Schlagwort: Gesundheit

  • Verzicht auf Fruchtsäfte im Kleinkindalter gesünder

    Verzicht auf Fruchtsäfte im Kleinkindalter gesünder

    Fruchtsäfte im Kleinkindalter sollten vermieden werden. Sie sind die Ursache für frühzeitiges Übergewicht und Zahnverfall. Kinder lieben süße Getränke, wie Fruchtsäfte oder Limonaden. Wissenschaftler fanden heraus, dass der Konsum von Fruchtsäften für Kleinkinder gesundheitsschädigend ist.

     

    Früchte sind gesund

    Zwar sind Früchte gesund und schmecken zudem auch gut. Deshalb sollten kleine Kinder diese auch ganz verzehren, anstatt den Saft zu trinken. Wie Wissenschaftler der American Academy of Pediatrics feststellten, führen Fruchtsäfte im Kleinkindalter bei diesen zu Zahnverfall und Übergewicht. Die neuen Richtlinien für den Verzehr von Fruchtsäften der Experten kann jeder in der medizinischen Fachzeitschrift „Pediatrics“ nachlesen.

     

    Allerdings gelten die neuen Richtlinien nicht ausschließlich für Fruchtsäfte mit Süßstoff. Hierzu gehören unter anderem auch Energy-Drinks, Limonaden und Sport-Drinks. Sofern diese Getränke zu häufig konsumiert werden, folgen negative gesundheitliche Resultate. Einzig Sportgetränke für Jugendliche oder Kinder können eine Ausnahme bilden. Jedoch nur dann, wenn diese tatsächlich schwer trainieren.

    100prozentigen Fruchtsaft in Maßen trinken

    Insbesondere Kinder unter einem Jahr sind hiervon betroffen. Aber auch Kinder über einem Jahr sollten nur wenig Fruchtsaft trinken. Ältere Kinder, die über ein gesundes Körpergewicht verfügen, können 100prozentigen Fruchtsaft trinken. Jedoch in Maßen. Fruchtsäfte sollten stets nur einen geringen Teil der gesamten Ernährung im Kindesalter abdecken. Dahingegen ist das Essen von ganzen Früchten empfehlenswert.

     

    Für Erwachsene soll 100prozentiger Orangensaft positive gesundheitliche Effekte hervorrufen. Jedoch ist bislang noch unbekannt, ob es auch für Jugendliche und Kinder einen ähnlichen Nutzen gibt.

     

    Vorteile des Verzehrs von ganzen Früchten

    In ganzen Früchten sind Fasern enthalten. Diese tragen zur Verlangsamung des Zuckerabbaus im Körper bei. Somit führt das Essen von ganzen Früchten zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Eine Überernährung lässt sich damit verhindern. Rund 60 Prozent aller Kinder verzehren kaum ihre pro Tag empfohlenen Obstportionen. Abhängig sind diese vom Geschlecht, Alter und dem Niveau der körperlichen Aktivitäten.

     

    Am besten gelingt es, den Flüssigkeitsbedarf von Kindern mit fettarmer Milch oder Wasser abzudecken. Süße oder gesüßte Getränke sollten möglichst ganz ausfallen.

  • Wasser – seine Mythen und was tatsächlich stimmt

    Wasser – seine Mythen und was tatsächlich stimmt

    Wasser ist gesund und man kann nie zu viel davon trinken, das sagen zumindest die Mama und der Hausarzt. Doch stimmt das wirklich und kann die Flüssigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt gefährlich werden? Sicher ist, dass sich rund um das Thema Wasser viele Mythen bewegen. Einmal sollte man kein Glas neben dem Bett über Nacht stehen lassen, und einmal ist stilles Mineralwasser gesünder als der sprudelnde Kollege. Doch so viel sei verraten, ein paar Aussagen sind tatsächlich falsch, sodass der vermeintlich gute Rat der Mutter falsch ist. Die folgenden Zeilen sollen zeigen, welche Mythen zurecht bestehen und welche aus der Welt verschwinden können.

    Möglichst viel trinken?

    Bei Erwachsenen gilt ein Wert von 1,5 Litern am Tag. Nach dieser Zahl kann man sich mit ruhigem Gewissen orientieren, allerdings gibt es auch die eine oder andere Ausnahmesituation. Zum Beispiel ist an heißen Tagen mehr Wasser erforderlich, da der Körper mehr schwitzen muss und mehr Flüssigkeit verliert. Auch bei sportlichen Aktivitäten sind die 1,5 Liter zu wenig. Zu viel trinken beziehungsweise an einer Überdosis sterben kann man jedoch laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht. Es hat keinen negativen Einfluss auf den Organismus, da die zu viel aufgenommene Flüssigkeitsmenge einfach über die Nieren „entsorgt“ wird. Aufpassen muss man nur dann, wenn jemand krank ist oder überdurchschnittlich viel Sport betreibt.

    Kein Glas Wasser am Nachtkästchen stehen lassen

    Medien berichten von gesundheitlichen Folgen, sofern über Nacht ein Glas Wasser stehen gelassen wird. Zugegeben, wirklich hygienisch ist es nicht, da sich während der Nachtstunden Bakterien und Keime bilden. Ernsthafte sorgen muss man sich jedoch keine machen, für gesunde Menschen besteht keinerlei Gefahr. Theoretisch könnte man also das Wasser am nächsten Morgen noch trinken, der schale Geschmack lädt aber nur bedingt dazu ein.

    Ist stilles Mineralwasser gesünder?

    Nein, egal ob das Wasser still ist oder sprudelt, es ist weder gesünder noch ungesünder. Der Unterschied besteht tatsächlich nur im Sprudel, dem zusätzlich noch Kohlensäure beigemengt wird. In Sachen Qualität ist alles identisch.

    Fördern Plastikflaschen Krebs?

    Der Zusatzstoff BPA soll krebserregend sein. Handfeste Beweise fehlen aber noch, außerdem dürfen solche Stoffe vom Gesetz her nicht in Lebensmittel übergehen. Fachexperten sagen: Wer Plastikflaschen nicht mehrmals verwendet, der muss sich auch keine Sorgen machen. Einige Hersteller setzen zudem immer öfters auf eine BPA-freie Herstellung.

  • Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleidenUnser Leben kann sich von einer Sekunde auf die andere komplett verändern. Die Gründe dafür sind endlos, eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist jedoch der Schlaganfall. Bei diesem Wort wird sich in erster Linie die ältere Generation ihre Gedanken machen, doch das ist ein Irrtum. Der Schlaganfall kennt keine Altersgrenze, sodass auch Jüngere diesem Risiko ausgesetzt sind. Das liegt unter anderem am Lebensstil, welcher einen entscheidenden Einfluss hat. Sollte die Situation dennoch eintreten, dann ist schnelles Handeln angesagt.

    Die Risikofaktoren

    Die nennenswertesten Faktoren sind Überernährung, Nikotin, Stress und Bewegungsmangel. Wer also die meiste Zeit auf der Couch verbringt, zurzeit keine Arbeit hat und ständig fettiges Essen zu sich nimmt, der hat ein erhöhtes Risiko. Meist kommt dann auch noch das Rauchen dazu, das sogar noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Ob jemand tatsächlich gefährdet ist, lässt sich beispielsweise an erhöhten Blutzucker-, Blutfett- oder Blutdruckwerten erkennen. Diese Warnsignale sind nicht zu unterschätzen und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Des Weiteren spielt es auch eine Rolle, ob in der Familie bereits Schlaganfälle aufgetreten sind. Ist es so, dann ist eine regelmäßige Gesundenuntersuchung sehr zu empfehlen. Den größten Einfluss hat jedoch der Lebensstil, sodass jeder selbst eine Einschätzung bis zu einem gewissen Grad vornehmen kann.

    Symptome

    Die häufigsten Symptome für einen Schlaganfall sind motorische Einschränkungen, ein hängender Mundwinkel, Sprachstörungen und/oder plötzliche Lähmungen. Viele Betroffene können zudem keine richtigen Sätze mehr formulieren. Tritt dieser Fall ein, dann darf sich niemand scheuen (ob jung oder alt) den Notarzt zu verständigen. Es kommt nämlich auf die Schnelligkeit an, wie mild beziehungsweise wie stark die Folgen ausfallen. Und selbst wenn es ein Fehlalarm war, man sollte immer auf Nummer sichern gehen und solche Vorfälle nicht herunterspielen. Ein fataler Fehler ist abzuwarten und zu hoffen, dass die Symptome wie von Zauberhand von selbst wieder verschwinden. Bis zum Eintreffen der medizinischen Hilfe sollte der Patient auch kein Essen oder Trinken zu sich nehmen, da unter Umständen die Schluckfunktion beeinträchtigt sein kann. Auch Medikamente sind tabu und dürfen nur vom Arzt verabreicht werden.

    Letztendlich kann jeder einen Schlaganfall bekommen, das Alter ist kein Argument. Und sollte es dazu kommen, dann ist die schnelle Verständigung des Notarztes das A und O.

     

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  • Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.

    Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.

     

    Rückenschmerzen
    Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.

    Rückenschmerzen im Büro

    Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.

    In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.

    Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?

    • Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
    • Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
    • Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.

     

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

    Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

    Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:

    • Mobbing
    • Sexueller Belästigung
    • Gewaltandrohung.

    Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.

     

    Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz

    Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.

    Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.

    Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.

     

    Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig

    Egal, wie gut:

    • Arbeitsschutz
    • Gesundheitsmanagement
    • Eigeninitiative

    auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.

    Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:

    • Arbeitsunfälle
    • Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
    • Berufskrankheiten
    • Wiedereingliederung

    zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.

    Mobbing
    Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.

    Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter

    Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.

     

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Clker-Free-Vector-Images (CC0-Lizenz) / pixabay.com

    Abbildung 2: @ geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Gelenk-Arthrose ist ein zunehmendes Problem. Innerhalb Deutschlands sind bereits über zwei Millionen Menschen von dieser degenerativen Erkrankung betroffen. Hauptsächlich sind Personen älteren Semesters hiervon betroffen.

     

    Hohe Kosten für kaum wirksame Therapien bei Arthrose

    Bisherige Therapiemöglichkeiten haben kaum befriedigende Resultate erzielt. Infolgedessen nimmt die Anzahl von operativen Eingriffen zu. Dies wiederum verursacht erhebliche Kosten bei den Krankenkassen. Folglich sind zur Entlastung des Gesundheitssystems nicht-operative Behandlungen empfehlenswert.

     

    Durch die Anwendung von Orthokin lassen sich gleichzeitig positive Behandlungsergebnisse für die Patienten erzielen. Dabei kann das von Arthrose betroffene Gelenk erhalten bleiben. Bislang kaum noch erträgliche Schmerzen nehmen zunehmend ab. Ferner können Patienten mit einer Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit des betroffenen Gelenks rechnen.

     

    Arthrose – schier unerträgliche Schmerzen in den Gelenken

    Verursacht wird Arthrose durch Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Zunächst erfährt der Gelenkknorpel eine Beeinträchtigung. Nimmt die Krankheit zu, sind auch die

    • Gelenkkapsel
    • Knochen
    • sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Muskeln

     

    hiervon betroffen. In einigen Fällen entzünden sich die Gelenke zusätzlich, was zu einer Arthritis führen kann.

     

    Im weiteren Verlauf baut sich der Knorpel zunehmend ab. Infolge des zerstörten Gewebes kann dieses vom menschlichen Organismus nicht wiederhergestellt werden. Durch den fehlenden Knorpel reiben die Knochen aneinander. Starke Schmerzen entstehen. Demzufolge drückt sich die Knochenstruktur zusammen. Daraus resultierend deformieren sich die Gelenke.

    Während im Frühstadium von Arthrose Betroffene ausschließlich über Schmerzen bei Belastung klagen, nehmen diese im weiteren Verlauf der Erkrankung auch bei alltäglichen Bewegung zu. Zuletzt treten die Beschwerden sogar in Ruhe auf.

     

    Orthokin verspricht Hilfe für Arthrose-Patienten

    Seit rund zwei Jahrzehnten findet die Orthokin basierte Therapie Anwendung. Im Rahmen dieser Behandlung erfolgt ein Injizieren eines entzündungshemmenden Proteins. Dieses stammt aus dem Eigenblut des Patienten. Dabei handelt es sich namentlich um das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist. Dieses wirkt gegen den im Organismus für das Auslösen von Entzündungen verantwortlichen Botenstoff Interleukin 1. Ferner trägt dieser zum Abbau von Gelenkknorpel-Substanz bei. Orthokin blockiert diesen Vorgang und trägt zum Schutz des Knorpels bei.

     

    Funktionsweise der Orthokin Therapie bei Arthrose

    Hauptsächlich findet die Orthokin Therapie Anwendung bei der so genannten Gonarthrose sowie bei Vorliegen starker Rückenschmerzen. Aber auch bei weiteren Formen der Arthrose-Erkrankung zeigt die Orthokin Behandlung positive Erfolge.

     

    Während der Therapie erfolgt seitens des behandelnden Arztes eine Blutabnahme mit Spezialspritze beim Patienten. Die sich in der Orthogen Spritze befindenden marginalen, sterilen Glaskügelchen simulieren eine offene Wunde. Auf jene reagieren die Blutzellen im Verlaufe der nächsten Stunden. Sie produzieren in erhöhtem Maße das Gelenk schützende Interleukin-Antagonisten. Mit einer Erhöhung des Anteils im Blutserum auf das 140-fache kann gerechnet werden.

     

    Anschließend erfolgt die Blut-Zentrifugation. Dabei trennen sich Serum und Blutzellen voneinander. Anschließend erfolgt im Labor das Gefrieren des Serums. Bei Bedarf kann ein Orthopäde darauf zurückgreifen. Die Orthokin-Spritze setzt der Arzt unmittelbar in das von Arthrose betroffene Gelenk. In einem Zeitraum zwischen drei bis sechs Wochen erfolgen sechs bis acht Wiederholungsbehandlungen.

     

    Wirkung von Orthokin in Studien bewiesen

    Verschiedene Studien beweisen die hohe Wirksamkeit der Orthokin Therapie. Aber auch jahrelange Erfahrungen seit vielen Jahren zeigen, dass rund acht von zehn Patienten von der Wirkung überzeugt sind.

     

    Damit ist nachweisbar, dass Orthokin eine längere Wirkdauer als Kortison aufweist. Die Zerstörung von Knorpelsubstanz kann erfolgreich aufgehalten werden. Jedoch ist dies nur dann möglich, wenn die Orthokin-Ampullen rechtzeitig verabreicht werden. Besser ausgedrückt: Die Injizierung zeigt ausschließlich dann positive Wirkung, wenn der Abbau des Knorpels noch nicht erheblich fortgeschritten ist.

     

    Während einer Behandlung von Arthrose zeigen Orthokin Ampullen eine

    • die Mobilität fördernde
    • entzündungshemmende
    • knorpelschützende
    • Schmerzen lindernde

    Wirkung.

     

    Große Erfolge lassen sich bei Rückenschmerzen verzeichnen. Zudem erfährt der Patient eine Minderung der mit dem Verfall des Gelenks einhergehenden Nervenschmerzen. Denn das körpereigene Eiweiß minimiert die entstandenen Schwellungen an den Nervenwurzeln. Einige Patienten können nach der Orthokin Behandlung sogar wieder beschwerdefrei leben.

  • Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Während an einer Glutenunverträglichkeit Leidende sich glutenfrei ernähren müssen, ist der Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Rund ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands können kein Gluten vertragen. Bislang gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten einer Zöliakie. Doch Supermärkte halten zwischenzeitlich ein umfangreiches Produktsortiment glutenfreier Nahrungsmittel bereit.

     

    Beliebtheit bei gesunden Menschen von glutenfreien Lebensmitteln steigt

    Das umfassende Sortiment an glutenfreier Kost zieht auch immer mehr Gesunde in seinen Bann. Dabei ist ein Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Forscher fanden heraus, dass dieser Personenkreis damit sein Risiko auf eine Diabeteserkrankung wesentlich erhöht. Aber auch in den USA fanden Wissenschaftler heraus, dass ein Verzicht auf Gluten für gesunde Menschen dem Herzen Schaden zufügen kann.

     

    Für gesunde Menschen liegen bislang keinerlei Beweise vor, dass diese von einer Minimierung der Aufnahme von Gluten profitieren können. Trotzdem geht eine Vielzahl der Bevölkerung ohne Zöliakie davon aus, dass die Glutenaufnahme mit der Nahrung für sie negative Folgen auf ihre Gesundheit haben könne. Am meisten werden Erkrankungen des Herzen sowie Fettleibigkeit befürchtet. Hierfür besteht jedoch kein Grund.

     

    Studie weist nach: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    In einer durchgeführten Studie weisen Wissenschaftler der Harvard Medical School Boston und des Columbia University Medical Centers New York eine schädigende Wirkung für gesunde Personen durch Glutenverzicht nach. Insbesondere für die Herzgesundheit zeigt das Verzichten auf das Klebereiweiß negative Auswirkungen. Nachlesbar sind die Resultate dieser Studie in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“.

     

    Ferner konnten die Forscher während ihrer analytischen Arbeit feststellen, dass sich das Risiko durch eine Ernährungsumstellung für Zöliakie-Erkrankte minimieren lässt. Durch das Meiden von Gluten verzehren Betroffene oftmals sehr wenig Vollkornbrot. Andrew Chan – Harvard Medical School Boston – informiert, das Herzinfarktrisiko kann durch den Verzehr von Vollkornprodukten reduziert werden. Auch in anderen durchgeführten Untersuchungen auf wissenschaftlicher Basis ist bislang eindeutig nachgewiesen worden, dass eine Ernährungsweise mit einem erhöhten Vollkornanteil ideal vor verschiedenen Erkrankungen schützen kann.

     

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