ist Milchzucker im Getränk enthalten. Die traditionellen Milchgetränke enthalten Alkohol, sind aber im Gegenzug laktosefrei und für Menschen mit einer Laktoseintoleranz vollkommen unbedenklich.

     

    Über die Wirkung des Kefirs

     

    Weltweit wird Kefir als Erfrischungsgetränk eingesetzt, das die Darmtätigkeit und den Stoffwechsel anregt. Zudem haben Sie die Gelegenheit, Kefir auch in vielen Rezepten einzusetzen, um diesen einen gesundheitsfördernden Schub zu geben. Sie sollten jedoch vor einer zu intensiven und lang anhaltenden Einnahme von Milchsäurebakterien absehen, denn mit einer Übertreibung können Sie das Gleichgewicht in der Darmflora leicht aus den Angeln heben. Übersteigen Sie die Einnahme von 1 l Kefir am Tag nicht, sind auch keinerlei Problem für das Immunsystem zu erwarten.

     

    Gesundheitliche Wirkung von Kefir und Milchprodukten

     

    Gerade in den letzten Jahren hat die Auswahl der Milchgetränke in den Kühlregalen der Supermärkte zugenommen. Der aktive und biologisch frische Joghurt bildet eine gesunde und gesundheitsfördernde Alternative zu künstlich gewürztem Joghurt. Wobei Sie wahrhaftig echten Kefir nicht im Handel bekommen, sondern nur selber herstellen können. Man verzichtet auf die alkoholische Gärung in der industriellen Produktion, denn diese würde sich in einer unschönen Wölbung im Becherdeckel bemerkbar machen.

     

    Eigentlich müssen die Sauermilchprodukte nicht zwangsläufig in einen hart umkämpften Konkurrenzkampf treten. Futtermilch, Käse und Joghurt gelten gleichsam als gesundheitsfördernd, anregend für die Funktionen der Darmflora und das Immunsystem. Im Vergleich zur Kuhmilch vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz vor allen Dingen Kefir. Für Joghurt verwendet man die pasteurisierte Milch und für den Kefir wiederum die Milch mit Kefirknollen.

     

    Erfolgreich Abnehmen mit Kefir

     

    Tatsächlich hilft dieses probiotische Getränk auch beim Abnehmen. Seit vielen Jahrhunderten schreibt man den Zusätzen natürliche Heilwirkungen zu, sodass die Funktionen der Darmflora optimiert werden.

    • Bazillen,
    • Hefen und
    • Streptokokken sowie
    • Bakterien bekämpfen

    die schadhafte Flora im Körper und dem Immunsystem. So wirken Sie gerade Problemen und Darminfekten durch die Einnahme von Kefir entgegen. Mittlerweile ist es auch erwiesen, dass Kefir bei den folgenden gesundheitlichen Problemen hilft:

    • Schlafstörungen und Müdigkeit,
    • Erkrankungen der Leber,
    • Herzerkrankungen und Magengeschwüren,
    • Darmkrämpfen und Gallenblasenerkrankungen,

     

    Die entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung von Kefir kontrolliert auch den Blutdruck und setzt diesen in ein gesundes Gleichgewicht mit dem gesamten Organismus. Infolge einer Diät sollten Sie auf Magermilchkefir setzen, denn dieser sättigt und kommt mit nahezu Null Kalorien aus. Genießen Sie Kefir in Shakes, kombinieren diesen mit frischem und püriertem Obst, um die Verdauung anzuregen.

     

    Kefir als Pflegeprodukt

     

    Kefir ist nicht nur ein äußerst nahrhaftes und gesundheitsförderndes Getränk. Es kann auch in der Pflege von Haut und Haar eingesetzt werden, um vor allen Dingen Hautuntereinheiten Abhilfe zu schaffen. Leiden Sie zum Beispiel unter juckender Haut und Schuppen, werden Sie bereits nach der ersten Anwendung einen lindernden Effekt feststellen.

    1. Dabei sollte 50 ml frisches Kefir mit jeweils zwei Esslöffel zart schmelzenden Haferflocken vermischt und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle gegeben werden und dort eintrocknen.
    2. Lassen Sie Kefir und Haferflocken vorab aufquellen, das Volumen wird sich erhöhen.
    3. Auf der Haut soll diese Pflegemaske für 30 Minuten verbleiben und kann im Anschluss gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

     

     

    Beauty Geheimtipp: Honig und Kefir

     

    Führen Sie diese Behandlung regelmäßig durch, profitieren Sie schon bald von einem ebenmäßigeren Hautbild. Auch bei Hautreizungen empfiehlt sich eine Kombination aus Kefir, Haferflocken und einem Teelöffel Honig. Die medizinische und gesundheitsfördernde Wirkung von Honig ist seit vielen Jahrhunderten bekannt und anerkannt. Setzen Sie diese Maske so lange ein, bis die anfänglichen Beschwerden abgeklungen sind. Alternativ dazu bieten sich Handmasken und Gesichtsmasken an. Gerade bei stark beanspruchter Haut erfolgt eine natürliche Straffung und ein zartes Hautgefühl, das einzig und allein auf naturbelassene Komponenten zurückführt.

     

    Achtung: Sie sollten die Haferflocken Kefir Maske womöglich erst in den Abendstunden anwenden oder immer dann, wenn Sie danach nicht noch einen Termin haben. Kefir regt auch die Durchblutung der Haut an. Dies macht sich in einem leicht geröteten Hautbild bemerkbar, das ca. 60 Minuten anhält, danach wirkt die Haut frischer und praller denn je. Tatsächlich hat Kefir eine vergleichbare Wirkung wie zum Beispiel hochkonzentrierte Haut-Tropfen und Lotionen und ist noch dazu um ein Vielfaches günstiger zu haben.

     

    Kefir als Beautyprodukt

     

    Doch nicht nur in Russland und im Kaukasus verwendet man schon seit vielen Jahrhunderten Kefir. Auch in den Arabischen Emiraten besinnt man sich auf die heilsamen Wirkungen von Buttermilch, die zu einem strafferen und ebenmäßigerem Hautbild führen. Vor dem Waschen und Duschen sollten Sie etwas Kefir auftragen, reiben Sie es in die Haarwurzeln ein. Im Anschluss sollte der Kopf komplett mit etwas Folie abgedeckt werden, so kann die Maske besonders gut einwirken. Im Anschluss spülen Sie es nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit vollständig und gründlich aus dem Haar heraus. Die heilsamen Substanzen machen sich in einem glänzenden und ausdrucksstarken Haarbild bemerkbar, selbst Schuppen und stumpfe Spitzen verschwinden dank dieser Haarmaske. Auch Patienten mit Neurodermitis und Hauterkrankungen berichten von der heilsamen Wirkung bei der Verwendung von Kefir und Milchkefir.

     

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    Kefir zum Kochen und Backen

     

    Kefir kann nicht nur als Getränk in den täglichen Speiseplan integriert werden. Auch beim Kochen und Backen kommen diese Milchprodukte zum Einsatz. Die folgenden Rezepte bilden eine schmackhafte Kombination von Kefir und gesunden Lebensmitteln, die wiederum die Verdauung, den Fettstoffwechsel und die Darmtätigkeit anregen:

    • Hähnchengemüsespieße mit Kefir,
    • Kokos-Kefir Quark,
    • Tomaten Gurken Smoothie,
    • Avocado Smoothie,
    • Kokos Kefir Creme,
    • geeiste Melone und Gurken-Suppe,
    • Geeiste Kefir-Suppe und
    • Rote Beete Kefir Suppe.

     

    Doch auch ein leckeres Früchtemüsli und Cerealien zum Frühstück können mit Kefir aufgewertet werden. Kombinieren Sie Haferflocken und eine handelsübliche Müslimischung mit Sonnenblumenkernen und etwas Zitronensaft sowie Ahornsirup. Geben Sie dazu Kefir und klein geschnittenes Obst. Dieses Frühstück wird über den gesamten Vormittag hinweg sättigen und liefert reichhaltige hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette, die dem Körper einen gehörigen Energiekick verleihen – ohne dabei zu beschweren und mit zusätzlichen Kalorien zu Buche zu schlagen. Schlussendlich bietet sich auch eine Kombination von Kefir und Früchten als Alternative zu Joghurt und Quark. Sie können so auf ganz eigene Art und Weise einen darmaktivierenden Joghurt herstellen, der nach den eigenen Vorstellungen mit süßem Gewürzen, Honig oder Agaviendicksaft kalorienarm gesüßt wird. Hier entscheidet einzig und allein Ihr persönlicher Geschmack über die Beigabe von Süßungsmitteln, die jedoch in Maßen eingesetzt werden sollten, um die Kalorien nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

     

    Kefir Kruste – mit diesem Brot abnehmen

     

    Für dieses Rezept benötigen Sie die folgenden Zutaten:

    • Sauerteig,
    • Roggenschrot und Sonnenblumenkerne,
    • Kefir Leinsamen,
    • Weizenmehl und Roggenmehl sowie
    • Hefe, Wasser und Salz.

     

    Die Zubereitung dieses außergewöhnlichen Brotes nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Vor der eigentlichen Herstellung sollten Sie den Ofen anheizen, sodass Sie den Brotaib direkt zum Backen für 55 Minuten in die Ofenröhre schieben können. Nach dem eigentlichen Backen sollte das Brot ca. 2 Stunden vollständig auskühlen, dann lässt es sich mühelos schneiden.

     

    Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag,

    1. Sonnenblumenkerne und Leinsamen sollte mit erhitztem Kefir und Roggenschrot vermischt werden.
    2. Diese Mischung quellt nun abgedeckt 15 Stunden.
    3. Diese Masse und die anderen Zutaten wandern dann in eine Küchenmaschine und werden für ca. 3 Minuten auf leichter Stufe und dann für 4 Minuten auf höchster Stufe vermengt.
    4. Würzen Sie nach eigenem Geschmack und schmecken den Teig ab. Er sollte vor dem Backen nochmals in einem der Körbchen für ca. 80 Minuten ruhen und erst dann bei 200 Grad in den Backofen gehen.

     

    Der Vorteil dieses Brotes: Es ist kalorienarm, proteinreich, schmackhaft und regt die Verdauung an. Kombinieren Sie eine Scheibe mit Kräuterquark, Gemüse oder Hähnchenbrust sowie Käse: So legen Sie eine Grundlage für eine kalorienarme und reichhaltige Mahlzeit, die Ihnen die notwendige Energie für die nächsten Herausforderungen liefert.

     

    Fazit: Warum jeder Kefir in seine Ernährung integrieren sollte!

     

    Kefir ist ein traditionelles, jahrhundertealtes Mischgetränk, das auf einen Gärungsprozess von Kefirknollen und Milch zurückgeht. In nahezu jedem Lebensabschnitt findet dieses gesunde Getränk Einsatz: Es fördert in Form von Haar- und Hautmasken die Durchblutung und verleiht einen erfrischenden und jugendlichen Glanz. Möchten Sie Kefir selbst herstellen, benötigen Sie die Kefirknollen aus dem Reformerhaus oder der Apotheke sowie fetthaltige Milch. Bereits innerhalb weniger Stunden wird sich dieses sehmige Milchgetränk herausbilden und kann ideal in die Ernährung kombiniert werden.

     

    Über einen hohen Proteingehalt und wenig Kalorien bei Magermilch oder Wasserkefir bietet sich eine Kombination mit Diäten an, denn die Darmtätigkeit und Verdauung wird durch die gesunden Mikroorganismen angekurbelt. Versuchen Sie eines der schmackhaften Kefirrezepte und profitieren von der heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkung eines der traditionellen Mischgetränke der ganzen Welt.

     

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