Schlagwort: gesund

  • Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Hand aufs Herz, jeder von uns hat es doch schon einmal gemacht: Wenn es hier kneift und dort juckt, ziehen wir gern „Dr. Google“ zur Rate, um Symptome zu googlen. Die semiprofessionelle Online-Recherche trägt schnell Früchte des Erfolgs. Es dauert nie lang, bis die Suchmaschine erste Ergebnisse ausspuckt, die vermuten lassen, unter welcher Krankheit wir eventuell leiden. Doch anstatt uns zu freuen, ist der Schreck groß. Denn Symptome googlen bedeutet allzu oft auch, neue, bis dahin unbekannte, dafür aber umso beängstigendere Krankheiten kennenzulernen. Was von der Mehrheit der Menschen als ungefährliches Informieren wahrgenommen wird, wird von den Ärzten mit immer mehr Argwohn beobachtet. Diese warnen inzwischen auch ausdrücklich davor, Symptome zu googlen.

    Online-Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

    Erst vor kurzem veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Online-Umfrage, die sie zum Thema „Symptome googlen“ durchgeführt hat. Demnach gaben 45 % der Ärzte – also fast jeder zweite Arzt – an, von Patienten genervt zu sein, die im Vorfeld eigenmächtig Symptome googlen und sich über mögliche Behandlungsmöglichkeiten schlaumachen.

    Doch nicht nur der Nerv-Faktor stößt den Medizinern bitter auf. Viele von ihnen beklagen im Rahmen der Befragung auch, dass das selbstständige Recherchieren der Patienten weniger aufklärend, dafür umso verwirrender wirkt. Anstatt auf das Urteil des Arztes zu vertrauen, pochen immer mehr Patienten auf ihre Erkenntnisse, die Sie beim Symptome googlen erlangt haben. De Folge sind nicht nur frustrierte Ärzte und unzufriedene Patienten, sondern auch eine starke Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses zwischen beiden Parteien.

    Symptome googlen ersetzt den Gang zum Arzt (nicht)

    Der Trend hin zum Befragen von „Dr. Google“ hält weiter an und greift sogar noch mehr um sich. Immer mehr Menschen, die unter einer gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, wenden sich zuerst an die Suchmaschine Google, ehe sie einen Arzt aufsuchen. Symptome googlen ist – salopp formuliert – zum neuen Volkssport geworden. Kein Wunder, schließlich erfordert es nur wenig Aufwand und ist kostenlos. Jeder, der unter einem „Wehwechen“ leidet, kann bequem von zuhause aus im Internet nach Antworten suchen, anstatt sich auf den Weg zum Arzt zu machen und dort beispielsweise lange Wartezeiten und unbefriedigende Aussagen in Kauf zu nehmen.

    Die Gefahren vom Symptome googlen

    Dass diese Entwicklung keinesfalls wünschenswert ist, sollte nicht nur Medizinern, sondern auch den Patienten klar sein. Wer sich krank fühlt und seine Symptome googlet, setzt sich gleich mehreren Gefahren aus.

    • Falsche „Diagnosen“ aufgrund von mangelhaften oder falschen Angaben
    • Zwielichte Homepages, die nicht informieren, sondern nur Geld machen wollen
    • Zweifelhafte (Selbst-)Behandlungsvorschläge

    Das steigende Interesse der Patienten an der Erkrankung

    Die Bertelsmann-Stiftung kam allerdings auch zu positiven Ergebnissen. So freuten sich immerhin rund 40 % der befragten Ärzte darüber, dass das Interesse an der eigenen Gesundheit steigt. Wenn eine Krankheit erst einmal eindeutig diagnostiziert wurde, spricht nichts dagegen, sich eigenständig mithilfe des Internets darüber zu informieren – vorausgesetzt, der Patient nutzt hierfür vertrauensvolle Quellen und lässt sich nicht von Falschaussagen in die Irre führen.

    So erkennen Sie eine vertrauensvolle Quelle im Internet

    Wenn Sie sich krank fühlen und Ihre Symptome googlen wollen, ist es unverzichtbar, vertrauensvolle Internetseiten von zwielichtigen unterscheiden zu können. Eine gute Informationsquelle erkennen Sie unter anderem an den folgenden Merkmalen:

    • Krankheiten werden umfassend und facettenreich beschrieben
    • (medizinische) Aussagen werden mit glaubwürdigen Quellen belegt
    • Es wird kein „Allheilmittel“ zur Bekämpfung der Krankheit in den Himmel gelobt (meist handelt es sich hierbei um spezielle Präparate)
    • Auch im Hinblick auf mögliche Therapien gibt es immer mehrere Ansätze und nicht „die eine ultimative“
    • Es gibt einen Verweis, der rät, trotz Online-Recherche immer auch einen Arzt aufzurufen
    • Kommentare anderer Leser werden kompetent und hilfreich beantwortet

    Fazit: Symptome googlen immer mit Vorsicht genießen

    Es ist nichts dabei, wenn Sie sich kurz im Internet zu einer Krankheit oder Beschwerde informieren. Dennoch sollte diese Wissensquelle niemals über die fachliche Kompetenz eines Arztes gestellt werden. Ist das erst einmal geschehen, kommt es zu einem starken Vertrauensverlust und einer Verkomplizierung der nachfolgenden Behandlung.

    Bild: © Depositphotos.com / peogeo

  • Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Wer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet, riskiert seine Gesundheit. Erkrankungen des Herzens, Diabetes und auch Arthritis und Krebs sind die Krankheiten, die diejenigen treffen können, die ständig Überstunden machen, vor allem Frauen sind hier besonders gefährdet, das sagt zumindest eine aktuelle Studie.

    Mehr Arbeit, mehr Stress

    Menschen, die regelmäßig zu viel arbeiten, fühlen sich häufig müde und gestresst, sie haben oftmals Verdauungsprobleme und mit den Überstunden lässt die Arbeitsleistung mehr und mehr nach. Das „Journal of Occupational and Environmetal Medicine“ hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die sich vor allem mit den Spätfolgen der Überstunden befasst und dabei vor allem Frauen in den Fokus rückt. Die Ohio State University hat die Daten von mehr als 12.000 Amerikanerinnen ausgewertet, die mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und sie den Krankheitsbildern gegenüber gestellt.

    Das Risiko steigt

    Das Ergebnis der Studie aus den USA ist erschreckend. Frauen, die über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten, laufen Gefahr, herzkrank zu werden, aber auch Depressionen und Lungenkrankheiten sind keine Seltenheit. 65 % der befragten Frauen arbeitet bis zu 50 Stunden in der Woche, 13 % mehr als 60 Stunden. Während Männer diese Belastung besser bewältigen können, leiden immer mehr Frauen unter den Überstunden, denn sie haben nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ein anstrengendes Privatleben.

    An die Spätfolgen denken

    Frauen müssen verschiedene Rollen ausfüllen. Sie machen im Job die meisten Überstunden, sie sorgen für ihre Familien und sie erziehen ihre Kinder. Diese dreifache Belastung bleibt nicht ohne Folgen und diese Situation ist die Grundlage für Erkrankungen, die erst später auftreten können. Viele Frauen sind sich der Gefahren nicht bewusst, wenn sie ihre berufliche Laufbahn starten, aber sie sollten sich vor Augen halten, dass die Spätfolgen gravierend sein können und mögliche lebenslange Beschwerden bedeuten.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Kaviar Creme von La Mer

    Kaviar Creme von La Mer

    Welche Frau wünscht sich nicht eine Creme, die die Falten strafft, die Haut spürbar entspannt und sie deutlich sichtbar regeneriert? Die Kaviar Creme von La Mer hat alle diese guten Eigenschaften und ist besonders für alle zu empfehlen, die unter einer sehr trocknen und pflegebedürftigen Haut leiden. Die Creme mit Kaviar Extrakten und Hyaluronsäure kann ganz nach Bedarf täglich aufgetragen oder auch als pflegende Gesichtsmaske verwendet werden.

    Spürbar straffer

    Die Haut rings um die Augenpartie ist besonders dünn und daher auch besonders anfällig für Fältchen. Wird die Augenpartie nicht regelmäßig mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgt, dann werden aus den anfänglichen kleinen Fältchen schnell tiefe Falten, und um das zu verhindern, gibt es die luxuriöse Kaviar Creme von La Mer. Mit dieser Creme wird die empfindliche Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt, die Depots in der Haut werden wieder aufgefüllt und die Haut fühlt sich bereits nach der ersten Anwendung deutlich straffer und samtweich an.

    Eine einfache Anwendung

    Für ein schönes Hautbild sollte die Kaviar Creme von La Mer zweimal pro Woche als Maske für zehn bis 20 Minuten auftragen werden. Damit die Pflegecreme besser verteilt werden kann, liegt jeder Packung ein kleiner Spatel bei, der die Creme sparsam auf den entsprechenden Stellen verteilt. Die La Mer Maske und Creme ist sehr ergiebig und es reicht schon eine dünne Schicht, um sichtbare Erfolge zu erzielen. Entfernt wird die Kaviar Creme mit einem Wattepad. Auch Frauen, die eine sehr empfindliche Haut haben, werden mit diesem Pflegeprodukt aus dem Hause La Mer gut zurechtkommen.

    Die Zellen werden erneuert

    Damit die Haut strahlen kann, müssen die Zellen gesund sein, und genau für diese gesunde Struktur der Zellen sorgt die Hyaluronsäure in der Kaviar Creme von La Mer. Hyaluronsäure ist ein bekanntes Mittel, wenn es um Anti-Aging Kosmetik geht, denn die Säure hat die einzigartige Fähigkeit, die Zellen aufzufrischen und sie mit Feuchtigkeit zu füllen. In der Folge wird die Haut straffer, weicher und elastischer.

    Die Inhaltsstoffe

    Kaviar ist ein sehr teures und edles Produkt, was viele aus der Gourmetküche kennen. In der Creme von La Mer gehört der Kaviar zu den Inhaltsstoffen, aber es gibt noch andere natürliche Bestandteile, die diese Creme so wertvoll für die Haut machen. So sind unter anderem Extrakte aus Algen und Meeresschlick zu finden, die ebenfalls die Fähigkeit haben, die Zellen wieder zu regenerieren und zu erneuern. Avocado-Öl ist auch ein Bestandteil der La Mer Creme und durch den Einsatz von verschiedenen Aromen, wie zum Beispiel Zitrusaroma bekommt die edle Kaviar Creme einen wunderbar leichten und sehr dezenten Duft.

    Pro:

    • Zieht schnell in die Haut ein
    • Versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit
    • Natürliche Inhaltsstoffe
    • Regeneriert die Zellen
    • Sorgt für neues Zellwachstum
    • Strafft die Haut spürbar
    • Es gibt schnell sichtbare Erfolge
    • Dezenter, sehr angenehmer Duft
    • Sehr einfache Anwendung

    Contra:

    • Die Creme sollte nicht mit den Augen in Berührung kommen

    [content-egg-block template=offers_list]

    [review]

  • Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Entzündet sich das Zahnfleisch, so handelt es sich zumeist um eine chronische oder aber akute Infektion desselben. Verursacher hierfür sind in der Regel Bakterien. Eher seltener kommen jedoch auch Pilze oder Viren in Betracht. Der Grund für entzündetes Zahnfleisch besteht oftmals in einer ungenügenden Zahnhygiene. Daraus resultiert eine stärke Vermehrung von Erregern im Bereich des Mundes. Es gibt jedoch zahlreiche hilfreiche Mittel, die bei der Bekämpfung einer Zahnfleischentzündung Wirkung zeigen.

    Symptomatik für entzündetes Zahnfleisch

    Entzündetes Zahnfleisch äußert sich durch ganz typische Symptome. Gesundes Zahnfleisch weist eine Rosafärbung auf. Es liegt direkt am Zahn an und blutet nicht. Beim entzündeten Zahnfleisch hingegen treten jedoch

    • Mundgeruch
    • Bluten des Zahnfleisches
    • Schwellungen sowie Rötungen

    auf.

    Ursachen für entzündetes Zahnfleisch

    Als Ursache für entzündetes Zahnfleisch kommt im Großen und Ganzen eine nicht ausreichende Mundhygiene in Betracht. Bedingt durch diesen Umstand erhöht sich der Bestand an Krankheitserregern im Mund relativ schnell. Von den Bakterien sind mehr als 500 Arten bekannt. Findet keine ausreichende Mundhygiene statt, reagiert das menschliche Immunsystem mit einer Entzündung.

    Neben einer ungenügenden Mundhygiene zeichnen jedoch auch mechanische Schädigungen am Zahnfleisch für eine Entzündung verantwortlich. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zu starkes Zähneputzen handeln. Zahnfleisch entzündet sich jedoch auch bei

    • Alkoholgenuss
    • Diabetes mellitus
    • Hormonell bedingte Veränderungen in der Schwangerschaft oder Pubertät
    • Mangel an Vitamin C
    • Nikotinkonsum
    • Störungen des Stoffwechsels
    • Stresssituationen

    Ferner können bestimmte Medikamente für entzündetes Zahnfleisch verantwortlich zeichnen.

    Wirksame Hilfe bei entzündetem Zahnfleisch

    Erste positive Ergebnisse können durch eine verbesserte Mundhygiene erzielt werden. In einer Vielzahl von Fällen ist bereits nach wenigen Tagen mit einem Abklingen der Beschwerden zu rechnen.

    Im Allgemeinen genügt es, die Zähne zweimal am Tag zu putzen, um das Risiko auf entzündetes Zahnfleisch zu verringern. Beim Zähneputzen sollten sämtliche Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, pro Jahr wenigstens einmal eine professionelle Zahnreinigung seitens eines Zahnarztes vornehmen zu lassen. Durch diese Zahnreinigung können selbst mit der Zahnbürste schwer erreichbare Stellen gereinigt werden.

    Damit es zu keinerlei mechanischen Verletzungen während des Zähneputzens kommt, sollte Zahnbürsten mit weichen Borsten der Vorzug gegeben werden.

    Bekommt die von entzündetem Zahnfleisch betroffene Person das Problem selbst nicht in den Griff, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser reinigt alle um das entzündete Zahnfleisch herum betroffenen Stellen gründlicher. Hierzu kommen spezielle Ultraschallgeräte und Handinstrumente zum Einsatz. Anschließend wird der Zahnarzt die behandelten Zahnflächen sanft polieren, so dass Bakterien es künftig schwerer haben, sich erneut anzuheften.

    Weitere Mittel gegen entzündetes Zahnfleisch

    Als sehr hilfreich bei entzündetem Zahnfleisch haben sich verschiedene Hausmittel erwiesen. Weithin bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel die Kamille. Kamille hilft besonders gut beim schnellen Abklingen einer Zahnfleischentzündung. Dafür wird ein Tee aus aufgekochten Kamillenblüten zubereitet. Mit diesem Kamillenblütentee wird relativ rasch eine Minderung der Beschwerden beim entzündeten Zahnfleisch erreicht. Am besten gurgelt die betroffene Person mehrmals am Tag mit dem zubereiteten Tee an den von der Entzündung betroffenen Stellen.

    Ein weiteres gutes Hausmittel im Kampf gegen entzündetes Zahnfleisch besteht in Apfelessig. Apfelessig sorgt für eine Anregung der Speichelbildung und zeigt antibakterielle wie auch entzündungshemmende Wirkungen. Empfohlen wird, jeden Tag etwa 30 Minuten vor dem Zähneputzen zwei Teelöffel Apfelessig unter einem Glas Wasser zu mischen. Mit dieser Mischung erfolgt das Gurgeln.

    Auch Mundspülungen mit entzündungshemmenden Pflanzenextrakten aus

    • Myrrhe
    • Salbei
    • Zaubernuss (Hamamelis)

    sind als ergänzende Hausmittel bei vorliegendem entzündeten Zahnfleisch bekannt. Nicht selten bevorzugen einige betroffene Personen den Einsatz von homöopathischen Mitteln.

    Sofern allerdings entzündetes Zahnfleisch trotz des Einsatzes der vorgenannten Hausmittel und eines gründlichen Zähneputzens nach mehreren Tagen immer noch existent ist, sollte niemand darauf verzichten, sich einen Termin bei einem Zahnarzt zu besorgen. Wird entzündetes Zahnfleisch nicht behandelt oder heilt eine Zahnfleischentzündung nicht aus, so können die Beschwerden sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten. Das Resultat kann dann eine nur sehr schwer zu behandelnde Parodontitis werden.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Matheklausuren, viele Hausaufgaben, Reiten, Schwimmen, Musikunterricht, Sprachkurse und vieles mehr sorgt bei vielen Kindern für Leistungsdruck, Angst und körperliche Schmerzen. Immer mehr Kinder werden gemobbt oder sie müssen die Trennung ihrer Eltern verkraften und das bleibt nicht ohne Folgen. Alleine in Bayern hat mittlerweile jedes vierte Kind psychische Probleme, wie eine Studie beweist, die die bayrische Gesundheitsministerin jetzt vorgelegt hat.

    Alarmierende Zahlen

    Das sind Zahlen, die alarmieren, denn nach den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns hat rund ein Viertel der Kinder entweder bereits psychische Störungen oder ist auffällig. Viele Kinder klagen über regelmäßige Alpträume, sie fürchten sich aber nicht nur vor dem alltäglichen Stress, sie haben auch Angst vor Kriegen und Attentaten. Haben sich Hänseleien in früheren Zeiten auf den Schulhof beschränkt, so birgt heute das Internet die Gefahr, gemobbt zu werden, und das macht vielen Kindern und Heranwachsenden schwer zu schaffen.

    Schon Kinder haben Depressionen

    Laut der neuen Studie aus Bayern sind bei den Kindern, die noch in den Kindergarten oder in die Vorschule gehen, vor allem Störungen in der Entwicklung zu beobachten. In der Gruppe der sieben bis 14-jährigen zeigen sich nicht nur Verhaltensstörungen, sondern auch massive Störungen im emotionalen Verhalten. Das Aufmerksamkeitssyndrom ADHS wird bei der Hälfte der untersuchten Kinder diagnostiziert, aber die Ärzte warnen in diesem Zusammenhang, dass die Grenze zwischen einer Überlastung und einem echten Krankheitsbild schwimmend ist. Auch depressive Störungen sind heute keine Seltenheit mehr, und was besonders erschreckend ist, es trifft immer mehr kleine Kinder.

    Prävention ist wichtig

    Nach der bayrischen Studie liegt es an den Eltern, wie sie ihre Kinder schützen können. Die Familien müssen die Kinder und Jugendlichen nicht nur schützen, sondern auch stärken und unterstützen. Es gilt, die Belastungen in der Schule zu mindern, auf Antriebsschwächen zu achten sowie Essstörungen und auch Lern- und Schlafprobleme immer ernst zu nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / altanaka

  • Welche Kurse werden von den Krankenkassen bezahlt?

    Welche Kurse werden von den Krankenkassen bezahlt?

    Auch wer nicht akut krank ist, kann die Angebote der Krankenkassen in Anspruch nehmen, zum Beispiel durch die zahlreichen Kurse, die die Kassen anbieten. Die meisten Kassen bieten unter anderem Ernährungskurse, Kurse zur Rückenschulung oder Kurse zur Rauchentwöhnung an, die die Mitglieder in Anspruch nehmen können. Allerdings werden die meisten Kurse nicht zum Nulltarif angeboten, wer daran teilnehmen will, der muss den Kurs entweder komplett selbst oder anteilmäßig zahlen. Aber wie sieht es aus, wenn der Arzt diesen Kurs befürwortet oder wenn ein Kurs vom Arzt verordnet wird? Übernehmen die Krankenkassen dann die Kosten?

    Ein bewährtes Mittel

    Kurse aller Art sind ein bewährtes Mittel der Krankenkassen, um ihre Mitglieder an einen gesünderen Lebensstil heranzuführen. Gebucht werden Kurse, bei denen der Sport im Mittelpunkt steht, sehr beliebt sind auch Kurse, um Stress besser bewältigen zu können oder um eine Sucht zu bekämpfen. 2010 hat der Gesetzgeber die Grenzen der Kursangebote streng begrenzt und das heißt, die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen dürfen nur noch zwei unterschiedliche Kurse im Jahr in Anspruch nehmen, weitere Kurse werden durch die Kassen finanziell nicht mehr gefördert. Vor 2010 hatten viele Kassen damit geworben, dass sie bis zu 16 Kurse im Jahr fördern. Aber auch nach der gesetzlichen Änderung gibt es bis heute noch gravierende Unterschiede bei den Gesundheitskursen der Krankenkassen.

    Ein großes Angebot

    Die großen Krankenkassen wie die Barmer, die Techniker Krankenkasse oder auch die AOK bieten ein vielseitiges Kursangebot für ihre Mitglieder an. Viele dieser Kurse werden sogar kostenlos angeboten oder es gibt nur eine sehr geringe Zuzahlung. Anders sieht es bei den kleinen Krankenkassen aus, denn sie haben ein eher geringes Budget zur Verfügung und müssen von den Mitgliedern daher einen größeren Zuschuss verlangen. Wer sich für einen Kurs interessiert, der sollte sich zunächst über die Bedingungen informieren, die an die Teilnahme an diesem Kurs geknüpft sind und dann die Kostenfrage mit der Kasse abklären.

    Welche Kurse werden gefördert?

    Bei den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen erfreuen sich besonders die Sportkurse großer Beliebtheit. Wer jedoch meint, den Besuch im Fitnessstudio bei der Krankenkasse abrechnen zu können, der irrt sich. Allerdings heißt das nicht, dass die Kasse die Jahresgebühr für das Sportstudio nicht übernimmt, denn es gibt Möglichkeiten, um den Besuch im Fitnessstudio von der Kasse fördern zu lassen. Auf diese Weise können auch Punkte für das Bonusheft der Kasse gutgeschrieben werden. Für die Kassen macht es Sinn, ihren Mitgliedern solche Kurse anzubieten, denn wenn ein Mitglied heute von einem gesunden Lebensstil überzeugt werden kann, dann kostet der Versicherte in der Zukunft weniger Geld.

    Das Beispiel Rückenschule

    Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz, immer mehr Deutsche haben heute Probleme mit dem Rücken. Zu viel Arbeit am Schreibtisch und zu wenig Bewegung sorgen für Rückenschmerzen, die immer öfter chronisch werden und auch für Bandscheibenvorfälle sorgen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen ein breites Spektrum an Rückenkursen anbieten, die die Leistungsfähigkeit des Rückens steigern und die Muskulatur gezielt stärken, zudem unterstützen die meisten Krankenkassen sowohl den Rehasport als auch zahlreiche Präventionskurse. Wie vielfältig die Rückenschule sein kann, das zeigt das Vitalis Gesundheitszentrum, dort steht Fazientraining ebenso auf dem Programm wie auch Therapien bei einem Bandscheibenvorfall. In den Rückenkursen wird den Patienten mit einem gezielten Training gezeigt, wie sie selbst ihre Rückenschmerzen auch langfristig lindern und Muskeln aufbauen können. Natürlich bietet das Vitalis Gesundheitszentrum auch Yogakurse an, denn die gehören einfach dazu, wenn es um die Bewältigung von Stress geht. Darüber hinaus hat das Vitalis Gesundheitszentrum auch Herz-Kreislauf-Training sowie Freihanteltraining und Krafttraining im Angebot.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon