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  • Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Schwangere Frauen haben es schwer. Als wäre es nicht aufregend genug, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen und darauf umfangreich vorzubereiten, werden sie täglich mit neuen Informationen überhäuft. Besonders beliebt sind die Do’s und Don’ts, die jede werdende Mutter scheinbar aus dem FF beherrschen sollte. Nicht nur Sport, Beauty und Arbeit, sondern auch die Ernährung in der Schwangerschaft ist hierbei ein sehr beliebtes Themenfeld. „Was darf ich als Schwangere essen?“, „Worauf muss ich verzichten?“ und „Was ist besonders gefährlich für mein Kind?“ sind Fragen, die sich jede schwangere Frau stellen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, verraten wir Ihnen hier, was an den bekanntesten Mythen rund um das Thema Ernährung in der Schwangerschaft dran ist.

    Mythos #1: In der Schwangerschaft muss Frau für zwei essen

    Viele Frauen, die sich über die Ernährung in der Schwangerschaft informieren, bekommen meist einen Satz zu hören: „Na, ab jetzt musst du ja für zwei essen.“ Was für die meisten eine willkommene Ausrede ist, um so richtig zuzuschlagen, ist in der Tat großer Unfug. Schwanger sein bedeutet nicht, dass Sie die doppelte Menge an Nahrung zu sich nehmen. Es ist nämlich nicht entscheidend, wie viel, sondern was Sie essen.

    Bis zum Beginn des vierten Monats können Sie sich erst einmal vollkommen normal ernähren. Erst ab dann benötigt Ihr Baby zusätzliche Energie. Bevor Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft jedoch sofort komplett umstellen, sei Ihnen eines mit auf den Weg gegeben: Zusätzliche Energie für das Baby bedeutet, dass Sie pro Tag lediglich 250 Kilokalorien mehr zu sich nehmen.

    Mythos #2: Verzichten Sie auf rohe Lebensmittel

    Es ist doch immer das gleiche: Sobald man etwas verboten bekommt, will man es umso mehr. Besonders tückisch ist dieses Phänomen, wenn es ums Essen geht. Eines der größten Verbote im Hinblick auf die Ernährung in der Schwangerschaft ist rohes Fleisch und Fisch. Und tatsächlich: Salami, Rohschinken, Tartar, Hackepeter, Sushi …. auf all diese Köstlichkeiten sollten Sie eher verzichten, wenn Sie schwanger sind. Der Grund hierfür: Rohe Lebensmittel sind ein El Dorado für Keime und Bakterien und damit ein No Go für die Ernährung in der Schwangerschaft. Krankheitserreger können nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Kind schädlich und sogar gefährlich werden. Übrigens: Das gleiche gilt auch für Roh-Käse und rohe Milch. Doch keine Angst: Diese Produkte müssen laut EU-Richtlinie ausdrücklich als Roh-Erzeugnisse gekennzeichnet werden.

    Mythos #3: Pilze sind tabu

    Mal ganz davon abgesehen, dass Pilze eh nicht jedermanns Geschmack sind, gilt in diesem Fall: Genießen Sie die Pflanzen des Waldes in Maßen, nicht in Massen. Wer während der Schwangerschaft hin und wieder ein paar Pilze isst, geht damit keine Gefahr ein. Größere Mengen Pilze enthalten jedoch eine bedenkliche Menge Schadstoffe. Wer seinen Heißhunger stillen und trotzdem auf Nummer Sicher gehen will, sollte während der Schwangerschaft lieber auf Zuchtpilze aus dem Supermarkt zurückgreifen.

    Mythos #4: Folsäure unterstützt die Entwicklung des Kindes

    Kein Mythos, sondern absolut wahr! Folsäure ist ein Vitamin, das besonders während der ersten drei Monate der Schwangerschaft von großer Wichtigkeit ist. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem dazu führen, dass sich das zentrale Nervensystem des Fötus nicht normal entwickeln kann. Auch Missbildungen sind unter Umständen die Folgen eines Folsäure-Mangels.

    Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Folsäure sind:

    • Eier
    • Vollkornprodukte
    • Grünkohl
    • Blattsalate
    • Sojabohnen

    Darüber hinaus können Folsäure-Tabletten für schwangere Frauen dabei helfen, den Bedarf ausreichend abzudecken. Folsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in der Schwangerschaft.

    Mythos #5: Ab und zu ein Gläschen Rotwein schadet nicht

    Befasst man sich mit der Ernährung in der Schwangerschaft, stolpert man immer wieder über Infos wie „Alkohol ist absolut tabu… aber ein gelegentliches Glas Rotwein ist erlaubt“. Was denn nun? Rotwein in der Schwangerschaft wird durchaus kontrovers bewertet. Während die einen Verfechter der Null-Toleranz sind (sprich: Während der kompletten Schwangerschaft keinen Alkohol empfehlen), sind die anderen der Meinung, dass ein Glas ab und zu (!) durchaus vertretbar ist und dem Kind nicht schadet. Wissenschaftler aus Italien wollen herausgefunden haben, dass die Rotwein-Inhaltsstoffe Polyphenole und Anthocyane dem Alkohol antioxidativ entgegenwirken. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie das Gläschen Rotwein unbedenklich finden oder doch lieber darauf verzichten wollen.

    Mit der Aufdeckung dieser fünf Mythen sind Sie perfekt auf die Ernährung in der Schwangerschaft vorbereitet.

    Bild: © Depositphotos.com / photo-deti

  • Ernährung Schwangerschaft – Worauf ist zu achten

    Ernährung Schwangerschaft – Worauf ist zu achten

    Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft – wichtig für eine optimale Entwicklung

    Eine Schwangerschaft ist immer ein ganz besonderes Erlebnis und eine der schönsten Zeiten im Leben. Um nun aber auch eine optimale Entwicklung des noch ungeborenen Babys gewährleisten zu können, ist eine optimale Ernährung Schwangerschaft unabdingbar. Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft steigert zudem jedoch auch das Wohlbefunden der Schwangeren selber, was sich nun wiederum auch positiv auf das Baby und dessen Entwicklung  auswirkt. Natürlich bekommen Frauen sowohl vom Arzt als auch von der Hebamme wertvolle Tipps für eine optimale Ernährung Schwangerschaft, doch sollten sie sich überdies auch anderweitig informieren.  Wie bei so vielen anderen Dingen auch, muss eine Schwangere auch in punkto Ernährung auf einige Sachen verzichten.  Was vielleicht auf Anhieb ein wenig schwierig erscheint, lässt sich jedoch ganz einfach umsetzen. Bedingt durch eine starke hormonelle Umstellung ist es nur allzu oft der Fall, dass während der Schwangerschaft einige Lebensmittel gar nicht mehr vertragen werden, sodass von Haus aus eine Umstellung der Ernährung Schwangerschaft erfolgt.  Neben einem leicht geänderten Ernährungsplan kommt noch hinzu, dass mit fortschreitender Schwangerschaft die einzelnen Portionen kleiner werden, da der Magen nicht mehr so viel Nahrung auf einmal aufnehmen kann. Somit gehört zu einer gesunden und optimalen Ernährung Schwangerschaft auch, dass mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt eingenommen werden.

    Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft  so geht es richtig

    Wichtig ist für eine gesunde Ernährung Schwangerschaft in erster Linie, dass einige Lebensmittel komplett vom Speiseplan verschwinden, andere wiederum vermehrt hinzukommen. Im Folgenden nun einmal der besser Übersicht halber eine Übersicht über die sogenannten „Guten“ und „schlechten“ Lebensmittel. An diesen kleinen Wegweiser sollten sich Schwangere im Zuge einer gesunden Schwangerschaftsernährung unbedingt halten.

    Gute Lebensmittel Schlechte Lebensmittel In Maßen essen
    Fisch Rohes Hackfleisch /Fleisch Starke Gewürze
    Quark / Milchprodukte Alkohol Zwiebeln
    Gemüse Säfte mit viel Fruchtsäure Weich gekochte Eier
    Weißes Fleisch Blähende Kohlsorten
    Vollkornbrot Weißbrot
    Ungesüßte Säfte Rohe Eier
    Produkte mit Schimmelkulturen
    Leber
    Meeresfrüchte
    Koffein

     

    Sicher ist es nicht weiter schlimm, hin und wieder mal ein Glas Wein zu trinken, dennoch sollte eine Schwangere stets bedenken, wie sich die Ernährung Schwangerschaft auf das noch ungeborene Baby und dessen Entwicklung auswirken kann.  Wer nun gar nicht und unter gar keinen Umständen auf seinen Kaffee verzichten mag, der kann hier entweder auf die koffeinfreie Variante umsteigen oder zumindest seinen Kaffeekonsum einschränken beziehungsweise diesen stark verdünnen. Ganz nebenbei ist eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft auch wichtig, das eigene Gewicht im Rahmen zu halten. Sicher sind Gelüste normal, diesen darf in den meisten Fällen auch nachgegeben werden, doch sollte eben nicht übertrieben werden.

    Die optimale Einteilung für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

    Die richtige Ernährung Schwangerschaft beinhaltet nicht nur, die richtigen Lebensmittel zu sich zu nehmen und unpassende beziehungsweise ungesunde Lebensmittel wegzulassen, auch die richtige Menge zur richtigen Zeit ist wichtig. Gerade am Beginn der Schwangerschaft ist es im Zuge einer gesunden Ernährung Schwangerschaft  enorm wichtig, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Dies kann dann nämlich schon einmal dafür sorgen, dass die allbekannte Schwangerschaftsübelkeit ein wenig eingedämmt wird. Zu einer gesunden Ernährung Schwangerschaft gehört auch, dass der Tag mit einer Scheibe Vollkornbrot beginnt, Quark oder Käse gehören dazu. Wer unter Sodbrennen leidet, der sollte auf zahlreiche Milchprodukte zurückgreifen, hier empfiehlt es sich, ein Glas kalter Milch zu trinken. Diese steht im Zuge gesunder Ernährung Schwangerschaft schon alleine wegen ihres Calzium Gehaltes ganz oben auf der Liste. Darüber hinaus bindet sie auch Säuren und dämmt somit das Sodbrennen, was ja durch Magensäure ausgelöst wird, ein. Alles in allem kann gesagt werden, dass eine gesunde und optimale Ernährung Schwangerschaft in erster Linie der Schwangeren selber zugute kommt. Völlegefühl wird eingedämmt, die Vitalität steigt und die Schwangerschaft kann durch eine entsprechend gute Ernährung Schwangerschaft erst wirklich in vollen Zügen genossen werden. Schließlich sollen doch diese Monate etwas ganz Besonderes sein und als solches soll sich eine Schwangere auch voll und ganz dieser Zeit hingeben können.