Schlagwort: Hausmittel

  • Wirksame Hausmittel gegen Husten

    Wirksame Hausmittel gegen Husten

    Husten ist neben Schnupfen und Heiserkeit eine typische Erkältungserscheinung. Nicht immer ist der Gang zum Arzt notwendig. Denn es gibt viele Hausmittel gegen Husten, die ebenso gut helfen wie Medikamente.

     

    Ab wann bei Husten einen Arzt aufsuchen

    Die Konsistenz des abgehusteten Schleims gibt Auskunft über die Ursache der Beschwerden. Aber auch darüber, ob ein Besuch beim Arzt notwendig ist.

     

    Wenn gelbgrüner Auswurf erfolgt, könnte es sich um eine eitrige, bakterielle Infektion handeln. Bei weißem Schleim kann eine Viren-Infektion vorliegen. Dahingegen weist schaumiger Schleim auf eine Lungenstauung hin. In allen Fällen ist ein Arztbesuch notwendig.

     

    Außerdem lässt sich der Gang zum Arzt nicht vermeiden, wenn der Husten länger anhält und stark ausgeprägt ist. Ansonsten können aber erst einmal Hausmittel gegen Husten eingesetzt werden.

     

    Ausreichend Trinken essentiell

    Auf jeden Fall ist es wichtig bei Husten viel zu trinken. Nur dann kann sich der Schleim lösen. Am besten sind Wasser und Tee zum Trinken geeignet. Zur Verfügung stehen zahlreiche Teerezepte, die besonders bei Husten gut eingesetzt werden können.

     

    Dabei hilft es am besten, wenn der Tee schluckweise und lauwarm getrunken wird. Honig kann den Tee verfeinern. Allerdings sollte er nicht bei Kindern unter einem Jahr Einsatz finden. So helfen beispielsweise folgende Teerezepte mit heimischen Heilpflanzen:

    • Anis-Tee (hilft nicht nur bei Husten, sondern auch bei Blähungen)
    • Eibisch-Tee (reizlindernd im Rachen- und Mundbereich, hilft auch bei Husten)
    • Fenchel-Tee (hilfreich bei Husten mit Schleimbildung)
    • Tee mit Schlüsselblumen (wirksam bei Husten mit zähflüssigem Sputum)
    • Tee mit Thymian (schleim- und krampflösende Wirkung bei hartnäckigen Hustenattacken)
    • Spitzwegerich-Tee (bei trockenem Husten).

     

    Ein weiteres altbewährtes Hausmittel gegen Husten ist heiße Milch mit Honig. Besonders bei trockenem Husten hilft Milch mit Honig hervorragend.

     

    Hausmittel gegen Husten – Wickel

    Uralte Hausmittel gegen Husten sind Wickel und Auflagen. Bereits unsere Großmütter und Urgroßmütter haben Wickel erfolgreich angewandt. Dabei regt ein warmer Reiz durch den Wickel von außen die Durchblutung an.

     

    Wird der Wickel kalt aufgelegt, wirkt sich der Reiz antientzündlich aus. Ferner findet eine Unterstützung des Heilungsprozesses statt. Allerdings ist es wichtig, dass die Betroffenen nicht frieren. Zudem müssen diese immer warmgehalten werden. Als erfolgreiche Hausmittel gegen Husten eignen sich folgende Wickel und Auflagen am besten:

    • Quarkwickel (bei nicht aufhörendem Husten in der Nacht, dieses Hausmittel gegen Husten ist auch für Kinder gut geeignet)
    • Zitronenwickel (gegen festsitzendem Husten)
    • Öl-Wickel (Oliven- oder Mandel-Öl wird als Träger-Öl eingesetzt, darauf werden ein paar Tropfen ätherische Öle gegeben – Vorsicht mit ätherischen Ölen bei Babys und Kindern)
    • Kartoffelwickel (positive Wirkung bei Husten durch langsame, kontinuierliche Wärmeabgabe)
    • Auflage aus Säckchen mit Heublumen (bei festsitzendem Husten).

     

    Zusätze in Vollbädern

    Zusätze mit ätherischen Ölen in Vollbädern gelten als wirksames Hausmittel gegen Husten. Die Auswirkungen auf den Körper sind unter anderem:

    • Linderung des Hustenreizes
    • Lösen von Verschleimungen
    • Erleichterung der Bronchien
    • Entspannung des ganzen Körpers.

     

    Wenn gesundheitlich Angeschlagene sich für ein Vollbad mit ätherischen Ölen entscheiden, müssen sie unbedingt beim Baden beaufsichtigt werden. Bäder mit Zusätzen eignen sich nicht für Patienten mit Fieber oder Kreislaufschwäche. Auch wenn Kinder ein Vollbad mit ätherischen Ölen nehmen ist Vorsicht geboten.

     

    Inhalieren gegen Husten

    Das Inhalieren mit Salz ist ein altbekanntes Hausmittel gegen Husten. Besonders die Bronchien profitieren vom Inhalieren. Einesteils werden durch das Salz die Schleimhäute besser befeuchtet. Andererseits kann sich somit der festsitzende Schleim gut lösen. Zum Inhalieren eignen sich gutes Meeressalz oder Himalaja-Salz.

     

    Inhalieren mit Salz eignet sich als Hausmittel gegen Husten nur für Erwachsene und ältere Kinder. Babys und kleine Kinder sollten nicht mit dem heißen Dampf in Berührung kommen.

     

    Verwendung von Sirup

    Ein weiteres Hausmittel gegen Husten ist ein selbstgemachter Sirup. Dieser eignet sich als Hustensaft-Ersatz. Durch den Sirup kann der Hustenreiz gelindert und das Abhusten erleichtert werden. Es eignen sich besonders folgende Sirup-Arten, die über den Tag verteilt mit mehreren Löffeln getrunken werden können:

    • Rettich-Sirup (schwarzer Rettich)
    • Zwiebel-Sirup.

     

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  • Haferflocken – gesunde Alleskönner

    Haferflocken – gesunde Alleskönner

    Die meisten Menschen nehmen Haferflocken zusammen mit Müsli zu sich. Dabei erlangte Hafer bis in das 19. Jahrhundert besondere Bedeutung als eines der Grundnahrungsmittel.  Dank der heilenden Wirkung verfügt das Getreide über einen großen Bekanntheitsgrad.

     

    Haferflocken geben Energie

    Hafer gilt als das kostbarste Getreide. Begründet liegt dies in seinem hohen Gehalt an

    • Ballaststoffen
    • Eiweiß
    • Mineralstoffen
    • Vitamin B1 und E

     

    In dieser Kombination regelt sich der Blutzuckerspiegel. Ferner erfährt das Immunsystem eine Stärkung. Vorzugsweise sportlich aktive Menschen profitieren hiervon.

     

    Demnach befinden sich in 100 g Haferflocken

    Nährstoffe Menge in g
    Ballaststoffe         10,0
    Fett           7,0
    Kohlenhydrate         58,7
    Proteine         13,5

     

    Vitamine Menge in mg
    B1          0,59
    B2          0,15
    B3          1,00
    B6          0,16
    E          1,5

     

    Mineralstoffe Menge in mg
    Calcium            48,0
    Eisen               5,4
    Kalium          374,0
    Magnesium          134,0
    Natrium              6,8
    Phosphor          415,0

     

    Sonstige Inhaltsstoffe Menge in µg
    Fluorid             75,0
    Folsäure             87,0

     

    Auf Grund komplexer Kohlenhydrate sind in Haferflocken hohe Mengen an Energie enthalten. Durch die langkettigen Kohlenhydrate hat der Magen beim Aufspalten der Kohlenhydratketten länger zu tun. Demzufolge geht der Zucker langsamer in das Blut über. Hieraus resultiert, dass Haferflocken Energie gleichmäßig über den Tag verteilt an den Organismus abgeben.

     

    Gern werden Haferflocken morgens als Müsli verzehrt. Manche Menschen bekommen Blähungen durch den Verzehr von Haferflocken. In diesem Fall empfiehlt es sich, diese in etwas Wasser eingeweicht über Nacht kühl zu stellen. Im Allgemeinen ist Haferbrei besser verträglich.

     

    Gesundheitswert von Haferflocken

    Wer regelmäßig Haferflocken verzehrt, kann mit dem darin enthaltenen Beta-Glucan seinen Cholesterinspiegel senken. Trotz der vielen Kalorien macht das Getreide nicht dick. Auf Grund der enthaltenen Ballaststoffe machen sie schnell satt. Ferner zeichnen Ballaststoffe für die Verdauungsregulierung verantwortlich.

     

    Aber auch bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts haben sich Haferflocken als linderndes Hausmittel bewährt. Die enthaltenen nicht verdaulichen Ballaststoffe schützen die Schleimhaut vor dem sauren Magensaft.

     

    Die verschiedenen Vitamine des B-Komplexes in Kombination mit den Spurenelementen Kupfer, Mangan und Zink verhelfen uns zu einer reinen, gesunden Haut. Auch die Fingernägel werden durch diese Verbindung härter. Zur Deckung von 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kupfer und Zink sind schon 40 Gramm Haferflocken ausreichend.

     

    Wem Hafer einfach zu trocken ist, der kann diese auch trinken. Dafür eignen sich bestenfalls Instant Haferflocken oder auch Haferkleie. Bei Instant Haferflocken handelt es sich um hauchzart gemahlene Haferflocken. Diese lösen sich in Verbindung mit Flüssigkeit ideal auf.

     

    Abnehmen mit Haferflocken

    Ebenfalls gut eignen sich die Getreideflocken zum Abnehmen. Vorteilhaft wirken sich die reichhaltig in den Flocken vorkommenden Ballaststoffe sowie die komplexen Kohlenhydrate aus. Neben einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl bleiben auch Heißhungerattacken fern.

     

    Im Rahmen einer Diät empfiehlt es sich, morgens die Getreideflocken zu verzehren. Dadurch lässt sich der Muskel abbauende Prozess unterbrechen. Dieser tritt zumeist am Beginn des neuen Tages auf. Darüber hinaus kann der Organismus sofort zu Tagesbeginn mit wertvoller Energie versorgt werden.

     

    Dank der Getreideflocken Hautbild verbessern

    Durch den hohen Zinkanteil in den gesunden Flocken lässt sich bei dauerhaftem Verzehr das Hautbild verbessern. Somit genügen 200 g Haferflocken, um den Tagesbedarf mit Zink ausreichend zu decken.

     

    Als altes Hausmittel bewirken sie bei Hautproblemen eine strahlende, gesunde Haut. Dies wird insbesondere in der Pubertät bei zu Akne und Pickel neigender Haut sehr geschätzt. Durchaus innerlich wie äußerlich können die Getreideflocken ihre positive Wirkung tun. Möglich machen dies die Mineralstoffe und Vitamine in Kombination mit Milch.

     

    Können die Getreideflocken zur Steigerung der Potenz beitragen?

    Es wird davon ausgegangen, dass der Verzehr von Haferflocken die Potenz steigern kann. Jedoch liegen hier bislang keine wissenschaftlichen Beweise vor. Zwar sind in ihnen den Hormonhaushalt beeinflussende Inhaltsstoffe enthalten, die auch das Testosteron ansteigen lassen. Allerdings einzig vom Verzehr der Flocken lässt sich die Potenz kaum steigern.

     

    Als Tee zubereitet können die gesunden Flocken den Testosteronspiegel erhöhen lassen, was sich potenzsteigernd auf den Mann auswirkt. Ferner fördert dieser Tee den Muskelaufbau. Aus diesem Grund sollten Haferflocken auf keinem Speiseplan fehlen.

     

    Durch die in hohen Mengen vorkommenden Proteine und Kohlenhydrate sind Haferflocken bestens in der Phase des Muskelaufbaus geeignet. Dadurch liegt nicht nur genügend Energie beim Training vor. Sondern es lassen sich auch die beim Kraftsport erforderlichen Kalorienmengen erzielen.

     

    Hilfe beim Muskelaufbau

    Die unscheinbaren Getreideflocken geben gerade zum Frühstück einen Energieschub. Aber auch als Brennstoff für ein Workout eignen sie sich hervorragend. Dafür genügt es, einige Stunden vor dem Training eine Schale hiervon zu verzehren. Dabei können die zarten Flocken warm oder kalt gegessen werden. Ein wenig Wasser oder Milch, eine Handvoll Nüsse und Obst – und die gesunde Mahlzeit ist bereit.

     

    Für den Muskelaufbau sind die Getreideflocken essentiell. Doch auch Vegetarier profitieren von ihnen auf Grund des hohen Eiweißgehaltes. Durch Kombination mit Eiern verbessert sich die biologische Wertigkeit des Eiweiß.

     

    Da in Haferflocken die Verdauung fördernde Ballaststoffe enthalten sind, erfährt die Darmaktivität eine Verbesserung. Auch der Blutzuckerspiegel steigt nicht so heftig an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen für ein gutes Training gegeben.

     

    Fazit

    In der heutigen Zeit sollten Haferflocken auf keinem Speiseplan fehlen. Sie geben Power für den Muskelaufbau und Energie für den gesamten Tag. Auch wenn die Kalorienzahl etwas hoch erscheint, wirken die zarten Flocken unterstützend während einer Diät und helfen bei Verstimmungen des Magens sowie Darms. Cholesterinwerte können abgebaut und der schnelle Blutzuckeranstieg verhindert werden.

     

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  • Zahnfleischbluten – hilfreiches Hausmittel Gemüsesaft

    Zahnfleischbluten – hilfreiches Hausmittel Gemüsesaft

    Nehmen Sie Zahnfleischbluten nicht auf die leichte Schulter! Die in Fachkreisen als Parodontitis bezeichnete Erkrankung des Zahnfleisches trägt auf die lange Sicht zur Zahnlockerung bei. Während einige Menschen durch eine gründliche Zahnreinigung das Problem in den Griff bekommen, kann für andere ein ganz besonderer Saft eine Hilfe sein.

     

    Gesundes Zahnfleisch dank Nitrate

    Topaktuell sind derzeit grüne Smoothies. Obwohl diese zuweilen einen etwas eigenartigen Geschmack aufweisen, sind sie sehr gesundheitsfördernd. Insbesondere Personen mit chronischem Zahnfleischbluten können von Gemüsesäften profitieren. Dies ist einer Studie der Universität Hohenheim entnehmbar.

     

    Während dieser erhielten 44 Probanden mit chronischem Zahnfleischbluten pro Tag Gemüsesaft, bestehend aus Rucola und Spinat. Schon 14 Tage später machten sich Verbesserungen der Zahnfleischentzündungen dank des nitrathaltigen Safts bemerkbar.

     

    Die Forscher gehen von folgender Wirksamkeit aus: Das in der Nahrung vorhandene Nitrat geht in den Magen und oberen Dünndarm über. Anschließend transportiert das Blut jenes zu den Speicheldrüsen. Dadurch erhöht sich nicht nur der Nitratwert während des Trinkens im Mundraum, sondern bleibt gleichzeitig für eine längere Zeitdauer erhalten.

     

    Antibakterielle Wirksamkeit gegen Zahnfleischbluten

    Manche sich im Rachenraum sowie in den Zahnzwischenräumen befindlichen Bakterien verwandeln Nitrat in Nitrit. Dies wirkt antimikrobiell gegen Keime im Mundraum. Ferner erfolgt eine Umwandlung von Nitrit in Stickstoffmonoxid. Jenes wirkt durchblutungssteigernd und blutdrucksenkend. Zudem kann es im Organismus eine entzündungshemmende Wirkung hervorrufen.

     

    Zwar hat Nitrat keinen guten Ruf. Denn es wandelt sich im menschlichen Körper zu Nitrosamine um, die als krebserregend gelten. Jedoch ist dies nicht der Fall, wenn die Nitrataufnahme zusammen mit Vitamin C erfolgt. Dies erläutert Dr. Ralf Schweiggert.

     

    Durch Vitamin C keine Bildung von Nitrosamin

    Im Gegensatz dazu, wer über Wurstwaren oder gepökeltem Fleisch Nitrat aufnimmt, ist die Nitrataufnahme über Gemüse weniger bedenklich. Laut den Wissenschaftlern ist in Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs genügend Vitamin C enthalten. Folglich muss die Nitrataufnahme aus Blattgemüse völlig anders bewertet werden als beispielsweise bei gepökeltem Fleisch. Dort erfolgt ein Hinzufügen von Nitrat respektive Nitrit.

     

    Aktuellen Studien zufolge lassen sich insbesondere bei Personen mit chronischem Zahnfleischbluten durch den Verzehr nitratreicher Blattgemüse positive gesundheitsfördernde Effekte nachweisen.

     

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  • So inhaliert man richtig – Inhalieren bei Schnupfen.

    So inhaliert man richtig – Inhalieren bei Schnupfen.

    Bei Schnupfen oder Husten empfiehlt der Arzt im ersten Schritt das Inhalieren. Es ist nämlich eines der ältesten Hausmittel und sorgt meist schonend für Linderung. Bei diesem Verfahren spielt der heiße Dampf die Hauptrolle, der gemeinsam mit einem Zusatz in die Atemwege gelangt. In der Praxis sollten allerdings einige Punkte beachtet werden, denn nur bei richtiger Anwendung kann sich die Methode effektiv entfalten. Genauer gesagt sind es drei Dinge.

     

    Schüssel, Inhalator oder doch der Vernebler?

    Das bekannteste Mittel ist sicherlich die Schüssel. Es wird einfach heißes Wasser ins Gefäß gegeben, ein entsprechender Zusatz hinzugefügt und am Ende ein Handtuch über den Kopf gelegt. Dieses fängt den Dampf ein und leitet ihn in den Mund und in die Nase. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass gleichzeitig auch die Gesichtshaut ein Dampfbad spendiert bekommt. Optimales Anwendungsgebiet sind verstopfte Atemwege und leichter Schnupfen. Effizienter arbeitet ein Inhalator, denn mit ihm wird der Wasserdampf (bis zu 80 Grad heiß) direkt in den Mund/Nase befördert. Außerdem können so die Augen durch ätherische Öle nicht gereizt werden. Soll allerdings der in den Bronchien befindliche Schleim gelöst werden, dann ist man mit einem Vernebler (Düsen oder Ultraschall) am besten dran. Dieser stellt winzige Tröpfchen her, die die Bronchien mit Feuchtigkeit versorgen und den Schleim in die Höhe bringt.

     

    Welcher Zusatz?

    Hier kommt es ganz auf die Beschwerden ab. Kamille zum Beispiel ist sehr gut für Schnupfen und für Entzündungen geeignet. Festsitzendes Sekret hingegen wird am besten mit ätherischen Ölen aus Fichtennadeln, Eukalyptus oder Latschenkiefer bekämpft. Für eine optimale Reinigungsfunktion der Schleimhaut ist Kochsalzlösung zu empfehlen, es lockert zudem tiefsitzenden Husten.

     

    Mund oder Nase – wo am besten einatmen?

    Bei einer Erkältung sollte man durch die Nase ein- und auch wieder ausatmen. Stellt sich der Dampf als zu heiß heraus, dann muss dieser mit kaltem Wasser angepasst werden. Bei einem Schwindelgefühl sofort eine Pause einlegen. Wird aufgrund einer Bronchitis inhaliert, so ist unbedingt durch den Mund ein- und durch die Nase auszuatmen. Ansonsten wird der Schleim in die Bronchien transportiert.

     

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  • Essensverschwendung muss nicht sein – Tipps und Tricks

    Essensverschwendung muss nicht sein – Tipps und Tricks

    Ohne Lebensmittel könnten wir nicht überleben, und doch ist der Umgang mit den Speisen teilweise mehr als fraglich Stichwort Essensverschwendung. Jeden Tag werden wertvolle Nährstoffe weggeschmissen, pro Jahr sind es in Deutschland etwa elf Millionen Tonnen. Die unglaubliche Zahl stammt von der Universität Stuttgart, die eine Studie zu diesem Thema durchgeführt hat. Besonders schlimm ist es zur Weihnachtszeit und beim Jahreswechsel, in dieser Zeit wird überdurchschnittlich viel entsorgt. Entweder ist das Haltbarkeitsdatum um wenige Tage überschritten, oder das Essen wurde verwürzt. Doch in beiden Fällen gibt es Abhilfe, die von der Initiative „Zu gut für die Tonne“ kommt. Das Team gibt wertvolle Tipps, damit die erschreckende Zahl gesenkt wird und zusätzlich Kosten gespart werden.

     

    Richtig kalkulieren

    Der wichtigste Punkt ist die Kalkulation. Man sollte sich also vor dem Einkauf fragen, wie viel jede Person in etwa Essen wird. Auf Gramm genau kann man es natürlich nicht sagen, doch zumindest eine ungefähre Berechnung ist möglich. Eine Hemmschwelle in diesem Zusammenhang ist die Angst, ob es am Ende nicht doch zu wenig sein wird. Und bevor man dieses Risiko eingeht, nimmt man lieber mehr und muss so mehr bezahlen und mehr entsorgen. Die Verbraucherzentrale rät in erster Linie bei Buffets auf die Menge zu achten, da diese hier gerne überschätzt wird.

     

    Essensverschwendung verhindern – Simple Tricks anwenden

    Angebranntes Fleisch, versalzene Suppe oder fettige Soße? In den meisten Fällen sind das Gründe, warum Lebensmittel entsorgt werden. Dabei muss das gar nicht sein und lässt sich mit einfachen Hausmitteln wieder neutralisieren. Versalzene Speisen zum Beispiel können mit Wein oder Sahne gestreckt werden, angebrannte Stellen hingegen lassen sich einfach abschneiden. Bitter sind nämlich nur die verkohlten Bereiche, der Rest ist in der Regel einwandfrei in Ordnung.

    Gibt es aber doch ein paar Speisereste, dann sollten diese schnellstmöglich den Weg in den Kühlschrank finden. So ist auch in den Tagen danach das Essen gesichert und man muss sich nicht erneut an den Herd stellen. Sollte es aber so schnell nicht verbraucht werden, dann ist das Tiefkühlfach zu empfehlen. Die Lebensmittel halten dann durchaus mehrere Monate. Es gibt also in der Tat Tipps und Tricks wie man Essensverschwendung reduzieren kann.

     

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  • Hand Mund Fuss Krankheit

    Hand Mund Fuss Krankheit

    Bei der Hand Mund Fuß Krankheit handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die in der Regel harmlos verläuft. Meistens sind Kindergartenkinder von dieser Krankheit betroffen. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können daran erkranken. Besonders im Spätherbst und Herbst tritt die Hand Mund Fuß Krankheit auf – aber auch zu allen anderen Jahreszeiten kann sie in Erscheinung treten.

     

    Symptomatik der Hand Mund Fuß Krankheit

    Wie der Name schon sagt, bestehen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit aus

    • grippeartigen Beschwerden am Anfang (Fieber, Halsschmerzen, Unwohlsein, Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen)
    • schmerzhaften Bläschen an den Händen
    • schmerzenden Bläschen an den Füßen
    • Bläschen im Mundbereich, die ebenfalls Schmerzen verursachen
    • seltene Zusatzinformationen (Mandelinfektionen).

     

    Nicht immer treten alle Symptome auf. Bei manchen Erkrankten verläuft diese Krankheit sogar symptomlos. Besonders ältere Kinder und Erwachsene bemerken die Ansteckung mit dieser Krankheit gar nicht. Die Heilung der Hand Mund Fuß Krankheit ist meistens nach zehn Tagen abgeschlossen.

     

    Während der Krankheits-Phase muss aber besonders bei Kindern darauf geachtet werden, dass sie genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich nehmen. Auch gerade dann, wenn sie Bläschen im Mund haben. Überdies dürfen Kinder wegen der hohen Ansteckungsgefahr keinen Kindergarten und keine Schule besuchen. Wichtig ist eine gründliche Hygiene, damit sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter ausbreiten kann. Denn in den schmerzhaften Bläschen befindet sich ein Sekret, in dem sich eine große Anzahl an Viren aufhalten.

     

    Übertragungswege und Krankheitsverlauf der Hand Mund Fuß Krankheit

    Die Krankheit erfolgt durch Enteroviren. Dabei können sich die Viren ausschließlich im Menschen vermehren. Die Ansteckung erfolgt durch Übertragung der Viren über:

    • Speichel
    • Schweiß
    • Absonderungen der Bläschen
    • gemeinsam genutzte sanitäre Einrichtungen (Toiletten)
    • Türklinken
    • Niesen

     

    Die höchste Ansteckungsgefahr besteht in der Zeit, in der die Symptome gerade aufgetreten sind. Solange die Bläschen noch zu sehen sind, besteht Ansteckungsgefahr. Denn aus ihnen können Viren abgesondert werden. Selbst, wenn keine Bläschen mehr zu sehen sind, können noch viele Tage nach dem Abklingen der Symptome Viren aus dem Stuhl ausgeschieden werden. Nach sieben bis zehn Tagen klingen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit meistens von selbst ohne Komplikationen ab. Jedoch gibt es auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Säuglinge, die Komplikationen entwickeln können, wie beispielsweise:

     

    • Gehirnhautentzündung (Meningitis)
    • Ausbreitung der Infektion auf innere Organe

     

    Diagnose und Untersuchungsmethoden bei der Hand Mund Fuß Krankheit

    Treten grippeartige Symptome oder schmerzhafte Bläschen auf, steht sofort ein Arztbesuch an. Dabei wird der Arzt auf Grund der Symptome schnell die Diagnose stellen. Jedoch gibt es gerade bei der Bläschen-Bildung im Kindesalter viele weitere Krankheiten, die auch einen Hautausschlag bewirken. Dazu zählen unter anderem Masern, Röteln, Windpocken und Ringelröteln. Allerdings sieht dieser Ausschlag anders als bei der Hand Mund Fuß Krankheit aus. Ferner unterscheiden sich die Symptome.

     

    Zur Sicherheit wird der Arzt noch weitere Untersuchungsmethoden anwenden, wie beispielsweise:

    • körperliche Untersuchung (zum Beispiel im Mundraum)
    • bei schwer ausgeprägten Krankheitsbildern weitere Untersuchungen wie zum Beispiel Blut- und Stuhlentnahme oder Nervenwasser-Entnahme.

     

    Behandlung der Hand Mund Fuß Krankheit

    Meistens heilt die Hand Mund Fuß Krankheit von selbst wieder ab. Es gibt auch keine spezielle Therapie oder Impfung. Dies ist aber auch nicht notwendig. Antibiotika helfen bei einer Vireninfektion nicht. In den meisten Fällen werden nur die Symptome behandelt.

     

    Somit können beispielsweise den betroffenen Kindern und Erwachsenen Medikamente gegen das Fieber oder die Schmerzen gegeben werden. Ebenso kann eine schmerzlindernde Tinktur zum Spülen oder Abtupfen bei Bläschen im Mund verschrieben werden. Homöopathische Mittel können ebenfalls helfen, die Symptome zu lindern, unter anderem:

    • homöopathische Arzneimittel
    • Hausmittel (Wadenwickel zur Fiebersenkung)
    • bei Schmerzen im Mund gekühlte oder lauwarme Speisen, wie Brei, Püree, lauwarme Suppen (keine fruchtsäurehaltigen Speisen und Getränke)
    • Wattestäbchen mit Honig bei schmerzhaften Bläschen im Mund
    • Mundspülungen mit lauwarmen Kamillen- oder Ringelblütentee.

     

    Von besonderer Bedeutung ist, dass keine Behandlung der Symptome mit Acetylsalicylsäure erfolgt. Diese kommt beispielsweise in ASS oder Aspirin vor. Wenn diese Medikamente zum Einsatz kommen, können sie bei Infektionen durch Viren schwerwiegende Komplikationen auslösen.

     

    Die Betroffenen müssen unbedingt auf eine ausreichende Hygiene achten. Folglich kann sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter verbreiten. Bei Kindern müssen die Erziehungsberechtigten auf eine gründliche und regelmäßige Handhygiene achten. Demzufolge wäre eine Desinfizierung angebracht.

     

    Aber auch das Desinfizieren von Türklinken und Toiletten sollte nicht außer Acht gelassen werden. Außerdem ist auf eine gründliche Reinigung der Spielsachen und Handtücher zu achten. Gefährdete Personen, wie beispielsweise Schwangere, sollten sich vor einer Ansteckung schützen.

     

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