Schlagwort: Haarverlust

  • Anlagebedingter Haarausfall – Männer häufiger betroffen

    Anlagebedingter Haarausfall – Männer häufiger betroffen

    Zahlreiche Menschen sind auf Grund von Erkrankungen oder täglichen Stresses von Haarausfall betroffen, andere wiederum betrifft anlagebedingter Haarausfall. Letztgenannter ist durch Gene vorgeprägt. Zwar sind hierbei beiderlei Geschlechter betroffen. Männer jedoch am häufigsten. Anlagebedingter Haarausfall tritt nicht ausschließlich in der zweiten Hälfte des Lebens auf. Sondern bereits zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt. Im äußersten Fall müssen Männer schon zum Ende ihrer Pubertät mit dem Verlust ihrer Haarpracht rechnen.

     

    Anlagebedingter Haarausfall – welches sind die Gründe?

    Begründet liegt der anlagebedingte Haarausfall bei Männern hauptsächlich in einer überempfindlichen Reaktion der Haarfollikel auf das Hormon DHT. Dieses bildet sich auf der Basis von Testosteron. Dabei gehen die empfindlichen Follikel nicht verloren und tragen somit zum kompletten Haarverlust bei. Bedingt durch deren sensible Reaktion verlangsamt sich das Haarwachstum an den jeweils betroffenen Stellen des Kopfes. Dadurch bilden sich die Follikel im Verlaufe der Zeit immer weiter zurück. Demzufolge können sich keine neuen Haare mehr bilden. Allerdings lässt sich diese überempfindliche Reaktion gegenüber des Hormons DHT nicht am gesamten Kopf beobachten. Der Nacken sowie Hinterkopf sind meist nicht betroffen.

     

    Das können Sie gegen anlagebedingtem Haarausfall tun

    Anlagebedingter Haarausfall lässt sich unterschiedlich behandeln. Dazu ist eine präzise Diagnose erforderlich. Am wirkungsvollsten ist die Therapie der Haarverpflanzung. Dabei erfolgt die Entnahme von gesundem Haar inklusive der Wurzeln aus dem hinteren Bereich des Kopfes. Jenes wird dann an den von Haarverlust betroffenen Stellen verpflanzt. Dadurch bleibt die Zahl der gesamten Kopfbehaarung gleich. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einzelne Haare, sondern stets um so genannte Grafts. Diese umfassen mehrere Haare.

     

    Forschungsresultate weisen darauf hin, dass das Hormon Prostagladin D2 eine blockierend auf das Haarwachstum wirkt. Erfolgt das Aktivieren eines Gegenspielers von Prostagladin D2, kann diese Wirkung nachlassen. Demzufolge könnte sich die Haarpracht erneut natürlich entwickeln. Bis zur Bestätigung dieser neuen Forschungsergebnisse können jedoch noch einige Jahre vergehen. Aus diesem Grund müssen betroffene Patienten vorerst weiterhin mit einer medikamentösen Therapie leben. Andererseits kann eine kostenintensive Haartransplantation helfen.

     

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  • Haare im Alter – so pflegen Sie sie richtig

    Haare im Alter – so pflegen Sie sie richtig

    Wo einstmals eine Haarpracht zu sehen war, lässt die Fülle der Haare im Alter oftmals beträchtlich nach. Zudem verliert das Haar an Festigkeit, wird trocken und verliert seine Farbe. Doch dem sind wir nicht schutzlos ausgeliefert. Dagegen lässt sich durchaus mit der richtigen Pflege und einer gesunden Ernährung einiges unternehmen.

     

    Haare im Alter – Ursachen für lichtes Haar erkennen

    Bei Haarausfall leidet nicht selten das Selbstbewusstsein. Sofern bis zu 60 Haare am Tag ausfallen, handelt es sich um einen Normalzustand. Dies betont der Haarexperte und Dermatologe Prof. Gerhard Lutz aus Bonn. Sowie es sich jedoch um wesentlich mehr Haare oder bereits lichte Stellen auf dem Kopf handelt, kommen unterschiedliche Ursachen infrage.

    Beispielsweise können für den Ausfall der Haare im Alter Hauterkrankungen wie Ekzeme, Pilzerkrankungen, Schuppenflechte oder Störungen der Schilddrüse verantwortlich zeichnen. Aber auch einige Medikamente zeigen Haarausfall als Nebenwirkung. Ferner können Mangelerscheinungen an Spurenelementen wie Eisen, Selen oder Zink verantwortlich sein.

     

    Richtige Pflege von Haaren im Alter

    Hat sich ein Mangel an Spurenelementen erwiesen, kann eine Umstellung der Ernährung Linderung bringen. Lohnenswert können auch Schüssler-Salze sein. Allerdings ist der Haarverlust im Alter oftmals anlagebedingt. Dann kann sich der Kauf spezieller Tinkturen und Shampoos aus den Drogerien lohnen, die Haare wieder wachsen zu lassen. Ebenfalls sollen Massagen der Kopfhaut eine bessere Durchblutung bewirken und somit zur Stimulation des Haarwachstums beitragen. Wissenschaftliche Belege liegen dafür jedoch nicht vor.

     

    Da im Alter eine geringere Talgproduktion der Kopfhaut erfolgt, werden die Haare trocken. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Anwendung eines milden Shampoos. Das Ausspülen desselben sollte nach Möglichkeit mit kühlem Wasser erfolgen. Neigen Sie zu extrem trockenen Haaren, können Sie vor dem Zubettgehen etwas Rizinusöl in Ihr Haar massieren. Lassen Sie dieses über Nacht gut einwirken. Denn das Öl soll das Haarwachstum anregen. Am Folgemorgen empfiehlt sich ein Waschen der Haare. Dann fühlen sie sich schön weich an.

     

    Ausgewogene Ernährung spielt eine Rolle

    Essentiell für gesundes Haarwachstum ist die Versorgung des Haars mit Spurenelementen wie auch Vitaminen. Besonders Biotin unterstützt die Kreatinproduktion. Dabei findet sich Vitamin H hauptsächlich in Eigelb, Nüssen, Pilzen wie auch Spinat. Weiterhin braucht der Organismus zum Haarwachstum Selen und Zink. Eisen befindet sich beispielsweise in Pistazien und Mandeln.

     

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  • Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    In der Umgangssprache wird das Atherom auch Grützbeutel genannt. Dabei handelt es sich um einen gutartigen Weichteil-Tumor der Haut. Dieser befindet sich meistens auf der Kopfhaut. Erkennbar ist das Atherom an einer halbkugelförmigen Vorwölbung.

     

    Atherom – Begriffserklärung

    Atherome entstehen direkt in Nähe der Haarwurzel. Dabei können sie eine Größe eines Hühnereis oder gar Tennisballs erreichen. Rund 90 Prozent der Grützbeutel bilden sich auf der Kopfhaut. Aber auch im

    • Bereich des Nackens
    • Gesicht
    • Intimbereich

    oder am Bauch sowie der Brust kann sich ein Atherom bilden.

     

    Als Grützbeutel wird seitens der Ärzte eine Art Beule, von einer dünnen Hautschicht umspannt, bezeichnet. Diese ist in der Hauptsache mit Fett und Hautzellen gefüllt. Derartige Hohlräume bilden sich auf Grund verstopfter Drüsen.

     

    Im Allgemeinen erreicht ein Atherom eine Größe zwischen einem bis zwei Zentimetern. In seltenen Fällen kann der Grützbeutel auch größer werden. Dabei kann das Auftreten der Zysten einzeln oder in größerer Anzahl auftreten.

     

    Im Grunde kann jeder Mensch einen Grützbeutel entwickeln. Manche Personen weisen eine erbliche Veranlagung hierzu auf. In diesen Fällen finden sich Atherome zum überwiegenden Teil auf der Kopfhaut.

     

    Symptome von Grützbeuteln

    Erkennbar ist ein Atherom von außen durch eine sichtbare Erhebung. Diese ist rundlich angeschwollen und gefüllt. Dabei fühlt sich der Grützbeutel eher elastisch bis hart an. Einige dieser Erhebungen sind unter der Haut auch verschiebbar.

     

    Hat sich ein Atherom entzündet, sitzt dieses meist fest auf der Kopfhaut. Sofern eine größere Anzahl dieser Zysten auftritt, gruppieren sich diese auch. Nehmen diese eine enorme Größe an, dehnt sich die überspannte Haut weit auseinander. Dies kann einen Haarverlust bedeuten. In einigen Fällen lässt sich an der Oberfläche der Erhebung ein grau oder schwarz gefärbter Punkt sehen.

     

    Im Normalfall weist die umgebende Haut eines Grützbeutels eine normale Hauttönung auf. Auffallend ist hauptsächlich die Vorwölbung. Sofern keine Entzündung auftritt, ist ein Atherom schmerzlos. Auch ausgehende Beschwerden sind hiervon nicht zu erwarten. Abhängig von der Größe und der Sichtbarkeit empfinden zahlreiche Betroffene ein Atherom jedoch kosmetisch als störend.

     

    Gesellt sich eine Entzündung hinzu, nimmt die Haut eine rötliche Färbung an. Anschliessend schwillt die Zyste an. Beim Ausüben eines leichten Druckes sind Schmerzen spürbar. Kommt es zusätzlich zur Eiteransammlung, bildet sich ein Abszess.

     

    Mögliche Ursachen für ein Atherom

    Ein Grützbeutel entsteht in den meisten Fällen direkt in der Kopfhaut aus der Haarwurzel. Dabei handelt es sich um einen engen Kanal unter der Haut, in dessen Bereich die Haare sitzen. Bei jedem einzelnen Haar mündet eine kleinere Talgdrüse in diesen schmalen Kanal. Diese sorgt für einen öligen Film auf dem Haar. Sofern die Talgdrüsen äußerst aktiv sind, macht sich dies in schnell fettenden Haaren bemerkbar.

     

    Der Ausführungsgang, an dem normalerweise aus der Talgdrüse der ölige Film austritt, kann unter Umständen eine Verstopfung aufweisen. Diese kann auf Hautzellen oder kleinen Fettkristallen beruhen. Dadurch hat der Talg keinerlei Möglichkeiten problemlos abzufließen. Allerdings produziert die Drüse ungehindert weiter Talg. Jener staut sich durch die stetige Weiterproduktion an. Die Haarwurzel entwickelt sich ähnlich einer Blase – ein Grützbeutel entsteht.

     

    Ein Atherom verfügt über ein ganz spezifisches, typisches Merkmal. Folglich weist die Zyste umspannende Haut den gleichen Aufbau jener Haut auf, von der jede einzelne Haarwurzel umgeben ist. Ärzte sprechen hier auch von Trichilemmalzysten.

     

    Bei einer näheren Begutachtung der Hülle eines Grützbeutels unter einem Mikroskop lässt sich relativ schnell feststellen, dass dieselbe über eine mit Keratin überzogene Hornschicht verfügt. Das gleiche harte Material finden wir auch an unseren Nägeln und Haaren. Anhand dieser speziellen Hornschicht kann diese Haut des Atheroms von weiteren Geschwülsten und Zysten unterschieden werden.

  • Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Im Allgemeinen ist ein Haarausfall etwas völlig Normales – zumindest so lange, wie etwa 100 Haare je Tag im Kamm oder der Bürste verbleiben. Von einem krankhaften Haarausfall ist immer dann die Rede, wenn mehr Haare ausgehen.

     

    Ursachen für Haarausfall

    Ein geringer Haarwuchs ist keine Seltenheit. Hiervon sind in aller Regel gehäuft Männer betroffen. Rund 1,5 Millionen von ihnen leiden an Haarausfall. Dahingegen leiden etwa 500.000 Frauen unter Haarverlust. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein.

     

    Es wird zwischen den drei Hauptformen

    • Hormonell-erblich bedingt
    • Diffuser Haarausfall
    • Kreisrunder Haarausfall

    unterschieden.

     

    Hormonell-erblich bedingter Haarausfall

    Als Ursache für den hormonell-erblichen bedingten Haarausfall kommen genetisch begründete Empfindlichkeiten der Haarwurzel gegenüber des Sexualhormons Testosteron in Frage. Dabei verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Durch die schrumpfenden Follikel wachsen nur noch dünne Wollhaare nach. Diese fallen meistens ebenfalls aus, ohne dass ein erneuter Haarwuchs erfolgt.

    Vom hormonell-erblichen Haarausfall sind in der Hauptsache jüngere Männer betroffen. Frauen produzieren zwar auch wenige Mengen Testosteron, leiden jedoch weniger unter dieser Art Haarausfall. Besonders gefährdet sind Frauen während der Wechseljahre. In diesen erfährt der Haarausfall durch die Hormonumstellung eine Begünstigung.

     

    Diffuser Haarausfall

    Beim diffusen Haarausfall tritt eine Schädigung der Haarwurzeln in den Vordergrund. Als Ursachen kommen unter anderem

    • Entzündlich bedingte Erkrankungen der Kopfhaut (beispielsweise Schuppenflechte)
    • Einnahme bestimmter Medikamente
    • Hormonumstellungen während der Schwangerschaft oder nach erfolgter Geburt
    • Hormonumstellungen in den Wechseljahren oder nach Absetzen der Pille
    • Infektionskrankheiten wie eine schwere Grippe oder Scharlach
    • Langfristige Mangelernährung
    • Normale Alterserscheinungen
    • Mangelhafte Ernährung auf Grund von Störungen in der Nahrungsverwertung in Leber oder Darm
    • Schilddrüsenprobleme wie einer Überfunktion
    • Strahlentherapie bei Krebserkrankungen
    • Stress
    • Vergiftungserscheinungen auf Grund von Schwermetallen (beispielsweise mit Arsen)

    in Frage.

    Kreisrunder Haarausfall

    Für den kreisrunden Haarausfall konnten die Ursachen bislang noch nicht genau geklärt werden. Vermutlich zeichnen Störungen des Immunsystems hierfür verantwortlich. Die Rede ist von einer Autoimmunkrankheit. Dabei attackieren fälschlicherweise die körpereigenen Abwehrzellen die Haarwurzeln. Das Haarwachstum wird dadurch blockiert. Die Folge ist Haarausfall.

    Unter Umständen können auch die Gene am kreisrunden Haarausfall beteiligt sein. Beobachtungen zufolge tritt diese Form des Haarausfalls familiär bedingt bei rund 20 Prozent aller Patienten auf.

     

    Was gegen Haarausfall unternommen werden kann

    In der Regel ist für Frauen Haarausfall ein gehäuftes kosmetisches Problem. Bei Frauen stehen die Haare stets für Attraktivität und Gesundheit. So wird vermehrt empfohlen in Koffein-Shampoos gegen den Haarausfall zu investieren. Auch Mittel, die mit Sägepalmen- und Klettenwurzelextrakt angereichert sind, sollen wirksam gegen den Haarverlust sein.

     

    Abhilfe versprechen ferner Nahrungsergänzungsmittel und Thymus-Präparate, die die Kopfhaut und somit deren Durchblutung ausreichend stimulieren. Bislang steht die Wirksamkeit diverser Mittel jedoch wissenschaftlich noch aus.

    Ein hormonell-erblich begründeter Haarausfall lässt sich jedoch niemals komplett rückgängig machen. Dieser kann im Höchstfall eingedämmt oder verdeckt werden. Von Haarausfall betroffene Stellen lassen sich mithilfe des richtigen Haarschnitts gut tarnen. Empfohlen wird hierbei eine Länge von etwa drei Zentimetern am Oberkopf. Dabei sollten der Nacken sowie die Ohren frei bleiben.

    Sofern eine Haartransplantation nicht machbar ist, lohnt es sich, über einen Haarersatz nachzudenken. Gegenwärtig gibt es zahlreiche Toupets und Perücken auch Kunst- und Echthaar in sämtlichen Farben und Formen. Diese lassen sich vorübergehend oder auch auf Dauer befestigen. Mit so manchem Haarersatz besteht sogar die Möglichkeit problemlos schwimmen zu gehen.

    Es lohnt sich in jedem Fall ein Zweithaarstudio aufzusuchen und sich professionell beraten zu lassen. Unter gewissen Umständen beteiligt sich gegebenenfalls die Krankenkasse an den Kosten für einen Haarersatz.

    Unabhängig davon, ob weiblich oder männlich – eine gesunde Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein spielen bei Haarverlust eine maßgebliche Rolle. Wer über ein robustes Selbstwertgefühl verfügt, kann auch Einbußen seiner äußeren Attraktivität verkraften.

    Manche Menschen müssen sich jedoch dieses Selbstbewusstsein erst erarbeiten. Wird der Haarausfall zur seelischen Belastung, sollte sich niemand scheuen, sich psychologische Hilfen zu holen.

     

     

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  • Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Zahlreiche Menschen ärgern sich darüber, dass die Natur ihre Köpfe kahl werden lässt. Zwar sind häufiger Männer von diesem Phänomen betroffen, doch auch Frauen können aus verschiedenen Gründen unter verstärktem Haarausfall leiden. Gesundheitliche und/oder hormonelle Probleme spielen beim weiblichen Geschlecht am ehesten eine Rolle, wenn das Haupthaar schütter wird und sich deutlich lichtet.

    Ausfallendes Haupthaar ist eine alltägliche Erscheinung. Eine Faustregel besagt, dass jeden Tag etwa 100 Haare in der Bürste hängenbleiben. Dies ist aber im Normalfall kein Problem, weil jede Menge neue Haare nachwachsen. Die paar, die verloren gehen, fallen deshalb gar nicht so deutlich auf. Erst wenn die Normalzahl im auffälligen Maße überschritten wird, ist dies ein Grund zur Sorge und eventuell für einen Arztbesuch, wie z. B. beim Hautarzt (Dermatologen). Haarausfall, auch Alopezie genannt, bezeichnet einen dauerhaften Haarverlust auf dem Kopf, der verschiedene Ursachen haben kann.

    Die Gene und das Alter spielen beim Haarausfall eine Rolle

     

    Die bekannteste Form für das schwindende Haupthaar tritt hauptsächlich bei Männern ab dem 30. Lebensjahr auf und ist genetisch bedingt. Die häufigste Ursache ist ein erhöhter Androgenspiegel. Durch den hohen Wert kommt es bei den Haarwurzeln zu einer Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT. Diese  wird weiter vererbt, der Haarverlust hat deshalb genetische Ursachen.

     

    Die Haare lichten sich anfangs meistens an den Schläfen und an der Stirn, dadurch entstehen die typischen Geheimratsecken und Stirnglatzen. Dieser Haarschwund wird mit zunehmendem Alter auffälliger. Aber auch die Bildung eines Haarkranzes durch einen Haarausfall im Zentrum des Haupthaares ist bei den Herren der Schöpfung möglich. Allerdings können kleine kreisrunde kahle Stellen auch beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion zur Ursache haben. Deshalb sollte man bei dieser Form, der Alopezia areata den Haus- oder Hautarzt konsultieren, um rasch medikamentös eingestellt zu werden. Dann lässt sich zumindest diese Form noch erfolgreich aufhalten.

     

    Frauen leiden nur selten unter dem Phänomen verstärkter Haarausfall. Die meisten weiblichen Betroffenen bekommen dieses Problem während der Wechseljahre. Aber auch während der Schwangerschaft bemerken viele werdenden Mütter, dass ihre Haare dünner werden und verstärkt ausgehen. Bei manchen tritt dieses Phänomen auch erst nach der Entbindung auf.

    Kahle Stellen
    Bei einer weiteren Form fallen die Haare an einer bestimmten Stelle am Kopf kreisrund aus. Genauer gesagt: Das Haar fällt verstärkt im einen begrenzten Gebiet aus. Diese haarlosen Stellen finden sich auf Köpfen jeden Alters. Kinder und Jugendliche sind am häufigsten betroffen. Diese Form des Haarverlustes wird bei Männern etwas öfter beobachtet als bei Frauen und ist meist ein Krankheitssymptom. Es gibt auch eher seltene Erkrankungen, bei denen die Haare nicht oder nicht richtig angelegt sind und Betroffene von Haus aus eine Glatze haben.

    Krankheiten und medizinische Nebenwirkungen
    Neben genetisch bedingten Gründen können auch Krankheiten und starke Medizin Haarausfall verursachen. Für einen bestimmten Typ des kreisförmigen Haarschwunds (Alopezia areata) sind unterschiedliche Hautkrankheiten oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises verantwortlich. Diese Form tritt beispielsweise häufig bei Lupus erythematodes (Bindegewebsrheumatismus) und Lichen ruber (Hautkrankheit) auf. Im Verlauf dieses Syndroms kommt es neben der schwindenden Haarpracht zu Vernarbungen an der Koopfhaut. Auch Schilddrüsenfehlfunktionen können Schuld am kreisrunden Haarausfall sein.

     

    Der symptomatische Haarausfall ist neben den schon genannten Varianten ebenfalls in einigen Fällen zu beobachten. Er ist eine Begleiterscheinung von schweren chronischen Erkrankungen, hormoneller Störungen oder Vergiftungen. Er kann aber auch eine Folge von Nebenwirkungen von Arzneien, Chemotherapien und Bestrahlungen sein. Der plötzliche und massive Haarverlust ist typisch für Krebsleiden bzw. ihre Therapie als Nebenwirkung.

    Gegenmaßnahmen

    Wie lässt sich das Verschwinden des natürlichen Kopfschmucks behandeln? Mit Perücken oder Haarteilen, Tüchern und anderen Kopfbedeckungen lassen sich kahle Stellen am Kopf verdecken. Falls ein durch Krankheiten bedingter Haarverlust nachgewiesen werden kann, trägt im zahlreichen Fällen die Krankenkasse die Anschaffung des Haarersatzes.

     

    Frauen, die in den Wechseljahren unter dem Verlust des Haupthaars leiden, können durch Hormone therapiert werden. Nach Schwangerschaften wachsen Haare meist auch wieder nach; das gilt auch für erkrankungsbedingten Haarausfall. Sobald die Betroffenen geheilt sind, wachsen die Haare in den meisten Fällen wieder nach.

     

    Wenn die Kopfbehaarung verstärkt in bestimmten Bereichen des Kopfs verschwindet, kann den Patienten oft mit Salben, Tinkturen und ähnlichem geholfen werden. Zwar versprechen viele Mittelchen, dass Haarausfall verringert oder beseitigt wird. Die meisten davon wirken aber nur kurzfristig oder überhaupt nicht. Alters- und genetisch bedingter Haarausfall wird dauerhaft durch eine Haartransplantation behandelt.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz