Schlagwort: Gesundheit

  • Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Schmerzen in der Kniekehle – Probleme bei Bewegungen!

    Im Laufe des Lebens hat fast jeder Mensch mal mit leichten bis starken Schmerzen in der Kniekehle zu kämpfen. Die Ursache für diese schleichend oder auch plötzlich auftretenden Beschwerden ist recht verschieden. Auch die Intensität, als auch die Auswirkung auf unseren Alltag hängt vom Schweregrad des bestehenden Krankheitsbildes ab. Ob der Schmerz im Kniekehlenbereich harmlos oder gefährlicher Natur ist obliegt letztlich der Einschätzung des Orthopäden, welcher mit präzisen Untersuchungsmethoden dem Übel auf den Grund gehen kann.

    Es ist kein Geheimnis, dass bereits Kleinkinder von Kniekehlenschmerzen heimgesucht werden können. Gerade sportliche Aktivitäten bergen leicht die Gefahr einer Bänderüberdehnung oder Prellung in sich, welche sich leicht in teils lang anhaltenden Kniekehlenproblemen äußern. Sicher handelt sich hierbei noch um ein kleines Übel, welches bei richtiger Vorgehensweise schnell wieder ausgemerzt ist. Doch auch hier gilt: wer die angemessene Schonung nicht einhält und trotz Schmerz weiter Sport treibt, auch schwere Arbeit verrichtet, verlängert den Leidensweg und muss im schlimmsten Fall mit Folgeschäden rechnen. Darum sollten Schmerzen in der Kniekehle immer ernst genommen werden, denn allzu schnell wird aus einer Bänderdehnung ein Bänderriss oder im ärgsten Fall sogar ein langwieriger Bänderabriss.

    Schmerzen in der Kniekehle – allgemeine Ursachen und Ratschläge

    Wie schon erwähnt, sollte ein bestehender Kniekehlenschmerz auf seine genaue Ursache hin untersucht werden. Erst, wen diese feststeht, kann von Seiten des behandelnden Arztes eine zielführende Behandlung oder Therapie  eingeleitet werden.

    Zu den eher leichten Schmerzauslösern der Knie-Rückseite gehören:

    • Leichte Sportverletzungen, Stürze
    • Kurzfristige Überbeanspruchungen des Knies
    • Prellungen
    • Muskelverspannungen (welche in die Kniekehle ausstrahlen)
    • Auch psychische Probleme können Kniekehlenschmerzen auslösen
    • Angeborene Fehlentwicklung der Kniescheibe oder des gesamten Knieapparates

    Ernst zu nehmende Kniekehlenschmerzen – ihre Ursachen:

    • Beinvenenthrombose
    • Gravierender Meniskusschaden
    • Baker-Zyste
    • Bänderabriss
    • Bruch des Kniegelenks
    • Arthrose, Rheuma
    • Tumore im Bereich der Kniekehle
    • Altersdegeneration
    • Chronische Polyarthritis

    Schmerzen in der Kniekehle – Untersuchung und Behandlung

    Die Kniekehle ist umringt von Bändern, Sehnen, als auch Muskeln. Schon eine winzige Schädigung dieser wichtigen Funktionsträger, kann Anlass für nagende Kniekehlenschmerzen sein. Diese Beschwerden sind in der Lage bis in die Oberschenkel, als auch Unterschenkel auszustrahlen. Belastungsschmerzen machen sich breit. Jeder Schritt stellt schnell eine echte Herausforderung dar.

    Ein Orthopäde wird sich zunächst unsere Beschwerden anhören, Blut abnehmen und Röntgenaufnahmen von unserem kranken Knie veranlassen.

    Anhand der bald vorliegenden Ergebnisse wird er eine Diagnose stellen. Wurden bei der eingehenden Untersuchung entzündliche Prozesse ausgemacht, kann eine Behandlung mit Antiphogistika, Rheumasalben oder auch mit Kortison in Form von Spritzen nachhaltige Linderung der Beschwerden erzielt werden. Auch wird der Arzt neben Ruhigstellung des Knies, auch kühlende oder auch warme (je nach Verträglichkeit) Umschläge, eventuell Wärmebestrahlung (Infrarot), auch orthopädische Schuhe und Bandage, einen Gehstock, Reizstromtherapie und als gesundheitsfördernden, schmerzlindernden Sport wie etwa Schwimmen verordnen. Die medizinischen Anweisungen des Arztes sind hierbei strikt zu befolgen, denn nur so kann eine baldige Heilung und Schmerzfreiheit tatsächlich eintreten. Jede unbedachte Zuwiderhandlung gegen den ärztlichen Ratschlag kann fatale Folgen haben und zur Verschlechterung des angeschlagenen Gesundheitszustandes führen.

    Schmerzen im Kniegelenk – wann ist eine Operation unumgänglich?

    Altersbedingten Abnutzungserscheinungen, rheumatischen Veränderungen des Knies, Verstauchungen, Prellungen und Verletzungen können bei nachhaltigem Bestehen  irreversible Schädigungen hervorrufen. Spätestens hier überlegt der Arzt, ob eine Knieoperation das schmerzhafte Problem lösen könnte.

    Auch Tumore oder Zysten erfordern oftmals einen operativen Eingriff, auf welchen weitere Kurmaßnahmen folgen.

    Achtung: Bei schweren, lang anhaltenden Schmerzen in der Kniekehle, in Verbindung mit Beinschwellung und allgemeinem körperlichen Unwohlsein sollte dringend ein Notarzt gerufen werden. Hinter diesem Beschwerdebild kann eine lebensbedrohliche  Beinvenenthrombose lauern, welche, wenn nicht erkannt, sogar zum Tode führen kann. Direktes Handeln ist hier dringend erforderlich!

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Schmerzen in der Brust – Was steckt dahinter?

    Schmerzen in der Brust – Was steckt dahinter?

    Wir kennen es vom Liebeskummer oder nach einem düsteren Horrorfilm. Das Herz beginnt zu flattern, Stiche in Herzgegenden stellen sich ein. Der Brustkorb schmerzt ein wenig und wir fühlen uns ängstlich bis unsicher. Schmerzen in der Brust sind häufig harmlos und verschwinden nach Aufregung, Ärger oder Trauer. Doch es gibt auch Schmerzen in der Brust, welche immer wiederkehren, welche uns permanent das Atmen erschweren und mit teils anhaltender Müdigkeit untermauert sind. Bevor wir ins Grübeln geraten, sollten wir unseren Hausarzt kontaktieren und ihm unsere Beschwerden schildern. Nur er weiß Rat und kann durch medizinische Maßnahmen die Brustschmerzen lindern, wenn nicht sogar ganz heilen.

    Schmerzen in der Brust – Psyche oder ernsthaftes Leiden?

    „Er ist an gebrochenem Herz gestorben“ oder „Ihr blieb das Herz fast stehen“ und „Ihm ist das Herz in die Hose gerutscht“. Wer von uns kennt diese Art Herzschmerz, auch Herzleid nicht.

    Hier kommt die psychische Komponente ins Spiel. Unser Unterbewusstsein reagiert auf negative Einflüsse recht empfindlich und bringt seinen Missmut zum Beispiel auch in Form von Schmerzen zum Ausdruck. Doch „leider“ können sich hinter Schmerzen in der Brust auch ernsthafte, gar lebensbedrohliche Krankheiten verbergen. Angeborene Herzfehler, Herzmuskelentzündungen infolge einer übergangenen Viruserkrankung, Zahnvereiterung, chronische Mandelentzündungen, auch rheumatische Erkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kranz-Systems sind für Schmerzen im Brustkorb verantwortlich. Zudem ruft auch eine Speiseröhrenentzündung oder eine Magen-Darm-Erkrankung einen solch schmerzhaften Zustand hervor. Um Folgeschäden oder eine Verchronifizierung des Leides zu umgehen, ist es sinnvoll die Ursache des Schmerzes ausfindig zu machen.

    Ein versierter Hausarzt wird auf einen gründlichen Ganzkörper-Checkup bestehen. Dazu gehören neben einer Blutuntersuchung, auch EKG und Röntgenaufnahmen des Brustkorbes. Hat er alle Ergebnisse zusammen, wird er eine eindeutige Diagnose stellen, Therapievorschläge unterbreiten und Prognosen wagen.

    Schmerzen in der Brust – Erste Hilfe – Maßnahmen

    Er kommt aus heiterem Himmel. Ein Schmerz oder ein Stich in der Brustregion. Er jagt uns Angst und Schrecken ein. Was passiert gerade? Ist etwa unser Leben in Gefahr oder ist es „nur“ eine vorübergehende, harmlos lästige Erscheinung ohne gefährlichen Hintergrund?

    Wie auch immer der Fall gelagert ist. Nun sollten wir achtsam sein und um Hilfe bitten.

    Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren, denn jede weitere Aufregung könnte unsere Situation verschlimmern und die Schmerzen erhöhen. Hinlegen oder Hinsetzen, ruhiges Durchatmen vertreibt die in uns aufkommende Panik. Wie entwickelt sich der Schmerz in der Brust? Nimmt er trotz Ruheposition zu, wird uns schwindlig oder übel? All diese Beobachtungen helfen dem kontaktierten Arzt bei seiner späteren Diagnosestellung. Kommt es zur Ohnmacht muss umgehend ein Notarzt gerufen werden. Dieser leistet erste Hilfe, stabilisiert und bereitet auf weitere medizinisch notwendigen Maßnahmen vor.

    Schmerzen in der Brust – Operation, Kur, Therapie

    Herzinfarkt ist ein bekanntes, tückisches Übel. Rechtzeitige medizinische Betreuung, auch eine nicht mehr aufschiebbare Herzoperation können wahrhaftig Leben retten und verlängern.

    Ist eine Operation geplant, ist absolute Schonung angesagt. Jede Art der Überbeanspruchung und Aufregung sollten möglichst vermieden werden. Auch nach dem medizinischen Eingriff ist Ruhe die beste Medizin. Oft werden Herzpatienten mit Schmerzen in der Brust zunächst einmal in Kur geschickt. Leichte Bewegungsübungen, Schwimmen, Spaziergänge helfen wieder gesund zu werden. Um den Gesundungsprozess zu unterstützen, folgt begleitend eine medikamentöse Therapie. Viele Patienten können nach gelungener Operation ein ganz normales, schmerzfreies Leben sogar ohne Medikamente genießen. Anderen bleibt eine angeordnete Dauermedikation nicht erspart. Dies hängt individuell vom Schweregrad der Erkrankung ab.

    Sinn und Zweck einer jeglichen Behandlung von diffusen Schmerzen in der Brust, ist die Befreiung von Angst und Leid. Wer gesundheitsbewusst leben will, sollte sich deshalb regelmäßigen Untersuchungen unterziehen. Diese helfen vorzubeugen, bessere Heilungschancen zu erzielen und schaffen mehr Freiraum für ein nahezu sorgenfreies, gesundes Leben!

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Entschlackungskur macht wieder fit

    Entschlackungskur macht wieder fit

    Eine Entschlackungskur hat nicht nur den Vorteil einer Gewichtsabnahme, nein man bringt seinen Körper auch einfach wieder auf Vordermann. Schon bei der ersten Entschlackung spüren die meisten eine deutliche Verbesserung des eigenen Körper Gefühls. Natürlich spielen bei vielen Menschen auch die Pölsterchen eine große Rolle, die endlich verschwinden sollen. Aber bei einer Entschlackungskur werden vor allem die Organe entlastet und die zahlreichen Gifte werden aus dem Körper transportiert. Zahlreiche Vitalstoffe und Antioxidantien tun ihrem Körper einfach gut, Natürlich sollte niemand denken, dass man mit einer Entschlackungskur die Traumfigur erlangt und diese auch ein Leben lang hält. Aber als Einstieg in ein besseres Leben ist dies sicher der beste Weg. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können sie durchaus sehr schnell zur Traum Figur finden.

    Pudelwohl fühlen kann so einfach sein!

    Fühlt man sich täglich träge und müde wird es höchste Zeit, endlich etwas zu ändern. Natürlich wirkt sich eine Entschlackungskur sehr positiv auf ihren Körper und ihr Wohlbefinden aus.
    Was sind eigentlich Schlacken?

    Das Wort Entschlackungskur kennt wahrscheinlich jeder. Aber was sind eigentlich Schlacken? Ganz unterschiedliche Stoffe im Körper werden allgemein als Schlacken bezeichnet. Und diese müssen endlich wieder ausgeschieden werden. Eingelagerte Säuren sollten endlich wieder aus dem Gewebe verschwinden. Nur so können sie sich wirklich gesund fühlen. Gerade bei einer meist ungesunden Ernährung haben die Schlacken ein leichtes Spiel. Der eigene Organismus kann diese Schlacken nicht selbstständig ausscheiden und braucht in Form einer Entschlackungskur einfach mal etwas Hilfe.

    Aber auch oxidiertes Cholesterin wird als Schlacken bezeichnet. Krankheiten wie Arterissklerose können dadurch hervorgerufen werden. Aber auch verschiedene Herz und Gefäß Krankheiten können so hervorgerufen werden. Auch die bekannten Nierensteine, Gallensteine und Blasensteine gehören zu den Schlacken. Gicht und Nierensteine sind heutzutage keine Seltenheit mehr in der Bevölkerung. Und das allseits unbeliebte Übergewicht ist allgemein auch bei den Schlacken einzuordnen.

    Die eigene Ernährung überdenken

    Das wohl sehr unbeliebte Thema Ernährung wird gerne mal weggeschoben. Wir alle wissen wohl am besten, dass wir es mit der eigenen Ernährung nicht so genau nehmen. Eine ungesunde Ernährung sorgt nicht nur für Übergewicht, sondern auch für die Schlacken, die der eigene Körper nicht mehr selbstständig ausscheiden kann. Mit einer gesunden Ernährung kann man natürlich die Schlacken reduzieren.

    Fastenkur oder doch lieber eine Entschlackungskur?

    Wahrscheinlich hat jeder schon mal über eine Fastenkur nachgedacht. Aber welche Kur ist nun vorteilhafter? Natürlich sollten vor einer Fastenkur oder auch Entschlackungskur genau getestet werden, ob ihr Körper dafür gemacht ist. Menschen, die gravierende Gesundheits Probleme haben, können vielleicht vom Kreislauf her eine Entschlackungskur nicht machen. Dazu befragen sie bitte ihren Arzt. Gerade die Fastenkur, wo sie komplett auf Nahrung verzichten müssen kann schnell auf das komplette Organ System negativ wirken. Natürlich können sie eine spezielle Fasten Kur auswählen, die ihre Ausscheidungsorgane nicht überfordert.

    Dauer einer Entschlackungskur

    Es gibt verschiede Entschlackungskuren und jeder sollte selbst entscheiden, welche am besten in das eigene Leben passt. Möchten sie direkt über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen entschlacken oder lieber klein anfangen mit einer kürzeren Entschlackungskur? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um zu entschlacken. Aber jeder sollte selbst entscheiden, welche Form der Entschlackung am besten geeignet ist.

    Wichtig bei einer Entschlackung

    Das wichtigste bei einer Entschlackung ist natürlich, dass sie die säurebildenden Lebensmittel komplett streichen sollten. Nur so können sie ihre überschüssigen Schlacken aus dem Körper leiten.

    Positive Eigenschaften von einer Entschlackungskur

    Sehr positiv bei einer Entschlackungskur ist natürlich, dass man selbst kein Hungergefühl erlebt. Durch eine sehr hohe Trinkmenge, ist der Magen immer gut gefüllt und es ist kein Platz für Hunger. So verliert man auch gleich die überschüssigen Pfunde. Der eigene Säure-Basenhaushalt ist wieder im totalen Gleichgewicht und man bemerkt schon in den ersten Tagen ein viel besseres Körper Gefühl.

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  • Hilfe bei Nierensteinen

    Hilfe bei Nierensteinen

    Die Nieren sind wichtige Entgiftungsorgane in unserem Körper. Sie sorgen dafür, dass mit dem Urin auch alle nicht benötigten Stoffe ausgeschieden werden. Anhand des diastolischen Blutdruckwertes (der zweite Wert) kann ermittelt werden, ob die Nieren einwandfrei funktionieren. Er sollte unter 100 liegen. Schmerzen im unteren Rücken können zwar auf Nierenprobleme hindeuten, allerdings gibt es auch tückische Erkrankungen, die keine Beschwerden verursachen. Kleine Nierensteine gehören dazu; häufig gehen sie unbemerkt mit dem Urin ab.

    Doch wer mit größeren Nierensteinen zu kämpfen hat, klagt meist über Nierenkoliken. Diese treten dann auf, wenn sich ein Nierenstein in Richtung Harnröhre bewegt, um das harnableitende System zu verlassen. Das sind sehr starke krampfartige Schmerzen, die in den unteren Rücken bis hin zum Bauchbereich ausstrahlen können.

    Nierensteine sind nicht nur unangenehm, sondern können für den betreffenden auch schwerwiegende Konsequenzen haben. Umso wichtiger ist die richtige Hilfe bei Nierensteinen. Ansonsten kann der Harnleiter verstopft werden, eine Stauung ist die Folge. Es kommt häufig zu Schmerzen beim Wasserlassen oder aber der Betroffene verspürt Harndrang, ohne jedoch viel Wasser lassen zu können.

    Woher kommen Nierensteine

    Die Ursache für Nierensteine kann in verschiedenen Faktoren liegen. Die Entstehung liegt letztlich in einer Überschreitung des sogenannten Löslichkeitsprodukts. Diskutiert werden genetische Veranlagungen oder falsche Ernährung. Hierdurch entstehen Konglomerate, die in der Regel die Harnwege passieren können. Überschreiten diese Konglomerate jedoch eine gewisse Größe, so spricht man von einem Harnstein, der somit festsitzt. Dies kann von starken Schmerzen begleitet sein, aber genauso auch unbemerkt bleiben. Zeichen für einen Nierenstein ist immer eine Hämaturie, also Spuren von Blut im Urin.

    Therapie von Nierensteinen

    Kleinen Nierensteinen ist eine gute Chance beigemessen, von selbst den Abgang über den Harnleiter zu finden. Sollte dies nicht möglich sein, so ist eine Therapie der Nierensteine notwendig. Bei großen Nierensteinen ist so beispielsweise die Perkutane Nephrolitholapaxie (PNL) notwendig. Es handelt sich hierbei um den Versuch, die Nierensteine durch ein Endoskop, das über die Haut eingeführt wird, durch Stoßwellen zu zertrümmern. Weitere Therapien setzen ebenfalls bei der Zertrümmerung der Steine beispielsweise durch Laser ein. Außerhalb des Körpers wird auch häufig ein Verfahren angewandt, dass sich extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie (ESWL) nennt. Diese Maßnahmen erfolgen normalerweise ambulant, ein stationärer Aufenthalt ist nicht vorgesehen. Ein operativer Eingriff, der auf die Herausnahme der Nierensteine als Ganzes setzt, wird in der Regel nicht angewendet.

    Prophylaxe bei Nierensteinen

    Wer einmal an einem Nierenstein gelitten hat, der hat oftmals eine große Wahrscheinlichkeit wieder an Nierensteinen zu erkranken. Zur Verhütung dieser weiteren Steinbildung ist es besonders wichtig, die Ursache für die Steinbildung zu finden. Dies geschieht über eine detaillierte Betrachtung des Gesundheitszustandes, der Blutwerte, der Urinwerte und weiterer exogener Faktoren. Ebenfalls sollte der entfernte Stein untersucht werden. Ist die Ursache aufgespürt, sollte man neben der Abhilfe gegenüber dieser Ursache auch die Grundregel beachten, dass eine Erhöhung des Flüssigkeitsumlaufs sich letztlich positiv auswirken wird. Da Nierensteine letztlich Konglomerate sind, so liegt natürlich der Versuch nahe, diese Konglomerate zu verhindern. Die täglichen Lebensgewohnheiten sollten somit um einen hohen Flüssigkeitsumsatz ergänzt werden. Hier empfiehlt sich vor allem Mineralwasser und Tees.

    Als weiterer Anhaltspunkt dient aktuellen Studien zufolge auch ein ausreichendes Maß an Kalzium (1200 mg/Tag). Hierdurch kann die Bildung von Nierensteinen ebenfalls verhindert werden. Je nach Ursache der Steine ist, kann es sich im Versuch weitere Nierensteine zu verhindern um die Notwendigkeit handeln, die gesamte Lebensweise im Hinblick auf die Gesundheit einzustellen.

    Zu meidende Lebensmittel

    Neben den Ernährungstipps, die zu beachten sind, gibt es natürlich auch eine Reihe an Lebensmitteln, die von Personen zu einer Bildung von Nierensteinen neigen zu meiden sein sollten. Zu diesen Lebensmitteln gehören Salz, zu viel Eiweiß, Schokolade, Cola, Kaffee, Nüsse, Erdbeeren und Spinat. Nach einer stringenten Phase der Umstellung und einer Verhinderung der Steinbildung kann der Betroffene nach einer gewissen Zeitspanne teilweise aber wieder über einzelne Komponenten dieser Liste nachdenken.

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  • Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Was vom Arzt in der Regel als Lumbago oder Lumbalgie bezeichnet wird, ist im Volksmund viel eher als Hexenschuss bekannt – und gefürchtet. Die Symptome sind schnell erklärt: Plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Rücken, verbunden mit einer Verspannung der Muskulatur, die dazu führt, dass eine aufrechte Position des Körpers nicht mehr möglich ist. Das Resultat ist ein gebeugter Rücken, der an das Erscheinungsbild einer Hexe erinnert.

    Damit wäre zwar die Herkunft des Namens, jedoch nicht die Herkunft der Schmerzen geklärt. Diese kommen beim Hexenschuss so plötzlich und unverhofft, dass Betroffene keine Chance haben, dem entgegenzuwirken. Die gute Nachricht: Oft gehen die Schmerzen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

    Viele verschiedene Ursachen für einen Hexenschuss

    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Hexenschuss dadurch hervorgerufen wird, dass ein Nerv (in diesem Zusammenhang wird besonders gern der Ischias-Nerv genannt), eingeklemmt ist. Diese Information stimmt teilweise. Es ist richtig, dass ein Einklemmen von Nerven der Grund für einen Hexenschuss sein kann. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Faktoren, die die plötzlichen und starken Schmerzen hervorrufen können. Hierzu gehören unter anderem:

    • Blockierung eines Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenks
    • Bandscheibenvorfall
    • Verschleiß von Wirbelgelenken

    Da der Rücken- und insbesondere der Lendenbereich von unzähligen (schmerzempfindlichen) Nerven durchzogen wird, reichen schon kleine Auslöser aus, um einen stattlichen Hexenschuss herbeizuführen.

    Dass nur ältere Menschen Opfer der starken Schmerz-Attacke werden, ist übrigens ein Irrglaube. Tatsächlich kann jeder Mensch mit Ausnahme von Kindern, einen Hexenschuss bekommen.

    Hexenschuss – Was tun wenn die Hexe schießt?

    Da der Hexenschuss, wie bereits beschrieben, in der Regel sehr plötzlich auftritt, ist es fast unmöglich, sofort zu handeln. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, die Schmerzen zu minimieren und den Körper zu entspannen. In jedem Fall sollten Sie nach einem Hexenschuss einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Unter Umständen können Sie dann auch krankgeschrieben werden.

    Wer zu Hause von einem Hexenschuss überrascht wird, sollte folgende Hinweise beachten, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.

    • Legen Sie sich vorsichtig auf den Rücken und heben Sie Ihre Beine an, bis sie rechtwinklig in der Luft stehen. Verwenden Sie unter Umständen ein großes Kissen oder einen Sessel beziehungsweise Stuhl als Hilfsmittel.
    • Wenn Sie nicht auf dem Rücken liegen können, drehen Sie sich auf die Seite und nehmen Sie die Embryonal-Stellung ein. Dazu müssen Sie versuchen, die Beine möglichst nahe an den Körper zu ziehen.
    • Wärme oder Kälte hilft gegen Schmerzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Hexenschuss haben, sollten Sie zunächst ausprobieren, was Ihnen mehr hilft.
      • Zur Wärmebehandlung eignen sich Wärmflaschen, Körnerkissen, Wärmepflaster aus der Apotheke und eine warme Fango-Packung
      • Zur Kältebehandlung eignen sich spezielle Gel-Akkus. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich. Wenn Sie solche Akkus nicht haben, hilft auch eine Packung Tiefkühl-Erbsen.
    • Halten die Schmerzen an, können Sie diverse Schmerzmittel einsetzen, um sie einzudämmen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
      • Konventionelle Schmerzmittel aus der Apotheke
      • Natur-Heilmittel wie Arnika, Teufelskralle oder Ingwer
    • Versuchen Sie nach einer Weile vorsichtig aufzustehen. Wenn Sie wieder fest und aufrecht stehen können, sollten Sie eine lange Dusche oder ein heißes Bad nehmen. Das entspannt Muskulatur und Nerven.

    Wichtig ist, dass Sie sich im Falle eines Hexenschusses nicht überanstrengen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie sich Wärmekissen, Schmerzmittel und Co. von jemandem bringen. Wenn Sie allein sind, ist es ratsam, zunächst einmal in der Rücken- oder Seitenlage zu verharren, bis sich die Schmerzen weitestgehend gelegt haben.

    Ein Hexenschuss ist eine wahrhaft unangenehme Angelegenheit, auf die jeder gern verzichten würde. Die richtigen Verhaltensweisen helfen jedoch bei der schnellen Linderung der Schmerzen. Und noch gute Nachricht zum Schluss: Ein Hexenschuss hat keine bleibenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Sodbrennen – unangenehm und nicht immer ungefährlich

    Sodbrennen – unangenehm und nicht immer ungefährlich

    Wenn es unangenehm nach dem Essen aufstößt, die Speiseröhre weh tut und der Hals brennt, dann wissen die meisten, was los ist. Immerhin fast jeder Zweite hierzulande ist vom gelegentlichen Sodbrennen geplagt, womit dieses Krankheitsbild zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Deutschland zählt. Nicht immer ist es allerdings harmlos, vor allem wenn es nachts und wöchentlich regelmäßig auftritt, ist ein Arztbesuch notwendig.

    Genau genommen ist Sodbrennen keine Krankheit, sondern ein Symptom. Denn es entsteht genau dann, wenn Magensäure oder saurer Magenbrei vom Magen in die Speiseröhre zurück aufsteigt. Der sogenannte Reflux greift dort die Schleimhaut, die sehr empfindlich ist, an und verursacht damit Schmerzen.

    Die Ursachen für Sodbrennen sind unterschiedlich

    Ein Schließmuskel, der sich zwischen Speiseröhre und Magen befindet, sorgt grundsätzlich dafür, dass das Essen zwar von oben nach unten transportiert wird, aber nicht wieder retour fließen kann. Schließt dieses Ventil nicht mehr richtig, gelangt der sehr saure Mageninhalt entlang der empfindlichen Speiseröhre zurück und löst dabei die schmerzhaften Symptome aus. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum der Schließmuskel nicht mehr richtig funktioniert, unter anderem kann altersmäßiger Verschleiß dafür verantwortlich sein.

    Auch Übergewicht und Schwangerschaft können den schmerzhaften Rückfluss auslösen. Zudem kommt, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt, denn übermäßiger Konsum von sogenannten Säure-Lockern ist ebenfalls oftmals Auslöser für das quasi undichte Ventil.

    Symptome von Sodbrennen sind schnell erkannt

    Die Symptome und Erscheinungsbilder von Sodbrennen sind einfach zu deuten. Unter anderem zählt dazu

    • Schmerz hinter dem Brustbein
    • Schmerzen im mittleren Oberbauch, direkt nach der Mahlzeit
    • Beim Bücken und Liegen werden die Beschwerden schlimmer
    • Schmerzen und Brennen beim Hinunterschlucken von gekautem Essen
    • Kloßgefühl im Hals
    • Die Stimme wird heiser
    • Husten gesellt sich manchmal ebenso dazu

    Wer auch nur eines dieser Merkmale bei sich erkennt, der kann relativ sicher sein, dass er unter Sodbrennen leidet. Tritt es nur gelegentlich auf, ist es in der Regel harmlos. Kommt es jedoch mehrmals wöchentlich dazu, sollte man einen Arzt konsultieren. Denn die zurück fließende Magensäure kann der Speiseröhre auf Dauer ziemlich zusetzen und etwa eine Entzündung in diesem sensiblen Bereich auslösen. Mediziner sprechen dann von einer sogenannten Refluxösophagitis.

    Bewährte Hausmittel helfen bei Sodbrennen

    Es gibt durchaus effektive Methoden, Sodbrennen entweder komplett vorzubeugen oder aber die Beschwerden beim Auftreten entsprechend zu lindern. Dazu gehört unter anderem

    • Nach dem Essen Kaugummi kauen
    • Warmes Wasser oder Kräutertee  nach der Mahlzeit trinken, das verdünnt die Magensäure
    • Heilerde bindet die entstehende Magensäure
    • Sauerkraut und frischer Kartoffelsalat schützen den Magen
    • Quark und Haferflocken binden die Magensäure

    Es ist aber auch durchaus hilfreich, seine Lebensgewohnheiten entsprechend zu ändern. So etwa tut ein Verdauungsspaziergang nach der Mahlzeit dem menschlichen Organismus besser als ein Mittagsschläfchen. Doch die Devise muss lauten: Bewegung ja, Sport nein, denn gerade auf Anstrengung kann der Körper erst recht mit Sodbrennen reagieren. Klar ist auch, dass bequeme Kleidung den Druck auf den Bauchraum reduziert. Wer nachts unter Reflux leidet, der sollte versuchen, den Oberkörper durch ein zusätzliches Kissen im Bett höher zu lagern um den Rückfluss aus dem Magen zu verhindern. Um Kissenberge zu vermeiden, kann sich der Betroffene auch nach einem Lattenrost umschauen, der am Kopfteil höhenverstellbar ist.

    Ein spezielles Thema ist Sodbrennen bei Kindern. Immerhin zwei bis zehn Prozent sind in Deutschland davon betroffen. Meist sind die Gründe schnell gefunden, denn zu viel Fast Food, Süßigkeiten oder Limos schaden einfach und setzen dem Magen zu. Klagt das Kind oft über Schmerzen hinter dem Brustbein und sogar Schluckbeschwerden bzw. Heiserkeit, sollten die Eltern einen Kinderarzt aufsuchen.

    Meist ist es aber auch in Ordnung, einfach darauf zu achten, dass die Kinder langsam essen und bewusst gut kauen. Ein Glas Wasser oder Kräutertee, der nach der Mahlzeit getrunken wird, trägt ebenso dazu bei, dass die Magensäure nicht aufsteigt, sondern hinunter gespült wird.Blocker

    Bild: © Depositphotos.com / iliyha12