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  • Kreative Entspannungsphase gegen schlechte Laune

    Kreative Entspannungsphase gegen schlechte Laune

    Einer aktuellen Psychologie-Studie zufolge können wir unser Wohlbefinden durch eine tägliche kreative Entspannungsphase im wesentlichen beeinflussen.

     

    Eine kreative Entspannungsphase am Tag genügt bereits

    Unabhängig davon, ob wir einer Bastelarbeit nachgehen, Sticken oder Kochen. Bereits eine einmal am Tag eingelegte kreative Entspannungsphase ist ausreichend. Demzufolge können wir Phasen schlechter Laune verbessern und fühlen uns allgemein positiv gestimmt. Dies ergab eine veröffentlichte Studie im „Journal of Positive Psychology“. An dieser Studie nahmen über 600 Studenten für rund zwei Wochen teil. Durchgeführt wurde die genannte Studie von der Psychologin Tamlin Conner, Neuseeland.

     

    Während der genannten Studie schrieben sämtliche Studienteilnehmer täglich ihre Erlebnisse in ein Tagebuch. Dementsprechend ergaben die Auswertungen der Tagebücher, dass sich bei Teilnehmern mit einer eingelegten kreativen Entspannungsphase am Vortag das Wohlbefinden wesentlich verbesserte. Wer sich keine Zeit nahm, fühlte sich weniger wohl.

     

    Weiterhin führte die positive Stimmung dazu, sich ebenfalls am Folgetag einer kreativen Entspannungsphase hinzugeben. Dies wiederum erhöhte den positiven Effekt erneut.

     

    Beliebteste kreative Beschäftigungen der Studienteilnehmer

    Zu den beliebtesten kreativen Beschäftigungen der Teilnehmer zählten unter anderem

    • Digitales Gestalten
    • Häkeln
    • Musizieren
    • Schreiben von Geschichten
    • Songwriting

     

    Mit Ausmalbildern und Malbüchern für Erwachsene gute Laune schaffen

    Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, sich nach einem stressigen Arbeitstag eine kreative Entspannungsphase zu gönnen. So oft wie möglich sollte ein Spaziergang an frischer Luft stattfinden. Aber auch ein gesundes, köstliches Essen oder ein entspannendes Bad lassen zur Ruhe kommen.

     

    Viele Menschen pflegen auch ein Hobby. Ein neuer, topaktueller Trend für Erwachsene besteht in dem Ausmalen von vorgedruckten Bildern. Mit Bunt-, Filz- oder Wachsmalstiften und hübschen Zeichenvorlagen fällt es leicht zu entspannen. Bekanntheit erlangte der Trend auch als Adult Coloring.

     

    Dabei konzentriert sich die Person auf das jeweilige Motiv. Die symmetrischen Muster und bunten Farben zeigen während des Ausmalens entspannende Wirkungen. Demzufolge verschwinden beispielsweise schlechte Gedanken an ein ärgerliches Erlebnis. Entspannung und ein allgemeines Wohlbefinden stellen sich.

  • Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017. Nahezu jede vierte Krankenkasse für gesetzliche Versicherte hob zum Jahreswechsel ihre Beiträge an. Von insgesamt 113 gesetzlichen Krankenkasse betrifft dies 27. Obwohl eine gute Wirtschaftslage vorherrschte, kam es zum Anstieg der Kassenausgaben. Dies bestätigte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Frau Doris Pfeiffer. Sie geht von einer erheblichen Beitragserhöhung auch über 2017 hinaus aus.

     

    Sämtliche gesetzlichen Krankenkassen verlangen Zusatzbeitrag

    Zum ersten Mal erheben alle gesetzlichen Krankenkasse 2017 höhere Beiträge. Obwohl auch die – auf das Bundesland Baden-Württemberg eingeschränkte – Metzinger BKK ihre Beiträge auf 14,6 Prozent erhöht, liegt diese zusammen mit der AOK aus Sachsen-Anhalt unterhalb der 15 Prozent-Grenze. Die elf weiteren Krankenkassen verlangen ab diesem Jahr 16 Prozent und sogar noch mehr. Letztes Jahr waren dies nur acht Kassen.

     

    Teuerste gesetzliche Krankenkasse wird in diesem Jahr die BKK Vital sein. Diese erhöhte die Beiträge auf 16,4 Prozent. Von den großen Krankenkassen erhöhten einzig die auf die Bundesländer Thüringen und Sachsen eingeschränkten AOK Plus die Beiträge.

    Bundesweite Anbieter wie

    • Barmer
    • DAK Gesundheit
    • Techniker Krankenkasse

     

    halten ihre Kosten stabil wie im vergangenen Jahr.

     

    Krankenkassen erhöhen Beiträge – mehrere hundert Euro je Jahr

    Abhängig davon, wo Personen versichert sind, kann es sich bei der Beitragserhöhung um mehrere hundert Euro pro Jahr handeln. Teilweise lassen sich Unterschiede von bis zu 540 Euro nachweisen. Beispielsweise zahlt ein Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von 3000 Euro im Jahr 2017 zwischen 5364 bis 5904 Euro an Kassenbeiträgen. Zudem haben die Krankenkassen seit 2015 die Möglichkeit Zusatzbeiträge zu verlangen.

     

    Verbraucherschutz warnt vor zu schnellem Wechsel

    Zwar kann durch einen Krankenkassenwechsel zunächst viel Geld eingespart werden. Trotzdem warnt der Verbraucherschutz davor, die Kasse einzig nach der Beitragshöhe auszuwählen. Begründet wird dieser Hinweis darin, dass bei der Qualität der gewährten zusätzlichen Leistungen sowie den Beratungsleistungen teilweise relativ große Unterschiede gibt.

     

    Daher empfiehlt es sich für jeden Versicherten zu prüfen, ob die Angebote der bisherigen Krankenkasse individuell zu Ihren Bedürfnissen passend ist. Neben Direktleistungen geht es hierbei auch um eine 24 Stunden-Erreichbarkeit der Kasse, entweder online oder per Telefon. Insbesondere ältere Personen legen zumeist großen Wert auf eine individuelle Beratung.

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Ausgiebiges Schlemmen an den Festtagen bleibt nicht ohne Folgen für unser Erbgut. Letztlich finden sich die Pfunde zu viel nicht nur an den Hüften wieder. Auch die menschliche DNA wird vom Übergewicht beeinflusst.

     

    Erbgut geht von Eltern auf Kinder über

    Liegt bei uns Übergewicht vor, führt dies unweigerlich auch zu Veränderungen an unserem Erbgut. Und zwar an nahezu 200 verschiedenen Stellen. Dies enthüllte eine aktuelle Studie. Jene Muster von Anlagerungen tragen zur Beeinflussung von Genen und unserer Gesundheit bei.

     

    Dabei erben wir die Gene von unseren Eltern. Der individuelle DNA-Code ändert sich im gesamten Leben marginal. Jedoch verhält es sich mit den Anlagerungen an der DNA ein wenig anders. Mitgestaltet werden diese durch unseren Lebensstil, unter anderem durch

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Rauchen
    • umweltbedingte Einflüsse

     

    Suche in über 10000 Blutproben

    Bislang gab es kaum Untersuchungen, ob und wie ein Zusammenhang zwischen diesen Anlagerungen und Übergewicht besteht. Jedoch ist bekannt, dass Übergewicht zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich zieht. Beispielsweise gehören Erkrankungen wie

    • Diabetes
    • Stoffwechselkrankheiten
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

    hierzu.

     

    Forscher untersuchten zu diesem Zweck über 10000 Blutproben aus unterschiedlichen europäischen Teilen. Im Rahmen dieser Untersuchung sind die Anlagerungen am menschlichen Erbgut verglichen worden. Dabei wurden Frauen und Männer mit Normalgewicht und einem erhöhten BMI berücksichtigt.

     

    200 Veränderungen feststellbar

    Das Resultat der Studie fiel stärker aus als zunächst gedacht. Die Anlagerungen beeinflussen insbesondere bei Personen mit erhöhtem Body-Maß-Index nahezu 200 Stellen im Erbgut. Weitere Tests erwiesen, dass eine Vielzahl dieser Veränderungen in der Tat auf dem Übergewicht beruhte.

     

    Hauptsächlichste Veränderungen waren in den Bereichen des Erbguts feststellbar, die verantwortlich für den Fettstoffwechsel und den Stofftransport zeichneten. Allerdings waren auch Entzündungsgene hiervon betroffen. Ferner stellten die Forscher ein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Diabetes Typ 2 fest.

     

    In Zukunft wollen die Forscher herausfinden, welche Auswirkungen jene Veränderungen auf die Beweglichkeit der darunterliegenden Gene haben.

     

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    Quelle: Epigenome-wide association study of body mass index, and the adverse outcomes of adiposity (English)

  • Umfrage: Die Deutschen würden ihre Krankendaten preisgeben

    Umfrage: Die Deutschen würden ihre Krankendaten preisgeben

    Datenschutz steht für viele Deutsche an erster Stelle, beim Umgang mit Krankendaten preisgeben scheint es jedoch etwas anders zu sein. Eine Studie, die von PwC durchgeführt wurde, belegt nun, dass sieben von zehn befragten Menschen ihre Daten zur Verfügung stellen würden, sofern sich daraus bessere und effektivere Therapiemöglichkeiten ergeben würden. Insgesamt sind 1000 Bundesbürger befragt worden, die sich überwiegend offen gegenüber dem Thema stellen. Natürlich gibt es aber auch kritische Stimmen, die den Einsatz der Daten für bedenklich halten. Schließlich kann man als Privatperson die Weitergabe nicht verfolgen und weiß nicht, in welchem Ausmaß die Informationen verarbeitet beziehungsweise verwendet werden. Bislang bleibt es aber noch bei der Umfrage, über eine tatsächliche Umsetzung ist im Moment noch nichts bekannt.

     

    Krankendaten preisgeben – negative und neutrale Stimmen

    Während ein Viertel der Befragten eine neutrale Meinung haben und unentschlossen sind, sind sechs Prozent voll und ganz dagegen. Sie können sich überhaupt nicht damit anfreunden und haben unter anderem Angst um ihre Daten. Verständlich, in der heutigen Zeit ist nämlich der Verkauf von persönlichen Informationen keine Seltenheit.

    Geht es nach Michael Burkhart, er ist der Leiter der Abteilung Gesundheitswesen und Pharma bei PwC, dann ist die Bereitstellung von Gesundheitsdaten die Erfolgsformel für eine effektivere, personalisierte Medizin. Doch solange keine gesellschaftliche Akzeptanz vorhanden ist, kann und wird es wohl nicht zu dieser Revolution kommen. In Bezug auf die Umfrage stimmt zumindest schon mal die Richtung, jetzt ist Aufklärung das A und O. Solange nämlich die Angst beim Endverbraucher vorhanden ist (wie geht man zum Beispiel mit den Daten um und wer genau hat Zugriff darauf?), ist die Umsetzung auf jeden Fall schwierig.

    Man könnte sich bei erfolgreicher Umsetzung vorstellen, dass beispielsweise wichtige Daten anonym und für wissenschaftliche Verwendungen freigegeben werden. Sie könnten zu neuen Erfolgen beitragen und ausschließlich mittels Unterschrift vom Patienten verwendet werden. Schafft man die Bedenken des Datenmissbrauchs aus der Welt, dann wäre eine Einführung der Revolution zumindest denkbar.

  • Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Bei Schmierblutungen handelt es sich um Zwischenblutungen. Diese entstehen zusätzlich zur Monatsperiode. Frauen, die darunter leiden, haben es oft schwer. Das Problem besteht darin, sich auf feste Regelblutungen einzustellen. Darüber hinaus können Schmierblutungen innerlich zu Unruhen führen. Allerdings können den unangenehmen Blutungen entgegen gewirkt werden. Um Maßnahmen gegen Zwischenblutungen kennen zu lernen, muss eine Erkenntnis gewonnen werden. Diese beinhaltet, zu wissen, welche Symptome mit etwaigen Blutungen einhergehen. Erst dann können Maßnahmen zum Schmierblutung stoppen getroffen werden.

    Symptome von Zwischenblutungen

    Zusatzblutungen lassen sich natürlich daran erkennen, dass sie außerhalb der Monatsblutung entstehen. Frauen mit Schmierblutungen sind meist unruhig. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie oft nicht wissen, wann die nächste Blutung auftritt. Vor allem eine leichte Periode kann ein Anzeichen auftretender Zusatzblutungen sein. Bemerkbar machen sich Schmierblutungen erst, wenn sie auftreten. Neben gewöhnlichen Zwischenblutungen gibt es auch braune Blutungen. Dabei entsteht ein bräunlicher Ausfluss. In der Regel tritt dieser einen Tag vor oder nach der Periode auf. Im Rahmen der Monatsblutung ist dies nichts Ungewöhnliches. Sollte es allerdings des Öfteren zu bräunlichen Blutungen zwischen dem Zyklus kommen, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden.

    Was sind Ursachen für Schmierblutungen?

    Die Ursachen und Auslöser sind oft nicht genau identifizierbar. Oftmals hängen sie mit dem Lebensstil zusammen. Daher können folgende Ursachen Zusatzblutungen auslösen:
    • Stress
    • Schwangerschaft
    • Wechseljahre
    • Verhütungsmittel
    • Änderung des Hormonspiegels

    Reaktionen bei Schmierblutungen

    Um Schmierblutungen zu analysieren, bedarf es der Beobachtung des Zyklus. Nur so können Menstruationsstörungen sowie Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Im Rahmen der Beobachtungen können auch Zusammenhänge zwischen Zusatzblutungen und bestimmten Verhaltensweisen erkannt werden. Hilfreich bei der Beobachtung können Apps zur Aufzeichnung des Zyklusverhaltens sein. Damit lässt sich nicht nur feststellen, wann in etwa der Eisprung stattfinden müsste. Auch Störungen können festgehalten werden. Gerade für Frauen, die eine Schwangerschaft anstreben, kann die Feststellung fruchtbarer Tage eine enorme Erleichterung sein. Zu beachten ist, dass ein Hormonspiegel auch mit dem Absetzen der Pille veränderbar ist. Somit ist dieser Aspekt vor allem dann wichtig, wenn Frauen während der fruchtbaren Tage Schmierblutungen haben.

    Wie lässt sich eine Schmierblutung stoppen?

    Die Frage, wie sich eine Schmierblutung stoppen lässt, kann mit folgenden Maßnahmen beantwortet werden:

    Anti-Stress-Maßnahmen:

    Da Stress zu den häufigsten Ursachen von Zusatzblutungen zählt, können Entspannungsmaßnahmen helfen. Dabei sind vor allem Essens- und Schlafrhythmen wichtig. Gerade nach anstrengenden Tagen können diese beiden Aspekte eine gewisse Regelmäßigkeit herbeiführen. Nur so kann der Körper eine Möglichkeit bekommen, den Hormonspiegel auszugleichen. Mit dieser Maßnahme können Zwischenblutungen gestoppt werden.

    Menstruationstassen gegen Unregelmäßigkeiten:

    Eine weitere Maßnahme zum Schmierblutung stoppen besteht in der Verwendung sogenannte Menstruationstassen. Werden Tampons und Binden an normalen Tagen genutzt, kann es zu einer Verwirrung des Körpers kommen. Zudem können sich diese beiden Methoden zum Abfangen der Blutungen unangenehm anfühlen. Während sich Tampons beispielsweise vollsaugen und dann austrocknen, fangen die Tassen das Blut auf. Ferner bestehen diese aus einem gesunden Material. Mit den Tassen ist den ganzen Tag eine Sicherheit gegeben. Somit mindern die Menstruationstassen also auch den Stressfaktor aufgrund der Ungewissheit, wann die nächsten Schmierblutungen auftreten.

    Einen Arzt aufsuchen – Wann sinnvoll?

    Viele Frauen haben mit Schmierblutungen zu kämpfen. Jedoch sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Blutungen zwischen den regulären Monatsblutungen stärker ausfallen. Ebenso ist unbedingt ein Frauenarzt zu kontaktieren, wenn es zu Zwischenblutungen während einer Schwangerschaft kommt.

     

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