Schlagwort: gesund

  • Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Obwohl ein oder auch zwei Pommes frites zum Probieren voll und ganz ausreichen würden, können die meisten Menschen nicht widerstehen und essen die ganze Portion Pommes samt Mayonnaise und Ketchup auf. Warum essen wir immer mehr als wir eigentlich wollen und warum wird weiter gegessen, auch wenn der Magen schon lange signalisiert hat, dass er satt ist? Viele haben mit Übergewicht zu kämpfen und essen trotzdem viel zu viel. Die Erklärung für dieses eigentlich sehr unvernünftige Verhalten war lange im Dunkeln, jetzt ist eine neue Studie aus den USA dem Geheimnis auf die Spur gekommen.

    Die Wirkung aufs Gehirn

    Alle, die sich fettreich ernähren, sorgen mit dieser Ernährung dafür, dass sich die Signalwege zum Gehirn verändern. Durch bestimmte Signale wird verhindert, dass sich die Fähigkeit aufbaut, die dem Magen zu verstehen gibt: Ich bin jetzt satt. Diese Entdeckung machten die Wissenschaftler und Forscher bei Ratten, und zwar im Rahmen einer Studie an der Universität von Denver. Die Nagetiere wurden systematisch auf eine fettreiche Ernährung umgestellt und schon bildeten sich in ihrem Gehirn bestimmte Schaltkreise, die das Gefühl des Sattseins komplett unterdrückt haben. Veterinärmediziner, die die Ratten in diesem Zusammenhang beobachtet haben, stellten fest, dass eine Ernährung mit zu viel Fett, die zudem unausgewogen ist, Entzündungen in der Gehirnregion auslösen kann, die für das Essverhalten zuständig ist. Auf diese Weise geht das Gefühl satt zu sein, verloren, und dieser Effekt sorgt nicht nur bei Ratten, sondern auch bei Menschen für krankhaftes Übergewicht.

    Die Wirkung auf den Darm

    Auch der Darm wird bei dauerhaftem fetten Essen in Mitleidenschaft gezogen. Alle, die sich ausgewogen und ohne zu viel Fett ernähren, sorgen dafür, dass die Bakterien in der Darmflora immer im Gleichgewicht bleiben. Es gibt zwar immer mal wieder Veränderungen, aber mit gesundem und fettarmen Essen bleibt die natürliche Balance der Bakterien im grünen Bereich. Als die Wissenschaftler für die Studie aber damit begannen, die Ratten sehr fettreich zu ernähren, kam es zu einer deutlichen Veränderung der Darmflora. Diese Veränderung hatte zur Folge, dass sich bei den Nagern Entzündungen einstellten, und was noch gravierender war, es wurden auch Nervenzellen geschädigt. Außerdem beobachteten die Forscher, dass die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Darm gestört wurde.

    Gesund und ausgewogen essen

    Wie sich die fehlende Kommunikation zwischen Gehirn und Darm auf Dauer auswirkt, das bleibt abzuwarten. Weitere Studien sollen auch abklären, ob die Veränderungen, die zu fettes Essen im Darm auslösen, auf Dauer bleiben und ob eine Umkehr möglich ist. Wer gesund leben möchte, der sollte sich immer vor Augen halten, dass die Komponenten im Körper eine Art Symbiose bilden, die ständig miteinander vernetzt sind und ständig kommunizieren. Wird nur einer dieser Komponenten überfordert, dann gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht und das kann, wie bei zu fettem Essen, gefährliche Folgen haben.

    Fett ist ein Geschmacksträger und das macht es so schwer, zu fettigem Essen nein zu sagen. Wer sich jedoch vorstellt, was im Darm und auch im Gehirn geschieht, wenn zu fett gegessen wird, dem fällt es leichter, zu verzichten.

    Bild: © Depositphotos.com / arskajuhani

  • Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Die Stars aus Hollywood wie Miley Cirus oder Cindy Crawford tun es, angeblich hat es auch Rihanna schon machen lassen. Die Rede ist von Vitamin B12-Injektionen. Klar ist, dass gerade der Vitamin B Komplex für den Körper essentiell wichtig ist, doch ob Spritzen deshalb sinnvoll sind und ob es in Deutschland überhaupt praktiziert wird, erläutert der nachfolgende Text.

    Essentielle Wirkung für den Körper

    Insgesamt besteht der Vitamin B-Komplex aus acht B-Vitaminen. Dabei handelt es sich um B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin und Folsäure. So ähnlich die Bezeichnung, so unterschiedlich der Aufbau der Vitamine, nur in der Eigenschaft Wasserlöslichkeit sind sie einig. Die meisten der genannten B-Vitamine können im Körper nicht gespeichert werden, nur B3 und B12 bilden hier eine Ausnahme. Meist genügt eine ausreichend ausgewogene Ernährung, um den Körper mit den durchaus notwendigen Vitaminen zu versorgen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, aber auch Kartoffeln und Getreide, Hefe und Hülsenfrüchte sind mit viel Vitamin B angereichert, um nicht nur zu schmecken sondern auch ihren Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

    Für den Stoffwechsel sehr wichtig

    Während Vitamin B1 vor allem für starke Nerven zuständig ist, sind die anderen B-Vitamine hauptsächlich für den Stoffwechsel entscheidend. Durch dessen Aktivierung und die Regulation des Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel laufen die Prozesse im Körper effektiv ab. Zusätzlich wirken die Vitamine auch gegen freie Radikale und fördern die Blutbildung ebenso wie die Wundheilung. Dabei hängen diese Prozesse von jedem Einzelnen individuell ab, welches Vitamin B gerade ausreichend vorhanden ist. Während Vitamin B6 für den Wachstum und gegen die monatlichen Menstruationsbeschwerden hilft, fördert B2 die gesamte Nährstoffversorgung im Körper.

    Vitamin B12 als Sonderfaktor

    Vitamin B12 ist zwar in den meisten tierischen Produkten enthalten, doch in pflanzlich orientierter Nahrung kommt es kaum vor. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, es aber durchschnittlich in einer Menge von drei Mikrogramm für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt, müssen Veganer und Vegetarier auf die entsprechende Zufuhr von außen achten. Vitamin B12 ist etwa vorrangig bei der DANN-Synthese beteiligt, und hat direkten Einfluss auf ein gesundes starkes Nervensystem und gesunde Schleimhäute. Wer seinen Körper länger mit B12 unterversorgt, muss mit Bewegungseinschränkungen, Blutarmut oder sogar einer Psychose rechnen.

    B12 Injektionen als neuester Clou

    Tabletten, Pulver und Vitamindrinks gibt es schon lange. Die Wirkung jedes einzelnen Produktes ist dabei heftig diskutiert. Und das wird auch dem neuesten Trend so ergehen. Dieser lautet nämlich Vitamin B12 mittels einer Injektion dem Körper zu verabreichen. Einmal pro Woche gespritzt, soll es äußerst förderlich auf die Gesundheit des Einzelnen wirken, manchmal sogar – aufgrund der Zuständigkeit für Stoffwechselprozesse im Körper – zum Abnehmen verhelfen. Denn in konzentrierter Form injiziert, soll es den Stoffwechsel ankurbeln, den Kalorienumsatz steigern und sogar Heißhungerattacken erfolgreich unterdrücken. Der Trend, dass sich Frauen das Vitamin spritzen lassen, beruht allerdings rein auf Hypothesen, nach wissenschaftlichen Beweisen sucht man vergebens.

    Hierzulande nur bei Mangel

    In den USA sind Vitaminspritzen nicht verschreibungspflichtig und können ohne weiteres ohne ärztlichen Befund verabreicht werden. Das ist für Deutschland undenkbar, denn hierzulande gibt es strikte Regeln. Eine B-12 Injektion gibt es nur, wenn nachweislich ein entsprechender Mangel vorliegt. Dies kann etwa bei Störungen im Magen-Darm-Trakt sein wie zum Beispiel bei einer Magenschleimhautentzündung oder durch Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten.

    Gezielte Ernährung wirksamer als Spritze

    Wer auf die so gesunde und viel versprechende Extraportion Vitamin B12 dennoch nicht verzichten möchte, sollte seine Ernährung dahingehend ausrichten. Zu den Lebensmitteln mit hohem Gehalt zählen Leber, Rindfleisch, aber auch Hering, Seelachs oder Räucherlachs. Auch Eier und Käse sowie Vollmilch zählen zu den an Vitamin B12 reichen Nahrungsmitteln. Es gibt aber auch schon Produkte wie Fruchtsäufte, Soja- und Reisdrinks, denen dieses gesunde Vitamin extra zugesetzt wurde. Damit können auch Veganer vom Beautyprodukt in der täglichen Ernährung profitieren.

    Bild: © Depositphotos.com / tiptoee

  • Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark ist nicht nur ein günstiges, sondern auch ein relativ unkompliziertes Eiweißprodukt, welches sich hervorragend für Sportler insbesondere für den Muskelaufbau eignet.

    Nährstoffe von Magerquark

    In 100 g Magerquark sind

    • 0,3 g Fett
    • 3,9 g Kohlenhydrate
    • 12,2 g Eiweiß

    enthalten. Insgesamt ergibt dies 67 Kilokalorien auf 100 g Magerquark. Dank des hohen Gehaltes an Eiweiß bei der geringen Kalorienanzahl ist Magerquark das perfekte Lebensmittel für ein Sixpack.

    Neben diesen Makronährstoffen sind in Magerquark zudem reichhaltige Mengen an nutzbringenden Mikronährstoffen enthalten. So sind in 100 g etwa

    • 0,6 mg Zink
    • 11 mg Magnesium
    • 120 mg Calcium
    • 140 mg Kalium

    verfügbar. Für einen gesunden Körper sind diese Mikronährstoffe nahezu unverzichtbar.

    Hochwertige Proteinquelle für Sportler

    Zusätzlich zum hohen Eiweißgehalt enthält Magerquark auch qualitativ hochwertige Proteine. Deren biologische Wertigkeit liegen bei etwa 86. Dieser Wert zeigt an, wie gut der menschliche Körper Eiweiß verwerten und in den Muskelaufbau umwandeln kann.

    Das im Magerquark enthaltene Eiweiß setzt sich zu rund

    • 20 % aus Whey und
    • 80 % aus Casein

    zusammen. Whey wird relativ schnell verarbeitet und steht somit den Muskel sehr schnell zur Verfügung. Dahingegend kann Casein vom menschlichen Organismus nur verzögert aufgenommen und verarbeitet werden.

    Ein zusätzlicher Grund, weshalb sich Magerquark für den Aufbau eines Sixpacks besonders gut eignet, besteht in der Tatsache, dass im Magerquark der größte Anteil an Glutamin vorhanden ist. Bei Glutamin handelt es sich um eine essentielle Aminosäure, die etwa 20 % aller im menschlichen Organismus vorkommenden Aminosäuren ausmacht.

    Glutamin hat eine besonders hohe Konzentration in den Muskelzellen des Menschen. Hier zeigt es eine ähnliche Wirkung wie Creatin. In den Zellen der Muskulatur speichert Glutamin Wasser. Darüber hinaus trägt Glutamin maßgeblich zur Regeneration des Körpers nach dem erfolgten Training bei.

    Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen

    Während direkter Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen, wie zum Beispiel Putenfleisch, wird sehr schnell deutlich, dass es sich beim Magerquark um eine sehr hochwertige Eiweißquelle handelt. Die relative langsame Verstoffwechselung von Magerquark beruht auf den hohen Casein-Anteil und den geringeren Molke Protein-Anteil.

    Wird leicht verdauliches Eiweiß vor dem Schlafengehen verzehrt, ist der Körper über mehrere Stunden ausreichend mit Eiweiß versorgt.

    Bedeutsame Aminosäuren von Magerquark

    In Magerquark sind zahlreiche essentielle wie semi-essentielle Aminosäuren enthalten. Die Glutaminsäure schlägt mit gut 2,8 g auf 100 g Magerquark zu Buche. Sie ist die am reichhaltigsten vertretene Aminosäure. Und obwohl sie vom menschlichen Organismus dank verschiedener Stoffwechselvorgänge selbst synthetisierbar ist, trägt sie maßgeblich zur Verbesserung der Regeneration bei.

    Bei einem vorhandenen Mangel an Glutaminsäure, kommt es zur körpereigenen Anregung der Re-Synthese in den Organen der

    • Leber
    • Lunge
    • Nieren

    durch die essentiellen Aminosäuren Valin sowie Isoleucin.

    Ein weiterer bedeutsamer Aktivposten im Bereich des Muskelaufbaus von Kraftsportlern besteht in einem recht hohen Anteil an BCAA in Magerquark. Bei der verzweigtkettigen Aminosäure handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den Aminosäuren

    • Isoleucin zu 795 mg
    • Leucin zu 1392 mg
    • Valin zu 875 mg.

    BCAA ist mit 2,062 g in 100 g Magerquark vertreten und trägt zur Verbesserung der Regeneration bei, verhindert gleichzeitig aber auch einen möglichen Abbau von Muskelmasse.

    Isoleucin sorgt für eine Versorgung der menschlichen Muskulatur mit Energie, wohingegen Leucin weitestgehend am Aufbau der Muskulatur beteiligt ist.

    Zahlreiche schmackhafte Zubereitungsmöglichkeiten

    Magerquark kann in ganz unterschiedlichen Formen verwendet und bestens mit weiteren Nahrungsmitteln kombiniert werden. Zusammen mit warmen oder kalten Früchten ist Magerquark ein vitaminreicher und erfrischender Kraftspender für Sportler. Aber auch in Soßen und Dressings, beispielsweise für bunte Salate, findet sich in Magerquark eine gesunde Alternative.

    Beliebt bei Sportlern sind auch gewürzte Quarkspeisen, wie beispielsweise mit frischen Zwiebeln oder Knoblauch angerichteter Tsatsiki. Quark in Form von Brotaufstrichen oder in Verbindung mit unterschiedlichen Gemüsen zubereitet – so bietet Magerquark sich für eine leichte Abendspeise an.

    Wer süß zubereitete Speisen mag, kann den Magerquark sehr gut auch mit

    • Honig
    • Nüssen
    • Mandeln

    kombinieren. Auch für das Zubereiten eines frischen Müslis am Morgen mit Nüssen oder Früchten eignet sich Magerquark hervorragend.

    Bild: © Depositphotos.com / ajafoto

  • Sonnenlicht & Medikamente – Zwei, die sich nicht vertragen

    Sonnenlicht & Medikamente – Zwei, die sich nicht vertragen

    Endlich ist der Sommer da und wer kann, der geht nach draußen und genießt die Wärme des Sonnenlichts. Dass die Sonne die Stimmung positiv beeinflusst und auch der Gesundheit förderlich ist, das ist bekannt, was viele aber nicht wissen, Medikamente und Sonnenlicht vertragen sich nicht immer allzu gut. Es gibt verschiedene Medikamente, die die Haut sehr lichtempfindlich machen und das ist den meisten Menschen nicht bewusst. Welche Medikamente können der Haut schaden und wie kann man sich vor diesen Hautirritationen effektiv schützen?

    Ungesunde Effekte

    Es gibt rund 300 Medikamente, die einen sogenannten photoallergischen oder phototoxischen Effekt auslösen können, wenn sie mit Sonnenlicht in Verbindung kommen. Zu diesen Medikamenten gehören unter anderem Antibiotika wie Gyrasehemmer und auch Tetracycline. Auch Medikamente, die den Schmerz stillen, sind im Zusammenhang mit Sonnenlicht nicht ganz so ungefährlich. Piroxicam gehört zum Beispiel zu den Medikamenten, die man nicht einnehmen sollte, wenn man sich in die Sonne legen möchte. Auch Salben, die Ketoprofen enthalten, gehören zu den gefährlichen Medikamenten, die nicht zu hellem warmem Sonnenlicht passen. Das Gleiche gilt auch für Psychopharmaka, hier sind es besonders die frei verkäuflichen Mittel wie das beliebte Johanniskraut, das nicht in die Reiseapotheke gehört, wenn es Richtung Süden geht.

    Auf den Beipackzettel schauen

    Es sind nicht nur die rezeptpflichtigen Medikamente, die für ungesunde Effekte im Zusammenhang mit Sonnenlicht führen, auch einige Mittel gegen Reisekrankheiten und frei verkäufliche Schlafmittel sollten nicht eingenommen werden, wenn ein Sonnenbad geplant wird, denn sie erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Wer sich nicht sicher ist, ob ein bestimmtes Mittel sorglos eingenommen werden kann, der sollte unbedingt den Beipackzettel unter der Rubrik Nebenwirkungen sehr aufmerksam lesen oder sich vom Apotheker bei der Wahl der richtigen Medikamente beraten lassen. Wer von Natur aus empfindlich gegen Sonnenlicht ist, der sollte aber nicht nur bei der Wahl der Medikamente vorsichtig sein, sondern auch noch einige andere Dinge beachten, um sicher durch den heißen Sommer zu kommen.

    • Nach Möglichkeit Kleidung tragen, die den Körper bedeckt.
    • Die Sonne während der Mittagszeit meiden und einen schattigen, dunklen Ort aufsuchen.
    • Alle Körperpartien, die mit der Sonne in Berührung kommen, durch Lotionen und Sonnencremes schützen.
    • Medikamente, die auf Sonnenlicht reagieren können, am besten am Abend einnehmen.
    • Besuche im Solarium meiden.
    • Die Autofenster mit Folien abdecken, die UV-undurchlässig sind.
    • Bei Medikamenten, die unbedingt eingenommen werden müssen, eventuell die Dosis reduzieren.

    Wer in südliche Länder verreisen möchte und seine Medikamente braucht, der sollte vorher mit dem Arzt sprechen, ob, und um wie viel die Dosis für die Zeit der Ferien gesenkt werden kann.

    Auf die Haut achten

    Zu lange in der Sonne zu liegen, birgt immer ein gewisses gesundheitliches Risiko. Besser ist es, sich gut einzucremen und zunächst nur für maximal zehn Minuten in die Sonne zu gehen. Wenn sich die Haut an die Sonne gewöhnt hat, dann kann der zeitliche Rahmen nach und nach gesteigert werden. Wichtig ist es, die Haut zu beobachten und wenn sich eine leichte Rötung zeigt, dann sollte sofort ein Platz im Schatten aufgesucht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / gustavofrazao

  • Gesünder arbeiten am PC – so geht´s

    Gesünder arbeiten am PC – so geht´s

    Zahlreiche Berufstätige verbringen heute jeden Tag unzählige Stunden sitzend am Schreibtisch. Um die täglich wiederkehrenden Belastungen eines Arbeitsplatzes am PC auf schnelle und wirksame Art zu reduzieren, empfiehlt sich, über nachfolgende Veränderungen nachzudenken. Denn durch eine gezielte Vorbeugung haben Rückenschmerzen und Schulter-Nacken-Verspannungen keine Chance mehr.

    Nicht selten werden Beschwerden, wie solche an der Wirbelsäule, die fast ausschließlich auf einer falschen Sitzhaltung am Arbeitsplatz beruhen, nicht ausreichend behandelt. In der Regel werden in die Behandlung derartiger Beschwerden einzig die Schmerzen einbezogen, was nur einen sehr kurzfristigen Erfolg zur Folge hat. Einzig auf den Schmerz einzugehen, reicht bei Weitem nicht aus. Um einen langfristigen Erfolg vorweisen zu können, müssen den Ursachen der gesundheitlichen Beschwerden effektiv der Kampf angesagt werden.

    Eine maßgebliche Rolle spielen auch

    • Mangelnde Bewegung
    • Falsche Ernährungsweise
    • Stress.

    Schon mit der Beachtung einiger weniger Tipps ist ein gesundes Arbeiten am PC möglich.

    Dynamisches Sitzen empfehlenswert

    Während der Arbeit am PC wird ein dynamisches Sitzen empfohlen. Dies bedeutet im Einzelnen, dass positive Ergebnisse mit einem gelegentlichen Wechsel der Sitzposition erreicht werden können. Auch wer öfters während der Schreibtischarbeit einmal aufsteht und einige Schritte geht, tut seinem Körper etwas Gutes und trägt zur Entlastung der Wirbelsäule bei.

    Eine korrekte Sitzhaltung hilft bei der Vermeidung weiterer Probleme. So wird empfohlen, dass die Ober- und Unterschenkel stets in einem Winkel von 90 Grad zueinander stehen sollten. Die Füße sollten hierbei komplett den Boden berühren. Zudem ist es wichtig, dass die Arme eine waagerechte Linie zur PC-Tastatur bilden.

    Ergonomischer Arbeitsplatz

    Die Ergonomie eines Bildschirmarbeitsplatzes nimmt eine bedeutende Rolle während der täglichen Schreibtischtätigkeit ein. Beachtenswert sind nachfolgende Aspekte:

    • Beim Schreibtisch auf eine korrekte Sitz- und Tischhöhe zu achten
    • Passende Anordnung von Tastatur und Monitor
    • Rückengerechte Stühle mit individuell verstellbarer Lehne bevorzugen
    • Volles Ausnutzen der Sitzfläche für optimale Stützung des Rückens
    • Optimale Sitzfläche – nicht zu weich, nicht zu hart – auswählen
    • Bildschirm des PC hält Abstand von 50 cm bis 80 cm vom Oberkörper ein

    Ideale Arbeitstische sind im Neigungswinkel und in der Höhe verstellbar. Ein ergonomischer Bürostuhl passt sich der darauf sitzenden Person ideal an. Eine Vielzahl empfehlenswerter ergonomischer Büromöbel finden Sie im Online Shop von Büromöbel Experte.

    Neben einer richtigen Ergonomie am PC-Arbeitsplatz spielt aber auch das Licht eine nicht unwesentliche Rolle. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, nach Möglichkeit das Tageslicht voll auszuschöpfen und so wenig wie möglich auf Kunstlicht zu setzen. Tageslicht trägt zur Schonung der Augen bei und erhöht darüber hinaus die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Nicht minder beachtenswert sind so genannte Ruheinseln, die beispielsweise aus Grünpflanzen bestehen können. Auch ein gelegentlicher Blick aus dem Fenster hilft dabei, Abstand von der PC-Arbeit zu gewinnen und neue Kräfte zu schöpfen.

    Schmerzfreiheit durch Büro-Übungen

    Nicht wenige Personen, die einer Bürotätigkeit am Bildschirm nachgehen, haben Bedenken, zu wenig Sport zu treiben. Die meisten davon erfinden fadenscheinige Entschuldigungen nach dem Motto

    • Keine Zeit für Sport zu haben
    • Nach einem langen Arbeitstag antriebslos zu sein
    • Kein Fitness Studio in der Nähe zu haben.

    Doch schon mit einigen kleinen Übungen kann jeder die stark beanspruchte Muskulatur entlasten. All jenes, was im Büro nicht zwingend im Sitzen erledigt werden muss, sollte im Stehen getan werden. So empfiehlt es sich unter anderem

    • den Drucker so stellen, dass zum Entnehmen des Dokuments hingelaufen werden muss
    • Telefonate im Stehen auszuführen.

    Auch ein mehrmaliges Öffnen des Fensters am Arbeitstag und das Einatmen der frischen Luft sorgen für Entspannung. Herz und Kreislauf werden angekurbelt. Um Verspannungen vorzubeugen, hilft eine kleine Übung:

    Ab und zu die Schultern hochziehen und anschließend nach hinten fallen lassen. Diese Übung einige Male wiederholen.

    Nackenentspannung im Sitzen

    • Aufrecht hinsetzen und Bauchmuskeln anspannen
    • Kopf zur Seite neigen, so dass das Ohr Richtung Schulter geht

    Wer mit einer Rückenschule oder gezielten Wirbelsäulengymnastik zur Stärkung seiner Muskulatur beiträgt, wird langfristig die Erfahrung machen, seinem Rücken im beruflichen Alltag am Bildschirmarbeitsplatz etwas Gutes zu tun.

    Zur optischen Ünterstützung haben wir eine Infografik von www.bueromoebel-experte.de zur Verfügung gestellt bekommen.
    [lightbox thumb=“/wp-content/uploads/2015/07/Infografik-Bueromoebel-Experte.-Rueckensuenden-im-Buero-150×150.jpg“ link=“/wp-content/uploads/2015/07/Infografik-Bueromoebel-Experte.-Rueckensuenden-im-Buero.jpg“]Infografik: „Sünden im Büroaltag“ © www.bueromoebel-experte.de

    Beitragsbild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Das hilft gegen lästige Gelsen an lauen Sommerabenden

    Das hilft gegen lästige Gelsen an lauen Sommerabenden

    Viele nervt schon das surrende Geräuscht der kleinen Biester – und stechen sie dann einmal zu, wird es noch unangenehmer. Gelsen, Stechmücken oder Moskitos – wie immer sie auch genannt werden, es gibt mehr als 40 Arten von ihnen. Doch was hilft wirklich gegen die Plagegeister an milden Sommerabenden?

    Gelsenplage ja oder sein?

    Das hängt ganz von den Wetterbedingungen im Frühjahr ab. Denn gibt es da viel Feuchtigkeit und ist der Sommer dann lange hieß, bestehen nahezu perfekte Bedingungen für eine Gelsenplage. Vor allem die heftigen Regenfälle Ende Mai und Anfang Juni lieferten ideale Brutvoraussetzungen für die Gelsen. Derzeit schlüpfen sie aus den Larven und werden manchmal zu echten Plage.

    Gefahr für die Gesundheit?

    Grundsätzlich wird der Juckreiz, den viele nach einem Gelsenstich spüren, von den Proteinen ausgelöst, die von der Stechmücke in die Saugstelle eingespritzt wird. Dies soll das Gerinnen des Blutes unterbinden. Körpereigenes Histamin, das in der Folge ausgeschüttet wird, sorgt für den Knubbel, der kurz nach einem Gelsenstich sichtbar wird. In hiesigen Breitengraden sind alle Symptome des Insektenstiches jedoch harmlos und sind nur in Ausnahmefällen eine Gefahr. In anderen Weltregionen sieht es da schon anders aus, da können mit der Speichelübertragung beim Stich durchaus Viren, Bakterien oder Parasiten übertragen werden. Vor allem Asien und Afrika sind hier Gefahrenzonen, von denen Reisende oft nach einem Insektenstich mit Malaria, Gelbfieber, Dengue-Fieber oder dem West-Nil-Fieber retour kommen.

    Gelsenstecker sind in ihrer Zusammensetzung umstritten

    Auf dem Markt gibt es mittlerweile unzählige Schutzmittel und Systeme, um sich gegen die Plagegeister zu wehren. Doch einige davon sind sowohl in ihrer Wirkung als auch in ihrer Zusammensetzung durchaus umstritten. Gels und Lotionen sind oft mit Diethyltoluamid und Icaridin versetzt, die keinesfalls über einen längeren Zeitraum verwendet werden sollen. Auch Gelsenschutzstecker sind nicht wirksam, denn das im Raum frei gesetzte Insektizid reizt bestenfalls die Augen und Schleimhäute, aber weniger die Gelsen.

    Gelsenschutz ohne Chemiekeule

    Wesentlich effektiver und ohne Bedenken in der Anwendung sind da die guten alten Fliegengitter. Diese haben sogar den Nebeneffekt, dass auch andere Insekten wie Wespen, Hornissen oder Fliegen bequem draußen gehalten werden. Neuere Konstruktionen, die im Fachhandel erhältlich sind, schützen zusätzlich vor Pollen und Grassamen, womit Allergikern generell geholfen ist und sommerliches Schlafen mit geöffnetem Fenster wieder einwandfrei möglich wird.

    Terrasse, Balkon und Garten entsprechend gelsenfrei optimieren

    Klar ist, dass stehende Gewässer – egal welcher Größe – den Mücken als hervorragende Brutstätte dienen. Deshalb sollten beim Kampf gegen die Gelsen auf sämtliche Vorrichtungen wie Regentonnen, Gießwasser, kleine Teiche und Lacken, Bedacht genommen werden. Sie sollten zumindest entsprechend abgedeckt werden, um zu verhindern, dass die Plagegeister ihre Brut in unmittelbarer Nähe zum Haus und womöglich zum Schlafzimmer ablegen. Als weitere Maßnahmen kann man Stechmücken-Larven hervorragend und sehr wirkungsvoll in der Regentonne oder im Gartenteich mit Tabletten bekämpfen. Die Methode ist auch umwelttechnisch absolut bedenkenlos in der Anwendung, denn als Wirkstoff kommt ein ganz spezieller Bazillus zum Einsatz. Er hört auf den klingenden Namen Bacillus thuringensis israelensis, kurz Bti. In heimischen Baumärkten gibt es das mikrobiologische Mittel entweder als Tablette oder flüssig. Damit kann es sogar großflächig zur Mückenbekämpfung angewandt werden. Nachdem ausschließlich gewisse Mückenarten auf das Mittel negativ reagieren, liegt es auf der Hand, dass es für andere Tiere im Garten oder Menschen absolut unbedenklich ist. Das Wasser aus der Tonne kann sogar später als Blumengießmittel verwendet werden – absolut ohne Bedenken.

    Nach dem Stich

    Und wenn die Biester doch zugestochen haben, hilft eigentlich nur eines: Kühlen, kühlen und nochmals Kühlen. Je nach Lage am Körper kann der Betroffene einfach kalt duschen oder Arm, Hand oder Fuß unter den kalten Wasserstrahl halten. Eine kühlende und gleichzeitig abschwellende Wirkung hat ein Umschlag mit Essigsaurer-Tonerde. Damit wird auch der Knubbel an der Einstichstelle nicht ganz so groß und klingt nach kurzer Zeit wieder ab.

    Bild: © Depositphotos.com / spline_x