Schlagwort: gesund

  • Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    LSD – diese drei Buchstaben stehen für Lysergsäurediethylamid, aber auch für eine Droge, die ihre große Zeit schon lange hinter sich hat. Trotzdem ist die Trenddroge LSD nach wie vor gefragt, denn noch immer gibt es Fans, die sich der halluzinogenen Wirkung von LSD hingeben. LSD ist eine seltsame Droge, denn sie macht nicht abhängig, kann aber schwere gesundheitlichen Schäden auslösen. Die Trenddroge LSD wird heute noch in Form von Tabletten, Kapseln oder als Flüssigkeit verkauft, wenn auch unter ihrem neuen Namen Acid.

    Die Geschichte der Trenddroge LSD

    Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann fühlte sich an einem sonnigen Tag im April des Jahres 1943 nicht so recht wohl. Den ganzen Tag hatte er in seinem Labor mit Lysergsäurediethylamid gearbeitet und fühlte jetzt eine seltsame Ruhelosigkeit, auch die visuellen Wahrnehmungen, die er hatte, konnte der Chemiker nicht so richtig einordnen. Der Grund für seinen merkwürdigen Zustand musste mit Lysergsäurediethylamid zusammenhängen, und um Klarheit zu bekommen, nahm Albert Hofmann am nächsten Tag 0,25 mg LSD und erlebte, diesmal ganz bewusst, den zweiten LSD-Rausch seines Lebens. Karriere machte die Trenddroge LSD in den 1960er Jahren, wo sie vor allem unter Hippies einen hohen Stellenwert hatte. Der damals noch unbekannt Timothy Leary, seines Zeichens Professor an der berühmten Universität von Harvard, wurde zu einem LSD Guru und pries die bewusstseinserweiternden Eigenschaften der halbsynthetischen Droge. Angeblich waren auch die Beatles von der damaligen Trenddroge LSD begeistert und widmeten ihr mit „Luzy in the Sky with Diamonds“ sogar einen Song.

    Was genau ist LSD?

    LSD ist eine sogenannte halbsynthetische Droge, denn die im LSD enthaltene Lysergsäure ist ein natürlicher Wirkstoff des Mutterkorns, einem Schmarotzerpilz, der auf Getreideähren zu Hause ist. Im Rahmen seiner Forschungen hat Albert Hofmann dem Mutterkorn nur eine Diethylamid-Gruppe hinzugefügt und schon war die Trenddroge LSD geboren. Unter dem Namen Delysid wurde LSD vom Pharmaunternehmen Sandoz als Medikament auf den Markt gebracht und zur Unterstützung von Psychotherapien eingesetzt. Noch in den 1990er Jahren war es einigen Ärzten in der Schweiz erlaubt, LSD bei der Behandlung psychisch Kranker einzusetzen.

    Wie wirkt LSD?

    Die Trenddroge LSD gehört zur Familie der Halluzinogene und erweitert das Bewusstsein, wenn man den Anhängern der Droge glauben darf. Wer LSD einnimmt, der kann verschiedene Emotionen zur gleichen Zeit erleben, oder dass die Stimmungen in schneller Folge einander abwechseln. Je nach Höhe der Dosis erzeugt LSD Halluzinationen und auch Wahnvorstellungen. Die Konsumenten haben das Gefühl, dass sie sich selbst und auch die Zeit verändern, alle Empfindungen werden praktisch ins Gegenteil verkehrt, man kann plötzlich Farben hören und Musik sehen. Diese „Reise“ kann ein Erlebnis sein, aber sie kann auch für massive Panikattacken sorgen. Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, nimmt dann Überhand, es stellt sich die Angst ein, wahnsinnig zu werden, und auch Todesangst und tiefe Verzweiflung sind auf einem „Trip“ mit der Trenddroge LSD keine Seltenheit.

    Wie schadet LSD der Gesundheit?

    Auch wenn es bei LSD anders als bei Heroin und Kokain keine körperliche Abhängigkeit gibt, so kann es bei einem regelmäßigen Konsum doch zu ernsten gesundheitlichen Schäden kommen. Ein Risiko sind zum Beispiel Psychosen wie die Schizophrenie, die sich dauerhaft einstellen können, aber auch Depressionen und Angstzustände können durch den Konsum von LSD auftreten. Eine weitere Gefahr stellen die sogenannten Flashbacks dar, die häufig vor allem bei denjenigen vorkommen, die hohe Dosen der Droge einnehmen. Diese Flashbacks stellen sich sehr plötzlich und ohne Vorwarnung ein und können sogar noch nach Wochen oder Jahren nach der Einnahme von LSD immer wieder auftreten.

    Die meisten stoppen die Einnahme von LSD, nachdem sie schlechte Erfahrungen auf einem der „Trips“ gemacht haben, und nehmen nie wieder LSD ein.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.

    Nicht nur für die Gesundheit schädlich

    Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.

    Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen

    Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.

    Die Angst vor dem Entzug

    Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.

    Immer individuell

    Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.

    Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?

    Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.

    Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis2

    Absurde und gefährliche Diäten im Trend

    Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.

    • Asthmaspray-Diät

    Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.

    • Abführmittel-Diät

    Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.

    • Rohkost-Diät

    Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.

    Quelle: Spiegel.de
    Quelle: Spiegel.de

    Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    • Bockwurst-Wodka-Diät

    Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.

    • Diäten der Hollywood-Stars

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis4Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.

    Crashdiät vs. gesunde Ernährung

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis5Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:

    • Diättagebuch

    Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.

    • Diät in den Alltag integrieren

    Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.

    • Stoffwechsel ankurbeln

    Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.

    Beitragsbild: © Depositphotos.com / AndreyPopov
    Bild 2: Piktochart-Grafik
    Bild 3: Piktochart-Grafik
    Bild 4: Piktochart-Grafik
    Bild 5: © Depositphotos.com / belchonock

  • Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Toxoplasma gondii – so heißt der Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst und der vor allem in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann. Dringt der Parasit in den menschlichen Körper ein, dann setzt er sich den Zellen fest und vermehrt sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Die meisten Menschen merken allerdings nichts davon und es wird geschätzt, dass sich rund 50 % der Deutschen bereits einmal mit Toxoplasmose infiziert hat. Normalerweise bildet der Körper sehr schnell Abwehrstoffe, aber für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, kann Toxoplasmose ein Risiko sein.

    Wie wird der Erreger übertragen?

    Es sind überwiegend Katzen, die den Erreger der Toxoplasmose mit ihrem Kot ausscheiden. Gelangt der Erreger in feuchte Erde oder in Sand, dann kann er mehrere Monate, mitunter sogar Jahre überleben. Bei der Gartenarbeit kann es daher schnell passieren, dass man mit dem Parasiten in Kontakt kommt und nur eine unbedachte Bewegung Richtung Mund reicht aus und schon ist der Toxoplasmose-Erreger im Körper. Zu finden ist der Parasit aber auch auf ungewaschenem Obst und Gemüse, und da ihn auch Schlachttiere in sich tragen, sollte Fleisch immer sehr gut durchgebraten sein. Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann, sollten werdende Mütter Gemüse und Obst immer gründlich waschen und Fleisch nur durchgebraten essen.

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist gefährlich, besonders im ersten Drittel kann der Erreger zu einer Fehlgeburt führen. Kinder, die im zweiten oder im letzten Schwangerschaftsdrittel mit dem Erreger der Toxoplasmose zur Welt kommen, haben zunächst keine Symptome, erst in späteren Jahren zeigen sich die Folgen der Infektion im Mutterleib. Dass Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, zeigt sich an den Schädigungen, die der Parasit auslösen kann. Vor allem Netzhaut- und Aderhautentzündungen, aber auch Verzögerungen in der Entwicklung und Krampfanfälle zeigen, wie gefährlich eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist. Schwangere Frauen sollten sich auf eine Immunität auf Toxoplasmose untersuchen lassen, da aber die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen solchen Test nicht übernehmen, verzichten viele Frauen darauf.

    Welche Behandlung gibt es?

    Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft für das Kind sehr gefährlich werden kann, stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Krankheit behandelt werden kann. Schwangere, die sich frisch mit Toxoplasmose infiziert haben, sollten sich selbst dann behandeln lassen, wenn eine Infektion beim ungeborenen Kind nicht nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko senken, dass der Parasit auf das Kind übertragen wird. Neugeborene, die im Mutterleib infiziert wurden, müssen sofort therapiert werden. Gegen Toxoplasmose werden unter anderem Wirkstoffe wie Spiramycin und auch Pyrimethamin oder Sulfadiazin eingesetzt, bei schwangeren Frauen auch in einer Kombination mit Folinsäure. Selbst wenn Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, bei gesunden erwachsenen Menschen ist keine Behandlung notwendig.

    Wie können sich schwangere Frauen schützen?

    Damit es erst gar nicht zu einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft kommt, sollten werdende Mütter einige einfache Regeln beherzigen. Leben Katzen mit im Haushalt, dann sollten die Tiere Dosenfutter und kein frisches Fleisch bekommen. Während der Schwangerschaft sollte ein anderes Mitglied der Familie die Katzentoilette reinigen und einmal am Tag mit heißem Wasser sehr gründlich sauber machen. Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden, und schwangere Frauen sollten auch rohes Fleisch, zum Beispiel in Form von Tatar meiden. Bei der Gartenarbeit müssen Handschuhe getragen werden und nach dem Besuch eines Spielplatzes müssen die Hände sehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit auch desinfiziert werden. In der Regel verläuft eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Erreger ohne Symptome, wenn es aber zu Fieber, Durchfall, Schmerzen in den Muskeln und grippeähnlichen Symptomen kommt, dann können das Anzeichen für eine Infektion mit Toxoplasmose sein. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / slena

  • Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Mit 1,4 Milliarden übergewichtigen Menschen ist die Fettleibigkeit ein weltweites 
Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland sind 53% der Frauen und sogar 67% aller Männer übergewichtig. Adipöse Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko an verschiedenen Erkrankungen zu leiden. Um das Gesundheitsrisiko zu senken wird in der Regel eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10% empfohlen. Neue Erkenntnisse weisen nun daraufhin, dass bereits 5% weniger Gewicht einen bedeutenden Unterschied bedeuten kann.

    Die aktuelle Studie der Fachzeitschrift Cell Metabolism (2016), untersuchte 40 Testpersonen in einer randomisierten Studie auf die Auswirkung des Gewichthaltens und der Gewichtsreduktion um etwa 5%, 10% oder 15%. Dabei wurden mithilfe von Gesundheits-Checks folgende Werte regelmäßig ermittelt: Gewicht, Blutwerte, Beta- Zellen, Funktionalitäts-, Insulinsensibilitäts-, Blutdruck- und Herzschlagratenmessungen. Etwa die Hälfte der Probanden wurde einer Kontrollgruppe zugewiesen, die das Gewicht halten sollte. Die Experimentalgruppe sollte eine Gewichtsreduktion von mindestens 5% anstreben, wobei sich folgende Verteilung ergab – 5% (n=19), 10% (n=9) und 15% (n=9).

    Weniger Körperfett und bessere Blutwerte

    Nach Beendigung des Untersuchungszeitraums von etwa 10 Monaten konnte der Körperfettanteil der Teilnehmer um durchschnittlich 8% verringert werden. Des Weiteren zeigte sich, dass speziell das besonders schädliche viszerale Bauch- und Abdominalfett um 7% schrumpfte.

    Viszeralfett produziert bis zu 600 verschiedene Hormone, die das natürliche Gleichgewicht im
 Körper stören. Allen voran sei hier die durch Hormone entstehende Insulinresistenz zu nennen.

    Obwohl viele Risikofaktoren wie Körperfettgehalt, Blutzuckerwerte, Insulinresistenz, Triglycerin-
und Alaninwerte reduziert werden konnten, blieb der Gehalt der Blutfettwerte nach einem 5%-igen Gewichtsverlusts unverändert. Außerdem konnte durch die Gewichtsreduktion der systolische Blutdruck gesenkt werden. Der diastolische Wert reagierte jedoch nicht. Die Wirkung auf die Insulin-Sensibilität verstärkt sich mit einer weiteren Gewichtsreduktion von 10-15% noch einmal deutlich.

    Eine stetige Gewichtsreduktion ist angezeigt

    Als eine zentrale Erkenntnis sehen die Forscher auch die bereits eintretenden positiven Effekte auf die Stoffwechselrate bei einer 5%-igen Gewichtsreduktion. Ebenso konnte ein beginnender Muskelaufbau bei einer Reduktion von 10%
 festgestellt werden. Beide Faktoren erleichtern das weitere Abnehmen. Für Betroffene kann dies eine Motivation darstellen, da für Sie ein messbarer Punkt erreicht werden kann, an dem die Gewichtsreduktion vereinfacht gelingt.

    Wird der Schritt zur Gewichtsreduktion gewagt, ist dieser zunächst hart und erfordert viel Disziplin. Doch wird die Grenze von 5% erst einmal erreicht, können Patienten durch eine verbesserte Lebensqualität und aufgrund eines erhöhten Grundumsatzes und Stoffwechsels leichter weiter Abnehmen oder ihr Gewicht halten.

    So gefährlich ist Übergewicht

    Adipöse Menschen haben teilweise mit ernsthaften Beschwerden zu kämpfen. Als Folgeerkrankungen sind unter anderem Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder vorzeitiger degenerativer Gelenkverschleiß möglich. Es besteht ein höheres Risiko an Herzschwäche oder einen Schlaganfall zu leiden. Frauen klagen zudem häufig über Hormonstörungen.

    Der Grad der gesundheitsbeeinträchtigenden Wirkung wird durch den BMI (Body Mass Index) eingeschätzt. So gilt z.B. dass bei einem BMI von 35 die Sterblichkeitsrate bereits doppelt so hoch ist wie bei Normalgewichtigen. Zudem wird davon ausgegangen, dass der Körperfettanteil bei einer normalgewichtigen jungen Frau rund 20 kg und bei einem Mann circa 15 kg betragen sollte.

    Dabei ist Fettgewebe keinesfalls negativ zu beurteilen. Neben der Thermoregulation werden auch Hormone im Fettgewebe gebildet. Zudem hat sich gezeigt, dass ein normales Fettmaß das Immunsystem stärkt, da zu wenig Fett Stress für den Körper bedeutet.

    Bild: © Depositphotos.com / ljsphotography

  • Omega-3-Fettsäuren – mehr als ein Placebo?

    Omega-3-Fettsäuren – mehr als ein Placebo?

    Alle, die sich gesund ernähren wollen, die kommen an den Omega-3-Fettsäuren nicht vorbei. Fett spielt in der Ernährung eine wichtige Rolle, aber nicht alle Fette sind auch wirklich gesund. Essen wir zu viel Fett, dann macht sich das auf den Hüften bemerkbar und die Gefahr von Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt an. Es sollten „gute“ Fette sein, und hier kommen die Omega-3-Fettsäuren ins Spiel, denn diese Form von Fett gilt als besonders bekömmlich und als sehr gesund. Aber ist das wirklich so, oder haben die Omega-3-Fettsäuren letztendlich nur den berühmten Placebo-Effekt?

    Gesunde und ungesunde Fette

    Die unterschiedlichen Fette werden in Gruppen aufgeteilt, und zwar in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Tierische Fette, wie sie in der Wurst, im Schmalz, in der Butter und in der Wurst vorkommen, sind gesättigt und damit nicht so gesund wie ungesättigte Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in Pflanzenölen wie Raps- oder Olivenöl, und als besonders gesund gelten die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, zu denen auch die Omega-3-Fettsäuren gehören. Der Hauptlieferant für Omega-3-Fettsäuren ist Fisch oder besser gesagt das Fischöl aus Kaltwasserfischen. Wer sich gesund ernähren will, der muss mehrmals in der Woche Fisch essen, um die Menge an Omega-3-Fettsäuren zu bekommen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann.

    Was können Omega-3-Fettsäuren bewirken?

    Zu den positiven Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren gehört die Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen, Omega-3-Fettsäuren können aber auch Menschen helfen, die unter Rheuma leiden. Die gesunden Fettsäuren steigern zudem die Leistungen des Gehirns und wirken sich positiv auf das Immunsystem aus. Um allerdings einen positiven Effekt erzielen zu können, muss die Dosierung stimmen, denn wenn das nicht der Fall ist, kann der Placebo-Effekt wirklich eintreten. Wie wirksam Omega-3-Fettsäuren sind, darüber streiten sich die Experten bis heute, denn wer zu wenig davon zu sich nimmt, der erzielt so gut wie gar keinen Effekt. Es sollten schon mehr als 1 Gramm täglich der gesunden Fettsäuren sein, damit Omega-3-Fettsäuren ihre gesunden Eigenschaften entfalten können.

    Welche Nahrungsmittel enthalten viele Omega-3-Fettsäuren?

    Eine der wichtigsten Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Fische. Besonders der Hering und die Makrele, aber auch Edelfische wie Lachs und Thunfisch sind gute Lieferanten für die gesunden Fettsäuren. Auch in Lein-, Raps- und Sojaöl sind viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu finden. Wer diese Öle für die Zubereitung von Speisen nutzt, der steht immer auf der richtigen Seite.

    Auf die Dosierung kommt es an

    Wie schon erwähnt, ist 1 Gramm die Grenze, denn wer weniger Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, der erzielt kaum positive Effekte für seine Gesundheit. Es sollten mindestens 2 Gramm sein, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Ernährungsexperten empfehlen Omega-3-Fettsäuren in Form von Fischöl zu sich zu nehmen. Dies kann in Form von Kapseln oder reinem Fischöl geschehen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen müssen ca. 6-8 Fischölkapseln oder ein Esslöffel eines natürlichen Fischöls pro Tag eingenommen werden. Wie sehr die Menge die Gesundheit beeinflusst, das wird auch in einer Studie der Universität von Southampton deutlich. Professor Philip Calder und sein Team haben Omega-3-Fettsäuren vor allem in Hinsicht auf ihre entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Der Körper produziert bei Entzündungen ein bestimmtes Hormon, mit dem Namen Prostaglandin Typ 2 und wenn der Körper Omega-3-Fettsäuren in einer ausreichenden Menge bekommt, dann reduziert sich automatisch die Produktion des Hormons. Bei Studienteilnehmern, die für die Untersuchung ein Placebo bekommen haben, wurde eine Reduzierung des Hormons von zehn Prozent nachgewiesen. Bei Probanden, die nur 1 g Omega-3-Fettsäuren bekamen, gab es keine erkennbaren Unterschiede und nur bei den Studienteilnehmern, die über zwei Gramm Omega-3-Fettsäuren bekamen, stellte sich eine deutliche Verbesserung ein. Damit weist die Studie nach, dass es bei Omega-3-Fettsäuren auf die Dosierung ankommt – mindestens 2 g Omega-3-Fettsäuren pro Tag.

    Bild: © Depositphotos.com / onepony