Schlagwort: Hämorrhoiden

  • Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

    Analkrebs ist eine seltene Erkrankung des Afters. Bei guter Therapie bestehen relativ hohe Überlebenschancen.

     

    Analkrebs – für viele Menschen ein unbekanntes Thema

    Wie der Experte Prof. Dr. Dr. Stefan Hillejan in seiner Funktion als Proktologe und Phlebologe der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen Hannover mitteilt, handelt es sich beim Analkarzinom um einen bösartigen Tumor im Bereich des Afters. Gleichzeitig ist Prof. Dr. Dr. Hillejan der Vorsitzende des Berufsverbandes Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands. Entsprechend seinen Aussagen erkrankt von 100.000 Personen nur eine Person im Verlaufe ihres Lebens an Analkrebs. Damit zählt das Analkarzinom zu den relativ selten auftretenden Krebserkrankungen.

     

    Woran Sie ein Analkarzinom erkennen können

    Analkrebs lässt sich an Symptomen erkennen, die denen von Hämorrhoiden ähneln. Demnach treten Blut auf dem Toilettenpapier oder im Stuhl auf. Zudem machen sich Juckreiz und Schmerzen während des Stuhlgangs bemerkbar. Sofern Sie diese Symptome bei sich beobachten sollten Sie auf keinen Fall zögern. Sondern ohne Umschweife einen Facharzt konsultieren. Dieser entnimmt im Rahmen einer Mastdarmspiegelung eine Probe des Gewebes aus dem betroffenen Bereich. Die Gewebeprobe lässt der Facharzt in einem benachbarten Labor genauer untersuchen.

     

    Behandlung von Analkrebs

    Bestätigen die Mitarbeiter des Labors ein vorliegendes Analkarzinom, stehen zwei Therapieformen zur Behandlung zur Verfügung. Einerseits kann sich eine Strahlentherapie als hilfreich erweisen. Andererseits kann es erforderlich sein, den Tumor auf operative Weise zu entfernen. Unter anderem müssen Sie auch mit einer Kombination aus operativer Entfernung des Tumors und einer Strahlentherapie rechnen. Allerdings macht sich des Öfteren eine Entfernung des Tumors erforderlich. In relativ seltenen Fällen brauchen Betroffene anschließend einen künstlichen Darmausgang. Gelegentlich kann aber auch eine Stuhlinkontinenz auftreten. Im Anschluss an die erfolgte Therapie ist es notwendig, sich in regelmäßigen Abständen zu Kontrolluntersuchungen beim Arzt einzufinden. Denn damit kann eine Rückkehr der Krebserkrankung ausgeschlossen werden. Fünf Jahre nach einer Therapie besteht eine hohe Überlebensrate. Diese liegt bei circa 80 Prozent.

     

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  • Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Und doch ist es wichtig, dass er sofort behandelt wird. Es gibt nämlich auch Infektionen der Scheide, welche schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit führen, dazu zählen z. B. Clamydien. Man sollte sich also nicht scheuen, unbedingt einen Frauenarzt aufzusuchen.

     

    Was dagegen tun?

    Wichtig ist in erster Linie, dass man seinen Frauenarzt oder seine Frauenärztin zu Rate zieht. Diese verordnen wirksame Zäpfchen und Salben, manchmal auch Medikamente, die eingenommen werden müssen. Aber meist reichen die Vaginalzäpfchen (Scheidenzäpfchen) aus und bei hartnäckigerem Befall eine Anti-Pilz-Salbe, ein so genanntes Antimykotikum. Der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin nimmt auch eine Probe des Scheidensekrets bzw. einen Abstrich von der Schleimhaut, um die Art des Pilzes zu ermitteln.

     

    Außerdem zu beachten

    Wichtig ist, auch den Partner mit zu behandeln, damit nicht durch den Geschlechtsverkehr der Scheidenpilz immer hin und her übertragen wird. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht scheuen, alle möglichen Partner anzugeben, damit eine wirksame Behandlung auch Erfolg hat.

    Um eine gesunde saure Scheidenflora wieder herzustellen, wird empfohlen, auch nach dem Verschwinden der Pilzinfektion weiterhin Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien einzusetzen. Wird der Scheidenpilz nicht behandelt, kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder Eileitern kommen und schlimmstenfalls ist eine Unfruchtbarkeit die Folge.

     

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  • Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen sind klein und unscheinbar. Trotzdem zählen sie zu den Superfoods mit der größten Wirkung. Zahlreiche Menschen profitieren von den Schalen als praktische Nahrungsergänzung.

     

    Positive Wirkungen von Flohsamenschalen auf den Darm

    Größtenteils bestehen Flohsamen aus Ballast- und Schleimstoffen, die nicht verdaulich sind. Durch den enormen Gehalt an Polysacchariden sind die Schalen in der Lage, erhebliche Mengen Wasser aufzunehmen. Dadurch können Flohsamenschalen ihr Volumen um zehn bis 15 Prozent vergrößern.

     

    Menschen, die unter Durchfall leiden, wissen diese Eigenschaft sehr zu schätzen. So binden Flohsamenschalen den größten Flüssigkeitsanteil im Darm. Damit tragen sie zur Stuhlverfestigung bei. Ferner weisen die kleinen Schalen eine entzündungshemmende wie auch antibakterielle Wirkung auf. Gerade bei bakteriell bedingten, entzündlichen Darmerkrankungen hilft das Superfood bei der Bindung und Unschädlichmachung der Bakterien. Infolgedessen erfahren der entzündete Darm Linderung, die Darmflora einen Schutz gegen weitere Schäden.

     

    Aber auch bei Verstopfungen haben sich Flohsamenschalen bestens bewährt. Durch den Verzehr der aufgequollenen Samen erhöht sich im Darm das Volumen. Dies regt die Darmtätigkeit an. Darüber hinaus kommt es zur Verdünnung des Stuhls, was sich hilfreich bei Verstopfungen auswirkt.

     

    Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

    Neben Durchfallerkrankungen und Verstopfungen finden Flohsamenschalen auch Anwendung bei

    • anal-rektalen Eingriffen
    • Ausstülpungen im Bereich der Darmwand
    • Hämorrhoiden
    • Heilfasten zur Darmreinigung
    • Personen mit künstlichem Darmausgang
    • Reizdarm

     

    sowie zur unterstützenden Behandlung bei Patienten mit Morbus Crohn. In verschiedenen Studien konnte ferner nachgewiesen werden, dass die kleinen Schalen weitaus mehr können. Weitere informative Ausführungen können Sie bei iNutro: Flohsamenschalen Wirkung und Anwendung nachlesen.

     

    Abnehmen mithilfe von Flohsamenschalen

    Sie möchten gesund abnehmen? Dann sind Flohsamenschalen genau das Richtige für Sie. Dank ihrer Quelleigenschaften stellt sich bei ihrem Verzehr ein schnelleres Sättigungsgefühl ein. Dadurch essen Sie automatisch weniger. Ferner enthalten die kleinen Schalen kaum Kalorien.

     

    Wirksame Hilfe gegen das metabolische Syndrom

    Auch beim metabolischem Syndrom haben sich Flohsamenschalen bewährt. Hierbei treffen vier unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen:

    • Bluthochdruck
    • hohe Blutzuckerwerte
    • starkes Übergewicht
    • Störungen im Fettstoffwechsel

     

    Unterschiedliche klinische Studien zeigen, dass Flohsamenschalen hierbei eine wirksame Hilfe leisten können. Blutzucker und Cholesterin können von den, aus den Samen herrührenden, Polysacchariden gebunden werden. Daraus resultiert eine Senkung des Blutzuckerspiegels sowie des Cholesterinwerts. Selbst eine Regulierung des Blutdrucks ist mit Flohsamenschalen möglich.

     

    Ersten Studien zufolge sollen Flohsamenschalen auch vorbeugend gegen Krebserkrankungen wirken.

     

    Zeigen Flohsamenschalen Nebenwirkungen?

    Im Allgemeinen zeigen die kleinen Körner keine Nebenwirkungen. Allerdings kann es gelegentlich vorkommen, dass sie Appetitlosigkeit, Blähungen oder ein Völlegefühl verursachen. Beobachten Sie diese Effekte bei sich, genügt es, die zu verzehrende Menge der Schalen zu reduzieren. Seltener treten allergische Reaktionen auf. Beispielsweise bei nicht gereinigten Flohsamenschalen.

     

    Sofern Sie schon einmal einen Darmverschluss hatten, sollten Sie keine Flohsamenschalen einnehmen. Ferner sollten Menschen, die an einer

    • Erkrankung der Speiseröhre
    • Krankhaft bedingten Verengung der Speiseröhre
    • Schädigung des Magen-Darm-Traktes

     

    leiden, auf die Einnahme der Schalen verzichten. Bei der Medikamenteneinnahme ist vor dem Verzehr unbedingt der Arzt zu konsultieren. Ebenfalls bei Kindern empfiehlt es sich, zuvor einen Arzt zu befragen.

     

    Einnahme und Dosierung von Flohsamenschalen

    Zur Vermeidung von Nebenwirkungen und Entfaltung der vollen positiven Eigenschaften sollte der Verzehr der Flohsamenschalen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Empfehlenswert ist eine Einnahme zwischen zehn bis 30 g je Tag, bestenfalls über den gesamten Tag verteilt. Also ein- bis dreimal am Tag. Damit der Stuhl geschmeidig wird, hat sich eine Einnahme von einem bis zwei Teelöffel je Tag bewährt. Das Beachten der Packungsbeilage ist essentiell.

     

    Wie Sie die Flohsamenschalen einnehmen, ist dabei Ihnen überlassen. Wahlweise können diese unter ein Müsli gerührt oder über einen Salat gestreut werden. Aber auch in selbst gebackenem Brot bieten sie sich als ballaststoffreiche Ergänzung an. Eine Vielzahl von Personen rührt die Schalen jedoch einfach in ein Glas Saft oder Wasser ein. Dabei quillt das Superfood vor dem Verzehr auf. Liegt eine chronische Verstopfung vor, ist jedoch von einem Vorquellen der Samen abzusehen.

     

    Im Grunde genommen werden Flohsamenschalen in etwa 150 ml Flüssigkeit – Saft, Tee oder Wasser – eingeführt. Allerdings sollte keine Milch Verwendung finden, da diese das Aufquellen der Samen verhindert. Nach dem Verzehr müssen zwingend weitere 200 ml Flüssigkeit nachgetrunken werden. Ausschließlich durch das ausreichende Trinken in Verbindung mit der Einnahme der Schalen kann sich die positive Wirkung positiv entfalten.

  • Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Trotz der Artenvielfalt von Aloe Vera gibt es nur eine Pflanze, die die außergewöhnlichen Heilkräfte beinhalten und wofür, Aloe Vera bekannt geworden ist. Schon seit langer Zeit wird die Heilpflanze in der alternativen Medizin genutzt. Eine alternative Bezeichnung ist Wüstenlilie. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Aloe Vera einem Kaktus ähnelt. Allerdings ist sie auch wie die Zwiebel der Lilie aufgebaut.

     

    Besonderheiten der Aloe Vera

    Neben ihren besonderen Inhaltsstoffen zeichnet sich die Aloe Vera in der Wildnis dadurch aus, dass sie über Monate hinweg ohne Wasser auskommt. Dies verdankt sie ihrem Aufbau. Die Heilpflanze ist in der Lage, Wasser in ihren fleischigen Dornen zu speichern. Jedoch schrumpft die Pflanze mit der Zeit der Trockenheit. Erst bei Zufuhr von Flüssigkeit entfaltet sie sich wieder. Der Grund dieser Funktion obliegt ihrer Struktur. Durch die eine gelähnliche Beschaffenheit im Inneren der Blätter kann sie je nach Wasserzufuhr schrumpfen und wachsen. Mit diesem Gel lassen sich zudem viele Beschwerden lindern. Ebenso lässt sich aus der Pflanze aber auch Saft herstellen. Aus einer Pflanze können damit zwei Heilmittel zur Linderung von Symptomen produziert werden. Im Nachfolgenden werden vor allem die Vorzüge des Saftes aufgezeigt.

     

    Wirkung von Aloe Vera Saft

    Während Aloe Vera Gel aus dem Blattmark der Heilpflanze gewonnen wird, lässt sich ebenso Aloe Vera Saft als Heilmittel aus der Pflanze gewinnen. Diese Form des Heilmittels wird auch als Latex oder Harz bezeichnet. Um Aloe Vera Saft als Heilmittel herzustellen, werden die Bestandteile zwischen der grünen Blattrinde sowie dem transparenten Gel genutzt. Sobald das Blatt verletzt wird, tritt Flüssigkeit hervor. Diese beinhaltet den Wirkstoff Aloin. Die Substanz selbst ist zähflüssig und enthält einen bitteren Geschmack. Hierdurch wird die Aloe Vera vor Fressfeinden geschützt. In der Vergangenheit wurde die Flüssigkeit extrahiert und zu einer kristallinen Masse eingekocht, die dann aufgrund des Wirkstoff Aloin als Abführmittel benutzt wurde.

     

    Aloe Vera Saft richtig dosieren

    Während man in der Vergangenheit Aloe Vera Saft bedenkenlos angewendet hat, wurde die Erkenntnis deutlich, dass eine zu hohe Dosierung schädlich wirken kann. Folgen können in nachfolgenden Auswirkungen bestehen:
    • Statt einer Lösung von Verstopfung kann eine schlimmere entstehen.
    • Die Darmschleimhaut kann überreizt werden.
    • Vergiftungserscheinungen können auftreten.
    • Zudem wird vermutet, dass Aloin Krebs auslösen kann.

    Daher ist es wichtig, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel nur bedingt zum Einsatz kommt. Experten empfehlen die Einnahme nur zwei Mal pro Woche. Darüber hinaus sollte die Medizin nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.

     

    Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Typische Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft bestehen in der Behandlung von schmerzhaften Einrissen im Darmausgang. Ebenso lassen sich Hämorrhoiden mit dem Saft behandeln. In einigen Fällen kommt der Saft der Heilpflanze auch nach Operationen im Bereich des Enddarms zum Einsatz. Diese Anwendung erfolgt allerdings nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Eine Absprache mit dem Arzt ist in jedem Fall auch bei den zuerst genannten Anwendungsgebieten sinnvoll. Darüber hinaus sollten täglich nicht mehr wie 20 bis 30 mg Aloin verzehrt werden. Zu beachten ist, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel in einer Schwangerschaft nicht konsumiert werden sollte. Aloin kann Wehen auslösen und eine Fehlgeburt herbeiführen.

  • Warnsignal – Blut im Stuhl

    Warnsignal – Blut im Stuhl

    Nicht immer muss bei Blut im Stuhl gleich an das Schlimmste gedacht werden. Harmlose Ursachen können Blut im Stuhl ebenso auslösen. Aber auch bösartige Erkrankungen, wie Darmkrebs, kommen hierfür in Frage. Blut im Stuhl zeigt immer an, dass der Verdauungstrakt Blut verliert. Die Ursache muss auf jeden Fall abgeklärt werden. Dabei geben Beschaffenheit und Farbe desselben wichtige Hinweise auf die Quelle der Blutung.

     

    Hell- oder dunkelrotes Stuhlblut

    Diese Farbe des Blutes deutet darauf hin, dass es sich um relativ frisches Blut handelt. Die Blutung kann auf folgende Quellen hinweisen:

    • mittlerer Magen-Darm-Trakt
    • unterer Magen-Darm-Bereich.

     

    Die Beschaffenheit des hell- oder dunkelroten Blutes ist ebenso wichtig für die Feststellung der Quelle:

    • gleichmäßig dunkelrot gefärbtes Blut – große Blutung im Bereich des Dickdarms
    • geleeartige dunkelrote Blutspuren – kleine Blutung im Dickdarm
    • hellrote Streifen – frische Blutung im Bereich des Enddarms (zum Beispiel bei Hämorrhoiden).

     

    Schwarzes Stuhlblut

    Der schwarze und glänzende Teerstuhl deutet auf eine Blutung im oberen Magen-Darm-Takt hin. Dabei kann sich die Blutung also von der Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm erstrecken. Schwarzes Blut im Stuhl im oberen Magen-Darm-Bereich ist aber manchmal nicht das einzige Zeichen einer schweren Erkrankung. Auch Erbrechen mit kaffeesatzartigem Aussehen gehört dazu.

     

    Aber nicht immer handelt es sich bei schwarzem Blut im Stuhl um Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts. Beispielsweise können auch ein Magengeschwür oder Blutungen der Speiseröhre die Ursachen sein. Ebenfalls können auch tiefer gelegene Blutungen bei einer verlangsamten Darmpassage auftreten. Manchmal hat die Ursache schwarzgefärbten Blutes im Stuhl gar nichts mit einer Blutung im Körper zu tun. Ferner kann eine Schwarzfärbung des Stuhls auch die Folge vom Verzehr verschiedener Lebensmittel oder Medikamente sein. Diese können beispielsweise

    • Heidelbeeren
    • Lakritze
    • Kohletabletten
    • Eisentabletten

    sein.

     

    Unsichtbares Blut im Stuhl

    Es kann auch vorkommen, dass Blut im Stuhl gar nicht erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Grunduntersuchungen durchführen zu lassen. Meistens wird unsichtbares beziehungsweise okkultes Blut im Stuhl bei solch einer Grunduntersuchung entdeckt. Dafür eignet sich der guajak-basierte Stuhlbluttest. Selbst kleine Blutmengen im Stuhl werden durch diesen Test nachgewiesen.

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im oberen Verdauungstrakt

    Die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl aus dem oberen Verdauungstrakt sind sehr vielfältig. Ursachen können von folgenden Körperregionen ausgehen:

    • Mund-Rachen-Raum
    • von der Speiseröhre
    • Magen
    • Dünndarm
    • Dickdarm

     

    Verschiedene Krankheiten des oberen Verdauungstrakts bilden die Ursache für das Auffinden von Blut im Stuhl. Dazu gehören unter anderem

    • Geschwüre des Magens oder des Zwölffingerdarms (häufig verursacht durch dauerhafte Medikamenteneinnahme von Aspirin)
    • chronisches Sodbrennen bis hin zu einer Entzündung der Speiseröhre
    • bestimmte Lebererkrankungen
    • Krampfadern in der Speiseröhre
    • längliche Schleimhauteinrisse am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im mittleren und unteren Verdauungstrakts

    Vermehren sich bestimmte, im Darm vorkommende Bakterien übermäßig, kann nach einer Antibiotika-Therapie Blut im Stuhl das Resultat sein. Blutungen, dessen Quelle aus dem mittleren oder unteren Verdauungstrakts stammen, können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich hierbei um

    • Tumore des Dünndarms bei Blutungen im mittleren Verdauungstrakt
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Polypen (meistens harmlos, können sich aber zur Vorstufe von Darmkrebs entwickeln)
    • Ausstülpungen der Darmschleimwand (meistens im Dickdarm)
    • verschiedene Infektionen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, Typhus oder die Bakterienruhr
    • Hämorrhoiden
    • Verschlüsse von Darmgefäßen und Schädigungen des Gewebes

    handeln.

     

    Notwendiger Arztbesuch bei Blut im Stuhl

    Wird Blut im Stuhl festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Ein Arztbesuch ist deshalb notwendig. Die meisten Ursachen sind zwar harmloser Natur. Dennoch geht es den meisten Menschen sicherlich besser, wenn sie wissen, dass sie nicht schwer krank sind.

     

    Häufig hören die Blutungen von allein wieder auf, aber darauf verlassen kann sich niemand. Wird die Blutung nicht gestoppt, kann es zu einer Blutarmut und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Das Ersetzen des fehlenden Blutvolumens macht sich so schnell wie möglich durch eine Bluttransfusion erforderlich. Anhand von beispielsweise Magen-Darm-Spiegelungen, Stuhl- und Blutproben sowie Ultraschalluntersuchungen kann der Arzt die Blutungsquelle herausfinden. Dabei kann er feststellen, ob eine ernste Erkrankungen dahintersteckt.

     

    Ein paar Symptome zeigen zusätzlich an, dass schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden muss:

    • Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit
    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Nachtschweiß
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Magenschmerzen
    • Schmerzen beim Stuhlgang

     

    Therapeutische Maßnahmen des Arztes können sein:

    • medikamentöse Behandlung
    • Operation
    • Chemo- und Strahlentherapie
    • Verödung.

     

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  • Krampfadern entfernen – Frauen mehr betroffen von Krampfadern

    Krampfadern entfernen – Frauen mehr betroffen von Krampfadern

    Sie möchten Krampfadern entfernen lassen? Jedem Betrachter sollte bewusst sein, dass dieser Einblick nicht nur ein kosmetisches Problem ist. Sie können zahlreiche Beschwerden verursachen. Im schlimmsten Fall können sich in kranken Venen auch gefährliche Blutgerinnsel bilden. Größte Gefahr besteht, wenn sich dann der Pfropf auflösen würde, und das Gerinnsel in die Lunge wandert. Dies kann zu einer lebensbedrohlichen Embolie führen.

     

    Frauen mehr betroffen von Krampfadern

    Es sind deutlich mehr Frauen als Männer von diesem Problem betroffen. Laut den Aussagen der Fachärzte finden in den meisten Fällen erbliche Vorbelastungen. Krampfader werden gebildet durch eine erblich bedingte Venenschwäche, die dann mit dem Alter auch noch zunimmt. Außerdem tragen sitzende oder stehende Tätigkeiten, Bewegungsmangel, Übergewicht und die falschen Schuhe zur Entstehung von Krampfadern bei.

    Gibt es Hilfe oder doch die Krampfadern entfernen?

    Deshalb kann nur jedem Betroffenen empfohlen werden, sich bei den ersten Anzeichen, wie Schweregefühl in den Beinen, Juckreiz an bestimmten Stellen, brennenden Fußsohlen, zunehmenden Spannungen und Schmerzen beim Sitzen und Stehen sowie bei häufigen Wadenkrämpfen rasch den Arzt aufzusuchen. Die Schmerzen und Probleme werden durch den Rückstau des Blutes verursacht. Bilden sich an den Venen knotengroße sackförmige Verformungen, die erbsen- bis walnussgroß werden können, dann sollten beinkranke Patienten spätestens jetzt mit einer Therapie beginnen. Dabei ist es egal, ob zunächst eine Kompressionsbehandlung mit Verbänden und Strümpfen oder eine Verödungsbehandlung bis hin zur Operation der Krampfadern erfolgen soll.

     

    Symptome bei einer Erkrankung respektive Schwäche von den Venen:

    • Juckreiz (Unterschenkel)
    • Wadenkrämpfe (Nachts)
    • Ödeme (geschwollene Unterschenkel)
    • Schwere und müde Beine

     

    Nebst Krampfadern können auch Lipödem, Thrombose und Hämorrhoiden ein Krankheitsbild bei Venen-Beschwerden sein.

     

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