Schlagwort: Gesundheit

  • Zahnzusatzversicherung! Aktueller Vergleich

    Zahnzusatzversicherung! Aktueller Vergleich

    Aktueller Vergleich – Worauf beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung zu achten ist!

    Die Zähne sind für viele ein heikles Thema. Häufig wird sich nicht allzu gut um sie gekümmert und den Besuch beim Zahnarzt scheuen viele. Dies hat oft zur Folge, dass es früher oder später zu einem Punkt kommt, an dem man eine umfassende Zahnbehandlung benötigt. Diese sind nicht nur unangenehm, sie können auch richtig teurer werden. Die gesetzlichen Krankenkassen decken nur die grundlegenden Behandlungen ab und selbst eine privat Krankenversicherung hat eher rudimentäre Hilfe im Bereich der Zahnbehandlung zu bieten. Wer hier also nicht in die eigene Tasche greifen möchte, der ist mit einer Zahnzusatzversicherung gut beraten. Aber hier ist Vorsicht geboten. Nicht jede Police hat gute Konditionen zu bieten und die Tarifkombinationen sind schier unendlich.

    Momentan gibt es Deutschland etwa 14 Millionen gesetzlich Krankenversicherte, die eine Zahnzusatzversicherung nutzen. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass der Deutsche gern finanziell abgesichert sein möchte, sollte er eine Zahnbehandlung oder Zahnersatz benötigen. Aber für wen lohnt sich eine Versicherung und was wird überhaupt geboten? Ein Vergleich zeigt auf, wer was braucht und wer es nicht benötigt.

    Wer sollte eine Zahnzusatzversicherung nutzen?smile-122705_1280

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Kosten nur in einem bestimmten Rahmen. Im Bereich der Zahnversorgung macht sich dies vor allem dann bemerkbar, wenn es um Zahnersatz geht. Die Grundversicherung zahlt die Kosten für eine einfache Metallkrone, wird aber die Extrakosten für eine Keramik-Lösung nicht übernehmen. Nun stellt sich die Frage, ob man in einem solchen Fall auf eine Keramik-Lösung Wert legt, ober, ob man auch mit der Grundvariante zufrieden ist. Eine Zahnzusatzversicherung kann unter Umständen das eigene Budget strecken und ist nicht für jeden eine notwendige Versicherung.

    Wann sollte man die Versicherung abschließen?

    Mit einer Zahnzusatzversicherung verhält es sich nicht viel anders, als mit jeder anderen Krankenversicherung. Je gesünder und jünger man ist, umso günstiger die Einstiegsprämien. Gibt es bereits Probleme zum Zeitpunkt des Abschlusses, werden die Behandlungen dafür nicht übernommen. Sind die Zähne also noch gesund, lohnt sich ein Abschluss am ehesten. Rein statistisch gesehen kommt es Ende der 30er und zu Beginn der 40er am ehesten zu Problemen, die zu einem Zahnersatz führen. Daher ist es eine gute Idee, sich in den frühen 30ern zu versichern. Viele Versicherungen übernehmen innerhalb der ersten Jahre nur einen kleinen Teil der anfallenden Kosten, versichert man sich also frühzeitig und mit gesunden Zähnen, so ist man bestens vorbereitet. Es macht wenig Sinn, sich in sehr jungen Jahren zu versichern. Hier zahlt man häufig jahrelang in die Police, ohne sie wirklich in Anspruch zu nehmen.

    Wie ist die Gesundheit der Zähne zu bewerten?

    Vor dem Abschluss einer Versicherung muss man Angaben zu seiner persönlichen Vorgeschichte machen und es ist eventuell auch eine Prüfundentist-428647_1280g durch einen Zahnarzt notwendig. Hier wird festgelegt, wie gesund die Zähne sind. Dabei werden von den meisten Versicherern Brücken oder Kronen und Implantate nicht als fehlender Zahn aufgenommen, da hier das bestehende Problem ja bereits behoben ist. Fehlende Zähne hingegen können sogar dazu frühen, dass ein Versicherungsabschluss nicht möglich ist.

    Hat man bereits mehrere Zähne verloren, zum Beispiel durch eine Krebskrankheit oder Diabetes, kann es hier ebenfalls dazu kommen, dass eine Versicherung verweigert wird, da weitere Probleme zu erwarten sind. In solchen Fällen sollte man sich immer mit seinem behandelnden Arzt in Verbindung setzen und eine realistische Diagnose einholen, über mögliche Probleme in der Zukunft.

    Ein Vergleich lohnt sich immer!

    Ein Vergleich der Tarife lohnt sich vor allem dann, wenn man bereits eine Reihe von Zahnproblemen hatte und spät dran ist mit dem Abschluss einer Versicherung. Aktuell gibt es sogar ein paar wenige Versicherungen, die Kosten für bereits begonnene Behandlungen übernehmen. Dies meist unter der Voraussetzung, dass die Behandlung vor weniger als sechs Monaten begonnen hat. Offensichtlich ist hier mit einer höheren Einstiegsprämie zu rechen. Es kann sich aber durchaus lohnen, vor allem wenn man auf sehr hohe Behandlungskosten blickt. Hier ist es äußerst wichtig, dass man sich Angebote von verschiedenen Versicherern einholt. Dabei können Sie sich an einen unabhängigen Versicherungsberater wenden, oder auch auf eigenen Faust einen Online-Vergleich durchführen. In beiden Fällen ist es wichtig, dass sämtliche Angaben zur medizinischen Vorgeschichte absolut korrekt sind. Kann der Versicherer Falschangaben nachweisen, kann unter Umständen der gesamte Versicherungsschutz entfallen und es können sogar Rückzahlungen gefordert werden.

  • Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Falsche Ernährung, Alkoholkonsum und Tabakgenuss führen jedes Jahr zu Millionen von Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun angegeben, dass an den Folgen dieses Lebensstils etwa 38 Millionen Menschen weltweit versterben. Knapp 16 Millionen dieser Todesopfer sind jünger als 70 Jahre. Laut WHO ist ein Großteil diese Krankheiten vermeidbar. Auf einer Pressekonferenz in Genf hat die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan angegeben, dass es ein wichtiges Ziel der Staatengemeinschaft sein muss, gegen diese „Epidemie“ entschlossen vorzugehen.

    Die Zahlen sprechen für sich

    Vorzeitige Todesfälle durch Krankheiten, die nicht übertragbar sind, haben in den vergangenen Jahren verstärkt zugenommen. So waren es zum Beispiel zu Beginn des Millenniums, im Jahr 2000 etwa 14,6 Millionen die unter 70 Jahre alt waren und an Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs oder Diabetes verstorben sind. Mit den aktuellen 16 Millionen kann man einen klaren Anstieg erkennen. Die WHO ist davon überzeugt, dass nahezu alle dieser 16 Millionen Todesfälle vermeidbar sind.

    Entwicklungsländer und Schwellenländer am stärksten betroffen

    Die Studie lässt deutlich erkennen, dass in den sogenannten Dritte Welt Ländern und Schwellenländern die Gefahr einer solchen Erkrankung am höchsten ist. In Deutschland ist das Risiko hier zum Beispiel recht gering. Global gesehen stehen Russland und Oman an der Spitze der Risikokandidaten. Dies hat gleich mehrere Gründe.

    Zum einen sind die finanziellen Mittel vom Staat häufig nicht vorhanden, um großangelegte Kampagnen auf die Beine zu stellen, welche für Aufklärung sorgen. Es gibt keine Schulprogramme oder Zusammenarbeiten mit Sportvereinen und ähnlichen Institutionen. Ist die Infrastruktur im Land sehr schlecht und lebt ein Großteil der Bevölkerung in recht isolierten und schwer zugänglichen Gegenden, ist es oft ein Herausforderung die Personen zu erreichen. Abgeschnitten von modernen Medien und dem Geschehen der Großstädte, ist es hier nur schwer einen guten Informationsfluss aufrechtzuerhalten.

    Viele Länder haben darüber hinaus mit anderen Problemen zu kämpfen, wie Armut und einer niedrigen Bildungsrate. Der Fokus von Staat und auch von Hilfsorganisationen liegt häufig nicht im Bereich der Aufklärung über Zivilisationskrankheiten.

    Eine letzte Hürde sind sicherlich traditionelle Überzeugungen und kulturelle Ideale. Ein Mangel an Aufklärung und Bildung führt oft dazu, dass Warnungen nicht als gerechtfertigt aufgenommen werden. Wenn übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen von Tabak schon immer Teil des täglichen Zusammenlebens war, wird er nicht als problematisch anerkannt. Hinzu kommen die Kulturkreise, denen sich der Zugang zu den modernen Zivilisationsdrogen erst vor Kurzem erschlossen hat. Sie haben nie die Chance gehabt, einen angemessenen Umgang damit zu erlernen und müssen häufig schnell feststellen, dass die Konsequenzen lebensgefährlich sein können.

    Welche Schritte werden eingeleitet?

    Die WHO gibt an, dass eine Investition von 3 Dollar pro betroffener Person ausreichen würde, um eine ausreichende Aufklärung zu finanzieren. Dabei kann diese in Form von Druckmedien geschehen, durch Informationstage in medizinischen Einrichtungen, in Schulen und auch durch die digitalen Medien und das Fernsehen. Die Möglichkeiten die richtigen Nachrichten und Informationen zu verbreiten sind groß. Deutschland ist dafür ein absolutes Paradebeispiel. Hier hat der Staat neben der Aufklärung auch rechtliche Schritte eingeleitet. Ein Werbeverbot für Tabak und Alkohol, ebenso wie die hohe Besteuerteren der Waren haben auf vielen Ebenen Wirkung gezeigt. Immer weniger Raucher werden im Land verzeichnet und unter Jugendlichen geht der Alkoholkonsum langsam aber sicher zurück.

    Es gibt auch anderer Länder, die große Vorschritte machen. Bäcker in Argentinien haben neue Auflagen für den Einsatz von Salz und in Ungarn haben neuen Steuergesetzte den Einsatz von Zucker reduziert. Neben den staatlich regelbaren Problemen ist es natürlich wichtig, dass die Menschen leichten Zugang zu Informationen haben und aktive Unterstützung finden. Das Fördern von Sporteinrichtungen, die kostenfreie Nutzung von Sportanlagen und die Möglichkeit mit geschultem Fachpersonal zu sprechen ist hierbei sehr wichtig.

    Wie lautet das Langzeitziel?

    Im Idealfall werden auf lange Sicht vorzeitige Todesfälle durch nicht übertragbare Krankheiten komplett verhindert. Das ist natürlich eher utopisch und auch kein konkretes Ziel. Dennoch sagt die WHO, dass sie bis zum Jahr 2025 zumindest ein Informationsnetzwerk aufgebaut haben wollen, dass alle Betroffenen erreichen kann. Denn sogar in einem Vorzeigeland wie Deutschland ist die Grundlage der nicht übertragbaren Krankheiten eher unbekannt. Man weiß zwar, dass man nicht zu viel Alkohol trinken sollte, und das das Rauchen ebenso schlecht ist wie ungesunde Ernährung und wenig Bewegung, aber welche konkreten Folgen dies haben kann, ist eher eine Grauzone. Die WHO ist allerdings zuversichtlich, dass sich in den kommenden Jahren die Zahlen zum Besseren wenden werden.

  • Kaffee in der Schwangerschaft

    Kaffee in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft, vor allem wenn es die erste ist, wirft viele Fragen bei den werdenden Eltern auf. Dabei können diese Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Wie oft muss man zum Arzt? Wann macht es Sinn der Familie von den Neuigkeiten zu berichten? Wie viele Strampler muss man kaufen und welches Pflegeprodukt verhindert unschöne Schwangerschaftsnarben. Und auch wenn all diese Bereiche natürlich äußerst wichtig sind, die größten Fragezeichen tun sich sicherlich bei der Gesundheit für Mutter und Baby auf. Was kann man essen? Was kann man trinken? Es gibt Ratgeber, Artikel und Bücher, die sich ausschließlich mit der korrekten Nahrungsaufnahme während der Schwangerschaft befassen. Dabei ist ein Punkt, der immer wieder genannt wird, der nach dem heiß geliebten Kaffee. Kann man während der Schwangerschaft Kaffee trinken? Wenn ja, wie viel?

    Schwangerschaft – Wie viel Kaffee ist gesund?

    starbucks-569062_1280Ob schwanger oder nicht, man hört, und liest viel darüber, wie viel Kaffee man zu sich nehmen sollte. Es gibt die Vertreter der „Koffein ist schlecht“-Front, die in Kaffee eine gefährliche Alltagsdroge sehen, welche uns von den Medien als ungefährlich vorgegaukelt wird. Und dann gibt es die Front, welche gesundheitliche Vorteile in Kaffeegenuss sieht und sowohl körperliche als auch psychische Verbesserungen durch Koffein anerkennen. Und wie es meistens so ist, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es ist nachgewiesen, dass Koffein und auch weitere Wirkstoffe von Kaffee bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben. Dabei können diese sowohl gesundheitsfördernd, als auch negativ für den Organismus sein. Es ist eine Frage der Konzentration. Die Ergebnisse einer Studie haben sogar gezeigt, dass viele Menschen den Kaffee als wichtige Aufnahmequelle für Antioxidantien nutzen.

    Auch Schwangere gilt: Die Menge macht den Unterschied

    Es gibt von Ärzten und medizinischem Fachpersonal nur selten eine konkrete Vorgabe, was den Genuss von Kaffee angeht. Dies liegt unter anderem daran, dass es bisher keine Studien gibt, die eine klare Aussage zum Thema ermöglichen. So weiß man zum Beispiel, dass die Plazenta den Wirkstoff Koffein durchlässt, aber es ist nicht erforscht, ob das Kind dadurch beeinflusst wird. Es gibt aber Zahlen darüber, ob ein gemäßigter Kaffeekonsum während einer Schwangerschaft die Nummer der Fehlgeburten oder Frühgeburten erhöht. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es hier eine negative oder gar messbare Auswirkung gibt. Dennoch ist darauf zu achte, nicht zu viel Kaffe zu genießen. Eine skandinavische Studie gibt an, dass zu viel Koffein eventuell zu einem geringeren Geburtsgewicht führen könnte. Die WHO – Weltgesundheitsorganisation hat vor einigen Jahren einen Richtwert von 300 Milligramm Koffein pro Tag angegeben. Das sind etwa zwei Tassen Kaffee.

    Auch nach der Schwangerschaft nicht zu viel Kaffee trinkena-cup-of-coffee-399478_1280

    Wer sich in der Stillzeit befindet, sollte ebenfalls diesen Richtwert nicht überschreiten. Das Koffein wird über die Muttermilch weitergegeben. Zusätzlich wirkt Kaffee entwässernd, was nicht vor Vorteil für die Muttermilchproduktion ist. Gesunde Alternativen sind Tees und Fruchtsäfte.

    Wenn man aber auf keinen Fall auf seine frische Tasse Kaffee verzichten kann, ist diese absolut unbedenklich während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit. Man darf es, wie bei allen schönen Dingen im Leben, einfach nur nicht übertreiben.

  • Gesund frühstücken – der perfekte Start in den Tag

    Gesund frühstücken – der perfekte Start in den Tag

    Das richtige Essen kann viel zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen und sich gesund zu ernähren ist gar nicht so schwer. Eine Menge Lebensmittel, die viele wichtige Nährwerte enthalten, schmecken einfach lecker und lassen sich zudem schnell und ohne großen Zeitaufwand zubereiten. Ob Frühstück, Mittag- und Abendessen oder auch Dessert – gesund und genussvoll essen muss kein Widerspruch sein.

    Rührei mit Möhren und Brotherzen

    Ernährungsexperten sind sich einig, dass ein gutes Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Wenn das Frühstück dann auch noch gesund ist, umso besser. Wie wäre es mit einem Rührei mit Möhren und leckeren Brotherzen mit Frischkäse?

    Die Zutaten

    • Eine kleine Möhre
    • Ein Ei
    • Salz und Pfeffer
    • Zwei Esslöffel Milch (1,5% Fett)
    • Zwei Teelöffel Rapsöl
    • Schnittlauch
    • Eine Scheibe Vollkornbrot
    • Ein Esslöffel Frischkäse (13 % Fett)

    Die Möhre wird in feine Streifen geraspelt und das Ei mit der Milch verrührt. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Möhren leicht anbraten, dann die Milch-Ei-Masse dazugeben und das Ganze stocken lassen. In der Zwischenzeit mit einer Herzform für Plätzchen aus dem Vollkornbrot Herzchen ausstechen, sie mit Frischkäse bestreichen und mit dem klein geschnittenen Schnittlauch bestreuen. Fertig ist das gesunde und leckere Frühstück.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 13 Gramm
    Fett 16 Gramm
    Kohlehydrate 14 Gramm
    Zucker    0 Gramm
    Ballaststoffe 4,5 Gramm
    Kalorien 262

     

    Das fruchtige Frühstück

    Wer sich am Morgen nicht an den Herd stellen, aber trotzdem gesund in den neuen Tag starten will, der kann das auch mit einem leckeren Früchtequark, der wenig Kalorien, dafür aber viele gesunde Nährstoffe hat.

    Die Zutaten

    • Eine Apfelsine
    • 100 g getrocknetes Obst, wie Apfelringe, Feigen oder auch Pflaumen und Aprikosen
    • Ein Esslöffel gehackte Mandeln
    • Ein Esslöffel Pinienkerne
    • 250 Gramm Magerquark
    • Zwei Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure

    Die Apfelsinen halbieren und dann auspressen. Die getrockneten Früchte in feine Würfel schneiden, darüber den Orangensaft gießen und das Ganze 15 Minuten ziehen lassen. Die Mandeln und Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten bis sie goldgelb sind, und den Quark mit dem Wasser cremig rühren. Die Obstwürfel unterrühren, den Quark mit den Mandeln und Pinienkernen bestreuen und den köstlichen Quark genießen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 23 Gramm
    Fett   9 Gramm
    Kohlehydrate 38 Gramm
    Zucker   0 Gramm
    Ballaststoffe   7 Gramm
    Kalorien 336

     

    Krabbensalat – das Powerfrühstück

    Nicht nur nach einer langen Partynacht schmeckt dieser Salat zum Frühstück einfach toll, auch wer ein etwas anderes Frühstück abseits von Brot und Müsli möchte, der sollte sich diesen Salat zubereiten.

    Die Zutaten

    • 100 g Magerquark
    • 150 g Joghurt (0,3% Fett)
    • Eine halbe Salatgurke
    • Eine kleine Zwiebel
    • Eine halbe Zitrone
    • Drei Stiele Dill
    • Etwas Kresse
    • Salz und Pfeffer
    • 300 g Krabben geschält
    • Vollkornbrot
    • Ein kleiner Apfel

    Zunächst den Quark mit dem Joghurt glatt rühren, dann die Gurke schälen, entkernen und wie die Zwiebel und den Apfel in sehr feine Würfel schneiden. Die Zitrone auspressen, den Dill fein hacken und zusammen mit der Gurke, dem Apfel und der Zwiebel zur Joghurt-Quarkmasse geben. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und die Krabben vorsichtig unterheben. Die Kresse über den Salat geben, und zuletzt die Brotscheiben im Toaster knusprig rösten und zum Salat genießen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 15 Gramm
    Fett   1 Gramm
    Kohlehydrate 19 Gramm
    Zucker   0 Gramm
    Ballaststoffe 3,5 Gramm
    Kalorien 152

     

    Köstliches Haferflockenfrühstück

    Für die Engländer ist ein Frühstück ohne Haferflocken nicht denkbar aber auch in Deutschland haben die gesunden Flocken immer mehr Freunde gefunden. Dieses Frühstück kann aber nicht nur durch Haferflocken, sondern auch mit seiner fruchtigen Frische überzeugen.

    Die Zutaten

    • 150 g Haferflocken
    • 50 g getrocknete Cranberrys
    • 100 ml Apfelsaft
    • 50 g Walnüsse
    • 3 Esslöffel Ahornsirup
    • 300 g Frischkäse (13 % Fett)
    • 150 g Joghurt (0,3 % Fett)
    • 300 g körniger Frischkäse (13 % Fett)
    • Zwei Birnen
    • Eine Prise Zimt
    • Drei Esslöffel Ahornsirup

    Die Zitrone auspressen, die Haferflocken, die Cranberrys und den Apfelsaft mit dem Zitronensaft mischen und entweder eine Stunde oder über Nacht ziehen lassen. Die Walnüsse hacken und in der Pfanne knusprig rösten. Den Joghurt mit dem Frischkäse, dem Ahornsirup und dem Zimt mischen, die Birnen schälen und dann in feine Stifte schneiden. Das Ganze zu den Haferflocken geben und mit den gerösteten Walnüssen bestreuen.

    Die Nährwerte:

    Eiweiß 18 Gramm
    Fett 14 Gramm
    Kohlehydrate 52 Gramm
    Zucker   5 Gramm
    Ballaststoffe 6,5 Gramm
    Kalorien 415
  • Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Einige Eltern fragen sich, wie viel Taschengeld sie ihren Jugendlichen bereit stellen sollen. Ist es schon Zeit für ein eigenes Konto? Was ist angemessen? Wie dürfen die Teenies ihr Geld ausgeben? Dürfen sie es selbst bestimmen, was sie kaufen? Grundsätzlich gibt es gewisse Richtlinien, wie viel Taschengeld Jugendlichen zusteht. Bei einem Vierzehnjährigen etwa sind 30 Euro im Monat angemessen. Für reiche Eltern mag das wenig Geld sein, für Hartz-IV-Empfänger hingegen stellt es eine echte Herausforderung dar. Ob man gleich ein Konto einrichtet und seinen Sprösslingen beibringt, wie mit Karte und Überweisungen umzugehen ist oder ob man das Taschengeld bar übergibt, muss jeder selbst entscheiden.

    Was dürfen Jugendliche vom Taschengeld in der Pubertät kaufen?

    Häufig wird den Kindern erlaubt, dass sie sich kaufen können, was sie möchten. Das kann allerdings beim Jugendlichen auch eine Packung Zigaretten, Bier oder Wein sein. Schlimmstenfalls investieren es die Teenies in Drogen. Hier hilft aufklären und miteinander reden. Probleme lassen sich bei einem Familienstammtisch am besten besprechen. Natürlich können Eltern auch Festlegungen treffen, wofür das Geld ausgegeben werden darf.

    Aber allzu viel hineinreden sollten Mutter und Vater nicht. Auch wenn sie die neueste Zeitschrift für überflüssig erklären, Make up nicht gut finden oder auch die Sammelleidenschaft des Sohnes nicht teilen – Jugendliche sollten schon selbst entscheiden, was sie von ihrem Geld kaufen. Nur sollten es keine Dinge sein, die den jungen Menschen Schaden zufügen. Wissen Eltern, dass vom Geld Alkohol und ähnliche Dinge angeschafft werden, dann gilt es als Aufsichts- und Sorgfaltspflichtverletzung, wenn sie die Jugendlichen nicht davon abhalten.

    Wenn Jugendliche einem Hobby nachgehen, wird auch dieses Geld verschlingen. Es kann sein, dass bestimmte Ausrüstungsgegenstände benötigt werden. Reiten beispielsweise erfordert spezielle Kleidung, Reitunterricht und gegebenenfalls Fahrten zu Veranstaltungen sowie Turnieren.er Nicht immer können Eltern dafür allein aufkommen.

    Kann Jugendlichen zugemutet werden, sich an den Kosten für die Haushaltsführung zu beteiligen? Einige Eltern bejahen diese Frage, vor allem angesichts steigender Wasser- und  Stromrechnungen, weil der Nachwuchs Stunden unter der Dusche verbringt oder aber am PC, Laptop, Tablett oder wahlweise Handy sitzt. Auch Playstation, Fernseher und Co. beeinflussen Strompreise ungünstig. Mit den Jugendlichen kann ein Kostenplan erstellt werden, der eine (geringe) Beteiligung vorsieht. Auch die Belohnung für bestimmte Hilfsleistungen, wie Einkaufen oder Hausordnung machen kann finanziell erfolgen und mit den Mehrkosten verrechnet werden. So lernen Kinder erstens mit Geld umzugehen und zweitens, wie es einzuteilen ist und drittens, welche Kosten im Leben bestritten werden müssen.

    Ferienarbeit und andere Jobs, um Taschengeld in der Pubertät zu verdienen

    Wer sich für Ferienarbeit oder Hilfstätigkeiten entscheidet, sollte das Jugendschutzgesetz bedenken. Unter 18 Jahren wird sowieso  die Zustimmung der Erziehungsberechtigten benötigt. Die Tätigkeit darf keine Überstunden beinhalten und darf nur für eine bestimmte Zeit ausgeübt werden. Genaue Regelungen dazu stehen im Jugendschutzgesetz und müssen beachtet werden. Ansonsten können Eltern das Arbeitsverhältnis kündigen.

    Jugendliche kümmern sich selbst um ihren Ferienjob, wie Post austragen, in der Produktion helfen usw. Natürlich können die Teenies auch unter chaltrigen Kleidung oder Technik veräußern. Aber der Handel mit Zigaretten und Alkohol unterliegt dem Jugendschutzgesetz. Der Verkauf ist daher nur Personen über 16 bzw. 18 Jahre erlaubt. 16 Jahre gelten für Bier und Wein, 18 für Zigaretten, Likör, Schnaps usw.

    Wissen Eltern, dass ihr Nachwuchs auf eine Party geht, wo Alkohol, Zigaretten oder gar Joints und ähnliche Dinge konsumiert sind und verbieten es nicht, missachten sie ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht und machen sich strafbar. Doch kaum ein Elternteil kann kontrollieren, was der Sprössling so treibt, wenn er das Haus verlässt. Deshalb ist es auch hier wichtig, ein gutes Verhältnis zu seinem Nachwuchs zu haben. Vertrauen ist die eine Seite. Wer zusätzlich immer ein offenes Ohr für die Probleme der Jugend hat, wird auch über Dinge informiert. Jugendliche, die sich ihren Eltern anvertrauen können, wissen sich sicher und geborgen. Dazu ist es aber auch wichtig, dass vonseiten der Eltern nicht nur Vorwürfe oder Zurechtweisungen kommen. Jeder macht Fehler, daraus können aber wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.

    Wichtig ist bei einer Ferienarbeit neben geregelten Arbeits- und Pausenzeiten aber auch, dass Teenies nicht schwer heben dürfen. Sonst würden ihre Gesundheit und ihre Entwicklung Schaden nehmen. Eltern sind hier in der Pflicht, Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen und für den Schutz ihrer Kinder zu sorgen. Werden die Jugendlichen ausgenutzt, obliegt es den Eltern, mit dem  Arbeitgeber die Probleme zu lösen und notfalls das Arbeitsverhältnis zu beenden, wenn keine Änderung eintritt.

  • Die Akteure im Gesundheitswesen

    Die Akteure im Gesundheitswesen

    International gesehen gehört das Gesundheitswesen in Deutschland nicht zu den sogenannten staatlichen Gesundheitssystemen, wie das zum Beispiel in Russland der Fall ist. Beim deutschen Gesundheitswesen spielen der Staat und die Politik die Hauptrollen, besonders der Bundesminister für Gesundheit und sein Ministerium sind wichtige Akteure, denn sie stecken den Rahmen für die Gesetze, die das Gesundheitswesen betreffen. Genau genommen gliedern sich die Akteure des Gesundheitswesens in Deutschland in drei verschiedene Ebenen:

    • Auf der ersten Ebene stehen die staatlichen Stellen, die sich nach der föderalen Struktur in den Bund, das jeweilige Bundesland und schließlich in die Kommunen gliedern. Den größten Einfluss auf dieser Ebene haben aber die einzelnen Parteien.
    • Auf der zweiten Ebene des deutschen Gesundheitswesens finden sich die Körperschaften und Verbände, die die gesundheitliche Versorgung der Bürger organisieren und vor allen Dingen auch sicherstellen und gewährleisten.
    • Auf der dritten Ebene finden sich schließlich die Unternehmen und die Organisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz oder auch die Malteser und die Caritas.

    Kurz zusammengefasst kann man die drei Ebenen so beschreiben: Die erste Ebene erlässt die Gesetze, die zweite Ebene ist damit beschäftigt, diese Gesetze praxistauglich zu machen, und die dritte Ebene muss versuchen, die neuen Gesetze auch anzuwenden. Funktionieren können diese drei Ebenen aber nur dann, wenn sie eng zusammenarbeiten, was leider nicht immer der Fall ist. Oftmals werden Gesetze erlassen, die sich schlicht kaum oder gar nicht umsetzen lassen. Das ist ein Grund, warum es im deutschen Gesundheitswesen oftmals krankt.

    Der Einfluss der Politik

    Wenn es um Fragen zum Gesundheitswesen geht, dann ist zuerst der Deutsche Bundestag gefragt, denn er regelt alles gesetzlich und muss darauf achten, dass ein einheitliches Leistungsprinzip eingehalten wird, in dem keiner der Versicherten bevorzugt oder vernachlässigt wird. Vorbereitet werden die Entscheidungen, die später vom Parlament verabschiedet werden, von einem Ausschuss, der für die Gesundheit und die soziale Sicherung in Deutschland zuständig ist. In der Praxis entscheiden Experten darüber, was die Politiker nur noch absegnen müssen, der Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat damit wenig zu tun, trotzdem ist sein Einfluss sehr hoch.

    Die Entscheidungen, die im Gesundheitswesen getroffen werden müssen, befassen sich unter anderem mit der Zulassung neuer Medikamente, mit der Versorgung in den Krankenhäusern und mit medizinischen Produkten. Aber auch die Genforschung und der Bereich der Krankenpflege gehören zu den Dingen, mit denen sich die Experten und die Politiker auseinandersetzen. Wer wissen möchte, was es auf den unterschiedlichen Gebieten im Gesundheitswesen Neues gibt, der kann sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums informieren.

    Wie in allen anderen Bereichen der Politik, so unterliegen auch die Dinge, die das Gesundheitswesen betreffen, den einzelnen Parteien und den Politikern, die für ihre Partei in diversen Ausschüssen sitzen. Eine Grundlage, auf der neue Gesetze entstehen, ist die Forschung. Es kann durchaus passieren, dass der Politiker einer Partei der Meinung ist, dass man ein neues Medikament zulassen sollte, weil seiner Ansicht nach die Forschung befriedigende Ergebnisse geliefert hat, der Politiker einer anderen Partei aber meint, dass noch mehr geforscht werden muss, bevor das Medikament auf den Markt kommen kann. Diese Streitigkeiten und Kontroversen können sich über einen sehr langen Zeitraum ziehen und ein Medikament, das vielleicht dringend gebraucht wird, kann nicht zugelassen werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch passieren, dass ein Medikament zu schnell auf den Markt kommt, ohne dass ausreichend über die Nebenwirkungen geforscht wurde. Der Fall des Medikaments „Contergan“ ist dafür ein trauriges Beispiel.

    Streit um die Finanzierung

    Eines der größten Probleme im deutschen Gesundheitswesen ist aber der stetig währende Streit um die Finanzierung. Die Parteien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie immer weiter von der Grundprinzipien des Sozialstaats abrücken. Schon heute fühlen sich viele gesetzlich Krankenversicherte wie Bürger zweiter Klasse, denn sie müssen oftmals Wochen, wenn nicht sogar Monate auf einen Termin bei einem Facharzt warten, während diejenigen, die privat krankenversichert sind, diesen Termin sehr viel schneller bekommen. Eine neue Regelung besagt zwar, dass kein Patient länger als vier Wochen auf einen Termin warten soll, in der Praxis lässt sich diese neue Regelung jedoch kaum umsetzen.

    Das Gesundheitswesen eines so großes Landes wie Deutschland kostet sehr viel Geld, und die Beiträge der gesetzlich Versicherten reichen schon lange nicht mehr aus. Um mehr Geld einzunehmen, könnte der Staat die Beiträge für die Krankenversicherung erhöhen, aber das ist ein Tabuthema, besonders dann, wenn wieder einmal Wahlen vor der Tür stehen. Wer gewählt werden will, der muss sich sozial geben, ist die Wahl dann aber vorbei, schaut kaum jemand noch so genau hin, welche neuen Gesetze auch im Gesundheitswesen verabschiedet werden.