Schlagwort: Gesundheit

  • Sterberisiko steigt durch Stehen und Sitzen

    Sterberisiko steigt durch Stehen und Sitzen

    Nach einer umfassenden Studie der University of Exeter kann Stehen wie Sitzen zu einer Erhöhung des Sterberisikos und Krankheitsrisikos führen. Im Rahmen der Studie wurden 1412 Frauen und 3720 Männer untersucht. Die Daten der Studienteilnehmer entstammten der Kohortenstudie Whitehall II, die über 16 Jahre lief und insgesamt 5100 Teilnehmer zählte. Die Studie endete am 31.Juli 2014.

    Sitzzeit erfasst

    Die Männer und Frauen mussten ihre wöchentliche Sitzzeit aufschreiben und angeben wie viel Zeit sie in der Woche einer mittelschweren bis kräftigen Aktivität nachgingen. Die Probanden waren 35 bis 55 Jahre alt und mussten auch ihre tägliche Gehzeit in einem Fragebogen niederschreiben. Die Lebensgewohnheiten und der Gesundheitszustand wurden seit dem Jahr 1985 aufgezeichnet. In der Zeit der Studie verstarben 450 Teilnehmer, deren Todesursache aber weder mit Sitzen noch Stehen in Verbindung gebracht werden konnte. Zahlreiche Studienteilnehmer standen durchschnittlich 43 Minuten länger auf ihren Beinen als der Durchschnitt der Briten.

    Basierend auf dem Studienergebnis kann Bewegung die Gesundheit davor schützen durch zuviel Sitzen Schaden zu nehmen. Wie der Mediziner Dr. Hillsdon berichtete, der die Studie begleitete, seien alle ruhenden Positionen mit einem zu niedrigen Energieverbrauch negativ für die Gesundheit.

    Sitzen beeinflusst Stoffwechsel

    Wie die Forscher herausfanden, kann sich der Stoffwechsel des Menschen ändern je nachdem ob er geht, sitzt oder steht. Das Studienergebnis konnte nicht genau feststellen wie stark sich ein zu langes Stehen oder Sitzen auf den Stoffwechselprozess des Körpers auswirken kann. Eine weitere Forschung soll ergründen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen einem zu langen Sitzen oder Stehen und Diabetes Typ-2 bzw. Herzkrankheiten besteht.

    Bewegung positiv für die Gesundheit

    Die Studienautoren empfehlen auf Grund ihrer Erkenntnisse aus der Studie eine regelmäßige Bewegung, um das Risiko eine Herzkrankheit oder Diabetes Typ-2 zu erleiden zu vermindern. Das Sterberisiko könne durch körperliche Aktivität ebenfalls auf ein Minimum begrenzt werden. Als Beispiele für Bewegungen wurde das Treppensteigen, Spaziergänge, Gehen und Aufstehen genannt.

    Vor allem Büroberufe sind von einer zu langen Sitzzeit betroffen. Je länger jemand sitzt desto höher kann das Krankheitsrisiko sein oder im schlimmsten Fall ein früher Tod die Folge sein. Wer sich zu wenig bewegt, kann übergewichtig oder fettleibig werden und als Folge an Diabetes Typ-2 oder einer Herzkrankheit erkranken. Ein zu langes Sitzen kann zu Fehlhaltungen führen und auf Dauer ungesund für den Körper sein. In der Mittagspause empfiehlt sich nach einem stundenlangen Sitzen oder Stehen ein Spaziergang an der frischen Luft. Alternativ können kleine Fitnessübungen am Schreibtisch helfen die Folgen von zu langem Sitzen abzumildern. Kleine Fitnessübungen können Kniebeugen, Streckübungen oder der Hampelmann sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine körperliche Aktivität von mindestens einer Stunde täglich und ist auch ratsam, weil bei zu wenig Bewegung das Krankheitsrisiko steigen kann.

    Die Teilnahme an Fitnesskursen wird von Krankenkassen auf Antrag bezuschusst und kann hilft dabei in Bewegung zu bleiben. Jeder Mensch hat Freude an einer bestimmten Sportart und diese sollte regelmäßig ausgeführt werden.

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  • Trendsportart Airsex immer beliebter

    Trendsportart Airsex immer beliebter

    Die ungewöhnliche Trendsportart Airsex erobert die USA und wurde im Jahr 2007 in Japan erfunden. Bei Airsex treten mutige selbstbewusste Menschen auf einer Bühne auf und simulieren vor dem versammelten Zuschauern einen Liebesakt mit einer imaginären Person. Im Mittelpunkt steht wie schon bei den Trendsportarten Zumba, Bokwa und Piloxing der Spaß. Die illustre Comedyshow stammt aus Japan und hat sich dort bereits fest etabliert. In den USA finden derzeit im Durchschnitt über 35 Air Sex Veranstaltungen mit steigender Tendenz statt. Die erste Airsex Weltmeisterschaft befindet sich in Planung und soll bald starten.

    Airsex – Grenzenlose Phantasie erforderlich

    Die Trendsportart Air Sex fordert von den Teilnehmern eine grenzenlose Phantasie bei ihrem simulierten Liebesakt auf der Bühne. Die Trockenübungen stärken das Selbstbewusstsein, verbessern das Körpergefühl und es werden Kalorien verbrannt. Die Teilnehmer entwickeln eine positive Einstellung zu ihrem Körper. Gesponsert wird AirSex vom Unternehmen Fleshlight. In Deutschland und Europa hat der spaßige Trendsport die Bühnen noch nicht erobert. Als Bühnen dienen in den USA kleine Bars, Comedy-Lokale und große Theater.

    Der Erfinder von Airsex ist der Japaner J-Taro Sugisaku. Seinen Angaben zufolge entstand die Idee im Jahr 2006 in Tokio mit gelangweilten Männern ohne Freundin. Im Januar 2007 wurde ein Video mit Airsex World Championchip auf Youtube veröffentlicht. Zahlreiche Blogs wurden auf das Video und die neue Trendsportart aufmerksam. Begleitet wird ein Airsex-Auftritt von Musik zu welcher der Teilnehmer den Liebesakt mit seiner imaginären Freundin oder Freund auf einer Bühne ausführt.

    Sex und Gesundheit

    Zur Trendsportart Airsex gibt es bislang keine Studien, welche den gesundheitlichen Nutzen beweisen. Generell ist sich die Forschung jedoch einig, dass regelmäßiger Sex gut für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden ist. Der Geschlechtsakt setzt das Glückshormon Endorphin frei und versetzt die Liebenden in ein Glücksgefühl. Der Kalorienverbrauch ist von der Dauer, Häufigkeit und Art des Liebesaktes abhängig. Das Küssen alleine verbraucht 12 Kalorien pro Kuss.

    Die Mediziner empfehlen drei bis vier mal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, weil sich dieser positiv auf die Gesundheit auswirkt. Einer Langzeitstudie der Universität in Bristol zufolge, an der 1000 Männer von 45 bis 59 Jahren teilnahmen, ergab dass je öfter die Probanden Sex hatten umso gesünder waren sie. Die langfristige Studie wurde über eine Zeitspanne von zehn Jahren durchgeführt. Von der Erkenntnis der Studien profitieren auch Singles, weil Sex auch ohne Partner gesund ist und das allgemeine Wohlbefinden steigert.

    Ein erhöhter Testosteronspiegel sorgt für eine Steigerung der Fettverbrennung und durch eine Minderung des Botenstoffs Leptin wird der Appetit gebremst. Das verminderte Leptin sorgt in Verbindung mit dem Testosteronspiegel dafür, dass weniger gegessen wird und führt zu einer Gewichtsreduzierung. Der Forschung zufolge sorgt der Geschlechtsakt für eine gesteigerte Attraktivität und sorge für eine schlanke Figur.

    In Bezug auf Airsex muss sich zeigen, ob diese doch sehr ungewöhnliche Trendsportart auch in Deutschland angeboten und durchsetzen wird.

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  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

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  • Fastfood schlecht für Knochenentwicklung

    Fastfood schlecht für Knochenentwicklung

    Nach einer Studie der britischen University of Southampton, die im Magazin Osteoporosis International veröffentlicht wurde, kann sich der Genuss von Fastfood bei Kindern in den ersten sechs Lebensjahren auf die Knochenentwicklung auswirken. Das Forscherteam fand heraus, wenn in der Nachbarschaft mehr Geschäfte mit gesunden Lebensmittel existieren, die Knochenmasse junger Kinder höher ist also bei Kindern, die in einer Gegend mit einer starken Präsenz von Fastfood wohnen.

    Studie basiert auf Umfrage

    Die Studie wurde basierend auf der Umfrage »Southampton Womens Survey« erstellt und berücksichtigte 1107 Kinder. Im Rahmen der Umfrage wurde ermittelt welchen Einfluss der Lebensstil und Diäten auf die Gesundheit von Frauen als auch Kindern haben.

    Die Forscher stellten Knochendichte und Knochenmasse bei der Geburt der Kinder sowie im Alter von 4 und 6 Jahren fest. Die Anzahl der Supermärkte, auf gesunde Nahrung spezialisierte Geschäfte und Fastfood Restaurants in der Nachbarschaft wurde für die Studie gezählt.

    Die Analyse ergab eine geringere Knochendichte- und masse bei Neugeborenen, in deren Nachbarschaft sich Fastfood Filialen befanden. Im Alter von 4 bis 6 Jahren waren die Befunde allerdings nicht so signifikant. Als Kontrast entdeckten die Forscher eine höhere Knochendichte- und masse bei Kindern, in deren örtlicher Nähe vor allem Geschäfte lagen, die frisches Gemüse und Obst verkauften. Bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren wurde eine höhere Mineralknochendichte festgestellt. Als Fazit schließen die Studienautoren daraus, dass das Vorhandensein von Fastfood-Filialen in der Nachbarschaft sich auf die Entwicklung der Knochen bei Kindern negativ auswirken kann.

    Keine Fastfood-Restaurants in Schulnähe

    In Großbritannien haben Initiativen damit begonnen die Lebensmittelversorgung in der unmittelbarer Nähe von Schulen zu optimieren. Zahlreiche Regionen in England haben beschlossen keine Fastfood-Restaurants in einem Umkreis von 400 Metern einer Schule zu erlauben.

    Basierend auf dem Studienergebnis empfehlen die Forscher eine ausgewogene gesunde Ernährung aus Obst, Gemüse, Protein, Kalzium und Vitamin D, um die Gesundheit der Knochen langfristig während des gesamten Lebens zu erhalten.

    Der Genuss von Fastfood kann sich auf Dauer schlecht auf die Gesundheit auswirken, weil wegen der kalorienreichen, fetthaltigen und zuckerhaltigen Speisen sowie Getränke das Risiko steigt an Diabetes Typ-2, einer Herzkrankheit, Krebs oder einen Schlaganfall zu erleiden. Ein Hamburger oder Currywurst mit Fritten sorgt nur kurze Zeit für ein Sättigungsgefühl.

    Es handelt sich quasi um leere Kalorien, die in den Fastfood-Gerichten enthalten sind und dauerhaft zu Übergewicht oder Fettleibigkeit führen können. Der Verzicht auf Schnellgerichte ist der erste Schritt hin zu einer gesunden Lebensweise in deren Folge die Risiken für Krankheiten minimiert werden. In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung verbessert sich das körperliche und seelische Wohlbefinden. Die Schulen in Deutschland setzen vereinzelt auf gesunde Lebensmittel, aber in vielen Schulen sind Currywurst & Co. noch immer ein fester Bestandteil des Speiseplans. Jedoch erkennen die Schulen langsam die Vorteile einer gesunden Ernährung und haben mit der Umstellung ihrer Speisepläne begonnen.

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  • Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Die Dukan Diät gelangt mit großen Schritten nach Europa und wurde vom französischen Arzt Dr. Pierre Dukan entwickelt. Das Konzept konnte sich in Frankreich mit Erfolg etablieren und soll über 5 Millionen Frauen dazu verholfen haben schlank zu werden. Die Dukan-Diät hat mittlerweile die Stars und Sternchen erreicht, wodurch die Medien auf das Diätkonzept aufmerksam wurden. Zu den Stars, welche auf diese Diät schwören, zählen Jennifer Lopez und Gisele Bündchen. Beide erreichten nach der Geburt ihrer Kinder ihr sportliches Aussehen und Gewicht innerhalb kurzer Zeit dank der Dukan-Diät wieder.

    Dukan-Diät verzichtet auf Kohlenhydrate

    Im Rahmen der Dukan-Diät wird zum Großteil sowohl auf Fett als auch Kohlenhydrate verzichtet und auf eine kalorienarme Ernährung geachtet. Im Gegenzug steht der Schwerpunkt auf eine sehr eiweißhaltige Ernährung und verhindert den Muskelabbau in Phasen des Heißhungers. Die gezielte Ergänzung der Nahrungsmittel mit Kleie verhindert Verstopfungen und der Darm soll besser arbeiten. Auf Obst, Gemüse und Getreide muss bei der Dukan-Diät verzichtet werden.

    Die Dukan-Diät wurde in die vier Phasen Attack-Phase, Cruising-Phase, Consolidation-Phase und Stabilisations-Phase aufgeteilt:

    Attack-Phase

    In der Attack-Phase, die 1 bis 10 Tage dauert, wird ausschließlich Nahrung mit hohem Eiweißanteil und sehr niedrigen Fettgehalt gegessen. Es kann aus einer Liste von 70 Lebensmitteln gewählt werden, die genossen werden dürfen. Zur Auswahl stehen vor allem mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Haferkleie und Weizenkleie. Die Kleie darf nur in minimalen Mengen gegessen werden. Auf Zucker, Fett, Alkohol, Gemüse und Obst wird verzichtet.

    Cruising-Phase

    Die Cruising-Phase der Dukan-Diät dauert so lange bis das Zielgewicht erreicht wurde und Gewichtsverlust von 1 Kilo pro Woche sollten es mindestens sein. Der eiweißhaltige Speiseplan wird um Gemüse erweitert, dabei wird abwechselnd Eiweißkost und Gemüse gegessen. Die Auswahl ist auf bestimmte Gemüsesorten limitiert. Die Haferkleie-Menge steigt auf 2 Esslöffel pro Tag.

    Consolidation-Phase

    Die Konsolidierungs-Phase hat ihren Fokus auf das Halten des Gewichts und soll den berüchtigten Jojo-Effekt unterbinden. Je abgenommenen Kilogramm beläuft sich diese Phase auf jeweils zehn Tage.

    Auf dem Ernährungsplan steht die Proteinkost der ersten Phase, eine tägliche Obst-Portion, wenige kohlenhydrathaltige Speisen und zwei Scheiben Vollkornbrot. Beim Obst ausgeschlossen sind Bananen, Kirschen und Trauben. Wöchentlich dürfen zwei Genuss-Nahrungsmittel auf dem Plan stehen. Einmal wöchentlich gilt es nur Eiweißnahrung einzunehmen. Die Haferkleie-Menge wird erneut gesteigert.

    Stabilisationsphase

    Die Stabilisationsphase gilt dauerhaft und beinhaltet die Nahrungsmittel der ersten Phase und drei Esslöffel Haferkleie täglich.

    Effektive Diät aber gesundheitsgefährdend

    Die Dukan-Diät gilt als effektiv, weil innerhalb relativ kurzer Zeit das angepeilte Zielgewicht erreicht werden kann. Der Erfinder des Diät-Konzepts empfiehlt während der Diät eine ausreichende Menge Wasser zu trinken, damit der Stoffwechsel auf Grund der erhöhten Zufuhr an Proteinen eine Entlastung erfährt. Der Verzicht auf Obst und Gemüse wird von vielen Ernährungsexperten als kritisch gesehen. In Früchten und Gemüse sind wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamine enthalten, die der Körper benötigt.

    Das französische Bundesministerium für Ernährung hat die Dukan-Diät als gesundheitsgefährdend eingestuft. Die Nachteile dieses Diätkonzepts sind die Hauptgründe für diese Einstufung. Nach Ansicht von Dr. Dukan würden die Vorteile die Nachteile jedoch ausgleichen. Vor allem für Personen mit Diabetes und Übergewicht sei die Dukan-Diät nach Einschätzung ihres Erfinders geeignet.

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  • Barfußschuhe statt dämpfende Hightech-Schuhe

    Barfußschuhe statt dämpfende Hightech-Schuhe

    Die Schuhhersteller haben hochmoderne Schuhe entwickelt, die über effektive Dämpfungseigenschaften verfügen und unsere Füße vor einer allzu starken Belastung schonen sollen. Klassische moderne Schuhe und dabei vor allem Sportschuhe oder Sneaker sind mit einer dicken Sohle, sowie dämpfenden Materialien ausgestattet, so dass der Träger bzw. Trägerin sich wohlfühlt. Beim Spazieren, Gehen oder Laufen mit diesen hochtechnischen Schuhen verlernen wir aber den richtigen Umgang mit unseren Füßen. Die Folge sind Versteifungen und damit verbunden bisweilen Schmerzen für den Schuhträger. Eine Lösung für dieses Problem sind Barfußschuhe, die den natürlichen Gang unterstützen, die Körperhaltung verbessern und zu einer Stärkung der Fußmuskulatur führt.

    Barfußschuhe sind gesund

    Das Barfußgehen fordert den Fuß sich an den vorherrschenden Untergrund auf natürliche Weise anzupassen. Die Fußmuskeln werden trainiert, während sie in geschlossenen und engen Schuhen eingeengt sind, also nur auf passive Art gefordert werden. Die Blutzirkulation in den Füßen erfährt durch das Barfußgehen eine Verbesserung und es wird eine gesunde Gehtechnik gelernt. Der Gleichgewichtssinn wird ebenso gestärkt, wie die Sensormotorik der Füße. Der Mensch ist von Natur aus ein Barfüßer und hat seit der Entwicklung von gedämpften Schuhen verlernt gesund zu gehen.

    Die Barfußschuhe sind mit einer dünnen flexiblen Sohle ausgestattet. Auf ein Fußbett wird verzichtet und der Vorderbereich groß gestaltet. Der umfassende Vorderbereich im Barfußschuh bietet den Zehen eine großzügige Bewegungsfreiheit. Die Bewegung der Zehen erfahren sowohl beim Gehen als auch Laufen eine starke Unterstützung, wodurch sich das Bewegungsbild insgesamt verbessert. Der Barfußschuhträger spürt durch die dünne Sohle den Untergrund sehr genau, aber dennoch besteht keine Gefahr sich zum Beispiel an spitzen Steinen oder Glasscherben zu verletzen.

    Die Sohle ist durchstichfest aufgebaut und bietet einen guten Schutz vor scharfen Untergründen, Schmutz und Nässe. Im Vergleich zu normalen Schuhen sind Barfußschuhe mit durchschnittlich weniger als 350 Gramm erheblich leichter und können durch ihren flexiblen Aufbau verbogen werden ohne ihre Form zu verlieren.

    Studien beweisen positive Effekte

    In Studien wurden die positiven Effekte von Barfußschuhen und dem Barfußgehen bewiesen. Das Barfußlaufen führt zu einer kleineren Schrittlänge, die Balancefähigkeit verbessert sich und die Schrittfrequenz erhöht sich. Die bereits genannten positiven Folgen für die Fußgesundheit und das Gefühl für das Gehen sind auch in den Studien berücksichtigt worden. Die Wissenschaft sieht das Barfußlaufen kritisch, vor allem sei das Gehen über längere Passagen und auf harten Untergründen für Jedermann auf Dauer ungesund. Als negative Folgen warnen sie vor Schäden an den Sprunggelenken und Füßen.

    Die Vorteile und Nachteile müssen gegeneinander abgewogen werden, wer plant sich Barfußschuhe zu kaufen. Im Vorfeld sollte in einem fachkundigen Schuhgeschäft eine intensive Beratung zum passenden Schuhwerk erfolgen. Bekannte Barfußschuhe sind die Modelle des Herstellers Vivobarefoot, der Nike Free und der Vibram Fivefingers. Die Kosten sind im Vergleich zu Sportschuhen ein wenig höher. Zum Beispiel kostet der Vivobarefoot Motus rund 140 Euro, aber dafür erhält der Käufer hochflexible Barfußschuhe, die im Alltag und Sport gleichermaßen eingesetzt werden können. Das Barfußlaufen muss erlernt werden und dauert Jahre aber die Füße werden es einem danken.

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