Schlagwort: Gesundheit

  • Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Kein Vertrauen in die Schulmedizin

    Wer heilt, hat recht, sagt der Volksmund und es scheint, als würden sich immer mehr Deutsche dieses Sprichwort zu Herzen nehmen. Es ist längst nicht mehr der Arzt, der das alleinige Recht auf Heilung hat, es sind heute vielmehr selbst ernannte Heiler, Schamanen und Heilpraktiker, denen sich die Kranken anvertrauen und auf Heilung hoffen.

    Wundersame Wunderheiler

    Kann ein sogenanntes Jenseitsgespräch wirklich Spannungen lösen und zu einem größeren Wohlbefinden beitragen? Viele Menschen glauben das und zahlen bereitwillig bis zu 100,- Euro für ein Gespräch mit einem Verstorbenen, der durch ein Medium vermittelt wird. Geschätzt gibt es 15.000 geistige Heiler in Deutschland, die sich selbst als unkonventionelle Therapeuten bezeichnen und die als Handaufleger, Schamanen oder eben als Medium arbeiten, was auf Wunsch auch ein Gespräch mit Jesus Christus vermitteln kann. Diejenigen, die solche Heiler aufsuchen, sind von der klassischen Schulmedizin enttäuscht, sie wollen nicht länger von Pharmakonzernen abgezockt werden und haben genug von korrupten Ärzten.

    Gefährliche Alternativen

    Ein Gespräch mit dem Jenseits schadet keinem, außer dem Geldbeutel, gefährlicher wird es aber immer dann, wenn diese Heiler aktiv in die Schulmedizin eingreifen. So wird zum Beispiel vor Impfungen für Kinder gewarnt, die Chemotherapie für den Krebspatienten gilt als das Werk des Teufels und sie raten davon ab, Milch zu trinken, zudem ist gekochtes Essen verpönt. Beschwörungstherapien gehören für den alternativen Heiler immer zum Programm und die Esoterik ist für sie die einzig wahre Wissenschaft.

    Fragwürdige Heilpraktiker

    Der Heilpraktiker ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Ersatzarzt geworden und diese Entwicklung sehen die Schulmediziner mit zunehmender Sorge. Heilpraktiker kann jeder werden, der einen Abschluss der Hauptschule hat und bei der Prüfung beim Gesundheitsamt 45 von 60 Fragen beantworten kann. Eine medizinische Ausbildung ist nicht notwendig, ein Multiple-Choice-Testbogen und eine kleine mündliche Prüfung reichen aus, um anschließend Patienten behandeln zu dürfen.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Honig ist bekanntlich sehr gesund, er stärkt das Immunsystem, schützt vor Infektionen, hat eine beruhigende Wirkung und ist auch noch gut für die Haut. Ein ganz besonderer Honig kommt aus Neuseeland und diesem Honig werden sehr viele gute Eigenschaften zugeschrieben – die Rede ist vom Manuka-Honig, dem Honig der Maori. Die Ureinwohner Neuseelands haben dem Honig seinen Namen gegeben und aus Neuseeland hat der Manuka-Honig mittlerweile seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Aber was macht Manuka-Honig oder auch Manukaöl so besonders?

    Der Honig der Myrte

    Die Bienen sammeln den Nektar für den Manuka honig in den Blüten der Südseemyrte, die wie der Teebaum im Nachbarland Australien, zur Familie der Myrtengewächse gehört. Die Südseemyrte ist fast überall in Neuseeland zu finden, denn sie wächst an Flussufern ebenso üppig wie auch an Waldrändern, in Gebüschen oder an Hängen. Die Myrte gilt als sehr robust, sie gedeiht auch auf Böden, die nicht so reich an Nährstoffen sind, aber sie braucht sehr viel Feuchtigkeit. Besonders auf der Nordinsel Neuseelands ist die Südseemyrte zu finden und in einigen Region wächst sie sogar wild. Die Myrte, die als Baum oder als Strauch vorkommt, kann bis zu vier Meter groß werden.

    Eine Pflanze mit Geschichte

    Wie lange die Maori den Honig der Südseemyrte schon verwenden, kann heute nicht mehr genau festgestellt werden. Der erste Europäer, der mit der Myrte und dem Manuka-Honig Bekanntschaft machte, war der englische Botaniker Joseph Banks, der im 18. Jahrhundert mit Kapitän James Cook, dem Entdecker Australiens reiste. Banks beobachtete, wie die Maori die verschiedenen Teile der Myrte für die Behandlung von Krankheiten benutzen, wie sie Manuka Honig und Manukaöl gewannen, daraus einen Pflanzensud kochten und Magen-Darm-Beschwerden, Hautkrankheiten, aber auch offene Wunden behandelten.

    Wie wird Manuka-Honig gemacht?

    Wenn die immer fleißigen Bienen den Nektar aus der Südseemyrte gesammelt haben, dann stellen die Imker im sogenannten Kaltschleuder-Verfahren daraus den berühmten Manuka-Honig her. Wird der Honig kalt geschleudert, dann bleiben alle Inhaltsstoffe, die hitzeempfindlich sind, erhalten. Um den Blütennektar noch gehaltvoller zu machen, wird er mit Enzymen angereichert, und auf diese Weise entstehen im Manuka-Honig kleine Mengen an Wasserstoffperoxid, die dem Honig eine desinfizierende Wirkung verleiht. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff des Maori Honigs ist aber das sogenannte Methylglyoxal, das immer dann entsteht, wenn Zucker abgebaut wird. Da der Nektar diesen Wirkstoff nicht enthält, entsteht er erst in den Bienenstöcken.

    Heilsamer Honig für die Haut

    Manuka-Honig ist ein Alleskönner und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. So können mit dem Honig aus Neuseeland Wunden wie Schnittverletzungen und Schürfwunden, aber auch Brandwunden und chronische Wunden behandelt werden, wie sie zum Beispiel bei Diabetes Patienten zu finden sind. Auch für die Haut ist Manuka-Honig eine wahre Wohltat, er kann für die Behandlung von Schuppenflechte ebenso verwendet werden wie auch für Akne, Neurodermitis und Hautpilzen. Wenn die Haut im Winter bedingt durch die Kälte draußen und die Heizungsluft in den Räumen rissig und trocken wird, dann kann der Honig auf die Haut aufgetragen, Wunder wirken. Insekten sind im Sommer oft eine Plage und wenn eine Mücke oder eine Wespe zugestochen hat, dann hilft Manuka-Honig, den Stich zu kühlen und die Haut wieder abschwellen zu lassen.

    Manuka-Honig für die innere Anwendung

    Erkältungen und grippale Infekte sind immer unangenehm, aber mit Manuka-Honig lassen sich Beschwerden wie Rachenentzündungen, Bronchitis, festsitzender Husten, Schnupfen sowie Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen deutlich lindern. Sodbrennen, eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen oder eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung können mit dem Honig der Maori gelindert werden, und auch bei Durchfall und beim Reizdarm-Syndrom ist der Honig eine große Hilfe.

    Bild: © Depositphotos.com / TunedIn61

  • Wenn das Augenlid zuckt

    Wenn das Augenlid zuckt

    Es ist ein lästiges Gefühl, wenn das Augenlid zuckt. Doch was sind die Ursachen dafür, wenn Ihr Augenlid zuckt und ist dieses Zucken gefährlich? Auch andere Körperteile können gelegentlich diese zuckenden Bewegungen ausführen, was vielen Menschen Angst macht.

    Oft harmloses Symptom – zuckendes Augenlid

    Zuckt das Augenlid, braucht sich kaum jemand Sorgen machen. Als Ursachen kommen unter anderem

    • ein hoher Fernsehkonsum
    • Übermüdung
    • Stress
    • zu viel Arbeit am Computer

    in Betracht. Auch im Falle von einem Zuviel an Koffein zuckt das Augenlid. Sorgen müssen Sie sich erst dann machen, wenn sich weitere Symptome zum zuckenden Augenlid hinzu gesellen. Dies können Spastiken oder auch Lähmungserscheinungen sein.

    Dann empfiehlt es sich, so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Zuckt das Augenlid ohne derartige Begleiterscheinungen, kann in aller Regel davon ausgegangen werden, dass keine Erkrankung von Nerven oder Muskeln vorliegt. Wem es zu sehr stört, dass sein Augenlid zuckt, dem können unter Umständen Entspannungsübungen dabei helfen, das Zucken zu bekämpfen. Medikamente dagegen gibt es keine.

    Derartige Zuckungen können am gesamten menschlichen Körper auftreten. Weshalb ausgerechnet das Augenlid zuckt, konnte bislang noch nicht eindeutig geklärt werden. Eine Theorie zum Thema besteht darin, dass der Augenmuskel recht groß ist, das Augenlid jedoch sehr leicht. Mit seiner extremen Leichtigkeit bietet das Augenlid der Muskulatur nicht genug Widerstand, weshalb es zuckt.

    Wenn das Augenlid zuckt – Worauf deutet dies hin

    Für ein zuckendes Augenlid kommen verschiedene Auslöser in Betracht. Obwohl es keine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit des Menschen darstellt, wenn das Augenlid gelegentlich zuckt, existieren Hinweise, bei welchen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.

    Zuckt das Augenlid, so ist in der Fachsprache oft die Rede von einer benignen Faszikulation. Dabei handelt es sich um ein nicht beabsichtigtes Zusammenpressen und schnelles Öffnen des Augenlids. Das Tempo dieses Vorganges ist sehr hoch und geschieht zunächst einmal ohne einen zu erkennenden Anlass. Zahlreiche Menschen akzeptieren diese Erkrankung ihrer Augen, da sie von ihnen nicht als besonders störend empfunden wird. Doch was verbirgt sich dahinter, wenn das Augenlid zuckt?

    Eher harmloser Natur ist es, wenn das Augenlid auf Grund nervlicher Erschöpfung oder Überlastung des Auges zuckt. Handelt es sich hierbei jedoch um einen Tick, so kommen hierfür auch Probleme psychischen oder neurologischen Ursprungs in Betracht. Nicht selten ist Stress einer der Auslöser.

    Das Augenlid zuckt – weitere Ursachen

    Für ein Augenlid, das des Öfteren zuckt, kommen neben Stresssituationen ferner muskuläre Ursachen, bedingt durch einen Mangel an Magnesium, in Betracht. Hier kann es helfen, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, was den Magnesiumspiegel erhöht. Darüber hinaus zuckt das Augenlid bei stetig andauernden Situationen der Übermüdung, welche nicht mit Stress einhergehen. Insbesondere betrifft dies Personen, die einen Bürojob ausüben und sehr viel am Computerbildschirm arbeiten.

    Wenn Sie bei sich beobachten, dass Ihr Augenlid nur gelegentlich zuckt, können Sie selbst für Abhilfe sorgen. Legen Sie in derartigen Fällen am besten eine Entspannungsphase ein. Als besonders hilfreich hat sich das Durchführen von Augenübungen erwiesen.

    Augenübungen zur Entspannung bei zuckendem Augenlid

    Es muss nicht einfach so hingenommen werden, dass das Augenlid zuckt. Werden in regelmäßigen Abständen Augenübungen durchgeführt, ist ein besseres Sehen möglich. Insbesondere Menschen, die im Büro tätig sind und oft lange Zeiten am Bildschirm arbeiten müssen, können hiervon profitieren.

    Besser sehen mit Augenyoga

    Wenn ein Augenlid zuckt, hilft ein so genanntes Augenyoga, um die Augen wieder zu entspannen und wieder eine bessere Sicht zu erlangen. Es genügt bereits, sich fünf Minuten Zeit für diese Augenübung zu nehmen.

    Durchführung eines Augenyogas:

    • Bequeme Sitzposition ähnlich dem Schneidersitz einnehmen
    • Zum Einstieg bei aufrechter Sitzhaltung schauen
    • Kopf gerade halten
    • Nun die Augen nach links, oben und anschließend nach rechts sowie nach unten drehen
    • Diese Augenübung einige Male wiederholen, um zur Auflockerung der Augen beizutragen.

    Schon bald stellen betroffene Personen fest, dass das Augenlid nicht mehr so stark zuckt.

    Bild: © Depositphotos.com / Croisy

  • Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Kaum jemand ist mit seiner Figur wirklich zufrieden. Die einen stören sich am  „Hüftgold“, die anderen möchten gerne ihr lästiges Bauchfett loswerden, wieder andere träumen von einer schlanken Taille. Während diese Probleme noch vor wenigen Jahren hauptsächlich die Damenwelt beschäftigt haben, sind es heute viele Männer, die von einer schlankeren Silhouette träumen. Aber so verlockend die schlanke Linie auch ist, nicht jedem behagt es, sich unters Messer zu legen. Mit Coolsculpting gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch ohne Skalpell eine bessere Figur zu bekommen.

    Ohne Operation

    Wenn regelmäßige sportliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung nicht dabei behilflich sind, eine schlanke Taille zu bekommen, dann baut sich über kurz oder lang Frust auf, und das Selbstbewusstsein schwindet. Helfen kann in dieser Situation ein neues Verfahren, das in der Klinik am Pelikanpark in Niedersachsen angeboten wird. Die Klinik bietet mit Coolsculpting eine neue Methode zur effektiven Fettreduktion an und das ohne einen operativen Eingriff. In den USA entwickelt, wurde das Coolsculpting Verfahren schon 2010 von der Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und zugelassen. Die Klinik am Pelikanplatz ist eine der wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren anbieten.

    Wie funktioniert Coolsculpting?

    Der Name Coolsculpting verrät es schon, bei der neuen Methode der Fettreduzierung werden die ungeliebten Fettzellen durch Kälte vernichtet. Behandelt werden können der Bauch, die Taille, die Hüften, aber auch die Innenseiten der Knie sowie die Oberschenkel und die Oberarme. Mit der speziellen Coolsculpting Applikation werden die betroffenen Körperbereiche angesaugt und anschließend heruntergekühlt. Während dieses Prozesses wird weder die Haut selbst, noch das umliegende Gewebe beschädigt. Ein Doppelkinn ist ebenso wenig attraktiv wie die Falten unter den Achseln, aber auch hier kann die neue Methode zum Einsatz kommen. Mithilfe des CoolMini Applikators verschwinden auch diese kleinen Fettdepots. Coolsculpting verursacht kaum Schmerzen und eine Narkose ist ebenso wenig notwendig wie ein stationärer Aufenthalt in der Klinik.

    Attraktiv bleiben

    Attraktivität war lange Zeit eine Domäne der Frauen, heute wollen aber auch immer mehr Männer gut aussehen und sich in ihrer Haut wohlfühlen. Viele Herren sind körperbewusst und legen großen Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Aussehen. Wenn sich Fettpölsterchen gebildet haben und der Sport daran nichts mehr ändern kann, dann bietet die Klinik am Pelikanplatz Coolsculpting speziell für den Mann an. Kein Mann möchte, dass man ihm sein Alter ansieht und die plastisch-ästhetische Chirurgie kann mit einem nicht-operativen Verfahren wie Coolsculpting, auch Männer im besten Alter zu einem attraktiven Äußeren verhelfen. Der große Vorteil der neuen Behandlungsmethode ist, dass die Natürlichkeit erhalten bleibt, aber die Zeichen des Alters nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Welche Vorteile bietet die Methode?

    Normalerweise sind plastisch-ästhetische Eingriffe kompliziert und vor allem sehr aufwendig. Das ist bei Coolsculpting ganz anders. Keine Narkose, kein Aufenthalt im Krankenhaus und auch keine Kompressionsschwäche – die neue Methode zur Reduzierung des Fetts hat einige Vorteile gegenüber der klassischen Schönheitschirurgie. Die Behandlung dauert in der Regel nicht mehr als eine Stunde und sie kann nach Wunsch auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Die ersten Ergebnisse der Behandlung sind schon nach acht Wochen sichtbar, denn dann hat der Körper die Fettzellen, die abgetötet wurden, vollständig abgebaut. Vor jeder Behandlung wird in der Klinik ein ausführliches Beratungsgespräch geführt, denn kein Patient ist wie der andere und jede Behandlung wird individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

    Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, der ist eines Tages auch unzufrieden mit seinem Leben. Wenn Diäten und Sport nicht den gewünschten Effekt bringen, dann kann nur eine ärztliche Behandlung wie die neue Coolsculpting Methode dabei helfen, wieder, schlank, gesund und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / LisaA85

  • So gesund ist die Mittelmeerküche

    So gesund ist die Mittelmeerküche

    Es gibt eine neue internationale Studie, die sich mit den Lebensmitteln befasst hat, die effektiv das Herz schützen. Das Ergebnis der Untersuchungen ist wenig überraschend, denn die Küche rund um das Mittelmeer hat sich als besonders gesund erwiesen. Diese spezielle Küche hat alles, was gesund, nahrhaft und lecker ist: Gemüse, frisches Obst, Fisch und auch Alkohol.

    Eine gesunde Lebensweise

    Es klingt ein wenig komisch, dass sich Alkohol in einer Ernährungsstudie wiederfindet, aber für die Wissenschaftler ging es nicht nur ums gesunde Essen, es geht um eine gesunde Lebensweise und dazu gehört auch Alkohol. 15.500 Menschen aus 39 Ländern haben an der Studie teilgenommen und alle hatten entweder bereits einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-/Kreislauferkrankung hinter sich. Zum Zeitpunkt der Studie lag das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmer bei 67 Jahren und sie waren in einem gesundheitlich stabilen Zustand.

    Interessante Ergebnisse

    Die Studie hat die Essgewohnheiten der Studienteilnehmer in die „Westliche Diät“ und die „Mittelmeer Diät“ unterteilt und kam, was die Ernährungsgewohnheiten angeht, zu einem sehr interessanten Ergebnis. Die Menschen in Asien und Nordeuropa sind der „Mittelmeer Diät“ zuzuordnen, denn sie ernähren sich überwiegend von Nudeln, Gemüse, Vollkornbrot, Obst und Hülsenfrüchten. Die Menschen in Osteuropa und in Lateinamerika sind hingegen der „Westlichen Diät“ zuzuordnen, sie essen mehr Frittiertes, süße Speisen und Weißbrot.

    Das Fazit der Studie

    Vier Jahre nach der Befragung waren 623 Studienteilnehmer an einem Herzleiden gestorben, 698 erlitten einen weiteren Herzinfarkt und 267 einen Schlaganfall. Erstaunlich war, dass die Zahl der Todesfälle und auch der Herzinfarkte gleichmäßig auf die Studienteilnehmer beider Ernährungsweisen verteilt war, trotzdem bescheinigen die Wissenschaftler der „Mittelmeer Diät“ ein deutlich niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten als der „Westlichen Diät“. Wer sich wie die Menschen in Spanien, Italien oder Griechenland ernährt, der ernährt sich auf jeden Fall sehr gesund und auch Alkohol in moderaten Mengen ist bei dieser Ernährung erlaubt.

    Bild: © Depositphotos.com / Piccia

  • Fit durch den Büroalltag

    Regus präsentiert vier Tipps für den gesunden und produktiven Achtstundentag am Büroarbeitsplatz

    Düsseldorf – 28. April 2016 – Wer seinen Blick durch das Büro wandern lässt, erkennt sie sofort: die Unfitten. Nach vorne gebeugt und aus kürzester Entfernung in den Monitor starrend, verharren sie acht Stunden täglich, fünf Tage die Woche in verkrampfter Haltung auf ihrem falsch eingestellten Ergonomie-Stuhl – Monat für Monat und Jahr für Jahr. Nur ein einziges Ritual unterbricht die allgegenwärtige „Bürostarre“ – und zwar das Mittagessen. Schnell muss es gehen und vor allem gut schmecken. Der Döner um die Ecke oder Pommes rot-weiß sind willkommene Alternativen zum faden Kantinenessen. Doch wirklich gesund kann das alles nicht sein und wer produktiv sein will, muss sich und seinem Gehirn mehr bieten als ununterbrochene Eintönigkeit.

    Regus, der weltweit größte Anbieter von flexiblen Bürolösungen hat zusammen mit Dr. Michèl Gleich von Gleich Personal Training vier Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, im Büroalltag fit zu bleiben. Michèl Gleich wurde mit dem NEOS Award 2015 als bester Personal Trainer-Newcomer ausgezeichnet und weiß, worauf es bei einem gesunden und fitten Büroarbeitstag ankommt:

    • Bewegung

    Wer schon auf seinem Schreibtischstuhl einen Ruhepuls von 130 hat, sollte darüber nachdenken, sich öfter zu bewegen. Während der Schreibtischarbeit sollte deswegen mindestens drei bis vier Mal pro Stunde die Sitzhaltung gewechselt werden. Die regelmäßige Veränderung der Sitzposition stärkt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern bewirkt auch, dass die unteren Extremitäten besser durchblutet werden. Regelmäßiges Aufstehen und der Gang zum Kollegen anstatt einer kurzen E-Mails sind ebenfalls wahre Wundermittel, um mehr Bewegung in den Büroalltag zu integrieren. Denn Bewegung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit: Durch Aktivität werden das Herz-Kreislauf-System angeregt und der Stoffwechsel in Schwung gebracht. Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff kann konzentrierter arbeiten. Insbesondere nach dem Mittagessen ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert.

    • Kleine Pausen

    Wer hart arbeitet, hat sich auch Pausen verdient. Für den Körper und die Konzentration ist es enorm wichtig, zwischendurch abschalten zu können und neue Energie zu sammeln. Deswegen ist es zwischendurch sinnvoll, den Stift sprichwörtlich fallenzulassen, aus dem Fenster zu schauen und das Geschehen zu beobachten. Außerdem ist es ratsam, in den Arbeitseinsatz kurze Dehn- oder Entspannungspausen einzubauen. Neben Entspannungsübungen können auch spezielle Übungen für den Rücken, Nacken oder die Augen die Konzentration steigern und zu einem besseren Arbeitspensum beitragen.

    • Ernährung

    Wer arbeitet, verbraucht Energie. Daher sollte dem Körper die richtige Qualität und Quantität an Energie in Form von drei geregelten Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung gestellt werden. Besonders Frühstück und Mittagessen sind unverzichtbar, denn sie versorgen den Körper und die Muskeln für den bevorstehenden Tag. Das Mittagessen sollte dabei idealerweise zu einer Hälfte aus Proteinen wie Geflügel, Fisch oder auch rotem Fleisch bestehen und zur anderen Hälfte aus energiereichen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Dabei sind Reis, Nudeln oder CousCous und Avocados empfehlenswert. Die abwechslungsreiche Mahlzeit belastet den Stoffwechsel nicht so sehr, verschafft dem Körper Energie und beugt der Müdigkeit vor. Für alle, die während des Tages unter Heißhungerattacken leiden, sind eine Handvoll Mandeln die perfekte Lösung. Aber auch ein Smoothie oder ein gesunder Shake sind gute Zwischenmahlzeiten.

    • Ergonomie

    Das A und O für gesundheitsfördernde Büroarbeit ist ein ergonomischer Arbeitsplatz. Egal welcher Stuhl oder Tisch: Die Höhe macht den kleinen aber feinen Unterschied. Der Bürostuhl sollte so eingestellt sein, dass die Füße den Boden mühelos erreichen können. Sowohl Ober-als auch Unterarme und Ober- sowie Unterschenkel sollten stets einen rechten Winkel bilden können. Generell ist es wichtig, auf einen geraden Rücken und eine aufrechte Kopfhaltung zu achten. Dabei kommt es darauf an, dass ein gerader Blick auf den Bildschirm und eine gute Erreichbarkeit von Maus und Tastatur gewährleistet sind.

    “Der moderne Arbeitsplatz im Büro ist geprägt von langem Sitzen und wiederkehrenden Bewegungsmustern”, sagt Michael Barth, Geschäftsführer von Regus in Deutschland. “Wir alle kennen die Verspannungen im Nacken, brennende Augen oder das Völlegefühl nach der Mittagspause. Wer aber gesund bleiben und möglichst entspannt durch den Büroalltag gehen will, muss aus dem Trott ausbrechen und sich selbst und seinem Körper etwas gutes tun – auch der Chef wird es einem danken, denn der gesunde und fitte Mitarbeiter ist auch ein produktiver Mitarbeiter.“

    Pressekontakt:
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