Schlagwort: Gesundheit

  • Rauchen schadet auch den Zähnen

    Rauchen schadet auch den Zähnen

    Nicht nur die Lungen und das Herz werden durch das Rauchen belastet, auch die Zähne leiden. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam. Wer dauerhaft raucht, der muss damit rechnen, dass er seine Zähne einige Jahre eher verliert als derjenige, der noch nie eine Zigarette angefasst hat. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht, denn wer auf das Rauchen verzichtet, der senkt das Risiko bleibender Zahnschäden sehr schnell.

    Das Zahnfleisch leidet

    Noch immer ist Karies die Hauptursache dafür, dass die Zähne krank werden, aber wer raucht, der schadet auf Dauer auch seinem Zahnfleisch. Rauchen ist für Parodontitis das größte Risiko, denn der Zahnverlust bei Rauchern wird in den meisten Fällen durch häufige Zahnfleischentzündungen verursacht. Bis heute lässt sich leider nicht klären, ob rauchen auch Einfluss auf Karies hat. Wer mit Rauchen aufhört, der verringert innerhalb von kürzester Zeit das Risiko, seine Zähne zu schädigen. Allerdings dauert es bis zu zehn Jahre, um den gesundheitlichen Status eines Nichtrauchers zu erreichen.

    Das Ergebnis der Langzeitstudie

    In Deutschland haben 20 % der Raucher in der Altersgruppe zwischen 65 und 74 keine Zähne mehr. Die Langzeitstudie kommt zu dem Schluss, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Menschen sein werden, die durch das Rauchen frühzeitig ihre Zähne verlieren. Wer in jungen Jahren raucht und sich diese Sucht frühzeitig wieder abgewöhnt, der wird auch bis ins hohe Alter ein gesundes Gebiss haben. An der Studie der Potsdamer Wissenschaftler nahmen 23.300 Menschen, Raucher und auch Nichtraucher teil, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet wurden. Die Herausgeber der Studie betonten aber auch, dass nicht nur das Rauchen für einen frühen Zahnverlust sorgen kann, es gibt noch andere Faktoren, wie zum Beispiel eine fehlende Mundhygiene, falsche Ernährung. Auch eine genetische Veranlagung kann dazu führen, dass die Zähne früh ausfallen oder von einem Zahnarzt gezogen werden müssen.

    Rauchen verkürzt das Leben

    Raucher müssen aber nicht nur damit leben das sie früher ihre Zähne verlieren als Nichtraucher, sie müssen auch davon ausgehen, dass ihre Lebenszeit kürzer ist. Rauchen schädigt das Zahnfleisch, aber auch die Atemorgane wie die Lunge und die Bronchien, es schwächt das Herz und ist Gift für die Blutgefäße. Lungenkrebs ist nur eine mögliche Diagnose für alle die Rauchen, auch Herzerkrankungen wie ein Infarkt oder eine Herzkranzverengung stellen ein großes Risiko für Raucher dar.

    Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

    Wer trotz aller Gefahren die Hände nicht von der Zigarette lassen kann, der sollte mindestens zweimal im Jahr seine Zähne und vor allem sein Zahnfleisch untersuchen lassen. In diesem Fall können prophylaktische Maßnahmen helfen, die Zähne und das Zahnfleisch gesund zu erhalten. Zusammen mit einer guten und gründlichen Zahnhygiene können Raucher verhindern das sie frühzeitig ihre Zähne verlieren.

    Bild: © Depositphotos.com / thegoatman

  • Vertrauen in den Apotheker

    Umfrage: Bei Problemen mit der Gesichtshaut suchen viele Deutsche Rat in der Apotheke

    Baierbrunn (ots) – Bei Hautproblemen setzen viele Frauen und Männer in Deutschland auf die Kompetenz von Apothekern. Fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mit empfindlicher und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) mit trockener Gesichtshaut hat in den letzten 3 Monaten Gesichts-Hautpflegeprodukte in der Apotheke gekauft. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Nur im Drogeriemarkt besorgten sich bei empfindlicher (54 Prozent) oder trockener Gesichtshaut (60 Prozent) noch mehr Deutsche ihre Cremes, Lotionen oder Salben. Drei Viertel der Frauen und Männer (76 Prozent), die für den Einkauf ihrer Hautpflegemittel in die Apotheke gingen, haben nach eigenen Angaben Probleme mit ihrer Gesichtshaut. „Immer mehr Menschen mit Hautproblemen wie Akne, Pigmentstörungen oder empfindlicher Haut vertrauen auf die Beratung in der Apotheke. Auch im Anti-Aging-Bereich hat das Pflegebewusstsein zugenommen“, sagt Petra Liekfeld von der Gesellschaft für Dermopharmazie. Insbesondere bei Hauterkrankungen wie Rosazea oder Neurodermitis gehört die begleitende Hautpflege „in die Hand des Apothekers“, wie der Leiter des Dermatologikums Hamburg, Volker Steinkraus, betont. „Die Beratung hört nicht in der Praxis auf, sondern wird in der Apotheke fortgesetzt. Apotheker kennen die Inhaltsstoffe, die wir verordnen und können Patienten noch gezielter über die richtige Anwendung aufklären“, erläutert der Dermatologe. Umgekehrt erkenne ein Apotheker ernstere Hautprobleme und schicke den Kunden zum Dermatologen weiter. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.963 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3122157
  • Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko durch Flüchtlinge?

    Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko durch Flüchtlinge?

    Die meisten haben eine strapaziöse und gefährliche Flucht hinter sich, sie mussten zum Teil unter katastrophalen hygienischen Zuständen auf engstem Raum leben und wenn sie in Deutschland ankommen, dann fehlt vielfach die ärztliche Versorgung – viele Flüchtlinge sind krank und es wächst die Sorge, ob sie ansteckende Krankheiten mitbringen. Es besteht kein Grund zur Panik, sagen Experten des Robert-Koch-Instituts, die den Zustrom der Flüchtlinge noch relativ gelassen sehen.

    Momentan keine Gefahr durch Flüchtlinge

    Die Infektionsspezialisten des RKI sehen im Moment keine Gefahr für die Bevölkerung und auch eine Gefahr, dass es zu größeren Ausbrüchen von Krankheiten kommt, ist momentan eher unwahrscheinlich. Zwar stammen viele der Flüchtlinge aus Ländern mit einem zerrütteten Gesundheitssystem, wie zum Beispiel aus Syrien, dem Irak oder auch aus Afghanistan, trotzdem sind viele geimpft. Wichtig ist es nach Meinung des RKI aber, dass sich diejenigen, die noch nicht gegen Masern geimpft sind oder die Krankheit noch nicht hatten, impfen lassen.

    Die Ärzte-Verbände warnen

    Die Ärzte-Verbände in Deutschland sehen die aktuelle Lage nicht so entspannt wie das RKI, sie warnen davor, dass die Flüchtlinge die Grippe ins Land bringen, aber auch Krankheiten wie die Kinderlähmung, die in Europa als ausgerottet gilt, können wieder ein Thema werden. Für Mediziner hat das Robert-Koch-Institut eine Liste mit Krankheiten veröffentlicht, auf welche Erkrankungen jetzt besonders geachtet werden muss. Zu den möglichen Krankheiten gehören unter anderem Lassafieber und auch Typhus. Flüchtlinge die Symptome dieser Krankheiten zeigen, müssen zum einen sofort behandelt werden, da diese Krankheiten tödlich enden können, zum anderen müssen sie isoliert werden, um eine Massenansteckung zu verhindern.

    Es kommt auf die Situation an

    Viele Infektionskrankheiten sind nur dann ansteckend, wenn es zu körperlichem Kontakt kommt, was in den meist überfüllten Notaufnahmelagern der Fall ist. Vor allem die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer vor Ort haben daher ein erhöhtes Risiko, sich anzustecken. Stichproben zeigen aber immer wieder, dass sich viele Flüchtlinge erst in Deutschland zum Beispiel mit einer Grippe angesteckt haben. Die Menschen seien daher gefährdet, aber nicht gefährdend. Auch die Ärzte ohne Grenzen, die zur Zeit in den Flüchtlingslagern in Jordanien, im Libanon und auch in der Türkei tätig sind, sind der Ansicht, dass ernste Erkrankungen sehr selten vorkommen und da viele Flüchtlinge jung sind, befinden sie sich auch in einer guten gesundheitlichen Verfassung.

    Es fehlt an Informationen

    Die Ärzte, die in Deutschland unmittelbar mit Flüchtlingen zu tun haben, beklagen, dass die meisten Menschen keine medizinische Dokumentation haben, eine Art Laufzettel bei sich haben, auf dem die bisherigen Krankheiten, Impfungen und auch Medikamente, die eingenommen wurden, vermerkt sind. Nur die Ärzte ohne Grenzen versehen die Flüchtlinge, die auf die Reise nach Westeuropa gehen, mit diesen Laufzetteln, andere Hilfsorganisationen wie beispielsweise das Rote Kreuz dokumentieren die Krankheitsgeschichte der flüchtenden Menschen nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / ryzhov

  • Buchweizen – für die gesunde Küche

    Buchweizen – für die gesunde Küche

    Buchweizen ist ein jeder Hinsicht außergewöhnliches Nahrungsmittel, denn Buchweizen schmeckt wie Getreide, ohne Getreide zu sein. Wer bei Buchweizen an Bucheckern denkt, der liegt falsch, denn der Buchweizen gehört wie auch der Sauerampfer, zu den Knöterichgewächsen. Was den Buchweizen aber besonders interessant macht, ist sein guter Einfluss auf die Gesundheit, denn er hat einige herausragende Eigenschaften und stellt eine sehr gute Alternative für alle dar, die kein Getreide essen wollen oder dürfen.

    Keine Gluten und kein Lektin

    Lektine gehören zur Familie der Proteine, die sich mit den roten Blutkörperchen verbinden, wenn sie ins Blut gelangen und das Blut dick und zähflüssig machen. Immer wenn das der Fall ist, kann es zu gefährlichen Durchblutungsstörungen und Thrombosen, aber auch zu Herzinfarkten und zu Schlaganfällen kommen. Weizen und Roggen enthalten Lektin, wie viele andere Getreidesorten auch, im Buchweizen ist es nicht zu finden. Lektin kann auch den Darm negativ beeinflussen und es kann zu Entzündungsprozessen kommen, die nicht selten chronisch werden. Die Darmflora wird geschädigt und schließlich durchlässig, was wiederum der Auslöser für einige Autoimmunkrankheiten sein kann. Wer das Getreide durch Buchweizen ersetzt, der muss sich um diese Gefahren keine Gedanken mehr machen. Da Buchweizen auch keine Gluten enthält, ist er auch für Menschen geeignet, die auf Gluten allergisch reagieren.

    Viel Eiweiß, viele Vitalstoffe

    Buchweizen ist aber nicht nur frei von Schädlingen, er ist auch ein sehr guter Eiweißlieferant. Im Gegensatz zum Weizen hat Buchweizen prozentual gesehen weniger Proteine, liefert dafür aber eine Menge Vitalstoffe und essenzielle Aminosäuren. Diabetiker haben es oft nicht leicht, die passenden Lebensmittel für sich zu finden, und auch, wer mit einem zu hohen Blutzuckerspiegel zu kämpfen hat, der wird mit Buchweizen gut zurechtkommen. Buchweizen enthält viel D-chiro-Inositol, einen Inhaltsstoff, der den Blutzuckerspiegel reguliert. Studien mit Ratten haben gezeigt, dass der Blutzuckerspiegel um 19 % gesenkt werden konnte, nachdem die Tiere mit Buchweizen statt mit normalem Getreide wie Weizen oder Roggen gefüttert wurden. Buchweizen stellt eine preiswerte, sichere und leichte Möglichkeit dar, um den Blutzuckerspiegel auf Dauer zu senken.

    So gesund ist Buchweizen

    Buchweizen hat aber noch mehr gute Eigenschaften und ist ideal, wenn es darum geht, den Blutdruck zu senken, die Leber zu schützen und Krampfadern vorzubeugen. Buchweizen enthält Rutin, das die gute Eigenschaft besitzt, die Wände der Blutgefäße und auch die Kapillarwände zu stärken. Auf diese Weise wird die Gefahr von Krampfadern und Hämorrhoiden minimiert und das Rutin sorgt auch dafür, dass der Blutdruck in einem gesunden Bereich bleibt. Da Buchweizen auch Lezithin enthält, schützt er auch die Leber, denn wenn dem Körper Lezithin fehlt, dann kann die Leber nicht mehr den vollen Einsatz bringen und ihrer Aufgabe, den Körper zu entgiften, nicht mehr nachkommen. Da Buchweizen auch eine Menge Ballaststoffe hat, wird auch der Cholesterinspiegel gesenkt, was einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt verhindern kann.

    Buchweizen in der Küche

    Buchweizenkeimlinge bereichern die Küche auf vielfältige Art und Weise. Die Keimlinge können zum Beispiel in gekochte Speisen gemischt oder auch zum Brotbacken verwendet werden. Sie schmecken im Salat ebenso gut wie auch im Müsli oder im Dessert. Als kleiner Snack sind sie lecker und können vor dem Fernseher eine gesunde Alternative zu Chips, Salzstangen und Co. sein. Den Buchweizen zum Keimen zu bringen, ist ganz einfach. Alles was man tun muss, ist eine Tasse, die zu zwei Drittel mit Buchweizen gefüllt ist, mit der zwei- bis dreifachen Menge lauwarmem Wasser zu übergießen und diese Mischung dann gut durchzurühren, damit keine Körnchen mehr an der Oberfläche schwimmen. Eine Stunde sollten die Buchweizenkörner einweichen, denn dann haben sie genug Zeit, um sich vollsaugen zu können. Zu lange darf der Buchweizen aber nicht im Wasser bleiben, denn sonst verliert er seine Fähigkeit, zu keimen.

    Bild: © Depositphotos.com / MonaMakela

  • 76 Tage küssen

    So viel Zeit verbringt der Mensch in seinem Leben durchschnittlich mit küssen

    Baierbrunn (ots) – Küss mal wieder, denn es macht glücklich und gesund, fasst die „Apotheken Umschau“ die Erkenntnisse über das Küssen zusammen – natürlich streng wissenschaftlich gesehen. Dafür gibt es die Philematologen, die Kussforscher. Von ihnen stammt die Erkenntnis, dass wir durchschnittlich 76 Tage unseres Lebens mit Küssen verbringen – nur zu unserem Nutzen: Glückshormone fluten den Körper, Blutdruck und Körpertemperatur steigen, Schmerzen verblassen vorübergehend. 80 Millionen Keime tauschen wir zwar bei einem 10 Sekunden langen Kuss aus, aber das sei wie eine Schluckimpfung, erklärt das Gesundheitsmagazin. Der Kontakt mit fremden Mikroben aktiviere das Immunsystem. Es sollten nur nicht gerade aktive Herpes-Viren sein. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120832
  • Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

    Umfrage: Bei vielen Berufstätigen ist die Urlaubserholung schnell wieder verflogen

    Baierbrunn (ots) – Vielen Berufstätigen sind die ersten Arbeitstage nach den Ferien ein Graus. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ zufolge hat jeder Dritte (33,9 %) nach dem Urlaub immer erhebliche Schwierigkeiten, sich in der Arbeit wieder einzugewöhnen. Deutlich mehr als ein Drittel (38,0 %) klagt dabei über die erhöhte Arbeitsbelastung: Während der Ferien sei so viel liegengeblieben, dass die Aufarbeitung die ganze Erholung schnell wieder zunichtemache. Drei von zehn (30,8 %) schlafen vor dem ersten Arbeitstag meist sehr unruhig. Allerdings gibt es auch etliche, die sich nach dem Urlaub wieder richtig auf ihre Arbeit freuen (34,4 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.156 berufstätigen Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120934